DE2441439C2 - Verfahren zur Herstellung von Indol - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von IndolInfo
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- C07D209/04—Indoles; Hydrogenated indoles
- C07D209/08—Indoles; Hydrogenated indoles with only hydrogen atoms or radicals containing only hydrogen and carbon atoms, directly attached to carbon atoms of the hetero ring
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Description
Die Erfindung betrifft den Gegenstand des An-Spruchs.
Es wurde vorgeschlagen, bei Dehydrocyclisierungsverfahren,
insbesondere zur Herstellung von Indol aus o-Äthylaniiin, als Katalysatoren Kobaltmolybdate, Platin
oder Palladium auf einem aktivierten Aluminiumoxidträger zu verwenden. Dieses Verfahren hat jedoch den
Nachteil, daß der Katalysator sehr kostspielig ist und wegen der Bildung großer Koksmengen sehr schnell
desaktiviert wird, wodurch häufige Regenerierungen erforderlich sind.
In der deutschen Offenlegungsschrift 20 49 752 wird ein Verfahren zur oxidativen katalytischen Dehydrocyclisierung
von substituierten aromatischen Verbindungen mit Sauerstoff oder einem Sauerstoff enthaltenden
Gas in Gegenwart eines Katalysators, der ein oder mehrere Oxide und/oder Anhydride und/oder ihre
Verbindungen enthält, beschrieben.
Nach diesem Verfahren entstehen neben den gewünschten Produkten aber größere Mengen von CO
und CO2, und durch die Zugabe von Luft oder Sauerstoff und Wasserdampf ergeben sich nur relativ kleine
Raum-Zeit-Ausbeuten.
Ziel der Erfindung ist ein Verfahren, welches sich durch große Raum-Zeit-Ausbeuten auszeichnet, bei
dem weniger nicht mehr rückführbare Nebenprodukte entstehen und bei dem der Katalysator nicht mehr
regeneriert zu werden braucht.
Der Vorteil des Verfahrens gegenüber oxidativen Verfahren, wie z. B. in der DE-OS 21 48 961 beschrieben,
liegt eindeutig in der Erreichung der Zielsetzung, d. h. in einer höheren Selektivität des Verfahrens und
damit in einer realisierbaren großen Raum-Zeit-Ausbeute. Als weiterer wesentlicher technischer Fortschritt
und Vorteil ist die Tatsache anzusehen, daß sich eine Regenerierung des Katalysators erübrigt.
Zweckmäßig wendet man als Alkaliverbindung eine Kaliumverbindung und als Erdalkaliverbindung eine
Bariumverbindung an.
Beispiele erfindungsgemäß angewendeter Katalysatoren sind:
Fe2O3 — K2CO3 — Cr2O3 — V2O5 74.5
Fe2O3 — K2CO3 — Cr2O3Co3O4-PORTLAND-Zement 46.3
Fe2O3 — K2CO3 — Cr2O3 — CuO-PORTLAND-Zement 43.9
Cr2O3 — Al2O3 — KoH · 19
Cr2O3 — K2CO3 93
ZnO — Cr2O3 — K2CO3 — KOH 70
ZnO — Cr2O3 — BaCrtXrPORTLAND-Zement 35.8 : 29.0
TiO2 — Cr2O3 — K2CO3 80 : 4 : 16
TiO2 — K2CO3 — V2O5 — Cr2O3 76.4 : 16.8
(ZrO2 — Al2O3) — BaO 95 : 5
(ZrO2 — Al2O3) — X2CO3 — KOH 90 : 9 : 1
Kupferchromit, stabilisiert und aktiviert mit Bariumoxid
20 : 2 : 3.5
26.2 : 2.5 : 5.0 : 20
25 : 2.5 : 4.8 : 23.8
79 : 2
21 : 8 : 1
17.7 : 17.5
2.6 : 1.2
Der Katalysator kann sowohl in einem Festbett als auch in einem sich bewegenden oder in einem
Wirbelbett verwendet werden. Der Katalysator verliert seine Wirksamkeit praktisch nicht und die Aktivität
bleibt vollständig erhalten. Deshalb erübrigt sich auch eine Reaktivierung.
Es kann zusätzlich ein inertes Verdünnungsmittel verwendet werden, das aus der Gruppe Stickstoff,
Argon, Kohlendioxid, gesättigte Kohlenwasserstoffe, wie z. B. n-Pentan, Isopentan, η-Hexan, n-Heptan oder
irgendeiner anderen Substanz, die bei den Reaktionsbedingungen nicht verändert wird, ausgewählt werden
kann. Das Molverhältnis von Wasserdampf zu dem aromatischen Ausgangsprodukt kann innerhalb des
Bereiches von 3 :1 bis 75 :1 variiert werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird bei einer Temperatur innerhalb des Bereiches von 500 bis 700° C,
vorzugsweise bei 550 bis 6500C, durchgeführt. Der Reaktionsdruck kann innerhalb eines breiten Bereiches
zwischen 10 mm Hg und 10 Atmosphären variiert werden, wobei das Verfahren bevorzugt bei Atmosphärendruck
durchgeführt wird.
Die scheinbare Kontaktzeit zwischen den Reaktionsteilnehmern und den Katalysatoren liegt innerhalb des
Bereiches von 0,1 bis 60 Sekunden, wobei der Bereich von 0,5 b;s 30 Sekunden besonders bevorzugt ist Unter
der scheinbaren Kontaktzeit zwischen den Reaktionsteilnehmern und dem Katalysator ist das Verhältnis
zwischen dem Volumen des Katalysatorbettes und dem Strom der Reaktionsteilnehmer als das Gas bei den
Reaktionsbedingungen zu verstehen.
Erfindungsgemäß wird die Reaktion so geführt, daß man das während der Reaktion gebildete o-Aminostyrol
Hn und trennt das bei der Reaktion entstehende o-Aminostyrol sowie das nicht umgesetzte o-Äthylanilin
aus dem Reaktionsgemisch ab und fügt dies laufend dem kontinuierlich in den Reaktor eingespiesenen frischen
5 o-Äthylanilin zu. Das unter den in der Beschreibung
geschilderten Bedingungen hergestellte Indol wird durch Vakuumdestillation aus dem Reaktionsgemisch
abgetrennt
Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung
vom Reaktionsgemisch durch Destillation abtrennt und io näher. Unter den Begriffen Umsatz, Selektivität und
wieder zu den in den Reaktor einzuführenden Ausbeute sind Begriffe zu verstehen, die den folgenden
Ausgangsprodukten beimischt Definitionen entsprechen:
Zweckmäßig startet man die Reaktion mit o-Äthylani-
MoIe umgesetzte organische Verbindung .„„
Mole zugeführte organische Verbindung
Umsatz
Selektivität
Ausbeute
Tabelle I
Tabelle I
Mole erhaltenes Produkt
Mole umgesetzte organische Verbindung
Mole erhaltene Verbindung
Mole zugeführte organische Verbindung
• 100
Katalysator
| LHSV | Molares Verhältnis H2O/o-Äthyl- aniline |
Temperatur 0C |
Umsatz % |
Selektivität Indol |
in% o-Amino styrol |
| 0,15 | 15:1 | 530 | 53,5 | 58,5 | 31,2 |
| 0,058 | 10:1 | 590 | 64 | 60,2 | 15,1 |
| 0,54 | 10:1 | 600 | 47,5 | 30,9 | 42,5 |
| 0,31 | 15:1 | 570 | 43,8 | 42,6 | 45,1 |
| 0,41 | 18,5 :1 | 610 | 54 | 37,5 | 40,5 |
| 0,56 | 16:1 | 575 | 44 | 78,5 | 48,0 |
| 0,41 | 18,5 :1 | 610 | 49,5 | 41,1 | 36,2 |
| 0,41 | 18,5 : 1 | 610 | 45,2 | 34,9 | 48,7 |
| 0,24 | 25:1 | 600 | 56 | 50,6 | 33,8 |
| 0,15 | 15:1 | 580 | 70 | 53,6 | 26,4 |
| 0,31 | 10:1 | 590 | 40 | 22,0 | 49,1 |
| 0,15 | 15:1 | 570 | 40,4 | 28,0 | 43,8 |
| 0,042 | 15:1 | 590 | 64 | 67,9 | 13,6 |
| 0,29 | 15:1 | 620 | 38,4 | 25,4 | 29,4 |
| 0,15 | 15:1 | 580 | 29,8 | 23,9 | 64,4 |
| 0,15 | 16,5 : 1 | 580 | 43 | 39,5 | 41,5 |
| 0,15 | 15:1 | 580 | 53,7 | 22,1 | 33,2 |
Kupferchromit aktiviert mit BaO Kupferchromit aktiviert mit BaO
Kupferchromit aktiviert mit BaO + 10% K2CO3
Aktives Eisenoxid
Aktives Eisenoxid
Aktives Eisenoxid
Aktives Eisenoxid
Aktives Eisenoxid
Fe2O3 - K2CO3 - Cr2O3 - V2O5
74,5 20 2 3,5
74,5 20 2 3,5
Fe2O3 - K2CO3 - Cr2O3 - Co3O4-Zement
46.3 26,2 2,5 5,0 20,0
Fe2O3 - K2CO3 - Cr2O3 - CuO-Zement
43,9 25 2,5 4,8 23,8
CrO3 - Al2O3 - KOH 7,6 : 90,4 : 2,0
Cr2O3-K2CO3 93:7
Zinkchromit (74% ZnO, 23% CrO3) + 9% K2CO3+ 1%KOH
ZnO - Cr2O3 - BaO-Zement
35,8 29,0 17,7 17,5
35,8 29,0 17,7 17,5
TiO2-Cr2O3-K2CO3
80 4 16
80 4 16
TiO2-Cr2O3-V2O5-K2CO3
76.4 4,2 2,6 16,8
98% ZrO2 2% Al2O3 + BaO 95 : 5
98% ZrO2 2% Al2O3 + 9% K2CO3
+ 1%KOH
Die Katalysatorzusammensetzung ist in Gewichtsprozenten angegeben.
LHSV = Volumetrische Flüssigkeitsgeschwindigkeit des Eduktes. = ml Edukt durch ml Katalysator pro Stunde.
1. In einem Röhrenreaktor mit einem inneren Durchmesser von 43 mm und einer elektrischen
Heizung läßt man ein Gemisch von dampfförmigen o-Äthylanilin und Wasserdampf mit verschiedenen
Katalysatoren gemäß der Erfindung unter den verschiedensten Bedingungen reagieren. Die Resultate sind aus
Tabelle 1 ersichtlich.
2. bei 5800C läßt man o-Äthylanllin be. einer
volumet· !sehen Flüssigkeitsgeschwindigkeit des Eduktes
von 0,15 pro Stunde in Gegenwart von Wasser und
einem Gas mit einem Katalysator, bestehend aus Kupferchromit, weiches durch Bariumoxid aktiviert ist,
reagieren. Das Verhältnis zwischen Wasser und o-Äthylanilin beträgt 16:1. Die Verwendung von
Zusatzgas zeigt keinen großen Einfluß auf die Resultate (Tabelle 2).
.
5. o-Äthylanilin wird mit einer volumetrischen Flüssigkeitsgeschwindigkeit von 0,75 pro Stunde mit
einem Katalysator des Typs Kupferchromit aktiviert mit BaO bei 66O0C und verschiedenen Drücken
umgesetzt. Die erhaltenen Resultate sind aus der Tabelle 5 ersichtlich.
Druck
Torr
Torr
Umsatz
Selektivität in %
Indol
Indol
o-Aminostyro!
16
710
710
81
97
97
42,5
25,8
25,8
10,6
4,5
4,5
Molares
Verhältnis
Gas/
o-Äthylanilin
Verhältnis
Gas/
o-Äthylanilin
Umsatz Selektivität in %
Indol
o-Aminostyrol
N2
Argon
Argon
1 : I
1 : 1
1 : 1
37,6
36,5
36,3
36,5
36,3
50
48
48
48
48
34,6
34,4
33.9
34,4
33.9
3. o-Äthylanilin und Wasser wird über einen Katalysator aus Kupferchromit, welcher mit Bariumoxid
aktiviert ist, umgesetzt. Das Verhältnis Wasser/o-Äthylaniliin ist 15:1 und die Kontaktzeit 5 Sekunden.
6. Man setzt o-Äthylanilin und Wasser mit einem Katalysator des Typs
25 Fe2O3 - K2CO3 - Cr2O3 - CuO-Zemem
(43.9 : 25 : 2.5 :4.8 : 23.8)
(43.9 : 25 : 2.5 :4.8 : 23.8)
bei einer Temperatur von 607°C und einer Kontaktzeit von 1 Sekunde um. Das molare Verhältnis Wasser/o-Äthylanilin
wurde variiert und man erhielt die Resultate gemäß Tabelle 6.
35
| Die Resultate mit den | verschieden | angewandten | Umsatz | Selektivität i | in % | o-Amino | Tabelle VI | Umsatz | Selektivität in < | /0 | o-Amino |
| Temperaturen sind aus Tabelle 3 ersichtlich. | Indol | styrol | styrol | ||||||||
| Tabelle III | Molares | Indol | |||||||||
| 36,1 | 40 Verhältnis | ||||||||||
| Temperatur | 43,3 | 49,1 | 29,0 | H2O/o-Äthyl- | 46V2 | ||||||
| 48,0 | 55,8 | 20,8 | anilin | 43,5 | |||||||
| 57,4 | 61,0 | 18,4 | 41,2 | 43,2 | 33,8 | ||||||
| 59,8 | 63,5 | 44,1 | 47,7 | ||||||||
| 10: 1 | 56 | 50,6 | |||||||||
| 570 | 45 15:1 | ||||||||||
| 580 | 25: 1 | ||||||||||
| 590 | |||||||||||
| 600 | |||||||||||
4. Man setzt o-Äthylanilin und Wasser in einem molaren Verhältnis 1:10 bei 570° C mit einem
Katalysator des Typs Fe2O3-K2CO3Cr2O3-Co3O4-Zement
(46.3 : 26.2 : 2.5 : 5.0 : 20) bei verschiedenen Kontaktzeiten um. Die Resultate sind aus Tabelle 4
ersichtlich.
Kontaktzeit
(Sek.)
(Sek.)
Umsatz
Selektivität in %
Indol
Indol
o-Aminostyrol
| 2,7 | 35,6 | 31,8 | 63,0 |
| 5,4 | 40,1 | 35,2 | 51,4 |
| 8.1 | 46.5 | 41.0 | 43.2 |
50
7. o-Äthylanilin wurde mit Wasser in einem molaren Verhältnis von 1 :15 bei 600° C mit dem Katalysator
gemäß Beispiel 4 bei einer Kontaktzeit von 1,4 Sekunden umgesetzt. Der Umsatz beträgt 44,4%, die
Selektivität von Indol beträgt 43,2% und die von o-Aminostyrol 48,6%.
8. Daß die Katalysatoren gemäß der Erfindung keine Regenerationsperiode brauchen, ist aus der Tabelle 8
ersichtlich.
o-Äthylanilin wurde mit dem Katalysator (Kupferchromit aktiviert mit BaO) bei verschiedenen Reaktionsbedingungen
gemäß Tabelle umgesetzt. Nach einer Betriebsdauer von 195 Stunden kehrte man zu den
ursprünglichen Bedingungen zurück und erhielt wieder den gleichen Umsatz und die gleichen Selektivitäten in
bezug auf Indol und o-Aminostyrol wie zu Beginn der Versuchsreihe.
| 7 | Tempe | 24 | 41 | 439 | Alter | o-Äthylanilin | 1 | 43 | 8 | Selektivität | 77,16% 17.8% 0,7% |
C mit dem | Katalysator | Eisenoxid | in % | |
| Tabelle VIII | ratur | (h) | 13 | 1 | 96 | wurde in einem Gewichtsverhältnis von | Kontaktzeit von 0./ | ' Sekunden u | ||||||||
| Katalysator | °C | Kontakt | Molares | 15 | 1 | 103 | Umsatz | Indol | 590c | o-Amino | ||||||
| zeit | Verhältni | 15 | 1 | 126 | % | styrol | ||||||||||
| 582 | (Sek.) | H3O/ | 15 | 1 | 188 | 39,9 | 44,7 | |||||||||
| 590 | 10 | 1 | 195 | 61,0 | 20,8 | |||||||||||
| Kupferchromit aktiviert | 570 | 2,3 | 13 | 1 | 22 | 32,4 | 49,1 | 36,1 | ||||||||
| mit BaO | 590 | 5 | 15 | 1 | 30 | 57,4 | 70,1 | 9,9 | ||||||||
| 590 | 5 | 15 | 1 | 46 | 43,3 | 69,2 | 15,1 | |||||||||
| 584 | 10 | 10 | 1 | 70 | 74,6 | 44,8 | 42,4 | |||||||||
| 567 | 10 | 15 | o-Äthylanilin o-Aminostyrol Indol |
64,1 | 35,2 | 51,4 | ||||||||||
| 580 | 2,3 | der folgenden 25 |
36,8 | 41,0 | 50,7 | |||||||||||
| Fe2O3 - K2CO3 - | 584 | 5,4 | 40,1 | 38,3 | 49,2 | |||||||||||
| Cr2O3 - Co3O4-Zement | 600 | 2,7 | 41,1 | 43,2 | 48,6 | |||||||||||
| Wasser und | 2,7 | 40,3 | ||||||||||||||
| 60% | 1,4 | 44,4 | 2,53:1 bei | |||||||||||||
| 9. Ein Gemisch von Verbindungen: |
36,5% | bei einer | ||||||||||||||
| o-Äthylanilin | 2,9% | meesetzt. Der Umsatz | ||||||||||||||
| o-Aminostyrol | ||||||||||||||||
| Indol |
wurde in einem molaren Verhältnis von 15 :1 bei 6000C
mit dem Katalysator von Beispiel 4 bei einer Kontaktzeit von 1,3 Sekunden umgesetzt. Der Umsatz
beträgt 29%, die Selektivität von Indol beträgt 95,4%.
10. Ein Gemisch von Wasser und der folgenden Verbindungen:
o-Äthylanilin
o-Aminostyrol
Indol
79,2%
18,9%
0,4%
wurde in einem Gewichtsverhältnis von 2,23 :1 bei 6000C mit dem Katalysator von Beispiel 6 bei einer
Kontaktzeit von 1,0 Sekunden umgesetzt. Der Umsatz beträgt 28,6%, die Selektivität von Indol beträgt 843%,
die Selektivität von o-Aminostyrol 6,0%.
11. Ein Gemisch von Wasser und der folgenden
Verbindungen:
beträgt 25,3%, die Selektivität von Indol beträgt 45,5%, die Selektivität von o-Aminostyrol 45,5%.
12. Ein Gemisch von Wasser und der folgenden Verbindungen:
o-Äthylanilin 84,7%
o-Aminostyrol 12,7%
Indol 0,6%
wurde in einem Gewichtsverhältnis 1,5 :1 bei 5900C mit
dem Katalysator Kupferchromit, aktiviert mit Bariumoxid bei einer Kontaktzeit von 5,0 Sekunden umgesetzt.
Der Umsatz beträgt 39,1%, die Selektivität von Indol beträgt 85,3%. Eine Änderung des Gehaltes an
o-Aminostyrol konnte nicht festgestellt werden.
Das erfindungsgemäß hergestellte Indol ist ein sehr
wertvolles Ausgangsprodukt für Pharmazeutika und kann ferner als Kupplungskomponente in Farbstoffen
und als Fixierungsmittel für Duftstoffe, als Bestandteil für Parfümmischungen, verwendet werden.
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zur Herstellung von Indol durch katalytische Dehydrocyclisierung, dadurch gekennzeichnet, caß man o-Äthylanilin und/oder o-Aminostyrol ohne Zusatz von Sauerstoff oder einem Sauerstoff enthaltenden Gas in Gegenwart von Wasserdampf und eines Katalysators, der mindestens (i) ein Alkalimetailcarbonat bzw. Hydro- ίο xid und/oder (ii) ein Erdalkalimetalloxid sowie mindestens eine der folgenden Verbindung: Cr2O3, V2O5, Co3O4, CuO. Fe2O3, Al2O3, ZnO, BaCrO4, TiO2, ZrO2, Kupferchromit, das mit Bariumoxid aktiviert ist und Mischungen davon enthält, bei Temperaturen zwischen 500 und 700° C und einem Druck zwischen 10 mm Hg und 10 Atmosphären, wobei das Molverhältnis von Wasserdampf zu dem Ausgangsprodukt innerhalb des Bereiches von 3 zu 1 bis 75 zu 1 variieren kann, umsetzt.
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