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DE2450029C3 - Kombinationsstempel - Google Patents

Kombinationsstempel

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Publication number
DE2450029C3
DE2450029C3 DE19742450029 DE2450029A DE2450029C3 DE 2450029 C3 DE2450029 C3 DE 2450029C3 DE 19742450029 DE19742450029 DE 19742450029 DE 2450029 A DE2450029 A DE 2450029A DE 2450029 C3 DE2450029 C3 DE 2450029C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stamp
frame
plate
combination
color
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19742450029
Other languages
English (en)
Other versions
DE2450029A1 (de
DE2450029B2 (de
Inventor
Kenichiro Osaka; Sakamoto Nobukazu Kyoto; Koyama Tetsuo; Miyazaki Masaru; Osaka; Ikura (Japan)
Original Assignee
Yamauchi Rubber Industry Co., Ltd., Hirakata, Osaka (Japan)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP1973122972U external-priority patent/JPS545054Y2/ja
Priority claimed from JP1974042462U external-priority patent/JPS5538850Y2/ja
Priority claimed from JP1974068198U external-priority patent/JPS5745181Y2/ja
Priority claimed from JP1974073710U external-priority patent/JPS557408Y2/ja
Priority claimed from JP1974111317U external-priority patent/JPS5745182Y2/ja
Application filed by Yamauchi Rubber Industry Co., Ltd., Hirakata, Osaka (Japan) filed Critical Yamauchi Rubber Industry Co., Ltd., Hirakata, Osaka (Japan)
Publication of DE2450029A1 publication Critical patent/DE2450029A1/de
Publication of DE2450029B2 publication Critical patent/DE2450029B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2450029C3 publication Critical patent/DE2450029C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft einen Kombinationsstempel aus Einzelstempeln, deren eine Stempelplatte haltender Rahmen senkrecht zur Stempelplattenebene ausgerichtete Verriegelungsleisten auf einer Seitenfläche und dazu passende Verriegelungsnuten in der gegenüberliegenden Seitenfläche aufweist.
Im Rahmen der Beschreibung werden unter Zeichen Schriftzeichen, Zahlen, Buchstaben und figürliche Symbole verstanden.
Die Herstellung von Einzelstempeln in Form von Zeichen ist für die Zusammenstellung einer Zeichenkombination aus diesen Einzelstempeln vorteilhaft und
fts der Herstellung einer Vielzahl von Stempeln vorzuziehen, die jeweils eine bestimmte Zusammenstellung von Zeichen aufweisen. Wenn sich jedoch ein Einzelstempel in vertikaler Richtung gegenüber den anderen Einzel-
stempein innerhalb des Kombinationsstempels verschiebt, ergibt sich ein Unterschied in der Dichte des Stempelabdrucks zwischen den Einzelzeichen. Eine horizontale Verschiebung der Einzelstempel stört das Schriftbild.
Aus der DT-PS 1 326 sind zwar für die Lithographie Typen mit seitlichen Vorsprüngen und Ausnehmungen bekannt, welche ineinander passen und die Typen in einem Typenhalter in ihrer richtigen l-age gegenseitig fixieren sollen. Eine für Kombinationsstempel geeignete ic Konstruktion fehlt jedoch bislang noch.
Diese Aufgabe ird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die beiden anderen einander gegenüberliegenden Seitenflächen jedes Rahmens im Oberteil jeweils eine parallel zur Stempelplattenebene verlaufende Nut aufweisen und daß ein Halter mit gegeneinander gerichteten, vorspringenden Stegen eines kanalartigen Profils in die Nuten eingreift.
Ausgehend von diesem Stand der Technik ist Aufgabe der Erfindung die Bereitstellung eines Kombinationsstempeis, dessen Einzelstempel fest und verschiebungsfrei in einem Halter aufgenommen sind. Insbesondere soll eine Verschiebung der Einzelstempel senkrecht zur Ebene der Stempelplatte ausgeschlossen sein.
Der Eingriff der Verbindungsleisten und Verbindungsnuten schließt eine horizontale Verschiebung der Einzelstempel gegeneinander aus. Der Haller bzw. AbschluBdeckel sichert die Einzelstempel gejen eine vertikale Verschiebung, so daß damit die Einzelstempel in der gewünschten Anordnung zusammengehalten werden. Wenn man eine große Anzahl von Einzels'smpeln bereithält, kann man Zeichenanordnungen in der jeweils gewünschten Zusammenstellung unter genau gleichem Stempeldruck und in gleicher Weise wiedergeben, wie dies mit einem als Einheit ausgebildeten herkömmlichen Stempel möglich ist.
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Einzelbeispiele der Erfindung werden im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Gesamtansicht eines Kombinationsstempels nach der Erfindung, wo der AbschluBdeckel teilweise weggebrochen ist,
F i g. 2 eine teilweise aufgeschnittene Seitenansicht des Kombinationsstempels nach F i g. 1,
F i g. 3 einen Schnitt nach der Linie HI-III in F i g. 1,
F i g. 4 einen vergrößerten Teilschnitt zur Erläuterung der Farbeinfüllöffnung,
F i g. 5 eine teilweise aufgebrochene perspektivische Teilansicht eines Einzelstempels,
Fig.6 eine entsprechende perspektivische Teilansicht einer abgewandelten Ausführungsform der Erfindung,
F i g. 7 eine teilweise geschnittene Teilansicht einer weiteren Ausführungsform der Erfindung,
Fig.8 einen Stempelabdruck eines Kombinationsstempels nach der Erfindung,
F i g. 9 eine perspektivische Ansicht eines abgewandelten Einzelstempels,
F i g. 10 einen Schnitt nach der Linie X-X in F i g. 9 und
F i g. 11 einen Schnitt nach der Linie Xl-Xl in F i g. 10.
Ein Kombinationsstempel t nach den Fig.! und 3 umfaßt eine Mehrzahl von Einzelstempeln 2. Jeder Einzelstempel besitzt einen hülsenförmigen Rahmen 3 mit rechteckigem oder quadratischem Querschnitt und besteht aus einem Kunstharz. In das Unterende des Rahmens 3 ist eine Stempelplatte 4 aus einem mikroperigem Schaumstoff eingelassen. Der Rahmen 3 umfaßt eine dicke Kopfwandung 3a srit einer Kopffläche und geneigten Seitenflächen, die an gegenüberliegende Seiten der Kopffläche anschließen, sowie vier Seitenwandungen 36,3c, 3d und 3e. Die Seitenwandung 36 besitzt im Mittelbereich der Außenfläche eine vertikal ausgerichtete Schwaibenschwanzleiste zur Verriegelung, die über die gesamte Länge der Seitenwandung reicht. Im Mittelbercich der gegenüberliegenden Seitenwandung 3c ist eine vertikale Schwalbenschwanznut 6 ausgebildet, die zu der Schwalbenschwanzleiste S paßt. Jede Seitenwandung 3d und 3e weist in ihrem Oberteil eine Nut 7 auf, die parallel zur Ebene der Stempelplatte 4 verläuft. Die Schwalbenschwanzleiste 5 und die Schwalbenschwanznut 6 benachbarter Einzelstempel 2 sind ineinander eingefügt, damit diese benachbarten Einzelstempel 2 gegen eine horizontale Verschiebung gesichert sind.
Damit auch Verschiebungen benachbarter Einzelstempel 2 in vertikaler Richtung gegeneinander ausgeschlossen sind, ist ein Halter und Abschlußdeckel 8 aus Kunstharz über die Einzelstempe! 2 gefügt. Der Abschlußdeckel 8 ist rinnenanig ausgebildet und hat eine Länge entsprechend der Länge der gemeinsam zu verwendenden Einzelstempel 2. Der AbschluBdeckel 8 paßt über die Kopfwandungen der Einzelstempel 2 und reicht zum Oberteil der jeweils einander gegenüberliegenden Seitenwandungen 3d und ic. Der Abschlußdckkel 8 besitzt an den einander gegenüberliegenden Schenkeln gsgeneinandergerichtete, vorspringende Stege 9. Nachdem die Nuten 7 der zusammengehörigen Einzelstempel 2 aufeinander ausgerichtet sind, werden die Stege 9 des Absehiußdeekels 8 in die Nuten 7 eingefügt, so daß der Abschlußdeckel 8 die Gesamtheit der Einzelstempel 2 formschlüssig umschließt Die Stege 9 verhindern durch ihren Eingriff in die Nuten 7 eine vertikale Verschiebung der Einzelstempel 2 gegeneinander.
Der hohle Innenraum des Rahmens 3 dient als Farbvorrat 10 und enthält einen Farbspeicherkörper 11 aus einem offenzelligen Kunststoffsehaum, wobei ein schmaler Zwischenraum zwischen der Kopfwandung 3a und dem Farbspeicherkörper U frei bleibt. Das Unterende des Farbspeicherkörpers 11 liegt an der Stempelplattfc 4 an. Nach einer abgewandelten Ausführungsform der Erfindung kann der Farbspeicherkörper auch aus einem Faservliesstoff bestehen. Gegenüber einer Farbeinfüllöffnung 12 ist in der Oberfläche des Farbspeicherkörpers 11 eine Ausnehmung 13 ausgebildet. Durch die Farbeinfüllöffnung 12 wird Farbe eingefüllt und zunächst innerhalb der Ausnehmung 13 festgehalten, aus der die Farbe durch den Farbspeicherkörper 11 hindurchsickert. Infolgedessen wird die Oberfläche des Farbspeicherkörpers U nicht vollständig durch eine Farbschicht abgedeckt. Hierdurch wird eine schnelle Ersetzung von Luft durch Farbe innerhalb des Farbspeicherkörpers 11 sichergestellt, so daß Farbe schnell nachgefüllt werden kann. Der Farbspeicherkörper 11 kann infolgedessen vollständig mit Farbe getränkt werden. Ein Stopfen 14 schließt die Farbeinfüllöffnung 12 dicht ab
F i g. 4 zeigt den Aufbau des Stopi'ens 14 im einzelnen. Ein Hülsenteil 16 besitzt eine Kopfwandung 18 mit einer Luftöffnung 15. Ein elastischer Gummiring ist unier Einhaltung eines Zwischenraums !7 zwischen der Kopfwandung 16a und dem Gummiring 20 in den Hülsenteil 16 eingepreßt. Auf die Oberseite und
Unterseite des Gummirings 2C sind luftdurchlässige, jedoch flüssigkeitsundurchlässige Schichten 18 und 20 aufgeklebt. Diese Schichten 18 und 20 bestehen aus Polyfluoräthylenfasern, die papierartij; oder vliesartig miteinander vernetzt sind und eine Porosität zwischen 50 und 85% sowie eine Porengröße von mindestens 100 μ haben. Aufgrund der Eigenschaften von Polyfluoräthylen sind die Schichten 18 und 19 in hohem Maße durchlässig für Farbe, die eine Flüssigkeil mit hoher Oberflächenspannung ist. Durch die Luftöffnung 15, die obere Schicht 18, eine Kammer innerhalb des Gummirings 20 und die unlere Schicht 19 kann Luft frei durchströmen, so daß der Innendruck immer einen gleichen Wert wie der atmosphärische Außendruck hat. Infolgedessen fließt die Stempelfarbe gleichmäßig aus. Andererseits kann die Farbe innerhalb des Farbvorrats 10 nicht durch die Farbeinfüllöffnung austreten. Selbst wenn Farbe durch die untere Schicht 19 in umgekehrtem Zustand des Einzelstempels 2 treten sollte, wird diese Farbe innerhalb der Kammer 2t zurückgehalten und an einem Auslecken vollständig gehindert. Die in der Kammer 21 aufgefangene Farbe strömt aufgrund der Ventilationsströmung in den Farbvorrat 10 zurück, die durch Temperaturänderungen an der Farbeinfüllöffnung 12 bewirkt wird.
Die Stempelplatte bei der Ausführungsform nach Fig.2 ist am Unterende des Rahmens 3 befestigt und infolgedessen nicht lösbar. Fig.5 zeigt einen Einzelstempel, dessen Stempelplatte 25 abnehmbar und austauschbar an dem Stempelrahmen 22 sitzt. Im Unterteil des Rahmens 22 ist eine rechtkantige Ausnehmung 24 ausgebildet, deren Bodenteil einen Permanentmagneten 23 aufweist. Die Stempelplatte 25 ist in der Form der Ausnehmung 24 ausgebildet und besteht aus einem mikroporigen Schaumstoff, der mit Farbe imprägniert ist. Die Stempelplatte 25 trägt auf ihrer Rückseite eine Magnetplatte 26 auf einem starren Körper und in einer Formgebung entsprechend der Stempelplatte 25. Normalerweise besteht die Magnetplatte 26 aus Eisen, doch kann auch ein anderer entsprechender Werkstoff eingesetzt werden. Die Magnetplatte 26 weist zwei nach unten gerichtete Haltestege 27 zur Festhaltung gegenüberliegender Seitenkanten der Stempelplatte 25 sowie zwei Greifstege 29 mit U-förmigem Querschnitt und jeweils einem nach außen abstehenden Griffansatz 28 auf. Die Greifstege 29 passen über einander gegenüberliegende Seitenwandungen 24a der Ausnehmung 24. Die Stempelplatte 25 ist mit der Magnetplatte 26 verbunden; diese Einheit wird in die Ausnehmung 24 eingesetzt. Die Magnetplatte 26 wird von dem Permanentmagneten 23 angezogen, so daß dadurch die Stempelplatte 25 innerhalb des Rahmens 22 festgehalten wird.
Fig.6 zeigt eine abgewandelte Konstruktion zur lösbaren Halterung der Stempelplatte. Danach wird eine ebene Magnetplatte 30 in gleicher Größe wie die Stempelplatte 25 verwendet Ein Griffansatz 31 ragt über eine Kante der Magnetplatte 30 vor. Die Magnetplatte 30 ist auf die Rückseite der Stempelplatte 25 aufgeklebt Eine Seitenwandung 24a der Ausnehmung 24 besitzt einen Ausschnitt 32 für den Griffansatz 31, der durch diesen Ausschnitt 32 hindurch von dem Rahmen 22 nach außen absteht, wenn die Stempelplatte 25 in die Ausnehmung 24 eingesetzt ist.
Fig.7 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform einer lösbaren Stempelplatte, bei der anstelle einer Ausnehmung in dem Rahmen 33 ein Permanentmagnet 35 mit mindestens einem stellungsbestimmenden Loch 34 in das Unterende des Rahmens 33 eingefügt ist, so daß das Unterende des Rahmens 33 einen ebenen Abschluß hat. Eine Magnetplatte 36 ist auf die Rückseite der Stempelplatte 25 in gleicher Größe wie die Magnetplatte 30 aufgeklebt und mit einem Griffansatz 37 versehen. Außerdem besitzt die Magnetplatte 36 mindestens einen Zapfen 38, der in das Loch 34 paßt. Umgekehrt kann der Stempelrahmen eine Magnetplatte aufweisen, wogegen ein Permanentmagnet an die Siempelplatte angeklebt ist. In anderer Weise kann sowohl der Stempelrahmen als auch die Stempelplatte mit einem Permanentmagneten ausgestattet sei/i.
F i g. 8 zeigt Stempelabdrücke einer Kombination von zwei Einzelstempeln. Ein Stempelabdruck 39a stammt von einem Einze'stempcl 2a und ein Sienspeiabdruck 39b von einem anderen Einzelstempel 2b. Man kann verschiedene Zeichenmuster dadurch erhalten, daß man einen oder beide Einzelstempel austauscht Selbstverständlich ist die Anzahl der Einzelstempel nicht auf zwei beschränkt. Jede beliebige größere Anzahl von Einzclstempeln können in der Weise miteinander kombiniert werden, daß die Gesamtheit noch bequem handhabbar ist. Dieses hängt von der Größe der Einzelstempel ab. Die Länge der Abdeckkappe wird in Abhängigkeit von der Länge einer Reihe von kombinierten Einzelstempeln bestimmt. Die Einzelstempel brauchen nicht unbedingt gleiche Größe zu haben, solange nur die Breite der einander gegenüberliegenden Seitenwandungen 36 und 3c gleich ist. Die Breite der Seitenwandungen 3d und 3e kann gegebenenfalls bei verschiedenen Einzelslempeln unterschiedlich sein. Wenn die Einzelstempel unterschiedliche Größe haben, sind die lösbaren Stempelplatten nach den Fig.5 bis 7 besonders vorteilhaft
Die Fig. 9 bis 11 zeigen eine abgewandelte Ausführungsform eines Einzelstempels mit einer Farbpatrone. Ein hülsenförmiger Rahmen 40 mit quadratischem oder rechteckigem Querschnitt umfaßt eine dicke Kopfwandung 40a und vier vergleichsweise dünne Seitenwandungen 406, 40c, 40<i 4Oe Ein Rechteckausschnitt 41 ist am Unterende jeder der beiden gegenüberliegenden Seitenwandungen 406 und 40c geformt Die beiden anderen Seitenwandungen 4Od und 40e besitzen jeweils auf der Innenseite zwei parallel zueinander verlaufende Vertikalnuten 42, die von der unteren Stirnfläche bis etwa über die Höhe des Ausschnitts 41 reichen. Eine Stempelplatte 43 aus einem mikroporigen Schaumstoff ist in eine rechtkantige Kunststoffhülse 44 eingepreßt die nur geringfügig elastisch und lösbar in das Unterende des Rahmens 40 eingefügt ist Die Stempelplatte 43 wird durch horizontal verlaufende Rippen 45 an der Innenseite von zwei einander gegenüberliegenden Seitenwandungen der Hülse 44 festgehalten. Die beiden anderen Seitenwandungen der Hülse 44 weisen Ansitze 46 auf, die den Innenseiten der Seitenwandungen 4Od und 4Oe des Rahmens 40 gegenüberstehen. Auf der Außenfläche der Ansätze 46 befinden sich vertikale Vorspränge 47 die im wesentlichen bis zum Stirnende der Hülse 44 reichen und in die Vertikalnuten 42 passen. Die einandei gegenüberstehenden Seitenwandungen der Hülse 44 füllen die Rechteckausschnitte 41 aus, und die Vorspränge 47 an den beiden anderen Sdtenwandungen mit den Ansätzen 46 greifen in die Vertikalnuten ein, so daß dadurch die Hülse 44 innerhalb des Rahmen! 40 genau ausgerichtet festgehalten wird. Die Vorspränge 47 füllen die vertikalen Nuten 42 oberhalb schmal«
Stufenabschnitte 42 am Unterende dieser Vertikalnuten 42 aus, so daß die Hülse 42 nach Einsetzen in den Rahmen 40 festgehalten wird. Die in den Rechteckausschnitten 41 freiliegenden Teile können angepaßt werden, so daß daran die Hülse 44 aus dem Rahmen 40 herausgezogen werden kann. Innerhalb der Hülse 44 befindet sich ein nach oben vorspringender Stützring 50 zur Halterung der Farbpatrone 51. Der Stützring 50 trägt auf seiner Innenfläche eine Anzahl von Vorsprüngen 48 in gleichem Umfangsabstand. Am Unterendc des Stützrings 50 befindet sich ein Flansch 49, der auf der Stempelplatte 43 aufliegt. Eine Farbpatrone 51 aus Kunststoff und in Form einer runden Hülse besitzt eine Oberwandung 51a und ein Unterende 5ib, das durch die Vorsprünge 48 des Siützrings 50 umgeben und !5 abgestützt wird. Die Kopfwandung 51a paßt in eine kreisförmige Ausnehmung 52 auf der Unterseite der Kopfwandung 40a des Rahmens 40. Die Farbpatrone ist mit einem Farbspeicherkörper 53 aus Filz ausgefüllt. Das Unterende 536 des Farbspeicherkörpers 53 ragt aus der Farbpatrone 51 heraus und steht auf der Oberseite der Stempelplatte 43 auf, damit Farbe von dem Farbspeicherkörper 53 auf die Stempelplatte 43 übertragen wird. Zum Austausch der Farbpatrone 51 wird die Hülse 44 zunächst aus dem Rahmen 40 herausgenommen; sodann wird die Farbpatrone 51 aus dem Stützring 50 herausgezogen.
Die Erfindung kann in unterschiedlichen Ausführungsformen im Rahmen des Grundgedankens der Erfindung verwirklicht werden. Die Ausführungsbeispiele dienen nur zur Erläuterung und nicht zur Einschränkung der Erfindung.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (14)

Patentansprüche:
1. Kombinaiionsstempel aus Einzelstempeln, deren eine Stempelplatte haltender Rahmen senkrecht zur Stempelplaitenebene ausgerichtete Verriegelungsleisten auf einer Seitenfläche und dazu passende Verriegelungsnuten in der gegenüberliegenden Seitenfläche aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden andern einander gegenüberliegenden Seitenflächen (3d, 3e) jedes Rahmens im Oberteil jeweils eine parallel zur Stempelplattenebene verlaufende Nut (7) aufweisen und daß ein Halter (8) mit gegeneinander gerichteten, vorspringenden Stegen eines kanalartigen Profils in die Nuten (7) eingreift.
2. Kombinationsstempel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (3) bülsenfönnig ausgebildet und mit einer Kopfwandung (3a) abgeschlossen ist, daß die Kopfwandung (3) eine Farbeinfüllöffnung (12) aufweist, daß der hohle Innenraum als Farbspeicher dient und daß die Stempelplatte (4) aus einem Schaumstoff mit Mikroporen besteht.
3. Kombinationsstempel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Farbspeicherraum mit einem Farbspeicherkörper (11) gefüllt ist.
4. Kombinationsstempel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Farbspeicherkörper (11) an der Oberseite, der Farbeinfüllöffnung (12) gegenüberliegend eine Ausnehmung aufweist.
5. Kombinationsstempel nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Farbeinfüllöffnung (12)durch einen Stopfen abgeschlossen ist,dereinen Hülsenteil (16) und innerhalb derselben eine luftdurchlässige, jedoch flüssigkeitsundurchlässige Schicht (19) umfaßt, wobei der Hülsenteil eine Kopfwandung (\6a) mit einer Luftöffnung (15) aufweist.
6. Kombinationsstempel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die luftdurchlässige, flüssigkeitsundurchlässige Schicht aus vernetzten Polyfluoräthylenfasern besteht.
7. Kombinationsstempel nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine weitere luftdurchlässige, flüssigkeitsundurchlässige Schicht (18) im Abstand von der Schicht (19) angeordnet ist, daß die obere Schicht (18) mit der Oberseite eines elastischen Rings (20), der innerhalb des Hülsenteils (16) angeordnet ist, verbunden ist und daß die untere Schicht (19) mit der Unterseite dieses elastischen P.ings verbunden ist, so daß zwischen der oberen und der unteren Schicht (18 bzw. 19) ein Abstand verbleibt.
8. Kombinationsstempel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (22) jedes Einzelstempels und die betreffende Stempelplatte (25) durch eine magnetische Haltevorrichtung zusammengehalten sind.
9. Kombinationsstempel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die magnetische Haltevorrichtung einen am Untereride des Rahmens (22) sitzenden Permanentmagneten (23) und eine starre Magnetplatte (26), die die Rückseile der Stempelplatte (25) trägt, umfaßt.
10. Kombinationsstempel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Permanentmagnet (23) in eine Ausnehmung (24) in der Unterseite des Rahmens (22) eingesetzt ist und daß die Magnetplat-
te (26) zwei nach unten gerichtete Haltestege (27) zur Festhaltung der Stempelplatte und zwei U-förmige Greifstege (29) zum Übergreifen gegenüberliegender Wandungen de.* Ausnehmung (24) umfaßt, wobei jeder Greifsteg (29) einen abstehenden Griffansatz (28) besitzt
11. Kombinationsstempel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Permanentmagnet (23) in eine Ausnehmung (24) in der Unterseite des Rahmens (22) eingesetzt ist und daß die Magnetplatte (30) eben ist und an einer Seite einen Griffansatz (31) trägt, der durch einen Ausschnitt (32) in einer Seitenwandung der Ausnehmung (24) hindurchreicht, wobei die Magnetplatte (30) an der Rückseite der Stempelplatte (25) befestigt ist.
12. Kombinationsstempel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Permanentmagnet (35) in die Unterfläche des Rahmens (33) eingelassen ist und mindestens ein lagebestimmendes Loch (34) aufweist und daß die Magnetplatte (36) eben ist und mindestens einen Zapfen (38) besitzt, der zu dem Loch (34) paßt und ferner einen Griffansatz (37), der über den Rahmen (33) nach außen reicht, wobei die Magnetplatte auf der Rückseite der Stempelplatte befestigt ist.
13. Kombinationsstempel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der als Hülse ausgebildete Rahmen (40) durch eine Kopfwandung (40a) abgeschlossen ist und in seinem hohlen Innenraum eine austauschbare Farbpatrone (51) aufnimmt, daß die Stempelplatte (43) aus einem mikroporigem Schaumstoff besteht und herausnehmbar in den Rahmen (40) eingesetzt ist, daß die Farbpatrone (51) einen Farbspeicherkörper (53) enthält und daß das Unterende des Farbspeicherkörpers mit der Stempelplatte in Berührung ist, damit die gespeicherte Farbe auf die Stempelplatte übertragen werden kann.
14. Kombinationsstempel nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (40) eine nach unten offene rechtkantige Hülse aufweist, daß eine entsprechend rechtkantige Hülse (44) in die offene Stirnseite des Rahmens einsetzbar ist und die Stempelplatte (43) hält und daß ein Stützring (50) der Hülse (44) mit mindestens drei vertikal ausgerichteten, nach innen gerichteten, in gleichen Umfangsabständen angeordneten, an der Stempelplatte anstehenden Vorsprüngen(48)die Farbpatrone(51)hält.
DE19742450029 1973-10-23 1974-10-22 Kombinationsstempel Expired DE2450029C3 (de)

Applications Claiming Priority (10)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP12297273 1973-10-23
JP1973122972U JPS545054Y2 (de) 1973-10-23 1973-10-23
JP1974042462U JPS5538850Y2 (de) 1974-04-15 1974-04-15
JP4246274 1974-04-15
JP6819874 1974-06-11
JP1974068198U JPS5745181Y2 (de) 1974-06-11 1974-06-11
JP1974073710U JPS557408Y2 (de) 1974-06-22 1974-06-22
JP7371074 1974-06-22
JP11131774 1974-09-13
JP1974111317U JPS5745182Y2 (de) 1974-09-13 1974-09-13

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2450029A1 DE2450029A1 (de) 1975-04-24
DE2450029B2 DE2450029B2 (de) 1977-06-02
DE2450029C3 true DE2450029C3 (de) 1978-01-26

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