DE2443939A1 - Mehrfachverbinder - Google Patents
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- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05K—PRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
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- Coupling Device And Connection With Printed Circuit (AREA)
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- Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)
Description
_. , .. Manchan, 13. September 1974
Patentanwalt
Dipl.-Ing. G. W. Schmidt Mein Zeichen: Tomkiewicz
8 München 5 Case MX-12
Buttermelcherstraße19 _ ,
Molex Incorporated, Lisle, Illinois, V.St.A.
Mehrfachverbinder
Die Erfindung betrifft einen Mehrfachverbinder für elektrische Baueinheiten, und zwar einen Verbinder
mit reibungsfreier Stifteinführung.
Der Ausdruck "elektrische Baueinheiten" umfasst Vorrichtungen oder Schaltungen aller Art, wie ζ·B. Baueinheiten
mit integrierten Schaltungen (large scale integrated circuit packages, auch LSI genannt), Baueinheiten
mit doppelter Stiftreihe (dual-in-line packages) oder andere Baueinheiten oder Schaltungen mit einer
Mehrzahl von Kontaktstiften oder -federn.
Das übliche Verfahren zur Verbindung elektrischer Komponenten mit gedruckten Schaltungen besteht
darin, dass man die herausragenden Anschlussdrähte mit
leitenden Teilen der gedruckten Schaltung verlötet. Nachteile dieses Verfahrens sind die Kosten des Anlötens
und die Schwierigkeit, die angelöteten Komponenten erforderlichenfalls auszuwechseln. Diese Schwie-
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rigkeiten werden fast unüberwindlich bei Verwendung von hochentwickelten modernen Baueinheiten wie z.B.
Einheiten mit doppelten Stiftreihen, die beispielsweise acht oder vierzehn Kontaktstifte haben, oder die LSI
genannten Baueinheiten, die im allgemeinen vierzig Stifte oder Kontaktfedern aufweisen.
Um die Schwierigkeiten zu überwinden, die beim Anlöten der einzelnen Komponenten auftreten, wurden
bereits verschiedene Arten von Verbindern zur Aufnahme von Kontaktstiften oder -federn entwickelt. Beispiele
solcher Verbinder für Transistorschaltungen und Baueinheiten
mit doppelten Stiftreihen finden sich in den USA-Patentschriften 3 516 044 und 3 673 5^3. Obwohl
durch diese Verbinder die Schwierigkeit der Auswechselung von elektrischen Komponenten überwunden wird,
haben sie aber eine Reihe von anderen Nachteilen. Die Hauptschwierigkeit besteht darin, dass man zum Zwecke
der Verbindung der Kontaktfedern mit dem Verbinder eine verhältnismässig grosse Kraft auf die Kontaktfedern
ausüben muss.
Beispielsweise enthalten die LSI genannten Baueinheiten nicht nur eine grosse Anzahl von Kontaktfedern,
sondern diese Kontaktfedern sind wegen der geforderten Miniaturisierung auch verhältnismässig schwach
und empfindlich. Benutzt man Steckerstifte od.dgl., die mit einer gewissen Kraftanwendung eingeführt werden
müssen, so ist die Gesamtkraft sehr erheblich,
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wenn eine grosse Anzahl von Stiften gleichzeitig eingeführt werden muss. Darüber hinaus kommt es häufig
vor, dass die empfindlichen Kontaktfedern nicht imstande sind, dem Einführungsdruck zu widerstehen, ohne
sich zu verbiegen oder sonst beschädigt zu werden.
Um die genannten Nachteile zu vermeiden, wurden bereits Mehrfachverbinder mit reibungsfreier Stifteinführung
vorgeschlagen. Ein Beispiel hierfür findet sich in der USA-Patentschrift 3 683 317. Diese Einrichtungen
haben jedoch eine Reihe von Nachteilen, beispielsweise das Fehlen einer sicheren mechanischen Halterungsmöglichkeit
für die elektrische Baueinheit, die verhältnismässig grosse Kraft, die erforderlich ist, um nach
der Einführung der Kontaktfedern di.e sichere elektri-
sehe Verbindung mit denselben zu erzielen, die Schwierigkeit
der Montage der Baueinheit infolge der Tatsache, dass der Verbinder getrennte, nicht mit ihm verbundene
Gehäuseteile enthält, und die Schwierigkeit des Lösens der montierten Baueinheit zum Zwecke der
Auswechselung.
Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung eines für Miniaturisierung geeigneten Mehrfachverbinders
mit reibungsfreier Stifteinführung, der einfach in der Anwendung ist, der zuverlässig arbeitet,
der sich leicht und billig - insbesondere in Massenfertigung - herstellen lässt, und der die genannten
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Nachteile der bekannten Vorrichtungen vermeidet. Es sollen also die relativ zueinander beweglichen Gehäuseteile
bereits vor der Verwendung des Verbinders unverlierbar miteinander verbunden sein,, der Verbinder soll
eine sichere mechanische Halterung der mit ihm verbundenen Baueinheit ermöglichen, er soll eine zuverlässige
elektrische Verbindung mit den eingeführten Kontaktfedern gewährleisten, ohne sie zu beschädigen, und er
soll so ausgebildet sein9 dass jederzeit ein einfaches und sicheres Lösen der montierten Baueinheit möglich
ist.
Das Wesen der Erfindung geht aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der
Zeichnung und aus den Ansprüchen hervor»
Pig,, i isst ein Schnitt nach Linie 1-1 der Fig.
3 durch einen Mehrfachverbinder nach der Erfindung, der den mit einer gedruckten Schaltung verbundenen
Verbinder während der Montage einer elektrischen Baueinheit zeigt«
Pig«, 2 Ist ©in Schnitt wie Pig« I3 der den Verbinder
nach der Montag© d®? Baueinheit zeigt»
Pig» 3 ist ©in Schnitt nach Linie 3=3 der Fig»
Ip ifolbel de? Deutlichkeit wegen sinige Einzelheiten
fortgelassen sind«,
Pigo k ist ein ähnlicher Tel!schnitt, der den
Verbinder nach der Montag© der Baueinheit g
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Pig. 5 ist eine teilweise Aufsicht auf einen Verbinder nach Fig. 1.
Fig. 6 ist die entsprechende Ansicht von unten,
Fig. 7 ist eine vergrösserte Seitenansicht eines Kontaktstückes oder -Streifens des Verbinders
nach Fig. 1.
Fig. 8 zeigt das gleiche Kontaktstück in der anderen Seitenansicht.
Der in der Zeichnung dargestellte Verbinder nach der Erfindung ist mit dem allgemeinen Bezugszeichen
10 bezeichnet. Er hat die Aufgabe, lösbare elektrische Verbindungen zu einer mit einer Mehrzahl von
Kontaktfedern versehenen elektrischen Baueinheit 12 herzustellen und zugleich diese mechanisch zu halten,
wobei die Baueinheit 12 mit den leitenden Teilen Ik
einer gedruckten Schaltung 16 verbunden wird. Die bezüglich der Grosse und der Anordnung der Kontaktfedern
genormte elektrische Baueinheit 12 kann beispielsweise eine der LSI genannten integrierten Schaltungen mit
vierzig Kontaktstiften oder -federn 18 sein, die in zwei Reihen angeordnet sind. Sie kann natürlich auch
eine beliebige andere Anordnung mit zwei Reihen von Kontaktfedern sein, welche Halbleiterkomponenten oder
sonstige Teile enthält. Obwohl der Verbinder 10 bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel mit einer gedruckten
Schaltung 16 verbunden ist, kann er statt
B 0 9 8 1 2 / U B 4 4
dessen auch mit irgendeiner anderen Schaltung oder Einrichtung verbunden sein.
Der Verbinder 10 enthält ein Gehäuse, welches mit dem allgemeinen Bezugszeichen 20 bezeichnet ist.
Es enthält ein Hauptteil 22 mit einer Ausnehmung oder
Höhlung 2k, und einen in der Höhlung in vertikaler
Richtung beweglichen Steuerschieber 26. In Pig. I, 3, 5 und 6 befindet der Steuerschieber sich in seiner
äusseren (in der Zeichnung oberen) Stellung relativ zum Hauptteil des Gehäuses. Eine mit dem allgemeinen
Bezugszeichen 28 (Fig. 3 und k) bezeichnete Fangvorrichtung
verhindert eine Bewegung des Steuerschiebers über die äussere Stellung hinaus, und damit ein unbeabsichtigtes
Abnehmen oder Verlieren desselben. Eine mit dem allgemeinen Bezugszeichen 30 (Fig. 3 und k)
bezeichnete Verriegelungsvorrichtung dient dazu, den Steuerschieber 26 in seiner inneren (in der Zeichnung
unteren) Stellung zu halten, nachdem er in diese gedrückt wurde.
Als Auflagefläche für die elektrische Baueinheit 12 enthält der Steuerschieber 26 eine obere Fläche
32. Das Hauptteil 22 des Gehäuses hat eine Mehrzahl von Aussparungen 3^ zur Aufnahme der Kontaktfedern an
den Seiten der Höhlung, deren Anzahl und Anordnung derjenigen der Kontaktfedern 18 der Baueinheit 12 entspricht.
Wenn die Baueinheit auf die Fläche 32/ aufgesetzt wird, treten die Kontaktfedern 18 in die Aussparungen
3^ ein.
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Die Kontaktfedern 18 treten in elektrischen Kontakt mit den Kontaktstücken oder -streifen 36,
deren Anzahl gleich der der Kontaktfedern 18 und der Aussparungen 34 ist. Jedes Kontaktstück 36 enthält
ein Federteil 38, welches in der normalen oder entspannten Stellung des Kontaktstückes 36 (Fig. 1) eine solche
Stellung einnimmt, dass die zugehörige Kontaktfeder 18 unbehindert und reibungsfrei in die Aussparung 34
eingeführt werden kann. Wenn dann die Baueinheit 12 zusammen mit dem Steuerschieber 26 aus der äusseren
Stellung der Fig. 1 in die innere Stellung der Fig. 2 gedrückt wird, drücken die Steuerflächen des Schiebers
26 die Federteile 38 der Kontaktstücke fest gegen die Kontaktfedern 18, wobei einerseits-ein sicherer elektrischer
Kontakt mit den Kontaktfedern hergestellt und andererseits die Baueinheit 12 sicher in ihrer Stellung
gehalten wird.
Nach dieser mehr oder weniger prinzipiellen Beschreibung soll auf die Einzelheiten des dargestellten
Ausführungsbeispiels eingegangen werden. Das Hauptteil 22 des Gehäuses hat eine im wesentlichen rechteckige
oder kastenartige Form,, die der der Baueinheit 12 entspricht. Es enthält zusammenhängende aussere Wandungen,
nämlich die gegenüberliegenden Seitenwände 42 und die Endwände 44. wie am besten aus Fig. 5 zu ersehen,
befindet die Höhlung 24 zur Aufnahme des Steuerschie-
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bars 26 sich zwischen den Wänden 42 und 44. Die Seitenwände 42 sind durch im Abstand voneinander angeordnete
Querstreben 46 miteinander verbunden und versteift. Die Oberkanten der Querstreben 46 begrenzen die Höhlung 24
nach unten. Die unteren Vorsprünge 48 der Querstreben bewirken, dass die gedruckte Schaltung 16 einen gewissen
Abstand von der Unterseite des Hauptteiles 22 des Gehäuses hat, um den Austausch von Wärme und/oder
heissen Gasen zu ermöglichen, die während des Verlofcens
der'Kontaktstück© J6 mit den leitenden Teilen der
gedruckten Schaltung entstehen können, sowie um eine Belüftung der Baueinheit im Betrieb zu ermöglichen.
Die Querstrebsn 46 bestehen aus einem stück mit dem
Hauptteil des Gehäuses ο
Dex3 Steuerschieber 26 entspricht in seiner» Gestalt
dem Hauptteil 22„ ist jedoch kleiner als dieses,
und passt genau in die Höhlung 24O Er enthalt die Endwände
50 und die Seitenwände 52ο Zur Versteifung des
Steuerschiebers sowie zur Belüftung der Baueinheit 12
sind die Seitenwand© 52 durch im Abstand voneinander
angeordnete Querstreben- 54 miteinander verbunden9 die
aus einem Stück ait dan Seitenwand®!! bestehen0 Die
äusseren Teile der Seitenwände enthalten die Auflagefläche 32 für die Baueinheit 12O Die Endwände 50 sind
beim Bezugsseichen 56 (PIg0 3) erhöht„ um die Baueinheit
zu schützen und sicher aufzunehmen. Die Steuer»
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flächen 40 "befinden sich an den Seiten der Wände 52.
Wie erwähnt kann der Steuerschieber zwischen . der äusseren Stellung der Pig. 1 und der inneren Stellung
der Fig. 2 verschoben werden. Der Steuerschieber 26 und das Hauptteil 22 des Gehäuses sind getrennte
Teile. Nach der Herstellung dieser Teile wird der Steuerschieber 26 über die Höhlung 24 gebracht und nach
unten gedrückt. Hierbei und bei der späteren Bewegung zwischen der äusseren und der inneren Stellung wird
der Schieber durch zwei Vorsprünge 58 (Fig. 5) seiner
Endwände 50 geführt, welche in passenden Führungsschlitzen 6o der Endwände 44 des Hauptteils 22 gleiten.
Wenn der Steuerschieber 26 in dieser Weise in das Hauptteil 22 eingesetzt wird, tritt die Fangvorrichtung
28 in Funktion, welche die beiden Teile unverlierbar miteinander verbindet und sie zwecks leichterer
und bequemerer Handhabung auch weiterhin zusammenhält. Wie am besten aus Fig. 3 und 4 zu ersehen,
enthält die Fangvorrichtung 28 zwei hakenförmige Finger 62, welche elastische Verlängerungen zweier Querstreben
48 sind und aus einem Stück mit diesen bestehen. Die Finger 62 greifen in entsprechende Halteflächen
64 zweier Querstreben 54 des Schiebers 26 ein.
Wenn der Schieber erstmalig in die Höhlung 24 eingeführt wird, bewirken die Schrägflächen 66 der Finger
62, dass diese zurückgedrückt werden. Wenn der Schieber 26 die äussere Stellung erreicht hat, schnappen
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die Pinger über den Halteflächen 64 ein und verhindern
eine Auswärtsbewegung des Schiebers, so dass er unverlierbar
am Hauptteil 22 gehalten wird.
Diese in Pig» 1 und 3 gezeigte Stellung ist eine stabile Stellung, d.h. der Schieber ist nicht etwa
lose, so dass er zwischen der äusseren und der inneren Stellung hin- und herklappern kann9 sondern er wird,
wie nachstehend erläutert, durch Reibeingriff in der äusseren Stellung gehalten. In dieser Stellung kann der
Verbinder auf Lager gehalten und verschickt werden, bis er zum Anschluss einer Baueinheit verwendet wird«, Die
Verriegelungsvorrichtung 30 enthält zwei elastische,
aus einem Stück mit den Endwänden kk der Hauptteils
bestehende Haken 68» Jeder dieser Haken hat eine Endfläche 70, die beim Einsetzen des Schiebers über die
Aussenfläche der Endwand 50 des Schiebers hinweggleitet.
Wie am besten aus Fig» 3 zu ersehen, sind die Haken
68 in der äusseren Stellung des Schiebers elastisch nach aussen verbogen, so dass sie den Schieber durch
Reibeingriff ihrer Kunststofflächen sicher in dieser Stellung halten, bis er heruntergedrückt wird. Auch
dieses scheinbar nebensächliche Merkmal trägt erheblich zur bequemen, schnellen und rationellen Verwendung
des Verbinders bei.
Wenr der Schieber 26 aus der äusseren in die innere Stellung bewegt wird, wird er in dieser Stellung
verriegelt, indem die Spitzen· der Haken in die Halte-
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flächen 72 der Wände 50 eingreifen. Die oberen Enden der Haken sind sanft gerundet, so dass sie leicht von
Hand nach aussen gedrückt werden können, um den Schieber 26 zurückzuziehen. Dies wird noch dadurch erleichtert,
dass die Haken 68 an den Enden des Hauptteils 22 leicht zugänglich sind.
Eines der Kontaktstücke oder -streifen 36 ist
in Fig. 7 und 8 vergrössert herausgezeichnet. Es enthält ein gerades Pusstück 74, welches unten in einen
Stiftkontakt 76 ausläuft, der aus der Unterseite des
Hauptteiles 22 des Gehäuses herausragt. Der Stiftkontakt 76 kann durch eines der bekannten Lötverfahren
mit einer äusseren Schaltung, z.B. mit den leitenden Teilen 14 einer gedruckten Schaltung 16, verbunden
werden. Am oberen Ende des Fusstückes 74 hat das Kontaktstück
36 ein verbreitertes Stück 78 (Fig. 8), aus dem eine elastische Haltezunge 80 herausgedrückt ist.
Das Federteil 38 des Kontaktstiftes 36 ist ein
im wesentlichen U-förmiges Teil des KontaktStückes.
Das Federteil 38 ist gegenüber der Ebene des Fussstückes 74 durch ein Querstück 82 seitlich versetzt.
Das Ende des Federteiles 38 läuft in ein verbreitertes Kopfstück 84 (Fig. 8) aus.
Bei der Montage des Verbinders 10 werden die Kontaktstücke 36 lediglich in das Hauptteil 22 eingesetzt.
Sie werden einerseits durch die Haltezungen 80 (Fig. 1) an ihrem Platz gehalten, und andererseits
durch das Querstück 82, Wie am besten aus Fig. 5 zu
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- 12 - 2443933
ersehen» hat jede der die Kontaktstücke aufnehmenden
Aussparungen Jk einen im wesentlichen quadratischen
Querschnitt und reicht bis zur Oberkante des Hauptteiles hinauf» Dia Aussparungen 3^ entsprechen nach
ihrer Zahl und Anordnung den Kontaktfedern 18 der Baueinheit 12. Sie haben eine solche GrOSSe9 dass sie
einen freien und unbehinderten Eintritt der Kontaktfedern in die Aussparungen ermöglichen,, Jede der Aussparungen
3^ ist durch einen Schlitz oder Kanal 86,
welcher etwas enger ist als die Aussparung 3^·» oit
der Höhlung 24 verbunden.
Wenn das Kontaktstück 36 in das Hauptteil 22
eingesetzt wird,, wird der Stiftkontakt ?6 in die Aussparung
3^ eingeführte Wenn die Abwärtsbewegung fortschreitet,
hält das verbreitert© Stück 78 das Kontaktstück
in der gewünschten Stellung in der Aussparung 3^»
Das vordere Endes dLho der Stiftkontakt 76, trit't in
©inen Kanal 88 (Pig« 1) eins der sich ¥on. der Ausspa- '
rung 3^ nach unten erstrecktο Es stösst dabei gegen
eine schräge Leitfläche 90p die den Stiftkontakt 76 nach unten leitet,, bis er unten aus dem Hauptteil 22
herausragt» Wenn die Haltezunge 80 den Boden der Aussparung
Jh erreicht„ wird sie elastisch gegen das
Pusstück 74* gedrückt j bis si© bei weiterer Einführung
nach aussen federt und sich gegen den Vorsprung 92 legt,
wodurch ein Herausziehen des Kontaktstückes verhindert wird« Es sind nach aussen gerichtete Schlitze 9^ vox»-
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gesehen, die ein Zuruekdrucken der Haltezungen ermögliehen,
wenn die Kontaktstifte wieder abgenommen werden sollen. Nach voller Einführung des Kontaktstückes
36 legt das Querstück 82 sich gegen den Boden des Schlitzes 86, um ein zu tiefes Eindringen des Kontaktstückes
zu verhindern.
Da die Kontaktfedern 18 der Baueinheit 12 in grosser Zahl vorhanden und infolge der Miniaturisierung
sehr klein und empfindlich sind, muss die zum Einführen der Kontaktfedern erforderliche Kraft so gering als
möglich sein. Daher sind die Kontaktstücke 36 derart
ausgebildet, dass die Kontaktfedern 18 völlig unbehindert in die Aussparungen 3^ eintreten können. Wie am
besten aus Fig. 1 zu ersehen, liegen die Federteile zunächst in den Schlitzen 86 und in der Höhlung 2k. Nur
das verbreiterte Kopfstück Qk liegt in der Aussparung 3k, so dass die Kontaktfedern 18 leicht zwischen den
Federteilen 38 und den Wänden 96 eingeführt werden können.
Nachdem die Baueinheit 12 so auf die Flächen gelegt ist, dass die Kontaktfedern 18 sich, wie in
Fig. 1 dargestellt, in den Aussparungen 3^ befinden,
werden die Baueinheit 12 und der Schieber 26 leicht von Hand aus der äusseren in die innere Stellung gedrückt.
Die Seitenwände 52 des Schiebers haben schräge Steuerflächen kö von solcher Länge, dass sie alle Kontaktstücke
36 überdecken. Während dieser Bewegung kom-
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men die Steuerflächen 40 mit denjenigen Teilen der
Kontaktstücke in Eingriff g, die in die Höhlung 2^ hineinragen,
so dass die Federteile 38 der Kontaktstücke ganz in die Aussparungen 3^ hineingedrückt werden.
Infolgedessen werden die Federballe 3B9 wie am besten
aus Fig. 2 zu ersehen^ fest gegen die Kontaktfedern 18 gedrückt, so dass diese federnd zwischen den Federteilen
und den Wänden % gehalten werden., Wegen der durch
die Steuerflächen kO bewirkten mechanischen Übersetzung
ist hierfür keine sehr grosse Kraft erforderlich«, Gleichseitig
wird eine gute elektrische Verbindung zwischen einer jeden Kontaktfeder 18 und dem zugehörigen Kontaktstück
36 erzielte Ausserdem wird die Baueinheit 12
durch die feste Einklemmung der Kontaktfedern 18 sicher an ihrem Platz gehalten»
Es ist stets möglichp dass eine Auswechselung
der eingesetzten Baueinheit erforderlich wird. In diesem Falle ist es lediglich erforderlieh, die beiden
Haken 68 (Fig. 4), die den Schieber in der inneren Stellung
halten, auseinanderzudrücken. Infolge der federnden Ausbildung der Kontaktstüeke 36 und ihres Eingriffes
mit den schrägen Steuerflächen 40 springt dann der Schieber
26 mit der Baueinheit 12 von selbst aus der inneren Stellung der Fig. 2 in die äussere Stellung der Fig. 1.
Die Baueinheit 12 kann dann ohne weiteres abgenommen und gegen eine andere Einheit ausgetauscht werden.
509812/Ü8U
Die Erfindung beschränkt sich nicht auf das dargestellte und beschriebene Ausführungsbeispiel,
sondern umfasst auch Abänderungen und Äquivalente, die im Rahmen des Könnens eines Fachmannes liegen.
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Claims (10)
13. September 1974
Patentansprüche
\*J Mehrfachverbinder für eine elektrische Baueinheit,
die eine Mehrzahl von Kontaktstiften oder -federn enthält, mit einem Gehäuse, welches aus einem Hauptteil
und einem Steuerschieber besteht, einer Mehrzahl von Aussparungen im Hauptteil zur Aufnahme der Kontaktstifte
oder -federn und einer Mehrzahl von in den Aussparungen angeordneten Kontaktstücken oder -streifen, die in der
entspannten Stellung die Aussparungen nicht versperren und eine reibungsfreie Einführung der Kontaktstifte
gestatten, dadurch ^ekennzeiοhnet, dass der in einer
Höhlung (24) des Hauptteiles (22) des Gehäuses zwischen einer äusseren und einer inneren Stellung verschiebbare
Steuerschieber (26) schräge Steuerflächen (4o) aufweist, welche die Kontaktstücke (36) bei seiner Bewegung in
die innere Stellung mit mechanischer Übersetzung gegen die Kontaktfedern (18) der Baueinheit (12) drücken,
und dass eine Fangvorrichtung (28) vorgesehen ist, durch die der Steuerschieber derart mit dem Hauptteil
verbunden wird, dass er nicht über die äussere Stellung hinaus bewegt werden kann.
S09812/0844
2. Mehrfachverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass eine Verriegelungsvorrichtung (30) zwischen dem Hauptteil (22) und dem Steuerschieber (26)
vorgesehen ist, welche den Steuerschieber in der inneren Stellung fixiert, sobald er in diese gebracht ist.
3· Mehrfachverbinder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerschieber Seitenwände (52) und
Endwände (50) enthält, die in die Höhlung (24) zwischen den Seitenwänden (42) und Endwänden (44) des Hauptteiles
eingreifen, wobei die Verriegelungsvorrichtung (30) aus einem Stück mit den Wänden des Hauptteiles bestehende,
elastische Hakenteile (68) enthält, die in entsprechende Halteflächen (72) der Wände des Steuerschiebers
eingreifen.
4. Mehrfachverbinder nach Anspruch 3f dadurch gekennzeichnet,
dass zwei aus den genannten Haken (68) und Halteflächen (72) bestehende Verriegelungseinheiten
einander gegenüber am Umfang des Gehäuses angeordnet sind.
5. Mehrfachverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Hauptteil (22), welches gegenüberliegende,
die Höhlung (24) begrenzende Seitenwände und Endwände enthält, zwei Reihen von in den Seitenwänden
(42) angeordneten Aussparungen (34) zur Aufnahme der Kontaktfedern (18) enthält.
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6. Mehrfachverbinder nach Anspruch 5t dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen jeder der genannten Aussparun-
gen (34) und der Höhlung (24) ein Schlitz (86) vorgesehen ist, dass jedes der Federteile (38) der Kontaktstücke
(36) in der äusseren Stellung des Steuerschiebers
teilweise in der Aussparung (34) und teilweise
in dem Schlitz (86) liegt, und dass die Steuerflächen (40) des Steuerschiebers bei dessen Bewegung in die
innere Stellung das Pederteil durch den Schlitz hindurch in die Aussparung drücken.
7. Mehrfachverbinder nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der Kontaktstücke (36) ein verbreitertes,
in die Aussparung (34) eingreifendes Kopfstück
(84) hat, welches das Eintreten des Kopfstückes in den Schlitz (86) verhindert.
8. Mehrfachverbinder nach Anspruch 5t dadurch gekennzeichnet,
dassiim Hauptteil ein von der Aussparung (34) zur Unterseite des Hauptteiles sich erstreckender Kanal
(88) vorgesehen ist, und dass jedes der Kontaktstücke (36) ein durch diesen Kanal hindurchtretendes Kontaktteil
enthält.
9· Mehrfachverbinder nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
dass das genannte Kontaktteil ein Stiftkontakt (76) ist.
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10. Mehrfachverbinder nach Anspruch 8, gekennzeichnet
durch eine elastische Haltezunge (80) des Kontaktstückes (36) sowie durch einen Vorsprung (92) des
Hauptteiles, in welchen die Haltezunge eingreift, um das Kontaktstück in seiner Stellung zu halten.
11« Mehrfachverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der Steuerschieber (26) erhöhte Endwände (beim Bezugszeichen 56) enthält, welche die
oberen, die Baueinheit aufnehmenden Flächen (32) begrenzen, wobei ihre Höhe etwas grosser ist als die
des Bauelementes.
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE2443939A1 true DE2443939A1 (de) | 1975-03-20 |
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