DE2447119A1 - Hochgeschwindigkeits-luftschiene zum schwimmenden abstuetzen einer bahn - Google Patents
Hochgeschwindigkeits-luftschiene zum schwimmenden abstuetzen einer bahnInfo
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Description
PATENTANWÄLTE A. GRÜNECKER
DIPL.-ΙΝβ.
H. KINKELDEY '
DR.-INQ.
W. STOCKMAIR
_ K. SCHUMANN
P. H. JAKOB
DIPL.-INa.
G. BEZOLD
MÜNCHEN E. K. WEIL
LINDAU 8 MÜNCHEN 22
2. Okt. 1974-P
8585
TEC Systems, Inc.
Box 29, DePere, Wisconsin 54-115, USA
Hochgeschwindigkeits-Luftschiene zum schwimmenden
Abstützen einer Bahn
Die Erfindung betrifft eine Hochgeschwindigkeits-Luftschiene
zum schwimmenden Abstützen einer Bahn, und zwar insbesondere eine solche Luftschiene mit einer zentralen
Abzugseinrichtung. Allgemein bezieht sich die Erfindung auf Bahnbehandlungsgeräte ,wie beispielsweise Luftschienen ·
zum schwimmenden Halten bzw. Abstützen einer Bahn und Trocknen von Material, beispielsweise Farbe, auf der Bahn,
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wobei dies vollständig so geschehen soll, daß nicht zugelassen wird, daß die Bahn irgendwelche tragenden
Flächen berührt.
Bei der Erfinaung handelt es sich um eine Verbesserung
des Gegenstandes der deutschen Patentanmeldung P 20 08 804.4 vom 25. Februar 1970, auf die noch eingegangen
werden wird.
Erfindungsgemäß wird eine einzelne Luftschiene zum schwimmenden Abstützen einer kontinuierlich laufenden
Bahn vorgeschlagen, die langgestreckt ist und geschlossene Rohrform hat und sich auszeichnet durch
gegenüberliegende Endwände und gegenüberliegende Seitenwände der Luftschiene, eine im wesentlichen ebene Platte,
die zwischen den Seitenwänden angeordnet ist und Abstand voneinander aufweisende, in Längsrichtung verlaufende
abgerundete Ränder hat und dicht bei der abzustützenden, laufenden Bahn angeordnet werden kann, wobei die Luftschiene
ferner ein Paar Luftzufuhrschlitze hat, von denen jeweils einer entlang jedem Rand verläuft, so daß
mit diesen gegenüberliegende Coanda-Düsen gebildet werden, die einen Strom unter Druck stehender Luft aus dem
Inneren der Luftschiene gegen die Bahn richten, wobei sich ein Teil des Stromes entlang der Bahn zur Mitte der
Luftschiene bewegt, so daß dadurch diese Teile der vom Paar gegenüberliegender Düsen abgegebenen Ströme in der
Mitte der Platte zusammenströmen, eine Abzugskammer, die unter der Platte in der Lüftschiene ausgebildet ist,
und Abzugsdurchlässe, die sich im wesentlichen in der Mitte der Platte befinden und durch sie hindurchführen
und in Verbindung mit der Abzugßkammer stehen, so daß
dadurch die entgegengesetzten Teile der Luftströme durch die Abzugsdurchlässe und in die Abzugskammer geleitet
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werden, damit sie aus dieser abgeleitet werden.
Bei der Erfindung handelt es sich somit um eine Luftschiene
zum schwimmenden Abstützen und Trocknen einer sich schnell bewegenden Bahn, wobei die Luftschiene
mit einem Paar Schlitzdüsen versehen ist, von denen sich jeweils eine enüahg jedem ihrer Ränder erstreckt
und die dicht bei der darüberlaufenden Bahn angeordnet
sind. Die erfindungsgemäße Luftschiene umfaßt ferner
Abzugsdurchlässe entlang der Mitte der Luftschiene, die einen Anteil der zwei Luftströme abführen, die
von den Schlitzdüsen zur Bahn und dann zueinander gerichtet werden, so daß sie sich in der Mitte der Luftschiene
treffen. Eine getrennte Abzugskammer steht in Verbindung mit den Abzugsdurchlässen und ist innerhalb
der Luftschiene angeordnet und dient dazu, die von den Düsen abgegebene Luft aufzunehmen, aus dem Bereich der
Bahn abzuleiten und in die Äbzugskammer einzuleiten und dann die abgeleitete Luft aus den Enden der Luftschiene
abzugeben. In wirtschaftlicher Weise wird die Kammer von zwei vorgefertigten, ineinandergefügten Stahlteilen
gebildet, die innerhalb der Luftschiene von Stützen genau in Stellung gehalten werden, wobei die Stützen die
Strömung der durch die Schlitzdüsen abgegebenen Luft in keiner Weise behindern.
Mit der erfindungsgemäßen Luftschiene werden wesentlich
höhere Aufpralldrücke auf der Bahn an den Stellen erreicht,
die sich ungefähr direkt gegenüber jedem der zwei in Längsrichtung verlaufenden Luftschlitze in der
Luftschiene befinden. Dies führt zu einer wirkungsvolleren Trocknung der Bahn, bei besserer schwimmender Abstützung
der Bahn.
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Zusammenfassend handelt es sich bei der Erfindung somit
um eine Luftschiene zum schwimmenden Abstützen von Bahnmaterial, die zwei Schlitzdüsen umfaßt, von denen jeweils
eine entlang ihrer Längsränder verläuft und die Luftströme zur Bahn und teilweise zueinander richten. Die
Luft schiene hat eine in Längsrichtung verlaufende Abzugseinrichtung,
die dazu dient, einen Anteil der zwei aufeinander zuströmenden Luftströme in der Mitte der
Luftschiene unmittelbar abzuleiten und diese in eine getrennte Abzugskammer innerhalb der Luftschiene zu
führen,damit dieser Anteil schließlich aus den entgegengesetzten
Enden der Luftschiene abgegeben werden kann.
Die Ziele und Vorteile der Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen unter
Bezugnahme auf die Zeichnungen klar werden. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Hochgeschwindigkeits-Bahntrockners,
bei dem die Erfindung angewendet wird, wobei einige Teile zur größeren Klarheit der Zeichnung gestrichelt
dargestellt sind:
Fig. 2 einen Schnitt durch den in Fig. 1 dargestellten Trockner, wobei einige Teile weggebrochen
oder im Schnitt dargestellt sind oder aus Gründen der Klarheit weggelassen sind;
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines Abschnitts,
der unteren in den Figuren 1 und 2 gezeigten LuftSchienenbaugruppe, wobei aus Gründen der
■tr
Klarheit einige Luftschienen entfernt und gewisse
andere Teile abgebrochen dargestellt oder entfernt sind;
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Fig. 4 eine Seitenansicht in vergrößertem Maßtstab einer der in den übrigen Figuren dargestellten
Luftschienen7
Fig. 5 eine. Fig. 4 ähnliche Schnittdarstellung',
Fig. 6 eine Fig. 5 ähnliche Darstellung, die jedoch eine abgewandelte Ausführungsform einer Luftschiene
zeigt'
Fig. 6a eine weitere Abwandlung der Luftschiene τ
Fig. 7 einen Längsschnitt gemäß 7-7 in Fig. 6 in verkleinertem Maßstab;
Fig. 8 eine ausschnittsweise vergrößerte Ansicht eines Teils der in Fig. 5 gezeigten Luftschieneϊ
Fig. 9 ein Diagramm, das den Prozentsatz des Anfangsdrucks
in Abhängigkeit von verschiedenen Orten entlang der in Fig. 8 gezeigten Luftschiene
zeigt; und
Fig. 10 ein Diagramm, das den Prozentsatz des Anfangsdüsendrucks
in Abhängigkeit vom Verhältnis der Fläche der mittleren Abzugsöffnungen in der Luftschiene zur Fläche beider Luftzufuhrdüsen
zeigt.
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—ο—
Der allgemeine Aufbau des Hochgeschwindigkeitsbahntrockners, bei dem die erfindungsgemäße Luftschiene
verwendet wird und der zur Erläuterung der Erfindung dargestellt ist, ist von der Art, wie sie in der deutschen
Patentanmeldung P 22 45 960.5 vom 19. September 1972 dargestellt ist. In Verbindung mit dem allgemeinen
Aufbau des Hochgeschwindigkeitsbahntrockners wird es für ausreichend gehalten, festzustellen, daß er ein äußeres
Gehäuse H aus Metallblech mit einer Vorderseite 1, einer Rückseite 2, einer Bahneintrittsseite 3 und einer Bahnaustritts
seite 4 umfaßt, wobei das Gehäjse ferner eine Unterseite 5 und eine Oberseite 6 aufweist, durch die somit
ein umschlossener Raum gebildet wird. In der Eintrittsseite des Gehäuses ist ein Bahneinlaß 11 ausgebildet,
durch den die Bahn auch in das Gehäuse eintritt, und ferner ist auf der gegenüberliegenden Austrittsseite
des Gehäuses 4 ein Bahnauslaß 12 angeordnet, damit die Bahn direkt durch das Gehäuse laufen kann. Von der Rückseite
2 des Gehäuses geht ein Ausläßkanal 14 aus, der in Strömungsverbindung mit dem Inneren des Gehäuses
steht und aus diesem Luft aufnimmt und dazu dient, eine
gewisse Luftmenge kontinuierlich aus dem Gehäuse abzuführen.
Innerhalb des Gehäuses ist eine obere Luftschienen- und Zufuhrkanalbaugruppe UA montiert, die ein Paar in Längsrichtung
angeordneter Kanäle 33 und 34 umfaßt, die zu einem ihrer Enden spitz zulaufen und einen im wesentlichen
rechteckigen Querschnitt haben.
Zahlreiche grundsäztlich rohrförmige Luftschienen B sind
quer zur Bewegungsrichtung der Bahn durch das Gehäuse
angeordnet und in Strömungsverbindung mit den Kanälen 33
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und 34 befestigt, wie dies in der deutschen Patentanmeldung P 2 245 960.5 oder in der US-Patentanmeldung
mit der laufenden Nummer 327 995 vom 30. Januar 1973 beschrieben
ist, die zu dem am 4. Dezember 1973 herausgegebenen US-Patent 3 776 440 geführt hat.
In ähnlicher Weise ist eine untere Luftschienen- und Zufuhrkanalbaugruppe LA innerhalb des Gehäuses vorgesehen,
die in Längsrichtung angeordnete Kanäle 43 und umfaßt, an denen die quer ausgerichteten, rohrförmigen
Luftschienen B angebracht sind. Diese Luftschienen B sind mit den Kanälen 43 und 44 so verbunden, daß ihnen
von diesen Luft zugeführt wird.
Innerhalb des Gehäuses ist ein Luftliefergebläse F angeordnet,
das den Kanälen 33, 34 und 43, 44 aus Zufuhrkanälen 40, 41 und 42 in bekannter Weise, wie sie in
der genannten Anmeldung und dem genannten Patent beschrieben ist. Luft zuführt.
Das Gebläse hat einen Lufteinlaß 50, der auf einer Seite der oberen und unteren Baugruppeangeordnet ist und dazu
dient, die zurückströmende Luft, die von den Luftschienen
abgegeben worden ist, wie noch beschrieben werden wird, in das Gebläse P zurückzusäugen, damit diese durch das
Kanalsystem umläuft. Ein Teil der zurückströmenden Luft wird ferner über den Auslaßkanal 14 abgeführt.
't
Die Luftschienen B sind eine Verbesserung gegenüber den
in der deutschen Patentanmeldung P 22 45 960.5 gezeigten
Luftschienen und auch eine Verbesserung gegenüber den in der deutschen Patentanmeldung P 20 08 804.4 vom
25. Februar 1970 gezeigten Luftschienen. Diese Patent-
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anmeldungen erfolgten für den gleichen Anmelder wie
die vorliegende. Anmeldung.
Der allgemeine Zweck der Luftschienen ist in der deutschen Patentanmeldung P 20 08 804.4 dargelegt und bestärfc
darin, flächiges Material in Form von Streifen oder Bahnen so schwimmend zu halten, daß das Material
bei seiner Bewegung durch den Hochgeschwindigkeitstrockner keinerlei Gegenstände berührt und dadurch
getrocknet wird.
Die dem Inneren der Luftschienen zugeführte Luft wird, wie dies in Fig. 5 gezeigt ist, unter Druck durch langgestreckte
Schlitze 60 und 61 abgegeben, die sich ununterbrochen entlang und nahe jedem Rand der Luftschiene
erstrecken. Diese Schlitze bilden zusammen mit ihren jeweiligen angrenzenden gekrümmten Flächen 60a bzw.
61a Coanda-Luftdüsen, die bewirken, daß ein Teil der Trockenluft den gekrümmten Flächen folgt und zwischen
der Coanda-Plattenflache 63 und der Bahn W, die getrocknet
wird, strömt.
Somit werden die zwei Luftströme aus dem Paar gegenüberliegender Coanda-Düsen jeder einzelnen Luftschiene zueinander
und zur Mitte der Luftschiene geleitet, wie dies in Fig. 5 gezeigt ist. In der Mitte der Luftschiene
ist eine Reihe von Durchbrüchen bzw. Öffnungen 65 ausgebildet, die sich über die Länge der Luftschiene und
quer zur Bewegungsrichtung der Bahn erstreckt.
Beim Gegenstand der deutschen Patentanmeldung P 20 08 804.4
werden diese Öffnungen zur Zufuhr von Trocknungsluft mit hoher Geschwindigkeit"*behutzt, mittels derer die Luft
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aus dem Inneren der Luftschiene des Gegenstandes der
deutschen Patentanmeldung P 20 08 804.4 gegen die Bahn ausgelassen wird, damit dadurch ein turbulenter; dynamischer
Luftzustand zwischen der Coanda-Plattenfläche 63 und der Bahn erzeugt wird.
Erfindungsgemäß ist nun eine getrennte Kammer 70 unterhalb
der Coanda-Platte 63 und innerhalb der Luftschiene
ausgebildet, die sich über die Länge der Luftschiene erstreckt und an ihren beiden Enden offen ist, wie dies,
durch die Öffnungen 72 (Fig. 2) in den Endwänden 73 der Luftschienen gezeigt ist.
Somit ist erfindungsgemäß eine innere Kammer in den Luftschienen vorgesehen, die dazu dient, die Trocknungsluft,
die von den zwei gegenüberliegenden Coanda-Düsen gegen die Bahn ausgeblasen worden ist, abzuführen und zu ermöglichen, daß diese abgeführte Luft dann in Längsrichtung
zu deh Enden der Luftschienen strömt, wo sie durch die
Öffnungen 72 in jedem Ende der Luft schienen abgegeben wird. Diese abgegebene Luft wird dann entweder zum Gebläse F
oder zum Auslaßkanal 14 zurückgeleitet, wie dies zuvor angegeben wurde.
Die Kammer 70 wird von der Coanda-Platte 63 und ferner
von einer unteren Platte 74 gebildet, die zwischen nach unten gebogene Ränder 76 der Coanda-Platte 63 eingefügt
ist, wobei die Platte 74 mit der Coanda-Platte 63 verbunden ist, so daß dadurch die Luftabzugskammer 70 gebildet
wird.
Wie deutlich in Fig. 5 erkennbar ist, verläuft eine Reihe von Stützen 77 innerhalb "der Luftschiene quer zu dieser
und dient dazu, die Platten 63 und 74 genau so abzustützen,
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daß die Coanda-Schlitze präzise ausgeformt werden. Somit werden die Coanda-Schlitze 60 und 61 nicht von irgendwelchen
Schweißungen behindert, und dies trägt ferner zu einer sanften und kontinuierlichen Coanda-Strömung
von Trocknungsluft über die gekrümmten Coanda-Düsenflachen
bei. Die Stützteile 77 sind an ihren Enden mit Seitenwänden 78 der Luftschiene verschweißt.
Im Boden 79a der Schiene sind Einlaßöffnungen 79 für die Luftzufuhr ausgebildet.
Bei der in Fig. 6 dargestellten Abwandlung werden mehrere rohrförmige Äbzugselemente 81 benutzt, die von der
Abzugskammer 70 ausgehen und Luft zum Inneren des Trockners abführen. Diese Abwandlung ist von besonderem
Nutzen bei Trocknern für breite Bahnen und führt zu
einem gleichmäßigeren Druck in den Abzugskammern, die andernfalls einen höheren Druck in der Mitte der Abzugskamraer
und einen niedrigeren Druck in Richtung zu den Enden der Abzugskammern haben wurden.
Wie in der vergrößerten Darstellung des oberen Abschnitts der Luftschiene in Fig. 8 dargestellt ist, hat der aus dem
Luftschlitz 60 austretende Luftstrom 82 hoher Geschwindigkeit die Neigung, der gekrümmten Oberfläche der Coanda-Düse
ein sehr kurzes Stück zu folgen, wonach der Luftstrom dann direkt auf die Bahn W gegenüber dem Schlitz
auftrifft. Dieses Auftreffen mit hoher Geschwindigkeit
reicht aus, die Grenzschicht der Bahn zu durchbrechen, und führt zu hohen Wärmeübergangskoeffizienten. Ein Teil
dieses schnell strömenden1Stromes wird dann nach innen
zur Mitte der Bahn geleitet, und ein Teil wird in entgegengesetzter Richtung entlang der Bahn geführt. Der
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Anteil, der zur Mitte der Bahn geleitet wird, folgt der Oberflache der Bahn, wie dies durch Pfeile ange- ·
deutet ist, und dann, wenn er die Mitte der Luftschiene erreicht, wird ein Teil dieser Strömung durch die Abzugsöffnungen
65 geführt. Andere Teile des aus den schlitzförmigen Zufuhrdüsen austretenden Luftstromes
erzeugen einen turbulenten Bereich zwischen der Bahn undder Oberfläche 63 der Düse, und es ist festgestellt
worden, daß diese turbulente Luft grundsätzlich einem Weg von der Mitte der Bahn nach außen zu den beiden
schlitzförmigen Düsen in der Schiene folgt. Dies heißt mit anderen Worten, daß diese in der Regel turbulente
Luftbewegung von der Mitte der Schiene nach außen zu deren Rändern zu erfolgen scheint«
Fig. 6a zeigt eine Schiene, die grundsätzlich der in /■ Fig. 5 gezeigten Schiene ähnlich ist und bei der entsprechende
Elemente mit gleichen Bezugszeichen versehen sind. Die Form der Elemente nahe den geschlitzten Düsen
ist jedoch etwas anders, und zwar so wie dargestellt.
Wie in Fig. 9 dargestellt ist, ist der Staudruck der Luftstrahlen an den Stellen 84 und 85 äußerst hoch,
wo die Luftstrahlen auf die Bahn W treffen. Dieser Druck fällt dann stark ab und steigt wieder allmählich an,
bis er den Punkt 86 bei den mittleren Abzugsöffnungen erreicht. Starke Abnahmen des Staudrucks zeigen ein
beträchtlich hohes kinetisches Energieniveau der Luft an«
In Fig. 10 ist der Prozentsatz des anfänglichen Düsendrucks bei Austritt aus dom Schlitz in Abhängigkeit vom
Verhältnis der Fläche A^ der^ mittleren Abzugsöffnungen
in der Luftschiene zur Fläche AQ beider Zufuhrschlitz-
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düsen dargestellt. Wie die Kurve 88 zeigt, nehmen die Drücke im Auftreffpunkt von Null (keine mittleren
Abzugsöffnungen) zu einem Maximum zu, wo das Verhältnis ungefähr 0,75 bis Iß ist. Aus diesem Diagramm ist ferner
erkennbar, daß der Schwimm- bzw. Tragdruck nicht nennenswert abfällt, sondern in diesem Bereich im wesentlichen
gleichmäßig ist.
Diese Diagramme zeigen, daß eine Erhöhung des Staudrucks
in den zwei Zonen des Auftreffens der Luft auf
die Bahn stattgefunden hat, und dies.führt zu erhöhten Wärmeübergangskoeffizienten. Ferner ist erkennbar,
daß die Schwimm- bzw. Tragdrücke nur wenig abnehmen, wenn das Verhältnis A^ zu AQ von Null an zunimmt, und
dann konstant bleiben. Die erfindungsgemäße Verwendung von zentralen Abzugseinrichtungen hat eine Verbesserung
des Auf tref fens auf die Bahn ermöglicht, ohne daß die Schwimmeigenschaften ernstlich beeinträchtigt werden.
Mit der Erfindung werden hohe Gesamtwärmeübergangskoeffizienten
sowie gute Schwimmdrücke erreicht. Die ,Luft
zwischen der Bahn und der Oberfläche der Luftschiene ist ihrer Art nach dynamisch und in dauernder Bewegung
und stellt sicher, daß es keine ruhigen bzw. turbulenzfreien Zonen gibt.
Patentansprüche:
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Claims (7)
- PatentansprücheLuftschiene zum schwimmenden Abstützen einer kontinuierlich laufenden Bahn, wobei die Luftschiene langgestreckt ist und umschließerrLe Rohrform hat, gekennzeichnet durch gegenüberliegende Endwände (73) und gegenüberliegende Seitenwände (78) der Luftschiene (B), eine im wesentlichen ebene Platte (63), die zwischen den Seitenwänden angeordnet ist und Abstand voneinander aufweisende, in Längsrichtung verlaufende, abgerundete Ränder (60a, 61a) hat und dicht bei der abzustützenden, laufenden Bahn (W) angeordnet werden kann, wobei die Luftschiene ferner ein Paar Luftzufuhrschlitze (60, 61) hat, von denen jeweils einer entlang jedem Rand verläuft, so daß mit diesen gegenüberliegende Coanda-Düsen gebildet werden, die einen Strom unter Druck stehender Luft aus dem Inneren der Luftschiene gegen die Bahn richten, wobei sich ein Teil des Stromes entlang der Bahn zur Mitte der Luftschiene bewegt, so daß dadurch diese Teile der vom Paar gegenüberliegender Düsen abgegebenen Ströme in der Mitte der Platte zusammenströmen, eine Abzugskammer (70), die unter der Platte in der Luftschiene ausgebildet ist, und Abzugsdurchlässe (65), die sich im wesentlichen in der Mitte der Platte befinden und durch sie hindurchführen und in Verbindung mit der Äbzugskammer stehen, so daß dadurch die entgegengesetzten Teile der Luftströme durch die Abzugsdurchlässe und in die Abzugskammer geleitet werden, damit sie aus dieser abgeleitet werden.509815/0988.μ-
- 2. Luftschiene nach Anspruch 1# dadurch gekennzeichnet, daß die Abzugskammer (70) eins Öffnung (72) durch jede der gegenüberliegenden Seitenwände hindurch hat, damit aus ihr Luft abgeleitet werden kann.
- 3. Luftschiene nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die .Äbzugskammer (B, 70) von der Platte (63) und von einer weiteren Platte (74) begrenzt wird, die daran und innerhalb der Luftschiene befestigt ist.
- 4. langgestreckte und im wesentlichen rohrförmige Luftschiene, die dazu dient, eine laufende Bahn in der richtigen Lage zu halten, gekennzeichnet durch gegenüberliegende Endwände (73), gegenüberliegende Seitenwände (78), eine Platte (63) mit Abstand voneinander aufweisenden, in Längsrichtung verlaufenden Rändern (60a, 61a), die dicht bei der abzustützenden, laufenden Bahn (W) angeordnet werden können, wobei die Platte zwischen den Seitenwänden angeordnet ist, und ein Paar Luftzufuhrschlitze (60, 61), von denen jeweils einer entlang jedem Rand verläuft, so daß mit diesen Luftaustrittsdüsen gebildet werden, die einen Strom unter Druck stehender Luft aus dem Inneren der Luftschiene gegen die Bahn richten, wobei sich ein Teil der Ströme entlang der Bahn zur Mitte der Luftschiene bewegt, so daß dadurch diese Teile der vom Paar Düsen abgegebenen Ströme zur Mitte der Platte strömen, eine Abzugskammer (70), die unter der Platte in der Luftschiene ausgebildet ist, Abzugsdurchlässe, (65), die sich im wesentlichen in der Mitte der Platte befinden und durch sie hindurchführen und in Verbindung mit der Äbzugskammer stehen, so daß dadurch die Teile der Luftströme durch die Abzugsdurchlässe und in die Äbzugskammer geleitet werden, damit sie aus dieser abgeleitet werden, und Luftexnlaßöffnungen509815/0988(79) in der Luftschiene, durch die Druckluft in das Innere der Luftschiene eingespeist wird.
- 5. Luftschiene nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abzugskammer (70) eine Öffnung (72) durch jede der gegenüberliegenden Seitenwände (73) hindurch hat, damit aus ihr Luft abgeleitet werden kann.
- 6. Luftschiene nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abzugskammer von der Platte (63) und von einer weiteren Platte (74) begrenzt wird, die daran und innerhalb der Luft schiene befestigt ist.
- 7. Luftschiene, die quer zu einer kontinuierlich laufenden Bahn angeordnet werden und diese schwimmend abstützen soll und langgestreckt ist und geschlossene Rohrform hat,.gekennzeichnet durch gegenüberliegende Endwände (73),,zwei gegenüberliegende Seitenwände (78) und eine Coanda-Platte (63) zwischen den Seitenwänden, die Abstand voneinander aufweisende und abgerundete Ränder (60a, 61a) über ihre gesamte Länge hat und dicht bei der abzustützenden, laufenden Bahn (W) angeordnet werden kann, wobei die Luftschiene (B) ferner ein Paar Luftzufuhrschlitze (60, 61) hat, von denen jeweils einer entlang jedem Rand verläuft, so daß mit diesem gegenüberliegende Coanda-Düsen gebildet werden, die einen Strom unter Druck stehender Luft aus dem Inneren der Luft schiene gegen die Bahn richten, wobei sich ein Teil des Stromes entlang der Bahn zur Mitte der Luftschiene bewegt, so daß dadurch diese Teile der vom Paar gegenüberliegender Düsen abgegebenen Ströme die Tendenz haben, in der Mittender Coanda-Platte zusammenzuströmen, und wobei die Zufuhrschlitze von den abge-509815/098 8rundetaiRänder der Coanda-Platte und den Seitenwänden gebildet werden, eine Abzugskammer (70), die unter der Coanda-Platte in der Luftschiene ausgebildet ist und von der Coanda-Platte und einer weiteren Platte (74) begrenzt wird, die an der Coanda-Platte und innerhalb der Luftschiene befestigtest, und Abzugsdurchlässe (65), die sich im wesentlichen in der Mitte der Coanda-Platte befinden und durch sie hindurchführen und in Verbindung mit dem Inneren der Abzrugskammer stehen, so daß dadurch die entgegengesetzten Teile der Luftströme durch die Abzugsdurchlässe und in die Äbzugskammer geleitet werden, damit sie aus dieser abgeleitet werden.509815/0988
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