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DE2440842A1 - Elektromagnetisches fuehrungssystem - Google Patents

Elektromagnetisches fuehrungssystem

Info

Publication number
DE2440842A1
DE2440842A1 DE2440842A DE2440842A DE2440842A1 DE 2440842 A1 DE2440842 A1 DE 2440842A1 DE 2440842 A DE2440842 A DE 2440842A DE 2440842 A DE2440842 A DE 2440842A DE 2440842 A1 DE2440842 A1 DE 2440842A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magnet
flux density
rail
main magnet
guidance system
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2440842A
Other languages
English (en)
Inventor
Carl Erik Von Dr Ing Pfaler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE2440842A priority Critical patent/DE2440842A1/de
Publication of DE2440842A1 publication Critical patent/DE2440842A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L13/00Electric propulsion for monorail vehicles, suspension vehicles or rack railways; Magnetic suspension or levitation for vehicles
    • B60L13/04Magnetic suspension or levitation for vehicles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L2200/00Type of vehicles
    • B60L2200/26Rail vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Vehicles With Linear Motors And Vehicles That Are Magnetically Levitated (AREA)

Description

  • Elektromagnetisches Führungssystem Die Erfindung bezieht sich auf ein elektromagnetisches Führungssystem für ein Fahrzeug mit mindestens einem mit dem Fahrzeug verbundenen regelbaren und in Bewegungsrichtung des Fahrzeugs langgestreckten Magneten, dem eine ortsfeste ferromagnetische Schiene als Rückschlußkörper zugeordnet'ist.
  • Zur berührungsfreien, elektromagnetischen Führung von Fahrzeugen entlang einer entsprechenden Fahrbahn können Schwebeführungs- und Seitenführungssysteme verwendet werden, die im allgemeinen aus mehreren Magnetreihen bestehen, denen Jeweils entsprechende ferromagnetI.sche Schienenkörper zugeordnet sind.
  • Um eine stabile Führung des Fahrzeugs zu gewährleisten, sind neben den Schwebeführungsmagneten zum Ausgleich der Schwerkraft im allgemeinen zusätzlich noch Seitenführungsmagnete am Fahrzeug und seitliche Führungsschienen an der Fahrbahn angeordnet. Dadurch lassen sich Seitenkräfte wie beispielsweise Fliehkräfte in Streckenkrümmungen ausgleichen. Um den Bedarf an ferromagnetischem Material für die schienenförmigen RUckschlußkörper möglichst gering zu halten, sind die Magnete im allgemeinen schmal ausgebildet und können sich über die gesamte Fahrzeuglängsseite erstrecken (Elektrotechnische Zeitschrift, Ausgabe A, 1953, Seiten 11 bis 13).
  • Ein entsprechendes Schwebeführungs- und Seitenführungssystem ist beispielsweise auch aus der deutschen Patentschrift 707 032 bekannt. Die Trag- und Seitenftihrungskräfte können entweder von getrennten Elektromagneten, die beispielsweise entlang entsprechender Rea ionsschienen geführt werden, erzeugt werden (Abb. 1 und 6), oder es können durch eine Neigung der Magnete und der ihnen zugeordneten Reaktionsschienen gegenüber der Horizontalebene sowohl Trag- als auch Seitenführungskräfte z" gleicher Zeit erzeugt werden (Abb. 4 und 5).
  • Bei einer schnellen Bewegung der gleichstromerregten Elektromagnete treten Bremskräfte durch in den schienenförmigen RUckschlußkörpern induzierte Wirbelströme auf. Diese Verluste können dadurch klein gehalten werden, daß man die Schienen aus dünnen, verlustarmen Blechen zusammensetzt. Ferner können die Schienen aus übereinandergeschichteten Gußeisenplatten mit geringem spezifischen, elektrischen Leitwert und geringer magnetischer Permeabilität hergestellt werden, um diese Wirbelstrombildung klein zu halten.
  • Aus der deutschen Offenlegungsschrift 2 035 840 ist ferner bekannt, die mit den Wirbelstromen verbundene Bremskraft ohne Lamellierung oder Verwendung von ferromagnetischem Material mit geringer Leitfähigkeit wie beispielsweise Ferrit herabzusetzen. Hierzu können die Gleichstrommagnete eines Trag- oder Seitenfuhrungssystems, die schmale und in Bewegungsrichtung langgestreckte Polflächen besitzen, mit mehreren in Bewegungsrichtung hintereinandergereihten Einzel spulen versehen sein.
  • Auf diese Weise wird eine Herabsetzung der durch die Wirbel ströme hervorgerufenen Bremskraft allein durch die besondere Formgebung der Gleichstrommagnete erzielt, da der magnetische Gleichfluß längs der aneinandergereihten Einzel spulen stetig verlaufen kann. Bei gleichförmiger Bewegung treten dann Wirbel des elektrischen Feldes jeweils nur an den Stirnseite' des aus mehreren Einzelspulen gebildeten Magneten auf, so daß nur im Bereich der Enden des Magneten Wirbelströme induziert werden und die Bremskraft von der Anzahl der Spulen und damit von der Länge des Gleichstrommagneten unabhängig wird. Zwar verringert sich die Tragkraft linear mit einer Verkleinerung der Breite der Polflächen, die Bremskraft nimmt jedoch quadratisch mit der Verkleinerung der Breite der Polflächen ab.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es nun, die Magnete eines solchen Führungssystems dahingehend zu verbessern, daß ihre Wirbelstrombildung an ihren Stirnseiten mit geringem Aufwand klein gehalten wird.
  • Ausgehend von einem elektromagnetischen Führungssystem der eingangs genannten Art wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Magnet mindestens einen Hauptmagneten enthält, der an seinen beiden Enden Jeweils mit mindestens einem in Fahrtrichtung ausgedehnten Endstück versehen ist, und daß die jeweils von den Endstücken im Luftspalt zwischen den Endstücken und der Schiene in Richtung senkrecht zur Schiene hervorgerufene magnetische Flußdichte kleiner ist als die von dem anliegenden Hauptmagneten hervorgerufene entsprechende Flußdichte Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß die durch Wirbelströme hervorgerufene Bremskraft des Magneten an seinen Stirnseiten wesentlich vermindert wird im Vergleich zu einem Magneten mit einem schroffen Abfall auf Null der von ihm hervorgerufenen gesamten Flußdichte. Die Flußdichte im Luftspalt zwischen den Endstücken des Magneten und der Schiene läßt sich beispielsweise dadurch beeinflussen, daß die Windungszahl der Erregerwicklung und/oder der Strom in der Erregerwicklung des Magneten an dessen Endstücken abnimmt.
  • Ferner kann auch der Magnet so ausgebildet sein, daß der Sollabstand zwischen der Reaktionsschiene und seiner oberen Flachseite nach den Enden des Magneten jeweils zunimmt.
  • Zur weiteren Erläuterung der Erfindung und deren in den Unteransprüchen gekennzeichneten Weiterbildungen wird auf die schematische Zeichnung Bezug genommen, in deren Figur 1 in einem AusfUhrungsbeispiel ein Längsschnitt durch ein elektromagnetisches Führungssystem gemäß der Erfindung dargestellt ist. Figur 2 zeigt in einem Diagramm die von diesem Führungssystem hervorgerufene magnetische Flußdichte. In den Figuren 3 und 4 ist jeweils eine weitere Ausgestaltungsmöglichkeit der Endstücke des Magneten eines elektromagnetischen Führungssystems gemäß der Erfindung veranschaulicht.
  • In Figur 1 ist nur der obere Teil eines Fahrzeugs 2 angedeutet, das berührungslos entlang einer ferromagnetischen Schiene 3 der Dicke D nach dem elektromagnetischen Anziehungsprinzip in einer Fahrtrichtung s geführt wird. Hierzu dient mindestens ein mit dem Fahrzeug 2 verbundener Tragmagnet, der in der Figur mit 4 bezeichnet ist. Er enthält einen Hauptmagneten 5 mit einem Magnetkern 6 und einer Erregerwicklung 7 um den Magnetkern 6. Die Erregerwicklung 7 wird mit Gleichstrom gespeist, der regelbar ist, um so einen Sollabstand 9 zwischen der oberen Flachseite 10 des Magnetkerns 6 und der Schiene 3 zu gewährleisten. Die hierfür erforderlichen Meßeinrichtungen sowie die Stromregeleinrichtungen sind in der Figur nicht ausgeführt.
  • An dem in Fahrtrichtung liegenden und dem dazu gegenUberliegenden Ende des Hauptmagneten 5 ist jeweils ein Endstück 11 bzw. 12 so angesetzt, daß die zwischen dem Hauptmagneten 2 und den Endstücken 11 bzw. 12 ausgebildeten Trennfugen 14 bzw.
  • 15 keinen wirksamen Luftspalt ergeben. Jedes Endstück 11 bzw.
  • 12 enthält einen Magnetkern 17 bzw. 18, der in Bewegungsrichtung die Lange L hat und dessen obere Flachseite 19 bzw. 20 gegenüber der angrenzenden oberen Flachseite 10 des Magnetkerns 6 so zurückgesetzt ist, daß der Abstand 22 zur Schiene 3 gegenüber dem Abstand 9 zwischen der oberen Flachseite 10 des Magaetkerns 6 und der Schiene 3 vergrößert ist. Um die Magnetkerne 17 und 18 der Endstücke 11 und 12 ist Jeweils in einer Nut eine Erregerwicklung 24 bzw. 25 angeordnet, die ebenfalls mit Gleichstrom gespeist wird. Eine Regelung des Stroms in diesen Erregerwicklungen 24 und 25 ist nicht unbedingt erforderlich.
  • Bei einer schnellen Schwebeführung von Fahrzeugen durch regelbare Tragmagnete in Verbindung mit ferromagnetischen Schienen als Rückschlußkörper werden bekanntlich Wirbelströme in den Schienen erzeugE.-Die Wirbelströme und die durch sie bedingten Bremskräfte können zunächst dadurch herabgesetzt werden, daß man in Fahrtrichtung langgestreckte Magnete mit über ihre Länge konstanter Flußdichte verwendet. Eine Änderung des magnetsschen Flusses in den Schienen, die die Ursache für die Wirbelströme ist, findet dann jeweils nur in begrenzten Gebieten statt, die den Enden der Magneten gegenüberliegen.
  • Die Bremskraft, die ein einziger Magnet hervorruft, ist somit von seiner Länge unabhängig. Eine weitere Herabsetzung der Bremskraft ist gemäß der Erfindung dadurch möglich, daß man an den Enden eines Magneten die Flußdichte im Luft spalt zwischen dem Magneten und der Schine abnehmen läßt und somit die entsprechende Flußänderung in der Schiene vermindert.
  • Im Ausführungsbeispiel eines Tragmagneten nach Figur 1 ist deshalb an den Enden des Tragmagneten Jeweils eine Stufe in dessen Magnetkörper vorgesehen. Diese Stufen werden durch die beiden gegenüber dem Hauptmagneten 5 zurückgesetzten Endstücke 11 und 12 gebildet.
  • Für diesen in Figur 1 dargestellten Tragmagneten 4-ist in Figur 2 in einem Diagramm in willkürlichen Einheiten die magnetische Flußdichte B im Luftspalt zwischen dem Magneten 4-und der Schiene 3 in Abhängigkeit von der Magnetlänge x in Bewegungsrichtung s veranschaulicht. Im Diagramm ist die in dem Luft spalt 9 von dem Hauptmagneten 5 hervorgerufene Flußdichte mit B1 und die jeweils von den Endstücken 1 und 12 hervorgerufene Flußdichte mit B2 bezeichnet. Durch die Zurückset=ung der beiden Endstücke 11 und 12 gegenüber dem Hauptmagneten 5 ist der Wert der Flußdichte B2 kleiner als~B1, beispielsweise halb so groß.
  • Neben der in den Figuren 1 und 2 veranschaulichten stufenartigen Vergrößerung des Luftspaltes zwischen der Schiene 3 und dem Körper des gesamten Tragmagneten 4 an dessen stirnseitigen Enden kann zur entsprechenden Verminderung der Flußdichte im Luft spalt ferner auch die Windungszahl der Erregerwicklungen 24 und 25 der Endstücke 11 und 12 entsprechend kleiner gegenüber der Windungszahl der Wicklung 7 des Hauptmagneten 2 gewählt werden. Darüber hinaus läßt sich auch M1r die Wicklungen 24 und 25 ein entsprechend kleinerer Stromwert vorsehen.
  • Um die Bremskräfte eines Magneten mit schroffem Uebergang der von ihm in dem Luftspalt erzeugten Flußdichte von einem Wert B1 auf Null mit dem Magneten des elektromagnetischen Führungssystems gemäß der Erfindung vergleichen zu können, wird das Verhältnis der Bremskräfte bei einem stufenweisen bzw. allmählichen Ubergang der Flußdichte mittels der Endstücke 11 und 12 zu den Bremskräften bei einem schroffen Übergang als Reduzierfaktor R definiert.
  • Für die in den Figuren 1 und 2 gewahlte Ausführungsform eines Magneten ist die Bremskraft minimal, wenn die von dem Endstück 11 oder 12 hervorgerufene Flußdichte B2 gerade halb so groß ist wie die Flußdichte B1 des Hauptmagneten 5. Für diesen Wert von B2 wird zweckmäßig für die Länge L der beiden Endstücke 11 und 12 ein Wert L = 1,5 D gewählt. Für diesen Wert der Länge L weicht nämlich der Reduzierungsfaktor R von seinem minimalen Grenzwert 0,5, der sich für L gegen unendlich ergibt, um weniger als 1 , ab. Eine Vergrößerung der Länge L über diesen Wert hinaus ist also praktisch wirkungslos und deshalb nicht erforderlich. Um die Bremskraft des gesamten Tragmagneten 4 Jedoch noch weiter herabzusetzen, kann man vorteilhaft mehrere Stufen mit Flußdichten B2, B3 ... bis Bn vorsehen, wobei dann die Flußdichte jeweils auf einer Länge : mit L etwa 1,5 . D konstant bleibt. Der Tragmagnet 4 hat dann an seinen Enden Jeweils n - 1 Stufen.
  • Neben einer solchen stufenweisen Abnahme der Flußdichte eines Tragmagneten gemäß den Figuren 1 und 2 nach dessen Stirnseiten hin kann gemäß Figur 3 die Flußdichte im Luft spalt auch allmählich, beispielsweise linear, abfallen. In der Figur ist die Große der Flußdichten durch die Länge von Pfeilen veranschaulicht. Diese Pfeile sind dem Hauptmagneten 2 und einem Endstück 30 eines Tragmagneten 31 zugeordnet und Figur 1 und 2 entsprechend mit B1 bzw. B2 bezeichnet. Von dem längs einer ferromagnetischen Schiene 3 geführten Tragmagneten 51 ist nur ein Teil seines Hauptmagneten 5 und sein eines Endstück 30 durch die von ihnen hervorgerufenen Flußdichten angedeutet.
  • Die Flußdichte B2 des Endstückes 30 fällt vom Wert B1 linearin Richtung auf die Stirnseite 32 des Endstückes 30 auf einen Wert B3 ab. Ein Minimum der Bremskraft des gesamten Magneten wird dann erhalten, wenn als Wert für die Flußdichte B1 3 2 + . L/D gewählt wird, wobei L wiederum die Länge des Endstückes 30 in Fahrtrichtung und D die Dicke der Schiene 3 sind. Für diesen Wert der Flußdichte B3 an der Stirnseite 32 des Endstückes 30 und unter der Annahme, daß das Verhältnis von L zu D gleich 1,5 gewahlt wird, ergibt sich dann ein Reduzierungsfaktor R gemäß der Definition in der Beschreibung zu Figur 1 von ungefähr 0,29. Bei einer Erhöhung der Gesamtlänge des Magneten um nur 3 % beträgt dann die Bremskraft nur noch 9 96 des Wertes bei einem sprunghafte Uebergang der Flußdichte B1 auf Null L..
  • an den Enden. Bei einer Vergrößerung des Verhältnisses D läßt sich dieser Reduzierungsfaktor R jedoch noch weiter vermindern.
  • Tn Figur 4-ist in eimer Figur 3 entsprechenden Darstellung eine Ausführungsform eines elektromagnetischen Schwebe systems gewählt, bei dem die Flußdichte B2 eines Endstückes 35 eines teilweise angedeuteten Tragmagneten 36 im Luftspalt von einem Wert B1 des Hauptmagneten 5 dieses Tragmagneten 36~über die Länge L des Endstücks 35 auf Null abfällt. Für wiederum den Wert 1,5 des Verhältnisses von Länge L des Endstückes 35 zu Dicke D der ferromagnetischen Schiene 3 ergibt sich dann ein Reduzierungsfaktor R von ungefähr 0,32 gemäß der Erläuterung zu Figur 1.
  • Die in den Ausführungsbeispielen dargestellten Hauptmagnete der Tragmagnete kUnnen beispielsweise mehrere in Fahrtrichtung hintereinandergereihte Teilkerne mit entsprechenden Erregerwicklungen enthalten. Die Teilkerne werden vorteilhaft so zusammengesetzt, daß die entstandenen Trennfugen in ihren Polflächen keine wirksamen Luft spalte bilden. Auf diese Weise verhalten sich die aneinandergereihten Teilkerne nach außen zumindest annähernd wie ein einziger Gleichstrommagnet. Eine entsprechende Verbindung zwischen diesen Teilkernen, die ebenso vorteilhaft auch zwischen einem Magnetkern eines Hauptmagneten und dem Kern eines Endstückes verwendet werden kann, ist in der deutschen Offenlegungsschrift 2 035 840 naher veranschaulicht.
  • 10 Patentansprüche 4 Figuren

Claims (1)

  1. Pat entansprüche 1) Elektromagnetisches Führungssystem für ein Fahrzeug mit mindestens einem mit dem Fahrzeug verbundenen, regelbaren und in Bewegungsrichtung des Fahrzeugs langgestreckten Magneten, dem eine ortsfeste ferromagnetische Schiene als Rückschlußkörper zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnet (4) mindestens einen Hauptmagneten (5) enthält, der an seinen beiden Enden jeweils mit mindestens einem in Fahrtrichtung ausgedehnten Endstück (11 bzw. 12) versehen ist, und daß die Jeweils von den Endstücken (11 und 12) im Luftspalt (22) zwischen den Endstücken (11 und 12) und der Schiene (3) in Richtung senkrecht zur Schiene (3) hervorgerufene magnetische Flußdichte (B2) kleiner ist als die von dem anliegenden Hauptmagneten (5) hervorgerufene entsprechende Flußdichte 2) Elektromagnetisches Führungssystem nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine stufenweise Abnahme' der von dem Magneten (4) hervorgerufenen Flußdichte nach dessen Stirnseiten hin.
    3) Elektromagnetisches Führungssystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Enden des Hauptmagneten (5) jeweils ein einziges Endstück (11 bzw. 12) vorgesehen ist, und daß die von diesem Endstück (11 bzw. 12) hervorgerufene Flußdichte (B2) halb so groß ist wie die von dem Hauptmagneten (5) hervorgerufene Flußdichte (B1).
    4) Elektromagnetisches Führungssystem nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine allmählicke Abnahme der von den Endstücken (30) hervorgerufenen Flußdichte (B2) nach deren Stirnseiten (32) hin (Figur 3).
    5) Elektromagnetisches Führungssystem nach Anspruch 4 mit einer ferromagnetischen Schiene der Dicke D und Endstücken der Länge L in Fahrtrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß an den Enden des Hauptmagneten (5) Jeweils ein einziges Endstück (30) vorgesehen ist, und daß die von jedem Endstück (30) hervorgerufene Flußdichte (B2) vom Wert der von dem anliegenden Hauptmagneten (5) hervorgerufenen Flußdichte (B1) über die Länge L des Endstücks nach dessen Stirnseite (32) hin auf einen Wert B1 B = +. L/D 3 L/D abnimmt.
    6) Elektromagnetisches Führungssystem nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine Abnahme der von den Endstücken (35) hervorgerufenen Flußdichte (I32) nach deren Stirnseiten hin auf Null (Figur 4).
    7) Elektromagnetisches Führungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Windungszahl der Erregerwicklungen (7, 24, 25) und/oder der Strom in diesen Erregerwicklungen des Magneten (4) nach seinen Stirnseiten hin abnimmt.
    8) Elektromagilftisches Führungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (9, 22) der Schiene (3) von dem Magneten (4) nach den Stirnseiten (32) seiner Endstücke (30, 35) hin zunimmt (Figuren 3 und 4).
    9) Elektromagnetisches FührLmgssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem Hauptmagneten (5) im Luftspalt (9) hervorgerufene Flußdichte (B1) zumindest annähernd konstant ist.
    io) Elektromagnetisches Führungssystem nach Anspruch 3 oder 5 mit einer ferromagnetischen Schiene der Dicke D und Endstücken der Länge L in Fahrtrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis von der Länge L der Endstücke (11, 12, 30, 35) zur Dicke D der Schiene (3) etwa 1,5 ist.
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