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DE2450500A1 - Verfahren und material zur erzeugung von reproduktionen - Google Patents

Verfahren und material zur erzeugung von reproduktionen

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DE2450500A1
DE2450500A1 DE19742450500 DE2450500A DE2450500A1 DE 2450500 A1 DE2450500 A1 DE 2450500A1 DE 19742450500 DE19742450500 DE 19742450500 DE 2450500 A DE2450500 A DE 2450500A DE 2450500 A1 DE2450500 A1 DE 2450500A1
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DE
Germany
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toner
dyes
intermediate carrier
image
compounds
Prior art date
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Pending
Application number
DE19742450500
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English (en)
Inventor
Hans-Georg Ing Grad Bauer
Horst Dipl Chem Dr Kosche
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RENKER GmbH
Original Assignee
RENKER GmbH
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Publication date
Application filed by RENKER GmbH filed Critical RENKER GmbH
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Publication of DE2450500A1 publication Critical patent/DE2450500A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41MPRINTING, DUPLICATING, MARKING, OR COPYING PROCESSES; COLOUR PRINTING
    • B41M5/00Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein
    • B41M5/025Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein by transferring ink from the master sheet
    • B41M5/0256Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein by transferring ink from the master sheet the transferable ink pattern being obtained by means of a computer driven printer, e.g. an ink jet or laser printer, or by electrographic means
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G13/00Electrographic processes using a charge pattern
    • G03G13/26Electrographic processes using a charge pattern for the production of printing plates for non-xerographic printing processes
    • G03G13/30Hectographic masters
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G5/00Recording members for original recording by exposure, e.g. to light, to heat, to electrons; Manufacture thereof; Selection of materials therefor
    • G03G5/02Charge-receiving layers
    • G03G5/04Photoconductive layers; Charge-generation layers or charge-transporting layers; Additives therefor; Binders therefor
    • G03G5/05Organic bonding materials; Methods for coating a substrate with a photoconductive layer; Inert supplements for use in photoconductive layers
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
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    • G03G5/10Bases for charge-receiving or other layers
    • GPHYSICS
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Developing Agents For Electrophotography (AREA)
  • Electrostatic Charge, Transfer And Separation In Electrography (AREA)

Description

  • Verfahren und Material zur Erzeugung von Reproduktionen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erzeugung von Reproduktionen, deren Bildmarkierungen aus in der Warme transferierbaren Verbindungen erzeugt sind und ganz oder teilweise einem elektrophotogra.phisch erzeugten latenten Ladungsbild entsprechen, das mit Hilfe eines elektrostatischen Tonersystems, welches in der Wärme transferierbare Verbindungen (im Nachfolgenden Sublimations-Farbstoffe genannt) und ggf. Übertragungshilfsmittel enthält, entwickelt worden ist.
  • Die Erfindung betrifft ferner ein Material zur Durchführung dieses Verfahrens.
  • Es ist bekannt, auf geeignete Zwischenträger, wie Papiere, Metallfolien u. dgl., beispielsweise durch Drucken, durch Beschreiben mit Übertragungsmaterialien oder durch Beschichtung eine Farbma.sse aufzubringen, die im Bereich von 140 - 2200 sublimierbare Farbstoffe enthält. Diese überwiegend im Spiegelbild erzeugten Druckmuster werden mit einem geeigneten Aufnahme ma.terial in innigen Kontakt gebracht, wonach durch rückseitiges Erwärmen der Sublimationsfarbstoff in das Aufnahmematerial übergeht.
  • Dieses Verfahren hat insbesondere zum Bedrucken von Textilien aus Synthesefasern mit wiederkehrenden Mustern Eingang in die Technik gefunden, ist jedoch unwirtschaftlich, wenn es für kleine Auflagen, für reprographische Zwecke oder beispielsweise für Adressierungen verwendet werden soll, da die Herstellung der Druckform zu teuer, zu kompliziert und zu langwierig ist.
  • Die Erfindung hat sich nun zur Aufgabe gestellt, ein reprographisches Verfahren mit eie Zwischen träger für ein sublimierbares Farbstoffbild zu schaffen, das unterschiedlichen Vorlagen und mannigfaltigen Anwcndungen anpassbar und zudem in der Handhabung einfach ist0 Es wurde nun überraschenderweise gefunden, daß elektrophotographiscL wirksame Photoleiterschichten sowohl als Aufnalirnematerial zur Erzeugung eines elektrophotographischen Tonerbildes, welcher in der Wärme sublimierbare Farbstoffe enthält, als auch als Zwischenträger zur Übertragung dieses sublimierbaren Farbstoffbildes geeignet ist. Elektrophotographische Aufnahmematerialien sind für das erfindungsgemäße Verfahren dann besonders wertvoll, wenn ihre Trägermaterialien in hitzebeständiger Form insbesondere als Papiere, Faservliese oder MetalLfolien vorliegen.
  • In der Deutschen Offenlegungsschrift 2 148 911 wird eine elektrophotographische Schablone beschrieben, deren Bild aus einem Muster von Tonerteilchen besteht, die einen sublimierbaren Farbstoff enthalten. bei wird jedoch das Tonerbild auf einer getrennten Photoleiterschicht bildmäßig erzeugt und anschließend auf elektrostatischem Wege auf einen Zwischenträger übertragen, der dann zur thermischen Übertragung der Sublimationsfarbstoffe auf ein geeignetes ÜbertragungsmateriaL dient.
  • Dieser Lösung stehen jedoch erhebliche Nachteile in der Gestalt entgegen, in dem zur Erzielung der gestellten Aufgabe eine kostspielige und störanfällige Apparatur verwendet wird, bei der fortlaufend der gleiche Photoleiter zur Erzeugung unterschiedlicher Bilder verwendet wird. Da in diesen Geräten oftmals erhebliche Wärmemengen auftreten, ist es nicht auszuschließen, daß die Sublimationsfarbstoffe in die Photoleiterschicht übergehen und sie infolge Veränderung ihrer Sensibilisierung und der Photoleiter selbst unbrauchbar macht. Demgegenüber verwendet das erfindungsgemäße Verfahren für jede Aufnahme ein noch nicht verwendetes elektrophotographisches Material und verwertet es gleichzeitig als Zwischenträger zur Übertragung der Farbstoffmoleküle.
  • Während bei dem in der Deutschen Offenlegungsschrift 2 148 911 skizzierten Verfahren das Farbstoffbill eine zw@imalige Übertragung durchläuft, ist bei einem erfindungsgemäßen Verfahren nur eine einmalige Übertragung notwendig. Insbesondere für reprographische Zwecke, wo es auf die Übertragung feinster D@tails bei hoher Konturenschärfe ankommt, ist das erfindangsgemäße Verfahren dem vorgenannten erheblich überlegen.
  • Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren ist es nun weiterhin möglich, auf eine Photoleiterschicht, die weiterhin als Zwischenträger dienen soll, in aufe inanderfolgenden Arbeit sgängen .mehrere o Tonerbilder, df e ggf. unterschiedlich gefärbt sein können und die unterschiedlich gefärbte Sublimationsfarbstoffe enthalten, so abzulagern, daß in einem gemeinsamen Arbeitsgang ein mehrfarbiges Bild auf ein geeignetes Trägermaterial übertragbarwird.
  • Als Träger für die als Zwischenträger geeigneten Photoleiterschichten haben sich Papiere, Vliese aus Cellulose, Glas oder Iqlneralfasern, Kohlenstoffasern nd iietallfaserrl, Folien aus Metallen, hitzebeständigen Kunststoffen, Zellglas oder andere flächig geformte Gebilde aus temperaturbeständigem Material bewährt.
  • Zur Erzielung der Photoleitfähigkeit werden diese Träger, wenn sie nicht für den Aufbau elektrophotographischen Materials ausreichend elektrisch leitfähig sind, vorzugsweise mit leitfähigen Schichten überzogen oder mit leitfähigen Stoffen gefüllt.
  • Besonders wertvoll sind oberflächig durch Bedampfen im Vacuum aufgebrachte Metallschichten, aber auch leitfähige Harze etc. sind insbesondere bei der Verwendung von Cellulose als Träger geeignet.
  • Für das erfindungsgemäße Verfahren hat es sich nun als besonders zweckmäßig herausgestellt, solche Fotoleiterschichten zu verwenden, die einen bis 2500 beständigen Träger haben bzw. die entweder auf Metallen fest haften oder deren Photoleiterschicht im überwiegenden Maße aus anorganischen hitzebeständigen Stoffen besteht.
  • Als auf Metall fest haftende Photoleiter sind insbesondere die nach den deutschen Patentschriften 1 246 407, 1 246 408, 1 278 241 und 1 296 001 beschriebenen Photoleiterschichten brauchbar. Ihre durch Umsetzung von Isocyanaten und/oder Epoxyden gebildeten Photoleiterschichten besitzen ein überragendes Haftvermögen auf Metall insbesondere Aluminium und sind nicht mehr schmelzbar. Von den anorganischen Photoleiterschichten, die beispielsweise als Photoleiter Zinkoxyd, Zinksulfid, Cadiumsulfid, Titandioxyd oder photoleitende Gläser enthalten, haben sich für das erfindungsgemäße Verfahren ebenfalls als besonders brauchbar erwiesen. Der Gebrauchswert des erfindungsgemäßen Verfahrens läßt sich noch dadurch steigern, daß wärmehärtbare Harze wie beispielsweise hitzhärtbare Acrylate zum Verbund der Photoleiter eingesetzt werden, und wenn das Verhältnis Bindemittel zum anorganischen Photoleiter bis 1 : 12 gesteigert wird. Auch soll die Photoleiterschicht möglichst keine oder sehr wenige solcher Bindemittel enthalten, die Sublimationsfarbstoffe echt auflösen.
  • Diese für das erfindungsgemäße Verfahren geeigneten Photoleiterschichten können weitere Stoffe, wie beispielsweise Übertragungs hilfsmittel, Oxydationsmittel, Antihaftsubstanzen uOa. zugesetzt werden, die eine Verbesserung des übertragenen Tonerbildes ermöglichen. Besonders wertvoll haben sich solche Verbindungen erwiesen, die die Übertragungstemperatur der in den Tonern enthaltenen Sublimationafarbatoffe erniedrigen oder gleichmäßiger gestalten Es ist nämlich bekannt, daß die Sublimationstemperatur der einzelnen Farbstoffe in weiten Bereichen schwankt. Während leicht sublimierbare Farbstoffe bereits bei einer Temperatur von 1400 vom Zwischenträger auf das Empfangsmaterial übergehen, gibt es andere Farbstoffe, deren Übertragung erst bei 2200 gelingt.
  • Der mit den vorstehenden Bildmarkierungen versehene elektrophotographische Zwischenträger wird mit einem geeigneten Empfangsmaterial in innigen KOntakt gebracht und vorzugsweise von der Rückseite her auf 130 - 2500 erwärmt, wobei der sublimierbare Farbstoff beispielsweise in Molekülform verdampft und in das erwärmte Empfangsmaterial eindiffundiert. Es ist weiterhin möglich, durch Einwirkung geeigneter Strahlungsquellen, insbesondere von ultrarotem und kohärentem Licht, die auf dem Zwischenträger abgelagerten Farbstoffe zu übertragen.
  • Dieses Übertragungsverfahren unterscheidet sich wesentlich von den üblichen Wärmetransfervahren der Thermokopie oder von elektrostatischen Hafttonern. Während bei letzteren stets eine insbesondere Farbpigmente und Bindemittel enthaltende Farbmasse übertragen wird, die dann auf der Oberfläche des Empfangsmaterials verklebt, werden die wärmesublimierbaren Farbstoffe in feinstdisperser Form, beispielsweise als glasförmige Moleküle oder Molekülaggregate überführt, die dann in das Trägermaterial im Bereich des Wärmegradienten eindiffundieren und in diesem beispielsweise in Form einer festen Lösung vorliegen.
  • Deshalb besitzen auch diese Farbstoffbilder einen weit höheren Gebrauchswert, da sie nicht von der Oberfläche abreibbar sind oder abgewaschen werden können.
  • Das als Zwischenträger geeignete elektrophotographische Material wird zur Erzeugung einer Reproduktion nach den bekannten Verfahren der Elektrophotographie aufgeladen und anschließend bildmäßig belichtet, wobei ein latentes elektrostatisches Ladungsbild entsteht. Dieses elektrostatische Ladungsbild wird mit einem speziellen elektrostatischen Tonersystem entwickelt.
  • Hierzu werden elektrostatische Tonersysteme verwendet, die entsprechend ihrer Funktion abweichend von den üblichen elektrophotographischen Tonern aufgebaut sind. Sie sind dadurch gekennzeichnet, daß sie in ihrem Tonerteilchen sublimierbare Farbstoffe enthalten, wobei diese benspielsweise in Molekülform durch Erwärmen auf eine Temperatur wischen 1200 und 250 vom Zwischenträger auf das mmpfangsmaterial transferieren0 Diese elektrostatischen Tonersysteme können sogenannte Flüssigtoner sein. Diese sind insofern besonders wertvoll, da allein durch Verdampfen des Dispersionsmittels die Fixierung des Tonerteilehens am Zwischenträger erreicht werden kanne Es ist aber auch möglich, Festtoner zur Entwicklung des elektrostatischen Ladungsbildes zu verwenden, wobei auch solche Festtoner geeignet sind, die nach Auftrag durch Linachmelzen fest am Zwischenträger verankert werden.
  • Es ist weiterhin möglich, die elektrostatische Bildmarkierung auf dem Zwischenträger durch Aufsprühen geeigneter elektrostatisch aufgeledener Teilchen wie Flüssigkeitströpfchen, Aerosole, Staubdispersionen in Gasen u.a., die in ihren Teilchen sublimierbare Farbstoffe enthalten, hervorzurufen. So gelingt es beispielsweise durch Verwendung eines aerosols, welches sublimierbare Farbstoffe enthält und das beim Durchtritt durch eine elektrostatisch aufgeladene ringförmige Elektrode aufgeladen wird, durch Versprühen auf einen elektrophotographischen Zwischenträger, entsprechende Bildmarkierungen zu erzeugen.
  • Die geeigneten Empfangsmaterialien bestehen in ihrer Oberfläche überwiegend aus polymeren organischen Verbindungen, die auch als Kunststoff-Folien oder Synthesefasern vorliegen können.
  • Besonders brauchbar sind Homo- oder Copolymerisate aus Vinylacetat, Vinylalkoholen, Vinylchlorid, Vinylidenchlorid, Acrylsäureverbindungen, Alkylenen, Alkylencarbonsäuren und -estern, Styrol, a-Methylstyrol, MRleinsäurever bindungen u.a. Weiterhin sind Celluloseester und äther, wie Äthylcellulose, Benzylcellulose, Cellulosepropionat oder -Acetobutyrat geeignet.
  • Aber auch die Polyester der Terephthalsäure, der Kohlensäure und Adipinsäure, ferner Polyamide wie beispielsweise Nylon 66 oder Perlon (R) sowie andere Tcxtilfasern, wie Orlon (R), Dralon (R), Terylen (R), und Kondensationskunstharze sind brauchbar.
  • Der erfindungsgemäße photoleitende Zwischenträger kann im entwickelten Zustand zur einmaligen @ilderz@@gung, er kann aber auch, wenn eine ausreichende Menge Toner aufgelagert ist, zur mehrfachen Bilderzeugung verwendet werden. Forner ist es möglich, nach Übertragung der Farbstoffe des Tonerbildes dem Tonermaterial weitere gefärbte Bestandteile dergestalt zuzufügen, daß der zur Übertragung benutzte Zwischenträger weiterhin als Kopie oder A@beitsunterlage verwendet werden kann.
  • Das erfindungsgemäße reprographische Verfahren eignet sich besonders für Reproduktionen auf geeigneten Empfangsmaterialien in kleiner Auflage, dort wo herkömmliche Druckverfahren zu teuer oder langsam sind. Insbesondere sind hier @u nennen: kartographische Übertragungen, Herstellung von Farbauszügen für das graphische Gewerbe, Überprüfung von Farbandrucken, Adressierungen und Beschriften von Kunststoffembalagen oder Packmaterialien u.a.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren ist auch einsetzbar für den Textildruck, z.B. zur Herstellung von Tisch-Sets, Andenkenartikel, Vereinafahnen und für Werbezwecke. Hierdurch ist es auf einfache Weise möglich, beispielsweise Werbe-Drucke auf Textilien individuell in kleiner Auflage und kurzfristig zu erstellen. Ein besonderer Einsatzzweck des erfindungsgemäßem Verfahrens liegt in der Herstellung von Vorlagen für Overhead-Projektoren. Mit diesem Verfahren ist es nämlich möglich, Folienmaterialien zu erzeugen, die neben dem Farbstoffbild keine anderen Bestandteile enthalten, welche beispielsweise bei längerer Belichtung vergilben oder durch chemische Umsetzung bei Licht einwirkung die Folie schädigen. Wenn man von den aufwendigen Druckerzeugnissen auf Folien absieht, ist bis heute kein Verfahren bekannt geworden, welches in derartig vollkommener Weise zur Erzeugung von Vorlagen für Overhead-Projektoren geeignet ist.
  • Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens verwendet man vorzugsweie eines der gebräuchlichen elektrophotographischen Kopiergeräte. Episkope ändert man so um, daß auf der Kopie ein Spiegelbild des Originals entsteht. Je nach der Entwicklungstechnik des vorhandenen Gerätes bedient man sich eines festen oder flüssigen elektrostatischen Entwicklers, der in der gleichen Arbeitsweise wie bei der Erzeugung von Kopien verwendbar ist.
  • Die Erfindung ist im nachstehenden beispielsweise erläutert.
  • Beispiel 1 In 100 1 Toluol werden 7,0 kg eines Acrylatharzes, welches ca. 2-8 % freie Carboxylgruppen enthält, 3,5 kg eines Copolymerisats aus Vinylacetat und partiellen Maleinsäureestern gelöst. In diese Lösung werden 100 kg photoleitendes Zinkoxid eingetragen und in mehreren Stufen so dispergiert, daß das Zinkoxid in Primärteilchen vorliegt.
  • Zur Sensibilisierung wird eine Lösung von 8 g Bromphenolblau und 12 g Uranin A in 2 1 Methanol und 1 1 Äthanol dem Ansatz zugefügt.
  • Auf ein Zellulosepapier von ca. 70 g/m2, welches im Blatt Kochsalz und Feuchthaltemittel und an der Oberfläche leitfähige Abdeckstriche mit nicht oder über 2500 schmelzbaren Bindemitteln wie Stärke, Celluloseäthern, Aminostärken, Aminoplaste, hitzehärtbare Acrylate o.dgl. enthält, werden 60 g der vorstehenden Photoleiterpräparation maschinell aufgetragen und bei max. 1100 getrocknet.
  • Zur Herstellung des photoleitenden Zwischenträgers wird ein Blatt des Photoleiterpapieres durch Dunkel-Entladung einer Sprühcorona von 10 KV negativ aufgeladen. Soll ein seitenrlchtiges Farbstoffbild auf einem nicht transparenten Empfangsmaterial erzeugt werden, so wird die bildmäßige Belichtung so durchgeführt, daß das latente Ladungsbild einem positiven Spiegelbild der Vorlage entspricht.
  • Das latente Ladungsbild wird mit einem Flüssigtoner, der 10 g eines sublimierbaren Farbstoffes Cellitonblau G Colour Index 64 500 Cellitonechtblau FPB Colour Index 62 035 Cellitonscharlach B Colour Index 11 110 Cellitonechtgelb RR Colour Index 11 345 Sudanblau II Colour Index 2 882 enthält, benetzt, und überschüssiger Toner wird durch Luftrakel oder Abquetschwalzen entfernt, wonach die verEliebenen Anteile des Dispersants verdampft werden. Der Zwischenträger ist nun zur thermischen Übertragung gebrauchsfähig.
  • Er wird mit einer Folie oder einem Gewebe aus Polyestern belegt, und das Ganze wird rückseitig beispielsweise in einer Bügelpresse auf 180 - 2500 erwärmt, wobei der im Toner enthaltende Farbstoff vom Zwischenträger in ca. 1/2 Min. in das Empfangsmaterial übergeht, Nach Herausnahme aus der Heizpresse ist das Bild fertig.

Claims (23)

Patentansprüche
1. Verfahren zur Erzeugung von Reproduktionen, deren Bildmarkierungen aus in der Wärme transferierbaren Verbindungen erzeugt; sind und ganz oder teilweise einem elektrophotographisch erzeugten latenten Ladungsbild entsprechen, das mit Hilfe eines elektrostatischon Tonersystems entwickelt worden ist, welches in der Wärme transferierbare Verbindungen und ggf.
Übertragungshilfsmittel @nthält, dadurch gek@nnzeichnet, daß das zur bilderzeugung verwondete elektrophotographische Material gleichzeitig o-ls Zw schenträger für die Sublima tionsfarbstoffe dient, wonach das auf dem entwickelten elektrophotographisch wirksamen Zwischenträger befindliche transferierbare Tonerbild durch Erwärmch auf @in Empfangsmaterial über tragen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf eine Photoleiterschicht, die weiterhin als Zwischenträger dienen soll, in aufeinanderfolgenden Arbeitsgängen mehrere Tonerbilder, die ggf. unterschiedlich gefärbt sein können und die unterschiedlich gefürbte Sublimationsfarbstoffe enthalten, abgelagert und in einem gemeinsamen Arbeitsgang ein meiiifarbiges Bild auf ein geeignetes Trägermaterial übertragen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß solche Fotoleiterschichten verwendet werden, die einen 250° beständigem Träger haben bzw. diese entweder auf Metallen fest haften oder deren Photoleiterschicht im überwiegenden Maße aus anorganischen hitzebeständigen Stoffen besteht.
4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß den Photoleiterschichten weitere Stoffe, wie Übertragungshilfsmittel, Oxydationsmittel, Antihaftsubstanzen u.a. zugesetzt werden, die eine Verbesserung des übertragenen Tonerbildes ermöglichen.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß solche Verbindungen verwendet w@rden, d@ d@e Üb@@tragungstemperatur der in den Tonern enthalt@nen Su@lim@tionsfarbstoffe erniedrigen oder gleichmäßiger gestalten.
6. Verfahren nach einem der vorheng@@@nden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der mit den @ildmarkierungen versehene elektrophotographische Zwischenträger mit einem geeigneten Empfangsmaterial in innigen Kontakt gebracht und vorzugsweise von der Rückseite her auf 130 - 250° erwärmt wird, wobei der sublimierbare Farbstoff beispielsweise in Molekülform verdampft und in das erwärmte Empfangsmaterial cindiffundiert.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die auf dem Zwischenträger abgelagerten Farbstoffe durch Einwirkung geeigneter Strahlungsquellen, insbesondere von ultrarotem und kohärentem Licht übertragen werden.
8. Verfahren nach einem der vorhergchenden Ansprüche, das zur Erzeugung des Tonerbildes elektrostatische Tonersysteme verwendet werden, die in ihrem Toderteilchen sublimierbare Farbstoffe enthalten, wobei dies@ beispielsweise in Molekülform durch Erwärmen auf eine Temperatur zwischen 1200 und 2500 vom Zwischenträger auf das Empfangsmaterial transferieren.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, da als elektrostatische Tonersysteme Flüssigtoner verwendet werden.
10. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zur Entwicklung des elektrostatischen Ladungsbildes Festtoner verwendet werden, insbesondere solche, die nach Auftrag durch Einschmelzen fest ant Zwischenträger verankert werden.
11. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrostatische Bildmarkierang auf dem Zwischenträger durch Aufsprühen geeigneter elektrostatisch aufgeladener Teilchen wie Flüssigkeitströpfchen, Aerosole, Staubdispersionen in Gasen u.a., die in ihren Teilchen sublimierbare Farbstoffe enthalten, hervorgerufen wird.
12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der photoleitende Zwischenträger, wenn eine ausreichende Menge Toner aufgelagert ist, zur mehrfachen Bilderzeugung verwendet wird.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzethnet, daß nach Übertragung der Farbstoffe des Tonerbildes dem Tonermaterial weitere gefärbte Bestandteile zugefügt werden, den die zur Übertragung benutzten Zwischenträger weiterhin als Kopie oder Arbeitsunterlage verwendbar maschen.
14. Material zur Durchführung des Verfahrens nach Ansprüchen 1-13, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenträger in hitzebeständiger Form vorliegt.
15. Material nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenträger aus einer Photoleiterschicht auf Papier, Vlies aus Cellulose, Glas oder Mineralfasern, Kohlenstoffasern, und Metallfasern, Folien aus Metallen, hitzebeständigen Kunststoffen, Zellglas, oder einem anderenflächig geformten Gebilde aus temperaturbeständigem Material besteht.
16. Material nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß diese Materialien mit leitfähigen Schichten überzogen oder mit leitfähigen Stoffen gefüllt sind.
17. Material nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die photoleitfähige Schicht eine oberflächig durch Bedampfen im Vacuum aufgebrachte Metallschicht ist.
18. Material nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die photoleitfähige Schicht aus leitfähigen Harzen besteht.
19. Material nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Photoleiter aus dreidimensional vernetzten, Epoxyde und/oder Isocyanat enthaltenden Verbindungen gebildet ist.
20. Material zur Durchführung des Verfahrens nach Ansprüchen 1-13, dadurch gekennzeichnet, daß die Ezipfangsmaterialier in ihrer Oberfläche überwiegend aus polymeren organischen Verbindungen bestehen, die auch als Kunststoff-Folien oder Synthesefasern vorliegen können.
21. Material nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die polymeren Verbindungen Homo- oder Copolymerisate aus 7 inylacetat, VinylalSoholen, Vinylchlorid, Vinylidenchlorid, Acrylsäureverbindungen, Alkylenen, Alkylencarbonsäuren und -estern, Styrol, a-Methylstyrol und/oder Maleinsäureverbindungen sind0
22. Material nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daP die polymeren Verbindungen Celluloseester und -Äther sind, insbesondere Äthylcellulose, Benzylcellulose, Cellulosepropionat oder -Acetobutyrat.
23. Material nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die polymeren Verbindungen Polyester der Terephthalsäure, der Kohlensäure und Adipinsäure, Polyamide, Polyacrylnitrile, Polytherephthalsäureester un;l/oder Kondensationskunstharze sind.
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