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DE2443141B2 - Vakuumschalter mit einem Vakuumgehäuse - Google Patents

Vakuumschalter mit einem Vakuumgehäuse

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Publication number
DE2443141B2
DE2443141B2 DE2443141A DE2443141A DE2443141B2 DE 2443141 B2 DE2443141 B2 DE 2443141B2 DE 2443141 A DE2443141 A DE 2443141A DE 2443141 A DE2443141 A DE 2443141A DE 2443141 B2 DE2443141 B2 DE 2443141B2
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DE
Germany
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electrode
coil
contact piece
current
arc
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Granted
Application number
DE2443141A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2443141A1 (de
DE2443141C3 (de
Inventor
Minoru Tokio Murano
Hiroshi Tokio Ohhashi
Hiroyuki Chigasaki Okumura
Nobuyuki Kawasaki Takahashi
Toru Tamagawa
Satoru Yanabu
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Toshiba Corp
Original Assignee
Tokyo Shibaura Electric Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP10187073A external-priority patent/JPS5422813B2/ja
Priority claimed from JP2809374A external-priority patent/JPS555204B2/ja
Priority claimed from JP2809274A external-priority patent/JPS50121777A/ja
Priority claimed from JP49038690A external-priority patent/JPS583333B2/ja
Priority claimed from JP6104474U external-priority patent/JPS556422Y2/ja
Priority claimed from JP7234274U external-priority patent/JPS553626Y2/ja
Application filed by Tokyo Shibaura Electric Co Ltd filed Critical Tokyo Shibaura Electric Co Ltd
Publication of DE2443141A1 publication Critical patent/DE2443141A1/de
Publication of DE2443141B2 publication Critical patent/DE2443141B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2443141C3 publication Critical patent/DE2443141C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/60Switches wherein the means for extinguishing or preventing the arc do not include separate means for obtaining or increasing flow of arc-extinguishing fluid
    • H01H33/66Vacuum switches
    • H01H33/664Contacts; Arc-extinguishing means, e.g. arcing rings
    • H01H33/6644Contacts; Arc-extinguishing means, e.g. arcing rings having coil-like electrical connections between contact rod and the proper contact

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  • High-Tension Arc-Extinguishing Switches Without Spraying Means (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Vakuumschalter mit einem Vakuumgehäuse gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein derartiger Vakuumschalter ist bereits in der DE-OS 22 35 359 vorgeschlagen worden. Demgegenüber wird das magnetische Feld, wie nachfolgend noch genauer beschrieben, in einer anderen Art verwendet, um die Fähigkeit der Stromunterbrechung zu erhöhen. Dies ergibt sich im wesentlichen in dem unterschiedlichen Aufbau der Kontakte bzw. Elektroden. Es wird daher nicht, wie bei einem Gegenstand nach der DE-OS 22 35 359 ein tangentiales Magnetfeld verwendet, das zur Abdrängung des Bogens an den äußeren Umfang der Kontakte über die Querschnittsverengungen hinaus dient und einen axialen magnetischen Wechselfluß veranlaßt, einen kreisförmigen konzentrischen Wirbelstrom durch einen Kontakt 4 fließen zu lassen, sondern es wird ein magnetisches Feld erzeugt, das senkrecht zu der Oberfläche der Hauptelektrode oder den Kontakten ausgerichtet ist, wobei der Bogen, der bei der Stromunterbrechung gebildet wird, sowohl einheitlich, als auch stabil gemacht wird, da sonst der so erzeugte Wirbelstrom seinerseits ein radiales Feld an der Seite des Kontaktes und gleichzeitig einen Wirbelstrom an dem anderen Kontakt erzeugt. Die Wirbelströme erzeugen nämlich ein magnetisches Feld, welches die Querschnittsverengung durchdringt Dieses Magnetfeld wiederum erzeugt eine radiale Streukomponente, welche durch diese Wirbelströme verstärkt wird. Somit tragen das tangentiale Magnetfeld, die Wirbelströme, das Radialieid und die radiale Streukomponente gemeinsam zur Erzeugung einer tangentialen Kraft bei, welche auf die Löschung des elektrischen Bogens einwirkt. Genauer gesagt veranlaßt die tangentiale Kraft den Bogen zur Rotation, wodurch die Fähigkeit zur Unterbrechung des Stromes erleichtert wird. Demgegenüber zeigt die nachfolgende Beschreibung, daß bei einem anderen Aufbau der Kontakte von zwei Kontakten nur einer mit einer Spule versehen ist. Daher kann ein Wirbelstrom an dem anderen Kontakt erzeugt werden und in der Folge davon wird die tangentiale Kraft wie oben erwähnt, erzeugt Somit wird, wie nachfolgend noch genauer beschrieben, ein senkrecht zu der Hauptelektrode verlaufendes Magnetfeld verwendet, weshalb ein Wirbelstrom unerwünscht ist und durch Schlitze in der Elektrode unterdrückt wird. Auch Unterbrechungen oder Vertiefungen oder Querschnittsverengungen in den Kontakten sind deshalb zur
Abdrängung und Rotation des Bogens nicht erforderlich.
Auch aus der US-PS 33 72 259 ist ein Vakuumschalter bekannt, bei welchem ebenfalls Schlitze in Kontakten zur Unterbrechung des Wirbetstrompfades durch die Kontakte vorgesehen sind, um dadurch den unerwünschten Einfluß eines axialen Magnetfeldes zu unterdrücken. Bei dem aus der US-PS 33 72 259 bekannten Stand der Technik werden diese Schllhze aber zur Rotation eines Bogens entlang des Umfangs der Kontakte oder in Umfangsrichtung um die Kontakte herum verwendet
Wenn ein Laststrom einen Vakuumschalter durchfließt, werden zwei Hauptelektroden in Kontakt miteinander gehalten. Werden die Hauptelektroden durch einen zweckmäßigen Betätigungsmechanismus auseinanderbewegt, tritt ein Lichtbogen auf, der durch das von einer Kathode emmitierte Plasma aufrechterhalten wird Im Normalfall wird das Auftreten des Plasmas beendet, wenn der elektrische Strom auf Null abfällt Infolgedessen kann der Lichtbogen nicht aufrechterhalten werden, so daß der Stromfiuß unterbrochen wird. Im Fall eines großen Laststromflusses tritt jedoch ein intensiver Lichtbogen auf. Hierbei wirkt das entstehende Magnetfeld, das sich aus einem durch den Lichtbogen selbst erzeugten Magnetfeld und den von anderen Schalt- oder Stromkreisen, z.B. den äußeren Leitungen, an welchen die beiden stromführenden Stäbe angeschlossen sind, erzeugten Magnetfelder zusammensetzt, auf den Lichtbogen selbst ein, so daß dieser instabil wird. Dadurch konzentriert sich der Lichtbogen lokal am Umfang der Elektrodenfläche oder in deren Nähe, wobei der betreffende Elektrodenflächenabschnitt lokal überhitzt wird und eine große Plasmamenge erzeugt Folglich wird die Größe des im Vakuumgehäuse herrschenden Vakuums herabgesetzt und mithin die Unterbrechungsfähigkeit verhindert
Zur Vermeidung dieser Nachteile ist bereits versucht worden, die Oberfläche der Hauptelektrode zu vergrößern und dadurch die Dichte des elektrischen Stroms herabzusetzen oder in der Oberfläche der Hauptelektrode Spiraleinschnitte vorzusehen, um den Lichtbogen sich längs der Spiralnut auswärts verlagern zu lassen. Im erstgenannten Fall besteht jedoch immer noch die Möglichkeit, daß sich der Lichtbogen an der Umfangsfläche der Hauptelektrode konzentriert, während der Lichtbogen im zweitgenannten Fall nicht gleichmäßig über die Gesamtfläche der Hauptelektrode verteilt werden kann. In jedem Fall ist es dabei unmöglich, einen stabilen, gleichmäßig verteilten Lichtbogen zu erzeugen.
Wenn das Plasma aus dem Bereich zwischen den Hauptelektroden nach außen entweicht und kein für die stabile Aufrechterhaltung des Lichtbogens ausreichendes Plasma erzielt wird, wird die Oberfläche der Hauptelektrode lokal überhitzt, was zu einer lokalisierten Verschmelzung führt Wenn nämlich das zwischen den Hauptelektroden vorhandene Plasma entweicht, erhöht sich die Lichtbogenspannung unter Aufrechterhaltung des elektrischen Stroms. Hierdurch wird eine große Energiemenge an die Hauptelektrode angelegt, so daß letztere eine lokale Überhitzung mit davon herrührender lokaler Verschmelzung erfährt
Zur Vermeidung dieses Zustands ist es bekannt, ein Magnetfeld senkrecht zur Oberfläche der Hauptelektrode anzulegen.
Dazu wird eine Erregerspule um den Außenumfang eines Vakuumgehäuses herum angeordnet und zwischen die Hauptelektrode und einen stromführenden Stab eingeschaltet oder aber ein Teil des stromführenden Stabs kann innerhalb des Vakuumgehäuses in Form einer Spule gewickelt und an die Hauptelektrode angeschlossen sein. Im zuerst genannten Fall ist es jedoch schwierig, ein Magnetfeld zu erzielen, das eine ausreichende Wirkung zeigt, da die Erregerspule und die Elektrode weit voneinander entfernt sind Außerdem ist dabei eine ziemlich große Erregerspule erforderlich, die zu einem aufwendigen, sperrigen und
ίο schweren Vakuumunterbrecher führt Im zweitgenannten Fall wird die Konstruktion des stromführenden Stabes kompliziert, so daß er schwierig herzustellen ist Außerdem wird auch der Innenaufbau kompliziert, so daß der Vakuumunterbrecher insgesamt schwer und groß wird
Es hat sich auch gezeigt, daß dann, wenn ein Magnetfeld senkrecht zur Oberfläche der Hauptelektrode erzeugt wird infolge des Magnetfelds ein Wirbeloder Streustrom in der Hauptelektrode hervorgerufen wird, wodurch die Hauptelektrode überhitzt oder das Magnetfeld durch eine vom Wirbel- oder Streustrom erzeugte magnetomotorische Kraft geschwächt wird
Der Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, einen Vakuumschalter der im Oberbegriff des An-Spruchs 1 genannten Art derart auszubilden, daß durch den spezifischen Aufbau des Schalters ein senkrecht zur Oberfläche der Hauptelektrode verlaufendes Magnetfeld erzeugt und stabilisiert wird damit ein gleichmäßig zwischen der Hauptelektrode eingeschlossener Lichtbogen gewährleistet wird, während die Hauptelektrode die Entstehung von über sie fließenden Wirbel- oder Streuströmen vermindert und den Lichtbogenstromfluß auf die Hauptelektrode beschränkt, so daß eine Schwächung des Magnetfeldes durch den Streustrom und den Lichtbogenstrom verhindert wird
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst
Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Nachfolgend sind bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert Darin zeigt
Fig. IA eine Teilschnittansicht des Aufbaus eines Vakuumschalters;
F i g. 1B eine F i g. 1A ähnliche Ansicht eines anderen Vakuumschalters;
F i g. 2A und 2B eine Seitenansicht bzw. eine Aufsicht zur Veranschaulichung einer zusammengesetzten oder Verbundelektrode;
so Fig. 3A und 3B eine Seitenansicht bzw. eine Aufsicht auf eine der Verbundelektrode gemäß F i g. 2A und 2B zugeordneten Spule;
F i g. 4 eine Aufsicht auf ein Ausführungsbeispiel der Hauptelektrode bzw. des Hauptkontaktes;
Fig.5 eine in vergrößertem Maßstab gehaltene Seitenansicht eines Abstandstückes;
F i g. 6 eine Aufsicht zur Erläuterung des Weges des durch den Hauptkontakt ohne Schlitze fließenden Lichtbogenstroms;
bo F i g. 7 eine Aufsicht zur Erläuterung des Weges des durch einen Hauptkontakt mit Schlitzen fließenden Lichtbogenstroms;
Fig.8A eine Seitenansicht einer abgewandelte.. zusammengesetzten oder Verbundelektrode;
r.ϊ F i g. 8B eine Aufsicht auf eine Spule gemäß F i g. 8A; F i g. 9 eine Aufsicht auf eine abgewandelte Spule mit Spiralschlitzen;
Fig. 1OA und 1OB eine Seitenansicht bzw. eine
Aufsicht auf eine weitere abgewandelte zusammengesetzte oder Verbundelektrode;
Fig. HA und 11B eine Seitenansicht bzw. eine Aufsicht auf eine bei der Elektrode gemäß den F i g. 1OA und 1OB verwendeten Spule;
Fig. 12 bis 14 Aufsichten auf abgewandelte Ausführungsformen der zusammengesetzten oder Verbundelektrode;
Fig. 15A bis 15B, 16A bis 16B1 17A bis 17B, 18A bis 18B und 19A bis 19B im Schnitt gehaltene Seitenansichten bzw. Aufsichten auf zusammengesetzte bzw. Verbundelektroden mit Verstärkungsglied, wobei die Seitenansicht im Schnitt längs der Linie Xi-Xi, X2-X2, X3-X3. X4-X4 bzw. X5-X5 in den betreffenden Aufsichten gehalten sind;
F i g. 20 eine Seitenansicht einer weiteren abgewandelten Ausführungsform einer zusammengesetzten bzw. Verbundelektrode;
Fig.21, 22 und 23 Aufsichten auf eine Spule, eine äußere Elektrode bzw. einen Hauptkontakt gemäß F ig. 20;
Fig.24 eine Aufsicht auf eine Spule mit einem Verstärkungsglied;
F i g. 25 eine im vergrößerten Maßstab gehaltene perspektivische Teilansicht des Verstärkungsgliedes gemäß F ig. 24; und
F i g. 26 eine schaubildliche Darstellung von zwei in einer gewünschten Position angeordneten zusammengesetzten bzw. Verbundelektroden.
Fig. IA veranschaulicht einen Vakuumschalter, wobei ein Vakuumgehäuse 30 einen zylindrischen Körper 32 aus einem Isoliermaterial mit oberer und unterer Endkappe 34A bzw. 345 sowie zusammengesetzte oder Mehrschicht- bzw. Verbundelektroden 3SA und 385 aufweist, die an den freien Enden von vorrichtungsfesten und im weiteren als stromführend bezeichneten Stäben 36A bzw. 365 montiert sind, welche die obere bzw. die untere Endkappe durchsetzen. Der Stab 365 und mithin die Elektrode 385 sind durch eine nicht dargestellte Betätigungseinrichtung versteilbar, so daß sie hin- und hergehend in und außer Kontakt mit der zugeordneten Verbundelektrode 38/4 bewegbar sind, um den Laststrom des Vakuumschalters durchzulassen oder zu unterbrechen. Wenn zwischen den Elektroden 3SA und 385 ein Lichtbogen auftritt, fließt der Lichtbogenstrom durch die Stäbe 36A und 36ß. Die Auf- und Abbewegung des Stabes 365 erfolgt über einen Balken 44, so daß das Vakuum im Gehäuse erhalten bleibt. Bei 46/4-46C sind um die Verbundelektroden 38/4 und 385 herum angeordnete Abschirmungen angedeutet Die Elektroden 3SA und 385 sind jeweils praktisch gleich aufgebaut, weshalb sich die folgende Beschreibung auf die Elektrode 38/4 beschränkt.
In den Fig.2A und 2B ist eine zusammengesetzte bzw. Verbundelektrode 38/4 dargestellt, die eine Spule 40, welche im weiteren als Spulenelektrode 40 bezeichnet ist, und ein Kontaktstück 42, welches im weiteren als Hauptelektrode 42 bezeichnet ist, aufweist.
Die F i g. 3A und 3B veranschaulichen die Spulenelektrode 40. Die Spulenelektrode 40 weist erste Leiter in Form von Armen 50 auf, die einen am freien Ende des stromführenden Stabs 36/4 angebrachten, kreisförmigen Anbauabschnitt 48 aufweisen und von diesem in vier Richtungen abgehen. Vier zweite Leiter in Form von Bogenabschnttten 54 erstrecken sich jeweils in die gleiche Richtung unter Festlegung eines Spalts 52 zwischen ihrem freien Ende und dem benachbarten Arm 50 längs eines um den stromführenden Stab 36/4 als Mittelpunkt beschriebenen Kreises. An der vom stromführenden Stab 36/4 abgewandten Seite stehen von den freien Endabschnitten der Bogenabschnitte dritte Leiter in Form von Vorsprüngen oder Ansätzen 56 ab. Die Hauptelektrode 42 besteht aus einem kreisförmigen Element mit praktisch dem gleichen Außendurchmesser wie demjenigen der Spulenelektrode 40, und sie ist mit sechs Schlitzen 58 (Fig.4) versehen, die von ihrem Außenumfang in Richtung auf ihren Mittelbereich verlaufen. Gemäß den F i g. 2A und 2B ist die Hauptelektrode 42 an der Seite der Spulenelektrode angebracht, an welcher die Ansätze 56 vorgesehen sind. Die Anbringung der Hauptelektrode 42 an der Spulenelektrode 40 erfolgt unter Zwischenfügung eines zentral angeordneten Abstandstücks, wobei die vier Ansätze 56 an der Hauptelektrode 42 anliegen. Der stromführende Stab 36,4, die Spulenelektrode 40 und die Ansätze bzw. Vorsprünge 56 bestehen sämtlich aus Kupfer, während die Hauptelektrode 42 aus einer Kupferlegierung besteht. Die Verbindung zwischen dem Stab 36/4 und der Spulenelektrode 40 sowie zwischen den Ansätzen 56 und der Hauptelektrode 42 ist dabei so hergestellt, daß ein niedriger elektrischer Widerstand gewährleistet wird. Das Abstandstück ist starr zwischen der Spulenelektrode 40 und der Hauptelektrode 42 in der Weise montiert, daß an ihm ein hoher elektrischer Widerstand vorhanden ist Aus diesem Grund besteht das Abstandstück 60 aus einem mechanisch starren, einen hohen elektrischen Widerstand besitzenden Werkstoff, beispielsweise aus rostfreiem Stahl, Gemäß F i g. 2A ist die Hauptelektrode 42 in der Weise mit der Spulenelektrode 40 gekoppelt, daß sich mindestens ein Schlitz zwischen den Ansätzen 56 der Spulenelektrode 40 befindet und kein Schlitz 58 von einem der Ansätze 56 der Spulenelektrode 40 überlagert wird. Folglich kann die Zahl der Schlitze 58 der Zahl der Arme 50 der Spulenelektrode 40 entsprechen oder größer sein als diese Zahl. Fig.5 veranschaulicht in vergrößertem Maßstab eine beispielhafte Ausführungsform eines solchen Abstandstücks 60.
Wenn bei dem auf diese Weise ausgebildeten Vakuumunterbrecher der stromführende Stab 365 durch eine nicht dargestellte Betätigungseinrichtung betätigt wird, um die Elektrode 385 außer Kontakt mit der Elektrode 38/4 zu bewegen, entsteht zwischen beiden Elektroden 38Λ und 385 ein Lichtbogen. Gemäß den F i g. 2A und 2B fließt dabei der Lichtbogenstrom vom stromführenden Stab 36/4 in die Spulenelektrode 40. Dies bedeutet, daß der Lichtbogenstrom in praktisch gleich große Stromanteile aufgeteilt wird und vom Anbauabschnitt 48 über die vier Arme 50 zu den vier betreffenden Bogenabschnitten 54 und sodann über die jeweiligen Ansätze 56 in die Hauptelektrode 42 fließt, wie dies durch die Pfeile angedeutet ist.
v> Da der elektrische Strom über die vier getrennten Bogenabschnitte 54 fließt, wird durch die Zweigströme insgesamt ein Magnetfeld in einer Richtung senkrecht zur Elektrodenfläche der Hauptelektrode 42 erzeugt, welches praktisch gleich einem Magnetfeld ist, das dann
hu erzeugt wird, wenn der die jeweiligen BogenabschnitU 54 durchfließende Zweigstrom durch eine gedachte Spule mit einer einzigen Windung hindurchgeleitet wird die durch Verbindung der einzelnen Bogenabschnitte erhalten wird. Der auf diese Weise in die Hauptelektro-
• .·· de 42 fließende elektrische Strom fließt weiterhin übet einen Lichtbogen zur anderen Elektrode 385, ar welcher auf die gleiche Weise wie bei der Elektrode 3SA ein Magnetfeld erzeugt wird. Das zwischen den beider
Elektroden 3SA und 380 erzeugte Magnetfeld schließt den Lichtbogen zwischen sich ein und verhindert ein Entweichen von Plasma aus dem Lichtbogen, so daß kein unzureichendes bzw. ungenügendes Plasma auftritt. Infolgendessen ist der Lichtbogen stabil und gleichmäßig über die Oberfläche der Hauptelektrode 42 verteilt, wodurch eine verbesserte Unterbrechungsfähigkeit des Vakuumunterbrechers gewährleistet wird.
Das auf diese Weise erzeugte Magnetfeld wird jedoch durch den elektrischen Strom geschwächt, wodurch die Unterbrechungsfähigkeit des Vakuumunterbrechers verringert wird. Zur Ausschaltung dieses Mangels sind die Schlitze 58 in der Hauptelektrode 42 vorgesehen.
Das Magnetfeld wird beispielsweise durch die folgenden elektrischen Ströme geschwächt:
1. Es fließt ein Streustrom durch die Hauptelektrode 42 unter Erzeugung eines dem genannten Magnetfeld entgegengesetzten Magnetfelds, wodurch das zuerst genannte Magnetfeld geschwächt wird. Da die Schlitze 58 quer zu einem Weg verlaufen, über welchen der Streustrom fließt, wird das Auftreten eines solchen Streustroms beschränkt, so daß eine Schwächung des genannten Magnetfelds verhindert wird.
2. Von den Zweigströmen, welche von der Spulenelektrode 40 über die jeweiligen Ansätze 56 in die Hauptelektrode 42 fließen, fließt ein Teil durch die Hauptelektrode 42 in Gegenparallelrichtung zur Richtung des elektrischen Stromflusses über die Bogenabschnitte 54 der Spulenelektrode 40. Dieser Zweigstrom bewirkt ebenfalls eine Schwächung des genannten Magnetfelds.
Der unter 2. erläuterte Strom wird später in Verbindung mit den Fig.6 und 7 noch näher erklärt werden. Zur Vereinfachung der Beschreibung ist in den Fig.6 und 7 der Fall dargestellt, in welchem der Lichtbogenstrom über die Hauptelektrode 42 fließt und in vier Ströme verzweigt wird, die über die vier Ansätze 56 weiter zur Spulenelektrode 40 fließen.
Auch wenn der elektrische Strom die entgegengesetzte Polarität besitzt, ist eine gewisse Löschungswirkung gegenüber der magnetomotorischen Kraft vorhanden, wie dies noch näher erläutert werden wird. Fig.6 veranschaulicht den Fall, in welchem ein Lichtbogen an einem schraffierten, kreisförmigen Abschnitt einer Hauptelektrode ohne Schlitze erzeugt wird und der Lichtbogenstrom über diesen Abschnitt in eine Hauptelektrode 42 fließt. Der Lichtbogenstrom wird sodann in vier Ströme aufgeteilt, wobei er über die Ansätze 56 und sodann über die betreffenden Bogenabschnitte 54 in jeweils gleiche Richtung fließt und durch die jeweiligen Arme 50 am Anbauabschnitt 48 der Spulenelektrode 40 gesammelt wird, wo er zum stromführenden Stab weitergeleitet wird. Ein durch die vier Zweigströme, welche die zugeordneten vier Bogenabschnitte 54 durchfließen, auf der Elektrodenfläche der Hauptelektrode erzeugtes Magnetfeld ist praktisch gleich einem Magnetfeld, das durch einen Zweigstromfluß durch eine gedachte Spule mit einer Windung erzeugt wird, welche durch Verbindung der betreffenden Bogenabschnitte erhalten wird. Wie erwähnt, wird dieses Magnetfeld durch den über die Oberflache der Hauptelektrode 42 fließenden Lichtbogenstrom geschwächt. Im folgenden sind nunmehr zwei repräsentative Zweigströme der vier über die vier Ansätze 56 fließenden Zweigströme betrachtet. Der eine Zweigstrom fließt entgegen dem Uhrzeigersinn vom Abschnitt a über den Umfangsabschnitt der HauDteleklrode 42 zu dem mit b bezeichneten Ansatz 56 und dann im Uhrzeigersinn über den Bogenabschnitt 54 zurück zu einem Punkt cuncl hierauf über den Arm 50 in der Richtung d in den stromführenden Stab. Der andere Zweigstrom fließt im Uhrzeigersinn vom
Abschnitt a zu dem mit e bezeichneten Ansatz 56 und
hierauf im Uhrzeigersinn über den Bogenabschnitt 54 zu einem Punkt f, von welchem aus er über den Arm 50 in der Richtung g zum stromführenden Stab weiterfließt.
Im Strompfad a-d liegen die Nebenpfade a-b und b-c
dicht nebeneinander, wobei der entgegen dem Uhrzeigersinn über den Nebenpfad a-b fließende Zweigstrom und der im Uhrzeigersinn über den Nebenpfad b-c fließende Zweigstrom einander aufheben. Infolgedessen heben sich die am betreffenden Bogenabschnitt
is 54 erzeugten magnetomotorischen Kräfte nahezu gegenseitig auf, wodurch ein senkrecht zur Hauptelektrode erzeugtes Magnetfeld geschwächt wird. Im anderen Strompfad a-e-f-g ist keine derartige Unterdrückungs- bzw. Löschwirkung vorhanden.
Bei der zusammengesetzten bzw. Verbundelektrode 38/4 gemäß Fig.7 weist die Hauptelektrode 42 vier Schlitze 58 auf. Diese vier Schlitze 58 sind jeweils im Uhrzeigersinn ein gewisses Stück vom betreffenden Ansatz bzw. Vorsprung 56 versetzt angeordnet, und sie erstrecken sich geradlinig vom Umfang der Hauptelektrode 42 in Richtung auf deren Zentrum. Im allgemeinen ist es erforderlich, daß die Zahl der Schlitze 58 der Zahl der Ansätze 56 entspricht oder größer als diese ist. Diese Schlitze 58 sind so angeordnet, daß sich zwischen den Vorsprüngen bzw. Ansätzen 56 jeweils mindestens ein Schlitz 58 befindet und kleiner dieser Schlitze von einem der Ansätze 56 überspannt wird. Ein schraffierter Bereich h bezeichnet die Stelle, an welcher der Lichtbogen erzeugt wird.
Ein abgezweigter Lichtbogenstrom fließt vom Abschnitt h in die Hauptelektrode 42; d. h. über das innerste Ende / des Schlitzes 58 in den Ansatz 56 bei j, sodann über den Bogenabschnitt 54 zu einem Vorderende λ des Arms und schließlich über den Arm 50 in die Richtung / zum Anbauabschnitt 48, wobei der Pfad dieses Stromflusses im folgenden als erster Strompfad bezeichnet wird. Der andere Zweigstrom fließt vom Abschnitt h in den bei m angedeuteten Ansatz 56, sodann über den Bogenabschnitt 54 zu einem Vorderende η des Arms 50 und schließlich Ober den Arm 50 in die Richtung ο zum Anbauabschnitt 48; der Pfad dieses Zweigstroms wird im folgenden als zweiter Strompfad bezeichnet. Da der erste Strompfad lang und der zweite Strompfad kurz ist, ist der über den zweiten Strompfad fließende Zweigstrom größer als der über den ersten Strompfad fließende Zweigstrom. Da der über den ersten Strompfad geleitete Zweigstrom im Gegensatz zum Lichtbogenstromfluß gemäß F i g. 6 vom Abschnitt h über den Abschnitt j nahe des Mittelabschnitts der Hauptelektrode in den Vorsprung./fließt, wird die durch den über den Bogenabschnitt !(4 fließenden Zweigstrom erzeugte magnetomotorisch» Kraft weniger stark unterdrückt bzw. gelöscht. Andererseits ist der über den zweiten Strompfad fließende Zweigstrom keinerlei
<>° Löschung bzw. Unterdrückung unterworfen. Da die über die beiden anderen Ansitze bzw. Vorsprunge 56 geleiteten Zweigströme um die Enden der jeweiligen Schlitze 58 herumflicßcn, sind die an den betreffenden Bogcnabschnitten 54 erzeugten magnetomotorischen
b5 Kräfte in geringerem Maße einer Löschung unterworfen.
Wie aus der vorstehenden Erläuterung hervorgeht, wird durch die Anordnung der Schlitze 58 in der
Hauptelektrode 42 eine Schwächung der genannten magnetischen Kraft durch einen Streustrom oder den über die Hauptelektrode 42 fließenden Lichtbogenstrom verhindert. Hierdurch wird eine hohe Unterbrechungsfähigkeit eines Vakuumunterbrechers bzw. -schutzschalters gewährleistet. Zur Erzielung einer einwandfreien Stromunterbrechungsfähigkeit ist jeder Schlitz so bemessen, daß seine Länge 50 bis 70% des Radius der Hauptelektrode 42 entspricht, wobei in der Hauptelektrode so viele Schlitze vorgesehen sind, wie dies aus konstruktiven Gründen möglich ist.
Bei der zusammengesetzten bzw. Verbundelektrode 38A ist die einfach aufgebaute Spulenelektrode 40 unmittelbar hinter der Hauptelektrode 42 vorgesehen, so daß an ihrer Elektrodenfläche ein Magnetfeld erzeugt werden kann, und da die Hauptelektrode 42 so ausgebildet ist, daß eine Schwächung des Magnetfelds durch die vorher erwähnten, unerwünschten elektrischen Ströme, welche über die Hauptelektrode fließen, verhindert wird, kann die Spulenelektrode 40 ohne weiteres kompakt ausgebildet sein, so daß ein leichter und kompakt gebauter Vakuumunterbrecher mit hohem Unterbrechungsvermögen gewährleistet wird.
Wie nachstehend noch näher erläutert werden wird, können die Spulenelektrode 40 und die Hauptelektrode 42, die gemeinsam die Verbundelektrode 38Λ bilden, vielfach unterschiedliche Formen besitzen.
Bei der Verbundelektrode 38/4 gemäß Fig.8A und der Spulenelektrode 40 gemäß Fig.8B ist die Spulenelektrode 40 mit vier geraden Schlitzen 62 versehen. Diese, mit jeweils gleicher Länge eingestochenen und sich am Umfang der Spulenelektrode 40 öffnenden Schlitze sind jeweils gleich weit vom Mittelpunkt der Spulenelektrode und unter einem rechten Winkel zueinander angeordnet, wobei zwischen ihnen vier Bogenabschnitte festgelegt werden. Die Ansätze bzw. Vorsprünge 56 sind dabei an den spitzwinkeligen Endabschnitten der Bogeabschnitte der Spulenelektrode angeordnet, welche sich an den offenen Enden der Schlitze 62 befinden. Die Ansätze 56 der Spulenelektrode 40 werden bei der Montage mit der Hauptelektrode 42 verbunden. Der über den stromführenden Stab 36Λ zugeführte elektrische Strom fließt radial längs der Bogenabschnitte der Spulenelektrode 40 und sodann über die betreffenden Ansätze 56 in die Hauptelektrode 42. Diese einfache Spulenelektrode 40 kann ohne weiteres durch Anbringung von vier geraden Schlitzen gebildet werden, so daß die den Armen 50 und den Bogenabschnitten 54 gemäß den F i g. 2A und 2B entsprechenden Abschnitte gleichzeitig gebildet werden.
Die in F i g. 9 dargestellte Spulenelektrode 40 weist vier spiralige Schlitze 64 auf, die bogenförmig in jeweils die gleiche Richtung verlaufen und sich unter Festlegung von vier Bogenabschnitten zwischen ihnen am Umfang der Elektrode öffnen. Die Vorsprünge bzw. Ansätze 56 sind hierbei an den spitzen Außenendabschnitten der Bogenabschnitte der Spulenelektrode 40 vorgesehen, die sich an den offenen Enden der Schlitze 64 befinden. Beim Zusammenbau der Verbundelektrode werden die Ansätze 56 der Spulenelektrode 40 mit der nicht dargestellten Hauptelektrode verbunden. Der Über den nicht dargestellten stromführenden Stab zugeführte elektrische Strom wird dabei in vier Ströme aufgezweigt, wobei die Zweigströme in Radialrichtung längs der Bogenabschnitte der Spulenelektrode 40 und sodann über die betreffenden Ansätze 56 in die Hauptelektrode fließen. Bei dieser Konstruktion entspricht der Bogenabschnitt zwischen den Schlitzen 64 dem Arm 50 und dem Bogenabschnitt 54 gemäß den Fig. 2Aund2B.
Die beiden zusammengesetzten bzw. Verbundelek-
s troden 38/1, 3SB können auf die in Fig. IA gezeigte
Weise angeordnet sein. Gewünschtenfalls kann aber
auch eine einzige Verbundelektrode, z. B. die Elektrode 38/4, auf die in F i g. IB gezeigte Weise angeordnet sein.
Da der bewegbare, stromführende Stab bei diesem
ίο Vakuumunterbrecher über eine biegsame Leitung mit einer Sammelschiene verbunden ist, wird die im Vakuumunterbrecher erzeugte Hitze schlecht abgeführt. Der vorrichtungsfeste, stromführende Stab ist über eine große Klemme mit einer Sammelschiene
υ verbunden, wodurch die im Vakuumunterbrecher erzeugte Wärme besser verteilt wird. Infolge des Vorhandenseines der Spulenelektrode erzeugt die zusammengesetzte bzw. Verbundelektrode eine größere Wärmemenge als eine Hauptelektrode. Wenn eine Verbundelektrode und eine Hauptelektrode als Elektrodenpaar in einem Vakuumunterbrecher verwendet werden, empfiehlt es sich, die Verbundelektrode 38/4 mit dem feststehenden, stromführenden Stab 36Λ zu verbinden, während die Hauptelektrode 42 mit einem bewegbaren, stromführenden Stab 36B verbunden werden sollte. Durch diese Anordnung wird eine ausgeglichene Wärmeableitung gewährleistet, während der Temperaturanstieg auf einem niedrigeren Wert gehalten werden kann.
Die Spulenelektrode 40 kann ein Magnetfeld erzeugen, das praktisch einem Magnetfeld entspricht, welches durch das Hindurchleiten des über den Bogenabschnitt der Spulenelektrode fließenden Zweigstroms durch eine gedachte bzw. angenommene Spule mit einer einzigen Windung erzeugt wird, welche durch gegenseitige Verbindung der einzelnen Bogenabschnitte erhalten wird. Wenn die Intensität des Magnetfelds geändert werden soll, läßt sich dies durch Änderung der Zahl der Bogenabschnitte 54 erreichen. Wenn mit / ein durch den stromführenden Stab 36/4 fließender elektrischer Strom bezeichnet wird, so wird der über den Bogenabschnitt 54 fließende elektrische Strom gleich 1/4. Wenn die Bogenabschnitte in Zahlen von 2, 3 η vorhanden sind, so besitzt das an der
Spulenelektrode erzeugte Magnetfeld eine Intensität entsprechend dem 4/2-, 4/3-... AIn- fachen.
Die Form, die Zahl und die Position der Schlitze 58 sowie die Stellen, an denen die Ansätze 56 mit der Hauptelektrode verbunden sind, können auf später noch
so näher zu erläuternde Weise variiert werden.
Die Fig. 1OA und 1OB veranschaulichen eine zusammengesetzte bzw. Verbundelektrode 38/4, bei welcher eine Spulenelektrode 40 der in den Fig. ItA und 11B dargestellten Form vorgesehen ist Die Form der in der Hauptelektrode 42 ausgebildeten Schlitze 58a und 58/? ist deutlich aus Fig. 1OB ersichtlich. Gemäß F i g. 11B besteht ein dritter Leiter zur Verbindung der abstehenden bzw. freien Enden der Bogenabschnitte 54 mit der Hauptelektrode 42 aus jeweils einem Abschnitt 66, welcher parallel zum benachbarten Arm 50 verläuft und von dessen freiem Ende ein Vorsprung bzw. Ansatz 56 in Richtung auf die Hauptelektrode 42 ragt. Die jeweiligen, die betreffenden Bogenabschnitte 54 der Spulenelektrode 40 durchfließenden Zweigströme flie-Ben über die betreffenden Ansätze 56, die vom Randabschnitt in Richtung auf den Mittelabschnitt der Hauptelektrode gerichtet sind, in die Hauptelektrode 42. Die Schlitze 58 sind jeweils auf gleiche Winkelab-
stände voneinander verteilt, und sie bestehen aus vier vergleichsweise langen, geraden Schlitzen 58a sowie vier Sätzen von Schlitze SSb, die ihrerseits jeweils aus drei kurzen, geradlinigen Schlitzen zwischen den langen, geraden Schlitzen 58a bestehen. Jeder Ansatz 56 ist dabei zwischen den Schlitzen 58a angeordnet und an einer näher als ein kurzer Schlitz 58b zum Zentrum der Hauptelektrode hin gelegenen Stelle mit der Hauptelektrode 42 verbunden. Die Ansätze 56 sind dabei so angeordnet, daß keiner der Schlitze 58a oder 5Sb von to ihnen überspannt wird. Die Spulenelektrode 40 und die Schlitze 58a, 58b der zusammengesetzten bzw. Verbundelektrode 38i4 entsprechen bezüglich Arbeitsweise und Wirkung den entsprechenden Teilen der Verbundelektrode gemäß den Fig.2A und 2B. Bei der zusammengesetzten bzw. Verbundelektrode 38/4 gemäß den Fig. 1OA und 1OB bieten die zahlreichen Schlitze 58a, 58b den Vorteil einer Unterdrückung der Erzeugung von Wirbel- oder Streuströmen. Außerdem fließt infolge des Vorhandenseins der zahlreichen Schlitze 58a, 5Sb sowie der Position, in welcher die Ansätze 56 angeordnet sind, kein vom Lichtbogenstrom abgezweiger Strom längs des betreffenden Bogenabschnitts 54 der Spulenelektrode 40. Selbst wenn an einem Abschnitt der Hauptelektrode 42 ein Lichtbogen 2s auftritt, wird eine Schwächung des Magnetfelds durch die genannten Ströme wirksam verhindsrt Infolgedessen wird der Lichtbogen gleichmäßig und stabil über die Elektrodenfläche der Hauptelektrode 42 verteilt Wenn die Spulenelektrode 40 und die Hauptelektrode 42 paarweise im Vakuumunterbrecher verwendet werden, sind die einander zugeordneten Verbundelektroden in der Weise an die jeweiligen stromführenden Stäbe 36Λ und 36/? angeschlossen, daß die Schlitze 58Λ der einen Hauptelektrode mit den Schlitzen 58a der anderen 3s Hauptelektrode übereinstimmen.
Fig. 12 veranschaulicht eine abgewandelte Ausführungsform der zusammengesetzten bzw. Verbundelektrode 38Λ gemäß Fig. 1OB, bei welcher die den Abschnitten 66 der Spulenelektrode 40 gemäß F i g. 11A entsprechenden Abschnitte an einer weiter zum Zentrum der Hauptelektrode 42 hin gelegenen Stelle mit letzterer verbunden sind. In die Hauptelektrode 42 sind Schlitze 58 mit jeweils gleicher Länge eingestochen, die zum Zentrum der Hauptelektrode 42 hin verlaufen. Diese Anordnung gewährleistet eine gegenüber der Anordnung gemäß der Anordnung gemäß F i g. 1OB verbesserte Wirkung.
Bei der zusammengesetzten bzw. Verbundelektrode gemäß Fig. 13 sind die Vorsprtinge bzw. Ansätze 56, so ebenso wie die der Abwandlung gemäß Fig. 12, dicht am Mittelbereich einer Hauptelektrode angeordnet Die Hauptelektrode 42 weist dabei einander abwechselnde, radial verlaufende lange Schlitze 586 und kurze Schlitze 58a auf.
Fig. 14 veranschaulicht eine Hauptelektrode 42 mit bogenförmig verlaufenden Spiralschlitzen 58. Wenn die Hauptelektrode 42 beispielsweise in Verbindung mit der Spulenelektrode 40 gemäß den Fig. 12 und 13 verwendet wird, bietet sie die gleichen Wirkungen, wie eo sie mit den vorher beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung realisiert wurden.
Bei den vorher beschriebenen Ausführungsformen ist die Spulenelektrode 40 über das Abstandstück 60 (Fig.2A und 5) bzw. über die Ansätze 56 unter Festlegung eines Spalts mit der Hauptelektrode 42 verbunden. Das Abstandstück fiO besteht üblicherweise aus einem Werkstoff mit hoher mechanischer Festigkeit und hohem Widerstand, beispielsweise aus rostfreiem Stahl. Im Gegensatz dazu besteht die Elektrode 40 aus Kupfer und die Hauptelektrode 42 aus einer Kupferlegierung mit guter elektrischer Leitfähigkeit und folglich geringer mechanischer Festigkeit Beim Öffnen und Schließen des Vakuumunterbrechers kann es vorkommen, daß die Spulenelektrode 40 unter den durch die zusammengesetzte bzw. Verbundelektrode 38Λ ausgeübten Aufprallkräften verformt wird, so daß sie die Hauptelektrode 42 nur noch teilweise kontaktiert Zur Vermeidung einer solchen Verformungsbeschädigung kann zusammen mit dem Abstandstück 60 ein Verstärkungsglied zwischen der Hauptelektrode 42 und der Spulenelektrode 40 angeordnet werden. Als Verstärkungsmaterial wird dabei rotsfreier Stahl verwendet Indem das Abstandstück und das Verstärkungsmaterial aus einem hochfesten Werkstoff hergestellt und die zwischen die Hauptelektrode 42 und die Spulenelektrode 40 einzusetzenden Teile schlank bzw. dünn ausgebildet werden, kann nur ein geringer Anteil des Lichtbogenstroms Ober diese Teile fließen. Mit anderen Worten: Der größte Teil des Lichtbogenstroms fließt über die Ansätze bzw. Vorsprünge in die Spulenelektrode 40.
Die Flg. 15A und 15B, 16A und 16B, 17A und 17B, 18A und 18B sowie 19A und 19B veranschaulichen zusammengesetzte bzw. Verbundelektroden, in welche Verstärkungsglieder eingesetzt sind.
Die zusammengesetzte bzw. Verbundelektrode 38Λ gemäß den Fig. 15A und 15B weist in ihrem Mittelbereich ein zwischen eine Spulenelektrode 40 und eine Hauptelektrode 42 eingesetztes Abstandstück 60 auf, um welches herum mit einem Abstand davon ein Verstärkungsglied 68 angeordnet ist Das Abstandstück 60 ist mit beiden Enden in zugeordnete Vertiefungen 70 und 72 in der Spulenelektrode 40 bzw. in der Hauptelektrode 42 eingesetzt Das Abstandstück besitzt in seinem Mittelbereich einen verkleinerten Durchmesser, so daß zwischen seinen Enden ein hoher elektrischer Widerstand erzeugt wird. Das Verstärkungsglied 68, das eine ringförmige Gestalt und einen T-förmigen Querschnitt besitzt, ist mit seinem einen Ende, d.h. seiner einen Seite in eine zugeordnete Ringnut in der Hauptelektrode 42 eingesetzt, während es mit seinem anderen Ende bzw. seiner anderen Seite 74 an der Oberfläche der Spulenelektrode 40 anliegt Durch die Form des Verstärkungsglieds wird die Spulenelektrode 40 an einer Berührung mit der Hauptelektrode 42 infolge einer Verformung gehindert Da das Verstärkungsglied 68 einen dünneren oder schlankeren Wandabschnitt besitzt, wird zwischen der Spulenelektrode 40 und der Hauptelektrode 42 ein hoher elektrischer Widerstand gewährleistet
Bei der in den Fig. 16A und 16B dargestellten Elektrodenanordnung 3SA ist ein Verstärkungsglied 76 einstückig mit einem Abstandstück 60 der Art gemäß Fig. 15A und 15B ausgebildet, wobei um das Abstandstück herum eine Ringausnehmung festgelegt ist Der kombinierte Einsatz ist dabei mit seiner einen Seite in eine Hauptelektrode 42 eingelassen. An seiner anderen Seite ist dieser Einsatz mit seinem Mittelteil in eine Spulenelektrode 40 eingesetzt, während er mit seinem ringförmigen Randabschnitt an der Spulenelektrod: anliegt
Bei der Elektrodenanordnung gemäß den Fig. 17A und 17B ist das Verstärkungsglied wiederum einstückig mit einem Abstandstück ausgebildet Dieser kombinierte Einsatz besitzt dabei Scheibenform und einfache
Konstruktion, so daß er einfach herstellbar ist
Bei der in den Fig. 18A und 18B dargestellten Elektrodenanordnung 38/ ist ein Verstärkungsglied 80 wiederum einstückig mit einem Abstandstück ausgebildet Dieser kombinierte Einsatz, der zwischen einer Hauptelektrode 42 und einer Spulenelektrode 40 angeordnet ist, weist dabei längs der Arme der Spulenelektrode 40 verlaufende Arme auf. Dieser kombinierte Einsatz 80 ermöglicht eine Materialeinsparung und besitzt vergleichsweise einfache Konstruktion.
Bei der Elektrodenanordnung 38/4 gemäß Fig. 19A und 19B ist ein Verstärkungsstück wiederum materialeinheitlich mit einem Abstandstück ausgebildet Dieser kombinierte Einsatz bedeckt praktisch vollständig die Gesamtfläche einer Spulenelektrode 40 bzw. einer Hauptelektrode 42, jedoch mit der Ausnahme, daß die den Ansätzen 56 der Spuleneiektrode 40 entsprechenden Bereiche halbkreisförmig ausgeschnitten sind. Durch diesen Einsatz kann die Elektrodenanordnung 38Λ besonders starr ausgebildet werden.
Selbstverständlich sind noch weitere Abwandlungen des Verstärkungsglieds möglich. In jedem Fall gewährleistet die Verwendung eines solchen Verstärkungsglieds einen dauerhaften Vakuumunterbrecher, welcher einer bei seinem öffnen und Schließen auftretenden Schlag- bzw. Aufprallkraft, unter welcher die Spulenelektrode verformt werden könnte, zu widerstehen vermag.
F i g. 20 zeigt noch eine weitere Abwandlung einer erfindungsgemäßen Elektrodenanordnung 3SA, die eine Spulenelektrode 84, eine Hauptelektrode 86 und einen an der Elektrodenfläche der Hauptelektrode 86 vorgesehenen Kontakt 98 aufweist, welcher ein lokales Verschweißen der Hauptelektrode 86 verhindert Die Spulenelektrode 84 weist eine Außenelektrode 88 und ein Spulenglied 93 auf, die jeweils aus einem parallel zur Außenelektrode 88 in jeweils die gleiche Richtung verlaufenden Bogenabschnitt 92, einem von einem Abschnitt des Bogenabschnitts abstehenden und mit der Außenelektrode 88 verbundenen ersten Ansatz bzw. <o Vorsprung 90 sowie einem zweiten Ansatz bzw. Vorsprung 94 bestehen, welcher vom anderen Endteil des Bogenabschnitts 92 absteht und mit der Hauptelektrode 86 verbunden ist Bei der dargestellten Ausführungsform sind vier Bogenabschnitte 92 vorgesehen. « Fig.21 veranschaulicht die Form und Anordnung der ersten Ansätze 90a bis 904 der Bogenabschnitte 92a bis 924 sowie der zweiten Vorsprünge bzw. Ansätze 94a bis 944 die sämtlich zwischen einer Außenelektrode 88 und einer Hauptelektrode 86 angeordnet sind. F i g. 22 zeigt so eine Aufsicht auf die Außenelektrode 88 während F i g. 23 eine Aufsicht auf die Hauptelektrode 86 zeigt. Die Ansichten gemäß den Fig.21 bis 23 sind dabei jeweils von der Seite des stromführenden Stabs 36/4 her gesehene Darstellungen. Die Einzelteile werden dabei in einer angegebenen Richtung zusammengesetzt Die Außenelektrode 88 gemäß F i g. 22 weist vier geradlinig verlaufende Schlitze 96 auf, die auf gleiche Winkelabstände voneinander verteilt sind und sich zu ihrem Zentrum hin erstrecken. In F i g. 22 geben die schraffier- «> ten Rechtecke 190a bis 1904 welche entgegen dem Uhrzeigersinn neben dem offenen Ende des betreffenden Schlitzes eingezeichnet sind, die Positionen an, in welchen die ersten Ansätze 90a bis 904 mit der Außenelektrode 88 verbunden sind. < >'
Die Hauptelektrode 86 gemäß Fig.23 weist vier geradlinige Schlitze 100 auf, die auf gleiche Winkelabstände voneinander verteilt sind und in Richtung auf den Mittelpunkt dieser Elektrode verlaufen. In Fig.23 bezeichnen die im Uhrzeigersinn neben den offenen Enden der Schlitze eingezeichneten, schraffierten Rechtecke 194a bis 1944 die Stellen, an denen die zweiten Ansätze 94a bis 944 mit der Hauptelektrode 86 verbunden sind. In den F i g. 21 bis 23 dienen die mit den angehängten Buchstaben a—d versehenen Bezugsziffern zur Erleichterung des Verständnisses des genauen Aufbaus der Elektrodenanordnung 38/4. Die Außenelektrode 88 ist am Vorderende des stromführenden Stabs 36/4 montiert Die Spulenteile 93 sind zwischen der Außenelektrode 88 und der Hauptelektrode 86 angeordnet, wobei die ersten Ansätze 90a, 906, 90c und 904 mit den schraffierten Bereichen 190a, 1906, 190c bzw. 1904 der Außenelektrode 88 und die zweiten Ansätze 94a, 94ft, 94c und 94d mit den schraffierten Bereichen 194a, 194b, 194c bzw. 1944 verbunden sind. Bei auf die beschriebene Weise zusammengesetzter Elektrodenanordnung 38/4 fließt ein Ober den stromführenden Stab 36/4 zugeführter Lichtbogenstrom in die Außenelektrode 88, in welcher er in vier Einzelströme verzweigt wird. Der Zweigstrom fließt dabei längs des Umfangs der Außenelektrode 88 und sodann über die erste Ansätze 90.«—904 in die Bogenabschnitte 92a—924 Nachdem der Zweigstrom entgegen dem Uhrzeigersinn über die Bogenabschnitte 92a—924 geflossen ist, gelangt er über die zweiten Ansätze 94a—944in die Hauptelektrode 86, worauf er von dieser über den Lichtbogen in die zugeordnete Hauptelektrode fließt Ein hierbei durch die über die Bogenabschnitte 92a—924 fließenden Zweigströme auf der Elektrodenfläche der Hauptelektrode 86 erzeugtes Magnetfeld entspricht dabei praktisch einem Magnetfeld, das dann erzeugt wird, wenn der Zweigstrom durch eine Spule mit einer Windung fließt, die in der Position der Bogenabschnitte 92a—924 angeordnet ist Die in der Außenelektrode 88 und in der Hauptelektrode 86 vorgesehenen geradlinigen Schlitze % und 100 lassen den über die Elektroden 88,86 fließenden elektrischen Strom in Radialrichtung zur Außenelektrode 88 und zur Hauptelektrode 86 fließen, wobei sie die Erzeugung von Wirbel- bzw. Streuströmen vermindern. Bei dieser Ausführungsform der Erfindung besteht mithin die Elektrodenanordnung 38/4 aus der Außenelektrode 88, der Hauptelektrode 86 und dem zwischen diesen beiden Elektroden angeordneten, aus den Bogenabschnitten 92, den ersten Ansätzen 90 und den zweiten Ansätzen 94 gebildeten Spulenglied 93. Da das Spulei.glied 93 getrennt von der Außenelektrode 88 und der Hauptelektrode 86 ausgebildet ist, läßt sich die Elektrodenanordnung 38/4 leicht zusammensetzen. Wenn die Intensität des Magnetfelds variiert werden soll, braucht nur das Spulenglied 93 mit seinen Einzelgliedern durch ein gewünschtes anderes Spulenglied ersetzt zu werden. Bei der Ausführungsform gemäß der Fig.2B ist beispielsweise das freie Ende des Bogenabschnitts 54 der Spulenelektrode 40 neben dem ersten Leiter bzw, Arm 50 der Spulenelektrode angeordnet, wobei zwischen beiden Teilen ein Spalt oder Zwischenraum 52 vorhanden ist. Dies stellt vom konstruktiven Standpunkt eine geschwächte Stelle dar. Zur Versteifung dieser geschwächten Stelle wird der Spulenelektrode 4C gemäß den F i g. 3A und 3B ein Verstärkungsstück 103 (F i g. 24 und 251) hinzugefügt. Bei dieser Ausführungs form wird das freie Ende des Bogenabschnitts 54 übei das Verstärkungsstück 102 mit dem benachbarten Arrr 50 verbunden, so daß die Spulenelektrode 40 als Ganze: versteift bzw. verstärkt wird. In Fig.25 ist da!
Versteifungsstück 102 veranschaulicht. Dieses befindet sich zwischen dem freien Ende des Bogenabschnitts 54 und dem Vorderende des benachbarten Arms 50, wobei zwischen beiden Teilen ein Spalt bzw. eine Ausnehmung 104 verbleibt.
Das Verstärkungsstück 102 bildet somit eine Brücke an der Unterseite der Ausnehmung 104. Lage, Dicke usw. des Verstärkungsstücks 102 können zweckmäßig gewählt werden. Da jedoch der Bogenabschnitt 54 und der benachbarte Arm 50 durch das Verstärkungsstück ι ο 102 kurzgeschlossen sind und mithin das Magnetfeld entsprechend reduziert wird, wird der Querschnitt des Verstärkungsstücks 102 unter Berücksichtigung der Verringerung des Magnetfelds und des Ausmaßes der Verstärkung oder Versteifung der Spulenelektrode 40 is bestimmt Wenn kein starkes Magnetfeld erforderlich ist, kann der Querschnitt des Verstärkungsstücks 102 breiter sein, so daß der gewünschte Magnetfluß auch dann erhalten wird, wenn das Verstärkungsstück 102 von einem Kurzschlußstrom durchflossen wird.
Das Verstärkungsstüclr 102 kann auch bei der Elektrode 40 gemäß den F i g. 3A und 3B vorgesehen sein.
F ig. 26 veranschaulicht das Lagen verhältnis zwischen den paarweise angeordneten Verbundelektroden bzw. Elektrodenanordnungen 38Λ und 38ß gemäß Fig. IA, mit welchen bei Verwendung eines Vakuumunterbrechers mit den Elektrodenanordnungen 38A und 38Ä effektiv ein Magnetfeld erzeugt werden kann. Wie erwähnt, wird das Magnetfeld zwischen den zugeordneten Hauptelektroden durch den den Bogenabschnitt 54 der Spulenelektrode 40 durchfließenden Zweigstrom erzeugt. Da der Zweigstrom bei seinem Durchfluß durch den Arm 50 eine magnetomotorische Kraft erzeugt, sollte diese Kraft vorzugsweise verringert oder unterdrückt werden, damit das Magnetfeld ungestört bleibt. Eine einfache Möglichkeit hierfür läßt sich in Verbindung mit den Elektrodenanordnungen gemäß den F i g. 2A und 2B erläutern. Zur Vereinfachung dieser Erläuterung ist die Spulenelektrode 40 in F i g. 26 von der Hauptelektrode 42 getrennt dargestellt, und die Schlitze eier Hauptelektrode sind weggelassen. F i g. 26 veranschaulicht den Fall, in welchem ein elektrischer Strom vom stromführenden Stab 365 in die Elektrodenanordnung 38ß und sodann über einen Lichtbogen Q in die Elektrodenanordnung 3SA fließt, um dann über den stromführenden Stab 36Λ abzufließen. Die Elektrodenanordnungen 3SA und 3SB sind hierbei so angeordnet, daß die Arme 50 der einen Elektrodenanordnung auf die Arme 50 der anderen ausgerichtet sind. Der in der Richtung Pi durch den stromführenden Stab 36B fließende elektrische Strom wird an den Armen 50 der Spulenelektrode 40 in vier Ströme verzweigt. Der verzweige Strom fließt über die Arme 50 in der Richtung P2 und sodann über die Bogenabschnitte 54 der Spulenelektrode 40 entgegen dem Uhrzeigersinn, d.h. in Richtung von P3. Der Strom fließt dann weiter vom Bogenabschnitt 54 über den Ansatz bzw. Vorsprung 56 in der Richtung PA in die untere Hauptelektrode 42 und sodann über den Lichtbogen Qm die zugeordnete obere Hauptelektrode 42. Sodann fließt er von der oberen Hauptelektrode 42 über den Ansatz bzw. Vorsprung 56 der Spulenelektrode 40 in der Richtung R1 zum Bogenabschnitt 54 der Spulenelektrode 40. Weiterhin fließt der Strom vom Bogenabschnitt 54 entgegen dem Uhrzeigersinn, d. h. in der Richtung R 2 zum Arm 50. Nach dem Durchfließen der Arme 50 in der Richtung A3 vereinigen sich die Zweigströme im stromführenden Stab 36A Dabei werden alle durch die Bogenabschnitte 54 der Verbundelektroden bzw. Elektrodenanordnungen 3SA und 38ß entgegen dem Uhrzeigersinn fließenden Zweigströme unter Erzeugung eines Magnetfelds vereinigt Da der den Arm 50 der Elektrodenanordnung 38ß durchfließende Zweigstrom entgegengesetzt zu dem den Arm 50 der Elektrodenanordnung 3SA durchfließenden Zweigstrom fließt, heben die entsprechenden, an den Armen 50 der Elektroden 3SB und 3SA erzeugten magnetomotorischen Kräfte einander auf. Infolgedessen wird eine Störung des Magnetfelds durch diese magnetomotorischen Kräfte verhindert.
Hierzu 11 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Vakuumschalter mit einem Vakuumgehäuse, zwei miteinander fluchtenden und mit jeweils einem Ende in das Innere des Vakuumgehäuses hineinrei- ^ chenden, stromführenden Stäben, von denen mindestens einer axial verschiebbar ist, zwei im wesentlichen kreisförmigen Kontaktstücken, die jeweils mit dem im Inneren des Gehäuses befindlichen Ende der stromführenden Stäbe verbunden m sind, und mit einer von Teilströmen des Schalterstromes durchflossenen Spule, die an dem einen Kontaktstück auf der dem anderen Kontaktstück abgewandten Seite konzentrisch zu dem das eine Kontaktstück tragenden Stab und mit diesem elektrisch verbunden angeordnet ist, bestehend aus einer Anzahl erster Leiterabschnitte, die sich in annähernd radialer Richtung vom Stab aus erstrekken und aus jeweils der gleichen Anzahl zweiter Leiterabschnitte, die sich an jeweils einen der ersten Leiterabschnitte in dessen Bereich größten Abstandes vom Stab anschließen und die alle in gleichem Richtungssinn auf einem Kreisbogen verlaufen, der sich annähernd parallel zum Außenumfang des einen KontaktstUckes bis zu einem spaltförmigen Abstand zum jeweils benachbarten ersten Leiterabschnitt erstreckend dort in jeweils einen dritten Leiterabschnitt übergeht, der parallel zur Stabachse in Richtung auf das eine Kontaktstück verläuft und dort mit jeweils zugeordneten KontaktstQckabschnitten kontaktiert, die durch Querschnittsverminderungen vom anderen Bereich des Kontaktstücks abgesetzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittsverminderungen des Kontaktstückes (42, 86) von Schlitzen (58, 5SA, B, 100) gebildet sind, die sich vom Umfang des Kontakt-Stücks zu seiner Mitte hin radial erstrecken und die die KontaktstUckabschnitte begrenzen, und daß der elektrische Widerstand der Spule kleiner ist als der zwischen Stab (36) und Kontaktstück (42,86).
2. Vakuumschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spule (40,84) zwischen dem vorrichtungsfesten Stab (36A 36B) und dem betreffenden Kontaktstück (42,86) angeordnet ist.
3. Vakuumschalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Kontaktstücken Spulen (40, 84) jeweils gleicher Konfiguration angeordnet sind, deren erste Leiter (50) zueinander parallel verlaufen und die zweiten Leiter (54, 92) der einen Spule (40,84) sich in entgegengesetzter Richtung erstrecken wie die zweiten Leiter der anderen Spule.
4. Vakuumschalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Verstärkungsglied (76,78,80,82) aus « einem hochfesten Werkstoff vorgesehen ist, das in einem Zwischenraum zwischen dem Kontaktstück (42,86) und der Spule (40,84) angeordnet ist.
5. Vakuumschalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die t>o verschiedenen ersten Leiterabschnitte durch eine entsprechende Zahl von Schlitzen (96) unterteilt sind, die in einer einen Körper der Spule (84) bildenden Außenelektrode (88) ausgebildet sind und sich vom Umfang in Richtung auf das Zentrum der m Außenelektrode (88) erstrecken, daß die verschiedenen zweiten Leiterabschnitte aus mehreren Bogenabschnitten (92) bestehen, die zwischen der Außenelektrode (88) und dem Kontaktstück (86) angeordnet sind und sich längs des Umfangs der Außenelektrode (88) jeweils in die gleiche Richtung erstrecken und jeder Bogenabschnitt (92) an seinem einen Ende mit Abstand mit einem Abschnitt der Außenelektrode (88) verbunden ist, und daß die verschiedenen dritten Leiterabschnitte mehrere Vorsprünge oder Ansätze l[94) aufweisen, die mit dem anderen Ende der Bogenabschnitte (92) verbunden sind und sich zum Hauptkontaktstück (86) hin erstrecken.
6. Vakuumschalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Verstärkungsstücke (102) vorgesehen sind, welche das freie Ende jedes zweiten Leiters (54,92) mit dem Vorderende des betreffenden ersten Leiters (50) verbinden.
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