DE2442545A1 - Verfahren zur herstellung bzw. anordnung von oeffnungen in leitungsrohren bzw. von rohrabzweigungen an einem leitungsrohr und rohrverbindungsvorrichtung gemaess diesem verfahren - Google Patents
Verfahren zur herstellung bzw. anordnung von oeffnungen in leitungsrohren bzw. von rohrabzweigungen an einem leitungsrohr und rohrverbindungsvorrichtung gemaess diesem verfahrenInfo
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Description
Sven Runo Vilhelm Gebelius,
Sl12 40 Stockholm, Fridhemsgatan
27 (Schweden)
Verfahren zur Herstellung bzw. Anordnung von öffnungen
in Leitungsrohren bzw. von Rohrabzweigungen an einem Leitungsrohr und Rohrverbindungsvorrichtung gemäß diesem
Verfahren
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung bzw. Anordnung von öffnungen in Leitungsrohren
bzw. von Rohrabzweigungen an einem Leitungsrohr für Flüssigkeit, Gas oder ein ähnliches Medium, bei
welchem das Leitungsrohr umfassend an gewünschten Stellen entlang seiner Länge Verbindungsteile angeordnet
werden, wobei jeder derselben mit einem oder mehreren Verbindungsrohren verbunden werden kann und jeder Verbindungsteil mit einem oder mehreren Kanälen für die Verbindung
mit den Rohren und einem Führungskanal zum
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Leitungsrohr ausgestattet ist, in welchem Führungskanal ein Lochschneider angeordnet ist, der unter der Wirkung
einer Kraft ein Loch in dem Leitungsrohr erzeugt und der mit einer beweglichen Einstellvorrichtung in
dem Führungskanal in Richtung zum Leitungsrohr und von diesem weg verschoben werden kann, wobei der Randteil
des Loches als Ventilsitz und ein Endteil des Lochschneiders als Ventilkegel bzw. Ventilschieber
dienen, der mit dem Ventilsitz zusammenwirkt und wobei mit dem Lochschneider unter der Einwirkung einer
Explosivkraft in dem Leitungsrohr ein Loch erzeugt
wird, nach Patent Nr (Anmeldung P 24 29 504.3),
sowie Rohrverbindungsvorrichtungen gemäß diesem Verfahren.
Die Erfindung stellt eine Weiterentwicklung
der Erfindung dar, die in der Patentschrift
(Anmeldung P 24 29 504.3) beschrieben ist.
Mit dem in der Patentschrift (Anmeldung
P 24 29 504.3) beschriebenen Verfahren können
Rohrabzweigungen an einem Leitungsrohr für Flüssigkeiten, Gase oder ähnliche Medien geschaffen werden. Dieses
Verfahren zeichnet sich im wesentlichen dadurch aus, daß an jeder gewünschten Stelle des Leitungsrohres Rohrverbindungsvorrichtungen
angeordnet werden können, die
mit einem oder mehreren Abzweigungsrohren verbindbar 50981 1/0843
_ "5 — -
sind, wobei jede RohrverbindungsvorriGhtung mit einem
oder mehreren Kanälen für die Abzweigungsrohre und einem zum Leitungsrohr führenden Führungskanal ausgestattet·
ist. In diesem Führungskanal der Rohrverbindungsvorrichtung ist eine Locherzeugungsvorrichtung angeordnet,
mit der unter Krafteinwirkung in das Leitungsrohr ein
Loch geschlagen wird. Darüber hinaus ist die Locher-. Zeugungsvorrichtung mit einem handbetatlgbaren Einstellteil
mechanisch verbunden, mittels welchem sie in dem·
Führungskanal in Richtung auf das Leitungsrohr und von diesem weg bewegt werden kann, wobei der.Randteil
der eingedrückten öffnung im Leitungsrohr als Ventilsitz und das eine Ende der Lo^erzeugungsvorrichtung
als Ventilfjäohe dient, die mit dem Ventilsitz zusammenwirkt.
Das Loch kann in das Leitungsrohr dabei auch durch die Wirkung einer Explosivkraft geschlagen werden.
In der Patentschrift (Anmeldung
P 24 29 504.3) ist auch eine Rohrverbindungsvorrichtung
beschrieben, die mit dem Leitungsrohr für .Flüssigkeiten, Gase oder ähnliche Medien dicht verbunden werden
kann, wobei sie im wesentlichen mit einem oder mehreren Durchflußkanälen ausgestattet ist, die zu den Abzweigungsrohren
führen, und weiterhin einen Führungskanal aufweist, der zu dem Leitungsrohr führt. In diesem
Führungskanal ist wieder eine Locherzeugungsvorrichtung
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angeordnet, mit der in das Leitungsrohr ein Loch geschlagen werden kann und die mit einem handbetätigbaren
Einstellglied mechanisch verbunden ist, welches es ^stattet, die Lo^erzeugungsvorrichtung in Richtung
zu dem Leitungsrohr und von diesem weg zu bewegen. Oer Randteil des Loches oder der öffnung im Leitungsrohr
dient dabei als Ventilsitz und der Endteil der Loeherζeugungsvorrichtung fungiert als Ventilfläche,
die mit dem Ventilsitz zusammenwirkt.
Die erforderliche Explosivkraft kann dabei von Bolzen- oder Nagelschießeinrichtungen geliefert werden,
die so eingerichtet sind, daß sie auf das freie Ende des Lochschneiders weisen und diesen schlagartig in
Bewegung setzen können.
In vielen Fällen ist es jedoch schwierig, Nageloder Bolzenschießvorrichtungen zu benützen, insbesondere
dort, wo die Rohrverbindungsvorrichtung räumlich beengt
ist. In solchen Fällen ist es oft ganz unmöglich, ein Nagel- oder Bolzenschießgerät so anzusetzen, daß der
Lochschneider betätigt wird. Außerdem ist es oft auch schwierig, einen Nagel- oder Bolzenschießapparat für
diesen Zweck zur Verfügung zu haben.
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Es besteht daher ein Bedarf an einer geeigneteren
Methode zur Verwendung der Explosivkraft für den genannten Zweck, zumal diese sich als außerordentlich wirkungsvoll
erwiesen hat.
Die Erfindung schafft nun ein Verfahren und eine Vorrichtung, mit welchen in einfachster und wirkungsvollster
Weise das oben dargelegte Problem gelöst wird, wobei Nagel- oder Bolzenschießvorrichtungen nicht mehr
erforderlich sind, um ein zufriedenstellendes Resultat zu erreichen.
Erfindungsgemäß wird kommunizierend mit dem Führungskanal oberhalb des freien Endes des Lochschneiders
ein Kanal ausgespart, in welchen eine Treibladungskartusche eingesetzt wird, wobei diese hierauf zur Detonation
gebracht und der Lochschläger bzw. Lochschneider
durch die Detonation mit großer Geschwindigkeit auf das Leitungsrohr hihgeschleudert und das Loch in demselben
gebildet wird.
Die erfindungsgemäße Rohrverbindungsvorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß kommunizierend mit dem
Kanal über dem freien Ende des Lochschlägers bzw. Lochschneiders ein Kanal vorgesehen ist, in welchen eine
Treibladungskartusche einsetzbar ist, welche nach ihrer
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Detonation den Führungskanal mit Explosionsgas füllt, welches den Lochschneider gegen das Leitungsrohr schleudert
und in diesem das Loch erzeugt.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich anhand der Zeichnung, in der zwei Ausführungsbeispiele
dargestellt sind.
Pig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch eine an einem Leitungsrohr befestigte Rohrverbindungsvorrichtung
vor Fertigstellung des die Verbindung herbeiführenden Loches mit einer Sprengstoffladung knapp nach
deren Zündung;
Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt durch die gleiche Vorrichtung nach Herstellung der Verbindung,
wobei die Sprengstoffkapsel entfernt und an ihre Stelle ein handbetätigbarer Einstellknopf
eingesetzt ist;
Fig. 3 zeigt einen Längsschnitt durch ein zweites Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen
Rohrverbindungsvorrichtung, die gleichfalls auf einem Leitungsrohr befestigt ist,
wobei die Sprengstoffladung in einem Kanal
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angeordnet ist, der sich durch die Rohrverbindungsvorrichtung hindurch erstreckt;
und
Fig. 4 zeigt einen der Pig. 3 entsprechenden
Schnitt, jedoch im Zustand nach der Detonation mit durchschlagenem Leitungsrohr.
Der Aufbau der in der Zeichnung dargestellten Rohrverbindungsvorrichtungen
und die Locherzeugungsyorrichtung sowie deren Punktionen entsprechen im wesentlichen
den in der Patentschrift (Anmeldung P 24 29 504.3
beschriebenen Vorrichtungen und Locherzeugungsteilen, wobei für die gleichen Teile die gleichen Bezugsziffern verwendet
wurden.
Wie bei den Ausführungsbeispielen nach dem Hauptpatent (Anmeldung P 24 29 504.3) bestehen die
in der Zeichnung dargestellten Rohrverbindungsvorrichtungen
aus zwei miteinander verbindbaren, das Leitungsrohr 10 umschließenden Verbindungshälften 11 und 11' aus Stahl,
Metall, einem synthetischen Plastikmaterial oder einem anderen geeigneten Material. Eine der beiden Hälften 11
weist ein beträchtlich größeres Volumen auf als die andere Hälfte II1. Die beiden Verbindungshälften 11, II1 sind
das Leitungsrohr 10 umfassend miteinander mittels nicht
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dargestellter Schrauben verbunden, doch können auch andere Befestigungsmittel verwendet werden. Um die
Rohrverbindung dicht mit dem Leitungsrohr 10 zu verbinden, können beliebige Dichtungsmaterialien, elastische
Dichtungen od.dgl. verwendet werden. Die größere Verbindungshälfte 11 weist einen in Form eines zum Leitungsrohr
10 gerichteten Loches ausgebildeten Führungskanal IJ) auf, in den ein rohrförmiges Führungsstück 14
eingesetzt und mittels eines Schraubengewindes befestigt ist. In diesem rohrförmigen FUhrungsstück 14 ist ein
Lochschneider 15 verschiebbar angeordnet.
Das rohrförmige Führungsstück 14 weist an seinem freien Ende einen mit Markierungen versehenen radförmigen
Einstellknopf 16 auf. Mit Hilfe des Lochschneiders 15 kann in der Wandung des Leitungsrohres 10 ein Loch
17 erzeugt werden. Jedes Loch 17, das in dem Leitungsrohr
10 erzeugt wird, weist eine Leitfläche 18 auf, die gegen die Mittelachse des Leitungsrohres 10 geneigt ist
und durch jenen Teil der Rohrwandung^gebildet wird, der
beim Schneiden des Loches 17 nach innen gebogen ist.
In der größeren Verbindungshälfte 11 ist ein Kanal I9 vorgesehen, der sich an dem dem Leitungsrohr
10 zugewandten Ende vom Führungskanal I3 weg erstreckt
und mit diesem in Verbindung steht. Der Kanal I9 endet
an einer der Außenflächen der größeren Verbindungshälfte 509811/0843
und weist dort eine Verbindungsmöglichkeit, beispielsweise
ein Schraubgewinde, zur Verbindung mit Anschlußstücken 20 von zu Radiatoren oder ähnlichen Gegenständen
führenden Rohren auf.
Der den Lochschneider 15 aufnehmende Führungskanal
13 in der größeren Verbindungshälfte 11 ist rechtwinklig
zur Längsachse des Leitungsrohres 10 angeordnet, so daß das der Anzapfung dienende Loch 17 in dem Leitungsrohr
10 dadurch erzeugt werden kann, daß auf den Lochscnneider 15 ein Druck ausgeübt wird, durch den die Leitfläche 18
unter Herbeiführung des Loches 17 in das Innere des Leitungsrohres 10 gedrückt wird.
Der Lochscnneider I5 weist einen ringförmigen
Plansch 22 auf, welcher mit dem Inneren des rohrförmigen FUhrungsstückes 14 in Berührung steht.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Pig. 1 und 2 weist nun das PUhrungsstück 14 am oberen inneren Teil
einen sich kreuzweise erstreckenden Wandteil 2$ und einen
zentral angeordneten Kanal 2β auf, in welchen eine Sprengstoff
ladung 27 (Flg. 1) mittels eines Ringes 28 aus leicht verformbarem Material, beispielsweise aus Kunststoff,
einsetzbar ist und in dem sie festgehalten wird.
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Der Ring 28 ist an einem nußförraigen Teil 29 befestigt,
der mittels eines Schraubengewindes im oberen Teil des FührungsStückes 14 befestigt werden kann. Dieser Teil
29 weist einen beweglichen Schlagbolzen 30 auf, der eine
gegen die Sprengstoffladung 27 gerichtete Spitze 30'
besitzt. Wenn nun der Schlagbolzen 30 durch einen Hammer od.dgl. gegen die Sprengstoffladung 27 hin getrieben
wird, bricht der Ring 28, wodurch die Spitze 30'
auf die Sprengstoffladung 27 geschlagen und diese zur Detonation gebracht und ein rascher Gasstrom in dem Führungskanal
13 erzeugt wird. Der Lochschneider 15 wird dadurch mit großer Geschwindigkeit gegen das Leitungsrohr
10 hin bewegt und schlägt in dieses das Loch 17 (Fig. 2). Zwischen dem Flansch 22 des Lochschneiders
15 und der Schulter 24 ist eine Druckschraubenfeder 31
angeordnet, durch die der freie Teil des Lochschneiders 15 gegen die Sprengstoffladung 27 hin gedrückt wird.
Die Schraubenfeder 31 besitzt eine solche Länge, daß im
zusammengedrückten Zustand der Weg des Lochschneiders bei einer vorbestimmten Stellung begrenzt wird.
Wenn nun das Loch 17 in dem Leitungsrohr 10 geschlagen ist, werden der nußförmige Teil 29 und die Treibladungskartusche
entfernt, und der eine Gewindespindel 32 aufweisende Einstellknopf 16 wird am Führungsstück
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befestigt. Das untere Ende der Gewindespindel 32
liegt dabei an dem durch die Schraubenfeder 31 gegen
sie gedrückten Flansch 22 des Lochschneiders 15 an,
so daß der Lochschneider 15 bei Drehung des Einstellknopfes
16 in axialer Richtung verstellt werden kann. Auf diese Weise kann der Durchfluß von Flüssigkeit oder
Gas durch das Loch 17 des Leitungsrohres 10 eingestellt werden.
Das Ausführungsbeispiel nach den Fig. 3 und 4
ist im wesentlichen dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 und 2 hinsichtlich der das'Loch erzeugenden Teile
ähnlich. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist jedoch der Kanal 26, der die Kartusche der Sprengstoffladung
aufnimmt, in einer Verbindungshälfte 11 der Rohrverbindungsvorrichtung untergebracht. Die Kartusche bzw.
die Sprengstoffladung 27 wird in dem Kanal 26 durch
einen Stopfen 33 aus relativ weichem Material, z.B. Blei od.dgl., in der richtigen Lage gehalten.
Der Stopfen 33 weist einen zentralen Kanal 3^ auf,
der unmittelbar auf die Sprengstoffladung gerichtet ist*
In diesen Kanal 3^ wird zur Zündung ein Schlagbolzen
35 eingepreßt, der auf die Sprengstoffladung 27 gerichtet
ist. Bevor die Sprengstoffladung 27 zur Explosion gebracht wird, wird der Schlagbolzen 35 nur teilweise
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in den Kanal 3^ eingepreßt, wie dies Fig. 3 zeigt. Um
die Detonation herbeizuführen, wird dann der Schlagbolzen 35 in die Kartusche mit einem Hammer od.dgl.
hineingetrieben. Der Schlagbolzen 35 wird dabei in denStopfen 33 hineingepreßt und hält so diesen in seiner
Lage in dem Kanal 26. Die leere Kartusche braucht daher nicht entfernt zu werden.
Da die die Sprengstoffladung 27 tragende Kartusche und der Schlagbolzen 30 bzw. 35 in der Verbindungshälfte
11 schon vor der Auslieferung an die Baustelle eingebaut sind, ist nur noch ein einfaches Werkzeug wie z.B»
ein Hammer oder ein ähnliches Instrument zur Ausführung des Schlages notwendig, um eine wirksame Rohrabzweigung
an einem Leitungsrohr 10 für eine Flüssigkeit, ein Gas oder ein ähnliches Medium zu schaffen.
Ansprüche
- 13 -
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Claims (4)
1. Verfahren zur Herstellung bzw. Anordnung von öffnungen
in Leitungsrohren bzw. von Rohrabzweigungen an einem Leitungsrohr für Flüssigkeit, Gas oder ein ähnliches
Medium, bei welchem das Leitungsrohr umfassend an gewünschten
Stellen entlang seiner Länge Verbindungsteile angeordnet werden, wobei jeder derselben mit einem oder
mehreren Verbindungsrohren verbunden werden kann und jeder Verbindungsteil mit einem oder mehreren Kanälen für
die Verbindung mit denRohren und einem Führungskanal zum
Leitungsrohr ausgestattet ist, in welchem Führungskanal ein Lochschneider angeordnet ist, der unter der Wirkung
einer Kraft ein Loch in dem Leitungsrohr erzeugt und der mit einer beweglichen Einstellvorrichtung in dem
Führungskanal in Richtung zum Leitungsrohr und von diesem weg verschoben werden kann, wobei der Randteil des Loches
als Ventilsitz und ein Endteil des Lochschneiders als Ventilkegel bzw. Ventilschieber dienen, der mit dem
Ventilsitz zusammenwirkt und wobei mit dem Lochschneider unter der Einwirkung einer Explosivkraft in dem Leitungsrohr
ein Loch erzeugt wird, nach Patent . ... ...
(Anmeldung P 24 29 504.3), dadurch gekennzeichnet, daß
kommunizierend mit dem Führungskanal (13) oberhalb desfreien Endes des Lochschneiders (15) ein Kanal (26) ausgespart
wird, in welchen eine Treibladungskartusche (27) eingesetzt wird, diese hierauf zur Detonation gebracht
50 98 11/0843 -14-
2U2545
und der Lochschläger bzw. Lochschneider (I5) durch die
Detonation mit großer Geschwindigkeit auf das Leitungsrohr (10) hingeschleudert und das Loch (17) in demselben
gebildet wird.
2. Rohrverbindungsvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bei welcher die Rohrverbindungsteile
mit dem Leitungsrohr in für die Flüssigkeit, das Gas oder ein ähnliches Medium dichter Berührung verbunden
sind, wobei sie einen oder mehrere Durchflußkanäle aufweist, die zu Abzweigungs- bzw. Verbindungsrohren
führen und einen Führungskanal aufweisen, welcher zum Leitungsrohr führt, wobei der Führungskanal mit
einem Lochschneider ausgestattet ist, mittels welchem ein Loch in dem Leitungsrohr erzeugt werden kann und bei
der der Lochschneider mit einer verstellbaren Reguli erungs· vorrichtung verbunden ist, mit der der Lochschneider in
dem Führungskanal in Richtung zu dem Leitungsrohr und von diesem weg bewegbar ist, wobei der Randteil des
Loches im Leitungsrohr als Ventilsitz und der eine Endteil des Lochschneiders als Ventilschieber bzw. -kegel
fungiert, dessen Dichtfläche mit dem Ventilsitz zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß kommunizierend mit
dem Kanal (I3) über dem freien Ende des Lochschlägers bzw. Lochschneiders (15) ein Kanal (26) vorgesehen ist,
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in welchen eine Treibladungskartusche (27) einsetzbar ist,
welche nach ihrer Detonation den Führungskanal (13) mit
Explosionsgas füllt, welches den Lochschneider (15) gegen das Leitungsrohr (10) schleudert und in diesem das Loch
(17) erzeugt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein gegen die Treibladungskartusche (27) gerichteter
Schlagbolzen (30) oder eine Zündnadel vorgesehen ist, durch den bzw. durch die mittels Schlageinwirkung die Sp
Sprengstoffladung in der Kartusche (27) zur Detonation gebracht und der Lochschläger bzw. Lochschneider (15)
der Wirkung der Explosionskraft ausgesetzt wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
in dem Führungskanal (13) eine den Lochschläger bzw. Lochschneider (15) von dem Leitungsrohr (10) wegdrückende
Druckfeder (31) angeordnet ist.
SVEN RUNO VILHELM GEBELIUS Vertreten durch:
'- Patentanwalt
50981 1 /0843
Applications Claiming Priority (1)
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| DE2442545C2 DE2442545C2 (de) | 1982-12-30 |
Family
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