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DE2442619A1 - Maschine zum spuelen von geschirr - Google Patents

Maschine zum spuelen von geschirr

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DE2442619A1
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Germany
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washing
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Karl Winterhalter KG
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Karl Winterhalter KG
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    • A47L2501/20Spray nozzles or spray arms

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  • Washing And Drying Of Tableware (AREA)

Description

  • Maschine zum Spülen von Geschirr.
  • Es ist bcka@nt, in Geschirrspülmaschinen zwei Düsenrohrgruppen vorzusehen, von denen die eine vertikale oder angenähert vertikale, die andere horizontale oder angenähert horizontale Spülwasserstrahlen erzeugt.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine derartige Maschine zun Spülen vo.l Geschirr, insbesondere von in Hanjdwerksbetrieben benutzten Arbeitogeschirr, deren Neuheit darin besteht, daß sie Steuermittel enthält, die die einzelnen Düsenrohrgruppen wahlweise gleichzeitig oder einschalten.
  • Jede der Däsenrohrgruppen besteht dabei zweckmäßig aus zwei Hälften, von denen jede Hälfte an je einer von zwei einander gegenüber liegenden Wandungen des Spülraums derart angeordnet ist, daß ihre Düsen auf die Düsen der anderen Hälfte zu gerichtet sind. -Je eine Hälfte einer vertikal wirkenden Düsenrohrgruppe bildet dabei mit der Hälfte einer horizontal wirkenden wirkenden ein Spülsystem, und die Steuermittel werden vorzugsweise so angeordnet, das entweder sämtliche Spiilsysteme gleichzeitig (Programm 1) arbeiten oder iL mehrfachen Wechsel nur Jeweils ein einziges Spülsystem in Betrieb ist (Programm II).
  • Durch diese Diittel wird zuaial bei stark verschmutztem Geschirr eine sehr intensive Reinigung erzielt, indem jede Schmutzstelle entweder aus allen Richtungen gleichzeitig oder im mehrfachen Wechsel einzeln nur von Wasserstrahlen, die rechtwinklig zueinander verlaufen, getroffen wird. Durch diese letztere Maßnahme wird somit verhindert, daß Schmutzstellen unzulänglich entfernt werden, wenn sie ausschließlich von aufeinander zu gerichteten Wasserstrahlen des einen oder des amderen Systens getroffen werden, wobei sich die Druckwirkungen solcher Strahlen gegenseitig kompensieren können Die Stenermittel zur Durchführung der genannten Programme bestehen zweckmäßig aus einer für Spülmaschinen u.dgl. im Prinzip bekannten Programmwalze, deren Steuerkontakte so angeordnet sind, daß bei Programm 1 (Vollprogramm) beide Spülsysteme z.B. mit zeitlich versetztem Beginn gleichzeitig in Betrieb sind, wobei Waschstrahlen von oben und unten und von beiden Seiten ge;eneinander gerichtet sind, während bei Programm II (Intensivprogramm) innerhalb der ersten Minuten wie bei Programm I beide Systeme zurächst gleichzeitig, in den folgenden Minuten abwechselnd in Betrieb sind.
  • Da die im Innern des Spülraums gleichzeitig wirkenden Wasserstrahlen anfangs leicht zu einem erheblichen Überdruck in diesem Raum führen können, ist die Anbringung eines Überdruckventils zu empfehlen, das weiter unten näher beschrieben ist.
  • Einzelheiten der Erfindung und deren Punktionen werden in der Zeichnung näher erläutert, in der in Beispielsform rig. 1 einen vereinfachten Schnitt durch eine gemaf der Erfindung ausebildete Spülmaschine, hlig. 2 ei Svhemzz für ein den Verlauf des gesamten Spülprozesses bestimmendes Programmsystem, Fig. 3 ein Überdruckventil zeigen.
  • Die Fig.1 läßt einen mit 1 bezeichneten Spülraum, der auf einem Untergestell 4 sitzt, erkennen, der die beiden Spülsysteme 2 und 3 enthilt, von denen jedes aus einem oder mehreren Düsenrohren für nach u@ten oder nach oben gerichtete vertikale Strahlen einerseits und einem oder mehreren Düsenrohren für nach vorn oder nach hinten gerichtete horizontale Strahlen andererseits besteht. (Von System 3 sind die von vorn nach hinten strahlenden Düsenrohre in Rücksicht auf den Schaittcharakter dieser Figur fortgelassen - Der Spülraum 1 ist durch eine Tür 5 verschließbar und enthält an seiner oberen Außenwandung ferner einen Steuerelementkasten 6 sowie ein Überdruckventil 9. Mit 7 ist der normale Spülflüssigkeitsspiegel angedeutet, mit 8 die Unterlage resp.das Gestell für das zu reinigende Geschirr.
  • Das Spülsystem 2 wird von einer Umlaufpumpe 10 gespeist, das System 3 von einer Umlaufpumpe 11. Zu jeder Pumpe gehört in der üblichen Weise ein Filter 12 resp. 13, das grobe Verunreinigungen des Spülwassers von den Pumpen 10 und 11 fernhält. 14 bezeichnet den oder die Iieizkörper zur Erwärmung des Spülwassers.
  • Das in Fig.2 dargestellte Steuersystem für den programmiertan Ablauf er einzelnen Spülvorgänge weist insbesondere eine Brogrammwalze auf, deren Mantelfläche 15 linear auseinandergezogen dargestellt ist und sich im Betrieb von rechts nach link bewegend zu denken ist. Die Fläche 15 läßt in Laufrichtung, also in Längsrichkung, eine Einteilung in GO Schritte erkennen, von denen jeder etwa 5 Sekunden dauert. Außerdem weist sie fünf nebeneinander liegende Steuerbahnen Ä bis E auf, in denen die chaltkont te- oder analog wirkeilie Ijittel breit ausgezogen dargestellt sind Die Bahnen B,C,D und E enthalten je eine eigentliche Steuerspur b für das Ein- und Ausschalten der Pumpen 10 und 11 (Fig.1)m während Bahn A die Steuerspur al für den timermotor, die Bahn C noch eine mit a2 bezeichnete Spur, die an ihrem rechten Ende einen Steuerkontakt füdr eine Nachspülung erkennen läßt, aufweist.
  • Die Funktion ist nun folgende: Nach zinschalten des Dimermotors durch Bahm h, Spur al, setzt sich die Steuerwalze 15 in Pfeilrichtung in Bewegung und macht die beiden für Programm I (Vollprogramm) vorgesehenen Bahnen B und E betriebsfertig, wobei zuerst die Pumpe 10 und -zwecks Vermeidung eines zu starken Sinschaltstromstoßes - etwa zwei Schritte später die Pumpe 11 eingeschaltet wird. Beide Pumpen und damit die an sie angeschlossemen Spülsysteme L' und 3 (Fig.1) sind nunmehr gleichzeitig solange in Betrieb, bis die Programmwalze noch etwa fünf Schritte von ihrer Endstellung entfernt ist. Nach bereichen dieser Stellung wird das Programm I abgeschaltet. Bei stark verschmutztem Geschirr wird nun statt des Programms I oder - z.B. durch an sich bekannte automatische Mittel - im anschluß an dieses mittels der Bahnen C und D das Programm II ( Inten -sivprogramm ) in Bereitschaft gesetzt, während die Bahnen B und E außer Betrieb bleiben. Bei der Bewegung der Walze 15 werden nun die Pumpen 10 und 11 zunächst wieder - um zwei Schritte zeitlich gegeneinander versetzt - wie bei Programm 1 gleichzeitig eingeschaltet, jedoch nur für beispielsweise achtzehn Schritte, worauf dann, wie die breit ausgezogenen Kontaktlinien erkennen lassen, nur noch mehrmals abwechselnd entweder die Pumpe 10 (für das Spülsystem 2, Fig. 1) oder die Pumpe 11 (für das System 3) auf je etwa 3 Schritte und mit einer Zwischenpause von einem Schritt wiSæarn sind. Die letzten acht bis zehn Schritt te arbeiten dann beide Pumpen und damit beide Spülsysteme wieder gleichzeitig bis etwa vier Schritte vor Beendigung der Walzenbewegung, worauf durch den auf der Spur a2 der Bahn a vorgesehenen Kontakt ein kurzer Nachspülvorgang eingeschaltet wird.
  • Das in Fig. 3 gezeigte Überdruckventil besteht aus zwei konzentrischen Rohren, von denen das äußere, mit 16 bezeichnete an den Spülraum 1 (Fig. 1) angeschlossen ist, während das mit 17 bezeichnete innere Rohr entlang der Innenwand des Rohres 16 an dieser dicht anliegend bewegbar ist. Das Rohr 17 ist außen durch eine Platte 18 abgeschlossen, deren leicht überstehender Rand auf dem Außenrand des fetten Rohres 16 abdichtend aufliegt. Der Mantel des Innenrohres 17 enthält eine oder mehrere Öffnungen 19, das Außenrohr 16 einen oder mehrere Anschläge 20. - Beim Überschreiten einer bestimmten Druckes im Spülraum 1 wird das Innenrohr so weit angehoben, bis die Öffnungen 19 einen Druckausgleich mit der Außenluft gestatten, wobei diese Bewegung durch den Anschlag 20 begrenzt wird.
  • Die Maschine ist weiterhin vorzugsweise mit zwei Wasseranschlüssen (für Kalt- und Warmwasser) versehen, die durch einen Tharmostaten so gesteuert werden, daß stets eine bestimmte Spülwassertemperatur erhalten bleibt, indem beim Unterschreiten einer solchen temperatur die Spülraumheizung 14 (Fig. 1) eingeschaltet wird, während beim titerschreiten dieser temperatur Kaltwasser zugeführt wird.
  • Schließlich sind zweckmäßiglPjittel vorgesehen, die einer Zudosierung von flüssigen Wasch- oder 11acllspülprodukten dienen und beispielsweise eine ele@tronische Steuereinrichtung, die die Waschmitteldosis automatisch auf ihrem Optimalwert hält oder für eine zeitabhängige Zufuhr des Waschmittels sorgt, aufweist.

Claims (11)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e :
    Maschine zum Spülen von Geschirr, insbesondere von in Handwer@sbetrieben benutzten Arbeitsgeschirr, mit mindestens einer Düsenrohrgruppe mit vertikaler oder angenähert vertik@ler Strahlrichtung sowie mindestens einer zweiten Gruppe mit horizontaler oder angenähert horizontaler Strahlrichtung, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß jede der Düsenrohrgruppen aus zwei Hälften boteüt, , von denen jede Hälfte an je einer von zwei einander gegenüber liegenden Wandungen des Spülraums (1) derart angeordnet ist, daß ihre Düsen auf die Düsen der anderen Hälfte zu zu gerichtet sind, daß jede Hälfte der einen Gruppe mit der der anderen Gruppe ein Spülsystem bildet und steuermittel vorgeschen sind, die die beiden Spülsysteme au -tomatisch wahlweise oder gleichzeitig oder einzeln einschalten.
  2. 2) Hascbine aach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuermittel so angeordnet sind, daß entweder sämtliche Düsenrohre gleichzeitig (Programm I) oder von jedem der beiden Spülsysteme im mehrfachen Wecnsel jeweils nurfitie in einer Richtung wirkenden Düsenrohre in Betrieb sind. (Programm II).
  3. 3) ischine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuermittel eine Programmwalze (15) aufweisen, die entweder das Programm I oder das Programm II einschaltet.
  4. 4) Maschine nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerkontakte auf der Programmwalze (15) so angeordnet sind, daß bei Programm I die Pumpen (10,11) beider Spülsysteme gleichzeitig in Betrieb sind, wobei Waschstrahlen von oben und unten und von beiden Seiten gageneinander gerichtet sind, während bei Programm II innerhalb der ersten Ninuten wie bei Programm- 1 beide Pumpen gleichzeitig, in den folgenden Minuten abwechselnd in Betrieb sind.
  5. 5) Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschaltzeiten der gleichzeitig wirkenden Spülsysteme um einen geringen Betrag gegeneinander versetzt sind.
  6. 6) Maschine nach Anspruch 4 oder 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die in etwa 60 Schritte eingeteilte Programmwalze (15) ( 1 Schritt = ca 5 Sekunden) außer einer Kontaktbahn (A) für den Timermotor zwei Steuerbahnen (Kontaktbahnen)(B,E) für das Programm I aufweist, durch die beide Pumpen (10,11) für sämtliche Spülsysteme (2,3) auf etwa 55 Schritte gleichzeitig in Betridb sind.
  7. 7) Maschine nach Auspruch 1 oder folgenden, d a d u r c h g e k e n n z e i c hnet, daß auf der Programmwalze (15)für das Programm II zwei weitere Steuerbahnen (C,D) vorgesehen sind, die nach einer Zeit gleichzeitigen Wirkens der Pumpen (10,11) - für etwa 18 Schritte - diese Pumpen abwechselnd mehrmals für je etwa drei Schritte und mit Zwischenpausen von je einem Schritt einschalten.
  8. 8) Maschine nach einem der Ansprüche 4 bis j8, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß die eine Steuerbahn (C) eine zusätzliche Kontaktspur (a2) enthält, die nach Beendigung der Pumpenarbeit kurzzeitig eine Nachspülung veranlaßt.
  9. 9) Maschine nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandung ihres Spülraums (1) ein Übedruckventil (9) enthält, das aus zwei ineinander gesteckten Rohren besteht, von denen das Uußere (1G) an dem Spülrallm (1) angeschlossen ist, während das innere, am äußeren dicht anliegende Rohr (17) an seiner äußeren Stirdfläche durch eine Platte abfeschlossen ist, deren Rand auf dem Außenrand des äußeren Rohres abdichtend aufliegt, und daß der Mantel des Inneren Rohres Öffnungen (19)enthält, die beim infolge Überdrucks bis zu einem Anschlag (20) des Außenrohres erfolgenden Abheben den Spülraum kurzzeitig mit der Außenluft verbinden.
  10. 10) Maschine nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnest, da sie zum Erzielen optimaler Waschlaugentemperatur thermische Steuermittel enthält, die beim Unterschreiten der Optimaltemperatur die Heizung (14) in Gang setzen oder beim überschreiten dieser Temperatur einen Ausgleich durch Kaltwasserzufuhr bewirken.
  11. 11) Maschine nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß sie Mittel zum Zudosieren von flüssigen Wasch- und Nachspülprodukten enthält, wobei die Waschmitteldosierung entweder durch clektronische Steuereinrichtungen auf Optimaler erfolgt oder durch zeitabhängige Zufuhr von Waschmitteln die Waschlauge angenähert auf Optimalwert gehalten wird.
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