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DE244250C - - Google Patents

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Publication number
DE244250C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cassette
camera
ground glass
plate
screen
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT244250D
Other languages
English (en)
Publication of DE244250C publication Critical patent/DE244250C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/26Holders for containing light sensitive material and adapted to be inserted within the camera

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Blocking Light For Cameras (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine photographische Magazinkamera mit Mattscheibe und Plattenauswechselung.
Man hat bei Magazinkameras bereits die Einrichtung getroffen, daß die Platten an der Oberseite der Kamera in wagerechter Lage in einem Vorratsraum untergebracht sind. Zur Belichtung wird jede der Platten um eine ihrer Kanten um 90° heruntergeklappt und späterhin um
ίο die gegenüberliegende Kante wieder in die wagerechte Lage gedreht, aber dabei in einen an der Kameraunterseite befindlichen Raum gebracht. Die Erfindung besteht nun in der besonderen Ausgestaltung einer solchen -Kamera, und zwar in der Weise, daß es ermöglicht wird, die Scharfeinstellung auf einer Mattscheibe bis unmittelbar vor der Belichtung vorzunehmen. Es wird zu diesem Zwecke die Mattscheibe und der diese nach außen hin abdeckende Lichtschirm mit der Vorrichtung zum Plattenwechsel in bestimmter Weise zwangläufig verbunden. Außerdem ist es erforderlich, der Kassette (Plattenrähmchen) eine bestimmte Ausbildung zu geben. Schließlich sind in der Kamera Anordnungen getroffen, welche das Schließen des Verschlusses vor der Auswechselung der Platte sichern.
Die Erfindung ist auf den Zeichnungen in einigen Ausführungsformen dargestellt.
Fig. ι ist ein Längsschnitt durch die Kamera mit der Mattscheibe in Einstellungslage und offenem Lichtschirm.
Fig. 2 zeigt perspektivisch den hintersten Teil der Kamera, schräg von hinten gesehen.
Fig. 3 und 4 sind Details der Anordnung der -Kraftübertragung zu dem beweglichen Objektivbrett.
Fig. 5 zeigt einige Platten mit ihren Kassetten und die unterste unmittelbar vor dem Niederschwingen in verschobener Lage.
Fig. 6 ist eine Einzelheit der Anordnung zum Aufhängen der Kassetten während der Exponierung.
Fig. 7 zeigt dieselbe Anordnung wie Fig. 1 bei geschlossenem Deckel und mit einer Platte in Expositionsstellung.
Fig. 8 zeigt eine Abänderung bei dem verschiebbaren Vorderteil.
Fig. 9 zeigt die Vorderseite der Kamera, von dem hinteren Teil getrennt und von oben gesehen.
Fig. 10 zeigt eine abgeänderte Anordnung für Niederwechselung der Platten.
Die Kamera besteht aus einem in gewöhnlicher Weise schwarz mattierten Kästchen 1 mit durch Scharniere befestigtem Deckel 2, welcher durch passende' Mittel lichtdicht an das Kästchen schließt. Unter dem Deckel ist das Magazin (Vorratsraum), dessen Längsseiten von den Wänden der Kamera gebildet werden, während es an der vorderen Seite von einer Platte 22 und an der hinteren Seite von einem Schirm 21 begrenzt wird. Die Platten werden niedergedrückt gehalten von einer auf dem Deckel angebrachten schwachen Feder. Endlich hat die Kamera einen losen, abnehmbaren oder verschiebbaren Boden 3 zum Herausnehmen der belichteten Platten.
Diese Platten werden in ihren Kassetten 9 (Fig. 5) so angebracht, daß sie die Schichtseite nach oben kehren. Die Kassetten bestehen aus einer Schutzplatte mit Falz, in welchen die Platte eingeschoben wird. An der unteren Seite der Schutzplatte finden sich zwei Reihen von parallelen Leisten 12 und 13, die eine Dichtungsleiste 14 von passendem Material umschließen können. Die von diesen eingeschlossene Fläche ist etwas länger als die Platte, um deren Verschiebung in ihrer Längsrichtung ' zu erlauben.
Beim Aufeinanderlegen der Kassetten bilden die Leisten an der Unterseite der übeiiiegenden
Platte einen lichtdichten Deckel für die darunterliegende Platte. In den vier Ecken der Kassette sind Stifte 15 angebracht. Die oberste Platte wird von einer blinden Kassette lichtdicht abgedeckt. Diese besteht aus einer Platte mit darunter befindlichem Falz und Dichtungsleiste.
Die Mattscheibe 4 ist in einem Rahmen 5 (Fig. ι und 7) angebracht, welcher an einer auf der inneren Seite der Kamera angebrachten und durch zwei rechteckige Biegungen gebildeten Gabel 10 befestigt ist. Der mittlere Teil 11 dieser Gabel geht hinter den Mattscheibenrahmen und trägt diesen. Die zwei Gabelteile 10 sind in zwei Falzen an der inneren Seite der Kamera verschiebbar angebracht und können durch später beschriebene Mittel in horizontaler Richtung bewegt werden. Der Rahmen 5 hat oben eine Verlängerung 6, die einen Arm 7 beeinflußt, welcher an einer Welle 8 sitzt; an dieser ist die obere Seite des Lichtschirmes 37 angebracht. Dieser besteht aus vier Teilen (Fig. 2), die so verbunden sind, daß der ganze Schirm durch Drehung der Welle 8 auf- und zugeklappt werden kann. Die inneren Seiten der Gabelteile 10 haben zwei schräge Führungsvorsprünge 16, die nach einer gerade vor der Mattscheibe an der Seite der Kamera angebrachten Platte oder Leiste 17 (Fig. 6 und 7) führen. Diese Leiste ist mit einem gegen die Spitze der Vorspränge 16 gekehrten Haken 18 (Fig. 6) versehen. Eine solche Platte 17 befindet sich an jeder Seite der Kamera. Gerade vor den beiden Haken 18 befindet sich in der oberen Rahmenkante der Mattscheibe ein Falz ig (Fig. 1 und 7).
Die nicht im Vorratsraum befindlichen Kassetten ruhen hinten auf der Oberseite der zwei Platten 17 auf, in deren Nuten die Stifte 15 eingreifen. Vorn werden die Kassetten von einer Querleiste 20 getragen. An der einen Seite der Kamera ist auswendig ein drehbares Führungsrad 24 an einer quer durch die Kamera gehenden Welle 23 angebracht. Die Welle 23 trägt zwei Arme 25, welche mit dem Haken 26 an der Unterseite der Gabelteile 10 in Eingriff stehen, wobei eine Drehung der Welle 23 nach der einen oder der anderen Seite den Gabelteilen 10 und der damit verbundenen Mattscheibe eine Verschiebung vorwärts oder rückwärts gibt.
Auf der Welle 23 ist außerdem ein anderer Arm 27 angebracht, welcher durch ein Gelenk 28 den Verschluß beeinflussen kann. Die belichteten Platten fallen, wie erwähnt, auf den Boden der Kamera in einen Sammelraum. Während der Belichtung werden sie unten durch ein Paar an dem Mattscheibenrahmen angebrachter und mit Haken 32 versehener Blattfedern festgehalten.
Übrigens ist die unterste Kante des Mattscheibenrahmens schräg abgeschnitten, so daß sie zu einer losen, schrägen Wand 29 paßt.
An den Seiten der Kamera sind vor dieser Wand zwei schräge, rechteckige Daumen 30 in solcher Weise angebracht, daß sie zwei Führungen 31 zwischen der Wand 29 und den Daumen 30 bilden. Nach vorn werden die belichteten Platten von einem Paar in den Seiten der Kamera angebrachter Federplatten 33 gehalten, welche mit kammartigen Federzähnen 34 versehen sind. Diese Federzähne greifen über die Kassetten und halten sie fest.
Gegenüber den Zähnen ist eine Schirmplatte 35 angebracht, welche von einer Feder 36 gegen die Zähne hin gedrückt wird. Diese Platte dient dazu, während späterer Belichtungen oder Einstellungen eine Belichtung der im Sammelraum befindlichen Platten zu verhindern.
Soll auf die Mattscheibe eingestellt werden, so wird diese durch Drehung des Rades 24 vorgeführt in die auf Fig. 1 gezeichnete Stellung, wonach man den Verschluß und den Lichtschirm 8 öffnet. Nachdem die Einstellung vorgenommen ist, wird das Rad 24 in Richtung des Pfeiles α gedreht, wobei die Mattscheibe zurückgeführt wird und auf den Arm 7 drückt, welcher den Lichtschirm 37 zuklappt und ihn geschlossen hält, so daß kein Licht durch die Mattscheibe in die Kamera eindringen kann.
Mittels einer kleinen, nicht gezeichneten Feder kann der Lichtschirm in den beiden äußersten Stellungen ganz offen oder ganz geschlossen gehalten werden. Gleichzeitig mit der Drehung des Rades 24 wird der Arm 27 nach vorn bewegt und beeinflußt den Verschluß, welcher dabei zugleich geschlossen wird.
Bei der fortgesetzten Bewegung des Armes 25 greifen die Spitzen 38 der Führungen 16 hinter die Spitzen 15 der untersten Kassette und schieben dadurch diese zurück unter die Platte 21 zwischen diese und den Ansatz 19, wo sie die Enden 38 der Führungen 16 festhalten. Bei der Zurückbewegung der untersten Kassette wird deren vorderes Ende von dem Ansatz 20 frei, und die Kassette wird dann um die hinteren Stifte 15 in die senkrechte Stellung hinunterschwingen; die Platte liegt nun in Belichtungsstellung unmittelbar an der. Mattscheibe, die
sie lichtdicht bedeckt, indem die unteren Stifte durch die Hakenfeder 32 festgehalten werden.
Die einzelnen Teile der Vorrichtung sind
gegeneinander so abgepaßt, daß die Schichtseite der Platte genau an die Stelle kommt, wo die Mattseite der Mattscheibe sich während der Einstellung befunden hat.
Wenn die unterste Kassette zu dieser Stelle niedergewechselt ist, wird die nächste Kassette die in Fig. 7 gezeichnete schräge Stellung einnehmen, indem ihr vorderes Ende unmittelbar auf dem Ansatz 20 ruht, während die beiden Stifte am hinteren Ende auf den Führungen 16 ruhen. Wenn die Gabelteile 10 in die Einstellungslage zurückgedreht werden, gleiten die Enden 38 der Führungen 16 an den Stiften 15 vorbei, und die Kassette fällt dann auf die frühere Stelle der vorhergehenden Kassette herunter.
Nach der Belichtung wird die Niederwechselung der Platte zum Boden der Kamera allein durch die Zurückdrehung des Führungsrades 24 vorgenommen. Hierdurch wird die Mattscheibe wieder in die Einstellungslage vorgeführt, indem sie die belichtete Platte so lange vor sich herführt, bis die Feder 32 gerade vor die Führungen 31 (Fig. ι und 7) gekommen ist. In diesem Augenblick wird der obere Stift der Kassette von der Platte 17 frei, und die Kassette gleitet nun senkrecht nach unten. Danach wird der untere Teil der Kassette durch die schräge Fläche der Führung 31 etwas zurückgedreht. Hierdurch schwingt das obere Ende der Kassette nach vorn, und die Kassette fällt mit der Schichtseite der Platte nach unten zum Boden der Kamera, wo sie von den Zähnen 34 und der Führung 31 festgehalten wird.
Das Objektivbrett 39 ist in einem Rahmen in senkrechter Richtung verschiebbar. In dem Rahmen befinden sich ein Paar Ausschnitte, in welchen das Brett wandern kann. Oben kann das Brett in ein Paar Nuten 40 (Fig. 7) hinaufgeschoben werden, und das Brett kann oben eine Verlängerung haben aus gefaltetem, licht-dichtem Stoff 41, der Lichtdichtheit bewirkt.
Unten kann das Brett 39 eine Querleiste 42
haben, welche von einem kurzen Querbrett 43 mit einer anderen Querleiste 44 umschlossen ist. Natürlich kann auch der lichtdichte Stoff unten und die Platte oder das Brett 43 oben angebracht werden, oder man kann Brett oder Bolzen sowohl oben als unten verwenden.
Damit man sicher ist, daß der Verschluß während der Wechselung innen geschlossen ist, ist an der einen Seite der Kamera ein Vorsprung angebracht, der eine Feder 46 (Fig. 7) trägt, welche das Zwischenglied 28 in der in Fig. 1 gezeichneten Stellung hält. Durch Drehung der Welle 23 schiebt der Arm 27 das Zwischenglied 28 nach links gegen den Widerstand der Feder 46 (Fig. 7).
Die Bewegung des Zwischengliedes wird durch einen in einem Ausschnitt des Gliedes sitzenden Zapfen gesteuert. Das entgegengesetzte Ende des Zwischengliedes 28 oder ein an diesem angebrachter Vorsprung 50 (Fig. 9) drückt in verschobener Stellung gegen eine senkrechte, mit Scharnier versehene Platte, welche auf eine Weise, die hier nicht näher beschrieben werden soll, den Verschluß entkuppelt, wenn er vorher zwecks Einstellung offensteht, so daß derselbe verschlossen wird, und diese Bewegung geschieht, ehe die Platte in die Belichtungsstellung hinunterfällt, so daß man dadurch eine absolute Garantie dafür hat, daß der Verschluß verschlossen ist, bevor die Platte beleuchtet wird.
Wenn man nach der Einstellung zu belichten wünscht, kann man den Verschluß durch eine kurze Bewegung des Armes 27, welcher dabei den Verschluß entkuppelt, auslösen. Darauf wird der Arm wieder zurückgeführt, ehe er so weit bewegt worden ist, daß er eine Platte in die Belichtungsstellung gebfacht hat.
Man ist bisher davon ausgegangen, daß die Einstellung des Objektives dadurch geschieht, daß der die Vorderlinse tragende Ring herein- und herausgeschoben werden kann, wobei der Abstand zwischen den einzelnen Linsen sich ändert.
Man kann indessen auch die beschriebenen Mechanismen in Verbindung mit einem herausziehbaren Kameravorderteil anwenden, das mit der Kamera durch einen Balg o. dgl. verbunden ist.
Das Kameravorderteil ist dann in bekannter Weise mit Zahnstange versehen, welche in Eingriff mit einem Paar in die Seiten der Kamera eingesetzter Zahnräder steht, die auf einer durchgehenden Welle sitzen. Diese Abänderung ist in Fig. 8 gezeigt, wo die Verbindung zwischen dem Verschluß und dem Wechselmechanismus über eine Zahnstange 45 erfolgt. Diese gleitet auf einer der gewöhnlichen Zahnstangen 46. Die Bewegung der Zahnstange 45' wird nach hinten von einem Anschlag 47 begrenzt, und nach vorn drückt die Zahnstange gegen eine an den inneren Seiten der Vorderplatte festgemachte Feder 48. Das Zwischenglied 28 endet nun in einen Zahn 49, welcher in Eingriff mit den Zähnen der Zahnstange 45 treten kann. Endlich trägt die Zahnstange 45 einen Arm 50, welcher den Verschluß beeinflußt.
Man sieht leicht, daß bei der Verschiebung des Vorderteiles durch Drehung der Zahnräder der Anschlag 47 die Zahnstange 45 mitnimmt. Wenn man das Rad 24 dreht, wird der Arm 27 das Zwischenglied 28 nach links schieben, indem der S-förmige Ausschnitt 51 erst die Spitze 49 in Eingriff mit dem nächsten Zahn bringt und darauf die ganze Zahnstange ■hervordrückt unter Überwindung des Widerstandes der Feder 48. Dabei wird der Arm 50
den Verschluß beeinflussen und denselben zuschlagen, , ehe die Platte gewechselt wird.
Der Zahn 49 wird in Eingriff mit der Zahnstange 45 während der Belichtung gehalten, indem das rechte Ende des Ausschnittes 50 aufgerichtet ist.
Eine andere Abänderung ist in Fig. 3 und 4 gezeichnet. Hier ist das Kameravorderteil verschiebbar und kann zugleich so eingerichtet sein, daß es zum Boden der Kamera schräg steht. Dieses geschieht dadurch, daß das Vorderteil mit den Zahnstangen 46 mittels einer Art von Kniegelenk, das ein Festschrauben des Vorderteiles in verschiedenen Stellungen erlaubt, verbunden ist. An der einen Wand der Kamera sitzt ein senkrechter Zapfen 53, auf welchem eine Büchse 54 sich auf und nieder schieben kann. Der Zapfen ist hohl, und von ihm geht ein biegsames Rohr 55 zu einer Platte 54 auf der .Vorderplatte aus. In dem Rohr, teilweise mit der Büchse 54, teilweise mit einem Arm verbunden, welcher den Verschluß beeinflussen kann, ist eine Schnur in solcher Weise angebracht, daß ein sogenannter Bowdenzug entsteht. Durch eine Drehung des Armes 27 wird die Büchse in die in Fig. 4 gezeichnete Stellung heruntergeführt, und dabei wird an der Schnur gezogen, welche den Arm 56 bewegt, der den Verschluß beeinflußt. Bei Anwendung eines zwischen den Linsen angebrachten Verschlusses kann der Bowdenzug lichtdicht durch das Objektivbrett herausgeführt und in passender Weise mit dem Verschluß verbunden werden. In Fig. 10 ist eine abgeänderte Anordnung der aufgespeicherten Platten gezeichnet, bei der diese nicht gegeneinander verschoben werden brauchen, so daß die Kassetten kürzer sein können. Dadurch wird die Tiefe und die Höhe der Kamera geringer. Es ruht in diesem Falle der vordere Teil der Platten nicht auf einem Ansatz an der Vorderplatte, sondern auf einer Platte 57 an den Gabelteilen 10.
Hinten ruhen die Stifte der Kassette in dem nach oben offenen Falz 19 auf der Platte 17, und die übereinander angebrachten Kassetten werden hinten von der Querplatte 21 begrenzt.
Wenn die Spitze 38 bei der Zurückbewegung der Gabelteile 10 in Berührung mit den Stiften 15 kommt und dabei diese im Falz 15 festhält, gleitet die Platte 58 über die vorderen Stifte der Kassette, welche auf dem eine Plattendicke niedriger liegenden Daumen 57 ruht, während sie die Stifte der höhergelegenen Kassetten untergreift. Dieser Daumen, welcher auch am Gabelteil 10 sitzt, gibt gleichzeitig das vordere Ende der untersten Kassette frei, welche dabei in früher beschriebener Weise hinunterschwingt. Wenn die Gabelteile 1.0 zur Einstellungslage vorgeführt werden, fällt die folgende Kassette auf den Daumen 57 nieder.
Statt der beschriebenen aufrecht stehenden Kanten 12 und 13 auf den Kassetten kann man niedergebogene Kanten 59 anwenden, von denen die eine in die andere eingreift, wie bei der in Fig. 10 angegebenen Ausführungsform.

Claims (11)

Patent-Anspruch E:
1. Photographische Magazinkamera mit Mattscheibe und Plattenwechselung, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiebbare Mattscheibe sowohl mit dem Plattenauswechsler für die in dem oberen Teil der Kamera befindlichen Platten wie auch' mit dem Verschluß und dem Lichtschirm für die Mattscheibe so verbunden ist, daß letzterer beim Zurückschieben der Mattscheibe selbsttätig verschlossen und alsdann eine Platte in die Belichtungsstellung an die Stelle der Mattscheibe heruntergeschwungen wird, und daß nach beendeter Belichtung beim Vorschieben der Mattscheibe die belichtete Platte in umgekehrter Stellung hinuntergeschwungen und auf dem Boden der Kamera festgehalten wird. .
2. Kassette für die photographische Magazinkamera nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen auf der Rückseite der Kassette vorspringenden, ein Rechteck bildenden Rahmen, der, auf die Vorderseite einer anderen, gleichgebauten Kassette gestülpt, die auf dieser angebrachte photographische Platte lichtdicht überdeckt.
3. Ausführungsform der Kassette nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen in seiner Längsrichtung länger ist als eine der zu benutzenden photographischen Platten.
4. Magazinkamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Lager für die Kassetten im Vorratsraum beiderseits je ein fester Ansatz (17 bzw. 20) am hinteren und am vorderen Ende der Kamera sowie ein Ansatz (19) des Mattscheibenrahmens dient, und daß bei der Rückwärtsbewegung der Mattscheibe die jeweils unterste Kassette vorn von den Anschlägen, indem sie der Bewegung des Mattscheibenrahmens unter dem Antrieb von Spitzen (38) teilweise folgt, freikommt, alsdann vor die Mattscheibe hinunterschwingt und diese lichtdicht abdeckt.
5. Magazinkamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mattscheibenrahmen unten mit einem Paar Haken (32) versehen ist, welche die vorderen Stifte der zur Belichtung bereiten und in senkrechter Stellung vor der Mattscheibe niedergeschwungenen Kassette festhalten, und die außerdem Führungsrinnen bilden, die bei der Vorbewegung der Mattscheibe die Stifte der Kassette zu einer vor.dem untersten Teil des schräg
abgeschnittenen Mattscheibenrahmens angebrachten schrägen Spur (31) führen, wo die Kassette herunterfällt, indem die Mattscheibe gleichzeitig die oberen Stifte der Kassette von dem festen Ansatz am hinteren Kameraende wegschiebt, so daß die Kassette jetzt in den Boden der Kamera hinunterschwingt, wobei die belichtete Platte nach unten gewandt ist.
6. Magazinkamera nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine quer durch die Kamera gehende, von außen zu steuernde, mit dem Mattscheibenrahmen in Eingriff stehende Welle (23), welche durch passende Kraftübertragungsmittel mit dem Verschluß so verbunden ist, daß dieser bei der Bewegung der Welle geschlossen wird, ehe eine Platte zur Belichtung niedergeschwungen wird. . ■
7. Magazinkamera nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei auf mit dem Mattscheibenrahmen in Verbindung stehenden Gabelteilen angebrachte Vorsprünge (57) für die vorderen Stifte der Kassetten, von denen bei der Zurückbewegung der Gabelteile die vorderen Stifte der untersten Kassette freikommen, während gleichzeitig beiderseits eine Kassettendicke höher sitzende Vorsprünge (58) unter die nächstfolgende Kassette geschoben werden und diese tragen, so daß bei dem darauffolgenden Vorschub des Mattscheibenrahmens diese Kassette auf die unteren Vorsprünge hinunterfällt.
8. Magazinkamera nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm der Welle (23) den Verschluß, dadurch beeinflußt, daß er auf ein mit einem Zahn versehenes Glied wirkt, das mit den Zähnen einer über einer verschiebbaren Zahnstange des Vorderteiles angebrachten und im Verhältnis zu dem Vorderteil verschiebbaren Zahnstange zusammenwirkt.
9. Magazinkamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das von dem Arm beeinflußte Zwischenglied durch einen Bowdenzug mit dem Verschluß in Verbindung steht, so daß eine Drehung des Armes die Bewegung zu dem Verschluß überträgt.
10. Magazinkamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Seite des Lichtschirmes durch einen Arm verlängert ist, welcher bei geöffnetem Schirm gegen den Mattscheibenrahmen drückt, so daß die Zurückschiebung der Mattscheibe den Arm dreht und dabei den Lichtschirm zuschlägt sowie ihn während der Belichtung verschlossen hält.
11. Magazinkamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die belichteten Platten mit ihren Kassetten an dem Boden der Kamera einerseits durch eine schräge Platte, unter .welche ihr eines Ende hineingleitet, und anderseits durch ein Paar in dem vorderen Teil der Kamera angebrachter Kammfedern mit schrägen Federzähnen festgehalten werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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