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DE2443305C3 - Ausmauerung des Schachtes und/oder der Rast eines Hochofens - Google Patents

Ausmauerung des Schachtes und/oder der Rast eines Hochofens

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DE2443305C3
DE2443305C3 DE2443305A DE2443305A DE2443305C3 DE 2443305 C3 DE2443305 C3 DE 2443305C3 DE 2443305 A DE2443305 A DE 2443305A DE 2443305 A DE2443305 A DE 2443305A DE 2443305 C3 DE2443305 C3 DE 2443305C3
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Germany
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graphite
inner layer
rings
lining
cooling plates
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DE2443305A
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DE2443305A1 (de
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Jacobus Van Santpoort Laar
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Estel Hoogovens BV
Original Assignee
Hoogovens Ijmuiden Bv Ijmuiden Nl
Hoogovens Ijmuiden Ijmuiden BV
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Publication date
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    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B7/00Blast furnaces
    • C21B7/04Blast furnaces with special refractories
    • C21B7/06Linings for furnaces
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
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  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Ausmauerung des Schachtes und/oder der Rast eines Hochofens, bei der zumindest ein Teil der ausgemauerten Innenwand mit Kühlplatten versehen ist, die in die Ausmauerung hineinreichen, wobei alle Kühlplätten jeweils in einer gemeinsamen waagerechten Ebene angeordnet sind und mit einem erheblichen Teil ihrer Oberfläche in Berührung mit einem Ring aus einem ersten feuerfesten Material mit einem Wärmeleitfähigkeitskoeffizienten Λ von mindestens 25 kcal/h.m.eC bei 20" C stehen, und wobei an der durch diese Ringe gebildeten Oberfläche eine zum Ofeninneren hin gerichtete Innenschicht aus einem zweiten verschleißfesteren feuerfesten Material angeordnet ist
Bei modernen Hochöfen hoher Leistung zeigt es sich, daß die Dauer einer Ofenreise zwischen zwei aufeinanderfolgenden Reparaturen zum großen Teil durch die Abnutzuags- oder Verschleißeigenschaften der Ofenausmauerung bestimmt wird.
Diese Eigenschaften hängen von einer großen Zahl von Faktoren, etwa der Beständigkeit gege> hohe
to Temperaturen, chemischen Angriff, mechanischen Verschleiß uswn sowie von der Art der Kühlung des Ofens ab. Da von den modernen Öfen immer höhere Leistungen verlangt werden, wurden bereits die verschiedenartigsten Anstrengungen unternommen, um
is die Betriebslebensdauer der feuerfesten Ausmauerung dabei dennoch ausreichend lang zu halten. Aus diesem Grunde wurden neben den herkömmlichen Kühlplatten oder Kühlkasten verschiedene neue Kühlsysteme entwickelt, beispielsweise Plattenkühler und Verdampfungskühlsysteme. Bei diesen Konstruktionen wird jedoch die Stabilität der Ausmauerung im Ofenschacht zu einem noch größeren Problem als im Falle von
Kühlplatten. Eine Ausmauerung der eingangs bezeichneten Gat-
tung ist aus der Literaturstelle »Journal of the Iron and Steel Institute«, April 1973, S. 264—273 bekannt. Dabei besteht die Innensrticht aus Schamottesteinen. Das Grundkonzept dieser bekannten Ausmauerung besteht in der Überlegung, daß eine genügend starke Temperaturabsenkung an der Innenschicht durch die in die Ausmauerung hineinragenden Kühlplatten, wenn diese eng genug benachbart sind, eine ausreichende Lebensdauer der Ausmauerung gewährleistet
Ähnlich ist es aus der DE-OS 20 50 443 bekannt chemischen Angriff der Innenseite der Ausmauerung möglichst weitgehend dadurch zu vermeiden, daß durch entsprechende Wahl des Wärmeleitfähigkeitskoeffizienten und des Wertes von Tu, der niedrigsten Temperatur in "C, bei welcher (ins Material unter Produktionsbedingungen noch nicht chemisch angegriffen wird, eine solche Abkühlung erzielt wird, daß im wesentlichen Indifferenz gegenüber chemischem Angriff auftritt Hierzu werden für die Ausmauerung Materialien vorgeschlagen, deren Werte für Tu und die Wärmeleitfähigkeit so gewählt sind, daß das Produkt aus λ und Tu 4000 kcal/m.h. nicht unterschreitet Diese Ausmauerung soll ausschließlich einer Vermeidung des chemischen Angriffes durch Absenkung der Temperatur unter den Tu-Wert des Materials durch homogenen
5C Aufbau der Ausmauerung aus diesem gut wärmeleitfähigen Material in Verbindung mit intensiver Flächenkühlung dienen.
Ahnlich ist es aus der DE-OS 15 33 853. hier allerdings bei einer aus zwei Schichten aufgebauten Ausmauerung, bekannt, eine Innenschicht von niedrigerer Wärmeleitfähigkeit zur Vermeidung chemischer Angriffe mit einer Außenschicht extrem hoher Wärmeleitfähigkeit zu kühlen, die ihrerseits durch einen äußeren Kühlpanzer gekühlt ist. Diese bekannte Ausmauerung geht von der Erkenntnis aus, daß die intensive Kühlung der Innenschicht überraschenderweise keinen nachteiligen Einfluß auf den wirksamen Betrieb des Hochofens hat
Bei allen diesen bekannten Ausmauerungen liegt das Grundkonzept somit darin, die Wärme an der
fi5 Innenseite der Ausmauerung so gut abzuleiten, daß die dortige Temperatur so stark abfällt, daß chemischer Angriff unterbleibt. Damit kann zwar ein Verschleiß durch chemischen Angriff weitgehend unterbunden
werden, jedoch ist die Länge einer Ofenreise andererseits durch mechanischen Verschleiß begrenzt, und zwar stark begrenzt, da zugunsten der Erzeugung eines optimalen TemperaturprofHes auf eine optimale Verschleißfestigkeit gegen Abrieb verzichtet werden muß. Das Material für die Innenschicht oder die Innenseite der Ausmauerung ist bei diesen bekannten Ausmauerungen unter dem Aspekt eines möglichst hochliegenden Wertes für Tu gewählt, so daß durch intensive Kühlung dieser Wert von Tu an der Innenseite der Ausmauerung sicher unterschritten und damit chemischer Angriff unterbunden werden kann; die Festigkeit gegen mechanischen Verschleiß dieses derart spezifizierten Materials für dip Innenschicht ist sodann vorgegeben.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Ausmauerung der eingangs bezeichneten Gattung zu schaffen, die bei absoluter Stabilität eine optimale Widerstandsfähigkeit sowohl gegen chemischen Angriff als auch gegen mechanischen Abrieb gewährleistet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäft dadurch gelöst, daß die innenschicht aus einem hochverschleiüfesten Werkstoff besteht, der eine untere Reaktionstemperatur Tu von mindestens 6000C und bei 20°C einen Leitfähigkeitskoeffizienten λ von mindestens 8 kcal/ h.m.° C besitzt
Somit wird primär ein gegen Abrieb hochverschleißfestes Material, wie etwa Siliziumkarbid, für die Innenschicht gewählt, dessen mechanische Verschleißfestigkeit durch die optimale Verankerung durch ringförmig dicht angeordnete, waagerechte Kühlplatten weiter unterstützt wird, und dabei gleichzeitig die optimale Kühlwirkung der weit in die Ausmauerung hineinreichenden Kühlplatten auf die Innenschicht anhand der speziellen Ausbildung der Ausmauerung zu einer solchen Temperaturabsenkung an der Innenwand des Hochofens ausgenutzt, daß das dortige hochverschleißfeste Material bis in den Bereich seiner unteren Reaktionstemperatur Tu abgekühlt wird. Dadurch, daß die waagerechten Kühlplatten mit einem Ring aus Material extrem hoher Wärmeleitfähigkeit in enger thermischer Verbindung stehen, wird trotz der schichtartig in die Ausmauerung hineinragenden Kühlkästen eine über die gesamte Höhe vergleichmäßigte rasche Wärmeabfuhr aus dem hochverschleißfesten Material der Innenschicht gewährleistet
Hochverschleißfestes Material wie Siliziumkarbid ist für die Ausmauerung eines Hochofens an zwei Einsatzstellen bekannt: Zum einen wird Siliziumkarbid als besonders abriebfeste"· Material an der fast kalten Oberseite des Oberschachtes eingesetzt, wo beim Herunterfallen des Möllers die Ausmauerung starkem Verschleiß unterliegt, jedoch geringem Wärmeeinfall und geringem chemischen Angriff ausgesetzt ist. Hier wird also ausschließlich die bekannte Abriebfestigkeit von Siliziumkarbid genutzt Zum anderen ist die Verwendung von Siliziumkarbid beispielsweise aus der DE-OS 15 33 853 für die dortige AuEenschicht bekannt, wobei diesem Werkstoff eine vergleichsweise gute Wärmeleitfähigkeit zugeschrieben wird. Demgegenüber soll Siliziumkarbid oder ein ähnlicher hochverschleißfester Werkstoff mit der angegebenen Spezifikation erfindungsgemäß für die thermisch, chemisch und verschleißmäßig hochbelastete Innenschicht im Bereich der Rast oder des Schachtes eines Hochofens mit spezieller Ausbildung einer zusätzlichen Außenschichi und spezieller Ausbildung der Kühleinrichtung für die beiden Schichten eingesetzt werden.
Die Kontnktfläche zwischen jeder Kühlplatte und einem Ring aus dem ersten feuerfesten Material sollte groß genug sein, um eine gute Wärmeübertragung auf die Kühlplatten zu gewährleisten. In vielen Fällen werden daher die Seitenflächen der Künlplatten mit dem durch den Ring gebildeten Kühlelement in Kontakt gebracht, obgleich andere denkbare Möglichkeiten darin bestehen, die Kühlplatten ebenfalls oder ausschließlich in Berührung mit der Ober- und/oder ίο Unterseite dieses Kühlelementes zu bringen.
In Weiterbildung der Erfindung wird ein ausgezeichneter Zusammenhalt der Ausmauerung dann erreicht, wenn die Ringe eine zahnartige Fläche bilden, in welcher die Innenschicht als zusammenhängende Schicht verankert ist. Durch die Verwendung der Ringe unter Bildung einer zusammenhängenden Außenschicht wird die Oberflächenkühlung an dieser thermisch stark belasteten Stelle weiter verbessert Durch Anordnung einer isolierenden Stampfmasse zwischen dem Ofen-2c. mantel und Jer Außenschicht wird nahezu die gesamte, durch die Wand übertragene Wärm,: durch die besser Ieitfähige Auöenschicht auf die Kühlplatte übertragen. Dies bietet den Vorteil, daß der Ofenmantel vergleichsweise kühl bleibt und keine getrennte Kühlung z. B. durch Sprühkühlung, erfordert
Es h;·.-: sich jedoch als möglich erwiesen, gute Ergebnisse zu erzielen, wenn die Innenschicht aus getrennten Schichten oder Lagen besteht, welche die offenen Zwischenräume zwischen den Ringen ausfüllen. Der geringere Verschleißwiderstand des Materials der Ringe wird hierbei durch die höhere Verschleißfestigkeit der einander abwechselnden, dazwischen befindlichen Schichten ausgeglichen.
Im Schacht eines Hochofens werden optimale Ergebnisse erzielt wenn die Ringe aus Graphit bestehen und die Innenschicht aus Siliziumkarbid-Steinen besteht. Dabei ist zu beachten, daß Siliziumkarbid infolge seiner im Vergleich zu Schamottesteinen hohen Wärmeleitfähigkeit sowie infolge seiner großen Festigkeil und seines niedrigen Ausdehnungskoeffizienten eine hohe Aufspaltfestigkeit besitzt Aus diesem Grunde eignet sich dieses Material außerordentlich gut für die Anwendung an Stellen mit großen Temperaturänderungen, etwa im unteren Schacht.
Unterhalb des Ofenschachtes nimmt rter Anteil an festen Stoffen in der Charge infolge des Schmelzens von Eisen und Schlacke ab. An diesem Punkt sind daher andere Anforderungen an die Ausmauerung zu stellen. Insbesondere hatte sich gezeigt, daß in der Rast, in welcher ein geringerer mechanischer Verschleiß zu erwarten ist, gute Ergebnisse mit einer Konstruktion erzielt werden können, bei welcher die Innenschicht aus getrennten Schichten oder Lagen besteht, welche die oif?ne.. Zwischenräume zwischen den Ringen ausfüllen» wobei die Innenschicht aus Steinen aus Halbgraphit besteht und die Ringe aus Steinen aus Graphit Gestehen; dabei befindet sich der Graphit vorzugsweise über und der Halbgraphit unter den KUhlplatten.
Obgleich in der 7.one unterhalb des Schachtes die fto mechanische Abnutzung infolge des allmählichen Abschmelzen des Gutes abnimmt, kann dieser Verschleiß speziell im Oberteil der Rast und in der Übergangszone vom Schacht zur Rast nicht vollständig vernachlässigt werden. Die besten Frgebnisse werden ''5 daher in dieser Zone nit einer Ausmauerung erzielt, bei welcher die Innenschicht aus Siliziumkarbid besteht und die Ringe aus Graphitsteinen über den KUhlplatten angeordnet sind, während unter den Kühlplatten
Halbgraphilsteine vorgesehen sind.
Der sich einstellende Isothermenverlauf in der Ausmauerung hangt weitgehend von der Art der Ausmauerung und der Anordnung der Kühlplatten ab. Die besten Ergebnisse lassen sich erzielen, wenn der vertikale KOhlplattenabstand weniger als 60% der örtlichen Breite der Ausmauerung betragt. Obgleich die Breite der Innenschicht und der Außenschicht, Ober die Höhe der Ausmauerung gesehen, unterschiedlich ist, hai £3 sich gezeigt, daß durch diese Wahl· der Höhenverteilung der Isothermenverlauf durch die Ausmauerung im Ofenbetrieb nur wenig von einer linearen Isothermenanordnung abweicht, so daß der Verschleiß der Ausmauerung sehr langsam und insbesondere gleichförmig fortschreitet.
Nachfolgend wird eine Ausführungsform der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert.
Die Figur der Zeichnung zeigt einen Längsschnitt durch einen Teii der w'anu ciiie» Huc-mo'chS mi; einer erfinduingsgemäßen Ausmauerung.
Der in der Zeichnung veranschaulichte Hochofenteil umfaßt den Unterteil des Hochofenschachtes einschließlich des oberen Endes der Rast sowie die Übergangszone zwischen Schacht und Rast.
Ein Stahlmantel 1 umschließt eine feuerfeste Ausmauerung. In Öffnungen in dem Stahlmantel 1 ist eine große Zahl von Kühlplatten 2 eingesetzt, die in die Ofenausmauerung hineinreichen und in Form waagerechter Ringe angeordnet sind. Diese Ringanordnungen sind, mit einer einzigen, konstruktionsbedingten Ausnähme, über die Höhe des Ofens hinweg auf jeweils gleiche Abstände voneinander verteilt.
Die Ausmauerung besteht aus drei verschiedenen Werkstoffen, nämlich Graphit, Siliziumkarbid und Halbgraphit, wobei diese Werkstoffe in der Zeichnung durch Linksschraffur, Rechtsschraffur bzw. Kreuzschraffur veranschaulicht sind.
Alle dargestellten Kühlplatten 2 sind an der Ober- und Unterseite von Schichten oder Lagen aus Graphitsteinen umgeben, die in den verschiedenen Zonen der Ausmauerung mit 3,4 bzw. 5 bezeichnet sind. Die Graphitblöcke oder -steine um jede Kühlplatte 2 in einer waagerechten Ebene herum bilden dabei einen geschlossenen Ring aus Graphitblöcken innerhalb der Ausmauerung. Infolgedessen sind tatsächlich alle Kühlplatien 2 in einer waagerechten Ebene zu geschlossenen, kreisförmigen Kühlringen erweitert, da die Wärmeableitung durch das Graphit und die Wärmeübertragung vom Graphit zu den Kühlplatten 2 vergleichsweise groß ist
In den verschiedenen Zonen, also im Schacht I, in der Übergangszone Il und in der Rast III, sind die geschlossenen Ringe auf unterschiedliche Weise in die restliche Ausmauerung einbezogen. Im Bereich des Schachtes I sind die durch die Schichten 3 gebildeten, geschlossenen Ringe auch durch lotrechte Teile der Graphitschichten miteinander verbunden, so daß eine die Kühlplatten 2 enthaltende Außenschicht 3 gebildet wird, die eine sehr intensive Kühlung des Restes der Ausmauerung gewährleistet. Die restliche Ausmauerung wird durch eine Innenschicht 6 aus Siliziumkarbidsteinen gebildet, in welcher sich kurze Steine mit langen Steinen abwechseln. Infolge dieser abwechselnden Anordnung von kurzen und langen Steinen wird eine zahnartige oder stufenförmige Grenzschicht gebildet, die eine gute Verankerung der Innenschicht 6 aus Siliziumkarbid in der gekühlten Außenschicht 3 aus Graphit gewährleistet. Aufgrund des hohen Werts der unter™ RcskticiJSiemperalür Tv won Siliziumkarbid, die über 600°C liegen kann, in Verbindung mit den anderen bekannten, überlegenen Verschleißeigenschaften von Siliziumkarbid wird hierdurch eine Innenschicht 6 erzielt, die sowohl chemisch als auch mechanisch gegenüber der sich an ihr entlang bewegenden Olenfüllung sehr beständig ist.
Die optimale Wirkung dieser Konstruktion wird jedoch durch die gute Verankerung dieser verschleißfesten In? vjnschicht 6 in der Außenschicht 3 erreicht, die ihrerseits eine sehr gleichmäßige und intensive Kühlung gewährleistet.
In dem Bereich der Rast III, in welcher die Abreibwirkung der Ofencharge weniger intensiv ist, ist das Siliziumkarbid durch Halbgraphitblöcke 8 ersetzt, während sich die Graphitschicht S bis vor die Kühlplatte 2 erstreckt. Wegen der im Vergleich zu Siliziumkarbid besseren Wärmeleitfähigkeit des Graphits ist es in dieser Zone nicht erforderlich, die geschlossenen Ringe der Graphitsteine miteinander zu verbinden, so daß diese Ringe durch große Steine aus Halbgraphit vollständig voneinander getrennt sein können. In der Übergangszone Il zwischen dem Schacht I und der Rast III ist eine Zwischenkonstruktion vorgesehen, bei welcher die geschlossenen Ringe aus Graphitblöcken 4 ebenfalls vollständig durch Halbgraphit 7 voneinander getrennt sind, in welcher jedoch an der Innenseite eine Innenschicht 9 aus Siliziumkarbidsteinen vorgesehen ist Diese Innenschicht 9 braucht nicht — wie dies im Schacht I erforderlich ist — in der Außenkonstruktion verankert zu sein, da die Ausmauerung in der Rast III und in der Übergangszone Il selbsttragend ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche;
1. Ausmauerung des Schachte? und/oder der Rast eines Hochofens, bei der zumindest ein Teil der ausgemauerten Innenwand mit Kuhlplatten versehen ist, die in die Ausmauerung hineinreichen, wobei alle KOhlplatten jeweils in einer gemeinsamen waagerechten Ebene angeordnet sind und mit einem erheblichen Teil ihrer Oberfläche in Berührung mit einem Ring aus einem ersten feuerfesten Material mit einem Wärmeleitfähigkeitskoeffizienten Λ von mindestens 25 kcal/h.m."C bei 200C stehen, und wobei an der durch diese Ringe gebildeten Oberfläche eine zum Ofeninneren hin gerichtete Innenschicht aus einem zweiten verschleißfesteren feuerfesten Material angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenschicht (9) aus einem hochverschleißfesten Werkstoff besteht, der eine untere Reaktionstemperatur (Tu) von mindestens 6000C und bei 200C einen LeitfähigkeitskoeffizientenA von mindestens8 kcal/h.m.°Cbesitzt.
2. Ausmauerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringe eine zahnartige Räche bilden, in welcher die Innenschicht (9) als zusammenhängende Schicht verankert ist
3. Ausmauerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenschicht (9) aus getrennten Schichten oder lagen besteht, welche die offenen Zwischenräume zwischen den Ringen ausfüllen.
4. Ausmauei ung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß tie Ringe aus Graphit bestehen und die hineni^hicht (9) aus SiC-Steinen besteht
5. Ausmauerung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenschichi (9) in der Übergangszone (II) vom Schacht zur Rast aus SiC besteht und daß die Ringe aus Graphitsteinen (4) über den KOhlplatten (2) angeordnet sind, während unter den Kühlplatten Halbgraphitsteine (7) vorgesehen sind.
6. Ausmauerung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenschicht in der Rast (III) aus Steinen aus Halbgraphit (8) besteht und die Ringe aus Steinen (5) aus Graphit bestehen, wobei sich der Graphit vorzugsweise Ober und der Halbgraphit unter den Kühlplatten (2) befindet.
7. Ausmauerung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der vertikale Kühlplattenabstand weniger als 60% der örtlichen Breite der Ausmauerung beträgt.
DE2443305A 1973-09-12 1974-09-10 Ausmauerung des Schachtes und/oder der Rast eines Hochofens Expired DE2443305C3 (de)

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Publications (3)

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DE2443305B2 DE2443305B2 (de) 1977-07-28
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