DE2454064A1 - Gurtueberwachungsvorrichtung - Google Patents
GurtueberwachungsvorrichtungInfo
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Description
Einreiclifertig zur
WeitarlGitu:-:g erhellen ~,r
WeitarlGitu:-:g erhellen ~,r
•Patcntäiv/.-vS-o 24 5
Werkzeugwaschinenfabrik Oerlikon-Bührle AG
8050 Zürich
Gurtüberwachungsvorrichtung
Die Erfindung betrifft eine Gurtüberwachungsvorrichtung an einer durch Patronengurte gespiesenen selbsttätigen Feuerwaffe mit
einem schwenkbaren Stützglied, welches Stützglied eine Arbeitsstellung
und eine Ruhestellung besitzt; wobei der Abzug der Feuerwaffe nur in der Arbeitsstellung des Stützgliedes in seine
Betätigungsstellung schwenkbar ist, in welcher Arbeitsstellung
das Stützglied solange gehalten ist, als sich Patronen im Bereich eines Tastorganes befinden.
Bei einer bekannten Feuerwaffe dieser Art wird das Feuer durch eine Gurtüberwachungsvorrichtung selbsttätig unterbrochen, so-
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bald an die mit dem Taatorgan versehene Stelle keine Patronen mehr gelangen. Dabei befinden sich noch einige restliche Patronen
zwischen der mit dem Tastorgan versehenen Steile und dem Verschluss. Diese Patronen können nicht verschossen werden, ohne
dass ein neuer Patronengurt an den Rest angehängt und dadurch das Tastorgan in solche Lage gebracht wird, in der der Abzug
wieder betätigt werden kann.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine solche Gurtüberwachungsvorrichtung
zu schaffen, bei weicher es möglich ist, die restlichen Patronen zwischen der mit dem Tastorgan versehenen
Stelle und dem Verschluss zu verschiessen, auch wenn kein neuer Patronengurt angehängt wird.
Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass ein Hebelsysteni
vorhanden ist , um das Stützglied von Hand aus seiner ■Ruhestellung in seine Arbeitsstellung zu verschwenken.
In der Zeichnung ist ein AusfUhrungsbelspiel des Gegenstandes
der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 einen Cuerschnitt durch ein Steuerorgane enthaltendes Gehäuse;
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie II-II in Flg. 1, mit den Steuerorganen
in einer Funktionsstellung;
Fig. 3 eine der Fig. 2 entsprechende Darstellung für eine weitere
Funktionsateilung der Steuerorgane;
Fig. l\ einen Schnitt nach Linie IV-IV in Fig. 2;
Fig. 5 eine in der Fig. 2 dargestellte Betätigungseinrichtung
In einer zweiten Funktionsstellung;
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SAU
Fig. 6 eine der Fig. 3 entsprechende Darstellung Tür eine
weitere Funktionsstellung;
Fig. 7 einen Schnitt nach Linie VII-VIl in Fig. 2;
Fig. 8 die in der Fig. 7 dargestellten Betätigungshebel in
einer weiteren Funktionsstellung. '
Gernäss Flg. 1 ist ein Gehäuseblock 1 mit der Wiege 2 einer Lafette
verbunden, welche eine in der Zeichnung nicht dargestellte, selbsttätige Feuerwaffe trägt.
In eine ebene Oberfläche des Gehäuseblockes 1 sind gernäss Fig. 2
zwei zur Mittelebene des Gehäuseblockes 1 parallele Nuten 3> 3a
cingefräst, welche in eine .juer ju ihnen gerichtete, tiefere Ausnehmung
^ von rechteckigem Querschnitt münden." Zwei weitere Nuten
lj , 'ja sind den Nuten. J, Ja parallel und münden seitlieh in diese
uriü ferner in die Seitenflächen 6 des Gehäuseblockes 1.
In jeder Nut 3> 3a ist ein Paar von Gleitsteinen J, 8; Ja, 8a
verschiebbar gelagert. Die einander zugekehrten Schrägflächen
9, 9a der Gleitsteine J, 8; 7a» 8a liegen in Ebenen, die einen
stumpfen Winkel miteinander einschllessen. Im Gehäuseblock 1
und in einem mit der Wiege 2 verbundenen Träger· 10 ist eine Achse 11 gelagert. Auf jenem Teil der Achse 11, welcher sich in der
Ausnehmung ^ befindet, ist ein zylindrisches Steuerstück 12 aufgekeilt,
das zwei tangential und gleichgerichtete Zungen 13» 13a
aufweist. In den Wüten 5>
5a sind Winkelhebel 1*1 , l4a angeordnet,
die auf gehäusefesten Achsen 15, lü>a drehbar gelagert sind. Zwischen
den Schrägflachen 9, 9a der Gleitsteine J, 8, Ja, 3a und
Flächen i6, 16a der Winkelhebel Lh, i^a sind kreisrunde Scheiben
17. 17ü aiigeordnet.
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In eier Fig. 2 sind ^wei Patronengurte ld. 19 sohtniatlsoh cargestelit,
welche in einander entgegengesetzten Richtungen zu oer
Feuerwaffe bewegbar sind.-Zwei Tastorgane 20 in Form von Fühlhebeln
sind an einem in der Zeichnung nicnt näher dargestellten
Gurteni uhrungsorgari angelenkt und stützen sich unter dem Druckt
von Federn 21 on je einem Patronengurt 18, 19 ab. Jeder Gurt enthält
η .Patronen 22. Zwischen den Tastorganen·20 und den aus dem
Gehüuseblock 1 herausragenden Armen 23» 2Ja der Vvinkelhebel 14,
14a sind übertragungsglieder 24, 24a eingesetzt, welche eine
formschlüssige Verbindung zwischen diesen Teilen 20 und 23 herstellen.
Die Arme 23. 23a der Winkelhebel i4, 14a werden unter
dem Drucke von Federn 25 > 2|3a an den Uebertragungsgiiedern 24,
24a anliegend gehalten.
Im Gehäuseblock 1 ist eine Achse 26 drehbar gelagert, welche fest
ifiit einem Hebel 27 und mit einen, zweiarmigen Hebel 28 verbunden
1st. Der Hebel 27 ist in einer auf der Rückseite des GenäusebloK-kes
1 angebrachten Einfräsung j2 scnwenkbar. Die Arme des Hebeis
28 weisen an den Enden Schlitzt 29 auf, in welche mit den Gleitstücken verbundene Stifte 30 eingreifen. Ein Hebel Jl ist gelenkig
mit ο em Hebel 27 und mit einem Stelltoebel 32 verbunden, welcner
auf einer mit der wiege 2 verbundenen /ichse 33 drehbar gelagert
1st. Der hebel 28 greift in eine Ausnenniung 50 eines auf
den Gehäuseblock 1 aufgesetzten Deckels 51- Cer Hebel 32,b^w.
der Hebel 28 ist mit einem nicnt dargestellten Munitionswechselrnechanismus
verbunden.
Ein Hebel 34 weist einen hocken 35 auf und ist auf die /icnse 11
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BAD ORIGiNAL
aufgekeilt. Eine Welle3o ist in einem mit der Wiege 2 verbundenen
Träger 37 gelagert. Ein Hebel 38,ist fest mit der Welle
36 verbunden. Die Achse 11 1st durch eine Biegefeder 39 belastet, welche sie im (in der Pig. 4 betrachtet) Uhrzeigersinn
zu drehen versucht. Ein im wesentlichen kreissektorförmiges
Stützglied 40 ist mit einer Nabe 4l verbunden, welche auf die
Achse 11 aufgekeilt 1st.
Gernäss Fig. 4 ist ein auf einer Achse 44 sitzender Zwischenhebel
43 in einem fest mit der Wiege 2 verbundenem Gtehäuse 42 drehbar
gelagert. Ein zweiarmiger Hebel 45 ist auf einer fest mit dem Zwischenhebel 4-3 verbundenen Achse 46 drehbar gelagert. Das eine
Ende 45a des Hebels 45 ist gelenkig mit einem Abzugsgestänge 47
verbunden, und das zylindrische Ende des anderen Armea 45b weist
eine ringförmige Verdickung 48 auf. Eine Zugfeder 49 ist zwischen
dein Träger 37 und dem Hebelarm 45a gespannt.
Die Wirkungswelse der beschriebenen Vorrichtung ist wie folgt:
Gemäss Fig. 2 wird der Gurt l8 in Pfeilrichtung bewegt. Der Hebel
28 ist so gestellt, dass sich der Gleitstein 7 auf der Scheibe
17, diese auf dem Gleitstein 8, und dieser auf der Zunge I3
des Steuerstückes 12 abstützt, sodass die Biegefeder 39 gespannt
gehalten wird, solange sich Patronen 22 unter dem Tastorgan 20 hinwegbewegen. Die beiden anderen Gleitsteine 7a» 8a sind so weit
voneinander entfernt, dass durch die Scheibe 17a keine Kraft auf
das Gleitstück 8a und damit auch keine Kraft auf das Steuerstück 12 übertragen wird.
Die beiden Hebel 34 und 38 befinden sich in der in der Fig. 7
dargestellten Stellung,.Das Ende des Hebelarmes 45b befindet sich
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hinter dem Stützglieü 40 (Flg. 2, 4 und 5). Zwecks Auslösung dta
Feuers wird das ,Abzugsgestänge \J (in der Fig. 2 befrachtet) nacn
reents bewegt. Dabei rührt der sich air, Stützglied 40 abstützende
Hebel 45 mitsamt der A<.:nse 46 unter Spannung der Feder 4y eine
Schwenkung um diesen /'bstützpumtt aus, wobei der Zwischenhtbei
-43 eine'Schwenkung um"die Achse 44 ausführt (Flg. 5).
Bei der Verschwenkung des Zwischenhebels 43 und der rr.iu ihih lest
verbundenen Achse 44 wird der weiter rächt dargestellte Abzug uer
Feuerwaffe betätigt und das Feuer ausgelöst, während des Feuerns bewegt sich der Patronengurt 1-8 unter dem Tastorgan 20 hindurch.
Wenn die letzte Patrone (22n) des Gurtes 18 des Tastorgan 20
passiert hat, wird dieser unter der wirkung der- Federn 21 und 2t,
(in der Fig. 3 betrachtet) im Gegenuhrzeigersinn geschwenkt. Dos
übertragungsglied 24 folgt dein sich unter dern Drucke der Feder
25 schwenkenden Winkelhebel l4. Die Scheibe 17 weiche seitlich aus, da der Gleitstein δ durch die Zunge 13 der sich nun unter
der Viirkung der Feder 39 drehenden Achse 11 gegen aen Gleitstein
7 bewegt wird (Fig. 2).
Der Hebel ^4 wird mit der Achse 11 bis zum Anliegen seines Nockens
35 an"<
Hebel 3Ö geschwenkt, (irr Fig. 7 gestrichelt dargestellt).
Somit unterstützt-das an der Achse 11 befestigte Stützglied ί0
das Hebelenoe 45^ niciit mehr. Durch die Feder 49 wird der Hebel
45 (in der Fig. 6 betrachcet) nach links gebogen, wobei aer Zwischenhebei
4^ im Gtgenuhrzeigersinn mit der Achse 44 geschwenkt
und dadurch das Feuer unterbrochen wire, wenn nun der Schütze
den Abzug loslässt, wird das Abzugsgesfinge 47 mit den Hebeln
4J, 45 durch die Feder 49 wieder in die Siellungen gemäss Fig.
2 zurückgeführt.
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BAD
Wenn ein neuer Gurt an das Ende 22n des sich zwischen dem Tastorgan
20 und der Warfe" befindenden Gurtrestes angehängt wird,
wird das Tastorgan 20 (in der Fig. 5 betrachtet) im Uhrzeigersinn
zurückgeschwenkt, wodurch der Winkelhe-bel 14 durch das
!!übertragungsglied 24 geschwenkt und dadurch die Scheibe 17
zwischen die beiden Gleitsteine J. 8 gedrückt wird. Der Gleitstein
8 bewegt sich dadurch nach unten, wodurch die Achse 11 gedreht und die Feder 39 gespannt wird. Das liebelende 45b ist
nun wieder durch das Stützglied 40 hinterstellt, die Achse 44 kann wieder geschwenkt werueti und die Waffe ist wieder schussbereit.
Wenn Jedoch kein neuer Gurt angehängt, sondern der sich noch
zwischen dem Tastorgan 20 und dem Verschluss befindende Gurtrest verschossen werden soll, wird die Welle 36 im (in der Fig.
7 betrachtet) Uhrzeigersinn von Hand gedreht. Dadurch.wird der
Hebel J4 in die in Fig. 8 dargestellte Lage geschwenkt, wobei
durch Drehen der Achse 11 die Feder 39 gespannt wird und das Stützglied 40 das Hebelende"45b hinterstellt. In bereits beschriebener
Welse kann durch Ziehen am Abzugsgestänge 47 der .Zwischenhebel
43 mit der Achse 44 geschwenkt und das Feuer ausgelöst und
der Gurtrest verschossen werden.
Durch Verschwenken des Hebels 32 werden miU den Steuerorganen
7a, 8a, 17a und 2J!a die gleichen Verhältnisse für selbsttätiges
Unterbrechen des Feuers beim Verschiessen von Munition aus dem Gurt 19 herbeigeführt, wie sie vorstehend für den Gurt 18 beschrieben
worden sind.
0 9 8 4 0/0679 BAD OR&itf AL -
Claims (1)
- Patentansprüche1.1Gurtüberwaehungsvorrichtung an einer durch Patronengurte gespiesenen selbsttätigen Feuerwaffe mit einem schwenkbaren Stützglied, welches Stützglied eine Arbeitsstellung und eine Ruhestellung besitzt, wobei der Abzug der Feuerwaffe nur in der Arbeitsstellung des Stützgliedes in seine Betätigungsstellung schwenkbar ist, in welcher Arbeitsstellung das Stützglied solange gehalten ist, als sich Patronen im Bereich eines Tastorganes befinden, dadurch gekennzeichnet, dass ein Hebelsystem (?4, 58) vorhanden 1st, um das Stützglied (4O) von Hand aus seiner Ruhestellung in seine Arbeltsstellung zu verschwenken.2. Gurtüberwaehungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützglied (4o) über eine Achse (11) mit einem ersten Hebel (32O des Hebelsystems (34, 38) verbunden ist, der über einem zweiten Hebel (38) betätigbar ist, und dass eine an der Achse (ll) angreifende Feder (39) vorhanden ist, die das Bestreben hat, das Stützglied;(40) in seiner Ruhestellung zu halten.3. Gurtüberwachungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daßß an der Achse (11) ein Steuerstück (12) befestigt 1st, das über eine Betätigungsvorrichtung (7» 8, 17» 14, 22O mit dem Tastorgan (20) verbunden ist.). GurtUberwachungsvorrichtung nach Anspruch 3« dadurch gekenn-5098AO/0679zeichnet, dass die Betätigungsvorrichtung (8, 17, 14, 24) zwei Gleitsteine (J, 8) aufweist, von denen der eine Gleitstein (7) aus einer unwirksamen Stellung in eine wirksame Stellung verschiebbar 1st, zwischen denen sich eine Scheibe (17) befindet, die sich einerseits an einem Winkelhebel (14) und anderseits an Schrägflächen (9) der beiden Gleitsteine (7, 8) abstützt, sofern sich der eine Gleitstein (7) in seiner wirksamen Stellung befindet, und welcher Winkelhebel (l4) sich über ein Verbindungsglied (24) auf dem Tastorgan (20) abstützt.5· Gurtüberwachungsvorrichtung nach Anspruch 4 an einer durch zwei Patronengurte gespiesenen Feuerwaffe mit je einem Tastorgan für jeden Patronengurt, mit einer Umschaltvorrichtung zum wahlweisen Ueberwachen des einen oder des anderen Patronengurtes , dadurch gekennzeichnet, dass für jeden Gurt (l8, 19) eine Betätigungsvorrichtung (7, 8, 17. Ik, 2k; 7a, 8a, 17a, l4a, 24a) vorhanden ist, und dass ein zweiarmiger, von Hand betätigbarer Hebel (28).mit dem einen Gleitstein (7) der einen Betätigungsvorrichtung (7, 8, 17» Ik, 2k) und mit dem einen Gleitstein (7a) der anderen Betätigungsvorrichtung (7a, 8a, 17a, l4a, 24a) verbunden 1st zum Verschieben des einen Gleitsteines (7 bzw. 7a) in die wirksame Stellung und zum gleichzeitigen Verschieben des anderen Gleitateines (7a bzw. 7) in die unwirksame Stellung♦6. GurtUberwachungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrägflächen (9) der beiden Gleitsteine509840/0679(7> 9) gegeneinander gerichtet sind und einen stumpfen Winkel einschliesaen.7. Gurtüberwachungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich am Stützglied (40) ein Ende (45b) eines Hebela (45) abstützt, der über einen Zwischenhebel (43) an einem ortsfesten Gehäuse (42) schwenkbar gelagert 1st, wobei ein· Ende des Zwischenhebels (43) über eine erste mit dem Abzug wirkungaverbundene Achse (44) am Gehäuse (42) schwenkbar gelagert ist, und,ein anderes Ende des Zwischenhebels (43) über eine zweite /chse (46) mit dem Hebel (45) schwenkbar verbunden 1st, und dass ein zweites Ende (45a) des Hebels (45) mit einem Abzugsgestänge (47) verbunden ist.50 98AO/0679Lee rs e i te
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