DE2449017A1 - Umschaltvorrichtung fuer eine schreibmaschine - Google Patents
Umschaltvorrichtung fuer eine schreibmaschineInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
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- B41J25/24—Case-shift mechanisms; Fount-change arrangements
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- Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)
- Mechanical Control Devices (AREA)
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Description
Patentanwälte 218/15.392 DE
DIPL-ING. DIETER JANDER ^11 Oktober 1974
DR.-IN-. "*.
BONING
Ki'?'" :.- -..λ :μ66
50ZI
Patent anmeldung der Firma
■ HERMES... PRECISA. INTERNATIONAL S ,A Yverdon (Waadti Schweiz) 8, rue des Pecheurs
■ HERMES... PRECISA. INTERNATIONAL S ,A Yverdon (Waadti Schweiz) 8, rue des Pecheurs
Umschaltvorrichtung für eine Schreibmaschine
509816/0912
ORIGINAL INSPECTED
- 2 - 2 4 4 9 U Ί 7
Die Erfindung betrifft eine Umschaltvorrichtung für eine Schreibmaschine mit einem Schlitten, der einen Schreibkopf
trägt und bei welcher der Umschaltbefehl dem Schlitten durch zwei getrennte Zwischenschaltglieder gegeben
wird, von denen das eine den Grossbuchstaben und das andere den Kleinbuchstaben entspricht, so dass das eine in
Wirkstellung ist, wenn das andere in unwirksamer Stellung steht, wobei jedes der besagten Zwischenschaltglieder durch
einen Hebel gesteuert wird, der mit einem Anschlag zur Verschiebung des Zwischenschaltgliedes versehen ist, damit
es jeweils mit Antriebsmittel zusammenwirkt, die ihn in Wirkstellung versetzen, umfassend ferner Mittel zur Verkettung
zwischen den beiden Hebeln zur Steuerung der Zwi- schenschaltglieder.
Man kennt bereits" derartige Umschaltvorrichtungen, bei welchen
die Hebel zur Steuerung der Zwischenschaltglieder durch eine komplizierte Vorrichtung miteinander verbunden
sind, welche z.B. Übertragungsstangen aufweist, die mit einem horizontalen Arm zusammenwirken, der in der Bahn
eines Fingers des einen der Zwischensehaltglieder liegt.
Mit der vorliegenden Erfindung wird vor allem das Ziel verfolgt·,
eine Umschaltvorrichtung einfacherer Bauart zu schaffen,
die gleichzeitig leicht und genau einstellbar ist.
Erfindungsgemäss wird dieses Ziel dadurch erreicht, dass
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BM/HW/ek-IO72O - 3 "
die besagten Verkettungsmittel eine Wippe mit einem Balken
umfassen, dessen Enden bzw. mit den beiden besagten Hebeln zusammenwirken, wobei eine Vorrichtung zur Einstellung der
Schwenkachse des Balkens in bezug auf die besagten Hebel vorgesehen ist.
Die beiliegende Zeichnung zeigt schematisch und beispielhaft eine Ausführungsform der erfindungsgemassen Vorrichtung
■
Die Fig. la und Ib sind schaubildliche Ansichten des linken
und bzw. des rechten Teiles dieser Vorrichtung .
Die dargestellte Umschaltvorrichtung dient zur Ausrüstung einer Schreibmaschine, die ein Gestell aufweist, von dem
nur die rechte und die linke Seitenwand I- bzw. £ gestrichelt
dargestellt sind. Die Schreibmaschine ist der Bauart, welche einen mit Schreibkopf ausgestatteten Schlitten
aufweist, der längs einer Schreibwalze verschiebbar ist. Diese bereits bekannten Elemente wurden nicht dargestellt.
Die Umschaltvorrichtung umfasst ein Hebelpaar _£, _4 zur
Steuerung der Umschaltung auf Grossbuchstaben. Diese Hebel ^, 4_ sind auf der linken bzw. auf der rechten Seite
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der Maschine angeordnet und an einer Stange ^ angelenkt,
die sich auf die ganze Breite der Maschine erstreckt und am oberen Teil der Seitenwände JL, 2 des Gestells befestigt
ist. Jeder dieser Hebel ist mit einer nicht dargestellten Taste ausgestattet, die, wie üblich, links und
rechts auf der Tastatur der Maschine angeordnet ist. Das Hebelpaar zur Umschaltung ist mit einer Verriegelungsvorrichtung
6, für die fortdauernde Schrift mit Grossbuchstaben versehen. Diese Vorrichtung ist vorbekannt und wird deshalb
nicht erläutert.
Die Umschalthebel j£, J^ sind vorne durch eine Universalschiene
2. miteinander verbunden, die in Schlitzen 8. eingreift,
mit welchen die vorderen Spitzen der besagten Hebel versehen sind, die Universalschiene "]_ ist in den Seitenwänden
_1 und 2. schwenkbar gelagert. Dem Hebelpaar ^, 4. ist
ein Zwischenschaltglied <£ zugeordnet, das den Grossbuchstaben
entspricht und welches über einen am Ende des vertikalen Armes JUL des Hebels ^ aufgesteckten Anschlag JLO mit
dem linken Hebel J^ zusammenwirkt. Dieser Anschlag 1.0 kann
um das besagte Ende schwenken, indem er unter federelastischer Wirkung einer Blattfeder 12. steht, die in einem
Schlitz JLJi des Armes IjL. eingesteckt ist. Der Anschlag 1Ό
kann jeweils über seine Seitenfläche 14. mit einer Nase JLJjj
des Zwischenschaltgliedes £ in Berührung kommen.
Die Vorrichtung umfasst ferner einen Hilfshebel JL6., der
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2Λ49017
nahe bei dem rechten Hebel 4. liegt und ebenfalls um die
Stange Jjj. schwenkbar gelagert ist und unter Wirkung der
nach unten gerichteten Kraft einer Feder Γ£ steht, die '
am Maschinengestell angreift. Diesem Hebel 16. ist ein Zwischenschalthebel 18, zugeordnet, den Kleinbuchstaben
entsprechend, und dies mit Hilfe von Mitteln, die jenen beim linken Hebel j£ angewandten Mitteln identisch sind und
welche durch die gleichen Bezugsziffern angedeutet werden, nämlich dem Anschlag J1O, der unter Wirkung einer Blattfeder
12. steht und welcher über seine SeifeenflSche 14. die
Nase 15 des Zwischenschalthebels·18 verschwenkt.
Jedes der Zwischenschaltglieder £, .18 lagert vertikal auf
einer Stange 19. die ein Langloch 2_0 durchsetzt, das am
oberen Teil des Zwischenschalthebels vorgesehen ist. Die Stange 1£ ist an den Seitenwänden lt 2. befestigt und erstreckt
sich parallel zur Stange ^. Jedes Zwischenschaltglied
2., l8i ist im Langloch 20 verschiebbar und kann also
mit einem, der Länge des Loches 2_0 entsprechenden Hub,
aufwärts oder abwärts verschoben werden. Jedes Zwischenschaltglied steht bei dieser Verschiebung unter der Wirkung
einer Rückstellfeder 21,, die bestrebt ist, ihn nach unten zurückzubringen. Jedes Zwischenschaltglied ist auf, bekannte Weise mit Vorsprüngen 22_ versehen, die jeweils die
nicht dargestelltenUniversalschJenenbetätigen, welche zur
Übertragung der kodierten Umschaltbefehle zum Schlitten
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der Maschine dienen. Die Zwischenschaltglieder <£, 23. können
anderseits mit einer Universalschiene 22 zusammenwirken,
die in den Seitenwänderi 1, 2, schwenkbar gelagert ist.
Diese Universalschiene 2J5 kann jeweils ihrerseits eine Vorwahlwelle
24 über eine nicht dargestellte Schaltkupplung betätigen. Die Welle 24 lagert in den Seitenwänden und erstreckt
sich auf die ganze Breite der Maschine. Sie weist einen Längsansatz 2JJj1 auf, der jeweils mit einem Finger 26 zusammenwirkt,
welcher am unteren Teil jedes Zwischenschaltgliedes £, 18,
vorgesehen ist.
Die Umschaltvorrichtung umfasst ferner eine Wippe, bestehend aus einem Balken 2£, der in einem aus zwei parallelen Streif
fen 28, bestehenden Käfig eingefügt ist und welcher um die in diesen Streifen 28 sitzende Achse 2£ schwenkbar ist. Der Balken
2£ weist an seinen beiden Enden einen Anschlag ^O, 30'
auf, der mit den Hebeln 2 bzw. _l6 zusammenwirkt.
Das linke Ende 25. des Käfigs 28, der Wippe ist in einem in
der linken Seitenwand 1, vorgesehenen Schlitz 21, schwenkbar
gelagert. Das rechte Ende 22 des Käfigs ist mit einem Schwingarm
22 verbunden, der durch einen Exzenter 2iL verstellbar ist,
welcher auf der rechten Seitenwand 2, angeordnet ist. Die Winkelstellung
dieses Exzenters kann mittels einer Stellschraube 36, deren Kopf von der Aussenseite der Maschine zugänglich
ist, eingestellt werden.
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Die Arbeitsweise der beschriebenen Umschaltvorrichtung ist die folgende:
. Wenn der Benutzer den einen der beiden Hebel JJ, 4_ zur Umschaltung
auf Grossbuchstaben mittels der linken oder der rechten Umschalttaste der Tastatur niederdrückt, so wird
der Anschlag JLO des Hebels JJ das· Zwischenschaltglled £
für Grossbuchstaben um die Stange I^ nach hinten leicht
verschwenken. Bei dieser Bewegung wird das Zwisehenschaltglied
£ die Universalschiene 2^ verschwenken, welche die
Wahlwelle 2}± zur Ausführung einer Umdrehung in Bewegung
setzt. Mit Hilfe ihres Ansatzes 2£ hebt diese Welle das
Zwischenschaltglied £ bis am Ende seines Langloches £0
wieder hoch, so dass dieses Zwischenschaltglied über seine Vorsprünge £2 und die entsprechenden Universalschienen dem
Schlitten die zur Umschaltung auf Grossbuchstaben erforderlichen kodierten Befehle überträgt. Nach einer Winkeldrehung
von ca. 50° lässt der Ansatz 2£ das Zwischenschaltglied £
zurückfallen, das durch die Feder 21_ rückgestellt wird. Die
Nase 23. ^es Zwischenschaltgliedes kommt sodann in Berührung
mit der Seitenfläche 14 des Anschlages 10, der am Ende des
vertikalen Armes IjL- im Uhrzeigergegensinne schwingt und
dadurch die Blattfeder JL2 spannt.
Beim Niederdrücken des linken Hebels _J stützt sich dieser gegen
den Anschlag J^O am linken Ende des Balkens 2£ ab, so dass
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der Balken 2£ um seine Achse 2_2. verschwenkt wird, wodurch
der Hebel 16. zur Umschaltung auf Kleinbuchstaben durch
den rechten Anschlag .^O1 entgegen der Kraft der Feder Y]_
hochgehoben wird. Die Seitenfläche 14, des Anschlages 10, "der sich am Ende des vertikalen Armes des Hebels JjES befindet,
nimmt über ihre Blattfeder .12, welche für eine neue
Funktion vorbereitet ist, ihre Ruhestellung wieder ein.
Wird der Hebel j£ oder 4, wieder losgelassen, so schwingt
der Balken 2J_ im Uhrzeigersinne, weil der sich gegen den
rechten Anschlag JJO'abstützende Hebel 16, durch die Feder
1l7 nach unten rückgestellt wird. Der gleiche Vorgang wie
für den Hebel ^ wird also durch die Kraft dieser Feder 17 ausgelöst, wobei das Zwischenschaltglied L8 auf die
gleiche Weise durch den Anschlag 10, des Hebels 16, verschoben
wird und dem Schlitten seine kodierten Befehle übertragen werden.
Es ist zu bemerken, dass beim Einwirken auf den Exzenter , mittels der Stellschraube 36, die Höhenlage des Endes
vom Käfig 28 verändert wird und folglich die Stellung der Schwenkachse des Balkens 2£. Unter diesen Bedingungen
wird eine von der Aussenseite der Maschine durchgeführte Feineinstellung dieser Wippe gestatten, den Hebel I6, der
Kleinbuchstaben genau lagerecht einzustellen. Diese Einstellung muss derart durchgeführt werden, dass dieser Hebel
16,, nachdem die Umschalttaste niedergedrückt wurde, ge-
•5 09816/0912
nau in die Höhenlage, in welcher sich der Umschalthebel j5
befand, zurückkommt und umgekehrt. Diese Feineinstellung gestattet es, jegliche Hubüberschreitung des Hebels 16.
oder des Hebels ^S. zu vermeiden.
Es ist ferner erkennbar, dass man, dank der erläuterten Vorrichtung, über eine einzige Umschalttaste verfügt, die
zugleich einen Kode für _Grossbuchstaben ergibt, wenn sie
niedergedrückt ist und einen Kode für Kleinbuchstaben, wenn sie losgelassen wird.
- Patentansprüche -
509816/091 2
Claims (2)
- 218/15.392 DE 11. Oktober 1974 DIPL-ING. rv -^J?NDEHbr., irr :0NINGKUH " lA ^Patentanmeldung
der FirmaHERMES PRECISA INTERNATIONAL S.A.Yverdon (Waadt, Schweiz)
8, rue des PfecheursPatentansprüche.) Umschaltvorrichtung für eine Schreibmaschine mit einem Schlitten, der einen Schreibkopf trägt, und bei welcher der Umschaltbefehl dem Schlitten durch zwei getrennte Zwischenschaltglieder gegeben wird, von denen das eine den Grossbuchstaben und das andere den Kleinbuchstaben entspricht, so dass das eine in Wirkstellung ist, wenn das andere in unwirksamer Stellung steht, wobei jedes der besagten Zwischenschaltglieder durch einen Hebel ge-509816/09122AA9017steuert wird, der mit einem Anschlag zur Verschiebung des Zv/ischensehaltgliedes versehen ist, damit es jeweils mit Antriebsmittel zusammenwirkt, die ihn in Wirkstellung versetzen, umfassend ferner Mittel zur Verkettung zwischen den beiden Hebeln zur Steuerung der Zwischenschaltglieder, dadurch g e k e η η zeichnet, dass die besagten Verkettungsmittel eine Wippe mit einem Balken (27) umfassen,desoen Enden (30) mit den beiden besagten Hebeln (3 bzw. 16) zusammenwirken, wobei eine Vorrichtung (32, 34, 36) zur Einstellung der Schwenkachse (29) des Balkens (27),in bezug auf die besagten Hebel (3, l6), vorgesehen ist. - 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger des Balkens (27) aus mindestens einem zum Balken (27) parallelen Streifen (28) besteht, der mit dem einen Ende (35) in einen, feststehenden Träger (l) und mit dem anderen Ende (33) in einen beweglichen Teil (32) der Einstellvorrichtung (32, 34, 36) eindringt.509816/0912ßAD ORIGINAL
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