DE2451844A1 - Katalysator, verfahren zu seiner herstellung und seine verwendung zur polymerisation von olefinen - Google Patents
Katalysator, verfahren zu seiner herstellung und seine verwendung zur polymerisation von olefinenInfo
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Description
SUMITOMO CHEMICAL COMPANY, LIMITED
O saka, Japan
O saka, Japan
11 Katalysator, Verfahren zu seiner Herstellung und seine Verwendung
zur Polymerisation von Olefinen "
Priorität: 2. November 1973, Japan, Nr. 123 78I/73
Bekanntlich lassen sich. Olefin-Polynierisate in hoher Ausbeute
durch Polymerisation von Olefinen mit Katalysatoren aus einer Übergangsmetallverbindung der Gruppe IV bis VI des Periodensystems
und einem Metall oder einer metallorganischen Verbindung
der Gruppe I bis III des Periodensystems herstellen» Diese Katalysatoren werden als Zdegler-Natta-Katalysatoren bezeichnet.
Die mit Hilfe dieser Katalysatoren hergestellten Polymerisate fallen im allgemeinen in Form einer Polymeraufschlämmung an, bei
dem als Nebenprodukte neben den kristallinen Olefin-Polymorisäten
amorphe Polymerisate erhalten werdeno Bei den Polymerisationsverfahren
beeinträchtigt im allgemeinen die Schüttdichte der erhaltenen Olefin-Polymerisate die Produktivität der Polymeren.
Daher ist eine Verbesserung der Schüttdichte erwünscht, um die
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Leistungsfähigkeit des bei der Polymerisation verwendeten Reaktors
zu verbessern. Bei Olefin-Polymerisaten beeinträchtigt auch die Stereospezifität der Polymerisate erheblich die mechanischen
Eigenschaften der aus diesen Polymeren hergestellten Formkörper, wie Folien, Fäden und anderen geformten Gebilden, Die Bildung
der als Nebenprodukte entstandenen und kommerziell weniger wertvollen amorphen Polymerisate stellt einen Verlust an Monomeren
dar und erfordert zusätzliche Einrichtungen zu ihrer Abtrennung» Diese Maßnahmen verteuern das Verfahren. Dementsprechend trachtet
man nach Polymerisationsverfahren, bei denen Polymerisate anfallen,
die praktisch frei von amorphen Polymeren sind. Die bei diesen Polymerisationsverfahren erhaltenen Polymeren enthalten
jedoch Katalysatorr'este, die nachträglich verschiedene Schwierigkeiten
hervorrufen, wie Instabilität und Verfärbung, und deshalb Vorrichtungen zu ihrer Entfernung erfordern.
Die vorstehenden Nachteile der herkömmlichen Katalysatoren lassen sich verbessern, wenn die Polymerisationsaktivität des Katalysators,
d. h. die pro Gewichtseinheit Katalysator erzeugte Menge an Olefinpolymerisat, erhöht werden kann, wodurch die zur
Abtrennung der Katalysatorrückstände erforderliche Vorrichtung
entfällt und die Produktionskosten vermindert werden.
Ein typischer fester Katalysator, der zur Polymerisation von Olefinen
verwendet wurde, ist Tetantrichlorid. Der· Titantrichlorid—
Katalysator wird im allgemeinen aus Titantetrachlorid durch Reduktion mit Wasserstoff oder Reduktion mit Aluminium bei hohen
Temperaturen oder Reduktion mit einer Organoaluminiumverbindung
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Γ Π
_ 3 —
bei Raumtemperatur hergestellt.
Das bei der Reduktion mit einer Organoaluminiumverbindung erhaltene
Tltantrichlorid ist ß-Titantrichlorid. Das mit einer
Kombination des ß-Titantrichlorids und einer Organoaluminiumverbindung
als Katalysator hergestellte Olefinpolymerisat hat jedoch eine niedrige Stereospezifität, d. h„ 70 bis 80 Prozent
des Produkts sind in siedendem Heptan unlöslich.
Gemäß einem nicht vorveröffentlichten Vorschlag lassen sich feste Katalysatoren herstellen, die sich zur Polymerisation
von Olefinen unter Bildung von Olefin-Polymerisaten mit hoher Stereospezifität verwenden lassen, wenn man ein ß-Titantrichlorid, das durch Reduktion von Titantetrachlorid mit einer Organoaluminiumverbindung
hergestellt worden ist, mit einem Komplexbildner und anschließend den erhaltenen Katalysator mit einem
Monoalkylaluminiumdihalogenid behandelt. Dieser feste Katalysator liefert zwar Olefin-Polymerisate mit erheblich verbesserter Stereospezifität
und Schüttdichte, ist jedoch immer noch unbefriedigend hinsichtlich seiner katalytischen Aktivität bei der Polymerisation,
und deshalb hat er den Nachteil, daß die Katalysatorrückstände im erhaltenen Polymerisat nicht unerheblich
sind·
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen verbesserten Katalysator zur Polymerisation von Olefinen zu schaffen, der
es ermöglicht, Olefin-Polymerisate mit hoher Stereospezifität und einem sehr geringen Gehalt an amorphen Polymerisaten lxerzu-
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zustellen, und der es ermöglicht, daß sich die Katalysatorrückstände
leicht abtrennen lassen. Diese Aufgabe wird durch die Erfindung gelöst.
Die Erfindung betrifft somit den· in den Ansprüchen gekennzeichneten
Gegenstand.
Beispiele für die zur Herstellung des ß-»Titantrichlorids verwendeten
Organoaluminiumverbindungen sind Methylaluminiumdichlorid,
Äthylaluminiuradichlorid, n-Propylaluminiumdichlorid, Methylaluminiumsesquichlorid,
Äthylaluminiumsesquichlorid, Dimethylaluminumchlorid,
Diäthylaluminiumchiorid, Di-n-propylaluminiumchlorid,
Trimethylaluminium, Triäthylaluminium und Triisobutylaluminium. Die Organoaluminiumverbindungen sind nicht auf die
vorgenannten speziellen Beispiele beschränkt.
Die Reduktion des Titantetrachlorids mit der Organoaluminiumverbindung
wird im allgemeinen bei Temperaturen von etwa -100 bis 60 C, vorzugsweise von -30 bis 30 C durchgeführt. Vorzugsweise
wird die Reduktion in Gegenwart eines, inerten Verdünnungsmittels,
wie Hexan, Heptan, Octan oder Decalin durchgeführt«
Das erhaltene ß-Titantrichlorid wird mit einem Komplexbildner
behandelt. Als Komplexbildner kommen Verbindungen in Frage, die mindestens ein Stickstoff-, Sauerstoff-, Phosphor- oder
Schwefelatom im Molekühl enthalten. Spezielle Beispiele für diese Verbindungen sind Alkohole, Aldehyde, Säuren, Säureanhydride,
Ketone, Ester, Amide, Imide, Äther, Mercaptane, Thioäther,
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Nitrile, Amine, Lactame und Phosphorsäureamide. Vorzugsweise
werden Amide, Äther, Thioäther oder Amine verwendet, da sie bessere
Ergebnisse liefern. Besonders bevorzugte Komplexbildner sind Äther.
Spezielle Beispiele für verwendbare Komplexbildner sind N,N-Dimethylformamid,
Ν,Ν-Dimethylacetamid, Ν,Ν-Dimethylpropionamid,
N,N,N',N1-Tetramethylharnstoff, Diäthylather, Dipropyläther, Diisopropyläther,
Dibutyläther, Diisobutyläther, Di-tert.-butyläther, Diamyläther, Diisoamyläther, Dineopentyläther, Dihexyläther,
Dioctylätlier, Diphenyläther, Di-o-tolyläther, Di-p-tolyläther,
Dicyclohexyläther, Diäthylsulfid, Dipropylsulfid, Dibutylsulfid,
Di-tert.-butylsulfid, Diphenylsulfid, Trimethylarain, Triäthylamin,
Tri-n-butylamin, Triphenylamin, Pyridin, Chinolin,
syin-Triazin, Ν,Ν-Dimethylanilin, Ν,Ν-Diäthylanilin. und Ν,Ν,Ν',Ν1-Tetramethyläthylendiamin.
Die Erfindung ist nicht auf die Verwendung der vorgenannten Komplexbildner beschränkt.
Die Behandlung des ß-Titantrichlorids mit dem Komplexbildner
wird vorzugsweise in Gegenwart eines Verdünnungsmittels durchgeführt. Beispiele für verwendbare Verdiinnungsmittel sind inerte
Kohlenwasserstoffe, wie Hexan, Heptan, Octan und Decalin. Der Komplexbildner wird im allgemeinen in einer Menge von 0,05 bis
etwa 3 Mol, vorzugsweise 0,5 bis 1,5 Mol pro Mol Titantrichlorid
eingesetzt. Die Behandlung wird vorzugsweise bei Temperaturen von 0 bis 100 C durchgefülxrt.
Der erhaltene feste Katalysator wird hierauf mit einer Organo-
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Γ
~]
- 6 -aluminiumverbindung der allgemeinen Formel II
R' A1X_ (II)
m j—m
behandelt, in der R1 einen unverzweigten oder verzweigten Alkylrest
mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen, einen alicyclischen oder
aromatischen Kohlenwasserstoffrest und X ein Halogenatom bedeutet und m eine Zahl mit einem Wert von 0 <■ m <1,5 ist.
Spezielle Beispiele für bevorzugt verwendete Organoaluminiumverbindungen
sind Monoalkylaluminiumdihalogenida, jedoch können auch Gemische von Monoalkylaluminiumdihalogeniden und anderen
Organoaluminiumverbindungen, beispielsweise ein Gemisch aus einem Monoalkylaluminiumdihalogenid und einem Aluminiumtr!halogenid
oder ein Gemisch aus einem Monoalkylaluminiumdihalogenid und einem Alkylaluminiumsesquihalogenid, mit Erfolg verwendet werden.
Organoaluminiumverbindungen anderer Art als Verbindungen der allgemeinen
Formel II oder deren Gemische, wie Alky1aluminiumsesquihalogenide,
Dialkylaluminiummonohalogenide oder Trialkylaluminiumverbindungen sind nicht geeignet. Ohne Nachbehandlung mit
einem Komplexbildner hergestellte Katalysatoren zeigen eine geiringere
katalytische Aktivität im Vergleich zu den erfindungsgemaß hergestellten Katalysatoren; vgl. Vergleichsbeispiel 2.
Spezielle Beispiele für verwendbare Organoaluminiumverbindungen der allgemeinen Formel II sind Methylaluminiumdichlorid, Äthylaluminiumdichlorid,
n-Propylaluminiumdichlorid, n-Butylaluminium-
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_ γ —
dichlorid, n-Hexylaluminiumdichlorid, n-Octylaluminiumdichlorid,
Phenylaluminiumdichlorid, o-Tolylaluminiumdichlorid, Cyclohexylalumiriiumdichlorid,
Methylaluminiumdibromid, Äthylaluininiumdibromid,
Phenylaluminiumdibromid, Methylaluminiumdijodid und
Äthylalurainiumdijodid. Es können auch andere Organoaluminiumverbindungen
der allgemeinen Formel II verwendet werden. Diese Verbindungen können entweder allein oder als Gemisch von zwei
oder mehr Verbindungen eingesetzt werden.
Die Behandlung des erhaltenen festen Katalysators mit der Organoaluminiumverbindung
der allgemeinen Formel II kann in Gegenwart oder Abwesenheit eines Verdünnungsmittels durchgeführt werden,
Beispiele für verwendbare Verdünnungsmittel sind inerte Kohlenwasserstoffe, wie Hexan, Heptan, Octan und Decahydronaphthalin,
Die Behandlungstemperatur kann in einem verhältnismäßig breiten Bereich liegen. Bevorzugt sind Temperaturen von
etwa Raumtemperatur (etwa 20 bis 30°C) bis etwa 200°C,
Der erhaltene feste Katalysator wird sodann nochmals mit einem Komplexbildner behandelt. Der Komplexbildner kann der gleiche
oder ein anderer sein als in der vorhergehenden Behandlung des ß-TitantriChlorids, Gute Ergebnisse werden vor allem mit Amiden,
Äthern, Thioäthern und Aminen als Komplexbildner erhalten,
Äther sind besonders bevorzugte Komplexbildner,, Die Behandlung
mit dem Komplexbildner wird vorzugsweise in Gegenwart eines Verdünnungsmittels durchgeführt, Beispiele für verwendbare Verdünnungsmittel
sind inerte Kohlenwasserstoffe, wie Hexan, Heptan, Octan und Decahydronaphthalin, Die Menge des verwendeten
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Komplexbildners kann in einem verhältnismäßig breiten Bereich
von etwa 0,001 bis etwa 10 Mol pro Mol Titantrichlorid betragen.
Vorzugsweise werden Mengen von mindestens etwa 0,01 Mol Komplexbildner pro Mol Titantrichlorid eingesetzt, da Mengen
von weniger als, etwa 0,01 Mol bisweilen unbefriedigende Ergebnisse lieferHo Die Behandlung mit dem Komplexbildner kann bei
Temperaturen von -78 bis I50 C durchgeführt werden. Die Behandlungsdauer
ist nicht kritisch.
Der erfindungsgemäße Katalysator eignet sich zur Polymerisation von Olefinen in Kombination mit Organoaluminiumverbindungen.
Beispiele für verwendbare Organoaluminiumverbindungen sind vorzugsweise Dialkylaluminiumhalogenide, insbesondere Diäthylaluminiumchlorid.
Das Molverhältnis von festem Katalysator zur Organoaluminiuinverbindung
kann etwa 10 : 1 bis 1 : 200, vorzugsweise 2 : 1 bis 1 : 100 betragen. Die Konzentration der Organoaluminiumverbindung
im Polymerisationssystem kann in einem verhältnismäßig breiten Bereich liegen, beispielsweise 0,1 Millimol pro
Liter, bis zu einer sehr hohen Konzentration, d. h, ohne Vervendung
irgendeines Lösungsmittels· Die Polymerisation kann bei Temperaturen von -50 bis 200 C durchgeführt werden. Polymerisationstemperaturen
oberhalb etwa 100 C haben jedoch gewöhnlich einen ungünstigen Einfluß auf die Bildung von Polymeren mit hoher
Stereospezifität. Die bevorzugte Polymerisationstemperatür
liegt im Bereich von 0 bis 100 C, Der Polymerisationsdruck ist
nicht kritisch. Vorzugsweise wird bei Drücken von 3 bis 100 at · ',
gearbeitet. Die Polymerisation kann diskontinuierlich oder kon- I
tlnuierlich durchgeführt werden.
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Beispiele für die mit dem Katalysator der Erfindung polymerlsierbaren
Olefine sind unverzweigte oder verzweigte olefinisch ungesättigte Kohlenwasserstoffe mit 2 bis 15 Kohlenstoffatomen, Die
olefinischen Kohlenwasserstoffe können auch aromatische Kohlenwasserstoffreste
und bzw« oder alicyclische Kohlenwasserstoffreste
enthalten. Spezielle Beispiele für verwendbare olefinisch ungesättigte Kohlenwasserstoffe sind Äthylen, Propylen, Buten-1,
Pentan-1, Hexen-1, Octen-1, Decen-1, 3-Methylpenten-1, 4-Methylpenten-1
und Styrol,
Der feste Katalysator der Erfindung kann sowohl zur Homopolymerisation
als auch zur Copolymerisation von olefinisch ungesättigten Kohlenwasserstoffen eingesetzt werden. Bei der Copolymerisation
wird der feste Katalysator der Erfindung mit einem Gemisch von mindestens zwei verschiedenen Olefinen zusammengebracht. Bei
der Copolymerisation von zwei verschiedenen Olefinen wird vorzugsweise die eine Verbindung in einem Mengenverhältnis von weniger
als etwa 10 Molprozent, bezogen auf die andere Verbindung, eingesetzt, um ein Copolymer!sat mit sehr hoher Stereospezifität
zu erhalten. Die Polymerisation kann in einem inerten Lösungsmittel,
wie Hexan, Heptan, Octan oder Decahydronaphthalin, oder auch in Abwesenheit von Lösungsmitteln durchgeführt werden.
Die Beispiele erläutern die Erfindung. Teile, Prozentangaben und Mengenverhältnisse beziehen sich auf das Gewicht, sofern
nichts anderes angegeben ist.
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Γ ~1
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Beispiel. 1 Katalysatorherstellimg 1
Herstellung von ß-TitantriChlorid
Ein 1 Liter fassender Reaktor wird mit Argon gespült und 200 ml
wasserfreies Hexan und 50 ml Titantetrachlorid werden in dem
Reaktor vorgelegt. Das Gemisch wird auf -5 C abgekühlt. Hierauf
wird in den Reaktor eine Lösung von 150 ml wasserfreiem Hexan und 58 ml Diäthylaluminiumchlorid in solcher Geschwindigkeit
eingetropft, daß die Temperatur des Reaktionsgemisches unterhalb -3 C bleibt, Nach beendeter Zugabe wird das Gemisch weitere
30 Minuten gerührt. Sodann wird die Temperatur1 des Gemisches
auf 70 0 erhöht und das Gemisch eine weitere Stunde gerührt.
Hierauf wird das Gemisch stehengelassen. Der überstand wird
von dex* entstandenen Fällung dekantiert. Die Fällung wird mit
150 ml Hexan gewaschen. Ausbeute 70 g ß-Titantrichlorid mit
einem Aluminiumgehalt von 4,53 Prozent,
Behandlung von ß-Titantrichlorid mit einem Komplexbildner
67 g des erhaltenen ß-Titantrichlorids werden in 500 ml wasserfreiem
Hexan suspendiert, mit 58,0 ml Di—n-butyläther (Molverhältnis
von Di-n-butyläther zu Titantrichlorid 1 : 1) versetzt, und die Suspension wird 1 Stunde bei kO C gerührte Nach
beendeter Umsetzung wird der Überstand dekantiert und der feste Rückstand dreimal mit jeweils I50 ml Hexan gewaschen und getrocknet.
Man erhält einen festen Katalysator (l)„
L J
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Behandlung des festen Katalysators (i) mit Äthylaluminiumdi-
chlorid
Ein Gemisch von 65 g des festen Katalysators (i) und 100 ml
Äthylaluminiumdichiorid wird 2 Stunden bei 90 C gerührt. Der
entstandene Feststoff wird abgeschleudert, viermal mit jeweils 500 ml Hexan gewaschen und getrocknet« Man erhält einen festen
Katalysator (ll).
Behandlung des festen Katalysators (ll) mit einem Komplexbildner
2,0 g des festen Katalysators (ll) werden in 10 ml .wasserfreiem
Hexan suspendiert, mit 3»3 ml Di-n-butyläther (Gewichtsverhältnis
von Di-n-butyläther zu festem Katalysator 1,25 ί 1) versetzt
und 1 Stunde bei 20 bis 30°C gerührt. Nach dem Stehenlassen wird die flüssige Phase dekantiert und der erhaltene Feststoff
dreimal mit jeweils 30 ml Hexan gewaschen und getrocknet.
Man erhält den festen Katalysator (ill).
Polymerisation von Propylen Polymerisationsverfahren 1
In einem 5 Liter fassenden Edelstahlau-toklaven, der mit einem
Rührwerk ausgerüstet ist, werden nach dem Spülen mit Stickstoff 1,5 Liter wasserfreies Heptan, 4,5 g Diäthylaluminiumchlorid
und 673 mg fester Katalysator (ill) vorgelegt. Sodann wird in
• J
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den Autoklav Wasserstoff bis zu einem Partialdruck von 0,16 at
aufgepreßte Hierauf wird die Temperatur im Autoklaven auf 60°C erhöht und Propylen wird in den Autoklav bis zu einem Druck von
6 at aufgepreßt. Während der 4stündigen Polymerisation wird der
Druck durch Einleiten von Propylen bei 6 at gehalten. Nach beendeter Polymerisation wird die Propylenzufuhr abgebrochen, der
Autoklav geöffnet und der Autoklaveninhalt mit 100 ml Butanol versetzt, um den Katalysator zu zersetzen. Das entstandene Poly—
merisat wird auf einem Büchner-Trichter abfiltriert, dreimal mit jeweils 500 ml Heptan gewaschen und bei 60 C unter vermindez'tem
Druck getrocknet. Ausbeute 945 g Polypropylen. Das Filtrat wird
dampfdestilliert. Es hinterbleibt eine geringe Menge amorpher
Polymerisate als Nebenprodukt.
Die Polymerisationsaktivität des festen Katalysators (ill) beträgt
350, ausgedrückt durch die Polymerisationsgeschwindigkeit (Rp) pro 1 g fester Katalysator (ill) pro Stunde (Gramm Polymer/
Gramm Katalysator χ Stunde), Der in siedendem Hexan unlösliche
Anteil an Polymer beträgt 96 > 3 Prozent. Daraus folgt, daß das
Polymerisat eine sehr hohe stereospezifische Struktur besitzt. Das Polymerisat hat eine Schüttdichte von 0,45 und eine Viskositätszahl
ßpj von 1,97 in Tetrahydronaphthalin bei 135°C.
In einem 5 Liter fassenden Edelstahlautoklaven, der mit einem
Rührwerk ausgerüstet ist, werden nach dem Spülen mit Stickstoff 4,5 g Diäthylaluminiutnchlorid und 60,2 mg des festen Ka-
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talysators (ill) vorgelegt. Wasserstoff wird in den Autoklav
bis zu einem Partialdruck von 0,53 at aufgepreßt. Hierauf werden
in den Autoklaven 1,4 kg flüssiges Propylen unter Druck eingeleitet und 4 Stunden bei 60 C polymerisiert. Nach beendeter
Polymerisation wird der Autoklav geöffnet und der Auto-
Zersetzung/
klaveninlialt zur / des Katalysators mit 100 ml Methanol versetzt. Das erhaltene Polymerisat wird auf einem Büchner-Trichter abfiltriert, dreimal mit jeweils 500 ml Heptan gewaschen und bei 60 C untei· vermindertem Druck getrocknet. Ausbetite 277 g Polypropylen.
klaveninlialt zur / des Katalysators mit 100 ml Methanol versetzt. Das erhaltene Polymerisat wird auf einem Büchner-Trichter abfiltriert, dreimal mit jeweils 500 ml Heptan gewaschen und bei 60 C untei· vermindertem Druck getrocknet. Ausbetite 277 g Polypropylen.
Die Polymerisationsaktivität des festen Katalysators (ill) beträgt
1150, ausgedrückt durch die Polymerisationsgeschwindigkeit (Rp) pro Gramm Katalysator X Stunde. Der in.siedendem
Hexan unlösliche Anteil an Polymerisat beträgt 96,2 Prozent.
Dies zeigt, daß das Polymerisat eine sehr hohe stereospezifische Struktur besitzt. Das Polymerisat hat eine Schüttdichte von
0,47. -
Vergleichsbeispiel 1
Propylen wird auf die in Beispiel 1 im Polymerisationsverfahren beschriebene Weise unter Verwendung von 1,512 g ß—TitantriChlorid
polymerisiert. Es werden 750 g Polypropylen erhalten. Die
Polymerisationsaktivität des Katalysators beträgt 124, ausgedrückt durch die Polymerisationsgeschwindigkeit (Rp). Dies zeigt,
daß die Polymerisationsaktivität niedrig ist.
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Vergleichsbeispiel 2
Propylen wird gemäß dem Polymerisationsverfahren 1 von Beispiel
1 unter Verwendung von 1,6θ3 g festem Katalysator (i) po-'
lymerisiert. Es werden 7^5 S Polypropylen erhalten.
Bei diesem Verfahren beträgt die Polymerisationsaktivität des Katalysators 118, ausgedrückt durch die Polymerisationsgeschwindigkeit
(Rp). Der in siedendem Hepten unlösliche Anteil an Polymer beträgt 80,6 Prozent, Dies zeigt, daß die Stereospezifität
des Polymei-isät's niedrig ist.
Vergleichsbeispiel 3
Propylen wird gemäß Polymerisationsverfahren 1 von Beispiel 1 unter Verwendung von 1,395 g des festen Katalysators (il) polymerisiert
„ Es werden 925 g Polypropylen erhalten.
Bei diesem Verfahren beträgt die Polymerisationsaktivität des Katalysators 116, ausgedrückt durch die Polymer!sationsgeschwindigkeit
(Rp). Der in siedendem Heptan unlösliche Gehalt an Polymerisat beträgt 96,2 Prozent« Die Schüttdichte des Polymerisats
beti-ägt 0,45.
Vergleichs'beispiele 4 bis 6 Unter den gleichen Bedingungen wie bei der Katalysatorberstel—
lung von Beispiel 1j jedoch unter Verwendung anderer, in Tabelle
I angegebenen Organoaluminiumverbindungen anstelle von Äthylaluminiumdichlorid
zur Herstellung des festen Katalysators (il) werden feste Katalysatoren hergestellt« Propylen wird in gleicher
L J
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Weise "wie beim Polymerisationsverfahren l von Beispiel 1 mit den
'erhaltenen festen Katalysatoren (ll) polymerisiert. Die Ergebnisse
sind in Tabelle I zusammengefaßt.
| Vergleichs— beispiel Nr. |
Organoaluminium- verbindung |
Rp | unlösliche An teile in sieden dem Heptan, 0Jo |
Schütt dichte, g/cm3 |
| k | Triäthylaluminium | 31 | amorph | 0,33 |
| 5 | Diäthylaluminium- chlorid |
145 | 80,2 | 0,35 |
| 6 | Äthylaluminiuin- sesquichlorid |
119 | 79,5 | 0,35 |
Beispiele 2 bis 9
Propylen wird auf die im Polymerisationsverfahren 1 von Beispiel 1 beschriebene Weise mit einem festen Katalysator (ill)
polymerisiert. Der Katalysator wurde auf die in den vorstehenden Beispielen beschriebene Weise hergestellt. Die Bedingungen
bei der Behandlung des festen Katalysators (ll) mit Di-n-butyläther
und die bei der Polymerisation erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle II zusammengefaßt.
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| Beispiel Nr. |
Behänd | lim^sb edini^ui | Di-n-butyl- äther: Kata lysator (il), Gewichtsver- hältnis |
T., 0C | Eigenschaften des Polymerisats | unlöslicher Anteil in siedendem Heptan, 0Jo |
Schüttdichte, | |
| 50981 | 2 | fester Kata lysator (il), S |
Di-n-butyl- äther, g |
4.93 | 28 | Rp | 96.2 . | 0.45 |
| co | 3 | 2.32 | 11.4 | 2.30 | 28 | 374 | 96.0 | 0.45 |
| CD | 4 | 2.53 | 5.81 | 0.54 | 28 | 361 | 96.1 | 0.44 |
| CO O |
5 | 2.14 | 1.16 | 0.25 | 28 | 314 | 96.2 | 0.46 |
| 6 | 2.31 | 0.58 | 0.13 | 28 | 288 | 96.2 | 0.44 | |
| 7 | 2.10 | 0.27 | 0.05 | 28 | 280 | 96.1 | 0.43 | |
| 8 | 2.38 | 0.12 | 1.25 . | 45 | 254 | 96.1 | 0.46 | |
| 9 | 2.86 * | 2.86 | 1.25 | 65 | 356C . | 96.1 | 0.45 | |
| 2.51 | • 2.51 | 361 ". | ||||||
2Λ518Α4
Γ "1
-U-
Beispiele 10 bis 1 5
Auf die in Beispiel 1 beschriebene Weise werden feste Katalysatoren hergeste3.lt; es werden jedoch verschiedene Komplexbildner
verwendet* Propy3.en wird auf die im Polymerisationsverfahren 1 von Beispiel 1 beschriebene Weis-e mit den erhaltenen festen ICatalysatox"en
polymerisiert< Die Ergebnisse sind in Tabelle III zusammengefaßt
.
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- 18 Tabelle III
| Beispiel | Behandlung | von ß-TiCl_ | komplexbildner: | Behandlung ( | Komplexbildner: | Rp | Polymereigenschaften | Schütt | |
| Nr. | mit Komplexbildner J | TiCl , Molver- | äes festen Katalysa- | TiCl ^, Crewicht s- | unlöslicher An | dichte, | |||
| Komplex | haltnis | tors (ί!) mit dem Komplexbildner | verhältnis | 366 | teil in sieden | g/cnr | |||
| 10 | bildner | 1,0 | Komplex | 1,25 | dem Heptan, c/o | 0,44 | |||
| bildner | 95,9 | ||||||||
| Di-n-butyl- | 282 | ||||||||
| cn | 11 | äther | 1,0 | Diäthyl- | 1,25 | 0,43 | |||
| ο | äther | 258 | 95,7 | ||||||
| CO | 12 | Il | 1,0 | 0, 12 | 0,43 | ||||
| OO | Di-n-butyl- | 95,5 | |||||||
| co ^ |
It | sulfid | 279' | ||||||
| 13 | 1,0 | Triäthyl- | 1525 | 0,41 | |||||
| ο | amin | 249 | 93,1 | ||||||
| co | 14 | Di-n-butyl- | 1,0 | 0,23 | 0,40 | ||||
| σ | sulfid | Diäthyl- | 260 | 93,4 | |||||
| 15 | It | 1,0 | äther | 0,31 | o,4o | ||||
| Ν,Ν-Dimethyl- | 92,2 | ||||||||
| Il | acetamid | ||||||||
| N, 3Sr-Dime thyl- | |||||||||
| anilin | |||||||||
Claims (1)
- PatentansprücheH Katalysator, dadurch gekennzeichnet, daß er folgendermaßen hergestellt worden ist:( 1 ) Reduktion von Titantetrach-lorid mit einer Organoaluminiumverbindung der allgemeinen Formel IRnA1X3-nin der R einen unverzweigten oder verzweigten Alkylrest mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen, einen alicyclischon oder aromatischen Kohlenwasserstoffrest und X ein Halogenatom bedeutet und η eine Zahl mit einem Wert von 1 bis 3 ist,(2) Behandeln des erhaltenen ß~Titantrichlorids mit einem Komplexbildner,(3) Behandeln des erhaltenen festen Katalysators mit einer Organoaluminiumverbindung der allgemeinen Formel IIR' AlX0 (il)ra 3-m v 'in der R1 einen unverzweigten oder verzweigten Alkylrest mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen, einen alicyclischen oder aromatischen Kohlenwasserstoffrest und X ein Halogenatom bedeutet und m eine Zahl mit einem Wert von 0<m<1,5 ist, und(4) Behandeln des erhaltenen festen Katalysators, mit einem Komplexbildner.2o Verfahren zur Herstellung des Katalysators nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man Titantetrachlorid mit einer 0r~ ganoaluininiumverbindung der allgemeinen Formel I5098 19/1030RnA1X3~n (χϊin der R einen unverzweigten oder verzweigten Alkylrest mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen, einen alicyclischen oder aromatischen Kohlenwasserstoffrest xmd X ein Halogenatom bedeutet und η eine Zahl mit einem Wert von 1-bis 3 ist, reduziert, das erhaltene ß-Titantrichlorid mit 'einem Komplexbildner behandelt, den erhaltenen festen Katalysator mit einer Organoalumijiiumverbindung der allgemeinen Formel IIR! AlX0 (II)m _>—m % 'in der R1 einen unverzweigten oder verzweigten Alkylrest mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen, einen alicyclischen oder aromatischen Kohlenwasserstoffrest und X ein Halogenatom bedeutet und m eine Zahl mit einem Wert von 0<:m<1,5 ist·, behandelt und den erhaltenen festen Katalysator mit einem Komplexbildner behandelt,3· Verfahren nach Anspruch 2S dadurch gekennzeichnet, daß man als Organoaluminiumverbindung der allgemeinen Formel I Methyl— aluminiumcli chloride Äthylaluminiumdi chlorid, n-Propylaluminiumdichlorid, Methylaluminiumsesquichlorid, Äthylaluminiumsesquichlorid, Dimethylaluniiniumchlorid, Diäthylaluniiniumchlorid, Din-propylaluminiumchlorids Trimethylaluminium, Triäthylaluminium oder Triisobutylaluminium verwendeto4„ Verfahi-en nach Anspruch 2$ dadurch gekennzeichnet 9 daß man die Reduktion bei Temperaturen von -100 bis 6θ C in Gegenwart eines inerten Lösungsmittels durchführto5 09819/10305· Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß man als inertes Lösungsmittel Hexan, Heptan, Octan oder Decahydronaphthalin verwendete6. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man als Komplexbildner Verbindungen mit mindestens einem Stickstoff-, Sauerstoff-, Phosphor- oder Schwefelatom im Molekül vorwendet«7· Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß man als Komplexbildner ein Amid, einen Äther, Thioäther oder Amin verwendet.8. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß man als Komplexbildnex' Ν,Ν-Dimethylformamid, Ν,Ν-Dimethylacetamid, Ν,Ν-Dimethylpropionamid, N,N,N1,N'-Tetramethylharnstoff, Diäthyläther, Dipropyläther, Diisopropyläther, Dibutyläther, Diisobuty.lather, Di-tert.-butyläther, Diamyläther, Diisoamyläther, Dineopentyläther, Di-n-hexyläther, Di-n-oxtyläther, Diphenyläther, Di~o-tolyläther, Di-p-tolyläther, Dicyclohexyläther, Diäthylsulfid, Di-n-propylsulfid, Di-n-butylsulfid, Di-tert.-butylsulfid, Diphen3'-lsulfld, Trimethylamin, Triäthylamin, Tri-nbutylamin, Triphenylamin, Pyridin, Chinolin, sym-Triazin, N,N-Dimethylanilin, N,N-Diäthylanilin oder N,N,N1,N1-Tetramethyläthyl endiamin verwendet.9» Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man die Behandlung des ß-Titantrichlorids mit dem Komplexbildner bei Temperaturen von 0 bis 100°C und mit 0,05 bis 3 Mol Komplex-L_ -509819/1030bildner pro Mol Titantrichlorid in Gegenwart eines Ve.rdunnung.s~· ml11els durchfuhrt,10. Vorfahren nach Anspx^uch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man als O.rganoalujiiiniumvex'bindung der allgemeinen Formel II Methylalixininiumdiclilorid, Äthylalurainiumdichlorid, n~Propylalumiiiiumdichlorid, η «Butyl aluiiiiiiiumdi chlorid, n-Hexylaluniiniumdic hl ori d f n- 0 c ty 1 a luminiumdi chi ori d, Pheny lalum:i.niumdi chi ο rid , ο ~Tolylalumini\imdi chlorid, Cyclohexyla-luminiumdichlorid, Methylaluminiumdibromid, Äthylaluininiumdibromid, Phenylaluininiumdibromidr Methylalumlniuindijodid oder Äthylaluminiumdijodid verwendet«13, Arerfahi"en nach Ansi^ruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man die Behandlung mit der Organoaluminiumverbindung der allgemeinen Formel Il bei Temperaturen von Raumtemperatur bis 200 C durchführt.12. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man die Behandlung des erhaltenen festen Katalysators mit dem Komplexbildner bei Temperaturen von ~78 bis 1.50 C und mit 0,001 bis 10 Mol Komplexbildner pro Mol fester Katalysator in Gegenwart eines Verdünnungsmittels durchführt.13. Verwendung des Katalysators gemäß Anspruch 1 zur Polymerisation von olefinisch ungesättigten» Kohlenwasserstoffen.L 509819/1030
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