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DE2441390A1 - Verfahren und vorrichtung zum herstellen von box-paletten - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum herstellen von box-paletten

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Publication number
DE2441390A1
DE2441390A1 DE2441390A DE2441390A DE2441390A1 DE 2441390 A1 DE2441390 A1 DE 2441390A1 DE 2441390 A DE2441390 A DE 2441390A DE 2441390 A DE2441390 A DE 2441390A DE 2441390 A1 DE2441390 A1 DE 2441390A1
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DE
Germany
Prior art keywords
pallet
side parts
pallets
narrow
nailed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE2441390A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2441390B2 (de
DE2441390C3 (de
Inventor
Anton Grosshauser
Uwe I O R Wilde
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Baas Technik 2000 Wedel De GmbH
Original Assignee
INTERPLAN
Interplan Internationales Planungsbuero fur Foerder- und Lagertechnik & Co Kg 2000 Schenefeld GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to DE19702004284 priority Critical patent/DE2004284A1/de
Priority to DE19702008821 priority patent/DE2008821A1/de
Application filed by INTERPLAN, Interplan Internationales Planungsbuero fur Foerder- und Lagertechnik & Co Kg 2000 Schenefeld GmbH filed Critical INTERPLAN
Priority to DE2441390A priority patent/DE2441390C3/de
Priority to AT726174A priority patent/AT337443B/de
Priority to NL7412723A priority patent/NL7412723A/xx
Publication of DE2441390A1 publication Critical patent/DE2441390A1/de
Publication of DE2441390B2 publication Critical patent/DE2441390B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2441390C3 publication Critical patent/DE2441390C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27MWORKING OF WOOD NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B27B - B27L; MANUFACTURE OF SPECIFIC WOODEN ARTICLES
    • B27M3/00Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles
    • B27M3/34Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of cases, trunks, or boxes, of wood or equivalent material which cannot satisfactorily be bent without softening ; Manufacture of cleats therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Specific Conveyance Elements (AREA)
  • Automatic Assembly (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Box -Paletten Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Herstellen von aus schmalen und breiten Seitenteilen sowie aus Paletten bestehenden Box-Paletten, wobei die Seitenteile miteinander und mit der Palette vernagelt sind.
  • Box-Paletten, sogenannte i'lotai.ner, sind in den verschiedensten Ausführungsformen bekannt. Die zu den zu montierenden Box-Paletten gehörenden eile, wie Seitenteile und Bodenteile, werden sorienniäßig vorgefertigt und dann von Hand zu den Box-Paletten zusammengebaut.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Vorrichtung zu schaffen, mit denen es möglich ist, Box-Paletten vollautomatisch herzustellen. Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung von Box-Paletten besteht darin, daß jeweils einer Palette waagerecht liegend äe ein schmales und ein breites Seitenteil zugeführt werden, hierauf die beiden Seitenteile in eine senkrechte Stellung bei gleichzeitigem Ineinandergleiten der beiden sich berührenden Längskanten der Seitenteile übergeführt und miteinander vernagelt werden, anschließend die Palette mit den angereihten und vernagelten Seitenteilen um 1800 verdreht und der Palette jeweils waagerecht liegend ein schmales und ein breites Seitenteil zugeführt wird, beide Seitenteile in eine senkrechte Stellung bei gleichzeitigem Ineinandergleiten und noch nicht miteinander im Angriff stehenden Längskanten übergeführt und hierauf miteinander vernagelt werden und anschließend die Seitenteile mit der Palette vernagelt werden. Das Vernageln der Seitenteile mit der Palette kann somit an einer bestimmten, von den Toleranzen der Palette unabhängigen Höhe erfolgen.
  • Ferner betrifft die Erfindung ein weiteres Verfahren zur Herstellung von Box-Paletten, nach dem jeweils einer Palette waagerecht liegend äe ein schmales und ein breites Seitenteil zugeführt werden, hierauf die beiden Seitenteile gleichzeitig in eine senkrechte Stellung übergeführt werden, wobei die beiden sich berührenden Längskanten der Seitenteile ineinandergleiten, anschließend die Palette gegen ein Schwenkorgan gedrückt und in dieser Stellung die Seitenteile in die Langlöcher der Palette eingedrückt werden, hierauf die Seitenteile miteinander vernagelt werden, anschließend die Palette mit den beiden angereihten und miteinander vernagelten Seitenteilen um 1800 verdreht werden und der Palette jeweils waagerecht liegend ein schmales und ein breites Seitenteil zugeführt wird, beide Seitenteile gleichzeitig in eine senkrechte Stellung übergeführt werden, wobei die beiden sich berührenden Längskanten der Seitenteile ineinander gleiten, anschließend die Palette etwa diagonal gegen ein Schwenkorgan gedrückt wird, wobei die beiden noclj nicht miteinander im Eingriff stehenden Längskanten ineinander greifen und in dieser Stellung in die Langlöcher der Palette eingedrückt werden, anschließend die Seitenteile miteinander vernagelt und nach Ausfahren aus dem Paletten-Drehbereich und Einfahren in eine Nagel station die Seitenteile mit der Palette vernagelt werden.
  • Die Vorrichtung zum Herstellen von Box-Paletten ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung aus folgenden Merkmalen besteht; a) Um eine Drehstation sind im rechten Winkel zueinander stehend drei als Kettenbahnen ausgebildete Zuführbahnen mit Magazinen für die in diesen übereinandergestapelt angeordneten schmalen und breiten Seitenteilen und die Paletten und eine Ableitbahn für die fertigen Box-Paletten angeordnet, b) in dem Magazin für die Paletten ist unterhalb des Palettenstapels eine Hub-Kettenbahn und in den beiden Magazinen für die Seitenteile ist unterhalb der Seitenteilstapel je eine Hubplatte angeordnet, die und die Hub-Kettenbahn mittels Antriebsmotore heb- und senkbar ausgebildet sind.
  • c) in den Seitenführungen eines jeden der drei Magazine sind jeweils zwei sich gegenüberliegend angeordnete Gabel-Paare vorgesehen , die mittels Antriebseinrichtungen, wie Preßluftzylinder oder dergleichen, in waagerecht er Wichtung in den Stapel ein- und ausfahrbar ausgebildet sind, und auf denen sich der Stapel in eingefahrener Stellung der Gabel bei Absenken der Hub-Kettenbahn oder der Hubplatten zum Überleiten eines Seitenteiles oder einer Palette auf die Kettenbahnen abstützt, d) zwischen den Magazinen für die Seitenteile und der Drehstation sind Kippeinrichtungen zum Ansetzen und senkrechten Aufrichten je eines breiten und schmalen Deitenteiles auf die in der Drehstation jeweils angeordnete Palette vorgesehen, e) im Bereich der Ableitbahn ist ein rahmenartiges liagelgerat angeordnet.
  • Gemäß der Erfindung besteht die Kippvorrichtung für die breiten und schmalen seitenteile aus einem als Winkelhebel rait einem längeren und einem kürzeren Hebelarm ausgebildeten Schwenkarm, der um eine waagerechte Dreh-achseniittels einer am freien Winde des kürzeren Hebelarmes des Schwenkarmes angreifenden Antriebseinnichtung, wie Preßluftzylinder od.dgl., verschwenkbar ist und der am freien Ende seines längeren Hebelarmes etwa in Höhe des vierten kuerbrettes des Seitenteils von dem der Palette zugewandten Ende gerechnet, eine Gabel mit seitlich die seitenteile erfassenden Klemmbacken trägt, die mit einer als Preßluftzylinder ausgebildeten Zugeinrichtung hubveränderbar ist und deren Gabel arme während des Kippvorganges zwischen den 'pransportketten der Kettenbahn und hindurchgreifend ausgebildet sind/, aus zwei in der Vorschubbahn des Schwenkarmes in einem Winkel von etwa 300 zur Vorschubbahnebene der Seitenteile angeordneten schieber, die mittels Antriebseinrichtungen, wie Preßluftzylinder od.dgl., in Schieberlängsrichtung verschiebbar ausgebildet sind und deren Vorderkanten um 300 angeschrägt sind.
  • Zum Andrücken der auf der Drehstation jeweils liegenden Palette gegen die Anschlagrollen der wippeinrichtung nach Aufstellen der senkrechten Seitenteile sind jeder Kippeinrichtung gegenüberliegend zwei Arbeitszylinder vorgesehen. Als Antrieb der Schwenkarme der beiden Kippeinrichtungen sind motorisch angetriebene Hubspindeln vorgesehen, die gleichzeitig betätigbar zur Durchführung synchroner Kippbewegungen ausgebildet sind. Die Drehstation selbst besteht- aus einem motorisch angetriebenen Drehteller.
  • ln der Zeichnung ist- der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt ig. 1 eine Gesamtanlage zur Herstellung von Box-Paletten mit zwei Drehstationen und mit einer entsprechenden Anzahl von den Drehstationen zugeordneten Lippeinri.clltungen sowie mit entsprechenden Zuführbahnen zum Zuführen der Box-Paletten-Seitenteilen und der Paletten in einer schaubildlichen Ansicht, Fig. 2 die aus einer Drehstation und Kippeinrichtung bestehende Vorrichtung in einer Seitenansicht, Fig. 3 die in ig. 1 gezeigte Gesamtanlage in einer Ansicht von oben, Fig. 4 die Drehstation mit zugeordneter Kippeinrichtung in einer Seitenansicht Fig. 5 eine Drehstation mit zwei der Drehstation zugeordneten Kippeinrichtungen und Box-Paletten-Seitenteilmagazinen und mit einem der Drehstation zugeordneten Paletten-Magazin und einer Ableitbahn für die fertigen Box-Paletten mit einer Nageleinrichtung in einei Ansicht von oben und ii'ig. 6 eine leilseitenansicht des in senkrechter tellung an die Palette gereihten Seitenteils.
  • Die erfindungsgemäß ausgebildete Vorrichtung zum Herstellen von Box-Paletten besteht bei dem in Fig. 1, 2, 4 und 5 gezeigten Ausführungsbeispiel aus einer Drehstation 10, einer Zuführbahn 20 für die breiten Seitenteile der Box-Palette, aus einer Zuführbahn 50 für die schmalen Seitenteile der Box-Palette, aus einer Zuführbahn 80 für die Paletten, aus einer Ableitbahn 100 mit in deren Bereich angeordneten Nagelstation 101 sowie aus im Bereich der Zuführbahnen 20,50,80 angeordneten Magazinen je,60 90 und aus zwischen der Drehstation 10 und den Magazinen 30 und 60 angeordneten Kippeinrichtungen 40,70 zum Oberführen der in waagerecht er Stellung zugeführten Box-Paletten-Seitenteilen in eine senkrechte Stellung.
  • Die Drehstation 10 besteht aus einem mittels eines Antriebsmotors 15 in eine umlaufende Drehbewegung versetzbaren Drehteller 11, der mit in der Zeichnung nicht dargestellten Ausrichteinrichtungen für die jeweils zugeführten Paletten P versehen sein kann.
  • Die Zuführbahnen 20,50,80 für die Zuführung der Box-Paletten-Seitenteile zu den Kippeinrichtungen 40,70 und der Palette P zur Drehstation 10 sind als Kettenbahnen ausgebildet und weisen, wie in Fig. 4 an der Zuführbahn 50 aufgezeigt, auf umlaufend angetriebene endlose Kettenbänder 51, die über Umlenkrollen 52,53 geführt sind, von denen eine der Umlenkrollen mit einem Antriebsmotor 55 verbunden ist. Der Zuführbahn 50 kann noch ein weiteres Transportband 56 für die Zuführung der zu Stapeln zusammengefaßten Box-Paletten-Seitenteilen zugeordnet sein. Die Antriebseinrichtung für die Zuführbahn 20 ist bei 25 und die Antriebseinrichtung für die Zuführbahn 80 bei 85 in Fig. 5 angedeutet.
  • Jedes der drei Magazine 30,60,90 besteht aus zwei zu beiden Seiten der Zuführbahnen 20,50,80 senkrecht angeordneten Begrenzungswandungen 31,32 und 61,62 und 91,92. Diese senkrechten Seitenwandungen 31,32, . 61,62, 91,92 der Magazine 30,60,90 weisen an ihren der Drehstation 10 zugekehrten Kanten quer zur Vorschubbahn der Box-Paletten-Seitenteile und der Paletten abgewinkelte Anschläge 31a, 32a, 61a,62a, 9la,92a auf. Oberhalb der Zuführbahnen 20,50,80 sind jedoch die Anschläge 31a,32a, 61a,62a, 9la,')2a mit seitlichen Ausnehmungen versehen, um ein Herausziehen des jeweils untersten Box-Paletten-Seitenteiles oder einer Palette aus dem jeweils darüberliegenden Stapel und ein Uberführen der herausgezogenen Box-Paletten-Seitenteile und Paletten zur Drehstation 10 zu ermöglichen.
  • Jede mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung hergestellte Box-Palette besteht aus einer Palette P sowie zwei schmalen Seitenteilen 201, 201a und zwei breiten Seitenteilen 202, 202a (Fig. 1). Wie aus Fig. 5 ersichtlich, nimmt das Magazin 30 die Box-Paletten-Seitenteile 202 bzw. 202a und das Magazin 60 die Box-Paletten-Seitenteile 201 bzw. 201a auf. In dem Magazin 90 sind die Paletten P untergebracht.
  • Im Bereich des Magazines 90 für die Paletten P ist unterhalb des Palettenstapels eine Hub-iettenbahn 110 angeordnet, die rilittels einer Antriebseinrichtung 115, die als Preßluftzylinder od.dgl. ausgebildet sein ka'heb-und senkbar ausgebildet ist (Fig. 4). Die Hub-Kettenbahn 110 besteht ebenfalls aus einem Kettenpuar mit umlaufend angetriebenen Kettenbändern. Die Hub-Kettenbahn 110 ist dergestalt ausgebildet, daß die Kettenbahnen der Hub-Kettenbahn 110 zwischen den Kettenbahnen der Zuführbahn 80 beim Anheben oder Absenken der Hub-Kettenbahn 110 hindurchgreifen können.
  • Entsprechend der im Bereich des Magazins 90 für die Paletten P angeordneten Hub-Kettenbahn 110 sind Hubplatten 120,130 im Bereich der Magazine 30 und 60 für die Box-Paletten-Seitenteile angeordnet. Da die Hubplatte 120 für das Magazin 30 in gleicher Weise ausgebildet ist wie die Hubplatte 130 für das Magazin 60 beschränkt sich die nachfolgende Beschreibung auf die Hubplatte 130, wie diese in Fig. 4 dargestellt ist. Das senkrechte Verfahren der Hubplatte 130 erfolgt mittels einer bei 135 angedeuteten Antriebseinrichtung. Die Antriebseinrichtung für die Hubplatte 120 ist in Fig. 5 bei 125 angedeutet. Vorzugsweise erfolgt der Antrieb der Hubplatte 120 und 130 durch jeweils zwei oder vier Spindelhubelemente, die mit Schnekengetriebe-Notoren in Verbindung stehen. Die Antriebseinrichtung 115 für die Hub-Kettenbahn 110 im Bereich des Magazins 80 für die Paletten P kann in gleicher Weise wie die Antriebseinrichtungen 125, 135 ausgebildet sein.
  • Auf den Hubplatten 120,130 sind die in den Magazinen 30 und 60 gehaltenen Box-Paletten-Seitenteile angeordnet. Die Hub-Kettenbahn 110 im Bereich des Magazins 80 trägt den Stapel mit den Paletten P.
  • In den Seitenwandungen 31,32 und 61,62 und 91,92 der Magazine 30,60,90 sind jeweils zwei Gabel-Paare 33,34 und 63,64 und 93,94 angeordnet, die in in der Zeichnung nicht dargestellten Kunststofführungen in waagerechter Richtung verlaufend verfahrbar mittels lthtriebseinrichtungen 35s65,95 ausgebildet sind und bei entsprechender Betätigung der Antriebseinrichtungen in den entsprechend darüberliegenden Stapel ein- und ausrasten. Als Antriebseinrichtungen 35,65,95 können Preßluftzylinder od.dgl.
  • zur Anwendung gelangen. Die Arbeitsweise der Gabel-Paare 33,34, 63,64, 93,94 erfolgt in der eise, daß mittels der Hubplatten 120,130 bzw. der Hub-Kettenbahn 110 der jeweils darüberliegende Stapel soweit angehoben wird, daß die Gabeln der Gabel-Paare 33,34 und 63,64 und 93,94 frei werden. Die Gabeln der Gabel-Paare 33,34; 63,64, 93,94 werden dann mittels der Antriebseinrichtungen 35, 65,95 aus dem Stapel herausgezogen. Hierauf wird der Stapel soweit abgesenkt, daß die Gabeln der Gabel-Paare 33,34, 63,64; 93,94 zwischen den jeweils ersten und zweiten Box-Paletten-Seitenteilen bzw. zwischen die erste und zweite Palette einfahren können. Sind die Gabeln eingefahren, so wird die Hubplatte 120 bzw. 130 bzw.
  • die Hub-Kettenbahn 110 abgesenkt, so daß nur eine Palette P bzw. ein Seitenteil frei auf den Kettenbahnen der Zuführbahnen 20 bzw. 50 bzw. 80 liegen. Auf diesen Zuführbahnen 20,50,80 wird dari die Palette in die Drehstation 10 und die Box-Palettenseitenteile in die Kippeinrichtungen 40 und 70 gebracht.
  • Da auch die Kippeinrichtungen 40 und 70 gleich ausgebildet sind, wird nachfolgend die Kippeinrichtung 70 näher beschrieben( Fig. 4). Die Kippeinrichtung 70 besteht aus einem als Winkelhebel ausgebildeten Schwenkarm 71 mit elneri längeren Hebelarm 71a, der, wie nachfolgend noch besclllieben, beim Ansetzen der Seitenteile, nachdem diese in eine senkrechte Stellung übergeführt worden sind, ah die Palette P, als Anschlag für die Seitenteile dient (Fig. 6) und einem kürzeren Hebelarm 71b.
  • Im Verbindungsbereich der beiden Hebelarme 71a, 71b ist der Schwenkarm 71 um eine waagerechte Achse 72 verschwenkbar in dem die Zuführbahn 20, 50 und 030 aufnehmenden Maschinengestell angeordnet.
  • Das freie Ende des kürzeren Hebelarmes 71b des Schwenkarmes 71 ist mit einer Antriebseinrichtung 73 verbunden.
  • Diese Antriebseinrichtung 73 kann als Preßluftzylinder od.dgl. ausgebildet sein. Die Kolbenstange des Preßluftzylinders 73 ist in Pfeilrichtung X bewegbar angetrieben, so daß der Schwenkarm 71 in Pfeilrichtung X1 bei Betätigung des Preßluftzylinders verschwenkbar ist.
  • Wird der kürzere Hebelarm 71b des Schwenkarmes 71 in Richtung zum Preßluftzylinder 73 gezogen, dann verschwenkt der längere Hebelarm 71a des Schwenkarmes 71 in eine senkrechte Stellung. An dem freien Ende des längeren Hebelarmes 71a des Schwenkarmes 71 ist etwa in Höhe des vierten Querbrettes Q4 des Box-Paletten-Seitenteils 201, gerechnet von dem der auf der Drehstation 10 angeordneten Palette zugewandten Ende, eine Gabel 74 mit seitlich das Seitenteil 201 erfassenden in der Zeichnung nicht dargestellten Klemmbacken; die Gabel 74 ist ebenfalls mittels eines Preßluftzylinders 75 antreibbar, worauf noch nachstehend näher eingegangen wird.
  • An der der Drehstation 10 zugekehrten Seite trägt der Schwenkarm 71 zwei Schieber, von denen in Fig. 4 lediglich der Schieber 76 dargestellt ist. Diese Schieber 76, sind etwa in einem Winkel von 300 zur Vorschubbahnebene der waggerecht zugeführten Box-Palettenseitenteile angeordnet. Mittels einer bei 77 angedeuteten Antriebseinrichtung sind die Schieber in Schieberlängsrichtung verschiebbar ausgebildet. Als Antriebseinrichtungen können auch hier wiederum Preßluftzylinder zur Anwendung gelangen. Die Vorderkanten der Schieber 76 sind bei 76a um 300 angeschrägt.
  • Auf den den Kippeinrichtungen 40 und 70 gegenüberliegenden Seiten sind jeweils zwei Arbeitszylinder 49,79 zum Andrücken der Palette P gegen Anschlagrollen 9 an den .ängeren Schwenkarmabschnitten 41a, 71a vorgesehen (Fig. 6).
  • Die Schwenkarme 41 und 71 der beiden Kippeinrichtungen 40 und 70 sind mittels der bei 43 und 73 angedeuteten Antriebseinrichtungen verschwenkbar. Als Antriebseinrichtungen sind vorzugsweise motorisch angetriebene Hubspindeln vorgesehen, die gleichzeitig betätigbar sind, so daß synchron verlaufende Kippbewegungen der Schwenkarme 41, 71 möglich sind (Fig. 5).
  • J)ie Antriebseinrichtungen für die Zuführbahnen 20,50,80, für die Hub-Kettenbahn 110, sowie für die Hubplatten 120, 130, für die Kippeinrichtungen 40 und 70 und für den Vorschub der Paletten sind in einer mit 250 in Fig. 5 bezeichneten Steuereinrichtung zusammengefaßt, von der aus die einzelnen Arbeitsabläufe in der jeweils erforderlichen Reihenfolge gesteuert werden.
  • Die im Bereich der Ableitbahn 100 angeordnete Nagelstation 101 weist zum Vernageln der Box-Palettenseitenteile miteinander und mit der Palette P eine entsprechende Anzahl von in der Zeichnung nicht dargestellten Nagelgeräten auf, die in einem Rahmen 106 zusammengefaßt sind, der in senkrechter wichtung mittels der Antriebseinrichtung 104 verfahrbar ist, so daß das Vernageln kontinuierlich vom oberen Punkt der Box-Palettenseitenteile ausgehend bis zur Palette erfolgen kann. Die Antriebseinrichtungen für die Nagelgeräte sind in einer Gesamtantriebseinrichtung zusammengefaßt (Fig. 5).
  • Wie Fig. 5 zeigt, sind die drei Zuführbahnen 20,50,80 und die Ableitbahn 100 um die Drehstation 10 dergestalt angeordnet, daß die Zuführbahnen 20,50,80 und die Ableitbahn 100 in rechten Winkeln zueinander stehen. Der Drehteller 11 der Drehstation 10 kann mit entsprechenden ti0ransporteinrichtungen für das Uberleiten der Palette mit den an die Palette angesetzten Box-Palettenseitenteilen auf die Ableitbahn 100 versehen sein. Zusätzliche mitlaufende Halterungen können zusätzlich zum Zusammenhalten der vier Box-Palettenseitenteile vorgesehen sein.
  • Die erfindungsgemäß ausgebildete Vorrichtung arbeitet generell wie folgt: Liner Palette werden zunächst jeweils waagerecht liegend je ein schmales Seitenteil und ein breites Seitenteil zugeführt. Hierauf werden diese beiden Seitenteile in eine senkrecllte Stellung derart übergeführt, daß die beiden sich berührenden Längskanten der beiden Seitenteile ineinander gleiten. Hierauf l.ird die Palette P durch die ArbeitszV der 49 bzw. 79 gegen die Anschlagrollen 9 am längeren Schwenkarmabschnitt 41a bzw. 71a gedrückt. In dieser Stellung werden diese beiden Seitenteile durch Zurückziehen der Schieber 76 und Andrücken der Gabel 74 in die Langlticher i'L der Palette P eingedrückt (Fig. 6). Danach werden diese beiden Seitenteile miteinander vernagelt.
  • Die Palette P mit den beiden angesetzl;en und miteinander vernagelten beitenteilen wird nunmehr um 1800 verdreht.
  • Nachdem die Palette g verdreht ist, werden der Palette P jeweils waagerecht liegend je ein schmales und ein breites Seitenteil zugeführt. Diese beiden Seitenteile werden gleichzeitig in eine senkrechte Stellung übergeführt, dergestalt, daß die beiden sich berührenden Längskanten der Seitenteile ineinander gleiten. Hierauf wird die Palette P durch die hrbeitszylinder 49 bzw. 79 etwa diagonal gegen die Anschlagrollen 9 an dem längeren Schwenkarmabschnitt 41a bzw. 71a gedrückt mit der Folge, daß die beiden noch nicht miteinander im Angriff stehenden Längskanten der beiden Seitenteile ineinander gleiten und in dieser Stellung durch Zurückziehen der Schieber 76 und durch Andrücken der Gabel 74 in die Langlöcller 9 der Palette P eingedriickt werden. Hierauf werden die beiden Seitenteile miteinander vernagelt.
  • Nach dem Ausfahren aus der Drehstation für die Paletten und nach dem E'infabren der Palette P mit den vier Seitenteilen in die.Nagelstation werden die vier Seitenteile mit der Palette vernagelt. Auch ein Vernageln der Seitenteile der Seitenteilpaare miteinander kann hier dann erfolgen.
  • Im einzelnen arbeitet die erfindungsgemäße Vorrichtung wie folgt: In Pfeilrichtung Y, Y1, Y2 werden den Magazinen 30,60,90 zu Stapeln zusammengefaßte Box-Palettenseitenteile 201 bzw. 201a und 202 bzw. 202a und Paletten P zugeführt. Nachdem unter Verwendung der Hubplatten 120, 130 und des Hub-Kettenbandes 110 und unter Zuhilfenahme der Gabel-Paare 33,34, 63,64, 93,94 aus den Stapeln in den Magazinen 30,60,90 jeweils ein breites Seitenteil 202, ein schmales Seitenteil 201 und eine Palette P aus den Magazinen herausgezogen worden sind, werden die beiden Box-Palettenseitenteile den Kippeinrichtungen 40 und 70 und die Palette P der Drehstation 10 zugeführt. Die Palette P ist auf dem Drehteller 11 dergestalt angeordnet, daß ihre Breitseite der Zuführbahn 20 mit dem Magazin 30 für die breiten Seitenteile 202 zugekehrt ist, während die Schmalseite der Palette gegenüber der Zuführbahn 50 mit -dem Magazin 60 für die schmalen Box-Palettenseitenteile liegt. Mittels der Zuführbahnen 20 und 50 sind die beiden Box-Palettenseitenteile soweit in die Kippeinrichtungen 40 und 70 eingeführt, daß die vordere der Drehstation 10 zugekehrte Kante des Seitenteils 201 an den Schiebern 76 anliegen, die ausgefahren sind und in dieser Stellung als Anschlag und Zentrierung der Seitenteile 20-1, 202 dienen.
  • Wie vorangehend ausgeführt, befindet sich in Höhe des vierten Querbrettes Q4 des Seitenteils 201 eine Gabel 74, welche durch in der Zeichnung nicht dargestellte Kunststofführungen und Preßluftzylinder 75 als Zugelement mit einem etwa 250 mm Hub ausgebildet ist.
  • Die Gabelarme dieser Gabel 74 greifen beim Anheben des Seitenteils 201 durch den Schwenkarm 71 der Kippeinrichtung.70 zu beiden Seiten des mittleren bzw. der mittleren senkrechten Bretter des Seitenteils 201 an und ziehen das Querbrett Q4 gegen die ausgefahrenen Schieber 76, die gleic6rzeitig als Anschläge dienen.
  • Das Seitenteil 201 ist nun für das Kippen in die senkrechte Stellung fest eingespasmt. Das Anheben des Schwenkarmes 71 erfolgt nunmehr über die motorisch angetriebene Hubspindel 73. In gleicher Weise erfolgt auch das Verschwenken des Schwenkarmes 41 der Kippeinrichtung 40. Durch die Verwendung motorisch angetriebener Hubspindeln sind genaue synchron verlaufende Kippbewegungen der beiden Kippeinrichtungen 40,70 gewährleistet. Dies ist erforderlich, damit die ineinandergreifenden Kanten des breiten Seitenteiles und des schmalen Seitenteiles genau ineinandergedrückt werden. Nachdem die beiden Seitenteile mittels der Kippeinrichtungen 40 und 70 in die senkrechte Stellung übergeführt worden sind, wird von den Arbeitszylindern 49 und 79, die den Kippeinrichtungen 40,70 gegenüberliegend angeordnet sind, die auf dem Drehteller 11 angeordnete Palette gegen die Anschlagrollen 9 des längeren Schwenkarmabschnittes 41a, 71a gedrückt, die unterhalb der Schieber 76 in Höhe der Palettenoberkante angebracht sind. Hieruf werden die beiden Schieber 76, auf denen das jeweils unterste Querbrett Ql der beiden Seitenteile liegt und durch die Antriebseinrichtung 75 gegen die Schieber 76 gedrückt wird, zurückgefähren, und zwar in einem Winkel von etwa 300, so daß die Auflageflächen 76a der Schieber 76 bei senkrechter Stellung der Schwenkarme bzw. des Seitenteiles eine horizontale Stellung einnehmen. Der in Fig. 4 gezeigte Schieber 76 ist in gleicher Weise bei der anderen Kippeinrichtung 40 vorgesehen, da beide Kippeinrichtungen, 40 und 70, gleich ausgebildet sind.
  • Beim Zurückziehen der Schieber 76 der beiden Kippeinrichtungen, 40, 70, wandern die Seitenteile langsam nach unten, wobei die durch das Anpressen auftretende reibung das jeweilige Seitenteil fest gegen den Seitenteilanschlag 71a preßt. Da dieser Anschlag zusammen mit den Anschlagrollen für die Palette an dem Schwenkarm 71a befestigt ist, ergibt sich immer das von der Palette verlangte Abstandsmaß des Seitenteils zum Langloch der Palette. Beim weiteren Zurückziehen der Schieber 76 wird das mittlere, vorstehende Längsbrett des Seitenteils in das Langloch PL der Palette P eingedrückt.
  • Da sich an den Gabeln 74 der beiden Kippeinrichtungen 40, 70 des Antriebszglinders 75 je ein in der Zeichnung nicht dargestellter Magnetschalter befindet, werden die nachfolgenden Arbeitsgänge erst dann eingeleitet, wenn die beiden Seitenteile bis zur Auflage eingedrückt sind.
  • Nach dem vollständigen Eindrücken öffnen die Arbeitszylinder 75 mit den beiden Gabeln 74, so daß die Kippvorrichtungen 40,70 in ihre waagerechte Ausgangsstellung zurückverschwenkt werden können.
  • In den Magazinen 30,60 sind zwischenzK Ltlich je ein neues Box-Palettenseitenteil vereinzelt worden und läuft nunmehr wieder in die Kippeinrichtungen 40 bzw.
  • 70 ein. Gleichzeitig wird die Palette mit den bereits eingesetzten Seitenteilen - ein schmales Seitenteil und ein breites Seitenteil - auf der Drehstation um 1800 gedreht. Da sich der Mittelpunkt der Palette durch das Gegendrücken an die Anschläge der Seitenteile außerhalb des Drehmittelpunktes befindet ergibt sich nach vollendeter Drehung und dem erneuten Aufrichten der beiden weiteren Seitenteile ein Spiel zwischen Palette und den Anschlagrollen 9 von etwa 60 mm. ach dem Drehen der Palette mit den beiden Seitenteilen um 1800 werden die bereits in den Kippeinrichtungen 40 und 70 vorbereiteten Seitenteile aufgerichtet und an die Palette angesetzt. Beim erneuten Andrücken der Palette durch die beiden Antriebseinrichtungen 49,79 bewegt sich die Palette etwa diagonal gegen die beiden nun einzusetzenden Seitenwände. Da die Seitenwände aufgrund von Toleranzen größer als die Palette sein können, d.h. die Seitenteile nach dem Einsetzen unter Spannung sitzen, müssen die bereits eingesetzten Seitenwände gegen die noch einzusetzenden Seitenwände gepreßt und aufgebogen werden. Die dafür günstige Bewegungsrichtung wird dabei durch die Arbeitszylinder 49, 79 erreicht. Nachdem nun die beiden letzten Seitenteile eingt-. etzt sind, dreht die Drehstation um 900 zurück und befördert die Box-Palette mit den noch nicht befestigten Seitenteilen in die Nagelstation 101, die in der Ableitbahn 100 angeordnet ist. In dieser Nagelstation 101 werden die Einzelteile der Box-Palette 200 so miteinander durch Nageln verbunden, daß sie den Anforderungen der weiteren Verarbeitung genügen.
  • Mittels der erfindungsgemäß ausgebildeten Vorrichtung ist erstmals die Möglichkeit geschaffen, Box-Paletten vollautomatisch aus einzelnen Seilienteilen und einer Palette herzustellen. Durch die Verwendung einer Drehstation ist die Möglichkeit gegeben, jeweils zwei Seitenteile gleichzeitig an die Palette zu setzen und nach Drehen der Palette um 1800 die beiden weiteren Seitenteile anzufügen. Auf diese Weise ist jeweils nur eine Vorrichtung für die Zuführung der jeweils breiten Box-Palettenseitenteile und der schmalen Box-Palettenseitenteile erforderlich. Auf diese Weise ist eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit der Gesamteinrichtung möglich.
  • Wie insbesondere die Fig. 1 und 3 zeigen, können in einer Gesamtanlage zwei Drehstationen 10 mit den entsprechenden Zuführbahnen und den Kippeinrichtungen vorgesehen sein. Auf weiteren vorgesehenen Transportbahnen können Paletten und Seitenteilstapel bereitgehalten werden, so daß eine hohe Stundenleistung erzielbar ist.
  • - Patentansprüche -

Claims (8)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e: Verfahren zum Herstellen von aus schmalen und bei ten Seitenteilen sowie aus Paletten bestehenden Box-Paletten, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils einer Palette waagerecht liegend je ein schmales und ein breites Seitenteil zugeführt werden, hierauf die beiden Seitenteile in eine senkrechte Stellung bei gleichzeitigem Ineinandergleiten der beiden sich berührenden Längskanten der Seitenteile übergeführt und miteinander vernagelt werden, anschließend die Palette mit den angereihten und vernagelten Seitenteilen um 180° verdreht und der Palette jeweils waagerecht liegend ein schmales und ein breites Seitenteil zugeführt wird, beide Seitenteile in eine senkrechte Stellung bei gleichzeitigem Ineinandergleiten und noch nicht miteinander im Angriff stehenden Längskanten übergeführt und hierauf miteinander vernagelt werden und anschließend die Seitenteile mit der Palette vernagelt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils einer Palette waagerecht liegend je ein schmales und ein breites Seitenteil zugeführt werden, hierauf die beiden Seitenteile gleichzeitig in eine senkrechte Stellung übergefiihrt werden, wobei die beiden sich berührenden Längskanten der Seitenteile ineinandergleiten, anschließend die Palette gegen ein Schwenkorgan gedrückt und in dieser Stellung die Seitenteile in die Langlöcher der Palette eingedrückt werden, hierauf die Seitenteile miteinander vernagelt werden, anschließend die Palette mit den beiden angereihten und miteinander vernagelten Seitenteilen um 1800 verdreht werden und der Palette jeweils waagerecht liegend ein schmales und ein breites Seitenteil zugeführt wird, beide Seitenteile gleichzeitig in eine senkrechte Stellung ütergeführt werden, wobei die beiden sich berührenden Längskanten der Seitenteile ineinander gleiten, anschließend die Palette etwa diagonal gegen ein Schwenkorgan gedrückt werden, wobei die beiden noch nicht miteinander im Lingriff stehenden Längskanten ineinander gleiten und in dieser Stellung in die Langlöcher der Palette eingedrückt werden, anschliessend die Seitenteile miteinander vernagelt und nach Ausfahren aus dem Paletten-Drehbereich und Einfahren in eine Nagelstation die Seitenteile mit der Palette vernagelt werden.
  3. 3. Vorrichtung ur Durchführung des Verfahrens zum Herstt-llen von aus schmalen und breiten Seitenteilen sowie aus Paletten bestehenden Bo.-Paletten, wobei die Seitenteile miteinander und mit der Palette vernagelt sind nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung aus folgenden Merkmalen besteht: a) Um eine Drehstation (10) sind im rechten Winkel zueinander stehend drei als Kettenbahnen ausgebildete Zuführbahnen (20,50,80) mit Magazinen (30,60,90) für die in diesen übereinandergestapelt angeordneten schmalen und breiten Seitenteilen (201,202) und die Paletten (P) und eine Ableitbahn (100) für die fertigen Box-Paletten angeordnet, b) in dem Magazin (90) für die Paletten (P) ist unterhalb des Palettenstapels eine Hub-Eettenbahn (110) und in den beiden Magazinen (30,60) für die Seitenteile (201,202) ist unterhalb der Seitenteilstapel je eine Hubplatte (120,150) angeordnet, die und die Hub-Kettenbahn (110) mittels Antriebseinrichtungen (125,135,115) heb- und senkbar ausgebildet sind, c) in den Seitenführungen (31,32; 61,62; 91,92) der drei Magazine (30,60,90) sind jeweils zwei sich gegenüberliegend angeordnete Gabel-Paare (33,34; 63,64; 93,94) vorgesehen, die mittels Antriebseinrichtungen (35,65,95) wie Preßluftzylinder od.dgl. in waagerechter Richtung in die Stapel ein- und ausfahrbar ausgebildet sind und auf denen sich die Stapel in eingefahrener Stellung der Gabelarme der Gabeln (33,34; 63,64; 93,94) bei Absenken der Hub-Kettenbahn (110) oder der Hubplatten (120,130) zum über leiten eines Seitenteils (201,202) oder einer Palette (P) auf die Kettenbahnen der Zuführbahn nen (20,50,80) abstützt, d) zwischen den Magazinen (30,60) für die Seitenteile (201,202) und der Drehstation (10) sind Kippeinrichtungen (40,70) zum Ansetzen und senkrechten Aufrichten je eines breiten und schmalen Seitenteils (201,202) auf die in der Drehstation (10) jeweils angeordnete Palette (P) vorgesehen, e) im Bereich der Ableitbahn (100) ist eine Nagelstation (101) angeordnet.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kippeinrichtung (40;70) für die breiten und schmalen Seitenteile (201,202) aus einem als Winkelhebel mit einem längeren und einem kürzeren Hebelarm (71a, 71b) ausgebildeten Schwenkarm (71), der um eine waagerechte Drehachse (72) mittels einer am freien Ende des kürzeren Hebelarmes (71b) des Schwenkarmes (71) angreifenden Antriebseinrichtung (73), wie PreB-luftzylinder o.dgl. verschwenkbar ist, und der am freien Ende seines längeren Hebelarmes (71a) etwa in Höhe des vierten Querbrettes (Q4) des Seitenteils (201;202) von dem der Palette (P) zugewandten Ende gerechnet, eine Gabel (74) mit seitlich die Seitenteile (201,202) erfassenden Klemmbacken trägt, die mit einer als PreßluStzflinder ausgebildeten Zugeinrichtung (75) hubveränderbar ist und daten Gabelarme während des Kippvorganges zwischen den Transportketten der Kettenbahn der Zuführbahn (20; 50) hindurchgreifend ausgebildet sind, und aus in der Vorschubbahn der Seitenteile (201,202) liegende und benachbart zur Schwenkachse (72) des Schwenkarmes (71) in einem Winkel von etwa 300 zur Vorschubbahnebene der Seitenteile 201,202) angeordnete Schieber (76) besteht, die mittels in beiden Kippeinrichtungen (40,70) vorgesehenen Antriebseinrichtungen (77) wie Preßluftzylinder od.
    dgl., in Schieberlängsrichtung verschiebbar und in ausgefahrener Stellung als Anschläge ausgebildet sind und deren Vorderkanten um 300 angeschrägt sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Kippeinrichtung (40,70) gegenüberliegend zwei Arbeitszylinder (49;79) zum Andrücken der Palette (P) gegen Anschlagrollen 9 der Schwenkarme (41, 71) angeordnet sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Antrieb für die Schwenkarme (41,71) der Kippstationen (40,70) motorisch angetriebene Hubspindeln vorgesehen sind, die gleichzeitig betätigbar zur Durchführung synchroner Kippbewegungen ausgebildet sind
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehstation (10) aus einem moterisch angetriebenen Drehteller (11) besteht.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 3 bis 7, dadur.ch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtungen für die Zuführbahnen (20,50,80), für die Ableitbahn (100), für die Hub-Kettenbahn (110), für die Hubplatten (120,130), für die Kippeinrichtungen (40,70) und für das Anpressen der Paletten (P) an die senkrecht gestellten Box-Palettenseitenteile (201,202) in einer gemeinsamen Steuereinrichtung 250) zusammengeführt sind.
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DE4435574C1 (de) * 1994-10-05 1996-06-20 Dirk Heuser Vorrichtung zur teilweisen oder vollständigen Demontage von defekten Holzpaletten
FR2774620A1 (fr) * 1998-02-12 1999-08-13 Marc Moro Dispositif d'assemblage de caisses-palettes
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