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DE2445059A1 - Verfahren und vorrichtung zum behandeln von pulver - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum behandeln von pulver

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Publication number
DE2445059A1
DE2445059A1 DE19742445059 DE2445059A DE2445059A1 DE 2445059 A1 DE2445059 A1 DE 2445059A1 DE 19742445059 DE19742445059 DE 19742445059 DE 2445059 A DE2445059 A DE 2445059A DE 2445059 A1 DE2445059 A1 DE 2445059A1
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DE
Germany
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water
powder
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inlet
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Application number
DE19742445059
Other languages
English (en)
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DE2445059C2 (de
Inventor
Lars-Erik Bjoern
Mats Juergen Martin Dip Olsson
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Saab Bofors AB
Original Assignee
Bofors AB
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Publication date
Application filed by Bofors AB filed Critical Bofors AB
Publication of DE2445059A1 publication Critical patent/DE2445059A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2445059C2 publication Critical patent/DE2445059C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C06EXPLOSIVES; MATCHES
    • C06BEXPLOSIVES OR THERMIC COMPOSITIONS; MANUFACTURE THEREOF; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS EXPLOSIVES
    • C06B21/00Apparatus or methods for working-up explosives, e.g. forming, cutting, drying
    • C06B21/0091Elimination of undesirable or temporary components of an intermediate or finished product, e.g. making porous or low density products, purifying, stabilising, drying; Deactivating; Reclaiming

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Processing Of Solid Wastes (AREA)
  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)
  • Carbon And Carbon Compounds (AREA)

Description

GLAWE, DELFS. MOLL &
PATENTANWÄLTE
DR.-ING. R. GLAWE, MÖNCHEN DIPL.-ING. K. DELFS, HAMBURG DIPL.-PHYS. DR. W. MOLL, MÖNCHEN DIPL.-CHEM. DR. U. MENGDEHL, HAMBURG
8 MÖNCHEN 26 2 HAMBURG 52
POSTFACH 37 WAITZSTR. 12
LIEBHERRSTR. 20 TEL. (040) 89 22 55
TEL. (089) 22 65 48 TELEX 21 29 21 spez
THDC 52 25 05 spez
MÖNCHEN
IHR ZEICHEN
UNSER ZEICHEN A-6
AB BOFORS
690 20 Bofors, Schweden
Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln von Pulver
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Reinigen von Pulver, insbesondere Schieß- bzw. Sprengpulver, das mit Mitteln zur Steuerung der Brenngeschwindigkeit und/oder mit Graphit oberflächenbehandelt worden ist, d.h. zum Abschei- ' den von überschüssigem Graphit und von Pulverstaub, der bei der Oberflächenbehandlung entstanden ist, sowie zum Abscheiden von Alkoholrückständen und anderen Lösungsmitteln und dgl., die ganz oder teilweise in Wasser löslich sind.
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In diesem Zusammenhang wurde u. α. schon vorgeschlagen, zuerst den Alkohol aus dem oberflächenbehandelten und mit Alkohol benetzten Pulver zu entfernen. Hierzu wurde das Pulver in Säcke gefüllt und auf hölzerne Roste in großen Blechwannen gelegt, die entweder offen oder mit einem Deckel abgedichtet waren. Sodann wurde Wasser zugegeben und erwärmt, indem man Dampf zuförderte oder das Wasser durch einen Wärmetauscher zirkulieren ließ· Eine derartige Wasserbehandlung wird üblicherweise bei drei unterschiedlichen Temperaturen, nämlich 50, 60 und 70 C durchgeführt, und zwar während einer Behandlungsdauer zwischen 6 und 24 Stunden für jede Temperatur. Die Wahl hängt ab von der Art des Pulvers. Insbesondere dann, wenn die großen Wannen offen sind, werden die Behandlungsräume sehr feucht und warm. Behandelt man darüberhinaus Pulver, welches Nitroglyzerin enthält, so wird die Umgebung noch unfreundlicher.
Nach der Wasserbehandlung wird das Pulver in speziellen Trockenräumen bei etwa 50° getrocknet. Aus den Trockenräumen werden die Pulversäcke abtransportiert zum Nachsieben. Dieses Nachsieben wird auf flachen oder anderen Sieben ausgeführt, auf denen loser Graphit, Pulverzerkleinerungsmittel sowie zu große und zu kleine Pulverkörner abgesondert werden. Dies ist ein äußerst gefährlicher Vorgang, da sich das Pulver bei diesem Verfahrensschritt in trockenem Zustand befindet und da die hier verwendeten Siebe immer irgendwelche bewegbaren Teile aufweisen. Das nachgesiebte Pulver wird anschließend zum endgültigen Mischen abtransportiert.
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Der Erfindung liegt vor allem die Aufgabe zugrunde, den Verfahrensablauf zu vereinfachen und ihn sicherer sowie angenehmer fUr das Bedienungspersonal zu gestalten.
Das Verfahren und die Vorrichtung nach der Erfindung finden insbesondere auf solch« Pulver Anwendung, das im Laufe der Behandlung bereits mindestens einmal vorgesiebt worden ist und noch Lösungsmittel enthält. Sollte es also entzündet werden, so wird es langsam brennen und sich leicht löschen lassen. Zu große und zu kleine Pulverkörner sind dann entfernt worden, so daS lediglich der Pulverstaub, der auf die Oberflächenbehandlung zurückgeht, und das Überschüssige Graphit sowie Alkohol noch abzuscheiden sind.
Das Verfahren nach der Erfindung kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, daß das Pulver in irgendeiner geeigneten Weise in einen Behälter oder Kessel eingegeben wird, beispielsweise in Form einer Wassersuspension in den oberen Teil des Behälters eingepumpt wird, wo es mit einem aufwärts gerichteten Wasserstrom in Berührung kommt, durch' den es nach unten fällt und gereinigt wird, während die dabei abgetrennten Verunreinigungen von dem Wasserstrom nach oben geführt und über einen Überlauf ausgetragen werden} daß die gewaschenen, nach unten fallenden Pulverkörner in einen Wasserbehandlungsbehälter wandern oder gefördert werden} und daß sodann Alkoholrückstände, Lösungsmittel u. dgl. durch Zirkulation und. Erwärmung des Wassers im Wasserbehälter aus dem Pulver ausgewaschen werden. In bestimmten Fällen
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kann es erforderlich werden, das Wasser einmal oder mehrmals zu wechseln. Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, daß mindestens ein Behälter oder Kessel vorgesehen ist, der an seinem Boden an mindestens einen Wassereinlaß angeschlossen ist und an seinem Oberteil einen Überlauf aufweist, um einen aufwärts gerichteten Wasserstrom zu erzeugen} und daß der Behälter Über eine Leitung an einen Wasserbehandlungsbehälter angeschlossen ist, in welchen die gewaschenen Pulverkörner hineingelangen können.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels im Zusammenhang mit der beiliegenden Zeichnung. Die Zeichnung zeigt in:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung j
Fig. 2a einen Horizontalschnitt durch den oberen Teil eines Behälters nach Fig. 1}
Fig. 2b einen Vertikalschnitt durch den Oberteil des Behälters nach Fig. 2a.
Die Vorrichtung nach Fig. 1 dient zum Behandeln von Pulver, das vorgesiebt worden ist, wobei die zu großen und zu kleinen Pulverkörner entfernt worden sind. Das oberflächenbehandelte Pulver wird in ein Gefäß 1 eingegeben. Es soll über einen
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im Boden des Gefäßes 1 angeordneten Ejektor 2 in einen Behälter 3 der erfindungsgemäßen Vorrichtung eingegeben werden. Weiterhin ist ein Wasserbehandlungsbehälter 4 vorgesehen, und zwar direkt unterhalb des Behälters 3, wobei die beiden Behälter 3 und 4 über eine Verbindung in Form einer vorzugsweise konischen Leitung 5 aneinander angeschlossen sind. Der Behälter 3 weist in seinem oberen Bereich einen Einlaß 6 auf, der über eine Leitung 7 an den Ejektor 2 des Gefäßes 1 angeschlossen ist. Weiterhin besitzt der Behälter 3 einen Überlauf 8. Der Wasserbehandlungsbehälter 5 weist in seinem oberen Bereich einen Wassereinlaß 9 auf, der an ein Einlaßventil 10 angeschlossen ist. Weiterhin steht der Wasserbehandlungsbehälter 4 mit einer Pumpe 11 und einem Wärmetauscher 12 in Verbindung. Letzterer wird über eine Einlaßleitung 13 und eine Auslaßleitung 14 mit Dampf beaufschlagt. Auf diese Weise wird das Wasser erwärmt, und zwar durch Zirkulation zwischen dem unteren und dem oberen Teil des Wasserbehandlungsbehälters 4, wobei das Wasser von der Pumpe 11 durch eine Leitung und den Wärmetauscher 12 gefördert wird. Der Wasserbehandlungsbehälter 4 weist ferner an seinem Boden ein Dränageventil auf, durch welches das waserbehandelte Pulver abgezogen wird. Im unteren Bereich des Wasserbehandlungsbehälters 4 ist ein nicht gezeigtes Filter vorgesehen, das das Pulver daran hindert, in die Leitung zur Pumpe 11 einzutreten» .
Zwei Einlaßleitungen 17 und 18 für klares Wasser sind an die Leitung 5 angeschlossen. Zur Steuerung des klaren Wassers
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dient ein Einlaßventil 19. Durch die Zufuhr von Wasser durch die Einlaßleitungen 17 und 18, die im vorliegenden Falle übereinander angeordnet sind, wird ein nach oben gerichteter Wasserstrom durch die Leitung 5 zum Überlauf erzeugt. Es handelt sich dabei um eine stark verwirbelte Wasserströmung. Der Überlauf 8 des Behälters 3 ist an einen Schlammabscheider 20 angeschlossen.
Im Betrieb sind die Behälter 3 und 4 mit Wasser gefüllt. Auch ist das Einlaßventil 19 für die Einlaßleitungen 17 und 18 geöffnet, so daß man den erwünschten, nach oben gerichteten und strudeiförmigen Wasserstrom erhälto Das Pulver wird in den Behälter 3 eingeführt, wo es in §erührung mit dem Wasserstrom gelangt. Dabei fällt es durch den Wasserstrom nach unten, während letzterer gleichzeitig das überschüssige Graphit und den Pulverstaub von den Pulverkörnern abtrennt. Die Stärke der Strömung wird über das Einlaßventil 19 so eingestellt, daß der Wasserstrom die Verunreinigungen nach oben zum Überlauf fördert, dabei jedoch den vergleichsweise schweren Pulverkörnern die Möglichkeit gibt, nach unten durch die Leitung 5 in den Wasserbehandlungsbehälter 4 zu fallen.
Wenn das gesamte gewaschene Pulver nach unten in den Wasserbehandlungsbehälter 4 gesunken ist, so beginnt die Wasserbehandlung zum Entfernen des Alkohols und der anderen Lösungsmittel, die teilweise oder vollständig in Wasser löslich sind. Dabei wird das Wasser des Wasserbehandlungsbehälters 4 von der Pumpe 11 durch den Wärmetauscher 12
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zirkuliert. Die Wasserbehandlung kann eine Anzahl von Temperaturstufen umfassen, beispielsweise 50, 60 und 70 C. Die Behandlungsdauer bei jeder Temperatur wird in der Regel zwischen 6 und 24 Stunden liegen. Bei jedem Temperaturanstieg wird das Wasser gewechselt. In bestimmten Fällen können auch andere Temperaturen und Behandlungszeiten in Frage kommen, und man kann das Wasser auch seltener oder häufiger wechseln. Beispielsweise kann es für besonders dickwandiges Pulver vorteilhaft sein, die Behandlungszeit auszudenken und die Temperatur zu erhöhen. Wenn die Wasserbehandlung beendet ist, so kann man das Pulver beispielsweise in Säcke füllen und zum Trocknen abtransportieren.
Gemäß Fig. 2a und 2b ist der in Fig. 1 gezeigte Behälter 3 mit besonderen Einsätzen am Einlaß 6 versehen, wobei jeder Einsatz aus einer zu einem Ring 21 gebogenen Platte besteht, die vier FUhrungsflügel 2 aufweist. Letztere stehen radial vom Führungsring ab und greifen in Ausnehmungen der Behälterwand ein, so daß die Einsätze die gewünschte Stellung einnehmen. Im vorliegenden Fall handelt es sich um zwei Einsätze, die übereinander angeordnet sind. Sie dienen dazu, das eingeförderte Pulver schnell nach unten in den Behälter sinken zu lassen und es daran zu hindern, direkt über den Überlauf 8 auszutreten.
Das Verfahren zum Reinigen von Pulver, das mit Mitteln zur Steuerung der Brenngeschwindigkeit und/oder mit Graphit oberflächenbehandelt Worden ist, d. h.f das Verfahren zum
Abscheiden von überschüssigem Graphit und von Pulverstaub, der bei der Oberflächenbehandlung entstanden ist, sowie zum Abscheiden von Alkoholrückständen und anderen Lösungsmitteln u. dgl., die ganz oder teilweise im Wasser löslich sind, besteht im wesentlichen darin, daß das Pulver in den Behälter 3 eingegeben wird, in welchem es mit einem aufwärts gerichteten Wasserstrom in Berührungkommt, durch den es nach unten fällt und gereinigt wird, während die dabei abgetrennten Verunreinigungen von dem Wasserstrom nach oben geführt -rd und über den Überlauf 8 ausgetragen werden, daß die gewaschenen, nach unten fallenden Pulverkörner in den Wasserbehandlur^behälter 4 wandern oder gefördert werden und daß sodann Alkoholrückstände, Lösungenmittel u. dgl. durch Zirkulation und Erwärmung des Wassers im Wasserbehandlungsbehälter aus dem Pulver ausgewaschen werden· Dabei ist es u. a. vorteilhaft, das Pulver zusammen mit Wasser über einen im oberen Teil des Behälters 3 angeordneten Einlaß in den Behälter einzuspritzen und den nach oben gerichteten Wasserstrom durch eine zwischen den Behältern 3 und 4 liegende konische Leitung zu führen und schließlich diesen nach oben gerichteten Wasserstrom unter der Einwirkung geeigneter Bauteile wirbeiförmig durch die Leitung verlaufen zu lassen·
Die Erfindung soll auf die oben beschriebenen Ausführungsbeispiele nicht eingeschränkt sein. Vielmehr sind Abwandlungsmöglichkeiten gegeben. So kann man beispielsweise den Behälter 3 seitlich zum Wasserbehandlungsbehälter 4 anordnen, so daß
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das im erstgenannten Behälter gewaschene Pulver von einer Pumpe o. dgl. in den Wasserbehandlungsbehälter gefördert wird. Weiterhin kann man eine Anzahl von Wasserbehandlungsbehältern Seite an Seite und neben ein und demselben Behälter 3 mit seinem konischen Abschnitt 5 anordnen.
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Claims (9)

Patentansprüche
1. Verfahren zum Reinigen von Pulver, das mit Mitteln zur Steuerung der Brenngeschwindigkeit und/oder mit Graphit oberflächenbehandelt worden ist, d. ho, zum Abscheiden von überschüssigem Graphit und von Pulverstaub, der bei der Oberflächenbehandlung entstanden ist, sowie zum Abscheiden von Alkoholrückständen und anderen Lösungsmitteln u. dgl., die ganz oder teilweise in Wasser löslich sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Pulver in einen Behälter (3) eingegeben wird, in welchem es mit einem aufwärts gerichteten Wasserstrom in Berührung kommt, durch den es nach unten fällt und gereinigt wird, während die dabei abgetrennten Verunreinigungen von dem Wasserstrom nach oben geführt und
se
über einen Überlauf (8) austragen werdenj daß die gewaschenen, nach unten fallenden Pulverkörner in einen Wasserbehandlungsbehälter (4) wandern oder gefördert werden} und daß sodann Alkoholrückstände, Lösungsmittel u. dgl. durch Zirkulation und Erwärmung des Wassers im Wasserbehandlungsbehälter aus dem Pulver ausgewaschen werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Pulver zusammen mit Wasser über einen im oberen
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Bereich des Behälters (3) vorgesehenen Einlaß (6) in den Behälter eingespritzt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der nach oben gerichtete Wasserstrom durch eine konische, zwischen den Behältern (3) und (4) verlaufende Leitung gefördert und durch geeignete Einrichtungen zu einer Wirbelbewegung innerhalb dieser Leitung gezwungen wird.
4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3, zum Reinigen von Pulver, das mit Mitteln zur Steuerung der Brenngeschwindigkeit und/oder mit Graphit oberflächenbehandelt worden ist, d. h., zum Abscheiden von überschüssigem Graphit und von Pulverstaub, der bei der Oberflächenbehandlung entstanden ist, sowie zum Abscheiden von Alkoholrückständen und anderen Lösungsmitteln u. dgl.,die ganz oder teilweise in Wasser löslich sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens ein Behälter (3) vorgesehen ist, der an ( seinem Boden an mindestens einen Wassereinlaß (17, 18) angeschlossen ist und an seinem Oberteil einen Überlauf (8) aufweist, um einen aufwärts gerichteten Wasserstrom zu erzeugeni und daß der Behälter über eine Leitung (5) an einen Wasserbehandlungsbehälter (4) angeschlossen ist, in welchen die gewaschenen Pulverkörner hineingelangen
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5. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Behälter (3) oberhalb des Wasserbehandlungsbe-
liegt
hälters (4) und an diesen über eine Verbindung in Form einer konischen Leitung (5) angeschlossen ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet,
daß zwei Wassereinlässe (17, 18) vorgesehen und an die konische Leitung (5) angeschlossen sind und daß der nach oben gerichtete Wasserstrom von den Einlassen durch Teile der konischen Leitung zum Überlauf (8) verläuft.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Einlasse (17, 18) so angeordnet sind, daß der nach oben gerichtete Wasserstrom verwirbelt wird bzw. wirbeiförmig verläuft.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Behälter (3) in seinem oberen Bereich einen Einlaß (6) zum Einspritzen von Pulver zusammen mit Wasser aufweist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der Einlaß (6) innerhalb des Behälters (3) mit Einsätzen (21, 22) versehen ist, um den Austritt des einge-
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spritzten Pulvers über den Überlauf (8) zu verhindern.
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DE2445059A 1973-09-20 1974-09-20 Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Pulver Expired DE2445059C2 (de)

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SE7312798A SE7312798L (de) 1973-09-20 1973-09-20

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NL180500C (nl) 1987-03-02
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