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DE2453511B2 - Nabenrohr fuer radnaben sowie verfahren und vorrichtung zur herstellung dieses nabenrohrs - Google Patents

Nabenrohr fuer radnaben sowie verfahren und vorrichtung zur herstellung dieses nabenrohrs

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Publication number
DE2453511B2
DE2453511B2 DE19742453511 DE2453511A DE2453511B2 DE 2453511 B2 DE2453511 B2 DE 2453511B2 DE 19742453511 DE19742453511 DE 19742453511 DE 2453511 A DE2453511 A DE 2453511A DE 2453511 B2 DE2453511 B2 DE 2453511B2
Authority
DE
Germany
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hub
seat surfaces
pipe
tube
rolling
Prior art date
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Granted
Application number
DE19742453511
Other languages
English (en)
Other versions
DE2453511A1 (de
DE2453511C3 (de
Inventor
Fritz 4760 Werl Schwarze
Original Assignee
Union, SiIs, van de Loo & Co, 5758 Fröndenberg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Union, SiIs, van de Loo & Co, 5758 Fröndenberg filed Critical Union, SiIs, van de Loo & Co, 5758 Fröndenberg
Priority to DE19742453511 priority Critical patent/DE2453511C3/de
Priority claimed from DE19742453511 external-priority patent/DE2453511C3/de
Publication of DE2453511A1 publication Critical patent/DE2453511A1/de
Publication of DE2453511B2 publication Critical patent/DE2453511B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2453511C3 publication Critical patent/DE2453511C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B27/00Hubs
    • B60B27/02Hubs adapted to be rotatably arranged on axle
    • B60B27/023Hubs adapted to be rotatably arranged on axle specially adapted for bicycles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Nabenrohr für Radnaben, insbesondere Fahrradnaben, mit an beiden Rohrenden angeordneten, gegenüber den übrigen Rohrabschnitten verkleinerte Durchmesser aufweisenden Sitzttächen für die Aufnahme von einstückig mn Speichenflanschen ausgebildeten Kugellagerschalen. wobei der Faserverlauf zwischen dem unverformten Rohrmittelteil und den Sitzflächen nicht unterbrochen ist. nach Patent P 23 13 415.8.
Die Erfindung bezieht sich ferner auf ein Verfahren zur Herstellung derartiger Nabenrohre, bei dem die Enden eines auf die Nabenrohrlänge zugerichteten Rohrstücks mit im Durchmesser gegenüber dem übrigen Nabenrohrdurchmesser kleineren Sitzflächen vorbestimmter Längenerstreckung für die Aufnahme von mit Speichenflanschen ausgerüsteten Kugellagerschalen versehen und diese Sitzflächen an beiden Enden des Rohrstücks zugleich und in gleicher Weise fortschreitend in zwei aufeinanderfolgenden Rollvorgängen angeformt werden, wobei in dem ersten Rollvorgang von den Rohrenden aus allmählich fortschreiten eine Durchmesserreduzierung vorgenom men wird und in dem nachfolgenden, zweiten Rollvorgang die Sitzflächen der Form der Nabenbohrung in den Speichenflanschen entsprechend profiliert werden, nach Patent P 23 13 415.8.
Bei der Komplettierung zu Radnaben werden bekanntlich auf die an die Rohrenden angeformten Sitzflächen der Nabenrohre Speichenflanschen aufgeschoben und durch radiale Aufweitung der Nabenrohrendabschnitte, die sich nach außen über die Nabenbohrungen der Speichenflanschen hinauserstrecken, axialfest mit den Nabenrohren verbunden. Bei diesem Montagevorgapg sind schon häufig Beschädigungen der dünnwandigen Nabenrohre entstanden. Diese Beschädigungen mußten auf die bei der radialen Aufweitung der Endabschnitte der Sitzflächen zur axialen Festlegung der Speichenflanschen erforderlichen Stauchkräfte, die in Axialrichtung der Nabenrohre wirken, zurückgeführt werden.
Der Zusatzerfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Nabenrohr gemäß dem Hauptpatent so zu verbessern, daß eine Beschädigung beim Aufweiten der Endabschnitte nicht mehr auftritt. Weiter sollen durch die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemäßen Nabenrchre und eine entsprechende Vorrichtung zur Verfahrensdurchführung geschaffen werden.
Hinsichtlich der Nabenrohrgestaltung ist die eingestellte Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zumindest die äußerer Abschnitte der an den Rohren-
den angeformten Sitzflächen eine gegenüber der Wandstärke des unverformten Rohrmittelteils reduzierte Wandstärke aufweisen.
F8r die radiaie Aufweitung der seitwärts Ober die Habenbobrungen der Speichenflanschen hinausragenließ Endabschnitte müssen somit nu/ noch vergleichs- #eise geringe, axial auf die Nabenrohre wirkende Stauchkräfte aufgebracht werden. Eingehende Untersuchungen haben gezeigt, daß trotz derartiger Wanustärkenreduzierungen hinreichende Festigkeiten und damit sichere Speichenflanschenaufnahmen auf den Sitzflächen der Nabenrohre gewährleistet sind. Mit Vorteil können die Sitzflärhenabschnitte mit reduzierten Wandstärken auf jene Abschnitte beschränkt sein, die sich nach außen über das Axialmaß der Nabenbohrung der Speichenflanschen hinauserstrecken und die Wand-Stärkenreduzierung kann darauf beruhen, daß sich im Bereich der fraglichen Abschnitte die Innendurchmes- «er zu den Nabenrohrenden hin erweitern. Durch diese Maßnahme wird bei Reduzierung der bei der Montage aufzuwendenden Stauchkräfte und sicherer Axialfestlegung der Speichenflanschen jedwede Schwächung der Speichenflanschensitzflächen vermieden.
Nabenrohre mit gegenüber dem Rohrmittelteil verkleinerte Durchmesser aufweisenden Sitzflächen für die Kugellagerschalen sind bereits bekannt und in der FR-PS 11 26 697 vorbeschrieben. Diese Sitzflächen sind angedreht und axial durch je einen Absatz begrenzt, so daß eine exakte Festlegung der Kugellagerschahn auf ein vorbestimmtes Abstandsmaß gewährleistet ist. Befestigt sind die Kugellagerschalen auf den Shzflächen durch radiale Aufweitungen «jer Rohrenden. Da die Sitzflächen fur die Kugellagcrschalen angedreht sind, muß die Materialstärke der Nabenrohre nach den Fcstigkeitserfordernissen der Sitzflächen einerseits und nach der geforderten Stärke der letztere axial begrenzenden Absätze für die Bestimmung des Abstandsmaßes zwischen den an beiden Rohrenden angeordneten Kugellagerschalen andererseits ausgewählt werden. Insoweit haben die bekannten Nabenrohre im unbearbeiteten Rohrmittelteil wesentlich größere Wandstärken, als an sich erforderlich wäre. Wird hingegen die Wandstärke der Nabenrohre im unbearbeiteten Rohrmittelteil nach den Festigkeitserfordernissen dimensioniert, so besteht die bereits eingangs erläuterte Gefahr der Beschädigung beim radialen Aufweiten der Rohrenden zwecks Befestigung der Kugellagerschalen. Insoweit hat zieh das vorbekannte Nabenrohr als unbefriedigend erwiesen.
Die Lösung der bezüglich des Verfahrens zur Herstellung der verbesserten Nabenrohre gestellten Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß bei der Durchmesserreduzierung zugleich die Wandstärken der äußeren Endabschnitte der Sitzflächen auf ein die Wandstärke der unverformten Rohrteile unterschreitendes Maß reduziert werden.
Ein besonders einfaches und vorteilhaftes Herstellungsverfahren ergibt sich, wenn die Wandstärkenreduzierung durch im Bereich der äußeren Sitzfli»chenabschnitte von innen auf die Rohrwandung wirkende, im wesentlichen radial gerichtete Kräfte während zumindest der Endphase des die Reduzierung der Außendurchmesser der Rohrenden bewirkenden Rollvorganges hervorgerufen wird.
Die Vorrichtung zur Durchführung des vorstehend erläuterten, erfindungsgemäßen Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, daß im Zentrum vom symmetrisch zur llmlaufachse des Rollkopfs und unter gleichen Umfangs winkeln angeordneten, frei drehbaren Roll werkzeugen wenigstens ein beim Rollvorgang axial in die Rohrenden eingreifendes, die Innendurchmesserreduzierung dieser Endabschnitte auf ein vorbestimmtes Maß begrenze.ides Kalibriere'.ement angeordnet ist
Bei diesem Kalibrierelement kann es sich um einen im Zentrum des Rollkopfes axial aus diesem herauswachsenden, axialfest angeordneten Zapfen handeln, durch dessen Form und Axialerstreckung die Innenform der Sitzflächenendabschnitte bestimmt werden. Der erfindungsgemäße Rollkopf kann jedoch auch durch eine Druckkugel als Kalibrierelement gekennzeichnet sein, die von einer koaxialen Bohrung im Rollkopf aufgenommen und hinsichtlich ihrer axialen Lage so angeordnet ist, daß sich beim Reduzieren der Rohrenden die hinsichtlich ihrer Innendurchmesser fortschreitend kleiner werdenden Endabschnitte der Sitzflächen an der Druckkugel anlegen und die von dieser vorgegebenen Innenkonturen annehmen.
Eine beispielsweise Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Nabenrohrs und der Vorrichtung zur Durchführung der Durchmesserreduzierung im Bereich der Nabenrohrenden sind nachfolgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
F ι g. 1 ein Nabenrohr mit im Durchmesser gegenüber dem unverformten Rohrmittelteil kleineren Sitzflächen an beiden Rohrenden in einer Halbschnittansicht,
F i g. 2 ebenfalls im Halbschnitt eine Teilansicht einer Radnabe mit einem von einer Sitzfläche am Nabenrohrende aufgenommenen, axialfest angeordneten Speichenflansch und
F i g. 3 in teilweiser Schnittdarstellung zwei koaxial zueinandtr angeordnete Rollköpfe, die die Vorrichtung für die Durchmesserreduzierung der mit Sitzflächen zu versehenden Nabenrohrenden bilden und einen Rohrrohling zwischen sich aufnehmen.
Das in F i g. 1 gezeigte Nabenrohr 10 ist in bezug auf die angedeutete Hochachse 11 symmetrisch ausgebildet und an beiden Rohrenden 12, 13 mit Sitzflächen 14, 15 verseilen, die gegenüber dem ursprünglichen Rührdurchmesser kleinere Durchmesser aufweisen und hinsichtlich ihrer axialen Erstreckung durch je einen Absatz 16,17 begrenzt sind. Die Sit/flächen sind durch Reduzierung des Rohrrohlings auf das erforderliche Durchmessermaß hergestellt, wobei im Übergangsbereich zwischen dem unverformten Rohrmittelteil und den Sitzflächen keine Unterbrechung der Faserverläufe und keine Querschnittsminderungen vorliegen. Lediglich im Bereich der Außenenden der Sitzflächen sind die Wandstärken dadurch reduziert, daß die Innendurchmesser, ausgehend vom Kleinstmaß im Bereich der Sitzflächen, zu den Nabenrohrenden hin allmählich ansteigen, wie dies bei 18 verdeutlicht ist.
F i g. 2 veranschaulicht Anordnung und axiale Befestigung eines im übrigen hier nicht weiter interessierenden Speichenflanschs 19 auf einer Sitzfläche des Nabenrohrs 10. Dieser, von außen auf die Sitzfläche aufgeschobene Speichenflansch ist mittels einer radialen Aufweitung des sich durch die Nabenbohrung des Speichenflanschs hindurcherstreckenden Rohrendes axial festgelegt, was bei 20 angedeutet ist. Es ist ersichtlich, daß der durch die radiale Aufweitung des Endabschnittes der Sitzfläche gebildete Ringflansch den Rand der Speichenflanschnabenbohrung hintergreift.
Hinsichtlich des axialen Abstandes voneinander sind die den beiden Rohrenden zugeordneten Speichenflanschen eines unter Verwendung des Nabenrohrs 10 aufgebauten Radnabengehäuses durch die Absätze 16,
17, die die Sitzflächen 14, 15 begrenzen, eindeutig festgelegt.
Die in Fig.3 veranschaulichte Vorrichtung zur Reduzierung der Rohrenden besitzt zwei völlig gleichartig ausgebildete Rollköpfe 22, 23, die in bezug auf ihre Umlaufachsen 24 fluchtend zueinander angeordnet und in Richtung des Doppelpfeils 25 aufeinanderzu- bzw. voneinanderwegbewegbar geführt sind.
Nachstehend soll lediglich der in der Zeichnung teilweise im Schnitt dargestellte Rollkopf 22 hinsichtlich seines Aufbaues erläutert werden.
Der Rollkopf 22 ist in der Art eines Spannfutters gestaltet und mit einem die eigentlichen Verformungswerkzeuge frei drehbar aufnehmenden Aufnahmestück 26 ausgerüstet, dessen Aufnahmebereich von einer zylindrischen Hülse 27 umschlossen ist. Übergriffen wird die Gesamtanordnung von einer Spannhülse 28, die überwurfmutterartig ausgebildet und mittels Gewinde mit dem Rollkopf 22 fest verschraubt ist. Ein vom Gewinde entfernter, radial einwärts gezogener Abschnitt der Spannhülse übergreift die zylindrische Hülse 27, die ihrerseits auf einem dem Aufnahmestück zugeordneten Ringflansch aufsteht, so daß mittels der genannten Spannhülse eine axiale Festlegung des Aufnahmestücks im Rollkopf gewährleistet ist. Die eigentlichen Verformungswerkzeuge sind Kugeln 29. die zwischen einer vorderen Druckfläche de«· Aufnahmestücks, der zylindrischen Hülse 27 und dem sich auf der vom Gewinde entfernten Seite radial einwärts erstreckenden Abschnitt der überwurfmutterartigen Spannhülse frei drehbar und unter gleichem Umfangswinkeln zueinander um die Rotationsachse 24 herum angeordnet sind.
Im Zentrum des Aufnahmestücks 26 erstreckt sich durch dieses eine mit der Umlaufachse 24 fluchtende Aulnahmebohrung 30 hindurch, in der aneinander angrenzend drei Druckkugeln 31 aufgenommen sind, die sich auf der von den Rollwerkzeugen 29 entfernten Seite an einem Druckstück 32 abstützen, das seinerseits axial verschiebbar im Rollkopf 22 aufgenommen und mittels einer nur angedeuteten Klemmschraube 33 in axialer Richtung festgelegt ist.
Bei der Bearbeitung eines Nabcnrohrrohlings 10' wird dieser zwischen den im Sinne der Drehpfeile 34, 35 in entgegengesetzten Richtungen umlaufenden Roll köpfen 22, 23 fliegend aufgenommen. Der Halterung des Rohrrohlings bis zur fliegenden Aufnahme zwischen den Rollköpfen dienen nur schematisch angedeutete Klemmbacken 36. Während des Bearbeitungsvorganges
ίο bewegt sich jeder der Rollköpfe in Richtung auf den anderen Rollkopf um ein der Längenerstreckung der Sitzflächen entsprechendes Maß. wobei die an den Rohrenden angreifenden Rollwerkzeuge in Form der Druckkugcln 29 eine Durchmesserreduzierung der
IS Rohrenden bewirken. In der F.ndphase der Reduzierung der Rohrenden treffen die Innenabschnitte auf die nach außen von den Rollköpfen weisenden Halbkugelflächen der im Zentrum angeordneten Druckkugeln 31 auf. wodurch die Innenkanten der Endabschnitte entspre-
zo chend der Kugelform geprägt und die Wandstärken im Bereich dieser Endabscnnitte gegenüber den übrigen Teilen der Sitzflächen reduziert werden, wie dies in den F i g. 1 und 2 bei 18 angedeutet ist. Bei dieser, von innen nach außen wirkenden Radialverformung der äußeren Endabschnitte der Sitzflächen wird eine radiale Aufweilung des zuvor reduzierten Außendurchmessers dadurch vermieden, daß die reduzierten Endabschnitte in den Bereich der Aufnahmebohrung 30 eintauchen und von dieser konzentrisch umschlossen sind. Mittels der im Zentrum des Rollkopfs 22 angeordneten Druckkugel bewirkte Materialverformungen führen mithin zu einem Materiaiabfluß in im wesentlichen axialer Richtung, so daß dadurch allenfalls eine Wandverstärkung der übrigen Bereiche der Sitzflächen erzielt wird.
Bei der in einem nachfolgenden Bearbeilungsvorgang durchzuführenden Profilierung der Silzfläcb'n können die mit reduzierten Wandstärken ausgerüsteten Fndabschnitte in analoger Weise mittels eines Zapfens oder einer Druckkugcl vom Rohrinneren her abgestützt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Nabenrohr für Radnaben, insbesondere Fahrradnaben, mit an beiden Rohrenden angeordneten, gegenüber den übrigen Rohrabschnitten verkleinerte Durchmesser aufweisenden Sitzflächen für die Aufnahme von einstückig mit Speichenflanschen ausgebildeten Kugellagerschalen, wobei der Faserverlauf zwischen dem unverformten Rohrmittelteil to und den Sitzflächen nicht unterbrochen ist. und die Auüenzonen der Sitzflächen kaltverfestigt sind, nach Patent P 23 13415.8. dadurch gekennzeichnet, daß zumindest die äußeren Abschnitte der an den Rohrenden angeformten Sitzflächen (14, 15) eine gegenüber der Wandstärke des unverfermten Rohrfliittelteils reduzierte Wandstärke aufweisen.
2. Nabenrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschnitte der Sitzflächen (14,15) mit reduzierten Wandstärken sich über das Axialmaß der Nabenbohrung der Speichenflanschen hinauserstrecken und zu den Nabenrohrenden hin zunehmende Innendurchmesser aufweisen.
3. Verfahren zur Herstellung von Nabenrohren für Radnaben gemäß Anspruch 1. bei dem die Enden eines auf de Nabenrohrlänge zugerichteten Rohrstücks mit im Durchmesser gegenüber dem übrigen Nabenrohi durchmesser kleineren Sitzflächen vorbestimmter Längenerstreckung für die Aufnahme von mit Speichenflanschen ausgerüsteten Kugellagerschalen versehen und diese Sitzflächen an beiden Enden des Rohrstücks zugleich und in gleicher Weise fortschreitend in zwei aufeinanderfolgenden Rollvorgängen angeformt werden, wob1?!
in dem ersten Rollvorgang von den Rohrenden aus allmählich fortschreitend eine Durchmesserreduzierung vorgenommen wird und in dem nachfolgenden, zweiten Rollvorgang die Sitzflächen der Form der Nabenbohrung in den Speichenflanschen entsprechend profiliert werden, nach Patent P 23 13 415.8, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Durchmesserreduzierung der Nabenrohrenden zugleich die Wandstärken der äußeren Endabschnitte der Sitzflächen auf ein die Wandstärke der unverformten Rohrteile unterschreitendes Maß reduziert werden.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandstärkenreduzierung durch im Bereich der äußeren Sitzflächenendabschnitte von innen auf die Rohrwandungen wirkende, im wesentlichen radial gerichtete Kräfte während zumindest der Endphase des die Reduzierung der Außendurchmesser der Rohrenden bewirkenden Rollvorganges hervorgerufen wird.
5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Zentrum von symmetrisch zur Umlaufachse des Rollkopfs und unter gleichen Umfangswinkeln angeordneten, frei drehbaren Rollwerkzeugen wenigstens ein beim Rollvorgang axial in die Rohrenden eingreifendes, die Innendurchmesserreduzierung dieser Endabschnitte auf ein vorbestimmtes Maß begrenzendes Kalibrierungselement (31) angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Kalibrierungselement ein nach Durchmesser und Kontur die Innenform der Sitzflächenendabschnitte bestimmender Zapfen axialfest im Rollkopfzentrum angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine Druckkugel (31) als Kalibrierungselement, die von einer koaxialen Bohrung (30) im Rollkopf aufgenommen und hinsichtlich ihrer axialen Lage so angeordnet ist, daß sich beim Reduzieren der Rohrenden die hinsichtlich ihrer Innendurchmesser fortschreitend kleiner werdenden Endabschnitte der Sitzflächen an der Druckkugel anlegen und die von dieser vorgegebenen Innenkonturen annehmen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Druckkugel (31) an einem in Richtung der Umlaufachse (24) einstellbaren Druckstück (32) axial abstützt
DE19742453511 1974-11-12 Nabenrohr für Radnaben sowie Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung dieses Nabenrohrs Expired DE2453511C3 (de)

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DE2453511A1 DE2453511A1 (de) 1976-05-13
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DE2453511C3 DE2453511C3 (de) 1977-10-27

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Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
8340 Patent of addition ceased/non-payment of fee of main patent