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DE2450973A1 - Vorrichtung zur vollautomatischen hubverstellung bei doppelstaenderpressen mit zweipunktantrieb in sogenannter querwellenausfuehrung - Google Patents

Vorrichtung zur vollautomatischen hubverstellung bei doppelstaenderpressen mit zweipunktantrieb in sogenannter querwellenausfuehrung

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DE2450973A1
DE2450973A1 DE19742450973 DE2450973A DE2450973A1 DE 2450973 A1 DE2450973 A1 DE 2450973A1 DE 19742450973 DE19742450973 DE 19742450973 DE 2450973 A DE2450973 A DE 2450973A DE 2450973 A1 DE2450973 A1 DE 2450973A1
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eccentric
claw
bushing
synchronization
stroke adjustment
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DE19742450973
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DE2450973C3 (de
DE2450973B2 (de
Inventor
Erich Harsch
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Maschinenfabrik Mueller Weingarten AG
Original Assignee
Maschinenfabrik Weingarten AG
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Publication date
Application filed by Maschinenfabrik Weingarten AG filed Critical Maschinenfabrik Weingarten AG
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Priority to FR7529246A priority patent/FR2288612A1/fr
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Publication of DE2450973B2 publication Critical patent/DE2450973B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2450973C3 publication Critical patent/DE2450973C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B1/00Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
    • B30B1/26Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by cams, eccentrics, or cranks
    • B30B1/263Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by cams, eccentrics, or cranks work stroke adjustment means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)
  • Automatic Assembly (AREA)

Description

MASCHINENFABRIK WEINGARTEN Weingarten, den 25. Okt. 1974 7987 Weingarten/Württ.
Vorrichtung zur vollautomatischen Hubverstellung bei Doppelst ander pres sen mit Zweipunktantrieb in sogenannter Querwellenausführung.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur vollautomatischen Hubverstellung bei vorzugsweise schnelllaufenden Doppelständerpressen mit Zweipunktantrieb in sogenannter Querwellenausführung, wobei die Exzenterbüchsen über Kupplungen, wie Klauenverbindungen mit auf den Exzenterwellen drehfest angeordneten Mitnehmerbüchsen (Klauenbüchsen) lösbar verbunden sind.
Bei Exzenterpressen ist es aus betriebstechnischen Gründen oftmals erforderlich, den Hub des Stössels zu verstellen. Dieses war bei einfachen Exzenterpressen früher verhältnismässig schwierig, da die für eine Verstellung zu lösenden Verschraubungen nur sehr schwierig zugänglich waren und dadurch die Arbeiten nicht nur zeitraubend sondern auch schwierig waren.
Aus diesen Gründen ist es bei einfachen Exzenterpressen in sogenannter Langwellenausführung bereits bekannt (DT - PS 1 009 028) eine Vorrichtung zu schaffen, bei welcher der Exzenter und die Exzenterbüchse durch aussen an der Maschine angebrachte und bedienbare Schaltmittel gegeneinander verdreht und damit eingestellt werden können. Hierbei war die während des Betriebes umlaufende Exzenterbüchse über eine Ausrückkupplung von einem antreibenden Teil abgekuppelt, wobei dann die Hubverstellung dadurch vorgenommen wurde, dass die ausgekuppelte Exzenterbüchse von aussen festgehalten und dann durch den Pressenantrieb eine Verstellung des Hubes vorgenommen wurde.
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Besondere Schwierigkeiten traten Jedoch dann auf, wenn es sich nicht nur um eine einfache Einpunkt-Exzenterpresse handelt, sondern um eine sogenannte Doppelständerpresse mit Zweipunktantrieb. Hierbei ist es hinsichtlich der Hubverstellung erforderlich, dass beide Pleuel exakt genau verstellt werden, da bei Nichterfüllung dieser Forderung es oftmals in der Praxis vorgekommen ist, dass durch die ungleiche Belastung des Pressengestelles während des Arbeitsvorganges durch nicht gleichmassiges Auftreffeh des Oberwerkzeuges auf das Werkstück ein Auseinanderbrechen des Pressengestelles erfolgte.
Es stellte sich somit hier die Aufgabe, auch bei einer Zweipunktpresse eine einwandfreie Synchronisation zwischen den beiden Pleueln herzustellen. Aus diesem Grunde hat man bei einer Doppelständerpresse mit Zweipunktantrieb, deren beiden Pleuel auf einer Längswelle angeordnet sind, bereits vorgeschlagen (eigene Ausführung), die beiden Exzenterbüchsen mit einem Zahnkranz zu versehen, die mit Ritzeln zusammenwirken, die durch eine gemeinsame Welle miteinander verbunden werden. Hier konnte dann nach dem Entkuppeln der Exzenterbüchsen eine synchrone Verstellung erfolgen. Diese Ausführung hat jedoch den Nachteil, dass sie zusätzlichen Raum für die Ritzelwellenanordnung in Anspruch nimmt und darüberhinaus verhältnismässig aufwendig ist.
Die vorliegende Erfindung geht dagegen aus von einer Doppelständerpresse mit Zweipunktantrieb in sogenannter Querwellenausführung, d.h., dass die beiden Pleuel an zwei getrennten Exzenterwellen befestigt sind. Es ist Aufgabe der Erfindung, auch für eine solche Konstruktion eine vollautomatische Hubverstellung zu finden, die möglichst einfach ist, wenig zusätzlichen Raum in Anspruch nimmt und trotzdem eine einwandfreie Synchronisation der beiden Pleuel während der Hubverstellung garantiert.
Zu dieser Lösung wird bei einer Vorrichtung der eingangs beschriebenen Ausführung erfindungsgemäss vorgeschlagen, dass mit den auf den Exzenterwellen sitzenden Zahnrändern miteinander kämmende Synchronisationsräder mitlaufen, die drehfest
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mit den Exzenterbüchsen verbunden sind.
In dieser Hinsicht ist es möglich, dass die drehfeste Verbindung zwischen den Synchronisationsrädern und den Exzenterbüchsen beispielsweise über Bolzen vorgenommen ist.
Eine bevorzugte Ausbildung nach der Erfindung wird darin gesehen, dass die Synchronisationsräder auf entsprechenden Nabenausbildungen der auf den mit den Exzenterwellen drehfest verbundenen Zahnrädern mitlaufen.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, dass mindestens eines der Synchronisationsräder über eine Feststellvorrichtung feststellbar ist. Dabei ist es von Vorteil, dass die Feststellvorrichtung aus einem doppelseitig beaufschlagbaren Druckmittelzylinder mit Kolben und Kolbenstange besteht, deren dem Synchronisationsrad zugewandter Endbereich als Klemmelement ausgebildet ist. In Weiterbildung wird hier vorgeschlagen, dass der Kolben des Druckmittelzylinders auf seiner entgegengesetzten Seite mit einer weiteren aus dem Zylinder herausgeführten Kolbenstange ausgebildet ist, die einen Anschlag aufweist, der mit einem Endschalter zusammenwirkt.
Weiterhin ist es wichtig, dass die Feststellvorrichtung erst dann betätigbar ist, wenn die Anzeige über das Entkuppeln der Klauenbüchse von der Exzenterbüchse vorliegt. Dafür ist es erforderlich, dass zur Anzeige des ein- oder ausgekuppelten Zustandes der Klauenbüchse mindestens ein weiterer Endschalter angeordnet ist.
Ebenfalls ist es erfindungsgemäss von Vorteil, dass die Zahnbreite der Synchronisationsräder nur einen Bruchteil der Zahnbreite der drehfest mit den Exzenterwellen verbundenen Zahnräder beträgt. Dadurch ergibt sich eine sehr schmale Bauart.
Ein weiteres Merkmal nach der Erfindung besteht darin, dass nur bei genau voneinander abhängigen Betriebsstellungen durch Meldung der entsprechenden Endschalter der Pressenantrieb für den normalen Pressenbetrieb oder für die Hubverstellung einschaltbar ist.
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Zusätzlich wird erfindungsgemäss vorgeschlagen, dass mindestens eine Exzenterbüchse eine Aussenverzahnung aufweist, mit der ein Ritzel kämmt, dessen Welle in intern anderen Endbereich mit einer Anzeigenskala für die Hubverstellung zusammenwirkt. Dabei ist es von Vorteil, dass die Anzeigenskala einen Zahnkranz aufweist, der mit einem weiteren Ritzel der Welle zusammenwirkt.
Durch die erfindungsgemässe Vorrichtung ergibt sich bei einer vollautomatischen Hubverstellung eine absolute Synchronisation, ohne das hierfür irgendein grösserer Raumbedarf erforderlich wäre. Durch die gegenläufige Drehbewegung der beiden Exzenterwellen und dadurch auch der beiden Exzentergarnitüren erfolgt ein Massenausgleich und durch die gegenläufigen Bewegungen der Exzentrizitäten treten somit keine Massenkräfte mehr auf. Dies ist insbesondere dann von grossem Vorteil, wenn die Presse mit hoher Hubzahl betrieben wird.
Die Erfindung wird anhand einer Zeichnung, die ein beliebiges AusfUhrungsbeispiel darstellt, näher erläutert.
Es zeigen:
Pig. 1 Die Vorderansicht einer Doppelständerpresse, teilweise aufgeschnitten,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B der Pig. I und Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 1.
Die Doppelständerpresse besteht im wesentlichen, wie Fig. 1 zeigt, aus dem Pressentisch 23, den Ständern 21 und 22 und dem Pressenkopfstück 20. Der eigentliche Pressenantrieb ist mit 24 bezeichnet und wirkt auf ein Schwungrad 33> welches auf einer Welle 34 befestigt ist, die mit einem Ritzel 3 auf ein Zahnrad 4 einwirkt, welches im Eingriff mit dem Zahnrad 5 steht. Es handelt sich bei dieser Doppelständerpresse um eine solche mit Querwellenantrieb. Die entsprechenden Querwellen, die als Exzenterwellen ausgebildet sind, sind mit 6 und 6a
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bezeichnet.
Auf den allgemein mit 1 und 2 bezeichneten Exzentergarnituren sind die Pleuel 26 und 27 angeordnet, die am Stössel 28 angreifen, dessen Oberwerkzeug mit 29 angedeutet ist. Das entsprechende Unterwerkzeug auf dem Pressentisch 23 ist mit 30 bezeichnet.
Bei der weiteren Betrachtung wird im wesentlichen in Schnittansichten der Fig. 2 und 3 der Bereich der Exzenterwelle 6 erläutert, der sinngemäss auch auf die Exzenterwelle 6a zutrifft. Neben dem fest auf der Exzenterwelle 6 aufgekeilten Zahnrad 5 ist ebenfalls eine Klauenbüchse 7 auf der Exzenterwelle 6 aufgekeilt, die sich jedoch axial auf die Exzenterwelle verschieben lässt, um die als Kupplung dienende Klauenverbindung 37 mit der Exzenterbüchse 35 lösen bzw. in Eingriff bringen zu können.
Auf einer Nabenausbildung 38 des Zahnrades 5 ist ein Synchronisationsrad 8 angebracht, welches mit einem Synchronisationsrad kämmt, welches auf einer entsprechenden Nabenausbildung des Zahnrades 4' frei umläuft. Diese Synchronisationsräder 8 und 9 sind über Bolzen 10 mit den Exzenterbüchsen 35 und 36 drehfest verbunden.
Oberhalb des Pressenkopfstückes 20 sind Feststellvorrichtungen 31 und 32 (Fig. 1) angeordnet von denen die Feststellvorrichtung 31 in Fig. 2 geschnitten dargestellt ist. Sie besteht im wesentlichen aus einem doppelseitig beaufschlagbaren Zylinder 39, dessen Druckmittelanschlüsse mit 40 und 41 angedeutet sind. Die nach unten aus dem Zylinder 39 austretende Kolbenstange 42 ist mit einer Raste 43 versehen. Auf der anderen Seite des Kolbens 44 ist eine weitere Kolbenstange 45 angeordnet, die einen Anschlag 46 aufweist, welcher mit einem Endschalter 47 zusammenwirkt. Mit 48 ist eine Feder bezeichnet, die den Kolben 44 normalerweise nach oben drückt und die Raste 43 vom Synchronisationsrad 8 fernhält.
Diese Feststellvorrichtung 3I dient dazu, bei ausgekuppelter
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Klauenbüchse 7 das Synchronisaticusrad 8 festzuhalten, indem durch Beaufschlagung des Zylinders 39 über die Leitung 40 der Kolben 44 gegen die Kraft der Feder 48 nach unten gedrückt wird und damit die Raste 43 am Synchronisationsrad 8 einrastet.
Um während des eigentlichen Pressenbetriebes zu gewährleisten, dass die Klauenbüchse 7 mit der Exzenterbüchse 35 fest verbunden bleibt, sind beispielsweise Tellerfederpakete 12 (Fig. 3) vorgesehen, die die Klauenbüchsen 7 in die entsprechenden Klauen der Exzenterbüchse 35 drücken. Über die mit I3 und 49 angedeuteten Zylinder, welche auf eine Traverse bzw. Brücke 14 wirken, kann die Klauenbüchse 7 entgegen der Kraft der Tellerfederpakete 12 über Rollen I5 und Andrückscheibe 16, welche mit der Klauenbüchse 7 fest verschraubt ist, axial verschoben werden, d.h., die Klauenverbindung zwischen der Klauenbüchse 7 und Exzenterbüchse 35 wird gelöst.
Aussen am Pressenkopfstück 20 ist eine Skala 17 angeordnet, an welcher der jeweils eingestellte Hub abgelesen werden kann. Die Verstellung der Anzeige erfolgt dabei über eine Welle 50 die an ihrem dem Presseninneren zugewandten Endbereich ein Ritzel 19 trägt, welches mit einer Aussenverzahnung l8 der Exzenterbüchse 35 zusammenwirkt. In ihrem anderen Endbereich trägt die Welle 50 ein weiteres Ritzel ^1, das mit einer Verzahnung 52 der Skala I7 kämmt, während entsprechend·.der Verdrehung der Exzenterbüchse 35 auch eine entsprechende Bewegung der Skala I7 erfolgt.
Die Verstellung des Stösselhubes erfolgt nun folgendermassen:
Durch Betätigung eines nicht näher dargestellten Tasters am Bedienungsstand werden die Zylinder I3 und 49 beaufschlagt, wodurch dann über die an der Traverse bzw. Brücke 14 sitzenden Rollen 15, die Klauenbüohse 7 über die mit ihr fest verschraubten Andrückscheibe 16 axial verschoben wird, d.h., die Klauenverbindung zwischen der Exzenterbüchse 35 und Klauenbüchse 7 wird gelöst. Alles dies gilt auch in Hinsicht auf die Exzentergarnitur 2.
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Ist dieser Vorgang durchgeführt, orfolgt durch Impulsgabe des Endschalters 47 die Ansteuerung des Zylinders 49 der Feststellvorrichtung 3I. Der Kolben 44 bewegt sich nach unten und die Raste 43 klemmt das Synchronisationsrad 8 fest. Da ausserdem die Synchronisationsräder 8 und 9 mittels Bolzen 10 drehfest mit ihren Exzenterbüchsen 35 und 36 verbunden sind, kann nunmehr durch Einschalten des Pressenantriebes 24 ein Verdrehen der Zahnräder 4 und 5 erfolgen. Da diese Räder 4 und 5 mit ihren Exzenterwellen 6 und 6a fest verkeilt sind, drehen sich zwangsläufig diese Exzenterwellen mit.
Nachdem jedoch die Synchronisationsräder 8 und 9 über Bolzen 10 mit den Exzenterbüchsen 35 und 36 fest verbunden sind, und die Synchronisationsräder zusätzlich durch die Feststellvorrichtungen 31 und 32 festgehalten werden, erfolgt eine Verstellung der Gesamtexzentrizität e durch die Verdrehung der Exzentrizität el gegenüber der Exzentrizität e2, d. h., es findet eine Addition bzw. eine Subtraktion der beiden Exzentrizitäten el und e2 statt.
Ist der gewünschte Hub eingestellt, welcher an der Skala I7 abgelesen werden kann, erfolgt wieder eine Entlüftung des Zylinders 39 der Feststellvorrichtung J>1 und damit ein Endrasten der Raste 43 und gleichzeitig werden auch die Zylinder und 49 wieder entlastet, sodass über die Tellerfederpakete 12 die Klauenbüchse 7 in feste Wirkverbindung mit der entsprechenden Exzenterbüchse 35 gebracht wird. Jetzt ist die Presse wieder arbeitsbereit.
Die Presse kann aber erst dann betätigt werden, wenn die entsprechenden Endschalter 47 und 53 ein Signal gegeben haben, das einmal die Entriegelung der Raste 43 und gleichzeitig die Klauenbüchse 7 wieder voll in die Klauen der Exzenterbüchse 35 eingerastet sind.
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Claims (12)

M Patentansprüche
1. \ Vorrichtung zur vollautomatischen Hubverstellung bei — Doppelständerpressen mit Zweipunktantrieb in sog. Querwellenausführung, wobei die Exzenterbüchsen über Kupplungen, wie Klauenverbindungen mit auf den Exzenterwellen drehfest angeordneten Mitnehmerbüchsen (Klauenbüchsen) lösbar verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet, dass mit den auf den Exzenterwellen (6, 6a) sitzenden Zahnrädern (4, 5) miteinander kämmende Synchronisationsräder (8, 9) mitlaufen, die drehfest mit den Exzenterbüchsen (35* 36) verbunden sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die drehfeste Verbindung zwischen den Synchronisationsrädern (8, 9) und den Exzenterbüchsen (35, 36) verbunden sind.
3· Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Synchronisationsräder (8, 9) auf entsprechenden Nabenausbildungen (38) der auf den mit den Exzenterwellen (6, 6a) drehfest verbundenen Zahnrädern (4, 5) mitlaufen.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der Synchronisationsräder (8, 9) über eine Feststellvorrichtung (3I, 32) feststellbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Feststellvorrichtung (3I, 32)' aus einem doppelseitig
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beaufschlagbaren DruckmittelzyLinder (39) mit Kolben und Kolbenstange (42) besteht, deren dem Synchronisationsrad (8) zugewandter Endbereifeh als Klemmelement (43) ausgebildet ist.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5* dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (44) des Druckmittelzylinders (39) auf seiner entgegengesetzten Seite mit einer weiteren aus dem Zylinder (39) herausgeführten Kolbenstange (45) ausgebildet ist, die einen Anschlag (46) aufweist, der mit einem Endschalter (47) zusammenwirkt.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Peststellvorrichtung (3I, 32) erst dann betätigbar ist, wenn die Anzeige über das Entkuppeln der Klauenbüchse (7) von der Exzenterbüchse (35) vorliegt.
8. Vorrichtung nach Anspruch J, dadurch gekennzeichnet, dass zur Anzeige des ein- oder ausgekuppelten Zustandes der Klauenbüchse (7) mindestens ein weiterer Endschalter (53) angeordnet ist.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnbreite der Synchronisationsräder (8, 9) nur einen Bruchteil der Zahnbreite der drehfest mit den Exzenterwellen verbundenen Zahnräder (4, 5) beträgt.
10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch geken nzeichnet, dass nur bei genau voneinander abhängigen Betriebsstellungen durch Meldung der entsprechenden Endschalter (47, 53) der Pressenantrieb für den normalen Pressenbetrieb oder für die Hubverstellung einschaltbar ist.
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11. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Exzenterbüchse (35) eine Aussenverzahnung (18) aufweist, mit der ein Ritzel (I9) kämmt, dessen Welle (50) in ihrem anderen Endbereich mit einer Anzeigenskala (17) für die Hubverstellung zusammenwirkt.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigenskala (I7) einen Zahnkranz (52) aufweist, der mit einem weiteren Ritzel (5I) der Welle (50) zusammenwirkt .
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DE19742450973 1974-10-26 1974-10-26 Vorrichtung zur Verstellung des Stößelhubes bei Doppelständerpressen mit zwei nebeneinander liegenden Exzenterwellen Expired DE2450973C3 (de)

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Publications (3)

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DE2450973A1 true DE2450973A1 (de) 1976-05-06
DE2450973B2 DE2450973B2 (de) 1976-08-19
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