DE2450029C3 - Kombinationsstempel - Google Patents
KombinationsstempelInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Kombinationsstempel aus Einzelstempeln, deren eine Stempelplatte haltender
Rahmen senkrecht zur Stempelplattenebene ausgerichtete Verriegelungsleisten auf einer Seitenfläche und
dazu passende Verriegelungsnuten in der gegenüberliegenden Seitenfläche aufweist.
Im Rahmen der Beschreibung werden unter Zeichen Schriftzeichen, Zahlen, Buchstaben und figürliche
Symbole verstanden.
Die Herstellung von Einzelstempeln in Form von Zeichen ist für die Zusammenstellung einer Zeichenkombination
aus diesen Einzelstempeln vorteilhaft und
fts der Herstellung einer Vielzahl von Stempeln vorzuziehen, die jeweils eine bestimmte Zusammenstellung von
Zeichen aufweisen. Wenn sich jedoch ein Einzelstempel in vertikaler Richtung gegenüber den anderen Einzel-
stempein innerhalb des Kombinationsstempels verschiebt,
ergibt sich ein Unterschied in der Dichte des Stempelabdrucks zwischen den Einzelzeichen. Eine
horizontale Verschiebung der Einzelstempel stört das Schriftbild.
Aus der DT-PS 1 326 sind zwar für die Lithographie Typen mit seitlichen Vorsprüngen und Ausnehmungen
bekannt, welche ineinander passen und die Typen in einem Typenhalter in ihrer richtigen l-age gegenseitig
fixieren sollen. Eine für Kombinationsstempel geeignete ic
Konstruktion fehlt jedoch bislang noch.
Diese Aufgabe ird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die beiden anderen einander gegenüberliegenden
Seitenflächen jedes Rahmens im Oberteil jeweils eine parallel zur Stempelplattenebene verlaufende
Nut aufweisen und daß ein Halter mit gegeneinander gerichteten, vorspringenden Stegen
eines kanalartigen Profils in die Nuten eingreift.
Ausgehend von diesem Stand der Technik ist Aufgabe der Erfindung die Bereitstellung eines Kombinationsstempeis,
dessen Einzelstempel fest und verschiebungsfrei in einem Halter aufgenommen sind. Insbesondere
soll eine Verschiebung der Einzelstempel senkrecht zur Ebene der Stempelplatte ausgeschlossen sein.
Der Eingriff der Verbindungsleisten und Verbindungsnuten
schließt eine horizontale Verschiebung der Einzelstempel gegeneinander aus. Der Haller bzw.
AbschluBdeckel sichert die Einzelstempel gejen eine
vertikale Verschiebung, so daß damit die Einzelstempel in der gewünschten Anordnung zusammengehalten
werden. Wenn man eine große Anzahl von Einzels'smpeln
bereithält, kann man Zeichenanordnungen in der jeweils gewünschten Zusammenstellung unter genau
gleichem Stempeldruck und in gleicher Weise wiedergeben, wie dies mit einem als Einheit ausgebildeten
herkömmlichen Stempel möglich ist.
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Einzelbeispiele der Erfindung werden im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert. Es
zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Gesamtansicht eines Kombinationsstempels nach der Erfindung, wo der
AbschluBdeckel teilweise weggebrochen ist,
F i g. 2 eine teilweise aufgeschnittene Seitenansicht des Kombinationsstempels nach F i g. 1,
F i g. 3 einen Schnitt nach der Linie HI-III in F i g. 1,
F i g. 4 einen vergrößerten Teilschnitt zur Erläuterung der Farbeinfüllöffnung,
F i g. 5 eine teilweise aufgebrochene perspektivische Teilansicht eines Einzelstempels,
Fig.6 eine entsprechende perspektivische Teilansicht
einer abgewandelten Ausführungsform der Erfindung,
F i g. 7 eine teilweise geschnittene Teilansicht einer weiteren Ausführungsform der Erfindung,
Fig.8 einen Stempelabdruck eines Kombinationsstempels nach der Erfindung,
F i g. 9 eine perspektivische Ansicht eines abgewandelten Einzelstempels,
F i g. 10 einen Schnitt nach der Linie X-X in F i g. 9 und
F i g. 11 einen Schnitt nach der Linie Xl-Xl in F i g. 10.
Ein Kombinationsstempel t nach den Fig.! und 3
umfaßt eine Mehrzahl von Einzelstempeln 2. Jeder Einzelstempel besitzt einen hülsenförmigen Rahmen 3
mit rechteckigem oder quadratischem Querschnitt und besteht aus einem Kunstharz. In das Unterende des
Rahmens 3 ist eine Stempelplatte 4 aus einem mikroperigem Schaumstoff eingelassen. Der Rahmen 3
umfaßt eine dicke Kopfwandung 3a srit einer Kopffläche und geneigten Seitenflächen, die an gegenüberliegende
Seiten der Kopffläche anschließen, sowie vier Seitenwandungen 36,3c, 3d und 3e. Die Seitenwandung
36 besitzt im Mittelbereich der Außenfläche eine vertikal ausgerichtete Schwaibenschwanzleiste zur
Verriegelung, die über die gesamte Länge der Seitenwandung reicht. Im Mittelbercich der gegenüberliegenden
Seitenwandung 3c ist eine vertikale Schwalbenschwanznut 6 ausgebildet, die zu der Schwalbenschwanzleiste
S paßt. Jede Seitenwandung 3d und 3e weist in ihrem Oberteil eine Nut 7 auf, die parallel zur
Ebene der Stempelplatte 4 verläuft. Die Schwalbenschwanzleiste 5 und die Schwalbenschwanznut 6
benachbarter Einzelstempel 2 sind ineinander eingefügt, damit diese benachbarten Einzelstempel 2 gegen eine
horizontale Verschiebung gesichert sind.
Damit auch Verschiebungen benachbarter Einzelstempel
2 in vertikaler Richtung gegeneinander ausgeschlossen sind, ist ein Halter und Abschlußdeckel 8
aus Kunstharz über die Einzelstempe! 2 gefügt. Der Abschlußdeckel 8 ist rinnenanig ausgebildet und hat
eine Länge entsprechend der Länge der gemeinsam zu verwendenden Einzelstempel 2. Der AbschluBdeckel 8
paßt über die Kopfwandungen der Einzelstempel 2 und reicht zum Oberteil der jeweils einander gegenüberliegenden
Seitenwandungen 3d und ic. Der Abschlußdckkel
8 besitzt an den einander gegenüberliegenden Schenkeln gsgeneinandergerichtete, vorspringende
Stege 9. Nachdem die Nuten 7 der zusammengehörigen Einzelstempel 2 aufeinander ausgerichtet sind, werden
die Stege 9 des Absehiußdeekels 8 in die Nuten 7
eingefügt, so daß der Abschlußdeckel 8 die Gesamtheit der Einzelstempel 2 formschlüssig umschließt Die Stege
9 verhindern durch ihren Eingriff in die Nuten 7 eine vertikale Verschiebung der Einzelstempel 2 gegeneinander.
Der hohle Innenraum des Rahmens 3 dient als Farbvorrat 10 und enthält einen Farbspeicherkörper 11
aus einem offenzelligen Kunststoffsehaum, wobei ein schmaler Zwischenraum zwischen der Kopfwandung 3a
und dem Farbspeicherkörper U frei bleibt. Das Unterende des Farbspeicherkörpers 11 liegt an der
Stempelplattfc 4 an. Nach einer abgewandelten Ausführungsform
der Erfindung kann der Farbspeicherkörper auch aus einem Faservliesstoff bestehen. Gegenüber
einer Farbeinfüllöffnung 12 ist in der Oberfläche des Farbspeicherkörpers 11 eine Ausnehmung 13 ausgebildet.
Durch die Farbeinfüllöffnung 12 wird Farbe eingefüllt und zunächst innerhalb der Ausnehmung 13
festgehalten, aus der die Farbe durch den Farbspeicherkörper 11 hindurchsickert. Infolgedessen wird die
Oberfläche des Farbspeicherkörpers U nicht vollständig durch eine Farbschicht abgedeckt. Hierdurch wird
eine schnelle Ersetzung von Luft durch Farbe innerhalb des Farbspeicherkörpers 11 sichergestellt, so daß Farbe
schnell nachgefüllt werden kann. Der Farbspeicherkörper 11 kann infolgedessen vollständig mit Farbe
getränkt werden. Ein Stopfen 14 schließt die Farbeinfüllöffnung 12 dicht ab
F i g. 4 zeigt den Aufbau des Stopi'ens 14 im einzelnen.
Ein Hülsenteil 16 besitzt eine Kopfwandung 18 mit einer Luftöffnung 15. Ein elastischer Gummiring ist unier
Einhaltung eines Zwischenraums !7 zwischen der Kopfwandung 16a und dem Gummiring 20 in den
Hülsenteil 16 eingepreßt. Auf die Oberseite und
Unterseite des Gummirings 2C sind luftdurchlässige, jedoch flüssigkeitsundurchlässige Schichten 18 und 20
aufgeklebt. Diese Schichten 18 und 20 bestehen aus Polyfluoräthylenfasern, die papierartij; oder vliesartig
miteinander vernetzt sind und eine Porosität zwischen
50 und 85% sowie eine Porengröße von mindestens 100 μ haben. Aufgrund der Eigenschaften von Polyfluoräthylen
sind die Schichten 18 und 19 in hohem Maße durchlässig für Farbe, die eine Flüssigkeil mit hoher
Oberflächenspannung ist. Durch die Luftöffnung 15, die obere Schicht 18, eine Kammer innerhalb des
Gummirings 20 und die unlere Schicht 19 kann Luft frei
durchströmen, so daß der Innendruck immer einen gleichen Wert wie der atmosphärische Außendruck hat.
Infolgedessen fließt die Stempelfarbe gleichmäßig aus. Andererseits kann die Farbe innerhalb des Farbvorrats
10 nicht durch die Farbeinfüllöffnung austreten. Selbst wenn Farbe durch die untere Schicht 19 in umgekehrtem
Zustand des Einzelstempels 2 treten sollte, wird diese Farbe innerhalb der Kammer 2t zurückgehalten
und an einem Auslecken vollständig gehindert. Die in der Kammer 21 aufgefangene Farbe strömt aufgrund
der Ventilationsströmung in den Farbvorrat 10 zurück, die durch Temperaturänderungen an der Farbeinfüllöffnung
12 bewirkt wird.
Die Stempelplatte bei der Ausführungsform nach Fig.2 ist am Unterende des Rahmens 3 befestigt und
infolgedessen nicht lösbar. Fig.5 zeigt einen Einzelstempel, dessen Stempelplatte 25 abnehmbar und
austauschbar an dem Stempelrahmen 22 sitzt. Im Unterteil des Rahmens 22 ist eine rechtkantige
Ausnehmung 24 ausgebildet, deren Bodenteil einen Permanentmagneten 23 aufweist. Die Stempelplatte 25
ist in der Form der Ausnehmung 24 ausgebildet und besteht aus einem mikroporigen Schaumstoff, der mit
Farbe imprägniert ist. Die Stempelplatte 25 trägt auf ihrer Rückseite eine Magnetplatte 26 auf einem starren
Körper und in einer Formgebung entsprechend der Stempelplatte 25. Normalerweise besteht die Magnetplatte
26 aus Eisen, doch kann auch ein anderer entsprechender Werkstoff eingesetzt werden. Die
Magnetplatte 26 weist zwei nach unten gerichtete Haltestege 27 zur Festhaltung gegenüberliegender
Seitenkanten der Stempelplatte 25 sowie zwei Greifstege 29 mit U-förmigem Querschnitt und jeweils einem
nach außen abstehenden Griffansatz 28 auf. Die Greifstege 29 passen über einander gegenüberliegende
Seitenwandungen 24a der Ausnehmung 24. Die Stempelplatte 25 ist mit der Magnetplatte 26 verbunden;
diese Einheit wird in die Ausnehmung 24 eingesetzt. Die Magnetplatte 26 wird von dem
Permanentmagneten 23 angezogen, so daß dadurch die Stempelplatte 25 innerhalb des Rahmens 22 festgehalten
wird.
Fig.6 zeigt eine abgewandelte Konstruktion zur
lösbaren Halterung der Stempelplatte. Danach wird eine ebene Magnetplatte 30 in gleicher Größe wie die
Stempelplatte 25 verwendet Ein Griffansatz 31 ragt über eine Kante der Magnetplatte 30 vor. Die
Magnetplatte 30 ist auf die Rückseite der Stempelplatte 25 aufgeklebt Eine Seitenwandung 24a der Ausnehmung
24 besitzt einen Ausschnitt 32 für den Griffansatz 31, der durch diesen Ausschnitt 32 hindurch von dem
Rahmen 22 nach außen absteht, wenn die Stempelplatte 25 in die Ausnehmung 24 eingesetzt ist.
Fig.7 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform
einer lösbaren Stempelplatte, bei der anstelle einer Ausnehmung in dem Rahmen 33 ein Permanentmagnet
35 mit mindestens einem stellungsbestimmenden Loch 34 in das Unterende des Rahmens 33 eingefügt ist, so
daß das Unterende des Rahmens 33 einen ebenen Abschluß hat. Eine Magnetplatte 36 ist auf die Rückseite
der Stempelplatte 25 in gleicher Größe wie die Magnetplatte 30 aufgeklebt und mit einem Griffansatz
37 versehen. Außerdem besitzt die Magnetplatte 36 mindestens einen Zapfen 38, der in das Loch 34 paßt.
Umgekehrt kann der Stempelrahmen eine Magnetplatte aufweisen, wogegen ein Permanentmagnet an die
Siempelplatte angeklebt ist. In anderer Weise kann sowohl der Stempelrahmen als auch die Stempelplatte
mit einem Permanentmagneten ausgestattet sei/i.
F i g. 8 zeigt Stempelabdrücke einer Kombination von zwei Einzelstempeln. Ein Stempelabdruck 39a stammt
von einem Einze'stempcl 2a und ein Sienspeiabdruck
39b von einem anderen Einzelstempel 2b. Man kann verschiedene Zeichenmuster dadurch erhalten, daß man
einen oder beide Einzelstempel austauscht Selbstverständlich ist die Anzahl der Einzelstempel nicht auf zwei
beschränkt. Jede beliebige größere Anzahl von Einzclstempeln können in der Weise miteinander kombiniert
werden, daß die Gesamtheit noch bequem handhabbar ist. Dieses hängt von der Größe der Einzelstempel ab.
Die Länge der Abdeckkappe wird in Abhängigkeit von der Länge einer Reihe von kombinierten Einzelstempeln
bestimmt. Die Einzelstempel brauchen nicht unbedingt gleiche Größe zu haben, solange nur die
Breite der einander gegenüberliegenden Seitenwandungen 36 und 3c gleich ist. Die Breite der Seitenwandungen
3d und 3e kann gegebenenfalls bei verschiedenen Einzelslempeln unterschiedlich sein. Wenn die Einzelstempel
unterschiedliche Größe haben, sind die lösbaren Stempelplatten nach den Fig.5 bis 7 besonders
vorteilhaft
Die Fig. 9 bis 11 zeigen eine abgewandelte Ausführungsform eines Einzelstempels mit einer Farbpatrone.
Ein hülsenförmiger Rahmen 40 mit quadratischem oder rechteckigem Querschnitt umfaßt eine
dicke Kopfwandung 40a und vier vergleichsweise dünne Seitenwandungen 406, 40c, 40<i 4Oe Ein Rechteckausschnitt
41 ist am Unterende jeder der beiden gegenüberliegenden Seitenwandungen 406 und 40c
geformt Die beiden anderen Seitenwandungen 4Od und 40e besitzen jeweils auf der Innenseite zwei parallel
zueinander verlaufende Vertikalnuten 42, die von der unteren Stirnfläche bis etwa über die Höhe des
Ausschnitts 41 reichen. Eine Stempelplatte 43 aus einem mikroporigen Schaumstoff ist in eine rechtkantige
Kunststoffhülse 44 eingepreßt die nur geringfügig elastisch und lösbar in das Unterende des Rahmens 40
eingefügt ist Die Stempelplatte 43 wird durch horizontal verlaufende Rippen 45 an der Innenseite von
zwei einander gegenüberliegenden Seitenwandungen der Hülse 44 festgehalten. Die beiden anderen
Seitenwandungen der Hülse 44 weisen Ansitze 46 auf, die den Innenseiten der Seitenwandungen 4Od und 4Oe
des Rahmens 40 gegenüberstehen. Auf der Außenfläche der Ansätze 46 befinden sich vertikale Vorspränge 47
die im wesentlichen bis zum Stirnende der Hülse 44 reichen und in die Vertikalnuten 42 passen. Die einandei
gegenüberstehenden Seitenwandungen der Hülse 44 füllen die Rechteckausschnitte 41 aus, und die
Vorspränge 47 an den beiden anderen Sdtenwandungen mit den Ansätzen 46 greifen in die Vertikalnuten 4Ά
ein, so daß dadurch die Hülse 44 innerhalb des Rahmen!
40 genau ausgerichtet festgehalten wird. Die Vorspränge 47 füllen die vertikalen Nuten 42 oberhalb schmal«
Stufenabschnitte 42 am Unterende dieser Vertikalnuten 42 aus, so daß die Hülse 42 nach Einsetzen in den
Rahmen 40 festgehalten wird. Die in den Rechteckausschnitten 41 freiliegenden Teile können angepaßt
werden, so daß daran die Hülse 44 aus dem Rahmen 40 herausgezogen werden kann. Innerhalb der Hülse 44
befindet sich ein nach oben vorspringender Stützring 50 zur Halterung der Farbpatrone 51. Der Stützring 50
trägt auf seiner Innenfläche eine Anzahl von Vorsprüngen 48 in gleichem Umfangsabstand. Am Unterendc des
Stützrings 50 befindet sich ein Flansch 49, der auf der Stempelplatte 43 aufliegt. Eine Farbpatrone 51 aus
Kunststoff und in Form einer runden Hülse besitzt eine Oberwandung 51a und ein Unterende 5ib, das durch die
Vorsprünge 48 des Siützrings 50 umgeben und !5
abgestützt wird. Die Kopfwandung 51a paßt in eine kreisförmige Ausnehmung 52 auf der Unterseite der
Kopfwandung 40a des Rahmens 40. Die Farbpatrone ist mit einem Farbspeicherkörper 53 aus Filz ausgefüllt.
Das Unterende 536 des Farbspeicherkörpers 53 ragt aus der Farbpatrone 51 heraus und steht auf der Oberseite
der Stempelplatte 43 auf, damit Farbe von dem Farbspeicherkörper 53 auf die Stempelplatte 43
übertragen wird. Zum Austausch der Farbpatrone 51 wird die Hülse 44 zunächst aus dem Rahmen 40
herausgenommen; sodann wird die Farbpatrone 51 aus dem Stützring 50 herausgezogen.
Die Erfindung kann in unterschiedlichen Ausführungsformen im Rahmen des Grundgedankens der
Erfindung verwirklicht werden. Die Ausführungsbeispiele dienen nur zur Erläuterung und nicht zur
Einschränkung der Erfindung.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (14)
1. Kombinaiionsstempel aus Einzelstempeln, deren
eine Stempelplatte haltender Rahmen senkrecht zur Stempelplaitenebene ausgerichtete Verriegelungsleisten
auf einer Seitenfläche und dazu passende Verriegelungsnuten in der gegenüberliegenden
Seitenfläche aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden andern einander gegenüberliegenden Seitenflächen (3d, 3e) jedes
Rahmens im Oberteil jeweils eine parallel zur Stempelplattenebene verlaufende Nut (7) aufweisen
und daß ein Halter (8) mit gegeneinander gerichteten, vorspringenden Stegen eines kanalartigen
Profils in die Nuten (7) eingreift.
2. Kombinationsstempel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (3) bülsenfönnig
ausgebildet und mit einer Kopfwandung (3a) abgeschlossen ist, daß die Kopfwandung (3) eine
Farbeinfüllöffnung (12) aufweist, daß der hohle Innenraum als Farbspeicher dient und daß die
Stempelplatte (4) aus einem Schaumstoff mit Mikroporen besteht.
3. Kombinationsstempel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Farbspeicherraum
mit einem Farbspeicherkörper (11) gefüllt ist.
4. Kombinationsstempel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Farbspeicherkörper
(11) an der Oberseite, der Farbeinfüllöffnung (12) gegenüberliegend eine Ausnehmung aufweist.
5. Kombinationsstempel nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Farbeinfüllöffnung
(12)durch einen Stopfen abgeschlossen ist,dereinen
Hülsenteil (16) und innerhalb derselben eine luftdurchlässige, jedoch flüssigkeitsundurchlässige
Schicht (19) umfaßt, wobei der Hülsenteil eine Kopfwandung (\6a) mit einer Luftöffnung (15)
aufweist.
6. Kombinationsstempel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die luftdurchlässige,
flüssigkeitsundurchlässige Schicht aus vernetzten Polyfluoräthylenfasern besteht.
7. Kombinationsstempel nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine weitere luftdurchlässige,
flüssigkeitsundurchlässige Schicht (18) im Abstand von der Schicht (19) angeordnet ist, daß die
obere Schicht (18) mit der Oberseite eines elastischen Rings (20), der innerhalb des Hülsenteils
(16) angeordnet ist, verbunden ist und daß die untere Schicht (19) mit der Unterseite dieses elastischen
P.ings verbunden ist, so daß zwischen der oberen und der unteren Schicht (18 bzw. 19) ein Abstand
verbleibt.
8. Kombinationsstempel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der
Rahmen (22) jedes Einzelstempels und die betreffende
Stempelplatte (25) durch eine magnetische Haltevorrichtung zusammengehalten sind.
9. Kombinationsstempel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die magnetische Haltevorrichtung
einen am Untereride des Rahmens (22) sitzenden Permanentmagneten (23) und eine starre
Magnetplatte (26), die die Rückseile der Stempelplatte (25) trägt, umfaßt.
10. Kombinationsstempel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Permanentmagnet
(23) in eine Ausnehmung (24) in der Unterseite des Rahmens (22) eingesetzt ist und daß die Magnetplat-
te (26) zwei nach unten gerichtete Haltestege (27) zur Festhaltung der Stempelplatte und zwei
U-förmige Greifstege (29) zum Übergreifen gegenüberliegender Wandungen de.* Ausnehmung (24)
umfaßt, wobei jeder Greifsteg (29) einen abstehenden Griffansatz (28) besitzt
11. Kombinationsstempel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Permanentmagnet
(23) in eine Ausnehmung (24) in der Unterseite des Rahmens (22) eingesetzt ist und daß die Magnetplatte
(30) eben ist und an einer Seite einen Griffansatz (31) trägt, der durch einen Ausschnitt (32) in einer
Seitenwandung der Ausnehmung (24) hindurchreicht, wobei die Magnetplatte (30) an der Rückseite
der Stempelplatte (25) befestigt ist.
12. Kombinationsstempel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Permanentmagnet
(35) in die Unterfläche des Rahmens (33) eingelassen ist und mindestens ein lagebestimmendes Loch (34)
aufweist und daß die Magnetplatte (36) eben ist und mindestens einen Zapfen (38) besitzt, der zu dem
Loch (34) paßt und ferner einen Griffansatz (37), der über den Rahmen (33) nach außen reicht, wobei die
Magnetplatte auf der Rückseite der Stempelplatte befestigt ist.
13. Kombinationsstempel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der als Hülse ausgebildete
Rahmen (40) durch eine Kopfwandung (40a) abgeschlossen ist und in seinem hohlen Innenraum
eine austauschbare Farbpatrone (51) aufnimmt, daß die Stempelplatte (43) aus einem mikroporigem
Schaumstoff besteht und herausnehmbar in den Rahmen (40) eingesetzt ist, daß die Farbpatrone (51)
einen Farbspeicherkörper (53) enthält und daß das Unterende des Farbspeicherkörpers mit der Stempelplatte
in Berührung ist, damit die gespeicherte Farbe auf die Stempelplatte übertragen werden
kann.
14. Kombinationsstempel nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (40) eine
nach unten offene rechtkantige Hülse aufweist, daß eine entsprechend rechtkantige Hülse (44) in die
offene Stirnseite des Rahmens einsetzbar ist und die Stempelplatte (43) hält und daß ein Stützring (50) der
Hülse (44) mit mindestens drei vertikal ausgerichteten, nach innen gerichteten, in gleichen Umfangsabständen
angeordneten, an der Stempelplatte anstehenden Vorsprüngen(48)die Farbpatrone(51)hält.
Applications Claiming Priority (10)
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| JP12297273 | 1973-10-23 | ||
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| JP1974111317U JPS5745182Y2 (de) | 1974-09-13 | 1974-09-13 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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| DE2450029B2 DE2450029B2 (de) | 1977-06-02 |
| DE2450029C3 true DE2450029C3 (de) | 1978-01-26 |
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