DE2443183A1 - Scheibenfoermiger typentraeger mit speichenfoermigen typenarmen - Google Patents
Scheibenfoermiger typentraeger mit speichenfoermigen typenarmenInfo
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- B41J1/24—Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies mounted on carriers rotatable for selection the plane of the type or die face being perpendicular to the axis of rotation
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Description
Scheibenförmiger Typenträger mit speichenförmigen Typenarmen.
Die Erfindung bezieht sich auf einen scheibenförmigen Typenträger mit über den Umfang verteilten speichenförmigen Typen
armen.
Nach dem Stande der Technik sind scheibenförmige Typenträger aus Metall oder aus Kunststoff bekannt. Erstere werden wegen
des relativ großen Trägheitsmoments vorwiegend in Druckwerken mit fliegendem Druck eingesetzt, während letztere vorwiegend
in Druckwerken mit ruhendem Druck Einsatz finden. Sowohl bei Typenträgern aus Metall als auch bei denen aus
Kunststoff sind die speichenförmigen Typenarme jeweils in der Ebene der Typenscheibe angeordnet. Beim Abdruck schlägt
ein Hammer von hinten gegen das Ende der in Druckposition stehenden Speiche und drückt die auf der Speiche angeordnete
Type gegen das Farbband und das auf der Schreibwalze liegende Papier. Dabei wird die Speiche abhängig von der Biegefestigkeit
des verwendeten Werkstoffes und der Länge der Speiche mehr oder weniger durchgebogen.
Die Anordnung der Speichen in der Ebene der Typenscheibe hat jedoch eine Reihe von Nachteilen. So steht zwischen einer in
Ruhestellung befindlichen Speiche und der Schreibwalze nur ein enger Zwischenraum von etwa 2 mm zur Verfügung, in dem
sowohl das Farbband als auch das Papier liegt, wobei eine Berührung zwischen dem Farbband und dem Papier bzw. eine Berührung
zwischen der Typenscheibe und dem Farbband mit Sicherheit vermieden werden muß. Diese Bedingung stellt sehr hohe
Anforderungen an die konstruktive Ausführung, da bereits bei
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geringen Abweichungen durch die Berührung des Farbbandes mit dem Papier Farbspuren auf dem Papier auftreten können. Bei
einer Berührung zwischen dem Farbband und der typenscheibe besteht die Gefahr, daß das Farbband von der sich schnell
bewegenden Typenscheibe erfaßt wird und daß dadurch einzelne Typenarme verbogen oder abgebrochen werden.
Weiterhin ist mit einer solchen Anordnung der Speichen eine Umschaltung des Farbbandes von einer ersten Stellung, beispielsweise
einer Schwarzstellung, in eine zweite Stellung, beispielsweise in eine Rot- oder eine Sichtbarkeitsstellung
nur schwer möglich. Insbesondere die Umschaltung in eine Sichtbarkeitsstellung, bei der das Farbband nach unten verschwenkt
werden muß, um die Sicht auf das oder die zuletzt abgedruckten Zeichen zu ermöglichen, stößt bei diesar Anordnung
auf erhebliche Schwierigkeiten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen scheibenförmigen Typenträger anzugeben, bei dessen Einsatz der Abstand
zwischen der Typenscheibe und der Schreibwalze größer ist.
Gemäß der Erfindung wird das dadurch erreicht, daß der Typenträger
die Form eines Kegelstumpfes besitzt und um einen Winkel gegen die Schreibebene geneigt angeordnet ist, und daß
der Neigungswinkel gleich oder etwas kleiner ist als der Kegelwinkel des Kegelstumpfes.
Werden, wie weiter durch die Erfindung angegeben, die speichenförmigen
und Typen tragenden Typenarme auf der Mantelfläche des Kegelstumpfes angeordnet, so besteht nur noch
zwischen einer einzigen Speiche, nämlich der jeweils in Druckposition befindlichen Speiche und der Schreibwalze
der genannte kleine Abstand, während für alle anderen Speichen dieser Abstand mit zunehmender Entfernung von der Druckposition
größer ist.
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-/_ 24A3183
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind nur noch die Typen selbst auf der Mantelfläche des Kegelstumpfes angeordnet.
Dadurch ergibt sich eine weitere Verbesserung, da nunmehr bereits in unmittelbarer Nähe unterhalb der in Druckposition
befindlichen Type ein ausreichend großer Abstand zwischen der Typenscheibe und der Schreibwalze besteht.
Mit Vorteil ist der Kegelwinkel des Kegelstumpfes gleich oder etwas kleiner als der Innenwinkel einer in Form eines
gleichschenkligen Trapezes auf den Typenarmen angeordneten Type. In diesem Falle kann das Werkzeug zur Herstellung des
erfindungsgemäß gestalteten Typenträgers ebenso wie bei einer ebenen Typenscheibe ohne Schieber ausgeführt sein, wodurch
einerseits die Genauigkeit erhöht; andererseits die Kosten
gesenkt werden können«
Weiterhin ist es vorteilhaft, die speichenförmigen Typenarme
derart auszubilden, daß das Verhältnis von Höhe zu Breite vom Typenfuß bis zum Typenkopf derart abnimmt, daß während des
Abdruckvorganges in jedem Querschnitt eines Typenarmes jeweils annähernd die gleiche Biegespannung auftritt und daß die vier
Flächen eines Typenarmes jeweils als Ebenen ausgebildet sind.
V/eitere Einzelheiten der Erfindung werden im folgenden anhand
der Zeichnungen gegeben.
Dort zeigt
Fig. 1 eine Typenscheibe nach dem Stande der Technik,
Fig. 2 eine Typenscheibe nach der Erfindung mit auf der Mantelfläche
eines Kegelstumpfes angeordneten speichenförmigen Typenarmen,
Fig. 3 eine weitere Ausführungsform der Erfindung mit auf der Mantelfläche des Kegelstumpfes angeordneten Typen,
Fig. 4 die Anordnung einer trapezförmigen Type auf einem
Typenarm,
Fig. 5 ein Beispiel für die Ausbildung eines speichenförmigen
Typenarmes eines Typenträgers nach der Erfindung.
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•t-
In der in Fig. 1 dargestellten Anordnung nach dem Stande der Technik mit einem scheibenförmigen Typenträger 1 und
den in der Ebene der Typenscheibe angeordneten Typenarmai3,
auf denen die Typen 4 angeordnet sind, steht zwischen den Typenarmen und dem auf der Schreibwalze 5 aufliegendem Papier
6 ein Spalt mit der Breite a zur Verfügung. Innerhalb dieses Spaltes a muß das Farbband 7 sowohl im Hinblick auf
die Typenscheibe als auch im Hinblick auf das Papier berührungsfrei geführt v/erden. Ein Verschwenken des Farbbandes 7
ist dabei nur in sehr geringem Umfange möglich, was dazu führt, daß nur schmale Farbbänder verwendet werden können
und daß insbesondere keine Umschaltung in eine Sichtbarkeitsstellung möglich ist. Weiterhin erfordert eine derartige Anordnung
eine ständige Kontrolle der Spannung des Farbbandes und einen häufigen Farbbandwechsel um Betriebsstörungen zu
vermeiden.
Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem der scheibenförmige Typenträger 1 als Kegelstumpf ausgebildet
ist, auf dessen Mantelfläche die speichenförmigen Typenarme 3 mit den Typen 4 angeordnet sind. Der Typenträger 1
ist dabei gegen die Schreibachse 2 um einen Winkel 8 geneigt, der maximal der Größe des Kegelwinkels 9 entspricht. Da die
Typen beim Anschlag aus der Fläche des Kegelmantels heraustreten, dabei aber tangential zur Schreibebene 2 stehen sollen,
ist es vorteilhaft, den Neigungswinkel 8 etwas kleiner zu wählen als den Kegelwinkel 9. Mit der in Fig. 2 dargestellten
Anordnung wird erreicht, daß lediglich der Typenarm, der sich gerade in Druckposition befindet, den erwähnten
Abstand a besitzt. Alle anderen Typenarme haben einen größeren Abstand von der Schreibwalze 5f der sich mit zunehmender
Entfernung von der Druckposition bis zum Maximalabstand al vergrößert. Bereits mit dieser Ausführungsform der
Erfindung ist eine Verbesserung gegenüber einer Anordnung nach dem Stande der Technik erreichbar.
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Bei dem in Fig, 3 dargestellten Ausführungsbeispiel sind nur
noch die Typen 4 auf der Mantelfläche des Kegelstumpfes angeordnet.
Der Abstand a zwischen der in Druckposition befindlichen Type 4 und dem auf der Schreibwalze 5 aufliegendem
Papier 6, in dem das Farbband 7 liegt, erweitert sich bei dieser Anordnung bereits in unmittelbarer Nähe der in Druckposition
liegenden Type (gestrichelte Linie) bis zum maximalen Abstand al. Das Farbband 7 ist nun völlig frei schwenkbar.
Es kann in eine Schwarzstellung, eine Rotstellung oder in eine
Sichtbarkeitsstellung ohne nennenswerte Schwierigkeiten verschwenkt werden. Auch für diese Anordnung gilt, daß der Neigungswinkel
8, um den der Typenträger gegen die Schreibachse 2 geneigt ist, maximal dem Kegelwinkel des den Typenträger bildenden
Kegelstumpfes entspricht. Vorteilhaft ist es allerdings, den Neigungswinkel etwas kleiner als den Kegelwinkel zu wählen,
damit während eines Druckvorganges die in Druckposition befindliche Type tangential zur Schreibebene steht.
Die Herstellung eines erfindungsgemäß gestalteten Typenträgers
kann dann besonders genau und kostengünstig erfolgen, wenn der Kegelwinkel gleich oder etwas kleiner ist als der Innenwinkel
der in Form eines gleichschenkligen Trapezes auf den Speichen angeordneten Typen. Als Beispiel zeigt Fig. 4 eine Speiche 3
mit einer Type 4, die auf der Mantelfläche eines Kegelstumpfes mit dem Kegelwinkel 9 angeordnet ist. Der Innenwinkel der trapezförmig
ausgebildeten Type 4 ist mit 10 bezeichnet. Ist, wie im Beispiel, der Kegelwinkel 9 kleiner als der Innenwinkel
10, so kann zur Herstellung des Typenträgers ein Spritzgußwerkzeug ohne Schieber verwendet werden. Der Einsatz mehrteiliger
Werkzeuge, bedingt durch störende Überschneidungen, wird erst dann notwendig, wenn der Kegelwinkel größer ist als der genannte
Innenwinkel.
In Ausgestaltung der Erfindung sind die speichenförmigen Typenarme, unabhängig davon, ob sie, wie in Fig. 2 gezeigt,
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auf der Mantelfläche des Kegelstumpfes angeordnet sind oder ob lediglich die Typen selbst auf der Mantelfläche des Kegelstumpfes
angeordnet sind, wie in Fig. 3 gezeigt, jeweils derart ausgebildet, daß der Querschnitt der Typenarme nicht
konstant ist, sondern daß das Verhältnis von Höhe zu Breite vom Typenfuß bis zum Typenkopf derart abnimmt, daß in jedem
Querschnitt einer Speiche während eines Druckvorganges in
etwa die gleiche Biegespannung auftritt. Ein Beispiel dafür ist in Fig. 5 dargestellt. Dabei ist es insbesondere für
die Herstellung eines Typenträgers vorteilhaft, vier Flächen der Speichen jeweils als Ebenen auszubilden.
etwa die gleiche Biegespannung auftritt. Ein Beispiel dafür ist in Fig. 5 dargestellt. Dabei ist es insbesondere für
die Herstellung eines Typenträgers vorteilhaft, vier Flächen der Speichen jeweils als Ebenen auszubilden.
5 Patentansprüche
5 Figuren
5 Figuren
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Claims (5)
- PatentansprücheScheibenförmiger Typenträger mit über den Umfang verteilten speichenförmigen Typenarmen, dadurch gekennzeichnet, daß der Typenträger (1) die Form eines Kegelstumpfes besitzt und um einen Winkel (8) gegen die Schreibebene (2) geneigt angeordnet ist, der gleich oder etwas kleiner ist als der Kegelwinkel (9) des Kegelstumpfes.
- 2.. Typenträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Typen (4) tragenden speichenförmigen Typenarme (2) auf der Mantelfläche des Kegelstumpfes angeordnet sind«
- 3. Typenträger nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß nur die Typen (4) auf der Mantelfläche des Kegelstumpfes angeordnet sind. ·
- 4. Typenträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kegelwinkel (9) des Kegelstumpfes gleich oder kleiner als der Innenwinkel (10) der in Form eines gleichschenkligen Trapezes auf den Typenarmen angeordneten Typen (4) ist.
- 5. Typenträger nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die speichenförmigen Typenarme (3) derart ausgebildet sind, daß das Verhältnis von Höhe zu Breite vom Typenfuß bis zum Typenkopf derart abnimmt, daß in jedem Querschnitt eines Typenarmes während des Druckvor— ganges jeweils die gleiche Biegungsspannung auftritt und daß die Außenflächen eines Typenarmes jeweils durch Ebenen gebildet sind.VPA 9/240/4087#. 609812/0580COLeerseite
Priority Applications (8)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742443183 DE2443183C2 (de) | 1974-09-10 | 1974-09-10 | Scheibenförmiger, als Kegelstumpf ausgebildeter Typenträger |
| FR7523661A FR2284456A1 (fr) | 1974-09-10 | 1975-07-29 | Porte-caracteres en forme de disque muni de bras porte-caracteres radiaux |
| CH1094975A CH593799A5 (de) | 1974-09-10 | 1975-08-25 | |
| IT2685575A IT1042259B (it) | 1974-09-10 | 1975-09-03 | Portacaratteri a disco con bracci portacaratteri a raggiera in ap parati stampanti |
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|---|---|---|---|
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Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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Family
ID=5925276
Family Applications (1)
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| CH (1) | CH593799A5 (de) |
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| FR (1) | FR2284456A1 (de) |
| GB (1) | GB1516685A (de) |
| IT (1) | IT1042259B (de) |
| NL (1) | NL177006C (de) |
| SE (1) | SE7509962L (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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- 1974-09-10 DE DE19742443183 patent/DE2443183C2/de not_active Expired
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- 1975-08-25 CH CH1094975A patent/CH593799A5/xx not_active IP Right Cessation
- 1975-09-03 IT IT2685575A patent/IT1042259B/it active
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- 1975-09-08 SE SE7509962A patent/SE7509962L/ unknown
- 1975-09-09 NL NL7510624A patent/NL177006C/xx not_active IP Right Cessation
- 1975-09-10 JP JP10988675A patent/JPS5156327A/ja active Pending
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| SE7509962L (sv) | 1976-03-11 |
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| FR2284456A1 (fr) | 1976-04-09 |
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| JPS5156327A (ja) | 1976-05-18 |
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