DE2453511B2 - Nabenrohr fuer radnaben sowie verfahren und vorrichtung zur herstellung dieses nabenrohrs - Google Patents
Nabenrohr fuer radnaben sowie verfahren und vorrichtung zur herstellung dieses nabenrohrsInfo
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- B60B27/02—Hubs adapted to be rotatably arranged on axle
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Nabenrohr für Radnaben, insbesondere Fahrradnaben, mit an beiden
Rohrenden angeordneten, gegenüber den übrigen Rohrabschnitten verkleinerte Durchmesser aufweisenden
Sitzttächen für die Aufnahme von einstückig mn Speichenflanschen ausgebildeten Kugellagerschalen.
wobei der Faserverlauf zwischen dem unverformten Rohrmittelteil und den Sitzflächen nicht unterbrochen
ist. nach Patent P 23 13 415.8.
Die Erfindung bezieht sich ferner auf ein Verfahren zur Herstellung derartiger Nabenrohre, bei dem die
Enden eines auf die Nabenrohrlänge zugerichteten Rohrstücks mit im Durchmesser gegenüber dem
übrigen Nabenrohrdurchmesser kleineren Sitzflächen vorbestimmter Längenerstreckung für die Aufnahme
von mit Speichenflanschen ausgerüsteten Kugellagerschalen versehen und diese Sitzflächen an beiden Enden
des Rohrstücks zugleich und in gleicher Weise fortschreitend in zwei aufeinanderfolgenden Rollvorgängen
angeformt werden, wobei in dem ersten Rollvorgang von den Rohrenden aus allmählich
fortschreiten eine Durchmesserreduzierung vorgenom men wird und in dem nachfolgenden, zweiten Rollvorgang
die Sitzflächen der Form der Nabenbohrung in den Speichenflanschen entsprechend profiliert werden, nach
Patent P 23 13 415.8.
Bei der Komplettierung zu Radnaben werden bekanntlich auf die an die Rohrenden angeformten
Sitzflächen der Nabenrohre Speichenflanschen aufgeschoben und durch radiale Aufweitung der Nabenrohrendabschnitte,
die sich nach außen über die Nabenbohrungen der Speichenflanschen hinauserstrecken, axialfest mit den Nabenrohren verbunden. Bei diesem
Montagevorgapg sind schon häufig Beschädigungen der dünnwandigen Nabenrohre entstanden. Diese Beschädigungen
mußten auf die bei der radialen Aufweitung der Endabschnitte der Sitzflächen zur axialen Festlegung
der Speichenflanschen erforderlichen Stauchkräfte, die in Axialrichtung der Nabenrohre wirken, zurückgeführt
werden.
Der Zusatzerfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Nabenrohr gemäß dem Hauptpatent so zu verbessern,
daß eine Beschädigung beim Aufweiten der Endabschnitte nicht mehr auftritt. Weiter sollen durch die
Erfindung ein Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemäßen Nabenrchre und eine entsprechende
Vorrichtung zur Verfahrensdurchführung geschaffen werden.
Hinsichtlich der Nabenrohrgestaltung ist die eingestellte Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
zumindest die äußerer Abschnitte der an den Rohren-
den angeformten Sitzflächen eine gegenüber der Wandstärke des unverformten Rohrmittelteils reduzierte
Wandstärke aufweisen.
F8r die radiaie Aufweitung der seitwärts Ober die
Habenbobrungen der Speichenflanschen hinausragenließ
Endabschnitte müssen somit nu/ noch vergleichs- #eise geringe, axial auf die Nabenrohre wirkende
Stauchkräfte aufgebracht werden. Eingehende Untersuchungen haben gezeigt, daß trotz derartiger Wanustärkenreduzierungen
hinreichende Festigkeiten und damit sichere Speichenflanschenaufnahmen auf den Sitzflächen
der Nabenrohre gewährleistet sind. Mit Vorteil können die Sitzflärhenabschnitte mit reduzierten
Wandstärken auf jene Abschnitte beschränkt sein, die sich nach außen über das Axialmaß der Nabenbohrung
der Speichenflanschen hinauserstrecken und die Wand-Stärkenreduzierung kann darauf beruhen, daß sich im
Bereich der fraglichen Abschnitte die Innendurchmes- «er zu den Nabenrohrenden hin erweitern. Durch diese
Maßnahme wird bei Reduzierung der bei der Montage aufzuwendenden Stauchkräfte und sicherer Axialfestlegung
der Speichenflanschen jedwede Schwächung der Speichenflanschensitzflächen vermieden.
Nabenrohre mit gegenüber dem Rohrmittelteil verkleinerte Durchmesser aufweisenden Sitzflächen für
die Kugellagerschalen sind bereits bekannt und in der FR-PS 11 26 697 vorbeschrieben. Diese Sitzflächen sind
angedreht und axial durch je einen Absatz begrenzt, so daß eine exakte Festlegung der Kugellagerschahn auf
ein vorbestimmtes Abstandsmaß gewährleistet ist. Befestigt sind die Kugellagerschalen auf den Shzflächen
durch radiale Aufweitungen «jer Rohrenden. Da die
Sitzflächen fur die Kugellagcrschalen angedreht sind, muß die Materialstärke der Nabenrohre nach den
Fcstigkeitserfordernissen der Sitzflächen einerseits und nach der geforderten Stärke der letztere axial
begrenzenden Absätze für die Bestimmung des Abstandsmaßes zwischen den an beiden Rohrenden
angeordneten Kugellagerschalen andererseits ausgewählt werden. Insoweit haben die bekannten Nabenrohre
im unbearbeiteten Rohrmittelteil wesentlich größere Wandstärken, als an sich erforderlich wäre. Wird
hingegen die Wandstärke der Nabenrohre im unbearbeiteten Rohrmittelteil nach den Festigkeitserfordernissen
dimensioniert, so besteht die bereits eingangs erläuterte Gefahr der Beschädigung beim radialen
Aufweiten der Rohrenden zwecks Befestigung der Kugellagerschalen. Insoweit hat zieh das vorbekannte
Nabenrohr als unbefriedigend erwiesen.
Die Lösung der bezüglich des Verfahrens zur Herstellung der verbesserten Nabenrohre gestellten
Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß bei der Durchmesserreduzierung zugleich die
Wandstärken der äußeren Endabschnitte der Sitzflächen auf ein die Wandstärke der unverformten
Rohrteile unterschreitendes Maß reduziert werden.
Ein besonders einfaches und vorteilhaftes Herstellungsverfahren ergibt sich, wenn die Wandstärkenreduzierung
durch im Bereich der äußeren Sitzfli»chenabschnitte von innen auf die Rohrwandung wirkende, im
wesentlichen radial gerichtete Kräfte während zumindest der Endphase des die Reduzierung der Außendurchmesser
der Rohrenden bewirkenden Rollvorganges hervorgerufen wird.
Die Vorrichtung zur Durchführung des vorstehend erläuterten, erfindungsgemäßen Verfahrens ist dadurch
gekennzeichnet, daß im Zentrum vom symmetrisch zur llmlaufachse des Rollkopfs und unter gleichen Umfangs
winkeln angeordneten, frei drehbaren Roll werkzeugen wenigstens ein beim Rollvorgang axial in die
Rohrenden eingreifendes, die Innendurchmesserreduzierung dieser Endabschnitte auf ein vorbestimmtes
Maß begrenze.ides Kalibriere'.ement angeordnet ist
Bei diesem Kalibrierelement kann es sich um einen im Zentrum des Rollkopfes axial aus diesem herauswachsenden,
axialfest angeordneten Zapfen handeln, durch dessen Form und Axialerstreckung die Innenform der
Sitzflächenendabschnitte bestimmt werden. Der erfindungsgemäße Rollkopf kann jedoch auch durch eine
Druckkugel als Kalibrierelement gekennzeichnet sein, die von einer koaxialen Bohrung im Rollkopf aufgenommen
und hinsichtlich ihrer axialen Lage so angeordnet ist, daß sich beim Reduzieren der Rohrenden die
hinsichtlich ihrer Innendurchmesser fortschreitend kleiner werdenden Endabschnitte der Sitzflächen an der
Druckkugel anlegen und die von dieser vorgegebenen Innenkonturen annehmen.
Eine beispielsweise Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Nabenrohrs und der Vorrichtung zur
Durchführung der Durchmesserreduzierung im Bereich der Nabenrohrenden sind nachfolgenden anhand der
Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
F ι g. 1 ein Nabenrohr mit im Durchmesser gegenüber
dem unverformten Rohrmittelteil kleineren Sitzflächen an beiden Rohrenden in einer Halbschnittansicht,
F i g. 2 ebenfalls im Halbschnitt eine Teilansicht einer Radnabe mit einem von einer Sitzfläche am Nabenrohrende
aufgenommenen, axialfest angeordneten Speichenflansch und
F i g. 3 in teilweiser Schnittdarstellung zwei koaxial
zueinandtr angeordnete Rollköpfe, die die Vorrichtung für die Durchmesserreduzierung der mit Sitzflächen zu
versehenden Nabenrohrenden bilden und einen Rohrrohling zwischen sich aufnehmen.
Das in F i g. 1 gezeigte Nabenrohr 10 ist in bezug auf die angedeutete Hochachse 11 symmetrisch ausgebildet
und an beiden Rohrenden 12, 13 mit Sitzflächen 14, 15 verseilen, die gegenüber dem ursprünglichen Rührdurchmesser
kleinere Durchmesser aufweisen und hinsichtlich ihrer axialen Erstreckung durch je einen
Absatz 16,17 begrenzt sind. Die Sit/flächen sind durch
Reduzierung des Rohrrohlings auf das erforderliche Durchmessermaß hergestellt, wobei im Übergangsbereich
zwischen dem unverformten Rohrmittelteil und den Sitzflächen keine Unterbrechung der Faserverläufe
und keine Querschnittsminderungen vorliegen. Lediglich im Bereich der Außenenden der Sitzflächen sind die
Wandstärken dadurch reduziert, daß die Innendurchmesser, ausgehend vom Kleinstmaß im Bereich der
Sitzflächen, zu den Nabenrohrenden hin allmählich ansteigen, wie dies bei 18 verdeutlicht ist.
F i g. 2 veranschaulicht Anordnung und axiale Befestigung eines im übrigen hier nicht weiter interessierenden
Speichenflanschs 19 auf einer Sitzfläche des Nabenrohrs 10. Dieser, von außen auf die Sitzfläche aufgeschobene
Speichenflansch ist mittels einer radialen Aufweitung des sich durch die Nabenbohrung des Speichenflanschs
hindurcherstreckenden Rohrendes axial festgelegt, was bei 20 angedeutet ist. Es ist ersichtlich, daß der durch die
radiale Aufweitung des Endabschnittes der Sitzfläche gebildete Ringflansch den Rand der Speichenflanschnabenbohrung
hintergreift.
Hinsichtlich des axialen Abstandes voneinander sind die den beiden Rohrenden zugeordneten Speichenflanschen
eines unter Verwendung des Nabenrohrs 10 aufgebauten Radnabengehäuses durch die Absätze 16,
17, die die Sitzflächen 14, 15 begrenzen, eindeutig festgelegt.
Die in Fig.3 veranschaulichte Vorrichtung zur
Reduzierung der Rohrenden besitzt zwei völlig gleichartig ausgebildete Rollköpfe 22, 23, die in bezug
auf ihre Umlaufachsen 24 fluchtend zueinander angeordnet und in Richtung des Doppelpfeils 25
aufeinanderzu- bzw. voneinanderwegbewegbar geführt sind.
Nachstehend soll lediglich der in der Zeichnung teilweise im Schnitt dargestellte Rollkopf 22 hinsichtlich
seines Aufbaues erläutert werden.
Der Rollkopf 22 ist in der Art eines Spannfutters gestaltet und mit einem die eigentlichen Verformungswerkzeuge frei drehbar aufnehmenden Aufnahmestück
26 ausgerüstet, dessen Aufnahmebereich von einer zylindrischen Hülse 27 umschlossen ist. Übergriffen
wird die Gesamtanordnung von einer Spannhülse 28, die überwurfmutterartig ausgebildet und mittels Gewinde
mit dem Rollkopf 22 fest verschraubt ist. Ein vom Gewinde entfernter, radial einwärts gezogener Abschnitt
der Spannhülse übergreift die zylindrische Hülse 27, die ihrerseits auf einem dem Aufnahmestück
zugeordneten Ringflansch aufsteht, so daß mittels der genannten Spannhülse eine axiale Festlegung des
Aufnahmestücks im Rollkopf gewährleistet ist. Die eigentlichen Verformungswerkzeuge sind Kugeln 29.
die zwischen einer vorderen Druckfläche de«· Aufnahmestücks,
der zylindrischen Hülse 27 und dem sich auf der vom Gewinde entfernten Seite radial einwärts
erstreckenden Abschnitt der überwurfmutterartigen Spannhülse frei drehbar und unter gleichem Umfangswinkeln
zueinander um die Rotationsachse 24 herum angeordnet sind.
Im Zentrum des Aufnahmestücks 26 erstreckt sich durch dieses eine mit der Umlaufachse 24 fluchtende
Aulnahmebohrung 30 hindurch, in der aneinander angrenzend drei Druckkugeln 31 aufgenommen sind, die
sich auf der von den Rollwerkzeugen 29 entfernten Seite an einem Druckstück 32 abstützen, das seinerseits
axial verschiebbar im Rollkopf 22 aufgenommen und mittels einer nur angedeuteten Klemmschraube 33 in
axialer Richtung festgelegt ist.
Bei der Bearbeitung eines Nabcnrohrrohlings 10' wird dieser zwischen den im Sinne der Drehpfeile 34, 35
in entgegengesetzten Richtungen umlaufenden Roll köpfen 22, 23 fliegend aufgenommen. Der Halterung
des Rohrrohlings bis zur fliegenden Aufnahme zwischen den Rollköpfen dienen nur schematisch angedeutete
Klemmbacken 36. Während des Bearbeitungsvorganges
ίο bewegt sich jeder der Rollköpfe in Richtung auf den
anderen Rollkopf um ein der Längenerstreckung der Sitzflächen entsprechendes Maß. wobei die an den
Rohrenden angreifenden Rollwerkzeuge in Form der Druckkugcln 29 eine Durchmesserreduzierung der
IS Rohrenden bewirken. In der F.ndphase der Reduzierung
der Rohrenden treffen die Innenabschnitte auf die nach außen von den Rollköpfen weisenden Halbkugelflächen
der im Zentrum angeordneten Druckkugeln 31 auf.
wodurch die Innenkanten der Endabschnitte entspre-
zo chend der Kugelform geprägt und die Wandstärken im
Bereich dieser Endabscnnitte gegenüber den übrigen Teilen der Sitzflächen reduziert werden, wie dies in den
F i g. 1 und 2 bei 18 angedeutet ist. Bei dieser, von innen nach außen wirkenden Radialverformung der äußeren
Endabschnitte der Sitzflächen wird eine radiale Aufweilung des zuvor reduzierten Außendurchmessers
dadurch vermieden, daß die reduzierten Endabschnitte in den Bereich der Aufnahmebohrung 30 eintauchen und
von dieser konzentrisch umschlossen sind. Mittels der im Zentrum des Rollkopfs 22 angeordneten Druckkugel
bewirkte Materialverformungen führen mithin zu einem
Materiaiabfluß in im wesentlichen axialer Richtung, so daß dadurch allenfalls eine Wandverstärkung der
übrigen Bereiche der Sitzflächen erzielt wird.
Bei der in einem nachfolgenden Bearbeilungsvorgang durchzuführenden Profilierung der Silzfläcb'n können
die mit reduzierten Wandstärken ausgerüsteten Fndabschnitte in analoger Weise mittels eines Zapfens oder
einer Druckkugcl vom Rohrinneren her abgestützt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Nabenrohr für Radnaben, insbesondere Fahrradnaben,
mit an beiden Rohrenden angeordneten, gegenüber den übrigen Rohrabschnitten verkleinerte
Durchmesser aufweisenden Sitzflächen für die Aufnahme von einstückig mit Speichenflanschen
ausgebildeten Kugellagerschalen, wobei der Faserverlauf
zwischen dem unverformten Rohrmittelteil to und den Sitzflächen nicht unterbrochen ist. und die
Auüenzonen der Sitzflächen kaltverfestigt sind, nach
Patent P 23 13415.8. dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest die äußeren Abschnitte der an den Rohrenden angeformten Sitzflächen (14, 15)
eine gegenüber der Wandstärke des unverfermten Rohrfliittelteils reduzierte Wandstärke aufweisen.
2. Nabenrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abschnitte der Sitzflächen (14,15) mit reduzierten Wandstärken sich über das Axialmaß
der Nabenbohrung der Speichenflanschen hinauserstrecken und zu den Nabenrohrenden hin
zunehmende Innendurchmesser aufweisen.
3. Verfahren zur Herstellung von Nabenrohren für Radnaben gemäß Anspruch 1. bei dem die Enden
eines auf de Nabenrohrlänge zugerichteten Rohrstücks
mit im Durchmesser gegenüber dem übrigen Nabenrohi durchmesser kleineren Sitzflächen vorbestimmter
Längenerstreckung für die Aufnahme von mit Speichenflanschen ausgerüsteten Kugellagerschalen
versehen und diese Sitzflächen an beiden Enden des Rohrstücks zugleich und in
gleicher Weise fortschreitend in zwei aufeinanderfolgenden Rollvorgängen angeformt werden, wob1?!
in dem ersten Rollvorgang von den Rohrenden aus allmählich fortschreitend eine Durchmesserreduzierung
vorgenommen wird und in dem nachfolgenden, zweiten Rollvorgang die Sitzflächen der Form der
Nabenbohrung in den Speichenflanschen entsprechend profiliert werden, nach Patent P 23 13 415.8,
dadurch gekennzeichnet, daß bei der Durchmesserreduzierung der Nabenrohrenden zugleich die
Wandstärken der äußeren Endabschnitte der Sitzflächen auf ein die Wandstärke der unverformten
Rohrteile unterschreitendes Maß reduziert werden.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandstärkenreduzierung durch im
Bereich der äußeren Sitzflächenendabschnitte von innen auf die Rohrwandungen wirkende, im
wesentlichen radial gerichtete Kräfte während zumindest der Endphase des die Reduzierung der
Außendurchmesser der Rohrenden bewirkenden Rollvorganges hervorgerufen wird.
5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch
gekennzeichnet, daß im Zentrum von symmetrisch zur Umlaufachse des Rollkopfs und unter gleichen
Umfangswinkeln angeordneten, frei drehbaren Rollwerkzeugen wenigstens ein beim Rollvorgang axial
in die Rohrenden eingreifendes, die Innendurchmesserreduzierung dieser Endabschnitte auf ein vorbestimmtes
Maß begrenzendes Kalibrierungselement (31) angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Kalibrierungselement ein nach
Durchmesser und Kontur die Innenform der Sitzflächenendabschnitte bestimmender Zapfen
axialfest im Rollkopfzentrum angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine Druckkugel (31) als Kalibrierungselement,
die von einer koaxialen Bohrung (30) im Rollkopf aufgenommen und hinsichtlich ihrer
axialen Lage so angeordnet ist, daß sich beim Reduzieren der Rohrenden die hinsichtlich ihrer
Innendurchmesser fortschreitend kleiner werdenden Endabschnitte der Sitzflächen an der Druckkugel
anlegen und die von dieser vorgegebenen Innenkonturen annehmen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Druckkugel (31) an einem in Richtung der Umlaufachse (24) einstellbaren Druckstück
(32) axial abstützt
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742453511 DE2453511C3 (de) | 1974-11-12 | Nabenrohr für Radnaben sowie Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung dieses Nabenrohrs |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742453511 DE2453511C3 (de) | 1974-11-12 | Nabenrohr für Radnaben sowie Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung dieses Nabenrohrs |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2453511A1 DE2453511A1 (de) | 1976-05-13 |
| DE2453511B2 true DE2453511B2 (de) | 1977-03-10 |
| DE2453511C3 DE2453511C3 (de) | 1977-10-27 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2453511A1 (de) | 1976-05-13 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8340 | Patent of addition ceased/non-payment of fee of main patent |