DE2452479A1 - Wasserdichtes uhrengehaeuse in viereckform - Google Patents
Wasserdichtes uhrengehaeuse in viereckformInfo
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Description
30.721
SAKURA AG, 25o3 Biel (Kanton Bern,Schweiz)
"Wasserdichtes Uhrengehäuse in Viereckform"
Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von wasserdichten Uhrengehäusen in Viereckform mit einem Glas aus mineralischem
Material und einem Rahmen mit einer flachen oberen Fläche. Es ist bekannt, dass Gläser aus mineralischem Material, beispielsweise
aus Saphier oder die getemperten, anorganischen Gläser bei Uhren-■
gehäusen mit besonders sorgfältiger Bearbeitung gewählt werden. Sie werden also häufig mit Rahmen aus einem unveränderlichen Material
oder einem solchen Material verbunden, das eine Oberflächenbearbeitung erfahren hat. Nun sind Rahmen dieser Art häufig in
der Weise ausgebildet, dass sie grosse zusammenhängende sichtbare Oberflächen aufweisen, denn es wurde festgestellt, dass solehe
Oberflächen ihnen ein besonders ästhetisches Aussehen ver-
i
leihen.
leihen.
Für den Fall, dass Gehäuse dieser Art kreisförmig sind, sind bereits
Befestigungsmittel für die Befestigung des Glases am Rah- ! men bekannt, die die Dichtigkeit der beiden genannten Werkstücke
! sichern, wobei gleichzeitig in positiver Weise zur Ästhetik des Gehäuses beigetragen wird. Jedoch erfordern diese an sich bekannten
Befestigungsmittel, dass die obere Fläche des Rahmens ·
kegelstumpfförmig verläuft und diese Form kann bei viereckigen ,
Gehäusen nicht aufrecht erhalten werden. Auf der anderen Seite '
sind die bekannten, zur Benutzung mit Glas aus mineralischem Ma- '
terial gefertigten und auf viereckige Gehäuse anwendbaren Be- i
festigungsmittel im allgemeinen schwer, unhandlich und wenig ■
sicher. So sind Ausführungen bekannt, bei denen die Peripherie des Glases auf einen Ring aufgeklebt ist, der aussen über das i
2 JI
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Glas hinausreicht, wobei die so hervorstehende Form unter eine
.Kante eingeschoben wird,, die die Lünette aufweist, und die einen
Freiraum hat. Die Lünette kann an dem Rahmen mit Schrauben befestigt werden, deren Köpfe unter der unteren Fläche des Rah- ί
mens untergebracht werden. Bei Gehäusen dieser Art hängen,abgesehen
von der Tatsache, dass die massive Lünette mit einer Innenkante auf ihrem gesamten Umfang das Aussehen des Gehäuses schwer-j
fällig gestaltet, die Dichtigkeit und die Befestigung- des Glases voll von der Verlässlichkeit des Klebens des Glases auf seinem
Tragring ab.
Weiterhin wurde vorgeschlagen, eine Lünette in Rahmenform zu ver-!
wenden, die auf die flache Fläche des Rahmens mit Schrauben auf- j.
geschraubt wird und innere, abgeschrägte Flächen aufweist, die sich an den gesamten abgeschrägten Umfang des Glases anpassen. j
Jedoch erfordert eine solche Ausführungsform ein sehr präzises |
Justieren sämtlicher Abschrägungen der Lünette bezüglich der- j jenigen des Glases, wobei dieses Justieren'unter rationellen Pro-!
duktionsbedingungen nicht leicht erzielt werden kann. Diese Aus- ι
führungsform bekannter Art hat ebenfalls den Fehler, dass sie die,
Abschrägungen des Glases kaschiert, während es vorteilhaft ist, j diese Abschrägungen zumindest auf ihrem grösseren Teil sichtbar j
zu lassen. . !
Die Erfindung hat die Aufgabe, diese Nachteile zu beseitigen und ein viereckiges, wasserdichtes Uhrengehäuse mit Mineralglas
und flachem Rahmen zu schaffen, das mit rationellen Mitteln gefertigt
werden kann und dessen ästhetisches Aussehen besonders gepflegt ist.
Diesbezüglich ist Erfindungsgegenstand ein wasserdichtes, viereckiges
Uhrengehäuse mit einem Rahmen mit oberer flacher Fläche, einem Glas aus mineralischem Material, einer zwischen dem Glas
und dem Rahmen zwischengelegten Dichtung und einer an dem Rahmen befestigten Lünette, die teilweise die genannte flache Fläche
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abdeckt und das Glas an Ort und Stelle hält, dadurch gekennzeichnet,
dass das Glas auf seinem Umfang Abschrägungen aufweist und idadurch, dass die Lünette einen Rahmen aufweist, der Innenflächen
!in Formen von Oberflächen aufweist, die als Evolventen rechtwink-Ilig
zu der genannten flachen Fläche des Rahmens ausgebildet sind, mit mit dem Rahmen fest verbundenen Füssen, die auf der Seite hervorstehen,
die zum Rahmen hingewandt ist und die in öffnungen in !der genannten flachen Fläche eingeschoben werden und Klauen, die
I auf den entgegengesetzten Seiten des Rahmens über diesen hinausjstehend
verteilt .sind und die nach innen überstehen, wobei die gei
nannten Innenflächen des Rahmens die Dichtung mindestens auf einem
Teil ihrer Höhe umschliessen, und wobei die Klauen sich auf Ab- j j schrägungen des Glases stützen, um letzteres gegen die Dichtung j
I zu drücken. I
! i
!Weitere erfindungswesentliche Merkmale und Vorteile gehen aus der j
j nachstehenden Beschreibung hervor, in der mit Bezug auf die Zeichnungen Ausführungsbeispiele erläutert werden.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine partielle Axialschnittzeichnung der ersten Ausführungsform,
Fig. 2 eine partielle Axialschnittzeichnung der zweiten Ausführungsform,
und
Fig. 3 eine Draufsicht in kleinerem Masstab der Ausführungsformen nach Fig. 1 und 2.
Das Gehäuse nach Fig. 1 ist vom einschaligen Typ. Es weist einen Rahmenboden 1 mit im wesentlichen rechteckiger Form auf, der
eine zentrale Aufnahme 2 in quadratischer Form aufweist, in die ein Vergrösserungsring 3, ein Werk 4 und ein das Werk abdecken-I
des Zifferblatt 5 eingeführt werden. An den beiden nach der Achse j zwölf - 6 Uhr orientierten Enden weist der Rahmen 1 an seiner un-
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teren Fläche Aufnahmen 6 auf, die sich nur auf einen Teil der Brei
te des Rahmens erstrecken und die dazu bestimmt sind, das Erfassen der Befestigungsstäbe des Armbandes zu ermöglichen. Die
beiden Elemente 7 und 8 des Armbandes erstrecken sich, wie in Fig. 3 zu sehen, in der Verlängerung des Gehäuses, dessen Rahmen 1 die
Stäbe überdeckt. Auf dem Zifferblatt 5 liegt ein quadratischer Ring 9, der eine Überhöhung bildet und eine Kehle in seinem Aussenrand
aufweist, wobei der verjüngte Teil dieses Rings sich wulstförmig oberhalb der oberen Fläche 10 des Rahmens erstreckt,
die auf ihrer gesamten Fläche plan ist. Diese plane, obere Fläche 10 trägt eine Dichtung 11, deren Abmessungen so sind, dass sie
ι leicht in das Innere der Aufnahme 2 bzw. in die Auskehlung des
Ringes 9 hinüberreicht. Das Glas 12 ist aus einem mineralischem
Material, beispielsweise Saphir. Die obere Fläche ist plan, ebenso wie die untere Fläche, und die seitlichen Flächen 13 sind nach
einem Winkel von ca. 45 schräg geschnitten, wobei die untere Kante des Glases abgeschnitten ist, um ein präzises Justieren zu
ermöglichen.
Die Befestigung des Glases 12 auf dem Rahmen 1 wird sichergestellt;
durch eine Lünette 14 (Fig. 1 und 3) mit einem quadratischen Rahmen
15, zwei Befestigungsklauen .16, die über den Rahmen an der Mitte der auf Mittag und 6 Uhr ausgerichteten Seiten hervorstehen
und zwei Befestigungsfüssen 17, die an ihrem unteren Ende mit Gewinden
versehen sind und an den Klauen 16 zu liegen kommen. Der
Rahmen 15 und die Klauen 16 können aus einem Stück gefertigt werden,
wobei die Füsse am Rahmen, beispielsweise durch Schweissen, wie übliche Zifferblattfüsse befestigt werden. Jedoch kann die Gesamtheit
der Lünette 14 auch aus einem Stück gefertigt werden. Letzteres kann aus einer Nickel- oder Kupferlegierung gefertigt
werden. Es kann auch aus Gold sein.
Wie in Fig. 1 zu sehen, erstrecken sich die Klauen 16 schräg nach
oben und nach innen, ausgehend vom Rahmen 15. Letzterer hat Rechteckprofil. Er weist seitliche Innen- und Aussenflachen 15a und 15b
mit planer Ausbildung auf, die parallel und rechtwinklig zur Fläche
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10 sind. Die vier Innenflächen 15a sind auf die Dichtung 11. aufgeschoben
und gestatten deren Kompression gegen die Erhöhung 9. Sie umschliessen auch den unteren Teil des Glases 12. Die Füsse 17
schieben sich in zylindrische Bohrungen 18, die am Rahmen 1 an der Mitte der kleinen Seiten dieses Rahmens vorgesehen sind. Diese
Bohrungen durchqueren den Rahmen bis zur Aufnahme 6, wobei ihr unteres Ende einen grösseren Durchmesser hat als der obere Teil. Die
Befestigung des Glases erfolgt durch Aufschrauben der Mutter 19 auf
jeden einzelnen der Füsse 17. Die Klauen 16 stützen sich dann auf die seitlichen, abgeschrägten Flächen 13 des Glases 12 und drücken
das Glas an zwei diametral entgegengesetzten Punkten gegen die Dichtung 11, welche sich wiederum auf die Oberfläche 10 des Rahmens
abstützt. So wird ein dichter Abschluss des Gehäuses erreicht und die Dichtung 11 hält in Höhenrichtung die Erhöhung 9 sowie das
Zifferblatt 5 und das Werk 3 fest. Die Füsse 17 werden frei in die! Öffnungen 18 eingeschoben, so dass der Rahmen bezüglich des Ringes
9 zentriert werden kann, der wiederum an die öffnung des Rahmens angepasst wird, wenn die Lünette auf die Dichtung 11 aufgeschoben
wird, und das gilt selbst dann, wenn die Abmessungen des Rahmens innerhalb der zulässigen Toleranzgrenzen leicht von den Nennabmessungen
entsprechend der Konstruktion abweichen. An der Basis der Abschrägungen 13 hat das Glas solche Abmessungen, dass es frei in
den Rahmen 15 eingeschoben werden kann. Aufgrund des durch die
Klauen 16 auf di,e beiden auf Mittag und sechs Uhr orientierten Abschrägungen
ausgeübten Druckes ist es auch bezüglich des Rahmens zentriert. Nachdem die Klauen nur auf zwei entgegengesetzten Seiten
des Rahmens vorgesehen sind, stützen sie sich mit gleichen Kräften auf das Glas. Diese Anordnung erfordert keine sehr engen
Toleranzen für die Masshaltigkeit der Abschrägungen 13, was dann von besonderem Vorteil ist, wenn man ein sehr hartes Material,
wie den Saphir, verwendet. Bei der in Fig. 1 dargestellten Anordnung wird die Dichtung 11 mit Rechteckprofil auf ihren vier Flächen
zwischen der oberen planen Fläche 10 des Rahmens, den äusseren Flächen des Ringes 9, den planen inneren Flächen 15a des Rahmens
15 undder unteren Fläche des Glases zusammengedrückt. Wie in Fig. 3 zu sehen, erstrecken sich die Klauen 16 nur auf einer geringeren
Länge als einem Drittel der Gesamtlänge der Seiten des
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Rahmens, so dass die Abschrägungen 13 auf dem grössten Teil ihrer
Fläche voll sichtbar sind. Nach der Ausführungsform der Fig. 1 i kann das Zifferblatt 5 aus einer dünnen Platte aus Synthetikstein
bestehen, während der Rahmen 1 aus Metall ist. Das Metall des Rahmens
kann ähnlich oder anders sein als das des Rahmens 15. Es kann die gleiche Oberflächenbearbeitung oder verschiedene Bearbeitungen
erfahren haben, beispielsweise Verfahren zur Verbesserung der Abnutzungsfestigkeit.
Die in Fig. 1 dargestellte Ausführungsform gestattet es, für den Rahmen ein mineralisches Material, wie z.B. synthetischen Stein zu
verwenden. Der Rahmen 21 wird hier aus einer rechteckigen Platte gebildet, die an ihrer unteren Fläche eine Aufnahme 22 aufweist, j
um das Werk 4 aufzunehmen, und zwei Aufnahmen 24 an den Enden des
genannten Werkstücks, und zwar in analoger Weise zu den Aufnahmen 6 der ersten Ausführungsform für die Aufnahme der Stäbe des Armbandes»
Die obere Fläche 23 des Rahmens 21 ist ganz plan und wird nur an ihrem Mittelpunkt durch eine kreisförmige Bohrung durchschnitten
(diese ist nicht dargestellt),die für die Durchführung der Achsen der Zeiger vorgesehen ist- Der Rahmen 1 weist ebenfalls ;
zwei zylindrische Bohrungen 25 auf, die an der Mitte seiner kleinen Seiten vorgesehen sind, und die ihn ganz durchqueren. ]
j i Das Gehäuse nach Fig» 2 weist noch einen abgesetzten Boden 26 auf,
der gegen die untere Fläche des Rahmens 21 unter Zwischenlegung einer üblichen D'ichtung 27 befestigt ist. Diese Ausführungsform
ist ebenfalls so, dass das Gehäuse durch die Befestigungsfusse 28 verschlossen gehalten wird, die die Lünette 29 aufweist, die
ebenfalls wie die Lünette 14 aus einem Rahmen und zwei Klauen 31
gebildet wird, an denen die Befestigungsfusse mit dem Rahmen 30 verbunden sind. Die Befestigungsfusse 28 durchqueren den Rahmen 21
und Bohrungen im Boden 26» Das Ganze wird dank Muttern 32 befestigt,
die in den Aufnahmen versenkt sind, die die untere Fläche des Bodens
aufweist.
Die beiden Klauen 31 halten ein Glas 33 fest/ das die gleiche Form
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hat, wie das Glas 12 und weist ebenfalls seitliche, schräge Flä- j
chen 34 auf, auf die sich die beiden Klauen 31 abstützen. Um den [notwendigen Raum zwischen der planen oberen Fläche 23 des Rahmens ·
j 21 und der ebenfalls planen unteren Fläche des Glases 33 zu schaf-i j fen, können verschiedene Anordnungen vorgesehen werden. In der beschriebenen
Ausführungsform ist eine überhöhung 35 zwischen diesen.
beiden Stücken vorgesehen. Das Aussenstück hat die Form eines j flachen und dünnen Flansches, dessen äussere Form an die innere
Ausbildung des Rahmens 30 angepasst ist und zwei Dichtungen 36 und!
37 werden einerseits zwischen den Rahmen und den Flansch der Über-j
!höhung 35 und andererseits zwischen den genannten Flansch und das 'Glas 33 gelegt. Durch Anziehen der Muttern 32 auf den Befesti- j
gungsfüssen 28 wird der Rahmen 30 gegen die Fläche 23 des Rahmens i
j 21 gedrückt und die Klauen 31 drücken das Glas 33 in Richtung auf ί
Iden Rahmen, in dem sie die Dichtungen 36 und 37 komprimieren. i (Das Klemmen erfolgt so lange, .bis der Rahmen 30 auf der Fläche 23 !
liegt. Gleichzeitig wird der peripherische Teil des Bodens 26 ge- j
gen die untere Fläche des Rahmens gedrückt und komprimiert die ί
Dichtung 27. ;
Diese Ausführungsform gestattet es, Zifferblatt und Rahmen aus ; einem Stück zu fertigen. Dieses Stück kann aus einem Material be- ;
stehen, dessen Bearbeitung relativ kompliziert ist, wie z.B. Rubin, denn die Form ist äusserst einfach. ί
'Bei anderen Ausführungsformen könnten ebenfalls, vier Klauen vorge-j
sehen werden, von denen sich zwei auf der Achse Mittag - 6 Uhr be-' !finden und zwei auf der Achse 3 Uhr - 9 Uhr. In diesem Fall würde
idas Befestigungsstück vier Füsse aufweisen. Es wurde festgestellt,
jdass, wenn ein Glas aus mineralischem Material gegen eine Dich-
jtung an einigen gut definierten Punkten befestigt ist, beispielsweise durch Klauen 16 und 31, die erhaltene Dichtung ausgezeichnet
ist. Nachdem die Füsse gegenüber den Befestigungsklauen liejgen,
übertragen sie ihnen direkt die notwendige Abstützkraft, um Idas Glas zu befestigen. Der Rahmen 15 oder 30 spielt also bei der
!übertragung der Kräfte oder bei der Herstellung der Abdichtung
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keinerlei Rolle. Die einzige Funktion des Rahmens liegt darin,
die Dichtung und das Glas zu umschliessen. Sie ist also rein
ästhetischer Natur. Die beschriebene Anordnung vermeidet jedoch
bei der Montage oder Demontage, dass die Klauen verlorengehen,
denn alle Klauen sind miteinander verbunden und an das gleiche
Werkstück angeschlossen.
die Dichtung und das Glas zu umschliessen. Sie ist also rein
ästhetischer Natur. Die beschriebene Anordnung vermeidet jedoch
bei der Montage oder Demontage, dass die Klauen verlorengehen,
denn alle Klauen sind miteinander verbunden und an das gleiche
Werkstück angeschlossen.
Als Variante könnten die Befestigungsfüsse an dem Rahmen oder am ;
Boden durch andere Mittel als die Mutter 19 und 32 nach der obigen,
Beschreibung befestigt sein. Insbesondere könnten auch Muttern \ verwendet werden, die auf den Rahmen aufgeschoben werden.
Aus dem Vorstehenden resultiert, dass die beschriebene Konstruktion
auch für andere Glasformen als das quadratische oder recht- '
eckige Glas gilt. So könnte beispielsweise das Glas eine gewölbte
quadratische usw. Form haben.
quadratische usw. Form haben.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 kann der zentrale Schleier i
eine konkave oder konvexe obere Fläche haben, statt plan zu sein. ;
Dieser zentrale Schleier, der auch als Schirm bezeichnet werden
kann, könnte auch bei einer Ausführung aus synthetischem Stein ι genügend dünn sein, um durchscheinend oder sogar transparent zu ! sein und könnte die gesamte Anzeigevorrichtung der Uhr überdecken.j In diesem Fall würde das Glas eine einfache Schutzvorrichtung ge- ! gen Stösse oder Umwelteinflüsse sein. j
kann, könnte auch bei einer Ausführung aus synthetischem Stein ι genügend dünn sein, um durchscheinend oder sogar transparent zu ! sein und könnte die gesamte Anzeigevorrichtung der Uhr überdecken.j In diesem Fall würde das Glas eine einfache Schutzvorrichtung ge- ! gen Stösse oder Umwelteinflüsse sein. j
Was schliesslich die Befestigungsfüsse angeht, könnten auch zwei
Füsse pro Klaue vorgesehen werden, wobei diese Füsse beide jeweils direkt an der entsprechenden Klaue liegen.
Füsse pro Klaue vorgesehen werden, wobei diese Füsse beide jeweils direkt an der entsprechenden Klaue liegen.
Patentansprüche;
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Claims (9)
1.) Wasserdichtes, viereckiges Uhrengehäuse, das auf-
weist einen Rahmen, der eine plane obere Fläche aufweist, ein Glas aus mineralischem Material, eine ringförmige, zwischen Glas
und Rahmen gelegte Dichtung und eine an dem Rahmen befestigte, teilweise die genannte flache Fläche abdeckende und das Glas festhaltende
Lünette, dadurch gekennzeichnet, dass das Glas an seinem Umfang Abschrägungen aufweist und dadurch,
dass die Lünette einen Rahmen aufweist, dessen Innenflächen; Oberflächen sind, die auf Evolventen eingestellt sind, die senkrecht
zu der genannten planen Oberfläche des Rahmens verlaufen, mit dem Rahmen fest verbundene Füsse, die an seiner zum Rahmen
hin geneigten Seite hervorstehen und in öffnungen eingeschoben werden, die an der genannten planen Fläche vorgesehen sind, und
Klauen, die auf den entgegengesetzten Seiten des Rahmens über die-
sen hinüberstehend und nach innen hinüberreichend verteilt sind, !
wobei die genannten Innenflächen des Rahmens die Dichtung mindes- ■
tens auf einem. Teil ihrer Höhe umschliesst und wobei die Klauen sich auf Abschrägungen des Glases stützen, um letzteres gegen die
Dichtung zu drücken.
2. Uhrengehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung auf der genannten planen Flächen ruht.
3. Uhrengehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klauen auf den beiden entgegengesetzten Seiten des
Rahmens verteilt sind.
4. , Uhrengehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet dass der Rahmen aus einem Stück mit dem Boden ausgebildet ist.
5. Uhrengehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass es ausserdem einen mit dem Rahmen verbundenen Boden
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aufweist.
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6. Uhrengehäuse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigung"sfüsse den Rahmen und den Boden in der
Weise durchqueren, dass Glas und Boden mit dem Rahmen verbunden werden.
7. Uhrengehäuse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen einen Zentralschleier aufweist, der die Rolle
des Zifferblattes spielt.
8. Uhrengehäuse nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet , dass die obere Fläche des Schleiers sich auf der gleichen
Fläche wie die genannte obere plane Fläche des Rahmens erstreckt.
9. Uhrengehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet
, dass es quadratisch oder rechteckig ist.
10« Uhrengehäuse nach Anspruch 1,"dadurch gekennzeich- j
net, dass die Befestigungsfüsse ein Gewinde aufweisen und an ihremi
seitlich vom Boden gelegenen Ende Muttern tragen. j
109821/068$
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1575873A CH583439B5 (de) | 1973-11-09 | 1973-11-09 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2452479A1 true DE2452479A1 (de) | 1975-05-22 |
| DE2452479C2 DE2452479C2 (de) | 1984-01-19 |
Family
ID=4411684
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2452479A Expired DE2452479C2 (de) | 1973-11-09 | 1974-11-05 | Wasserdichtes Uhrengehäuse |
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| Country | Link |
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| JP (1) | JPS573030B2 (de) |
| CH (2) | CH583439B5 (de) |
| DE (1) | DE2452479C2 (de) |
| FR (1) | FR2251044B1 (de) |
| GB (1) | GB1478624A (de) |
| HK (1) | HK11378A (de) |
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