DE2450020A1 - Verfahren zum steuern einer webmaschine mit mehreren webfaechern und anordnung zum durchfuehren des verfahrens - Google Patents
Verfahren zum steuern einer webmaschine mit mehreren webfaechern und anordnung zum durchfuehren des verfahrensInfo
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- DE2450020A1 DE2450020A1 DE19742450020 DE2450020A DE2450020A1 DE 2450020 A1 DE2450020 A1 DE 2450020A1 DE 19742450020 DE19742450020 DE 19742450020 DE 2450020 A DE2450020 A DE 2450020A DE 2450020 A1 DE2450020 A1 DE 2450020A1
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Description
\DifiL~ttftg.. 4je.
PATENTANWALT
21. Oktober 19742450020 Anw.-Akte: 75.760
PATENTANMELDUNG
Anmelder; Vpzkumny Ostav bavlnarsk^, CJsti nad Orlici -C.S.S.R,-
Titel: Verfahren zum Steuern einer Webmaschine mit mehreren
Webfächern und Anordnung zum Durchführen des Verfahrens
^Si SEeS* ^St SS SS SS ■■■ S^SSS^Sb ^S* S^b SS SS flS· SS IS· SSSbb SS SiSSS ^EbSSSSSS S^* S^p^S* SSSS SSSS ^^k SS ^h^SS «^SSS SSSS ^S. SS SS SS SS Sb SsSSSS ^^ZSb^^S SmSS ^Sh SS SSSS ^^S ^^hSS SS "*S^E
Webmaschinen mit mehreren Webfächern mit einem Wanderfach unter gleichzeitigem Eintragen mehrerer SchUsse und mit einer Dosierung
der benötigten Schusslängen fUr die Eintragsorgane aus einer selbständigen Dosiervorrichtung sind bekannt. Sie verwenden einen
Hauptmotor, üblicherweise einen Elektromotor, der dem Antrieb
des Mechanismus für das Schußeintragen, dem Abzug der Kette, dem Antrieb des Webfaches und des Ladenanschlages, des Warenreglers
und dem Antrieb des Dosiermechanismus dient.
Die Maschine ist mit einer pneumatischen Anordnung mit einem selbständigen Elektromotor ausgestattet. Außerdem enthält die
Maschine einen Elektromotor zum Heben und Senken der oberen Führung der.Eintragsorgane. Für die Kontrolle des Webvorganges ist die
Maschine mit einem Kontrollsystem zum Feststellen und Auswerten der entstandenen Störungen versehen. Die Maschine wird in der Weise in
Gang gesetzt, daß vorerst die einzelnen Antriebseinheiten anlaufen,
worauf die Hauptwelle der Maschine an den Hauptmotor ausgeschlossen wird. Beim Stillsetzen der Maschine oder im Fall einer Störung wird
die Maschine durch Abschalten der Hauptwelle vom Hauptantrieb zum Stillstand gebracht. Ein vollkommenes Stillsetzen der Maschine wird
durch das Einstellen des Antriebes und
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durch Abschalten dee Hauptschalters der Maschine ausgeführt.
Bei diesem Gteuerverfahren der Maschine läuft die Maschine
unter Einfluss der Trägheitmassen weiter und kommt nicht in erwünschter Lage zum Stillstand. Dieses Aiitriebsverfahren
ermöglicht keine feine Einstellung der Maschinenmechanismen
in gegenseitig vorteilhafter Lage. Bei Maschinenatillstand
und bei ebon entstandener Störung des Schuasdosierungsvorganges muss während des Stillstandes der PJaechine das neue
Dosieren des Schusses in das Eintragungsgex'ät vorgenommen
werden, wan im gegebenen Fall nicht möglich ist.
Beim Ausführen der Stouervorgä'nge muss die Bedienung
ihre Aufmerksamkeit auf das Weben konzentrieren· Das Bedienen der Maschine 1st je nach der Art der Störung verschieden.
Derartige Nachteile bekannter Maschinen erschweren deren Bedienung und ein Beheben einer Störung in kürzester Zeit.
Falls aum Beispiel ein Kettenfadenbruch an einer Stelle entsteht, wo das Eintragsorgan zum Stillstand gekommen ist, muss
dieses beim Beheben der Störung vorübergehend entfernt, und nach der Reparatur vor dem Anlassen der Maschine wieder an
diese Stelle zurückgebracht werden. Ebenfalls können Störungen beim Dosieren des Schusses in das Eintratfsorgan nur an
Stellen des Dosiermechaniemus behoben werden, v/o die einzelnen
Dosierköpfe sugSnglich sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, cUe erwähnten
Kachteile des bestehenden Standes der Technik in hohem Mass
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zu beheben· Das erfindungsgemässe Verfahren erzielt dies dadurch,
dass die einzelnen Mechanismen der Maschine gemSss ihren Funktionsanforderungen mittels einiger selbständiger
Antriebseinheiten angetrieben werden, die in gegenseitiger Abhängigkeit angelassen werden und der Gang der Maschine
mittels einer Reihe von Kontrolleitungen gesteuert wird, die. ein Vorkommen von einzelnen Störungen an der Maschine feststellen.
Eine Bavariekontrolleitung nimmt Störungen wahr, welche Mechanisme geföhden, und verursacht deren Verriegelung bis zum Beheben der entsprechenden Störung, eine Sicherheitskontrolleitung
kontrolliert Störungen des Webvorganges durch Aussergangsetzen der Maschine und ermöglicht deren
neues Anlassen mit einer Geschwindigkeit eines Mikrovorechubs, ohne dass die Störung behoben wurde, eine Sicherheitskontrollleitung
setzt den Gang der Maschine still bei Entstehen einer Störung an der Antriebseinheit bis zum Beheben der Störung
und eine Beobachtungskontrolleitung setzt den Gang der Maschine nur nach sich wiederholendem Vorkommen derselben Störung
still· Die Maschine wird gemäsa dem Stand der Kontrolle!tungen
entweder mit Betriebsgeschwindigkeit, oder mit Mikrovorschub angelassen, während das Stillsetzen des Maschinengan·
ges durch Bremsen beschleunigt wird, wobei nach dem Stillsetzen manche Mechanismen, zum Beispiel Dosiermechanismus,
an die Antriebseinheit angeschlossen bleiben, wahrend andere
mittels einer Kupplung an die /jitriebseinheit angeschlossen
beziehungsweise von ihr getrennt werden· Alternativ ist es
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mOglich, daas das Ausserbetriebsetzen der Maschine durch Abschalten
der Antriebseinheit, durch ihr Bremsen erfolgt, wobei die Antriebseinheiten von der Maschine nicht abgeschaltet
werden»
Zum Durchführen des beschriebenen Steuerverfahrens ist
die Mehrfach-Webmaschlne mit einer elektrischen Anordnung
versehen, die eine zwei Geschwindigkeiten aufweisende Antriebs· einheit, eine elektrisch betätigbare Bremse, eine oder zwei
Kupplungen, ein Kontrollsystem, ein elektrisches Steuergerät und eine Steuerstange enthaltendes Gerät zum Steuern der Ma*
achine enthält* Das elektrische Steuergerät vard durch parallel
geschaltete Krei3e zum Steuern der der Kontrolleitungen, der Antriebe, der Geschwindigkeitswahl, dsr Kupplung und
Bremse, und durch einen Kreis zum Steuern der oberen Führung bzw. Leiete für Eintrogsorgane gebildet· Das Schalten der
Kreise ist als eine Kombination von Schützen, Relais, Schaltelementen und Hilf skontakten der verwendeten Elemente ausgeführt.
Die Maschinenkontrollen 3ind je nach den Störungstypen in Gruppen unterteilt und mittels ihrer Austritte an die Kontrolleitungen
geschaltet. Der Kreis enthält vier Kontrolleitungen.
Die Havariekontrolleitung ist an die Austritte der KontrollgerSte bzw. Abstellvorrichtungen geschaltet, welche
die Störungen des Maschinenmechaniaraus abtasten, die Sicherheitsleitung ist an Austritte von auf Störungen des Webverganges ansprechenden Absteilvorrichtungen angeschlossen, die
Sicherungsleitung ist an Austritte der Schutzschalter der Mo-
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toren geschaltet und die Beobachtungskontrolleitung ist an
Austritte von Abs teil vorrichtungen geschaltet, welche auf
ein Vorkommen der Störungen ansprechen, wo die Maschine bei
deren wiederholtem Vorkommen abgestallt wird.
Die Kontakten der Relais der Kontrolleitungen sind in
weiteren Steuerkreisen als Sperrkontakte geschaltet.. Das bedeutet, dass die Tätigkeit weiterer elektrischer Kreise von
dem Zustand elektrisch abhängig ist, in welchem sich die betreffende Kontroileitung befindet. Es ist aoait möglich, die
Tätigkeit der einzelnen Steuerkreise dem Kbntrollsystem der
Maschine unterzuordnen·
Der Kreis zum Steuern der Motoren ist für ein nacheinander
folgendes Schalten der Motoren durch einen einzigen Schalter einer Steuerstange für· das Ein- und Ausschalten dea Mo-.
tors ausgeführt· Der Kreis wird durch einen Ruhekontakt einea Kupplungsschützes und durch einen Umsehaltkontakt des Relais
der Sicherungsleitung gesperrt·
Der Kreis zum Steuern der oberen Führung für die Eintragsorgane
ist für ein Heben und Senken der Führung durch einen einzigen Schalter der Steuerstange mit zwei selbständigen
Schaltkontakten ausgeführt· Er enthalt einen Sperrkontakt
des Kupplungschützes und zwei Snduoi3Chalter für die
obere und untere Lsge.
Der Kreis der Bremse der iäasebine ist zum Steuern durch
die Havarie- und Sicherheitsleitung ausgeführt und enthält
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einen Sperrkontakt des Kupplungsschützea und des Schützes des
Hauptmotora. Zum Bestimmen der Mremszeit besitzt er ein Zeit·
relais· Alternativ ist der Kreis der Bremse zum Steuern durch einen Kontakt des Kupplungsschützes ohne Anwendung eines Zeitrelais
ausgeführt.
Der Kreis zum Schalten der Kupplung enthält einen Umschalter für Y/ahl des Ganges der Maschine entweder mit Einwebe-
oder BetriebsgeBchwindigkeit, einen Schalter der Steuerstange
zum Einschalten der gewöhlten Geschwindigkeit und einen
selbständigen Schalter für den Mikrovorschub·
Der Kreis enthält Sperrkontakte der Havarie- und Sicherheitsleitung,
Ruhekontakte des Heiais der Bremse und des Motorschalters und Abschältschalter der Steuerstange·
Im Kreis der Ilavarleleitung befindet sich ein Kontakt
eines Endumschalters für die untere Lage der Führungsleiste, ein Kontakt des Schalters der Lage des Streichbaumes, der
Kontrolle der Lage des Bintragsorgans und ein Kontakt der Nullage des Warenreglers. Im Kreis der Sicherheitsleitung
ist ein Kontakt des Kettfadenwächter, der Dosierkontrolle und ein Kontakt der Beobachtungsleitung geschaltet· Im Kreis
der Sicherungsleitung sind Sicherungsrelais aller Motoren geschaltet· Die Beobachtungsleitung enthält einen Kontakt
der Kontrolle des Ueberlaufens des Kettfadens und der Kontrolle der Schussenden.
Die Schalter sum Motorschalten, zum Schalten des Mikro-509820/0708
Vorschubes, zum Schalten der Einweb- und Betriebsgeschwindigkeit, Schalter zum Abschalten der Kupplung und Schalter zum
Steuern der oberen Führung sind Schalter, die dem Steuern der Maschine dienen· Jeder dieser Schalter kann als sebstandigee
Steuerelement ausgeführt werden, zum Beispiel als Drucktaste schalter.
Vorzugsweise kann jedoch ein Zentralsteuergerät angewendet werden, zum Beispiel eine, mit Mitteln zum Steuern der
Schalter aller elektrischer Steuerkreise versehene Steuerstange, die aus ihrer Ruhelage in einzelne Arbeitsschaltlagen verstellbar
ist, und die nach ausgeführter Leistung selbsttätig in ihre Ruhelage zurückkehrt·
Der Erfindungsgegenstand ermöglicht es die Maschine mit minimaler Anzahl von Steuereingriffen zu steuern, wobei der
Betrieb der Maschine nur in Abhängigkeit vom Kontrollsystem
möglich ist· So ist Je nach dem Störungstyp die Möglichkeit
der Betriebsart gegeben, ohne dass die Bedienung selbst die Kontrolle ausführen müsste· Die Möglichkeit eines Umstellens
der Maschine unter Mkrovorschub ermöglicht ein genaues Einstellen der Maschinenmechanismen in die für ein Beheben der
Störung nötige Lage· Bio Anwendung der Bremse zum Bremsen der Maschine ermöglicht einen Auslauf der Maschine während eingestellter
Zeit,
Die Erfindung wird an Hand der beiliegenden Zeichnungen
näher beschrieben, wo einige Ausführungsbeispiele angedeutet sind«
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Fig· 1 soigt Bezeichnungen von Kreisen und Elementen, die in
den weiteren Abbildungen verwendet werden.
Fig· 2 ist eine perspektivische Hinteransicht einer Webmaschine mit mehreren Webfächern·
Fig. 3 eine Vorderansicht derselben Maschine.
Fig. 4 ein Arbeitsschaltbild der Maschinensteueranlage.
Fig· 5 ein Sperrkreisschaltbildcder elektrischen Maschinenausrüstung·
Fig· 6 ein Leitungsschaltbild der 1. Ausführungsform·
Fig· 7 ein Leitungsschaltbild der 2. Ausführungsform.
Fig· 8 ein Leitungsschaltbild der % Ausführungsform·
Fig. 9.ein Blockschaltbild des Steuersystems der Maschine.
Fig.10 ein Blockschaltbild einer Variante des Maschinen-Steuersystems.
Eine Gesamtdarstellung einer Mehrfach-Webmaschine ist
in Fig. 2 und 3 gezeigt, an Hand welcher die Ausführung der Maschine näher beschrieben wird, während die weiteren Abbildungen
die 'Wirkungsweise und den eigenen 3rflndung3gegenstand
beschreiben sollen. Um das Lesen der elektrotechnischen und Arbeitsschaltbilder in den beiliegenden Abbildungen zu erleichtern,
sind in Fig. 1 die Bezeichnungen von Kreisen und Elementen und andere Symbole aufgestellt.
1 - ist ein elektromagnetisches Relais
2 - ein Zeitrelais
3 - ein elektromagnetisches Schütz
4 - ein handbetätigter Umschalter
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5 - eine elektromagnetisch® Kupplung
6 - eine elektromagnetische Bremse
7 · ein Sicherungsachalter des Motors
8 - ein Mikroschalter mit Ein- und Abschaltkontakt
9 - ein durch Druck betätigter Umschalter
10 - die Bezeichnung eines Lamellen-Kettfadenwächters
11 - die Bezeichnung eines Wächters mit kontaktlosem Abtasten
12 - die Bezeichnung für die Y»'ahl der Geschwindigkeit des
Mikrovorschubes
13 - die Bezeichnung für die V/ahl der Betriebsgeschwindigkeit der Maschine
14 - Antriebseinheit - ein Elektromotor
15 - Druckknopf - Steuerelement
16 - die Bezeichnung für elektrische Verbindung im elektrischen Steuer- oder Kraftsystem. Der Pfeil zeigt die
Richtung der Fortpflanzung des Signals oder der elektrischen Energie
17 - dieselbe elektrische Verbindung, die jedoch nicht für
alle Ausführungsbeispiele gilt
18 - Verbindung für ein üebertragen mechanischer Kräfte
19 - der Weg pneumatischer Leitungen
20 - der Weg von Störung3signalen
21 - ein Ventilator
22 ·· allgemeine Bezeichnung für den Kontrollteil einer Mehrfachwebmaschine
S09S20/Q703
23 - eine Quelle einer Schwachstresa-Oleichapannung für Kon-
trollkreise
24 >· Drehstromquelle
25 - Bezeichnung für das Mehrfachwebsystem
26 - stufenweisea Geschwindigkeitseinetellen der Maschine
27 - Brehrichtungspfeil des Elektromotors
28 - Abschalt-(Ruhe) Kontakt mit yerspötetem Unterbrechen für
das Relais 2
29 - Spule des Relais 1 oder der Schützes
30 - Spule der Zeitrelais 2
31 - ein Schalt- (Arbeite) Kontakt des Mikroschalters 8, der
in der Ruhelage geschlossen ist
32 - ein Unterbrechungs- (Ruhe) Kontakt desselben Mikroschal-
tere 8t der in der Ruhelage unterbrochen ist
33 - ein Unterbrechungs- (Ruhe) Kontakt des Mikroschalters 8,
oder des Umschalters 9
34 - Schalt- (Arbeits-) Kontakt der Schalter 8 und
35 - Schaltkontakt des Schützes 3
36 - dessen Unterbrechungskontakt
37 - Schaltkontakt des Relais 1 .
38 - dessen Unterbrechungskontakt
39 - Unterbrechungskontakt des Sicherungaschaltera
40 - Schaltkontakt des Steuerelementes
41 - Unterbrechungskontakt des Steuerelementes 15» n&t dem
Kontakt 40 oder 42 mesh, nisch gekoppelt
42 - Schaltkontakt dee Steuerelementes
43 · tfeschaltkontakt des Uraschaiwers'4.
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245002Q - li -
Die erwähnten Zeichen werden in den weiteren Abbildungen
für Block-, Funktions- und Leitungsschaltbilder verwendet.
An einer fviehrfaeh-Webmaschine (Fig. 2) wird die Kette
vom Kettbaum 45. über den Streichbaum 4j5 in den Viebraum 47 geführt.
Die einzelnen Kettfäden werden über einen Lamellen-Kettfadenwächter
j48 geführt. Das Ksttenablassen wird von einem
Regler _49 bewerkstelligt. Im Webraum 47 wird die Kette über
ein System von Litzen j>0 geführt, welche ein fortlaufendes
Wanderwebfach j?l bilden. Der Schuss wird in einer Dosiervorrichtung
5£ vorbereitet, wo das Einlegen der erforderlichen
Schusslängen in das Eintragsorgan 5j5 am. Itosierkopf j>4 aus dem
Schussvorrat 5j> ausgeführt wird. Die Eintrags organe j>3>
werden durch ein, durch seine Achse angedeutetes endloses Band jjB
aus der Dosiervorrichtung J?2 in den Webraum 47. gebracht, wo
sie mittels ihrer fortlaufenden Bewegung quer zur Kette 44 den Schuss in das offene V/ebfach überführen, wo dieser von
der Kette eingebunden wird. Die Eintrags organe J?5 werden durch
das Band 56. nach dem Verlassen des Webfaches und Uebergabe
der ganzen Schusslünge in die Dosiervorrichtung 5? rückgeführt.
V/a'hrend ihrer Bewegung im V/ebfach werden die Eintragsor&ane
53 entlang der vorbestimmten Bahn durch die obere Führung
bzw. Leiste .57 der Eintrags organe geführt. Diese Leiste j>2 kann gehoben werden und ira Fall von Reparaturen im Raum
des Webfaches, allfSllig für ein Herausnehmen eines Eintragsorgans 52, wird sie an zylindrischen Muffen 5β verschiebbar
gelagert Das Heben der oberen Führung der Eintragsorgane
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wird mit Hilfe eines unter einem Deckel j>2 (Fig. 3) am linken
Teil des Webfach trügers j6O angeordneten Elektromotors ]35 ausgeführt
(Fig. 4)· Beim Einweben wird der Schuss zur vorderen Webwarenkante durch ein nicht dargestelltes drehbares, unter
dem Deckel 61 angeordnetes Vialzenriet übertragen· Die fertige
Webware wird kontinuierlich vom Ytarenbaumregler §2 über einen
Riffelbaum 6J5 abgezogen und auf den Warenbaum 6_4_ aufgewickelt·
Ein Haupt elektromotor 80 (Fig· 4) dient zum Antrieb des
Webmechanismus (V/ebfach, drehbares Walzenriet, Warenbaumregler,
Bewegung der Eintrags organe usw.) und ist über Keilriemen und über eine Kupplung 79 mit der Hauptwelle der Maschine
evtl· über eine Kupplung 81 des Mikrovorschubs, wie weiterhin
gezeigt wird, gekoppelt. In einem Kasten (Fig. 2), wo
die Kupplungen 7J9 (Fig· 4) und 81 vorgesehen 3ind, ist ferner
eine Bremse 8£ der Maschine angeordnet· In einem Kasten £0
(Fig. 2) sind ferner Schütze 116 'Fig. 4), 117, 11£, 120 und
Relais IgI1 122. 1??, 124 zum Schalten der Antriebseinheiten
der Maschine und andei*er elektrischer Elemente vorgesehen.
Der Antrieb der Dosiervorrichtung j?2 vdrd durch einen selbständigen Elektromotor 84. bewerkstelligt, der unter der Dosiervorrichtung
j>2 untergebracht ist. Die lufttechnische Ausrüstung
der Maschine, die durch einen Elektromotor 8^ angetrie«
ben wird, ist in einem Kasten <£L vorgesehen (Fig. 2). Das
Steuern der Maschine wird auf bekannte Weise mittels einer . Steuerstange 22 ^Fig. 3) vorgenommen, die entlang der ganzen
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Maschinenbreite läuft» Die Steueratange £2 mündet mittels ihres Schaltendes in einen Raum ££ ein, wo Steuerachalter 6jj>
(Fig· 4), 66_, 67, 68, 69 für die Wahl der einzelnen Maschinenoperationen angeordnet sind, von denen jeder einer bestimmten
Winkelverdrehung der Steuerstange £2 entspricht· ■
Die Steuerschalter 6J? bis 69 sind im Falle der anwendung
der Steuerstange £2 beliebige, zum Beispiel von einer Kurvenscheibe
gesteuerte Einbauschalter. Gemäss der in Fig· 4 dargestellten Ausführung sind es selbständige, einzeln an der
Maschine angebrachte Drucktastschalter·
Das Kontrollsystem 86 der Haschine ist in einem Kasten
94 (Fig· ?) gelagert und besteht aus elektronischen Kreise zum Auswerten entstandener Störungen 9 die an einzelnen Stellen
der Maschine angeordnete Abtaster angeschlossen sind. So ist zum Beispiel durch das Bezugszeichen ££ ein Schusswächter
zum Auswerten von Störungen beim Dosieren des Schusses bezeichnet. ■ !, ·
Im Bereich des Warenbaumreglera 6£ (Fig· 3) ist ein Mikroschalter
£6_ (Fig. 5) und am linken Teil der Leiste ££ ein Mikroschalter
£7 bzw· ein Endschalter der oberen
Lage der Lei-
ste 57 (Fig. 3) sowie ein Mikroschalter 98 bzw· ein Endschalter
der unteren Lage der Leiste £7 vorgesehen. Entlang der
Leiste £2 *st ein Wächter ££ zum Abtasten des V/iderstandes
des Eintragsorgans ^3 und schliesslich am rechten Teil des
Streichbaumes 46. ein Wächter 100 (auch Fig. 2) zum Ueberwa-
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chen der Lage dee Streichbaumes 46. angeordnet Im linken Teil
der Maschine befindet sich ein Wächter 101 zum Abtasten dea
unbeendeten Schusseintraga (Fig. 3) und im Webfach bei der
Webwarenkante unter dem Deckel 61 ein Webfachwächter 102 zum Feststellen von Kettfadenüber laufen, wobei die oberwähnten
Wächter 48, 95, 99, IpJ1, 102 durch bekannte, überwiegend
elektronische Geräte zur Kontrolle und zum Feststellen von an der Webmaschine v/ährend des Betriebes auftretenden Störungen
gebildet sind» Jeder Wächter ist dem Feststellen einer bestimmten Störungsart angepasst Γzum Beispiel für Kettfadenbruch,
Erhöhung des Widerstandes während die Passage des Eintragsorgana durch das Webfach usw.)· Bei Vorkommen einer derartigen
Störung gibt der Wächter an seinem Austritt, mittels welchem er an v/eitere Stromkreise der Maschine angeschlossen
ist, ein elektrisches Signal, das zum Beeinflussen der Tätigkeit von Steuerkreisen der Maschine und somit zum Stillsetzen
bei entstandener Störung verwendet werden kann..
Ein Blockschaltbild des Steuersystems ist in Fig. 4 und 5 dargestellt. Die erfindungsgemSsse Einrichtung zum Ausführen
des Steuerverfahrens von Webmaschinen mit mehreren Webfächern soll an drei Au3fQhrungsbei spiel en beschrieben werden,
deren elektrisches Schaltschema in Fig. 6, 7 und 8 darge3tßLlt
ist,
Um das Lesens der elektrischen Schaltbilder zu erleichteren, werden für die Bezeichnung gleicher Elemente bei allen
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drei Ausführungen gleiche Bezugszeiehen und gleiche Zeichenkombinationen
verwendet· Jede Leitung dieser Schaltkreise trägt ein Bezugszeichen von der Zahlreihe von 110 bis 127»
Die diesen Leitungen zugehörigen Spulen tragen dieselbe Ordnungszahl wie die betreffende' Leitung, der ein Buchstabe ge·
mäss der Art des Elementes vorangeht, dessen Bestandteil die
Spule ist, und zwar R für ein Relais, S für ein Schütz· Die betreffenden Kontakte" sind mit demselben Symbol wie die Spule
bezeichnet, doch mit einer vorangehenden Ordnungszahl des Kontaktes·
So ist zum Beispiel 1R11O der erste Kontakt der Relaisspule
R 110 der Havarieleitung 110« Analog sind auch Kontakte
anderer Maschinenteile bezeichnet, soweit sich in Fig· 6, 7 und S nur ihre Kontakte befinden· Im weiteren wird vor
den betreffenden Bezeichnungszeichen dieser Bestandteile der Buchstabe K für V/ächter und Mikroachalter, J für Sicherungaschalter
von Motoren, A für Steuerschalter und P für den Geschwindigkeit swähler verwendet· Die betreffenden Kontakte tragen
das erwähnte Symbol, vor welchem wiederum die OrdnungszalO.
des Kontaktes· steht. So gibt das Symbol g K 98 den zweiten Kontakt des Mikroschalters K 9-3 des Endschalters 98 der
unteren Lage der Leiste 52 und 1 P 107 den ersten Kontakt
dee Umschalters P 107 des Geschwindigkeitswöhlers 107 an.
Das Kontrollsystem 36 (Fig. 4) enthält die folgenden
Wächter- und Kontrollgeräte, die im Blockschaltbild in Fig.5
dargestellt sind. Es sind der Wächter 96 des Warenbaumreglers,
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der Wächter £<? ^1* Abtasten des dem Eintragaorgan gestellten
Widerstandes, der Wächter 100 der Lage des Streichbaumes 4J5,
die mittels ihrer Kontakte im Kreis der Spule R 110 (Fig. 6,
7, 8) geschaltet sind, ferner das Relais der Havarieleitung 110, der Kettfadenwächter 48 und der Schussfadenwächter 95>,
die mittels ihrer Kontakte 1 K 48 und 1 K 55 im Kreis der
Spule R 111 des Relais der Sicherheitsleitung 111 geschaltet
sind· Ferner besitzt das Kontrollsystem 86 der Maschine einen Schutzschalter 103 des Motors 84 für Schussdosierung, einen
Schutzschalter 104 des Hauptmotors 80, einen Schutzschalter 105 des Motors 83 der lufttechnischen Ausrüstung und einen
Schutzschalter 106 des Motors 85 für das Heben der oberen Führung, die mittels ihrer Kontakte 1 J 103 bis 1 J 106 im
Kreis der Spule R 112 des Relais R 112 der Sicherungsleitung 112 geschaltet sind. Der Kontakt 1 K 101 des Wächters 101 zum
Ueberwachen des unbeendeten Schusseintrags und der Kontakt 1 K 10? des Ytebfachwächters 102. sind im Kreis der Spule R
des Relais der Beobachtungsleitung 113 geschaltet. Die einzelnen KontrÖlleitungen sind mittels ihrer Austritte an weitere
Kreise angeschlossen, wie angedeutet ist.
Der Krei3 zum Steuern der Antriebseinheiten enthält einen Steuerschalter 65,, ein Einschaltrelais 114, ein Ausschalt relais
11£, ein Schütz 116 des Motors 84, ein Schütz 112 des
Hauptmotors 80, ein Schütz 118 des Motors 83 der lufttechnischen
Ausrüstung, Schütze 119 und ICO des Llotors 8J>
der oberen Führung und einen Steuerschalter 66 der Schütze 119 und
120.
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Der Kreis für die Wahl der Arbeitsweise und der verschiedenen Magehinengeschwindigkelten enthält ein Relai3 l?ft für
die Einwebteschwindigkeit, ein Relais 1?6 für Betriebsgeschwindigkeit,
evtl. ein Hilfsrelais 127, welches in einer Ausführungoform
durch einen Geschwindigkeitswähler 107, ein Relais
123 der Kupplung 31 des MikroVorschubes, den Steuerschalter
67 des Mikro Vorschubes j ein Relais 1Γ4 für die Kupplung 79
der Betriebsgeschwindigkeit ersetzt ist, Die Relais 1Γ5« 126
und 127 sind nach eineia Ausführungsbeispiel durch Relais Ig^
und 1?4 ersetzt, mittels welcher dann die betreffende Geschwindigkeit
gewählt und gleichzeitig die Maschinenkupplung geschaltet wird· Der Kreis enthält ferner den Steuerschalter
68 für Ausschalten der Kupplungen und den Steuerschalter 6£
für Schalten der Einweb- und Betriebsgeschwindigkeit. Der Bremskreis.wird durch ein Relais 121 zum Schalten der Bremse
8? gebildet, welches in einer Ausführungsform durch ein Zeitrelais 1?2 ergänzt ist. Der Kreis zum Steuern der Leiste j>7
wird durch eine Schützkombination, bestehend aus Schützen und 1?O zum Reversieren des Motors 8Jj gebildet, die durch den
Steuerschalter 6j5 und Endschalter bzw. Mikroschalter £7 für
die obere und einen Endschalter bzw. Mikroa.chalter 2§, für die
untere Lage der Leiste j?7 betätigt werden.
Die Koppelungen der einzelnen Elemente des Steuersystems sind mit vollen Linien gezeichnet, welche die Uebertragung
des elektrischen Signals oder der elektrischen Energie in
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Pfeilrichtungen andeuten. Gestrichelt sind die Verbindungen
gezeichnet, welche niet allen Ausführungsbeispielen gemeinsam
sind. Die Ausführungsform gemäss Fig· 6 iat für eine Vorrichtung
mit zv/ei Kupplungen für zv/ei verschiedene Geschwindigkeiten
bestimmt, von denen Jede dae Uebersetzungsgetriebe
für eine andere Geschwindigkeit schaltet. Die Wahl der Geschwindigkeiten wird durch den GeschwindigkeitswShler ausgeführt.
Die zweite Ausführung gemäss Fig. 7 ist für eine Maschine bestimmt, wo eine einzige Kupplung verwendet wird und
das Aendern der Geschwindigkeit wird elektrisch durch Aenderung der Drehzahl des Hauptmotors ausgeführt. Die Geschwindigkeitswahl
wird durch fortlaufendes Schalten erzielt. Fig.8 zeigt eine Alternative beider früher beschriebenen Ausführungen.
Sie ist für eine Maschine mit einer einzigen Kupplung bestimmt, wobei die Geschwindigkeitswahl wird mittels eines
Geschwindigkeitswfihlers ausgeführt und ausserdem das Steuern
der Bremse durch ein Zeitrelais gesichert 1st. Zwecks Erleichterung des Lesens der Beschreibung der Ausführungabeispiele
und deren Schaltbilder, werden nachstehend einige Begriffe erläutert. Die Linienschaltbilder in Pig, 6, 7 und 8
sind gemöss üblichen Gewohnheiten der elektrotechnischen
Praxis gezeichnet. Die verwendeten Steuerelemente - Heiais und Schütze - werden in den Linienschaltbildern durch Ihre
Spulen dargestellt, zum Beispiel R 111, S 120, was durch elektrischen Strom erregte Elektromagoete sind, die durch
Anric-en ihrer anker mechanisch diesen Spulen zugehörige
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Kontakte steuern. Gemüse der Ausführung sind Kontakte der Relais,
der Schütze und anderer Elemente im elektrischen Kreis der Spule des Heiais oder Schützes geschaltet, was zusammen
einen Kreis des Relais oder Schützes bildet» Einer oder mehrere Kreise bilden einen Steuerkreis. Der Kreis 117 des Schütses
des Dosierungsmotor 84 wird durch den elektrischen Kreis der Spule S 117 des Schützes des JDosierungsmotor3 84 gebildet,
in welchem ein Schaltkcntakt 2 R 114 des Schaltrelais der Antriebe
geschaltet ist, dem die Spule R 114 des Kreises 114 gehört. Verständlichkeitshalber ist im Text dem einen Bezugszeichen der ,Begriff Schütz ''Relais) oder Kreis zugeordnet.
Den drei Ausführungen sind die Kontroileitungen 110, 111,
112 und 113t der Steuerkreis der Antriebseinheiten, bestimmt
durch die Leitungen 114 bis 118, und der Kreis der oberen
Führung der Eintrngsorgone bestimmt durch Leitungen 119 und
120, gemeinsam. Die übrigen Kre.ise sind für die einzelnen
Schaltungen unterochiedlich.
Das Steuersystem der Mehrfach-Webmaschine wird durch
einzelne Leitungen .110 bis 1Γ7 von durch deren Spulen R 110
Dis R 1?7 dargestellten Relais oder Schützen gebildet, vorgestellt,
in deren elektrischem Kreis einzelne Austrittkontakte von Anschlägen, Sicherungen, Steuerschaltern und Sperrkontakten
geschaltet sind. Die einzelnen Kreise der Leitungen 110 bis 1?7 sind zwischen dem positiven Pol 108 und dem
negativen Pol 109 einer Gleichstromquelle 87 parallelgeschaltet·
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Gemfiss Fig· 6, 7 und 8 sind im Kreis der Spule R 110
des Relais der Havarieleitung 110 Schaltkontakte 1 K 98 des
Schalters <58, der Unterbrechungskontakt 1 K 100 des Wächters
100 der Lage des Streichbaumes 46, und der Unterbrechungskon-
*alrfc 1 K 96 des Mikroschalters 96 des Warenbaumregiere 6£ in
Serie geschaltet· Im Kreis der Spule R 111 des Relais der Sicherheitsleitung 111 ist ein Abtastkontakt 1 K 48 des Kettfadenwächter
3 48, der Schaltkontakt 1 K 95 des Schussfadenwächters
9£ und der Hilfskontakt 1 R 113 des Relais der Beobachtungsleitung
113 geschaltet.
Im Kreis der Spule R 112 des Relais der Sicherungsleitung
112 sind Ruhestandkontakte 1 J 103 bis 1 J 106 der Ueberstrom-Schuzzschalter
103 bis 106 des Dosierungsmotors 84_, des Hauptmotors
80, des Motors 85 zum Heben der oberen Führung ££ und
des Motors 83, der lufttechnischen Ausrüstung geschaltet.
Schaltkontalcte 1 K 101 des Wächters 101 zum üebrewachen
des unbeendeten Schus3eintrags und 1 K 10? des WebfachwSchters
102 zum Feststellen der lunge der Enden der eingetragenen Schüsse sind mit den Spulen R 113 in Reihe geschaltet.
DerbKreis der Spule R 114 des Schaltrelais 114 der Antriebe
enthält eine Reihenkombination von Ruhestandkontakten 1 R 123, 1 R 1Γ4 der Kupplungsschütze 123, 124.In den Ausführungen gemäss Fig. 7 und 8 befindet sich der Kontakt 1 R 124,
da diese nur eine Kupplung besitzen, der Kontakt 1 A 65 des
Steuerschalters 6J5, des Schaltkontaktes 1 R 112 des Relais
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der Si cherungs leitung 112 a dos Hilfsruhestandkontaktes 1 S
für Absaugen und des Hilferuhe at andkont akte s 1 R 11g des Aus·
schaltrelais der Leitung 115. Parallel zu den Kontakten
1 R 1P3, 1 R 1Γ4 ist ein Haltekontakt 1 H 114 de3 Relais
der Leitung 114 angeschlossen und parallel zur Reihenschaltung der Kontakte 1 4 65, 1 R IIP, 1 S 118 ist ein Haltekontakt
1 S 116 des Schützes der Leitung 116 geschaltet. Der Kreis
der Spule R 115 enthält einen Hilfskontakt 1 S 117 des Schützes
de3 Dosierungsmotors 84, einen Ruhestandkontakt 2 R 11g des Relais der Sicherungsleitung 11H und einen Hilfsschaltkontakt
2 S 118 des Schützes 118 für Absaugen· Zwischen die
Kontakte 1 S 117 und 2 R 112 ist zur Spule H 115 die Spule
S 116 des Schützes des Hauptnotors SO parallelgeschaltet. Die
Kreise 114, 115 sind untereinander zwischen den Kontakten
1 R 112 und' 2 R 112 überbrückt. He Spule S 117 des Schützes
des Dosierungsniotors 34. ist an den positiven Pol der Stromquelle
über den Kontakt 2 R 114 des Schaltrelais 114 angeschlossen. Das Schütz 118 zum Schalten der lufttechnischen
Ausrüstung §2 ist an die Stromquelle über einen Ruhestandkontakt
?- A1 65 des Steuerschalters 6j>
und einen Schaltkontakt
2 S 117 des Schützes 117 angeschlossen. Parallel zum Kontakt
2 A 65 1st ein Haltekontakt 3 S 118 des Schützes 118 und parallel
zum Kontakt 2 S 117 ist ein Schaltkontakt 2 R 115 geschaltet.
Der Kreis für Heben der oberen Führung der Eintragsorgane ist gemäss Fig. 6 bis O sn den Pol 108 über eine Reihenschaltung
der Kontakte 2 R 123 und 2 R 124 der Relais 123
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für Mikrogeschwindigkeit und 1£4 für Betriebageschwindigkeit
angeschlossen. Der Koniakt 2 R 1?4 ist in Fig· 7 aus demselben
Grund wie der Kontakt 1 R 1?4 weggelassen, da diese Ausführung
nur eine Kupplung besitzt, so dass ein Sperrkontakt der zweiten Kupplung erübrigt werden kann« Die Fig. 7 unterscheidet sich deshalb auch dadurch, dass sie die Leitung 1£4
de3 Beiais zum Schalten der zweiten Kupplung nicht enthält·
Ueber die Hilfskontakte 2 R 1Γ3, evtl. 2 R 1Γ4. den Huheetanakontakt
1 K 97 des Endschalters resp. Mikroschalters 9J. &ev
oberen Lage der Leiste J?7, den Schaltkontakt 1 A 66 des Steuerschalters
66 für die obere Führung der Leiste 57 und den Sperrkontakt
1 s 120 des Schützes 120 für Senken der Leiste j>7
ist die Spule S 119 des Schützes für Heben der Leiste geschaltet.
Der Schaltkontakt 1 A_,6.6. ist durch den Haltekontakt
1 S 119 des Schützes 119 überbrückt. Das Schütz 1Γ0 für Senken
der oberen Führung J57 i3t über den Schaltkontakt 2 K 971
den Schnltkontakt ? äuüii» :*en Sperrkontakt 2 S 119 des Schützes
119 und den Unterbrechungskontakt 2 K 98 des Endschalters
98 der unteren Lage der Leiste angeschlossen· Die Kontakte
2 K 97 und ? A 66 sind durch den Haltekontakt 2 S 120 des
Schützes 1£O für Senken der oberen Führung J57 überbrückt.
Nach der Serie der Kontakte 2 R IT'j und g H 1Γ4 gemäss Fig.6
und nach dem Kontakt 2 R 1Γ3 gemäss Fig. 7 ist zum Kreis für
Steuern der oberen Führung j?7 das Relais der Leitung 121 zum
Steuern der Bremse 81? parallelgeschaltet.
"Die bisherige Beschreibung ist bis zur Leitung 120 für
alle drei Ausführungen mit Ausnahme der erwähnten unterschiede
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gleich· Gemöss Fig· 6 sind im Kreis der Cpule R 123 der Leitung
1"3 für Schalten der Kupplung 81 des Mikrovorschubes
ein Sperrkontakt 1 R 110 des Relais der Havarieleitung 110 und ein Kontakt 1 Λ 67 dea Steuersehalters 67 zum Schalten
des Mikrovorschubes in Reihe geschaltet. Zu diesen Kontakten
ist ein. Kontakt 1 R 125 des Relais 125 für V»'ahl der Einwebegeschwindigkeit
parallelgeschaltet· Im Kreis der Leitung 124 de3 Relais für Schalten der Kupplung 79 der Betriebsgeschwindigkeit
ist mit der Spule R 1Γ4 ein Schaltkontakt 1 R 126 des Relais für Aahl der Betriebsgeschwindigkeit in
Reihe geschaltet· Die Spule 1,?5 des Relais für Schalten
der Einwebegeschwindigkeit ist an die Speisespannung über
eine Reihe von in Serie geschalteten Kontakten angeschlossen, wo der Kontakt 3 A 65 ein Ruhestandkontakt des Schalters 65
der Antriebe 1 A 68 ein Ruhestandkontakt des Steuerschalters 68 zum Ausschalten der Kupplung, der dem Auaschaltausschlag
der Steuerstange 92 entspricht, ferner der Kontakt 2 R 110 des Relais der Havarieleitung 110, der Kontakt 3 R 112 des
Relais der Sicherungsleitung 112, der Schaltkontakt 1 Λ 69 des Schalters der Einwebe- oder Betriebsgeschwindigkeit,
der der betreffenden Schaltlage der Steuerstange entspricht, der Ruhestandteil des Kontaktes 1 P 107 des Wählers 107 der
Einwebe- oder Betriebsgeschwindigkeit und der Sperrkontakt 3 R 112 des Relais der Sicherungsleitung 112, sind. Der
Schaltkontakt 1 A 69 des Steuerschalter 69 wird durch einen Haltekontakt 2 R 125 des Relais der Leitung 125 für Schalten
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der Einwebegeoehwindigkeit überbrückt· Von Scheltteil des
Kontaktes 1 P 107 des GeschwindigkeitswShlera 107 iet zum
Relais 1Γ5 ein weiteres Relais der Leitung 126 für Schalten der Betriebegeschwindigkeit parallelgeschaltet· Der Kontakt
1 A 69 des Steuerschalters 69 und der Schaltteil des Kontaktes 1 P 107 werden durch einen Haltekontakt 2 R 126
des Heiais der Leitung 126 überbrückt.
Des Ingangsetzen der Maschine erfolgt durch Anlassen der Antriebe und Schalten der Kupplung, Falls kein Defekt bei der
Maschine vorliegt, sind die Relais der Steuerleitung 110, 111, 112, 113 unter Spannung. Bei ausgeschalteten beiden Kupplungen
79 und 81 bekommt die Spule 114 Spannung nach Betätigen
des Steuerschalters 65 der Antriebe und behält diese mittels ihres eigenen Kontaktes 1 R 114· Mittels deren zweiten Kontaktes
2 R 114 v/ird die Spule S 117 des Schützes 117 des Doaiermotors
84 an Spannung gelegt· Der Kontakt 1 S 117 schaltet die Soule S 116 des Schützes des Hauptmotors 80 an und
der zweite Kontakt 2 S 117 bereitet einen leitenden Weg für
das Speisen der Spule S 113 des Schützes 13 für die lufttechnische
Ausrüstung vor, sobald der Kontakt 2 A 65 des Steuerschalters geschlossen wird, der mit dem Kontakt 1 A 65 so mechanisch
gekoppelt ist, da3s er nach Unterbrechen des Kontaktes 1 A 65 bei Locherung der Steuerkraft schliesst· Durch
Schliessen von 2 A 65 bekommt die Spule S 113 des Schützes der Leitung 118 Spannung und bleibt durch dessen eigenen Kon-
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takt 3 S 118 angezogen. Gleichzeitig schaltet der Schaltkontakt
1 λ 65 mittels weiterer Kont.ikte 1 S 118 und 2 s 118
das Relais 114 von der Spule JR 114 ab und schaltet es in den
Kreis der Spule R 115 dec Aueschaltrelöis 115 mittels des
Kontaktes 2 S 118 um. Dadurch iat der ;Veg für das Ausschalten
der Antriebe vorbereitet, das mittels ein und desselben Steuerschalters
65 wie das Einschalten und zwar über Kontakt 1 A 65 erfolgt, durch den die Spule R 115 erregt wird, wodurch das
Relais abfällt und mittels seines Kontaktes 2 R 114 den Kreie
der Spule S 117 des Schützes 117 des Dosierungsmotors 84 unterbricht, der mittels seines Kontaktes 1 S 117 die Spule
S 116 des Schützes 116 des Hauptmotors 80 abschaltet und mittels seines zweiten Kontaktes 2 S 117 den Kreis der Spule
S 118 des Schützes 118 unterbricht, das noch über seinen eigenen Kontakt 2 S 118 angezogen bleibt· Bei Abschalten der Antriebe wegen üeberlastung wird einer der Kontakte J 103 bis
J 106 unterbrochen und das Relais der Sicherungsleitung 112 fällt ab, unterbricht den Schaltkontakt 1 R 112 und legt mittels
seines Ruhestandkontaktes 2 R 112 die Spule R 115 öea
Ausschaltrelais 115 an Spannung an« Weiter verläuft der Ausschaltvorgang
auf schon beschriebene Art und Weise weiter.
Das Anlassen der Maschine erfolgt durch Schliessen einer der beiden Kupplungen 79 und 81· Das wird so durchgeführt t
dass bei der Y/ahl des Mikrovorschubes, bei der der Einfluss
der Sicherheitsleitung 111 ausgeschieden iet, die Havarieleä»
tung 110 jedoch unter Spannung sein muss und so auch der
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Kontakt 1 R 110 geschlossen ist, wird Spannung durch Schllessen
dea Kontaktes 1 Λ 67 an die Spule R 123 des Seiais der Kupplung
des MikroVorschubes 81 angelegt, die Kupplung wird geschlossen
und hält so lange, bis der Kontakt 1 A 67 geschlossen bleibt. Der Gang der Maschine mit Einv/ebegeschwindigkeit,
also ein andauernder Gang mit einer Geschwindigkeit des Mikrovorschubeo
unter Einfluss aller Maschinenkontrollen, wird mittels des Wählers 107 gewählt und mittels des Kontaktes IA 69
eingeschaltet, wobei der Kontakt 2 R 110 des Relais der Ilavarleleitung
110, der Kontakt 1 R 111 des Relais der Sicherheitsleitung 111 und der Kontakt 3 R 112 des Relais der Sicherungsleitung
112 geschlossen sein müssen· Dann wird durch Schliessen des Schalters 1 A 69 bei dargestellter Lage des
Wählers 107 die Spule R 125 des Relais der Einwebegeschwindigkeit an Spannung gelegt. Das Relais 125 bleibt mittels
seines Kontaktes 2 R 125 angezogen und Schliesst mittels des
weiteren Kontaktes 1 R 125 den Kreis der Spule R 125 des Relais 123 der Kupplung 81· Das Schalten der Betriebsgeschwindigkeit
wird durch Umschalten des Wählers 107 in dessen zweite Lage und Schliessen des Schalters 69 ausgeführt· Dadurch
wird die Spule R 126 des Relais an Spannung gelegt und das Relais bleibt mittels seines Kontaktes 2 R 126 angezogen und
wird mittels eines weiteren Kontaktes 1 R 126 an die Spule R 124 des Relais der Kupplung 79 der Betriebsgeschwindigkeit
Spannung gelegt. Das Stillsetzen des Maschine erfolgt durch Absehalten der Kupplungen 79 oder Sl, Dos wird durch Unterbrechen
des Steuerschalters 68 erzielt, wodurch die Spulen
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E 125» R 126 die Spannung verlieren und das geschlossene Relais
1?3 oder 1Γ4 abgeschaltet wird. Cer Kontakt 3 A 65 1st
ein dritter Kontakt des Steuerschalters der Antriebe der zusammen mit den Kontakten 1 Λ 65 und 2 A 65 betätigt wird· Dieser Kontakt dient zum Löschen der Geschwindigkeitswahl während
der Ruhe der Antriebe vor deren Einaehalten. Beim Stillsetzen
wird die Maschine gebremst, was Relais 121 das die Bremse betätigende
bewerkstelligt. Die Spule R IPl wird durch eine Ruhe ρtandkontakt ? R 123 des Relais der Kupplung 81 des Mikrovorschubs
und durch einen Ruhekontakt 2 R 124 des Relais der Betriebsgeschwindigkeitsleitung gesteuert, ?£ittela dieser
Ruhestandkontakte der Kupplungsrelais werden auch die Kreise der Spulen 2 S 1"9 und S 120 der Schütze für Heben und Senken der oberen Führung 57 gesteuert« Aus der Schaltung folgt,
das die Manipulation nur bei geschlossenen Kontakten 2 R 123 und 2 R 124 ausgeführt werden kann, was heisst, falls die Maschine
ausser Betrieb steht· Der Kontakt 2 K 97 gehört dem Endschalter 97 der oberen Lage, der sich in der angedeuteten
Lage nur dann befindet, falls die Führung nicht in der oberen lage ist. Falls die Leiste 57 in der unteren Lage ist, ist
der Kontakt Z K 98 des Endschalters 98 der unteren Lage der
oberen Führung unterbrochen und der Kontakt 1 K 98 dieses Schalters geschlossen· Das Heben der Leiste 57 der oberen
Führung wird mittels des Steuerschalters 66 ausgeführt,' der die Kontakte 1 A 66 und 2 A 66 besitzt, durch deren Schliessen
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bei der unteren Lage der Leiste 57 das Schütz 119 für Heben der Leiste 57 anspricht, das den Motor 85t der die Leiste
hebt, an das Netz 08 annchlie3st. Nach dem Erreichen der oberen
Lage unterbricht der Kontakt 1 K 97 den Kreis der Spule S 119 und bereitet durch gleichzeitiges Schliessen von 2 K
den Weg für die Spule S 1ΓΟ vor. Der Kontakt 1 S 119 ist ein
Haltekontakt des Schützes 119 und 1 S 120 ein Sperrkontakt des Schützes ICO. Das Senken der oberen Führung erfolgt mittel
Bi η und desselben Schalters, doch ist jetzt der Kontakt 2 A 66 tätig, der die Spannung an die Spule S 120 des Schützes
für Senken der oberen Führung legt, das den Motor 85 reversiert und mittels des eigenen Haltekontaktes 2 S 180 angezogen
bleibt· Nach dem Erreichen der unteren Lage wird das Schütz 120 von der Stromquelle 87 durch den Kontakt 2 K 98
abgeschaltet und der Motor 85 kommt zum Stillstand. Gleichzeitig mit dem Unterbrechen von 2 K 98 wird der Kontakt 1 K 98 im
Kreis der Havarieleitung 110 geschlossen.
Die Schaltung gemäs3 Fig. 7 unterscheidet sich von der beschriebenen Ausführung beginnend mit Leitung 125 des Kreises
für die y/ahl der Geschwindigkeiten und das Steuern der
Kupplung· Im Kreis der Spule R 114 des Schaltrelaia der Antriebe
fehlt der Kontakt 1 R 124t da diese Anordnung nur eine
Kupplung 81 besitzt. Im Krei3 der Spule R 123 des Relais der Kupplung 81 sind ein ausschaltkontakt 1 Λ 63 dor Steuerstange
92, ein Unterbrechungskontakt 3 A 68 dee Steuerschalters 65
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der Antriebe, ein Schaltkontakt 1 R 110 des Relais der Havarieleitung
110, ein Schaltkontakt '5 R 112 des Beiais der Sicherungsleitung
112 und ein Kontakt 1 A 67 des Steuerschalters 67 in Reihe geschaltet. Der Kontakt,1 A 67 wird durch
die Reihenschaltung des Kontaktes 1 R 111 des Relais des Sicherheitsleitung 111 und des Haltekontaktes 1 R 125 des Ra- .
lais 125 für Schalten der Einwebegeschwindigkeit überbrückt·
Zum Kontakt 1 R 125 ist ein Kontakt 1 R 126 des Relaie 126 zum Schalten der Betriebsgeschvdndigkeit parallelgeschaltet·
Vom gemeinsamen Knotenpunkt der Kontakte 1 R 111, I R 125»
1 R 126 wird der Kreis für die Geschwindigkeitswahl der Maschine gespeist, der die Spule R 125 des Relais zum Schalten
der Einwebegeschwindigkeit, die Spule R 126 des Relais zum Schalten der Betriebsgeschwindigkeit und die Spule R 127 des
Hilfsrelais enthält. Der Kreis der Spule R 125 des betreffenden
Releis enthölt in Reihe geschaltete Kontakte und zwar
einen Schaltkontakt 1 A 69 des Steuerschalters 69 und einen
Ruhestandkontakt 1 R 127 des Hilfsrelais, zu dem ein Haltekontakt 2 R 125 des Relais 125 und ein Ruhestandkontakt
2 R 126 des Relais 126 parallelgeschaltet sind. Die Spule
R 126 ist über einen Schaltkontakt 2 Ii 127 an den Knotenpunkt
der Kontakte 1 Λ 69 und 1 R 127 angeschlossen, wobei die Kontakte
1 A 69 und 2 R 127 durch den Haltekontakt 5 R 126 des Relais der Betriebsgeschwindigkeit überbrückt sind. Im Kreis
der Spule R 127 des Hilfsrelais ist ein Unterbrechungskontakt 2 A 69 dee Steuerschalters 69 angeordnet, der mittels des
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Haltekontaktes 3 R 1~7 des Relais 127 überbrückt ist und in
Reihe mit dem Arbeitskontakt 1 R 125 des Relais der Betriebegeschwindigkeit
geschaltet ist.
Das Anlassen der Betriebe der Maschine geschieht auf
dieselbe V/eise wie gemäss Fig. 6.Da3 Ingangsetzen der Maschine
mit Mikrovorschub wird mittels de3 Kontaktes 1 Λ 67 ausger
fUhrt, durch den die Spule 123 des Heiais der Kupplung 81 an
Spannung unter Voraussetzung angelegt wird, dass ein leitender V/eg über Kontakte 1 A 68, 5 A 65, 1 R 110, 3 R 112 besteht·
Dae Relais 125 wird betätigt, soweit der Kontakt 1 A 67 geschlossen
ist· Das blassen der Maschine mit Einwebegeschwindigkeit
wird mittels der Kontakte 2 A 69 und 1 Δ 69 des Steuerschalters 69 ausgeführt, welche einer anderen Verdrehung
der Steuerstange 92 entsprechen als der Schalter 67t so
dass mittels des Kontaktes 1 A 69 die Spule R 125 des Relais 125 angeschlossen und mittels des Kontaktes 2 A 69 die Spule
H 127 des Relais 127 während der* Verdrehung der Stange 92 abgeschaltet ist· Das Heiais 125 bleibt über dessen Haltekontakt
2 R 125 angezogen· Mittels eines weiteren Kontaktes 1 R 125 wird an die Spule R 123 des Relais der Kupplung 81 Spannung
angelegt· Nach dem Lösen der Steuerstange 92 wird 3 R 127 geschlossen und über den geschlossenen Kontakt.3 R 125 bekommt
die Spule R 127 des Hilfrelais Spannung und bleibt über den eigenen Kontakt 3 R 127 angezogen· Dadurch wird der Kontakt
1 1 127 unterbrochen und der Kontakt 2 R 127 geschlossen und
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ein leitender V/eg für die Spule R 126 des Relais der Betriebsgeschwindigkeit vorbereitet· Beim Anlassen mit Betriebegeschwindigkeit wird wieder der Kontakt 1 A 69 geschlossen,
durch den über den geschlossenen Kontakt 2 R 127 die Spule R 126 Spannung erholt und über den eigenen Haltekontakt
3 R 126 angezogen bleibt. Mittels eines weiteren Kontaktee 1 R 126 wird die Spule R 123 des Relais 123 in angezogener.
Lage erhalten, mittels des Kontaktes 2 R 126 wird der Kreis der Spule R 125 des Relais für Einwebegeschwindigkeit unterbrochen.
Durch Abfallen dieses Relais wird dessen Kontakt 3 R 125 unterbrochen und die Spule R 127 des Hilfrelaia abgeschaltet. Beim Anheilten der Maschine von der Betriebeoder
Einwebegeschwindigkeit im Fall einer Störung oder durch den Kontakt 1 A 63 bekommt die Spule B 121 des Relais der
Bremse 82 Spannung und betätigt die Bremse 82· Die übrigen Elemente des Steuerteiles 70 arbeiten so wie früher beschrieben
wurde.
Fig· 8 zeigt eine dritte Ausführungsform des Steuerteiles,
wo gegenüber, den früher beschriebenen Ausführungen der Kreis der Bremse und der Geschwindigkeitswahl anders ausgeführt
ist. Der Bremsekreis wird durch zwei Leitungen 121 und 122 gebildet. Die Leitung 122 enthält ein Zeitrelais, welches
zum Einstellen der Bremszeit nach Abschalten der Maschine dient. Das Relais in der Leitung 121 ist für das Schalten
der Bremse bestimmt. Dessen Spule R 121 ist an die Klemme
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über eine Reihenschaltung von Kontakten angeschlossen und
»war des Kontaktes 2 S 116 des Schützes des Hauptmotore,
3 R 1Γ4 für Sahalten der Betriebsgeschwindigkeit, des Kontaktes
1 R 1C2 des Zeitrelais mit verspätetem Abfallen, eines
Paares paralleler Ruhekontakte 1 R 110 des Relais der Havarieleitung und 1 R 111 des Relais der Sicherungsleitung und dee
Ruhe- flÄiterbrechungs-) Kontaktes 3 R 123 des Relais für
Schalten der Kupplung· Vom Knotenpunkt der Kontakte 3 R 124 und 1 R 122 wird die Spule R 122 des Zeitrelais gespeist, welche
mit ihrem zweiten Ende an die Klemme 109 des negativen Poles der Stromquelle 87 angeschlossen ist· Aehnlich sind
alle restlichen Spulen des Leitungsachaltbildes mit ihren zweiten Enden an die Klemme 109 angeschlossen· Der Kreis für
Geschwindigkeitswahl und Steuern der Kupplung enthält zwei Leitungen 1?3 und 1?4, von denen ein Relais der Leitung 123
die Kupplung 81 der Maschine, den Mikrovorschub und die Einwebegeschwindigkeit
einschaltet, R 124 schaltet die Betriebageschwindigkeit
auf elektrische Weise durch aenderung der Drehzahl des Motors und schaltet gleichzeitig die Kupplung
81 über das Relais 1Γ3 ein. Im Kreis der Spule R 123 sind Sperkontakte 3 A 65, 1 A 68, 2 R 110, 1 R 121, ferner der Kontakt
1 Λ 69 des Steuerschalters 69 der Geschwindigkeiten und der Ruheteil dee Kontaktes 1 P 107 des Geschwindigkeitswßhlers
107 in Reihe geschaltet· Die Kontakte 1 A 69 und 1 P 107 sind mittels des Kontaktes 1 Λ 67 des Schalters 67 des Mikro·
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Vorschubes überbrückt« Der Steuerschalter der Geschwindigkeiten ist durch eine Reihenschaltung der Kontakte 2 R 111 des
Relais der Sicherungsleitung des Haltekontaktes 4 R 123 und des Uhterbrechungskontaktes 2 Λ 67 des Schalters 67 dea Mikrovorschubes
überbrückt.
Vom Schaltteil des Kontaktes 1 R 107 des Geschwindlgkeitawählers
107 wird die Spule R 124 des Relais für Betriebsgeschwindigkeit gespeist, die über ihren eigenen Haltekontakt
4 R 124 an den Knotenpunkt der Kontakte 2 R 111 und 4 R 123
angeschlossen ist· Von derselben Stelle wird ein weiterer
Haltekontakt 5 R 124 gespeist, dessen zv/eiter Pol an die Spule
R 123 geschaltet ist. . ■ '
Hie Schaltung arbeitet derart, dass das Schalten des
Mikrovorschubes mittels des Kontaktes 1 A 67 ausgeführt wird, durch den die Spule R 123 an Spannung gelegt wird, falls die
Kontakte 3 A 65, 1 A 68, ? R 110 und 1 R 121 geschlossen sind.
Durch gleichzeitiges Unterbrechen dee Ruhekontaktes 2 A 67 dea Schalters 67 des Mikrovorschubes wird verhüttet, dass
da» Relais der Leitung 123 über dessen eigenen Kontakt 4 R 123
angezogen bleibt. Der Abfall des Relais 123 tritt nach lÄvterbrechen
des Kontaktes 1 A 67 ein· Dus Schalten der Einwebe-
und Betriebsgeschv/indigkeit wird über den Kontakt 1 A 69 ausgeführt und zwar je nach der Lage des Wählers 107· Beim Schalten
der Einwebegeschwindigkeit ist der Wähler 107 in der gezeichneten Lage und der Kontakt 2 R 111 des Relais der Siehe·
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rungoleitung 111 muss geschlossen sein· Durch Schlteeaen von
1 Ä 69 wird an die Spule H 1?3 wieder Spannung angelegt und
Gleichzeitig v*ird sie in ihrer angezogenen Lage durch ihren
Kontakt 4 R 1"3 über geschlossene Kontakte 2 R 111 und 2 A
erhalten·Das Schalten der Betriebsgeschv/indigkeit erfolgt
wieder mittels des Kontaktes 1 A 69 mit dem Wähler 107 in der zweiten Lage umgeschaltet, wodurch die Spule R 124 Spannung
erhält und Über ihren Kontakt 4 R 124 angezogen bleibt, so dass das Relais nach Unterbrechen des Kontaktes 1 A 69 angezogen
bleibt· Mittels dessen weiterm Kontakt 5 R 124 wird an das Relais H 1Γ3 der Kupplung Spannung angelegt, die Kupplung
wird geschlossen· Ein Abschalten irgendwelcher Geschwindigkeit und so ein Stillsetzen der Maschine wird entweder
durch Stillsetzen der Antriebe und zwar durch Schliessen des Schalters 65 ausgeführt, wodurch 1 A 65 geschlossen und 2 A
unterbrochen wird, so dass ein Unterbrechen der Kreise der Schütze 116 bis 118 erzielt wird, oder mittels des Kontaktes
1 A 68 des Steuerschalters 68· Bei einer Störung wird Je nach
ihrer Art entweder der Kontakt 1 R UO oder der Kontakt
1 R 111 dos Relais 111 unterbrochen·
Die Maschine kann auf mehrere Arten gesteuert werden, von denen zwei der wichtigsten in Fig· 9 und IO angedeutet
sind, die Blockschaltbilder der Uebertragung der Signale darstellen. Aus dem Steuergerät 1"9 werden Steuerbefehle in
den Steuerkreis IjO der Antriebe übertragen, von wo die elek-
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BAD ORiGtNAL
trieche Energie den Antrieben 15L zugeführt wird, welche über
Kupplungsvorrichtungen 132 den WebmechaniamiB 133 antrieben·
Sie Steuerbefehle werden ferner aus dem Steuergerät 129 dem Kreis I34 für die Wahl der Betriebsart zugeführt, van wo ein
elektrischer Impuls an die Kupplungsvorrichtungen 132 gelangt» Ueber des Kontrollteil 36 wird eine Bückkopplung von der Maschine
133 dem Kreis 134 zugeführt. Dadurch kommt es im Fall einer Störung zu seinem Lösen der Kupplung 79 oder 31 der Maschine,
die Antriebe 131 bleiben jedoch in Betrieb· Die Kupplung zwischen den Kreisen 130 und 134 dient dazu, dass bei
jedweder läatigkeit während der Ruhezeit der Maschine jeweils der bestimmte beschriebene Vorgang beim Anlassen der Maschine
eingebalten wird· Bin anderes Verfahren zum Uebertragen von Signalen ist in Fig· 10 angedeutet, wo das Rückkopplungssignal aus dem Kontrollsystem 36 dem Steuerkreis 130 der Antriebe
zugeführt wird und von hier erst dem Kreis 134 für die Wahl der Betriebsart, der dem Kreis 130 zugeordnet ist·
Bei diesem Verfahren kann die. Kupplung nur bei eingeschalteten Antrieben der Maschine betätigt werden und im Schaltbild
der Motore entfallen Sperrkontakte 1 R 123 bzw. 1 R 124 des
Relais der Kupplung 81 bzw, 79· Der Sperrkontakt 3 A 65 des Steuerschalters der Antriebe 65 muss dann durch einen Hilfeschaltkontakt des Steuerschalters 4 A 65 oder durch einen
Kontakt eines Schützes 116 oder 117 ersetzt werden· Gleichfalls ist irgendeine Kombination der beschriebene Steuerverfahren der Mehrfach-Webmaschine nicht ausgeschlossen·
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Claims (23)
1. Verfahren zum Steuern einer Webmaschine mit mehreren Webfächern beim Anlassen und Stillsetzen ihres Ganges, wobei
beim Anlassen des Ganges der Maschine vorerst ihre einzelnen antriebe tingelassen werden und dann die Maachi-·
ne durch Koppeln ihrer Hauptwelle an den Hauptmotor in Gang gesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die An-
triebe der einzelnen Maschinenteile i|i gegenseitiger Abhängigkeit
angelassen werden und der Gang der Maschine mittels Kontrolleitungen gesteuert wird, da ein Auf tr e-
ten von einzelnen Störungen wahrnehmen, wobei eine Havarie·
kontrolle!tung (110) Störungen überwacht, die die Maschinenmechanismen
gefährden oder die si et Sperren des Ganges der Maschine bis zu
mit der Zeit durch deren Beheben ver-
grösseren, eine Sicherheitskontrolleitung fllO) Störungen
des Webverfahren durch Stillsetzen der Maschine kontrolliert und ihr wiederholtes Anlassen mit Mikrovorschubgeschwindigkeit
ohne Beheben der Störung!ermöglicht, eine Sicherungskontrolleitung '112) die Maschine bei Entstehen
einer Störung an der Antriebseinheit bis zu deren Beheben
stillsetzt, wobei der Gang der Maschine gemSss dem Stand
der Kontrolleitungen '110, 111, 112) entweder mit Betriebsgeschwindigkeit,
mit Einwebegeschwindig^ceit oder unter
Mikrovorschub angelassen wird, wogegen das Stillsetzen
der Maschine durch Bremsen beschleunigt wird.
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ORIGJNAL INSPECTED
2· Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
die Maschine mittels einer Beobachtungskontrolleitung (113) nur bei ein und derselben sich aufeinanderfolgend
wiederholenden Störung stillgesetzt wird.
3. Verfuhren nach Ansnruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
dass beim Stillsetzen der Maschine die Hauptwelle vom Hauptmotor '80) abgeschaltet wird, der in Gang verbleibt
und die Maschine an eine Bremse '81) gekoppelt wird.
4· Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
dass die Maschine beim Stillsetzen an den Hauptmotor (80) gekoppelt bleibt, der abgeschaltet und gebremst wird.
5· Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Abschalten des Hauptmotors (80) wenigstens einige
der Antriebe in Gang bleiben·
6· Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass die Geschwindigkeitswahl durch Wahl
der Geschwindigkeit des Hauptmotors (80) durchgeführt wird.
7· Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Geschwindigkeitswahl mittels zwei
Kupplungen und zawr einer Kupplung (81) des Mikrovorachübes
und einer Kupplung (79) der Betriebsgeschwindigkeit
erfolgt.
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8· Vorrichtung zum Durchführen dea Verfahrens nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, dass aie drei Kontroileitungen (110, 111, 112) enthält, von denen jede mit einem elektrischen
Kreis versehen ist, der an Austritte von Maschinenwöchtern
geschaltet i3t, die auf ein Auftreten von störungen ansprechen, die durch die betreffende Leitung
kontrolliert werden, wobei die Havariekontroleitung 'HO) an Austritte von Wächtern (96, 98, 99» 100), welche die
Störungen der Maschinenmechanismen abtasten, oder die Störungen, die sich mit ihrer Dauer vergrössern, eine
Sicherheitskontrolleitung (111) an Austritte von Wächtern
(48, 95)» die auf die Störungen des Webverfahrens
ansprechen, geschaltet ist, eine SicherungskontrÖlleitung
(112), die an Austritte von Schutzschaltern (103» 104,
105, 106) von Motoren (84, 80, 85, 85) ansprechen, geschaltet ist, wobei sie noch einen Kreis (134) für den Betrieb
der Maschine mit Betriebsgeschwindigkeit, Einwebegeschwindigkeit und Mikrovorschub gemäss dem Stand der Kontrolleitungen
(110, 111, 112), ferner ein Bremsgerät (82) für ein schnelleres Stillsetzen, einen Kreis C130) zum Steuern
der Antriebe und ein Gerät zum Heben der oberen Führung der Eintragsorgane besitzt·
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass
sie eine vierte Beobachtungskontrolleitung (113) enthält,
die einen elektrischen Kreis besitzt, der an Austritte
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von Wächtern (101, 102) angeschlossen ist, die auf ein
Auftreten von solchen Störungen ansprechen, bei denen die Maschine nur bei deren wiederholtem Auftreten stillgesetzt
wird·
10· Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet,
dass das Gerät für den Betrieb der Maschine mit Betriebsgeschwindigkeit, mit Eimvebegeschwindigkeit und mit Mikro«
vorachub eine Kupplung (81) für die Wahl des Mikrovorschubes
und einen elektrischen Kreis für die Wahl der Einwebe« und Betriebsgeschwindigkeit besitzt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9» dadurch gekennzeichnet,
dass sie eine Kupplung (81) für Schalten des MikroVorschubes
und der Sinv/ebegeschwindigkeit und eine zweite Kupplung (79) für Schalten der Betriebogeschwindigkeit besitzt.
12. Vorrichtung noch Anspruch 8 oder 9» dadurch gekennzeichnet,
dass der Dosierungsmeehanismus einen, vom Antrieb
der Hauptwelle der Maschine unabhängigen Antrieb (84) besitzt.
13. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, das3 ein Sperrkontakt (2 R 110) der Havarieleitung
(110) im Kreis der Leitungen (125, 1?6) für die Geschwindigkeitszahl,
ebensowie Sperrkontakte Tl R 111, 5 R 112) der Sicherheits- (111) und Sicherungsleitung (112) und
v/eitere Sperrkontakte (1 R 112, 2 R 112) der Sicherungs-
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leitung im Kreia der Spulen (R 114» H 115) der Relais
for Steuern der Antriebseinheiten {80, 82, 84» 85) geachalted sind·
14« Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet,
dass wenigstens ein Schütz (S 118) der Antriebe Ober einen Unterbrechungskontakt (2 Ä 65) des Schalters
'65) der Antriebe geschaltet ist, wobei der Ititerbrechungskontakt
(1 S 118) dieses Schutzes im Kreis der Spule (H 114) des Schaltrelais und der Schaltkontakt
(2 S 118) desselben im Kreis der Spule fH 115) des Aus*
schaltrelais der Antriebe (30, 85, 84, 85) geschaltet
ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dafurch gekennzeichnet,
dass Sperkontakte (1 R 12?, 1 H 124) der Schütze
von Kupplungen (79, 81) mit einem Schaltkontakt (IA 65)
des Schalters (65) der Antriebe in Reihe geschaltet sind.
16· Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9· dadurch gekennzeichnet, dass der Kreis für Geschwindigkeitswahl ein, über
einen Unterbrechungskontakt (2 A 69) des Schalters (69)
der Betriebs- und !Einwebegeschwindigkeit gesteuertes
Hilfsrelais fl27) besitzt und bei Schalten der Geschwindigkeit erst nach Beendigung des Schaltimpulses an Spannung
gelegt wird·
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17· Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9» dadurch gekennzeichnet,
dass ein Kontakt (1 A 67) eines Schaltars (67) des Mikrovorschubes mit einem Sperrkontakt (1 K 111) einer
Sicherheitsleitung ClIl) parallelgeschaltet, Jedoch mit Kontakten (1 R 110, 3 H 112) der Relais der Havarie-(110)
und Sicherungsleitung (112) in Reihe geschaltet ist.
18· Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Umschaltkontakt (1 P 107) des Geschwindigkeit
swählers (107) so mit einer Spule (R 125) dea Relais für Schalten der Einwebegeschwindigkeit und mit
einer Spule (R 126) des Relais der Betriebsgeschwindigkeit in Reihe geschaltet ist, dass er in der einen Lage
an die .Spule (125) des Relais für Einwebegeschwindigkeit, und in der zweiten Lage an die Spule (R 126) des Relais
der Betriebsgeschwindigkeitj&i geschaltet ist«
19· Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 99 dadurch gekennzeich*·
net, dass mit den Spulen (S 119s S 120) von Schützen
für Heben und Senken der Leiste Utoschaltkontakte (1 K 97»
2 K 97) eines, durch die obere Lage der Leiste (57) gesteuerten
Endschalters (97) in Reihe geschaltet sind, welcher Endschalter (97) bei Erreichen der oberen Lage
mittels seines Kontaktes (1 K 97) den Kreis der Spule (S 119) des Schützes für Heben der Leiste unterbricht
und mit seinem zweiten Kontakt (2 K 975 einen leitenden
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lü'eg im Kreis der Spule (S 120) des Schützes für Senken
der Leiste vorbereitet.
20. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schaltkontakt (1 A 66) im Kreis der Spule
'S 119) des Schützes für Heben der oberen Führung geschaltet
ist, und im Kreis der Spule (S 120) des Schützes für Senken der oberen Führung ein zweiter Schaltkontakt
(2 A 66) des Schalters (66) für Steuern der oberen Führung geschaltet i3t und das3 beide Kontakte gegenseitig
und gleichzeitig betätigt werden.
21. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9» dadurch gekennzeichnet,
dass Ruhe3tandkontakte (2 H 123, 2 R 124) der Relais
von Kupplungen (81, 79) im Kreie der Spule (R 121) der
Bremse (82) geschaltet sind.
22. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet,
dass dein Kreis eines Zeitrelais für Zeiteinstellung
des Bremses und eineia Relais für Schalten der Bremse Hilfekontakte, und zwar ein Kontakt (2 S 116) eines Schützes
der !.totore (84) und ein Kontakt (3 R 124) des Relais
für Betriebenes chvdndigke it acrienvorgeschaltet sind.
23. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9» dadurch gekennzeichnet,
dass in Kreis der Spule (R 121) des Relais der Bremse ein zeitlich verspäteter Schaltkontakt (1 R 122) eines
0Ö82Ö/07ÖS
BAD ORIGINAL
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Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CS737320A CS200293B1 (en) | 1973-10-24 | 1973-10-24 | Monitoring and control system for weaving looms - with multiple sheds, minimises time lost in eliminating disturbances |
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Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2701652A1 (de) * | 1977-01-17 | 1978-07-20 | Sulzer Morat Gmbh | Vorrichtung an einer textilmaschine zum zufuehren von faden-, band- oder streifenfoermigen materialien |
| FR2377349A1 (fr) * | 1977-01-17 | 1978-08-11 | Sulzer Morat Gmbh | Dispositif equipant un metier textile pour amener des matieres sous forme de fils, de bandes ou de rubans |
| DE2750192A1 (de) * | 1977-11-10 | 1979-07-05 | Sulzer Morat Gmbh | Vorrichtung an einer textilmaschine zum zufuehren von faden-, band- oder streifenfoermigen materialien |
| DE2925217A1 (de) * | 1979-06-22 | 1981-01-08 | Sulzer Morat Gmbh | Fadenfuehrung |
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| CH590951A5 (de) * | 1975-09-30 | 1977-08-31 | Rueti Ag Maschf |
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- 1974-10-22 DE DE19742450020 patent/DE2450020A1/de not_active Withdrawn
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| DE2701652C2 (de) * | 1977-01-17 | 1986-02-27 | Sulzer Morat Gmbh, 7024 Filderstadt | Vorrichtung an einer Strick-, Wirk- oder Webmaschine zum Zuführen von fadenförmigen Materialien |
| DE2750192A1 (de) * | 1977-11-10 | 1979-07-05 | Sulzer Morat Gmbh | Vorrichtung an einer textilmaschine zum zufuehren von faden-, band- oder streifenfoermigen materialien |
| DE2925217A1 (de) * | 1979-06-22 | 1981-01-08 | Sulzer Morat Gmbh | Fadenfuehrung |
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