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DE2440889A1 - Vorrichtung zur regelung der von einer heissgaskolbenmaschine abgegebenen leistung - Google Patents

Vorrichtung zur regelung der von einer heissgaskolbenmaschine abgegebenen leistung

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Publication number
DE2440889A1
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Authority
DE
Germany
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compressor
working
pressure
working gas
flow paths
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE2440889A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2440889C2 (de
Inventor
Karl-Wolfgang Dipl Huebschmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MT Aerospace AG
Original Assignee
Motoren Werke Mannheim AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Motoren Werke Mannheim AG filed Critical Motoren Werke Mannheim AG
Priority to DE19742440889 priority Critical patent/DE2440889C2/de
Publication of DE2440889A1 publication Critical patent/DE2440889A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2440889C2 publication Critical patent/DE2440889C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02GHOT GAS OR COMBUSTION-PRODUCT POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINE PLANTS; USE OF WASTE HEAT OF COMBUSTION ENGINES; NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02G1/00Hot gas positive-displacement engine plants
    • F02G1/04Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type
    • F02G1/043Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type the engine being operated by expansion and contraction of a mass of working gas which is heated and cooled in one of a plurality of constantly communicating expansible chambers, e.g. Stirling cycle type engines
    • F02G1/045Controlling
    • F02G1/05Controlling by varying the rate of flow or quantity of the working gas

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Regelung der von einer Heißgaskolbenmaschine abgegebenen Leistung.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Regelung der von einer Heißgaskolbenmaschine abgegebenen. Leistung durch Änderung des mittleren Druckes des in den Arbeitsräumen der Maschine befindlichen Arbeitsgases, mit einem Speicherbehälter und einem Verdichter für das Arbeitsgas, wobei der Verdichter= austritt und der Speicherbehälter zur Druck erhöhung des Arbeits= gases mit den Arbeitsräumen verbunden werden können, während der Verdichtereintritt und der Speicherbehälter zur Drucksenkung des Arbeitsgases mit den Arbeitsräumen der Maschine verbunden werden können.
  • Solche Vorrichtungen sind in der DT-OS 1 476 665 Fig.1 und in der DT-OS 2 257 811 Fig.1 schematisch dargestellt. Bei der erst= genannten bekannten Bauart sind Verdichteraustritt und Speicher= behälter hintereinandergeschaltet und der Speicherbehälter steht unter hohem Druck. Die Druckerhöhung bzw. Leistungssteigerung geht dort zwar schnell vonstatten, die Drucksenkung bzw. Lei= stungsverminderung jedoch langsam, weil der Verdichter erst das Arbeitsgas aus den Arbeitsräumen herauspumpen muß, so daß die Maschine bei Entlastung durchgehen müßte, wenn dies nicht durch Hinzunahme eines weiteren Gasbehälters und eines Kurzschlußven= tiles verhindert würde. Vgl. MTZ 29 (1968), Seite 290-291.
  • Bei der an zweiter Stelle genannten bekannten Bauart gemäß der DT-OS 2 257 811 sind Verdichtereintritt- und Speicherbehälter hintereinandergeschaltet und der Speicherbehälter steht unter niedrigem Druck. Dort geht zwar die Drucksenkung bzw. die Lei= stungsverminderung schnell vonstatten, nicht aber die Drucker= höhung bzw. Leistungssteigerung, weil der Verdichter erst das Arbeitsgas in die Arbeiträume hineinpumpen muß. Ein weiterer Nachteil dieser bekannten Regelungsvorrichtungen besteht darin, daß der Verdichter dauernd gegen hohen Druck arbeiten muß, teil= weise sogar gegen ein geschlossenes Ventil, was zu vorzeitigem Verschleiß führt. Man kann die Nachteile der bekannten Lösungen vermeiden, wenn man den Druck im Speicherbehälter auf einem mitt= leren Wert hält und jeweils zunächst das Druckgefälle zwischen den Arbeitsräumen und dem Speicherbehälter; das bei voller Lei= stung und bei Leerlauf am höchsten ist, zur schnellen Druck derung in den Arbeitsräumen ausnutzt und lediglich die für das betreffende Leistungsniveau noch zusätzlich erforderliche Druck= änderung durch den Verdichter bewirken läßt. Dabei sollte das Eingreifen des Verdichters nach erfolgtem Druckausgleich zwischen Speicherbehälter und Arbeitsräumen automatisch erfolgen, damit die Regelvorrichtung nicht zu kompliziert wird. Außerdem ist zu vermeiden, daß der Verdichter dauernd, d.h. auch bei gleichblei= bender Leistung der Heißgaskolbenmaschine, gegen hohen Druck oder gar gegen ein geschlossenes Ventil arbeiten muß.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung einer Regel= vorrichtung zur Verwirklichung des geschilderten verbesserten Regelverfahrens.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Umschalt und Ab= sperrvorrichtung gelöst, welche die folgenden Strömungswege für das Arbeitsgas herstellen kann: a) Bei Druckerhöhung des Arbeitsgases zwei Strömungswege, aus= gehend von dem Speicherbehälter, von denen der eine Strömungs= weg direkt und der andere über den Verdichter zu den Arbeitsräu= men führt, wobei beide Strömungswege gleichzeitig offen sind.
  • b) Bei Gleichhaltung des Druckes des Arbeitsgases einen Strö= mungsweg vom Verdichteraustritt zum Speicherbehälter und von diesem zurück zum Verdichtereintritt.
  • c) Bei Drucksenkung des Arbeitsgases zwei Strömungswege ausge hend von den Arbeitsräumen, von denen der eine Strömungsweg direkt und der andere über den Verdichter zu dem Speicherbehäl ter führt, wobei beide Strömungswege gleichzeitig offen sind.
  • Die vorgenannten drei Arbeitsstellungen a), b) und c) ergeben eine Dreipunktrezelung mit den Arbeitsvorgängen "Mehr Leistung", "Gleiche Leistung" und "Weniger Leistung'1, die demzufolge leicht von einem Drehzahlregler gesteuert werden können. Der Verdichter braucht im Vergleich zu den bekannten Vorrichtungen im Höchst= fall nur die halbe Druckdifferenz zu überwinden und ist bei gleichbleibender Leistung völlig entlastet. Die erfindungsgemäße Regelung arbeitet å jeweils in einer Richtung erheblich schneller als die bekannten Vorrichtungen.
  • Zweckmäßig besteht die erfindungsgemäße Umschalt- und Absperr= vorrichtung aus zwei Einheiten mit je vier Anschlüssen für äuße= re Strömungswege, bei denen jeweils ein erster Anschluß mit dem Speicherbehälter und jeweils ein zweiter-Anschluß mit einer Kurz= schlußleitung in Verbindung stehen, während der dritte und vier= te Anschluß der ersten Einheit mit dem Verdichtereintritt bzw.
  • mit den Arbeitsräumen und der dritte und vierte Anschluß der zweiten Einheit mit dem Verdichteraustritt bzw. den-Arbeitsräumen in Verbindung stehen, wobei in die Kurzschlußleitung ein Rück= schlagventil eingebaut ist, das ein Rückströmen des Arbeitsgases vom Verdichteraustritt über die Kurzschlußleitung zum Verdichter= eintritt verhindert.
  • Eine vorteilhafte vereinfachung der Regelvorrichtung kann da= durch erreicht werden, daß å ede der beiden Einheiten der Um= schalt- und Absperrvorrichtung nur zwei Stellungen einnehmen kann, in denen drei der vier Anschlüsse für die äußeren Strö= mungswege durch innere Strömungswege der Einheiten miteinander verbunden sind, wobei die Anschlüsse, die zur Kurzschlußleitung bzw. zum Verdichter führen in allen Stellungen miteinander ver= bunden sind.
  • Vorteilhaft sind in die vom Verdichteraustritt bzw. vom Verdich= tereintritt zu den Arbeitsräumen führenden Strömungeswege Rück= schlagventile in der Nähe der Arbeitsräume eingebaut, die ein Rückströmen von Arbeitsgas in unerwünsthter Richtung verhindern.
  • Diese Rückschlagventile bewirken eine Verkleinerung der schäd= lichen Räume der Iieißgaskolbenmaschine und senken das Druckver= hältnis des Verdichters für das Arbeitsgas.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt.
  • Fig.1 zeigt eine Heißgaskolbenmaschine mit der erfindungsgemäßen Regelvorrichtung, wobei sich die Umschalt- und Abspetr= vorrichtung in der Stellung für Leistungssteigerung befindet.
  • Fig.2 zeigt die gleiche Maschine und Vorrichtung in der Stellung für gleichbleibende Leistung.
  • Fig. 3 zeigt die gleiche Maschine und Vorrichtung in der Stellung für Leistungsverminderung.
  • Von der Heißgaskolbenmaschine ist eine Zylindereinheit dargestellt.
  • In dem Zylinder 1 führen der Arbeitskolben 2 und der Verdränger= kolben 3 hin- und hergehende, gegeneinander phasenverschobene Bewegungen aus, die durch ein nicht dargestelltes mit den Kolben verbundenes Triebwerk bewirkt werden. Die Arbeitsräume der Ma= schine werden von- dem kalten Raum 4 und dem heißen Raum 5 gebil= det, die über den Kühler 6, den Regenerator 7 und den Erhitzer 8 miteinander in Verbindung stehen. In den Räumen 4 und 5 herrscht ungefähr der gleiche Druck, der unter dem Einfluß der durch die Kolbenbewegungen verursachten periodischen Volumenänderungen der Räume 4 und 5 um einen Mittelwert schwankt, der ein Maß für die von der Maschine abgegebene Leistung darstellt. Dem Erhitzer 8 wird durch eine Heizvorrichtung 9 von außen Wärme zugeführt.
  • Die Regelvorrichtung besteht aus dem Speicherbehälter 10 und dem von der Heißgaskolbenmaschine angetriebenen Verdichter 11 für das Arbeitsgas, sowie einer Umschalt und Absperrvorrichtung, die von den Einheiten 12 und 13 gebildet wird, die bei dem Ausführungs= beispiel als Umschalt- und Absperrhähne ausgeführt sind, deren Gehäuse vier Anschlüsse für äußere Strömungswege und deren Küken drei innere miteinander verbundene Strömungswege aufweisen und zwei Stellungen einnehmen können. Die Einheiten 12 und 3 sind durch eine Kurzschluleitung 14 miteinander verbunden, in die ein Rückschlagventil 15 eingebaut ist, das ein Rückströmen von Arbeitsgas von dem Verdichteraustritt 16 über die Kurzschluß= leitung 14 zum Verdichtereintritt 17 verhindert. In den Strö= mungsweg, der vom Verdichteraustritt 16 zu den Arbeitsräumen 4 und 5 führt, ist ein Rückschlagventil 18 in der Nähe des kalten Raumes 4 eingebaut, das ein Ausströmen von Arbeitsgas aus dem Raum 4 verhindert. In den Strömungsweg, der vom Verdichterein= tritt 17 zu den Arbeitsräumen 4 und 5 führt, ist ein Rückschlag= ventil 19 in der Nähe des Raumes 4 eingebaut, das ein Einströmen von Arbeitsgas in diesen Raum verhindert.
  • Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Regelvorrichtung kann wie folgt beschrieben werden: Vor der Inbetriebnahme der Heigaskolbenmaschine wird der pei= cherbehälter 10 mit Arbeitsgas, meist Helium, aufgefüllt, so daß er unter einem Druck steht, der zwischen den mittleren Drük= ken in den Arbeitsräumen 4 und 5 bei voller Leistung und bei Leerlauf der Maschine liegt. Dann werden die Umschalt- und Ab= sperrhähne 12 und 13 in die in Fig.1 gezeigte Stellung gebracht, worauf sich der kalte Raum 4 und der heiße Raum 5, letzterer über den Kühler 6, den Regenerator 7 und den Erhitzer 8, mit Arbeitsgas füllen, bis im Speicherbehälter 10 und in den Arbeits= räumen 4 und 5 der gleiche Druck herrscht. Dabei strömt das Ar= beitsgas aus dem Speicherbehälter 10 über den Umschalt- und Ab= sperrhahn 13, das Rückschlagventil 15, die Kurzschlußleitung 14, den Umschalt- und Absperrhahn 12 und das Rückschlagventil 18 innerhalb kürzester Zeit in den kalten Raum 4 und von dort über den erwähnten Weg 6, 7, 8 in den Raum 5. Dann wird die Maschine durch einen nicht dargestellten Anlasser angeworfen. Reicht das in den Räumen 4 und 5 herrschende Druckniveau nach erfolgtem Druckausgleich nicht aus für die von der Maschine abzugebende Leistung, was sich in einem Absinken der Maschinendrehzahl unter den Sollwert äußert, so beläßt der nicht dargestellte Drehzahl= regler der Maschine die Umschalt- und Absperrhähne 12 und 13 in der in Fig.1 dargestellten Lage. Dann fängt der Verdichter 11 automatisch an Arbeitsgas aus dem Speicherbehälter 10 in die Räume 4 und 5 zu fördern. Dabei strömt das Arbeitsgas von dem Speicherbehälter 10 über den Umschalt- und Absperrhahn 13 zum Verdichtereintritt 17, wird vom Verdichter 11 auf höheren Druck gebracht und strömt dann von dem Verdichteraustritt 16 über den Umschalt- und Absperrhahn 12 und das Rückschlagventil 18 in den Raum 4 und von dort in den Raum 5. Die Druckdifferenz zwischen Verdichteraustritt 16 und Verdichtereintritt 17 hält das Rück= schlagventil 15 und damit die Kurzschlußleitung 14 geschlossen.
  • Hat der Druck in den Arbeitsräumen 4 und 5 den zu der jeweiligen Maschinenleistung gehörenden Wert des mittleren Druckes erreicht, was sich im Erreichen der Solldrehzahl äußert, so bringt der Dreh= zahlregler den Umschalt- und Absperrhahn 12 in die Stellung ge= mäß Fig.2, während das Umschalt- und Absperrventil 13 in seiner Stellung verharrt. Nun fördert der Verdichter 11 das Arbeitsgas vom Verdichteraustritt 16 über den Umschalt- und Absperrhahn 12 in den Speicherbehälter 10, aus dem das Arbeitsgas über den Um= schalt- und Absperrhahn 13 wieder zum Verdichtereintritt zurück gelangt. Dabei braucht der Verdichter 11 nur die Strömungswider= stände zu überwinden, wobei diese Druckdifferenz das Rückschlag= ventil 15 und damit die Kurzschlußleitung 14 geschlossen hält.
  • Ist der mittlere Druck in den Arbeitsräumen 4 und 5, z.B. nach einer Entlastung der Maschine, zu hoch für die abzugebende Ma= schinenleistung, was sich in einem Ansteigen der Maschinendreh= zahl äußert, so bringt der Drehzahlregler der Maschine den Um= schalt- und Absperrhahn 13 in die in Fig.3 gezeigte Stellung, während der Umschalt- und Absperrhahn 12 in seiner Stellung ver= harrt. Da der mittlere Druck in den Arbeitsräumen 4 und 5 für die vorausgegangene Leistungsperiode von dem Verdichter 11 über den Druck im Speicherbehälter 10 erhöht war, kann nunmehr Ar= Arbeitsgas aus dem Raum 4 und damit auch aus dem Raum 5 in kür= zester Zeit über das Rückschlagventil 19, den Umschalt- und Ab= sperrhahn 13, das Rückschlagventil 15, die Kurzschlußleitung 14 und den Umschalt- und Absperrhahn 12 in den Speicherbehälter 10 strömen, bis der Druckunterschied zwischen den Arbeitsräumen 4 bzw. 5 und dem Speicherbehälter 10 abgebaut ist. Ist der in den Räumen 4 und 5 nach diesem Druckausgleich noch vorhandene Druck zu hoch für die von der Maschine abzugebende Leistung, was sich in einer über dem Sollwert liegenden Maschinendrehzahl äußert, so hält der Drehzahlregler die in Fig.3 gezeigten Stellungen der Umschalt- und Absperrhähne 12 und 13 aufrecht. Der Verdich= ter 11 fängt dann automatisch an Arbeitsgas aus- dem kalten Raum 4 und damit auch aus dem heißen Raum 5 zu entnehmen und in den Speicherbehälter 10 zu fördern. Dabei strömt das Arbeitsgas aus dem Raum 4 über das Rückschlagventil 19, über den Umschalt- und Absperrhahn 13 zum Verdichtereintritt 17, wird von dem Verdich=.
  • ter 11 auf höheren Druck gebracht und strömt von dem Verdichter= austritt 16 über den Umschalt- und Absperrhahn 12 in den Spei= cherbehälter 10. Ist der Druck in den Arbeitsräumen 4 und 5 so weit gefallen, daß die Maschinendrehzahl auf den Sollwert zurück= geht, so bringt der Drehzahlregler den Umschalt- und Absperrhahn 13 wieder in die Fig.2 gezeigte Stellun.
  • Es wird demnach sowohl bei Leistungssteigerung, als auch bei Leistungsverminderung jeweils zunächst das Druckgefälle zwischen dem Speicherbehälter 10 und den Arbeitsräumen 4 bzw. 5 dazu be= nutzt das Arbeitsgas schnell in die bzw. aus den Arbeitsräumen 4 und 5 zu bringen und damit die Raktion der Regelung auf Be= lastungsänderungen schnell in Gang zu bringen. Erst dann setzt die Wirkung des Verdichters 11 automatisch ein, der die rest= liche Druckänderung verhältnismäßig schnell zu Stande bringt, weil er nur noch eine relativ kleine Druckdifferenz zu überwin= den braucht. Dieses Verfahren ergibt unter den gegebenen Umstän= den das schnellstmöglichste Reagieren der Leistungeregelung in beiden Richtungen.

Claims (5)

  1. Patentansprüche
    ----------------------1. Vorrichtung zur Regelung der von einer Heißgaskolbenmaschine abgegebenen Leistung durch Änderung des mittleren Druckes des in den Arbeitsräumen der Maschine befindlichen Arbeitsgases, mit einem Speicherbehälter und einem Verdichter für das Arbeitsgas, wobei der Verdichteraustritt und der Speicherbehälter zur Druck= erhöhung des Arbeitsgases mit den Arbeitsräumen verbunden werden können, während der Verdichtereintritt und der Speicherbehälter zur Drucksenkung des Arbeitsgases mit d.en Arbeitsräumen der Ma= schine verbunden werden können, gekennzeichnet durch eine Um= schalt- und Absperrvorrichtung (12,13), welche die folgenden Strömungswege für das Arbeitsgas herstellen kann: a) Bei Druckerhöhung des Arbeitsgases zwei Strömungswege aus= gehend von dem Speicherbehälter (10), von denen der eine Strö= mungsweg direkt und der andere über den Verdichter (11) zu den Arbeitsräumen (4,5) führt, wobei beide Strömungswege gleichzei= tig offen sind.
    b) Bei Gleichhaltung des Druckes des Arbeitsgases einen Strömung= weg vom Verdichteraustritt (16) zum Speicherbehälter (10) und von diesem zurück zum Verdichtereintritt (17).
    c) Bei Drucksenkung des Arbeitsgases zwei Strömungswege ausge= hend von den Arbeitsräumen (4,5), von denen der eine direkt und der andere über den Verdichter (11) zu dem Speicherbehälter (10) führt, wobei beide Strömungswege gleichzeitig offen sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschalt- und Absperrvorrichtung aus zwei Einheiten (12,13) mit je vier Anschlüssen für äußere Strömungswege besteht, bei denen jeweils ein erster Anschluß mit dem Speicherbehälter (10) und jeweils ein zweiter Anschluß mit einer Kurzschlußleitung (14) in Verbindung stehen, während der dritte und vierte Anschluß der ersten Einheit (13) mit dem Verdichtereintritt (17) bzw. den Arbeitsräumen (4,5) und der dritte und vierte Anschluß der zweiten Einheit (12) mit dem Verdichteraustritt (16) und den Arbeitsräumen in Verbindung stehen, wobei in die Kurzschlußlei= tung ein Rückschlagventil (15) eingebaut ist, das ein' Rückströ= men des Arbeitsgases vom Verdichteraustritt über die Kurzschluß leitung zum Verdichtereintritt verhindert.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede der beiden Einheiten (12,13) der Umschalt- und Absperrvorrichtung jeweils zwei Stellungen einnehmen kann, in denen drei der vier Anschlüsse für die äußeren Strömungswege durch innere Strömungs= wege der Einheiten miteinander verbunden sind, wobei die Anschlüs= se, die zur Kurzschlußleitung (14) bzw. zum Verdichter (11) führen, in beiden Stellungen Verbindung miteinander haben.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den vom Verdichteraustritt (16) zu den Arbeitsräumen (4,5) füh= renden Strömungsweg ein Rückschlagventil (18) in der Nähe der Arbeitsräume eingebaut ist, das ein Ausströmen von Arbeitsgas aus den Arbeitsräumen verhindert.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den von den Arbeitsräumen (4,5) zum Verdichtereintritt (17) führenden Strömungsweg ein Rückschlagventil (19) in der Nähe der Arbeitsräume eingebaut ist, das ein Einströmen von Arbeits= gas in die Arbeitsräume verhindert.
    L e e r s e i t e
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1476665A1 (de) * 1965-07-19 1969-10-16 Philips Nv Mit einer Vorrichtung zur AEnderung der Gewichtsmenge des im Arbeitsraum befindlichen Arbeitsmittels versehene Heissgaskolbenmaschine
DE2257811A1 (de) * 1971-12-02 1973-06-07 Philips Nv Heissgaskolbenmaschine mit einer vorrichtung zum regeln der gewichtsmenge eines im arbeitsraum vorhandenen arbeitsmediums

Patent Citations (2)

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Non-Patent Citations (2)

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Title
DE-Z.: MTZ, 29 (1968), Nr. 7, S. 290,291 *
In Betracht gezogenes älteres Patent: DE-PS 24 22 150 *

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DE2440889C2 (de) 1983-04-14

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8125 Change of the main classification

Ipc: F02G 1/05

8181 Inventor (new situation)

Free format text: HUEBSCHMANN, KARL-WOLFGANG, DIPL.-ING., 8901 LANGWIED, DE

D2 Grant after examination
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8327 Change in the person/name/address of the patent owner

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