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DE2442545A1 - Verfahren zur herstellung bzw. anordnung von oeffnungen in leitungsrohren bzw. von rohrabzweigungen an einem leitungsrohr und rohrverbindungsvorrichtung gemaess diesem verfahren - Google Patents

Verfahren zur herstellung bzw. anordnung von oeffnungen in leitungsrohren bzw. von rohrabzweigungen an einem leitungsrohr und rohrverbindungsvorrichtung gemaess diesem verfahren

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DE2442545A1
DE2442545A1 DE2442545A DE2442545A DE2442545A1 DE 2442545 A1 DE2442545 A1 DE 2442545A1 DE 2442545 A DE2442545 A DE 2442545A DE 2442545 A DE2442545 A DE 2442545A DE 2442545 A1 DE2442545 A1 DE 2442545A1
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Germany
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hole
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hole cutter
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Sven Runo Vilhelm Gebelius
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    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L41/00Branching pipes; Joining pipes to walls
    • F16L41/04Tapping pipe walls, i.e. making connections through the walls of pipes while they are carrying fluids; Fittings therefor
    • F16L41/06Tapping pipe walls, i.e. making connections through the walls of pipes while they are carrying fluids; Fittings therefor making use of attaching means embracing the pipe
    • F16L41/065Tapping pipe walls, i.e. making connections through the walls of pipes while they are carrying fluids; Fittings therefor making use of attaching means embracing the pipe without removal of material
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description

Sven Runo Vilhelm Gebelius, Sl12 40 Stockholm, Fridhemsgatan 27 (Schweden)
Verfahren zur Herstellung bzw. Anordnung von öffnungen in Leitungsrohren bzw. von Rohrabzweigungen an einem Leitungsrohr und Rohrverbindungsvorrichtung gemäß diesem Verfahren
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung bzw. Anordnung von öffnungen in Leitungsrohren bzw. von Rohrabzweigungen an einem Leitungsrohr für Flüssigkeit, Gas oder ein ähnliches Medium, bei welchem das Leitungsrohr umfassend an gewünschten Stellen entlang seiner Länge Verbindungsteile angeordnet werden, wobei jeder derselben mit einem oder mehreren Verbindungsrohren verbunden werden kann und jeder Verbindungsteil mit einem oder mehreren Kanälen für die Verbindung mit den Rohren und einem Führungskanal zum
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Leitungsrohr ausgestattet ist, in welchem Führungskanal ein Lochschneider angeordnet ist, der unter der Wirkung einer Kraft ein Loch in dem Leitungsrohr erzeugt und der mit einer beweglichen Einstellvorrichtung in dem Führungskanal in Richtung zum Leitungsrohr und von diesem weg verschoben werden kann, wobei der Randteil des Loches als Ventilsitz und ein Endteil des Lochschneiders als Ventilkegel bzw. Ventilschieber dienen, der mit dem Ventilsitz zusammenwirkt und wobei mit dem Lochschneider unter der Einwirkung einer Explosivkraft in dem Leitungsrohr ein Loch erzeugt
wird, nach Patent Nr (Anmeldung P 24 29 504.3),
sowie Rohrverbindungsvorrichtungen gemäß diesem Verfahren.
Die Erfindung stellt eine Weiterentwicklung
der Erfindung dar, die in der Patentschrift
(Anmeldung P 24 29 504.3) beschrieben ist.
Mit dem in der Patentschrift (Anmeldung P 24 29 504.3) beschriebenen Verfahren können Rohrabzweigungen an einem Leitungsrohr für Flüssigkeiten, Gase oder ähnliche Medien geschaffen werden. Dieses Verfahren zeichnet sich im wesentlichen dadurch aus, daß an jeder gewünschten Stelle des Leitungsrohres Rohrverbindungsvorrichtungen angeordnet werden können, die
mit einem oder mehreren Abzweigungsrohren verbindbar 50981 1/0843
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sind, wobei jede RohrverbindungsvorriGhtung mit einem oder mehreren Kanälen für die Abzweigungsrohre und einem zum Leitungsrohr führenden Führungskanal ausgestattet· ist. In diesem Führungskanal der Rohrverbindungsvorrichtung ist eine Locherzeugungsvorrichtung angeordnet, mit der unter Krafteinwirkung in das Leitungsrohr ein Loch geschlagen wird. Darüber hinaus ist die Locher-. Zeugungsvorrichtung mit einem handbetatlgbaren Einstellteil mechanisch verbunden, mittels welchem sie in dem· Führungskanal in Richtung auf das Leitungsrohr und von diesem weg bewegt werden kann, wobei der.Randteil der eingedrückten öffnung im Leitungsrohr als Ventilsitz und das eine Ende der Lo^erzeugungsvorrichtung als Ventilfjäohe dient, die mit dem Ventilsitz zusammenwirkt. Das Loch kann in das Leitungsrohr dabei auch durch die Wirkung einer Explosivkraft geschlagen werden.
In der Patentschrift (Anmeldung
P 24 29 504.3) ist auch eine Rohrverbindungsvorrichtung beschrieben, die mit dem Leitungsrohr für .Flüssigkeiten, Gase oder ähnliche Medien dicht verbunden werden kann, wobei sie im wesentlichen mit einem oder mehreren Durchflußkanälen ausgestattet ist, die zu den Abzweigungsrohren führen, und weiterhin einen Führungskanal aufweist, der zu dem Leitungsrohr führt. In diesem Führungskanal ist wieder eine Locherzeugungsvorrichtung
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angeordnet, mit der in das Leitungsrohr ein Loch geschlagen werden kann und die mit einem handbetätigbaren Einstellglied mechanisch verbunden ist, welches es ^stattet, die Lo^erzeugungsvorrichtung in Richtung zu dem Leitungsrohr und von diesem weg zu bewegen. Oer Randteil des Loches oder der öffnung im Leitungsrohr dient dabei als Ventilsitz und der Endteil der Loeherζeugungsvorrichtung fungiert als Ventilfläche, die mit dem Ventilsitz zusammenwirkt.
Die erforderliche Explosivkraft kann dabei von Bolzen- oder Nagelschießeinrichtungen geliefert werden, die so eingerichtet sind, daß sie auf das freie Ende des Lochschneiders weisen und diesen schlagartig in Bewegung setzen können.
In vielen Fällen ist es jedoch schwierig, Nageloder Bolzenschießvorrichtungen zu benützen, insbesondere dort, wo die Rohrverbindungsvorrichtung räumlich beengt ist. In solchen Fällen ist es oft ganz unmöglich, ein Nagel- oder Bolzenschießgerät so anzusetzen, daß der Lochschneider betätigt wird. Außerdem ist es oft auch schwierig, einen Nagel- oder Bolzenschießapparat für diesen Zweck zur Verfügung zu haben.
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Es besteht daher ein Bedarf an einer geeigneteren Methode zur Verwendung der Explosivkraft für den genannten Zweck, zumal diese sich als außerordentlich wirkungsvoll erwiesen hat.
Die Erfindung schafft nun ein Verfahren und eine Vorrichtung, mit welchen in einfachster und wirkungsvollster Weise das oben dargelegte Problem gelöst wird, wobei Nagel- oder Bolzenschießvorrichtungen nicht mehr erforderlich sind, um ein zufriedenstellendes Resultat zu erreichen.
Erfindungsgemäß wird kommunizierend mit dem Führungskanal oberhalb des freien Endes des Lochschneiders ein Kanal ausgespart, in welchen eine Treibladungskartusche eingesetzt wird, wobei diese hierauf zur Detonation gebracht und der Lochschläger bzw. Lochschneider durch die Detonation mit großer Geschwindigkeit auf das Leitungsrohr hihgeschleudert und das Loch in demselben gebildet wird.
Die erfindungsgemäße Rohrverbindungsvorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß kommunizierend mit dem Kanal über dem freien Ende des Lochschlägers bzw. Lochschneiders ein Kanal vorgesehen ist, in welchen eine Treibladungskartusche einsetzbar ist, welche nach ihrer
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Detonation den Führungskanal mit Explosionsgas füllt, welches den Lochschneider gegen das Leitungsrohr schleudert und in diesem das Loch erzeugt.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich anhand der Zeichnung, in der zwei Ausführungsbeispiele dargestellt sind.
Pig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch eine an einem Leitungsrohr befestigte Rohrverbindungsvorrichtung vor Fertigstellung des die Verbindung herbeiführenden Loches mit einer Sprengstoffladung knapp nach deren Zündung;
Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt durch die gleiche Vorrichtung nach Herstellung der Verbindung, wobei die Sprengstoffkapsel entfernt und an ihre Stelle ein handbetätigbarer Einstellknopf eingesetzt ist;
Fig. 3 zeigt einen Längsschnitt durch ein zweites Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Rohrverbindungsvorrichtung, die gleichfalls auf einem Leitungsrohr befestigt ist, wobei die Sprengstoffladung in einem Kanal
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angeordnet ist, der sich durch die Rohrverbindungsvorrichtung hindurch erstreckt; und
Fig. 4 zeigt einen der Pig. 3 entsprechenden Schnitt, jedoch im Zustand nach der Detonation mit durchschlagenem Leitungsrohr.
Der Aufbau der in der Zeichnung dargestellten Rohrverbindungsvorrichtungen und die Locherzeugungsyorrichtung sowie deren Punktionen entsprechen im wesentlichen
den in der Patentschrift (Anmeldung P 24 29 504.3
beschriebenen Vorrichtungen und Locherzeugungsteilen, wobei für die gleichen Teile die gleichen Bezugsziffern verwendet wurden.
Wie bei den Ausführungsbeispielen nach dem Hauptpatent (Anmeldung P 24 29 504.3) bestehen die
in der Zeichnung dargestellten Rohrverbindungsvorrichtungen aus zwei miteinander verbindbaren, das Leitungsrohr 10 umschließenden Verbindungshälften 11 und 11' aus Stahl, Metall, einem synthetischen Plastikmaterial oder einem anderen geeigneten Material. Eine der beiden Hälften 11 weist ein beträchtlich größeres Volumen auf als die andere Hälfte II1. Die beiden Verbindungshälften 11, II1 sind das Leitungsrohr 10 umfassend miteinander mittels nicht
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dargestellter Schrauben verbunden, doch können auch andere Befestigungsmittel verwendet werden. Um die Rohrverbindung dicht mit dem Leitungsrohr 10 zu verbinden, können beliebige Dichtungsmaterialien, elastische Dichtungen od.dgl. verwendet werden. Die größere Verbindungshälfte 11 weist einen in Form eines zum Leitungsrohr 10 gerichteten Loches ausgebildeten Führungskanal IJ) auf, in den ein rohrförmiges Führungsstück 14 eingesetzt und mittels eines Schraubengewindes befestigt ist. In diesem rohrförmigen FUhrungsstück 14 ist ein Lochschneider 15 verschiebbar angeordnet.
Das rohrförmige Führungsstück 14 weist an seinem freien Ende einen mit Markierungen versehenen radförmigen Einstellknopf 16 auf. Mit Hilfe des Lochschneiders 15 kann in der Wandung des Leitungsrohres 10 ein Loch 17 erzeugt werden. Jedes Loch 17, das in dem Leitungsrohr 10 erzeugt wird, weist eine Leitfläche 18 auf, die gegen die Mittelachse des Leitungsrohres 10 geneigt ist und durch jenen Teil der Rohrwandung^gebildet wird, der beim Schneiden des Loches 17 nach innen gebogen ist.
In der größeren Verbindungshälfte 11 ist ein Kanal I9 vorgesehen, der sich an dem dem Leitungsrohr 10 zugewandten Ende vom Führungskanal I3 weg erstreckt und mit diesem in Verbindung steht. Der Kanal I9 endet
an einer der Außenflächen der größeren Verbindungshälfte 509811/0843
und weist dort eine Verbindungsmöglichkeit, beispielsweise ein Schraubgewinde, zur Verbindung mit Anschlußstücken 20 von zu Radiatoren oder ähnlichen Gegenständen führenden Rohren auf.
Der den Lochschneider 15 aufnehmende Führungskanal 13 in der größeren Verbindungshälfte 11 ist rechtwinklig zur Längsachse des Leitungsrohres 10 angeordnet, so daß das der Anzapfung dienende Loch 17 in dem Leitungsrohr 10 dadurch erzeugt werden kann, daß auf den Lochscnneider 15 ein Druck ausgeübt wird, durch den die Leitfläche 18 unter Herbeiführung des Loches 17 in das Innere des Leitungsrohres 10 gedrückt wird.
Der Lochscnneider I5 weist einen ringförmigen Plansch 22 auf, welcher mit dem Inneren des rohrförmigen FUhrungsstückes 14 in Berührung steht.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Pig. 1 und 2 weist nun das PUhrungsstück 14 am oberen inneren Teil einen sich kreuzweise erstreckenden Wandteil 2$ und einen zentral angeordneten Kanal 2β auf, in welchen eine Sprengstoff ladung 27 (Flg. 1) mittels eines Ringes 28 aus leicht verformbarem Material, beispielsweise aus Kunststoff, einsetzbar ist und in dem sie festgehalten wird.
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Der Ring 28 ist an einem nußförraigen Teil 29 befestigt, der mittels eines Schraubengewindes im oberen Teil des FührungsStückes 14 befestigt werden kann. Dieser Teil 29 weist einen beweglichen Schlagbolzen 30 auf, der eine gegen die Sprengstoffladung 27 gerichtete Spitze 30' besitzt. Wenn nun der Schlagbolzen 30 durch einen Hammer od.dgl. gegen die Sprengstoffladung 27 hin getrieben wird, bricht der Ring 28, wodurch die Spitze 30' auf die Sprengstoffladung 27 geschlagen und diese zur Detonation gebracht und ein rascher Gasstrom in dem Führungskanal 13 erzeugt wird. Der Lochschneider 15 wird dadurch mit großer Geschwindigkeit gegen das Leitungsrohr 10 hin bewegt und schlägt in dieses das Loch 17 (Fig. 2). Zwischen dem Flansch 22 des Lochschneiders 15 und der Schulter 24 ist eine Druckschraubenfeder 31 angeordnet, durch die der freie Teil des Lochschneiders 15 gegen die Sprengstoffladung 27 hin gedrückt wird. Die Schraubenfeder 31 besitzt eine solche Länge, daß im zusammengedrückten Zustand der Weg des Lochschneiders bei einer vorbestimmten Stellung begrenzt wird.
Wenn nun das Loch 17 in dem Leitungsrohr 10 geschlagen ist, werden der nußförmige Teil 29 und die Treibladungskartusche entfernt, und der eine Gewindespindel 32 aufweisende Einstellknopf 16 wird am Führungsstück
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befestigt. Das untere Ende der Gewindespindel 32 liegt dabei an dem durch die Schraubenfeder 31 gegen sie gedrückten Flansch 22 des Lochschneiders 15 an, so daß der Lochschneider 15 bei Drehung des Einstellknopfes 16 in axialer Richtung verstellt werden kann. Auf diese Weise kann der Durchfluß von Flüssigkeit oder Gas durch das Loch 17 des Leitungsrohres 10 eingestellt werden.
Das Ausführungsbeispiel nach den Fig. 3 und 4 ist im wesentlichen dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 und 2 hinsichtlich der das'Loch erzeugenden Teile ähnlich. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist jedoch der Kanal 26, der die Kartusche der Sprengstoffladung aufnimmt, in einer Verbindungshälfte 11 der Rohrverbindungsvorrichtung untergebracht. Die Kartusche bzw. die Sprengstoffladung 27 wird in dem Kanal 26 durch einen Stopfen 33 aus relativ weichem Material, z.B. Blei od.dgl., in der richtigen Lage gehalten.
Der Stopfen 33 weist einen zentralen Kanal 3^ auf, der unmittelbar auf die Sprengstoffladung gerichtet ist* In diesen Kanal 3^ wird zur Zündung ein Schlagbolzen 35 eingepreßt, der auf die Sprengstoffladung 27 gerichtet ist. Bevor die Sprengstoffladung 27 zur Explosion gebracht wird, wird der Schlagbolzen 35 nur teilweise
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in den Kanal 3^ eingepreßt, wie dies Fig. 3 zeigt. Um die Detonation herbeizuführen, wird dann der Schlagbolzen 35 in die Kartusche mit einem Hammer od.dgl. hineingetrieben. Der Schlagbolzen 35 wird dabei in denStopfen 33 hineingepreßt und hält so diesen in seiner Lage in dem Kanal 26. Die leere Kartusche braucht daher nicht entfernt zu werden.
Da die die Sprengstoffladung 27 tragende Kartusche und der Schlagbolzen 30 bzw. 35 in der Verbindungshälfte 11 schon vor der Auslieferung an die Baustelle eingebaut sind, ist nur noch ein einfaches Werkzeug wie z.B» ein Hammer oder ein ähnliches Instrument zur Ausführung des Schlages notwendig, um eine wirksame Rohrabzweigung an einem Leitungsrohr 10 für eine Flüssigkeit, ein Gas oder ein ähnliches Medium zu schaffen.
Ansprüche
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Claims (4)

Patentansprüche ;
1. Verfahren zur Herstellung bzw. Anordnung von öffnungen in Leitungsrohren bzw. von Rohrabzweigungen an einem Leitungsrohr für Flüssigkeit, Gas oder ein ähnliches Medium, bei welchem das Leitungsrohr umfassend an gewünschten Stellen entlang seiner Länge Verbindungsteile angeordnet werden, wobei jeder derselben mit einem oder mehreren Verbindungsrohren verbunden werden kann und jeder Verbindungsteil mit einem oder mehreren Kanälen für die Verbindung mit denRohren und einem Führungskanal zum Leitungsrohr ausgestattet ist, in welchem Führungskanal ein Lochschneider angeordnet ist, der unter der Wirkung einer Kraft ein Loch in dem Leitungsrohr erzeugt und der mit einer beweglichen Einstellvorrichtung in dem Führungskanal in Richtung zum Leitungsrohr und von diesem weg verschoben werden kann, wobei der Randteil des Loches als Ventilsitz und ein Endteil des Lochschneiders als Ventilkegel bzw. Ventilschieber dienen, der mit dem Ventilsitz zusammenwirkt und wobei mit dem Lochschneider unter der Einwirkung einer Explosivkraft in dem Leitungsrohr ein Loch erzeugt wird, nach Patent . ... ...
(Anmeldung P 24 29 504.3), dadurch gekennzeichnet, daß kommunizierend mit dem Führungskanal (13) oberhalb desfreien Endes des Lochschneiders (15) ein Kanal (26) ausgespart wird, in welchen eine Treibladungskartusche (27) eingesetzt wird, diese hierauf zur Detonation gebracht
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und der Lochschläger bzw. Lochschneider (I5) durch die Detonation mit großer Geschwindigkeit auf das Leitungsrohr (10) hingeschleudert und das Loch (17) in demselben gebildet wird.
2. Rohrverbindungsvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bei welcher die Rohrverbindungsteile mit dem Leitungsrohr in für die Flüssigkeit, das Gas oder ein ähnliches Medium dichter Berührung verbunden sind, wobei sie einen oder mehrere Durchflußkanäle aufweist, die zu Abzweigungs- bzw. Verbindungsrohren führen und einen Führungskanal aufweisen, welcher zum Leitungsrohr führt, wobei der Führungskanal mit einem Lochschneider ausgestattet ist, mittels welchem ein Loch in dem Leitungsrohr erzeugt werden kann und bei der der Lochschneider mit einer verstellbaren Reguli erungs· vorrichtung verbunden ist, mit der der Lochschneider in dem Führungskanal in Richtung zu dem Leitungsrohr und von diesem weg bewegbar ist, wobei der Randteil des Loches im Leitungsrohr als Ventilsitz und der eine Endteil des Lochschneiders als Ventilschieber bzw. -kegel fungiert, dessen Dichtfläche mit dem Ventilsitz zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß kommunizierend mit dem Kanal (I3) über dem freien Ende des Lochschlägers bzw. Lochschneiders (15) ein Kanal (26) vorgesehen ist,
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in welchen eine Treibladungskartusche (27) einsetzbar ist, welche nach ihrer Detonation den Führungskanal (13) mit Explosionsgas füllt, welches den Lochschneider (15) gegen das Leitungsrohr (10) schleudert und in diesem das Loch (17) erzeugt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein gegen die Treibladungskartusche (27) gerichteter Schlagbolzen (30) oder eine Zündnadel vorgesehen ist, durch den bzw. durch die mittels Schlageinwirkung die Sp Sprengstoffladung in der Kartusche (27) zur Detonation gebracht und der Lochschläger bzw. Lochschneider (15) der Wirkung der Explosionskraft ausgesetzt wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Führungskanal (13) eine den Lochschläger bzw. Lochschneider (15) von dem Leitungsrohr (10) wegdrückende Druckfeder (31) angeordnet ist.
SVEN RUNO VILHELM GEBELIUS Vertreten durch:
'- Patentanwalt
50981 1 /0843
DE2442545A 1973-09-10 1974-09-05 Rohrverbindungsvorrichtung für Rohrabzweigungen Expired DE2442545C2 (de)

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DE2442545A1 true DE2442545A1 (de) 1975-03-13
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NL (1) NL7411710A (de)
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