DE244632C - - Google Patents
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- DE244632C DE244632C DENDAT244632D DE244632DA DE244632C DE 244632 C DE244632 C DE 244632C DE NDAT244632 D DENDAT244632 D DE NDAT244632D DE 244632D A DE244632D A DE 244632DA DE 244632 C DE244632 C DE 244632C
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- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05C—APPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05C17/00—Hand tools or apparatus using hand held tools, for applying liquids or other fluent materials to, for spreading applied liquids or other fluent materials on, or for partially removing applied liquids or other fluent materials from, surfaces
- B05C17/02—Rollers ; Hand tools comprising coating rollers or coating endless belts
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- B05C17/00—Hand tools or apparatus using hand held tools, for applying liquids or other fluent materials to, for spreading applied liquids or other fluent materials on, or for partially removing applied liquids or other fluent materials from, surfaces
- B05C17/02—Rollers ; Hand tools comprising coating rollers or coating endless belts
- B05C17/03—Rollers ; Hand tools comprising coating rollers or coating endless belts with feed system for supplying material from an external source or with a reservoir or container for liquid or other fluent material located in or on the hand tool outside the coating roller
- B05C17/035—Rollers ; Hand tools comprising coating rollers or coating endless belts with feed system for supplying material from an external source or with a reservoir or container for liquid or other fluent material located in or on the hand tool outside the coating roller direct or indirectly to the outer surface of the coating roller
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Coating Apparatus (AREA)
Description
■-7Λ-
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft einen Handanstreichapparat mit Borstenwalze. Gemäß der Erfindung
wird das Auftragsmaterial einer mechanisch angetriebenen einseitig geführten Borstenwalze,
deren Borsten tangential zu einem zur Achse der Borstenwalze konzentrischen Kreis angeordnet sind, zugeführt, und diese
Zuführung zur Borstenwalze erfolgt mittels eines mit drei oder mehreren Kanälen durchsetzten
Flüssigkeitsgebers, dessen Kanalquerschnitte mit Hilfe einer Klappe derart verändert
werden können, daß bei lotrechter Lage der Borstenwalzenaehse eine Zuleitung des
größeren Teiles der Flüssigkeitsmenge durch den oben befindlichen Seitenkanal erfolgen
kann, während den mittleren Kanal nur eine Teilmenge der ankommenden Flüssigkeits-':
menge durchströmt und der untere Kanal i hierbei abgeschlossen ist. . ;
Der Apparat gestattet ein Anpassen an die ; wechselnden Anforderungen der verschieden- i
stein Ansfcreichobjekte, sichert ein rasches Arbeiten
und -.ermöglicht ein Auftragen des Materials bei waagerechter oder lotrechter Lage
der Borstenwalzenachse. ;
Die Zeichnungen veranschaulichen zwei der ; Erfindung entsprechende Ausführungsformen,
und zwar zeigen:
Fig. ι eine Seitenansicht mit .einem Längs- ,
schnitt .durch das MaterialzuführungsiOhr, ;
Fig. 2 eine Draufsicht,
Fig. 3 -den Materialgeber, ;
Fig. 4 eine zweite Ausfüh-rungsform des Abschlußorganes für die Materialzufuhr,
Fig. 5 die Borstenwalze 'der einen Aueführungsform,
Fig. 6 eine Seitenansicht,
Fig. 7 eine Draufsicht der anderen Ausführungsform.
Die Borsten der Walze 1, die in beiden Ausführungsformen
die gleiche ist, sind in tangentialer Richtung zu einem zur Borstenwalzenachse konzentrischen Kreis angeordnet
und in einem Hohlzylinder 2 befestigt. Zufolge dieser Schräglage der Borsten ergibt
sich beim Gebrauch des Apparates ein Auftragen des Materials auf .den anzustreichenden
Gegenstand ähnlich wie beim Gebrauch eines von Hand in schräger Lage geführten Pinsels.
Das übermäßige Umbiegen bei senkrecht stehenden Borsten wird hierbei vermieden. Das Zurückschnellen der senkrecht
stehenden Borsten, -das meistens mit einem Wegspritzen des Materials von den Borsten
verbunden ist, kommt hierbei in Wegfall. Das Drehen der Walze kann deshalb mit größerer
Geschwindigkeit geschehen. Die Walze 1 der ersten Ausführungsform läuft frei um eine
feste Achse 3, die ihrerseits in einem Auge 4
des Rahmens geführt ist und beiderseits durch Muttern 5 und 6 festgehalten wird. Der Abschluß
der Stirnseiten des Hohlzylinders 2 erfolgt einerseits durch eine eingezogene Scheibe 7, anderseits durch das die Walze 1
treibende Zahnrad 8. Das Zuflußrohr 9 verläuft in tangentialer Richtung zum äußersten
Walzenkreis tmd .endigt in einem Flüssigkeitsgeber 10. Dieser ist mit einem Ende in
das Zuflußrohr 9 eingesetzt, mit seinem anderen Ende auf die Gesamtlänge der Borstenwalze
ι erweitert und liegt am Umfang der Borstenwalze auf. Durch ,eingelegte Kerne
13 und 14 werden drei Kanäle 15, 16 und 17
gebildet, deren Durchgangsquerschnitte durch entsprechendes Einstellen einer Klappe 18 derart
verändert werden können, daß entweder der Flüssigkeitsstrom sich über die drei Kanäle
15, 16 und 17 gleichmäßig verteilt oder
der größere Teil der ankommenden Flüssigkeitsmenge durch einen der Seitenkanäle 15
oder 17 und der kleinere Teil durch den mittleren Kanal 16 strömt. Ein Abschlußorgan
11 ist in dem Schnabel des Flüssigkeitsgebers
10 eingesetzt, mit einer Öffnung i8a versehen
und trägt außerhalb des Gebers den Hebel 12. Die Klappe 18 wird durch einen Hebel 19 gedreht.
Zwecks besserer Handhabung ist das Zuflußrohr von einem Holzgriff 20, der an seinem
oberen Ende mit einer Metallhülse 21 abschließt, umgeben. Der Holzgriff 20 ist mit
einem Arm 2ia, welcher auf dem Rahmen 150
verstellbar und mittels wSchrauben 24 feststellbar angeordnet ist, verbunden. Ein Scharnier
22 ermöglicht ein Drehen von Zuflußrohr 9 und Geber 10 um die Achse 23. Eine Feder
240 zieht den Geber 10 auf die Walze 1 herab.
Ein weiterer federnder Hebel 25 mit einem Schlitz 27 erlaubt, den Flüssigkeitsgeber 10
von der Walze aufzuheben und ihn an einem Haken 26 lösbar zu befestigen. Mit Hilfe
einer Anschlagschraube 28, die in eine Büchse 29 eingeschraubt ist, kann das gegenseitige
Lagenverhältnis von Geber und Walze geändert werden. Die Büchse 29 sitzt auf dem
Rahmen 15. Zwecks wirksamer Farbverteilung ist auf dem Kopf des Gebers ein über die
Gesamtlänge der Walze sich erstreckendes Abstreichblech 30 mittels Schrauben 31 befestigt.
Das Blech 30 kann auch als Kamm oder flacher Borstenpinsel ausgebildet werden. Die Schlitze 32 gestatten ein begrenztes Verschieben
dieser Verteiler auf dem Umfang der Borstenwalze. Der Rahmen ΐζα, welcher
die Borstenwalze auf einer Längs- und einer Stirnseite umgibt, besitzt auf der Stirnseite
Lager 33 und 34, um die biegsame Welle 35 und die Kupplung 36 aufzunehmen.
Die Kupplung 36 ist in bekannter Weise ausgebildet und wird durch den Hebel 37 betätigt.
Am Ende der biegsamen Welle sitzt das antreibende Zahnrad 38, welches die Drehung
auf das getriebene Zahnrad 8 und dadurch auf die Walze überträgt. Mittels Kette 39 ist die biegsame Welle an den Holzgriff
angefügt.
Die Wirkungsweise des beschriebenen Apparates ist folgende :
Die Zufuhr der Verbrauchsflüssigkeit, die unter Druck oder unter eigener Schwere erfolgt,
wird durch Öffnen des Abschlußorganes
11 eingeleitet; mittels des Hebels 37 wird das
Antriebsrad 38 mit der Antriebswelle 35 gekuppelt. Die Borstenwalze 1 dreht sich dann
in der Pfeilrichtung. Das Material fließt den Tangentialborsten zu und wird durch den
Farbverteiler 30 gleichmäßig verteilt, um dann auf die zu streichende Fläche übertragen
zu werden. ' Je nach Bedarf läßt sich die Zuflußmenge der Farbflüssigkeit durch das Abschlußorgan
11 regeln. Die Hebel 12 und 37 sind so angeordnet, daß sie leicht von dem
Daumen und Zeigefinger der den Pinsel führenden Hand erreicht und selbst während der
Arbeit des Auftragens bewegt werden können. Der Apparat kann in wagerechter und lotrechter
Richtung gebraucht werden. Bei beiderlei Gebrauchsarten des Apparates ist es möglieh,
bei im Winkel stehenden Flächen bis dicht an die Schneidkante dieser Flächen heranzuarbeiten,
da auf der einen Stirnseite des Apparates irgendwelche Teile über die
äußerste Reihe der Borsten nicht hervorstehen. Durch entsprechendes Einstellen der Klappe
18 wird bei lotrechter Lage der Walzenachse 3 der größte Teil der. Flüssigkeit gezwungen,
durch einen der Seitenkanäle 15 oder 17 nach,
oben und von dort aus nach unten abzufließen. Soll die Arbeit beendet werden, so wird der
Materialzufluß. mittels des Hebels 12 abgestellt und der Kraftantrieb der AVelle 35 mit
Hilfe des Hebels 37 ausgeschaltet.
Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsmöglichkeit des Abschlußorganes. Der walzenförmige
Abschlußkörper 40 ist hierbei mit seinem Zapfen 41 exzentrisch drehbar in der
Stirnwand des Schnabels des Flüssigkeitsgebers gelagert und mit dem Zapfen 43 des
Drehhebels 42 verbunden. Der Zapfen 43 vollführt dabei zwischen Öffnungs- und Schlußlage
einen Weg, der einen Kreisbogen darstellt, und hierzu ist ein Schlitz 44 in der Stirnwand des Schnabels des Flüssigkeitsgebers
vorgesehen. Es ist hierbei nicht nötig, den das Abschlußorgan bildenden Walzenkörper
40 zu durchbrechen. Die strichpunktierte Stellung des Hebels 42 stellt die Lage des Abschlußorganes
bei größtem Durchgangsquerschnitt dar.
Um an Betriebskraft zu sparen, können für die Achse der Borstenwalze Kugellager vorgesehen
werden. Durch Anbringen von zwei Antriebsrädern mit entsprechender Kupplung lassen sich zwei Umlaufsgeschwindigkeiten
für die Borstenwalze erzielen. Beim Gebrauch des Apparates in lotrechter Lage der Borstenwalzenachse
3 befindet sich die biegsame Kraftübertragungswelle 35 unten. Als Kraftquelle kann ein elektrischer oder sonstiger
Kraftmotor dienen. Die Kraftübertragungsräder können natürlich auch als Reib-, Kegel-
und Schraubenräder oder Schneckengetriebe ausgebildet werden.
Die zweite Ausführungsform stimmt im Wesen mit der ersteren überein, und der Un-
terschied besteht nur in dem Kraftantrieb, der hier mittels Riemen erfolgt.
Die Antriebsriemenscheibe 45 sitzt am Ende der durch den Griff 57 geführten biegsamen
Kraftwelle 46 und treibt mittels Riemens 47 über Leitrolien 48 und 49 eine mit
der Bürstenwalze 50 fest verbundene Riemenscheibe 51. Die die Riemen- und Leitrollen
tragende Achse 52 ist in einem Schlitz 53 geführt und kann darin verstellt und festgestellt
werden, je nach dem Grad des Schlaffwerdens des Antriebsriemens 47. Die Verstellung und
Feststellung wird durch ein an sich bekanntes Spannschloß 54 und 55 erreicht. Der Kupplungshebel
56 ist unterhalb des Holzgriffes 57 angebracht und wird durch den Zeigefinger
. bewegt. Die Antriebsriemenscheibe 45 ist zwischen zwei Böckchen 58 gelagert. Der die
Tangentialborsten tragende Zylinder 59 ist mit der Riemenscheibe 51 mittels der Achse
60 und der Mutter 68 verbunden. Die Achse 60 sitzt fest im Auge 69 des Rahmens 61, der
die Walze 50 auf der Längs- und einer Stirnseite umgiebt. Ein ,Schutzblech 62, unten am
Rahmen 61 angebracht, umgibt teilweise den Umfang der Walze 50 und ist auf die gesamte
Länge der Walze durchgeführt, um eine'Verunreinigung
des Apparates durch die Walze zu verhindern. Zuführungsrohr 63 und Flüs-.
sigkeitsgeber' 64 verlaufen auch hier parallel zur biegsamen Welle. Zwecks Farbverteilung
ist ein flacher Borstenpinsel 65 am Schnabel des Flüssigkeitsgebers 64 angeschraubt. Legt
man auf die Borstenwalze eine aus Blech o. dgl. bestehende Schablone auf, die am Griff
oder einem anderen Teil des Apparates befestigt ist, so lassen sich einfache Linien,
Bänder und einfache Ornamente je nach Art der Schablone ausführen.
Claims (3)
1. Anstreichvorrichtung mit Borstenwalze und mehrteiligem Geber, dadurch
gekennzeichnet, daß die Borsten tangential an einem zur Achse des Borstenkopfes konzentrischen Zylinder angeordnet sind
und der Verteiler (13 bis 18) unmittelbar im Geber (10) gelagert ist.
2. Anstreichvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die
durch die Verteilkörper (13, 14) gebildeten Wege (15, 16, 17) des Gebers (10)
sich zu einem vor dem Ventil gelegenen Querkanal vereinigen, von dem aus das
■ Auftragmaterial durch das Ventil auf die Borstenwalze abgegeben wird.
3. Anstreichvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die
Borstenwalze (1) nur an ihrer einen Stirnseite in dem Rahmen (iS") gelagert, an
ihrer anderen Stirnseite aber frei ist, um das Hineinarbeiten mit der Walze in Ecken ausgiebig zu ermöglichen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE244632C true DE244632C (de) |
Family
ID=503655
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE244632C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3273189A (en) * | 1965-06-22 | 1966-09-20 | Gen Business Corp | Cleaning apparatus |
-
0
- DE DENDAT244632D patent/DE244632C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US3273189A (en) * | 1965-06-22 | 1966-09-20 | Gen Business Corp | Cleaning apparatus |
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