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DE244305C - - Google Patents

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Publication number
DE244305C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
saw blade
rods
band saw
coconut
pile
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT244305D
Other languages
English (en)
Publication of DE244305C publication Critical patent/DE244305C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D39/00Pile-fabric looms
    • D03D39/16Double-plush looms, i.e. for weaving two pile fabrics face-to-face
    • D03D39/18Separating the two plush layers, e.g. by cutting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

äfften* exemplar
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 244305 KLASSE 86 d. GRUPPE
OTTO HALLENSLEBEN in HANAU.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Dezember 1909 ab.
Die Herstellung von Kokosvelourmatten, d. h. solcher plüschartiger Matten, deren Flor aus Kokosgarn besteht, geschieht bislang durch Handweberei. Einer Herstellung auf mechanischen Webstühlen setzen sich verschiedene Schwierigkeiten entgegen, welche sich aus der Härte der zu verwendenden Kokosfäden ergeben. Vor allen Dingen ist ein glattes Zerschneiden der Florfaden ohne Zusammenziehen
ίο derselben mit Hilfe der bisher hierfür bekannten Einrichtungen nicht möglich.
Diesem Übelstande hilft die Erfindung dadurch ab, daß der zur Herstellung von Kokosvelourmatten bestimmte mechanische Webstuhl, welcher nach Art von Doppelplüschstühlen mit in der Richtung der Kettenfäden liegenden Distanzruten versehen ist, mit einem Schneidwerkzeug verbunden ist, das aus einem in Ausschnitten der Distanzruten rückwärts laufenden Bandsägeblatt besteht. Beim Trennen beider Gewebe durch das Bandsägeblatt verhindern die Distanzruten das Zusammenziehen der Gewebe und gleichzeitig stützen sie die Florfaden seitlich, so daß diese dem Angriff der Zähne des Bandsägeblattes nicht ausweichen können und daher ein regelrechtes Zerschneiden, nicht aber ein Zerreißen der Florfäden stattfindet.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Webstuhleinrichtung dargestellt.
Fig. ι veranschaulicht die für die Erfindung in Betracht kommenden Teile des Webstuhles in der Seitenansicht und Fig. 2 in der Vorderansicht, teilweise im Schnitt nach Linie A-B in Fig. i.
Die Einrichtung des Webstuhles ist im allgemeinen dieselbe wie für Doppelplüschstühle. Die Florketten werden durch die mit ausgezogenen Linien gezeichneten Kokosfäden a gebildet, welche durch die mit unterbrochenen Linien dargestellten übrigen Fäden b in das obere und in das untere Gewebe eingebunden werden. Um die beiden Gewebe auseinanderzuhalten, d. h. ein Zusammenziehen derselben zu verhindern, geht durch jedes Rohr des Webblattes eine flache Distanzrute c, am besten aus Stahl, hindurch. Diese Distanzruten sind dicht nebeneinander an einer durchgehenden Schiene d befestigt und laufen nach dem Webblatt hin spitz aus, so daß sie für die das untere und das obere Gewebe bildenden Schützen Raum geben. Die spitz zulaufenden Enden der Distanzruten c sind mit Drähten versehen, welche durch nicht dargestellte Federn oder auch durch Gewichtsbelastung gespannt gehalten werden.
Wie die Bindung bei der Herstellung des Doppelgewebes vor sich geht, ist nicht dargestellt, da dieses für das Wesen der Erfindung nicht in Betracht kommt und verschiedene Bindungsarten gewählt werden können. Die durch die Kokosfäden α gebildeten Florketten laufen an beiden Seiten der Distanzruten c zwischen diesen hin und her und werden sowohl in das obere als auch in das untere Gewebe eingebunden. Die Distanzruten bestimmen hierbei den Abstand der
beiden Gewebe voneinander und somit die Florhöhe.
An den vorderen Enden besitzen die dicht nebeneinander liegenden Distanzruten c Einschnitte f. Durch diese nebeneinanderliegenden Einschnitte in den verschiedenen Ruten c geht ein um Scheiben g herumlaufendes Bandsägeblatt h hindurch. Dieses Bandsägeblatt zerschneidet die Florketten, welche das obere
ίο und das untere Gewebe miteinander verbinden, in der Mitte, wodurch zwei getrennte Velour gewebe i und k entstehen. Diese Gewebe werden auf die geeignet angetriebenen Warenbäume / und m aufgewickelt, welch letztere natürlich so angeordnet sein müssen, daß zwischen ihnen hindurch eventuell ein neues Sägeblatt auf die Scheiben g aufgelegt werden kann. Beim Zerschneiden der Kokosflorfäden a durch die Bandsäge h werden die zwischen den Distanzruten c liegenden Florketten a durch die Distanzruten seitlich gestützt, so daß sie beim Angriff der Säge nicht ausweichen können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Mechanischer Kokosvelourmattenwebstuhl nach Art von Doppelplüschstühlen mit in Richtung der Kettenfäden liegenden Distanzruten, gekennzeichnet durch ein Schneidwerkzeug, das aus einem in Ausschnitten der Distanzruten rückwärts laufenden Bandsägeblatt besteht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen^
DENDAT244305D Active DE244305C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE244305C true DE244305C (de)

Family

ID=503361

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT244305D Active DE244305C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE244305C (de)

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