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Anordnung zur Ausnutzung der Rauchgaswärme Die Erfindung bezieht
sich auf eine Anordnung zur Ausnutzung der Rauchgaswärme zwischen einem Ofen und
einem Samine Zur Ausnutzung der Rauchgaswärme sind zahlreiche Anordnungen und Einrichtungen
entwickelt worden. Die meisten dieser Anordnungen sitzen hinter dem Ofen im Rauchgasstrom
und sind relativ gross. Bekannt geworden sind derartige Anordnungen mit mehreren
Zügen und Umlenk- bzwa Drosselklappen für den Rauchgasstrom.
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Einzelne bekannte Rauchgasheizkörper sind auch mit in dem Rauchgasstrom
angeordneten Prallblechen oder dergleichen ausgerüstett die eine Verwirbelung des
Rauchgases bewirken und damit die Wärmeabgabe an den Rauchgasheizkörper verbessern
sollen0 Derartige Rauchgasheizkörper sind besonders vorteilhaft in Verbindung mit
Öfen, die die Wärme des Heizmaterials nur ungenügend ausnutzen.
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In einem weiteren bekannt gewordenen Pall ist ein Rauchheizkörper
zur Ausnutzung der Rauchgaswärme von Ofen und anderen Heizungen dadurch gekennzeichnet,
dass in den Zug der Rauchgase ein grösserer Kasten beliebiger Gestalt eingeschaltet
ist, der von der Zimmerluft allseitig umspült wird (Deutsche Patentschrift 801 291).
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Ein derartiger Kasten ist verhältnismässig gross und schwer.
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Seine Grösse kann an diejenige des Ofens herankommen. Deshalb tragen
die Ofenrohre ihn nicht. Er muss an einer Wand oder
an der Decke
in umständlicher Weise befestigt werden0 Dieses muss durch Fachleute geschehen.
Obzwar er an beliebiger Stelle hinter dem Ofen angebracht werden kann, wirkt er
- insbesondere in modernen Wohnungen - als störender Blickfang.
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Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung
der eingangs erwähnten Art zu schaffen, mit der nicht nur eine gute Ausnutzung der
in den Rauchgasen vorhandenen Wärme ermöglicht, sondern die darüberhilaaus leicht
und einfach auch ohne Hilfe von Fachleuten montiert und die von den Ofenrohren selbst
getragen werden kann.
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Diese Aufgabe lässt sich in einfacher Weise lösen durch einen flachen
Kreiszylinder aus Blech mit an den Endflächen sitzen den Anschlußstutzen, die in
entgegengesetzte Richtungen so aus der Nittellinie des Kreiszylinders versetzt sind,
dass für den direkten Rauchgaszug ein Restquerschnitt von höchstens 1/5 eines Stutzenquerschnitts
verbleibt.
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Infolge des Restquerschnitts, der um die Längsachse des Kreis zylinders
angeordnet ist, ist praktisch eine Verstopfung der Anordnung durch Flugasche oder
dergleichen ausgeschlossen0 Die Höhe des Kreiszylinders ist gleich oder kleiner
als der Stutzendurchamesser. Infolge dieser sinnvollen Bemessung ist die erfindungsgemässe
Anordnung nicht nur leicht, sonden auch ohne Hilfe von Fachleuten selbst an einer
gewüzischten Stelle im Ofenrohr hinter dem Ofen zu montieren. Je nach Umständen
kann die Anordnung unmittelbar hinter dem Ofen, im Steigrohr, aber auch in einem
waagerecht geführten Rohr, beispielsweise zur Heizung eines Flures oder eines Nebenzimmers,
eingesetzt werden. Der Kreiszylinder besitzt eine ausreichende Querschnittserweiterung,
so dass auch infolge der Versetzung der Stutzen nicht nur eine Verlangsamung, sondern
auch eine Vorwirb1ung des Rauchgasstromes stattfindet. Hierdurch wird die
Wärmeabgabe
an die Anordnung gefördert. Der verbleibende Restquerschnitt verhindert, dass sich
die Anordnung mit Flugasche verschmutzt.
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In einem Ausfiihrungsbeispiel der Erfindung sind die Ränder des Mantels
und der Endflächen fest miteinander, beispielsweise durch eine Bördelnaht, verbunden.
Hierdurch erhält man eine starre Anordnung mit stets gleichbleibender Versetzung
der beiden Stutzen.
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In einem anderen Austuhoungsbeispiel besteht der Mantel aus zwei Kreisringen,
die ineinander und zueinander verschiebbar sind. Hierdurch ist nicht nur in gewissen
Grenzen ein Lamgenausgleich und damit ein leichterer Einbau der Anordnung möglich,
sondern man kann auch durch Relativverdrehungen der beiden Teile der Anordnung die
Grösse des verbleibenden Restquerschnitts variieren.
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Bei einem weiteren Ausffihrungsbeispiel sind mindestens eine der Endflächen
und der Mantel bzw. ein Nantelkreisring; zu sammen aus einem strick geformt.
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Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen
erläutert.
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Es zeigt Figur 1 den Einsatz der Anordnung in einem Ofenrohr, Figur
2 eine perspektivische Ansicht, Figur 3 eine Draufsicht, Figur 4 ein weiteres Ausfiihrungsbeispiel
der Erfindung, Figur 5 ein anderes Ausführungsbeispiel und Figur 6 noch ein Ausfiihruflgsbeispiel
der Erfindung.
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Figur 1 zeigt einen Ofen 2, der über ein Ofenrohr mit einem Kamin
3 verbunden ist, der vom Zimmer, in welchem der Ofen 2 steht, durch einen Flur 4
getrennt ist. Die erfindungsgemässe Anordnung 1 ist in das durch den Flur rührende
Ofenrohr eingesetzt.
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Figur 2 zeigt in perspektivischer Ansicht ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung. Ein allgemein mit 5 bezeichneter flacher Kreiszylinder besteht aus
Eadflächen 6 und 7, zwischen denen eine Mantelfläche 14 angeordnet ist. Die einander
zugekehrten Ränder des Mantels 14 und der Sndrlächen 6 und 7 sind fest miteinander
verbunden Im einfachsten Fall sind die Ränder susammengebördelt.
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Auf der oberen Endfläche 6 ist ein Stutzen 8 und an der unteren Endfläche
7 ein Stutzen 9 erkennbar. Der Durchmesser eines Stutzens ist mit 13 und die Höhe
des Kreiszylinders mit 12 bezeichnet.
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Figur 3 zeigt die Anordnung gemäss Figur 2 in Draufsicht. Auf der
Endfläche 6 ist der Stutzen 8 gezeichnet. Sein Durchmesser ist grösser als der Radius
des flachen Kreissylinders 5.
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Die Mittellinie dieses Kreiszylinders 5 ist mit 10 bezeichnet.
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Auch der an der unteren Safläche 7 angebrachte Stutzen 9 weist einen
grösseren Durchmesser als der Radius des Kreiszylinders 5 auf. Die beiden Stutzen
8 und 9 sind nun so aus der Mittellinie 10 des freiszylinders 5 versetzt, dass f(ir
den direkten Rauchgaszug in Restquerschnitt 11 verbleibt. Dieser Restquer schnitt
ist in Figur 3 schraffiert dargestellt. Beine Grösse beträgt höchstens 1/5 des Stutzenquersohnitts.
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Figur 5 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispeil der Erfindung.
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Der Mantel 14a und die Endfläche 6a sind zusammen aus einem stuck
geformt. Der untere Rand des Mantels 14a ist mit der unteren Endfläche 7, beispielsweise
durch eine Bördelnaht, fest verbunden. Die Stutzen sind in allen Ausführungsbeispielen
in
an sich bekannter Weise an die Endflächen 6, 6a, 7, 7a angeschlossen.
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Im Ausführungsbeispiel nach Figur 4 besteht der Mantel aus zwei Mantelkreisringen
15 bzw. 16, die ineinander passen und die relativ zueinander verschoben und verdreht
werden können. Die Bundfläche 6 ist fest mit dem Mantelkreisring 15 und die Endfläche
7 fest mit dem Nantelkreisring 16 verbunden. Durch die Ausbildungsform nach Figur
4 ist nicht nur eine Längenverstellbarkeit des Kreiszylinders möglich, sondern durch
gegenseitiges Verdrehen der beiden Teile des Kreis zylinders kann der Restquerschnitt
vom in Figur 3 gezeigten Minimum so vergrössert werden, dass er gleich dem Stutzenquerschnitt
wird, wenn sich die Stutzen 8 und 9 koaxial gegenüberstehen.
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In Figur 6 ist ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt,
wo beide Teile des Kreiszylinders aus einem Stück bestehen. Im einzelnen besteht
die Endfläche 6a und der Mantel kreisring 15a bzw. die Endfläche 7a und der.Nantelkreisrng
16a aus einem Stück.
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Die erfindungagemässe Anordnung ermöglicht nicht nur eine wesentlich
bessere Ausnutzung der Rauchgaswärme als ein Ofenrohr, sondern sie verhindert auch,
dass Bückstösse aus dem kamin in den Ofen 2 gelangen. Zudem wird durch die erfindungsgemässe
Anordnung 1 erreicht, dass sich der Kamin weniger erwärmt als ohne Einsatz der Erfindung