DE2440789A1 - Drucklager - Google Patents
DrucklagerInfo
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Description
DIPL.ING. H. LEINWEBER dipl-ing. H. ZIMMERMANN,„fig
DIPL.-ING. A. Gf. v. WENGERSKY
8 München 2, Rosental 7, 2.
Τθΐ.-Adr. Lelnpat München
Telefon (089)2603989
Postscheck-Konto: München 22045-804
den 2C-,
Va/*fy/C
ϊΤ'λ-Ρ/1444
Yosiiida Kogyo K. K., Tokyo / Japan
Drucklager
Die Erfindung betrifft ein Drucklager, insbesondere eine
Drucklagerkonstruktion, die für Laufrollen horizontal gleitender
Schiebetüren oder Möbelrollfüße geeignet ist und die sich durch ein Mindestmaß an Betriebsgeräusch und eine hohe Festigkeit
gegen mechanische Abnützung auszeichnet.
Herkömmliche Drucklager für Laufrollen horizontal gle-itender
Schiebetüren oder Möbelrollfüße sind aus Metall hergestellt, wodurch sie den Rächteil aufweisen, daß sie während des Betriebs
zu verhältnismäßig großer Lärmentwicklung neigen und aufgrund
der Reibung von Metall auf Metall einer starken Abnützung unterworfen sind.
Durch die Erfindung soll ein verbessertes Drucklager geschaffen werden, bei dem der obige Nachteil herkömmlicher Drucklager
für horizontal gleitende Schiebetüren und Köbelrollfüße verringert wird.
. -2-509810/0337
COPY ORIGINAL INSPECTED
Ein erfindungsgemäßes Drucklager besteht aus zwei Kunstharsblöcken,
zwischen denen Rollelemente aus Metall, die von einem Befestigungsteil aus Kunstharz gehalten werden, drehbar
angeordnet sind. Die Rollelemente aus Metall sind Kugeln oder
Rollen. Die mit den Rollelementen in Berührung kommenden Flächen
dor Blöcke haben kreisförmige Lagernuten, um durch Aufnehmen der oberen bzw. unteren Teile der Rollelemente diese
beim Rollen zu führen. Eine Achse durchsetzt drehbar konzentrisch mit den kreisförmigen Lagernuten der Blöcke angeordnete
zentrale Bohrungen in den Kunstharzblöcken und im Kunstharz-* Befestigungsteil.
Bei dem Drucklager obiger Konstruktion stehen die Rollelemente aus Metall mit dem Kunstharzmaterial der Blöcke
und des Befestigungsteils in Berührung, so daß das Geräusch
während des·Rollens viel geringer ist als das der Rollelemente in herkömmlichen Metall-Drucklagern, bei denen Metall mit Metall
in Berührung steht. Ferner graben sich Fremdstoffe, beispielsweise Sandpartikel, die in den Raum zwischen den beiden
Blöcken eindringen, in das Künstharzmaterial der Blöcke und
des Befestigungsteils ein, so daß die Abnützung der Rollelemente
auf einem absoluten Mindestmaß gehalten weiden kann. Auf1
diese Weise wird die Lebensdauer des Drucklager beträchtlich
erhöht. j
Das Drucklager gemäß der Erfindung ist für Laufrollen ,
von horizontal gleitenden Schiebetüren besonders geeignet, wei}. die in radialer Richtung auf die Laufrolle wirkende mechanische
Belastung von den drehbaren Kunstharzbläcken und der Achse aufgenommen
werden kann.
Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung. Auf der Zeichnung
ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht und zwar zeigon:
509810/0.331 .. . ~3~
Fig. 1 eine Laufrolle einer horizontal gleitenden Schiebetür mit eingebauten) Drucklager gemäß
der Erfindung,
Fig. 2 einen Schnitt bei Linie H-II in Fig. 1,
Fig. 3 eine auseinandergezogene Ansicht der Laufrolle
für die Schiebetür,
Fig. 4 teilweise im Schnitt einen Möbelrollfuß mit einem erfindungsgemäßen Drucklager und
Fig. 5 eine auseinandergesogene Ansicht des Möbelrollfußes.
Die Fig. 1 bis 3 zeigen eine Laufrolle 10 für eine nicht
dargestellte horizontal gleitende Schiebetür, die beispielsweise an der Unterseite der Tür mit einer Halteplatte 21 befestigt
ist. Ein in die Laufrolle 10 eingebautes Drucklager weist einen unteren Block 11 aus Kunstharz, Ro11elemente 15 aus Metall,
beispielsweise Metallkugeln oder -rollen, und ein Befe- . stigungsteil 16 aus Kunstharz mit radialen.Öffnungen 17 zum
drehbaren Halten der Rollelemente 15 auf, τοη denen jeweils
eines in eine der Öffnungen eingreift, so daß die "Rollelemente 15 in einer in der Oberseite des unteren Blocks 11 ausgebildeten
kreisförmigen Lagernut 13 in gleichen Abständen drehbar gehal- , ten werden. Das Drucklager weist ferner einen oberen Block 20 ;
aus Kunstharz mit einer kreisförmigen Lagernut 22 auf, die die '.
oberen Teile der Metall-Rollelemente 15 bewegbar aufnimmt, so- ]
wie eine Achse 13, die zentrale Bohrungen 11a, 16a, 20a und 21a im unteren Block 11, im Befestigungsteil 16, im oberen :
Block 20 bzw. in der Halteplatte 21 durchsetzt. Das obere Ende der Achse 18 ist auf irgendeine geeignete herkömmliehe Weise,
beispielsweise durch Einstemmen oder Verbolzen, an der Halte-
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" ■ ■ -4_
platte 21 befestigt. ;
Bei der in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungs- '
forin hat die Achse 18 einen eine hohlzylinderförmige Rolle
19 drehbar haltenden unteren Abschnitt 18a mit größerem Durch-'
messer und ein die Rolle 19 abstützendes scheibenförmiges ;
unteres Ende 18b. Die untere Fläche 14 des unteren Blocks 11 ■. ist für einen später beschriebenen Zweck kegelstumpfförmig
ausgebildet. Zum Schließen des Raums zwischen dem oberen Block'
ausgebildet. Zum Schließen des Raums zwischen dem oberen Block'
20 und dem unteren Block 11 ist dieser mit einer zylindrischen!
Randwand 12 versehen, die sich vom oberen Ende des Blocks in · den Raum hinein erstreckt, während der obere Block 20 eine
zylindrische Randwand 23 aufweist, die von der Unterseite des, Blockes nach unten ragt und die der Achse 18 abgekehrte Außen-' seite der zylindrischen Randwand 12 umgibt, wie in Fig. 2 ver-; anschaulicht« Auf diese V/eise können Fremdstoffe, beispiels- ; v/eise Staubteilchen, nicht in den Raum zwischen dem oberen
Block 20 und dem unteren Block 11 eindringen.
zylindrische Randwand 23 aufweist, die von der Unterseite des, Blockes nach unten ragt und die der Achse 18 abgekehrte Außen-' seite der zylindrischen Randwand 12 umgibt, wie in Fig. 2 ver-; anschaulicht« Auf diese V/eise können Fremdstoffe, beispiels- ; v/eise Staubteilchen, nicht in den Raum zwischen dem oberen
Block 20 und dem unteren Block 11 eindringen.
Eine Bewegung der Rollelemente radial nach innen oder ; außen in Bezug zur Achse 18 wird durch die Kombination der ;
Lagernuten 13, 22 und der radialen Öffnungen 17 im Kunstharz- '' Befestigungsteil 16 begrenzt. Aus einem Kunstharz hergestellte
Arme 16a wechseln mit angrenzenden Öffnungen 17 des Befestigungsteils 16 ab, so daß jedes Rollelement 15 aus Metall nur mit
dem Kunstharz und nicht mit dem Metall des benachbarten Rollelementes in Berührung kommt. In den Fig. 1 bis 3 sind die
Rollelemente 15 als Kugeln dargestellt, so daß die Lagernuten 13 bzw. 22 der Blöcke 11 bzw. 20 vorzugsweise einen gebogenen Querschnitt aufweisen.
dem Kunstharz und nicht mit dem Metall des benachbarten Rollelementes in Berührung kommt. In den Fig. 1 bis 3 sind die
Rollelemente 15 als Kugeln dargestellt, so daß die Lagernuten 13 bzw. 22 der Blöcke 11 bzw. 20 vorzugsweise einen gebogenen Querschnitt aufweisen.
Die Laufrolle 10 für eine nicht dargestellte horizontal gleitende Schiebetür greift mit der unteren Fläche 14 des
unteren Blocks 11 am oberen Ende einer hohen vertikalen Wand
25a einer rinnenartigen Führungsschiene 25 an, während die
25a einer rinnenartigen Führungsschiene 25 an, während die
-5-5 OJ 8J J3ZD 3 11
hohlzylinderförmige Rolle 19 an der Innerfläche einer niedrigen vertikalen Wand 25b der rinnenartigen Führungsschiene 25 in
Rollkontakt zur Anlage kommt. Eine auf das Drucklager der Laufrolle 10 aufgebrachte Druckbelastung wird an der Fläche 14 des
Blocks 11 in zwei Komponenten aufgeteilt, und zwar in eine senkrecht zur Fläche 14 wirkende Komponente, die den unteren
Block 11 gegen die hohe vertikale Wand 25a der Führungsschiene
25 drückt, und in eine zweite Komponente, die die Rolle 19 gegen die niedrige vertikale Wand 25b der Führungsschiene 25
drückt. Auf diese Weise ist die Führungsfunktion der Laufrolle
10 stabilisiert, wobei die Druckbelastung von der hohen vertikalen
Wand 25a der Führungsschiene 25 getragen wird. Durch die Kegelstumpfform der unteren Fläche 14 des unteren Blocks
11 ergibt sich ferner eine Art Keilwirkung, die die Anlage zwischen der Laufrolle 10 und der Führungsschiene 25 weiter
stabilisiert, so daß ein Spiel der Laufrolle 10 und die Gefahr des Herausrutschens der Laufrolle 10 aus der Führungsschiene
25 vermieden werden können.
Die Rollelemente 15 aus Metall stellen eine glatte und im wesentlichen geräuschlose Drehung des unteren Blocks
11 aus Kunstharz relativ zur Achse 18 sicher, und die hohlzylinderförmige Kunstharz-Rolle 19 dreht sich ebenfalls glatt
und im wesentlichen geräuschlos um die Achse 18, so daß die i
Laufrolle 10 an der Führungsschiene 25 gleichmäßig entlang- ; gleitet. Die zylindrische Randwand 12 und die zylindrische
Randwand 23 verhindern das Eindringen von Regenwasser ""und Staub-!
teilchen in die Umgebung der Metall-Rollelemente 15. Wenn J trotzdem Regenwasser mit den Metall-Rollelementen 15 in Beruh- j
rung kommen sollte, dient das Kunstharzmaterial der Blöcke 11, 20 und des Befestigungsteils 16 dazu, die Oberflächen der Metal)!
Rollelemente 15 zu reinigen, um eine mögliche Korrosion der Rollelemente 15 zu verhindern.
-6-. 509810/03 37 j
Die Fig. 4 und 5 zeigen einen Möbelrollfuß 40, der mit ' einem erfindungsgemäßen Drucklager versehen ist. Der aus Kunstharz
hergestellte obere Block 20 v/eist eine zentrale Bohrung 20a und einen mit Gewinde versehenen Vorsprung 20b auf. Eine
Achse 18 erstreckt sich durch die zentrale Bohrung 20a, und das obere Ende der Achse 18 ist mit einem scheibenförmigen
breiteren Abschnitt versehen, der auf der oberen Fläche des oberen Blocks 20 ruht. Der Vorsprung 20b kann in das untere
Ende eines nicht dargestellten Möbelstücks eingeschraubt werden. Die Achse 18 durchsetzt auch die zentrale Bohrung 16a ;
eines Befestigungsteils 16 und die zentrale Bohrung 11a des
unteren Blocks 11, die beide, das Befestigungsteil 16 als : auch der Block 11, aus Kunstharz bestehen. Zwischen dem oberen
Block 20 und dem unteren Block 11 ist ein "Raum ausgebildet, in ;
dem die von den radialen Öffnungen 17 des Befestigungsteils ;
16 gehaltenen Rollelemente 15 aus Metall drehbar angeordnet sind. Die Rollelemente 15 greifen in eine in der Unterseite ;
des oberen Blocks 20 ausgebildete kreisförmige Lagernut 22 , und in eine in der Oberseite des unteren Blocks 11 vorgesehene
zweite kreisförmige Lagernut 22 ein. Die Rollelemente 15 aus Metall können Kugeln oder Rollen sein, während die kreisförmigein
Lagernuten 13 und 22 einen Querschnitt aufweisen, der den im Drucklager verwendeten Rollelementen angepaßt ist. Eine Klammer
26 weist eine ebene Oberseite auf, die an der ebenen Unterseite des unteren Blocks 11 anliegt. Das untere Ende der Achse 18 ist
in einer zentralen Bohrung 26a der Klammer 26 befestigt. Eine Radachse 26b erstreckt sich durch die gegenüberliegenden Seiteriwände
der Klammer 26 und hält ein Rad 24, das vorzugsweise aus einem geeigneten nicht-metallischen Material, z.B. einem elastischen
Polymer oder einem Plastikmaterial besteht, drehbar
fest. Zum Schließen des Raums zwischen dem oberen Block 20 und dem unteren Block 11 und somit zum Verhindern des Eindringens
von Fremdstoffen in diesen Raum weist der obere Teil des unteren Blocks 11 einen Abschnitt 12a mit kleinerem Durchmesser
509810/0337
-7-
auf, und der obere Block 20 ist mit einen zylindrischen 'Randwand
23 versehen, die von seiner Unterseite nach unten ragt und mit dem Abschnitt 12a mit kleinerem Durchmesser des unteren
Blocks 11 zusammengefügt ist, wie in Fig. 4 veranschaulicht.
Der Möbelrollfuß 40 der oben beschriebenen Konstruktion weist alle Merkmale des erfindungsgemäßen Drucklagers ■
auf, einschließlich des geringen Geräusches bei seiner Verwendung, der Verringerung der Abnützung der Metall-Hollelemen-t
te auf ein Mindestmaß und der Einfachheit der Herstellung.
-8-
509810/0337
Claims (2)
1. Drucklager mit einer Halteplatte zur Befestigung an einernorizontal gleitenden Schiebetür, gekennzeichnet
durch qine Achse (18), deren oberes Ende an der Halteplatte (21) befestigt ist und die an ihrem unteren Teil einen Abschnitt
(18a) mit größerem Durchmesser und an ihrem unteren Ende einen scheibenförmigen Abschnitt (18b) aufweist, der
sich radial über den äußeren Umfang des Abschnitts (18a) mit größerem Durchmesser hinaus erstreckt, durch eine zylindrische
Rolle (19), die durch eine zentrale Bohrung auf den Abschnitt (18a) der Achse (18) mit größerem Durchmesser drehbar
konzentrisch aufgepaßt und von dem scheibenförmigen Abschnitt (18b) der Achse (18) abgestützt ist, durch einen unteren
Block (11) aus Kunstharz mit einer zentralen Bohrung (11a), die zum drehbaren Halten des unteren Blockes (11)
über dem Abschnitt (18a) mit größerem Durchmesser von der Achse (18) durchsetzt ist, und mit einer in seiner oberen ;
Fläche konzentrisch mit der zentralen Bohrung (11a) ausgebil-l
deten kreisförmigen Lagernut (13), in die eine Vielzahl von
Rollelementen (15) aus Metall rollend eingepaßt sind, durch ein Befestigungsteil (16) aus Kunstharz mit einer zentralen
Bohrung (16a), die zum drehbaren Halten des Befestigungsteils auf der oberen Seite des unteren Blocks (11') von der
Achse (18) durchsetzt ist, und mit in gleichen Abständen voneinander angeordneten radialen Öffnungen (17) zum Halten
der Rollelemente (15) in gleichen Abständen voneinander in der Lagernut (13), und durch einen oberen Block (20) aus
Kunstharz mit einer zentralen Bohrung (20a), die zum drehbaren Halten des oberen Blocks über dem Befestigungsteil (16)
von der Achse (18) durchsetzt ist, und mit einer kreisförmigen Lagernut (22), die der Lagernut (13) des unteren Blocks
/4-4Λ- ™,4. ^-^l·,+ 5098 ι 0/0^37
TT OTrtsrrcnt
2. Drucklager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Block (11) mit einer zylindrischen Randwand
(12) versehen ist, die vom Umfang seiner Oberseite in einen
Raum zwischen dem unteren und dem oberen Block nach oben ragt, und daß der obere Block (20) eine zylindrische Randwand (23)
aufweist, die von seinem unteren Ende nach unten ragt und die
der Achse (18) abgewandte Außenseite der zylindrischen Rand- ' wand (12) des unteren Blocks (11) umgibt.
509810/033 7
Leerseite
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| JP10070573U JPS5240576Y2 (de) | 1973-08-27 | 1973-08-27 |
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