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DE2449668A1 - Luftreifen - Google Patents

Luftreifen

Info

Publication number
DE2449668A1
DE2449668A1 DE19742449668 DE2449668A DE2449668A1 DE 2449668 A1 DE2449668 A1 DE 2449668A1 DE 19742449668 DE19742449668 DE 19742449668 DE 2449668 A DE2449668 A DE 2449668A DE 2449668 A1 DE2449668 A1 DE 2449668A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tire
sidewall
rubber
thickness
carcass
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19742449668
Other languages
English (en)
Inventor
Reginald Harold Edwards
John A Holdsworth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dunlop Ltd
Original Assignee
Dunlop Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dunlop Ltd filed Critical Dunlop Ltd
Publication of DE2449668A1 publication Critical patent/DE2449668A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C13/00Tyre sidewalls; Protecting, decorating, marking, or the like, thereof
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C17/00Tyres characterised by means enabling restricted operation in damaged or deflated condition; Accessories therefor
    • B60C17/0009Tyres characterised by means enabling restricted operation in damaged or deflated condition; Accessories therefor comprising sidewall rubber inserts, e.g. crescent shaped inserts
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T152/00Resilient tires and wheels
    • Y10T152/10Tires, resilient
    • Y10T152/10495Pneumatic tire or inner tube
    • Y10T152/10855Characterized by the carcass, carcass material, or physical arrangement of the carcass materials
    • Y10T152/10864Sidewall stiffening or reinforcing means other than main carcass plies or foldups thereof about beads

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

PATE N TAN WALTE
MANITZ, FINSTERWALD & GRÄMKOW
München, den < $■ GKT. - D 2062
DUNLOP LIMITED
Dunlop House, Ryder Street, St.James's London SW1, England
Luftreifen
Die Erfindung betrifft Luftreifen und insbesondere Reifen, die zur Verwendung bei einem Zusammenbau aus einem geschmierten Reifen/Rad geeignet sind, der nach einem Plattwerden des Reifens verwendet werden kann.
Anordnungen dieses Typs sind z.B. in den britischen Patentschriften 1 359 467, 1 359 468 und 1 359 461 der Anmelderin beschrieben.
Wenn ein üblicher Luftreifen im aufgepumpten Zustand gefahren wird, wird das Nachgeben des Reifens unter einer Belastung durch die Anwesenheit der zum Aufpumpen verwendeten Luft begrenzt. Das Nachgeben kann bei der normalen Verwendung variiert werden, indem bis zu einem höheren Druck aufgepumpt wird, z.B. um das Nachgeben des Reifens zu reduzieren, falls ein Fahren mit hoher Geschwindigkeit unter schweren Lasten beabsichtigt ist, oder indem der Druck vermindert wird, z.B. um
DR. G. MANITZ · DIPL.-ING. M. FINSTERWALD DIPL. -ING. W. GRAMKOW ZENTRALKASSE BAYER. VOLKSBANKEN
β MÜNCHEN 22. ROBERT-KOCH-STRASSE I 7 STUTTGART 50 (BAD CANNSTATT) MÜNCHEN. KONTO-NUMMER 7270
TEL. (089)22 42 11. TELEX S-29672 PATMF SEELBERGSTR. 23/25. TEL. (0711)56 72 61 POSTSCHECK: MÜNCHEN 77062-805
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die das Nachgeben des Reifens zu erhöhen und/Zugfähigkeit bei niedriger Geschwindigkeit auf Schnee oder im Schlamm zu erhöhen .
Wenn ein Reifen in einem platten oder entlüfteten Zustand gefahren wird, hängt das Nachgeben des Reifens unter einer Belastung lediglich von der Steifigkeit des Reifens selbst ab. Wenn die Reibung zwischen den in Kontakt befindlichen Oberflächen in der Anordnung ausgeschaltet wurde, wobei dies die unmittelbare Quelle einer großen Wärmeentwicklung beim Jahren eines nicht geschmierten Reifens im platten oder entlüfteten Zustand ist, sei darauf hingewiesen, daß das Problem bei einem weitergeführten Fahren die durch Biegen des Kautschuks selbst infolge der Hysterese erzeugte Wärme wird.
In den früheren Patentanmeldungen der Anmelderin P 22 41 040.8 und P 23 57 140.6 wurde gezeigt, daß die auf diese Weise erzeugte Wärme durch Verwendung von Kautschuk mit hoher Rückprallelastizität vermindert werden kann. Jedoch kann dieses Problem auf diesem Wege nicht ausgeschaltet werden, da Kautschuk mit 100 #iger Rückfederung, der zur Verwendung als Reifenseitenwand geeignet wäre, nicht bekannt ist.
Das starke Walken der Seitenwände des Reifens, welches beim Fahren des Reifens im platten oder entlüfteten Zustand auftritt, findet in den Abschnitten des Reifens statt, die in die, durch die und aus der Bodenkontaktzone heraustreten. Dieses Walken ist ein komplexes Biegen sowohl in einer radialen Ebene als auch in einer Ebene senkrecht zur Oberfläche der Seitenwand und zu der Radialebene, und falls dort nicht tiefe Vertiefungen oder ähnliche die Spannungen konzentrierende Einrichtungen in der Seitenwand vorliegen, findet es,in einem Bereich der Reifenseitenwand statt, der sich radial
liegend
innen/von dem Punkt der maximalen Breite des Reifens zu der Reifenschulter erstreckt.
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Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines verbesserten Luftreifens, der diese Nachteile nicht aufweist.
Gemäß der Erfindung umfaßt ein Luftreifen zur Verwendung bei einer Anordnung aus geschmiertem Reifen und Rad eine Lauffläche, die durch eine Zwischenbauanordnung ausgesteift ist, Seitenwandabschnitte und Wulste, wobei der Reifen wenigstens in den Seitenwandabschnitten durch eine Karkasse verstärkt ist, die -aus sich in praktisch radialen Ebenen erstreckendem Kordel besteht, wobei die Breite dieser Lauffläche wenigstens 35 % größer ist als der Abstand zwischen- den Fersen der Wulste des Reifens im aufgepumpten Zustand, wobei der Reifen sich dadurch auszeichnet, daß die Seitenwände jeweils an ihrer dünnsten Stelle eine Stärke von wenigstens 5 % der maximalen Breite des Reifens besitzen und wenigstens 25 % dieser Stärke aus Kautschuk auf der Innenseite der Karkasse des Reifens besteht, wobei der Reifen ein Aspektverhältnis oder Seitenverhältnis im aufgepumpten Zustand von weniger als 75 % besitzt.
Es wurde nun gefunden, daß es zur Verminderung der Wärmeerzeugung in der Seitenwand vorteilhaft ist, den Krümmungsradius der Biegungen in der Seitenwand durch Verdicken der Seitenwand zu erhöhen und gleichzeitig die Spannungen in dem Kautschuk der Seitenwand auszugleichen, indem Kautschuk auf der Innenseite der Karkassenlagen angeordnet wird, so daß , letztere im Mittelpunkt oder in der Nähe des Mittelpunkts der Seitenwand angeordnet sind.
Auf diese Weise befindet sich eine Kautschukmasse auf jeder Seite der Neutralachse der Reifenseitenwand, wobei die Neutralachse in oder benachbart zu den Karkassenlagen als Folge deren Ünausdehnbarkeit relativ zum Kautschuk liegt. Das bemerkenswerte hieran ist, daß gleichgültig, ob die Seitenwand nach innen oder nach außen gebogen wird, eine relativ dicke Kautschukschicht radial nach innen gerichtet von der
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Neutralachse (welche sich auf den Radius der Biegungskrümmung besieht) liegt, welche unter Druck gesetzt wird. Kautschuk ist jedoch gegenüber Druck oder Zusammendrücken weit beständiger als gegenüber Strecken, so daß auf diese Weise die Festigkeit der Seitenwand gegenüber einem scharfen Falten in jeder Richtung erhöht wird. Es sei darauf hingewiesen, daß die Seitenwand beim Fahren des Reifens in einem platten oder entlüfteten Zustand ein Biegen in zwei Richtungen erleidet, wenn sie durch die Bodenkontaktfläche durchtritt: Zuerst wird die Seitenwand so gebogen, daß sie nach innen gerichtet konvex in einer die Bodenkontaktfläche berührenden Falte ist, dann wird die Seitenwand
konvex so gebogen, daß sie nach außen gerichtet/in der Haupt-Abflach-Falte bei der Bodenkontaktfläche wird und dann wird die erste Faltung wiederholt, wenn die Seitenwand aus der Bodenkontaktfläche heraustritt.
Vorzugsweise befindet sich der Teil der Seitenwand, der am dünnsten ist, in Nachbarschaft zu dem Punkt der maximalen Reifenbreite, wobei die Dicke der Seitenwand von dem dünnsten Teil zu der Reifenschulter ansteigt und wenigstens 25 % der Stärke der Seitenwand in diesem Bereich der Seitenwand zwischen dem dünnsten Teil der Seitenwand und der Reifenschulter Kautschuk auf der Innenseite der Reifenkarkasse aufweist.
Die Dicke einer jeden Seitenwand beträgt vorzugsweise nicht mehr als 10 $ der Maximalbreite des Reifens und vorzugsweise umfassen ebenfalls zwischen 30 % und 50 % der Stärke der Seitenwand Kautschuk auf der Innenseite der Karkasse.
Es ist vorteilhaft, wenn die Seitenwände und die Wulstbereiche des Reifens aus einem hochelastischen Kautschuk hergestellt werden, um die Wärmebildung auf ein Minimum herabzusetzen. Der Kautschuk der Seitenwand und der Auskleidung sind vorzugsweise Kompoundxerungen oder Mischungen mit einer Härte
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zwischen 45 und 65 Shore A, und vorzugsweise besitzen sie jeweils eine Rückprallelastizität von wenigstens 85 #, gemessen bei 500G nach der Dunlop-Pendulum-Methode (BS 903, Teil A8, Methode 1C), und vorzugsweise von 87 %·, wie auch in der Patentanmeldung P 22 41 040.8 der Anmelderin beschrieben ist. Die verwendeten, härteren Kautschuksorten, z.B. für den Wulstkernreiter und den Befestigungsstreifen im Wulstbereich besitzen vorzugsweise eine Härte von wenigstens 70 Shore A und eine Rückprallelastizität von größer als 60 #, gemessen bei 50 G nach der zuvor beschriebenen Methode und vorzugsweise von 65 Es sei darauf hingewiesen, daß es umso schwieriger wird, eine hohe Rückprallelastizität zu erhalten, je härter eine Kautschukmischung ist. Je härter und damit steifer andererseits der Kautschuk ist, umso weniger Formänderung wird in dem Kautschuk bei einer vorgegebenen Spannung erzeugt, so daß eine geringere Walkung in dem Kautschuk stattfindet.
Vorzugsweise besitzt der Reifen eine Gestalt und eine relative Struktursteifigkeit, wie in der Patentanmeldung P 22 47 640.0 der Anmelderin beschrieben, um das. gewünschte Ausmaß der Seitenstabilität bei Verwendung im platten Zustand zu erreichen.
Der erfindungsgemäße Reifen kann vorteilhafterweise bei einer Anordnung aus Reifen und Rad verwendet werden, die ein aus zwei Teilen bestehendes Schmiersystem besitzt, wie in der Patentanmeldung P 23 22 322.5
der Anmelderin beschrieben.
Die Erfindung wird im folgenden mehr ins Einzelne gehend erläutert, wobei auf die Zeichnung Bezug genommen wird. In der Zeichnung sind:
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Fig. 1 eine Seitenansicht einer Anordnung bzw. eines Zusammenbaus aus Reifen und Rad mit Seitenwänden einer üblicheren Dicke in einem belasteten, platten Zustand;
Fig. 2 eine der Fig. 1 vergleichbare Ansicht, die einen Zusammenbau aus Reifen und Rad gemäß der Erfindung zeigt;
Fig. 3 eine Querschnittsansicht durch einen Teil des erfindungsgemäßen Reifens, und
Fig. 4· eine Quersctuaittsansicht durch die Bodenkontaktfläche eines Zusammenbaus aus Reifen und Rad gemäß der Erfindung, wobei der Reifen platt ist und unter seiner vorgegebenen Belastung vorliegt.
Die Fig. 1 zeigt das Falten, das auftritt, falls ein Reifen im platten Zustand gefahren wird und welches bei normalen Seitenwänden Anlaß zu scharfen Falten gibt, die wahrscheinlich ein lokales Überhitzen und einen Bruch herbeiführen. Bei 1A1 ist die Seitenwand so gebogen, daß sie nach einwärts gerichtet in einer Ebene senkrecht zu der Oberfläche der Seitenwand und zu der Radialebene konvex ist. Dann ist die Seitenwand bei 1B' in der radialen Ebene so gebogen, daß sie nach außen gerichtet konvex ist, wie dies in der Fig. 4 gezeigt ist. Schließlich ist bei 1C der Zustand der Zone 1A1 wiederholt. Wie sich aus der Zeichnung klar ergibt, ist dieses Biegen bei "Abwesenheit von starken Seitenkräften in dem Bereich der Seitenwand zentriert, der sich von etwas unterhalb des Punktes der maximalen Reifenbreite zu der Reifenschulter erstreckt. Es sei darauf hingewiesen, daß die Seitenwand bei A und G eine Umkehr ihrer normalen Formungskrümmung erfährt.
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Die Pig. 2 erläutert denselben Zustand mit dem erfindungsgemäßen Reifen. Die Krümmung der Seitenwand in allen drei Zonen 1A1, 1B1 und 1G1 ist infolge der Anwesenheit in jedem Falle von Kautschukmasse innerhalb der IJeutralachse der Seitenwand reduziert. Dieser Kautschuk wird komprimiert und besitzt natürlich einen sehr hohen Kompressionsmodul.
Der innere Aufbau der Seitenwand des Reifens ist im einzelnen in der Fig. 3 dargestellt. Der den Reifen verstärkende Aufbau besteht aus einem Paar von Wulstkernen 10, einer Radiallagenkarkasse 11, die sich von Wulst zu Wulst erstreckt und aus zwei lagen aus Rayon-Corden mit einem Schnittwinkel von 88° relativ zu der Mittelumfangsebene des Reifens besteht o sowie einem Zwischenbau 12, der aus zwei Iiagen Stahlcorden mit Schnittwinkeln von 18° besteht, wobei ein Ende einer Lage, wie gezeigt, nach außen gefaltet ist, während das andere Ende der anderen Lage nach innen gefaltet ist.
Die Kautscimkbestandteile des Reifens bestehen aus dem Laufflächenkautschuk 13, der Auskleidung 14, den Seitenwandkautschuk 15» dem Wulstkernreiterstreifen 16 und dem Befestigungsstreifen 17· Die Lauffläehenkautschukmischung ist eine konventionelle Laufflächenmischung aus synthetischem Kautschuk (SBR-Kautschuk) mit einer Härte von 67 Shore A und einer Rückprallelastizität von 4-7 ^. Die Auskleidung 14 besteht aus einer Naturkautschukmischung mit einer Härte von 55 Shore A und einer Rückprallelastizität von 87 #, und der Seitenwandkautschuk 15 besteht aus einer anderen Naturkautschukmischung, die jedoch eine Rückprallelastizität von 87 % und eine Härte von 60 Shore A aufweist. Die Kautschukmischung der Kernreiterund Befestigungsstreifen ist dieselbe und basiert auf 85 # Naturkautschuk/15 % SBR-Polymerisatmischung mit einer Härte von 80 Shore A und eine Rückprallelastizität von 62 #.
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Der dargestellte Reifen ist ein 205/65 375 Reifen von der in der Patentanmeldung P 22 47 640.0 beschriebenen Art, der eine maximale Breite von 193 mm nach dem Montieren auf einer Radfelge und dem Aufpumpen besitzt. Der Reifen ist in der Fig. 3 in seiner Gestalt nach dem Formen gezeigt, er besitzt eine Laufflächenbreite von 176 mm und ist auf einer Radfelge zu montieren, deren Breite 105 mm beträgt. Die Gesamtdiclce der Seitenwand im schmälsten Teil 1D', der an den breitesten Teil des Reifens angrenzt, beträgt 13 mm, wobei 5 mm Kautschuk auf der Innenseite der Reifenkarkasse und 5 mm außerhalb hiervon vorliegen. An der Schulter des Reifens 1E1 hat sich die Gesamtstärke der Seitenwand auf 27 mm erhöht, wobei die Stärke des Kautschuks innerhalb der Karkasse 9 mm und außerhalb 16 mm beträgt.
Der Reifen ist in der Fig. 4 auf einer Felge 18 montiert in einem statisch voll belasteten und platten Zustand gezeigt. In diesem Zustand befindet sich die innere Oberfläche des Reifens an zwei Stellen in Kontakt mit sich selbst, jedoch wird die Krümmung der gefalteten Seitenwände auf einem Minimum durch die Kompression des Kautschuks bei 1F1 innerhalb der Neutralachse der Reifenseitenwande gehalten.
Der Zusammenbau aus Reifen und Rad wird von innen geschmiert, so daß er in einem platten Zustand verwendet werden kann.
Es sei darauf hingewiesen, daß der Zustand der statischen Belastung, wie er in Fig. 4 gezeigt ist, nicht die höchste Belastung darstellt, welcher der Reifen unter dynamischen Zuständen unterworfen wird. Ein Reifen wird jedoch für eine Belastung unter statischen Bedingungen beurteilt, da es offensichtlich einfacher ist, diesen Zustand genau anzugeben. Unter dynamischen Bedingungen trägt ein Reifen jedoch seine volle statische Belastung, wobei die tatsächlich von dem Reifen getragene Belastung sehr beträchtlich erhöht werden kann, z.B. durch die Gewichtsübertragung während des Bremsens oder des Kurvenfahrens.
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Claims (7)

  1. 2U9668
    Patentansprüche
    Luftreifen zur Verwendung bei einem Zusammenbau aus geschmiertem Reifen und Rad, welcher eine durch eine Zwischenbauanordnung versteifte Lauffläche, Seitenwandabschnitte und Wulste umfaßt und welcher wenigstens in den Seitenwandabschnitten durch eine Karkasse verstärkt ist, die aus sich in praktisch radialen Ebenen erstreckenden Corden besteht, wobei die Breite der Lauffläche wenigstens 35 % größer als der Abstand zwischen den Fersen der Wulste des Reifens im aufgepumpten Zustand ist, dadurch gekennzeichnet , daß jede der Seitenwände an ihrer dünnsten Stelle eine Dicke von wenigstens 5 % der Gesamtbreite des Reifens besitzen, wobei wenigstens 25 % dieser Dicke aus Kautschuk auf der Innenseite der Karkasse des Reifens bestehen und der Reifen ein Aspektverhältnis oder Seitenverhältnis im aufgepumpten Zustand von weniger als 73 %> besitzt.
  2. 2. Luftreifen nach Anspruch 1, bei welchem der Teil der Seitenwand, der am dünnsten ist, an dem Punkt der maximalen Breite des Reifens angrenzt, dadurch gekennzeichnet , daß die Dicke der Seitenwand von hier an in Richtung der Reifenschulter ansteigt, wobei wenigstens 25 % der Dicke der Seitenwand in diesem Bereich der Seitenwand zwischen der dünnsten Stelle der Seitenwand und der Reifenschulter Kautschuk auf der Innenseite der Reifenkarkasse enthalten.
  3. 3* Luftreifen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke einer jeden Seitenwand an ihrer dünnsten Stelle nicht mehr als 10 % der gesamten Breite des Reifens beträgt.
  4. 4. Luftreifen nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet , daß zwischen 30 % und 50 # der Gesamtdicke
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    - ίο -
    der Seitenwand Kautschuk auf der Innenseite der Karkasse umfaßt.
  5. 5· Luftreifen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß der Reifen Seitenwandkautschuk und Auskleidungskautschuk mit einer Härte zwischen 45 und 65 Shore A und einer Rückprallelastizitat von wenigstens 85 #, gemessen bei 500C nach der Dunlop-Pendulum-Methode, besitzt.
  6. 6. Luftreifen nach Anspruch 5? dadurch gekennzeichnet, daß die Rückprallelastizitat 87 # oder mehr beträgt.
  7. 7. Luftreifen nach einem der -«rhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß der Reifen harten Kautschuk im Wulstbereich besitzt, wobei dieser Kautschuk eine Harte von wenigstens 70 Shore A und eine Rückprallelastizitat von größer als 60 #, gemessen bei 50 0 nach der Dunlop-Pendulum-Methode, besitzt.
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DE19742449668 1973-10-20 1974-10-18 Luftreifen Ceased DE2449668A1 (de)

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