DE2440295A1 - Verfahren zur behandlung von leder, haeuten oder aehnlichen materialien und anordnung zur durchfuehrung des verfahrens - Google Patents
Verfahren zur behandlung von leder, haeuten oder aehnlichen materialien und anordnung zur durchfuehrung des verfahrensInfo
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Description
8 Mönchen 22, Hermslr. 15,Tc!. 292559
Postanschrift Münden 26, Postlach 4
München, den 22. Aug. 1974
ik
Mein Zeichen: P 2004
Anmelder: Turner Machinery Ltdo
Stanningley Road
Bramley
Leeds
England
Verfahren zur Behandlung von Leder, Häuten oder ähnlichen Materialien und Anordnung
zur Durchführung des Verfahrens
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Behandlung von Leder, Häuten und ähnlichen Materialien mit einer Flüssigkeit,
demgemäß die Flüssigkeit und die Materialien in die Bearbeitungskammer einer drehbaren Trommel gegeben werden,
in der eine Mehrzahl von zumindest im wesentlichen ebenen Bewegungselementen so angebracht sind, daß sie die Drehbewegung
der Trommel mitmachen, und demgemäß die Trommel um eine zur Horizontalen geneigte Achse gedreht wirdo
Die Erfindung betrifft außerdem eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens, mit einer Trommel, die am vorderen
Ende eine öffnung aufweist und am hinteren Ende geschlossen
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ist/ mit Auflagern für die Trommel, in denen sie sich um
eine Drehachse bewegt, die durch die Öffnung und das hintere Ende verläuft, mit Mitteln zum Kippen der Trommel derart,
daß die Drehachse innerhalb eines Neigungswinkelbereichs zur Horizontalen eingestellt werden kann, und mit einer
Anzahl zumindest im wesentlichen ebenen Bewegungselementen, die sich in der Bearbeitungskammer der Trommel befinden, in
die die zu bearbeitenden Materialien in Form von Leder, Häuten usw., durch die Öffnung eingegeben werden, und die
so an der Trommel befestigt sind, daß sie deren Bewegung mitmachenο
Bekannte Verfahren der oben beschriebenen Art erforderten Bewegungselernente, die über ihre gesamte Länge radial zur
Drehachse verlaufen"und haben sich als relativ zufriedenstellend herausgestellt. Es bestand dort jedoch eine Neigung
des Leders, der Häute oder der anderen Materialien, sich am unteren hinteren Ende der Bearbeitungskammer zu verwickeln
und zusammenzuballen, so daß die Flüssigkeit in der Mitte dieser Zusammenballung keinen Zutritt mehr zu den
Materialien hatte. Als Folge hiervon wurden diese nicht in ausreichendem Maße der gerbenden Flüssigkeit ausgesetzt.
Darüber hinaus wurde die Flüssigkeit in der Bearbeitungskammer nicht ausreichend durchwirbelt und zum Zirkulieren
gebracht, was jedoch bei vielen Gerbverfahren besonders wichtig wäre.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, die Nachteile der erwähnten bekannten Verfahren zu vermeiden. Diese Aufgabe
wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß jedes der Bewegungselemente in derartiger Ausrichtung bewegt wird, daß die
Drehachse der Trommel die Ebene der Bewegungselemente schneidet und zu ihrer eigenen Projektion auf diesen Ebenen einen
spitzen Winkel einnimmt, und daß die Trommel bei derart zur Horizontalen geneigter Drehachse gedreht wird, daß jedes
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Bewegungselement während der TroutlineIdrehung beim Eintritt in
die Flüssigkeit zumindest im wesentlichen parallel zur Flüssigkeitsoberfläche verlaufend auf die Flüssigkeit auftrifft.
Bei der Abwicklung des erfindungsgemäßen Verfahrens weicht der Winkel zwischen der Drehachse und ihrer Projektion
auf der Ebene der Bewegungselemente vom Neigungswinkel
der Achse zur Horizontalen vorzugsweise um nicht mehr als 5° und insbesondere um nicht mehr als 2 '2 ab.
Der Neigungswinkel der Achse bezüglich der Horizontalen beträgt vorzugsweise 27 2 .
Aufgabe der Erfindung ist es außerdem, eine Vorrichtung anzugeben,
die die Nachteile bekannter Vorrichtungen zur Durchführung des oben erwähnten Verfahrens nicht aufweist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einer Vorrichtung
der oben erwähnten Art dadurch gelöst, daß bei dieser die Ebenen, in denen die Bewegungselemente liegen, von der Drehachse
geschnitten werden, wobei diese mit ihrer eigenen Projektion auf den Ebenen einen spitzen Winkel bildet, der
bezüglich jedes Bewegungselementes gleich groß ist.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung enden die Bewegungselemente vorzugsweise kurz vor dem hintersten Teil der
Bearbeitungskammerο Der hinterste Teil der Bewegungselemente soll bei einer derartigen erfindungsgemäßen Maschine
in einem axialen Abstand von wenigstens 25% der axialen Länge der Bearbeitungskammer vor dem hintersten Teil der
Bearbeitungskammer enden.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung soll der spitze Winkel
zwischen der Drehachse der Trommel und deren eigener Projektion auf den Ebenen, in denen die Bewegungselemente
liegen, 22 '2 bis 32 '2 aufweisen und insbesondere zwischen 25 und 30 liegen«,
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Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist vorzugsweise mit einer
Entwässerungskammer in der Trommel ausgestattet, die sich in geeigneter Weise an deren hinterem Ende befindet und
von der Bearbeitungskammer durch Elemente getrennt ist, die zwar die Bearbeitungsflüssigkeit, nicht aber das zu
bearbeitende Material von der Bearbeitungskammer -in die Entwässerungskanuner und umgekehrt gelangen lassen. Die
Vorrichtung ist hierbei so ausgestaltet, daß die Bearbeitungsflüssigkeit in die Entwässerungskanuner gegeben bzwo aus
derselben entnommen werden kanno
Die Elemente zum Kippen der Trommel sind während des gesamten Bearbeitungsprozesses vorzugsweise so eingestellt,
daß die Drehachse der Trommel unter einem Winkel von 27 gegenüber der Horizontalen gehalten wird, wobei die Öffnung
am Vorderende der Trommel nach oben gerichtet ist. Wenn der Bearbeitungsvorgang abgeschlossen ist, werden die
Elemente zum Kippen der Trommel so eingestellt, daß deren Drehachse um einen derart großen Winkel gekippt werden
kann, daß die öffnung des Vorderteils der Trommel nach unten gerichtet ist, so daß das bearbeitete Material der
Öffnung entnommen werden kann.
Bei der erfindungsgemäßen Maschine sind die Bewegungselemente
der Trommel vorzugsweise so angeordnet, daß sie in einem Bereich, der vom Ende der Bewegungselemente aus gerechnet,
zwischen deren halber bis dreiviertel Länge liegt, radial zur Drehachse der Trommel verlaufen.
Vorzugsweise liegt dieser Bereich der radialen Ausdehnung zwischen 50% und 80% der axialen Länge der Bearbeitungskammer
von deren hinterem Ende aus gerechnet. Die Vorderkanten der Bewegungselemente enden vorzugsweise um eine Strecke von
wenigstens 7% der axialen Länge vor der öffnung der Trommele
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Jedes der Bewegungselemente erstreckt sich vorzugsweise um
nicht mehr als 20% des maximalen Durchmessers der Trommel im Bereich dieses maximalen Durchmessers in die Trommel
hinein»
Nachstehend werden unter Bezugnahme auf die Zeichnung eine Vorrichtung mit einer Misch- und Bearbeitungstrommel und
ein Verfahren zur Behandlung von Leder, Häuten und ähnlichen Materialien unter Verwendung der Trommel näher beschriebene
Es handelt sich hierbei um für die Darstellung der Erfindung geeignete Ausführungsbeispiele.
Die Zeichnung zeigt die schematische Seitenansicht, teilweise in gebrochener Darstellung, der Vorrichtung, mit der die
Mischtrommel der Vorrichtung veranschaulicht ist.
Die Maschine weist einen L-förmigen Rahmen 10 mit Lagerzapfen (nicht dargestellt) auf, die von (nicht dargestellten)
Lagern des (nicht dargestellten) Unterbaus aufgenommen werden, so daß der Rahmen um eine (nicht dargestellte) Achse gekippt
werden kanno
Die Maschine weist außerdem eine vom Rahmen lO um die Achse
A herum drehbar getragene Mischtrommel auf. Aus dem Hinterende der Trommel 12 ragt ein Lagerzapfen 14 heraus, der in
liegt
(nicht dargestellten) Lagern/ die durch einen Teil des Rahmens 10 getragen werden, so daß der Rahmen das Hinterende der Trommel 12 trägt. Die Trommel 12 wird außerdem von Laufrollen 16 drehbar unterstützt/ die von einem Teil des Rahmens getragen sind, und auf denen ein Rollring 18 der Trommel abläuft» Um die Trommel 12 um die Achse A herum in Drehbewegung zu versetzen, sind nicht dargestellte Mittel vorhanden«
(nicht dargestellten) Lagern/ die durch einen Teil des Rahmens 10 getragen werden, so daß der Rahmen das Hinterende der Trommel 12 trägt. Die Trommel 12 wird außerdem von Laufrollen 16 drehbar unterstützt/ die von einem Teil des Rahmens getragen sind, und auf denen ein Rollring 18 der Trommel abläuft» Um die Trommel 12 um die Achse A herum in Drehbewegung zu versetzen, sind nicht dargestellte Mittel vorhanden«
Die Trommel 12 weist ein kegelstumpfförmiges Endteil 20 auf,
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das mit einem zylindrischen Mittelteil 22 in Verbindung
steht, welches wiederum mit einem kegelstumpfförmigen Hinterteil 24 verbunden ist. Der Durchmesser des zylindrischen
Mittelteils 22 gleicht dem größten Durchmesser der kegelstumpfförmigen Teile 20, 24o Das hintere Teil
der Mischtrommel 12 wird durch eine ebene Rückwand 24 abgeschlossen, an der der Lagerzapfen 14 befestigt ist»
Innerhalb der Trommel 12 ist ein kreisringförmiger Stützring an der Seitenwand des Hinterteils befestigte Dieser
Stützring 28 weist rundherum in bestimmten Abständen nicht dargestellte Bohrungen auf, außerdem ragen von ihm aus
Stehbolzen 30 nach vorne. Die Stehbolzen sind gleichmäßig um den Ring herum verteilt. Eine perforierte Siebplatte
32 weist nicht dargestellte Löcher auf, von denen die Stehbolzen 30 aufgenommen werden und durch die sie über
die Siebplatte 32 hinaus nach vorne ragen. Die Siebplatte
32 ist mit Hilfe von auf die Stehbolzen aufgeschraubten Muttern an dem Stützring 28 befestigt. Hierdurch ist am
Hinterende der Mischtrommel 12 eine Entwässerungskammer 36 gebildet, die von der Rückwand 26, der Seitenwand des
Hinterteils 24 und durch die Siebplatte 32 begrenzt wirdo
Die Bearbeitungsflüssigkeit kann durch einen nicht dargestellten Durchlaß im Lagerzapfen 14 dieser Entwässerungskammer 36 zugeführt oder aus derselben abgelassen werden.
Die Platte 32 ist perforiert, damit die in die Entwässerungskammer eingeführte Bearbeitungsflüssigkeit von dort in eine
Bearbeitungskammer 38 fließen kann, die den verbleibenden Teil des Innenraumes der Trommel einnimmt, d.h. denjenigen
Teil, der durch das vordere Endteil 20, das zylindrische Teil 22 und den Bereich des Hinterteils 24 begrenzt ist,
der nicht von der Entwässerungskammer eingenommen wird.
Zu bearbeitendes Material, beispielsweise Häute, können durch eine kreisförmige Öffnung/am vorderen Ende des vorderen Endteils
20 eingebracht werden. Die Achsen der Teile 20, 24
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und des zylindrischen Teils 22 verlaufen koaxial zu der Drehachse A der Trommel 12. Die Drehachse A verläuft außerdem
zentrisch durch den Lagerzapfen 14 und durch die kreisförmige Öffnung 40. Der Durchmesser der Öffnung 40 ist
etwas kleiner als der halbe Durchmesser des zylindrischen Teils 22 ο Der halbe Scheitelwinkel der kegelstumpfförmigen
Teile 20, 24 beträgt ungefähr 27X>/2O.
Die Maschine weist außerdem eine Mehrzahl von flachen Bewegungselementen,
sogenannten Rippen 42, auf t die mit der
Innenfläche der Trommel 12 in der Bearbeitungskammer verschweißt sind ο Die Rippen 42 sind um die Bearbeitungskammer
herum gleich weit voneinander beabstandet und jeweils zu der Drehachse A der Trommel 12 geneigt. Jede der Rippen
42 ist so angeordnet, daß die Drehachse A der Trommel 12 die Ebene, in der sie jeweils liegen, schneidet, wobei die
Achse A mit ihrer Projektion auf dieser Ebene einen spitzen Winkel P bildete Der Winkel P der in der Figur dargestellten
Maschine beträgt 27 '2°. Jede der Rippen 42 endet mit ihrem Vorderende kurz vor der Öffnung 40. Die Hinterenden dieser
Rippen enden kurz vor dem hintersten Teil der Bearbeitungskammer, d.h. vor der Siebplatte 32o Die hinterste Kante
der Rippen 42 fällt annähernd mit dem Bereich der Verbindung zwischen dem zylindrischen Teil 22 und dem hinteren Teil
der Trommel zusammen. Sie sind um etwas mehr als 25% der gesamten Achslänge der Bearbeitungskammer von der Siebplatte
32 entfernt»
Damit die Rippen an der wand der Trommel befestigt werden
können, weisen ihre Außenkanten relativ komplexe Profile auf. Die Breite der Rippen 42, d.h. der Abstand ihrer
Innenkanten von der Wand der Trommel,ist über die gesamte Trommellänge annähernd konstant. Am vorderen Ende der
Rippen sind deren Innenkanten jedoch so weit gekrümmt, daß sie die Trommel unter einem Winkel von 90 treffen (und
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damit die Rippenvorderkante werden), während am hinteren Teil der Rippen die Innenkante geradlinig ist und die Wand der
Trommel unter einem spitzeren Winkel trifft ο Die Innenkanten der Rippen sind umgefalzt, so daß die Wahrscheinlichkeit
einer Beschädigung des zu bearbeitenden Materials fast völlig ausgeschlossen ist*
Die Rippen 42 der Trommel 12 müssen nicht wie dargestellt über ihre ganze Breite eben sein, sie können vielmehr z.B.
an ihrem inneren Ende schaufeiförmig ausgebildet sein,
vorausgesetzt, daß sie vom Vorderende bis zum hinteren Ende der Trommel eben sind.
Beim Betrieb der Maschine im Zuge der Durchführung des vorstehend
erwähnten erfindungsgemäßen Verfahrens wird der Rahmen 10 durch einen nicht dargestellten geeigneten Motor
um die Achse, längs der er gelagert ist, geschwenkt, um die Trommel 12 zu kippen, so daß die Achse A um einen geeigneten
Winkel gegenüber der Horizontalen geneigt ist. Wenn die Drehachse um einen Winkel von ungefähr 27 '2 zur Horizontalen
geneigt ist, und die Trommel 12, in der sich die Häute und eine geeignete Menge der Bearbeitungsflüssigkeit
befinden, in der richtigen Richtung gedreht wird, trifft jede Rippe beim Eintritt in die Bearbeitungsflüssigkeit
auf die Oberfläche derselben, indem sie im wesentlichen parallel zu dieser Oberfläche liegt. Hierdurch ist eine
wirksame Bewegung der Bearbeitungsflüssigkeit gewährleistet. Dieser Winkel von 27 '2 reicht auch aus zu verhindern, daß
die Flüssigkeit aus der Öffnung 40 herausfließt, wenn die Flüssigkeitsmenge so bemessen ist, daß die Rippen in der
beschriebenen Weise auf die Flüssigkeit auftreffen. Wenn
die Rippen die Bearbeitungsflüssigkeit verlassen, haben sie andererseits eine starke Neigung gegenüber dem Ende der
Trommel und neigen daher dazu, die Bearbeitungsflüssigkeit
zum Hinterende der Trommel hinzutreiben, insbesondere in das
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Gebiet der Bearbeitungskammer, das zwischen der Siebplatte
32 und dem Ende der Rippen 42 liegt. Damit werden beim Betrieb der Maschine, wenn eine Rippe die Bearbeitungsflüssigkeit verläßt, die Flüssigkeit und alle Häute, die
sich in ihrer Nachbarschaft befinden, vom vorderen Ende der Trommel nach hinten in den besagten Bereich der Bearbeitungskammer
verbracht und dann über die Siebplatte 32 gewirbelt. Unmittelbar nachdem eine Rippe die Flüssigkeit
verlassen hat, tritt die nächste Rippe 42 in die Flüssigkeit ein und letztere und die Häute werden aus dem besagten Gebiet
nach vorne zu der öffnung 40 hingetrieben, wo sie zwischen der Öffnung und dem vorderen Ende der Rippen quer durch
den Vorderteil der Trommel gewirbelt werdeno Dieser Zyklus
ist- natürlich während des Betriebs der Maschine zur Durchführung des Verfahrens kontinuierlich.
Man erkennt also, daß beim Betrieb der Maschine in Durchführung des Verfahrens den Häuten zusätzlich zu der radialen
Durcheinanderbewegung eine zirkulierende Bewegung aufgezwungen wirdο Diese zirkulierende Bewegung wird dadurch
hervorgerufen, daß die Rippen unter einem Winkel zu der Drehachse der Trommel stehen, und daß Rippen verwendet
werden, die sich nicht über die gesamte Trommellänge erstrecken, so daß mindestens ein "freies" Gebiet verbleibt,
in dem die Häute mit den Rippen nicht direkt in Berührung stehen«
Indem diese Erleichterung der Zirkulationsbewegung der Häute vorgesehen ist, zeigen diese nur eine geringe oder gar keine
Neigung, sich an der Siebplatte zu stauen. Hierdurch kann die Bearbeitungsflüssigkeit frei zwischen der Entwässerungskammer
und der Bearbeitungskammer fließen und gleichzeitig in größerem Maße an den zu bearbeitenden Häuten angreifen.
Hierdurch wird die Effektivität der Maschine und des Verfahrens gegenüber bekannten Maschinen und Verfahren erhöhte
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Claims (1)
- Ansprücheil.JVerfahren zur Behandlung von Leder, Häuten oder ähnlichen Materialien mit einer Flüssigkeit, demgemäß die Flüssigkeit und die Materialien in die Bearbeitungskammer einer drehbaren Trommel gegeben werden, in der eine Mehrzahl von zumindest im wesentlichen ebenen Bewegungselementen so angebracht sind, daß sie die Drehbewegung der Trommel mitmachen, und demgemäß die Trommel um eine zur Horizontalen geneigte Achse gedreht wird, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der Bewegungselernente (42) in derartiger Ausrichtung bewegt wird, daß die Drehachse (A) der Trommel (12) die Ebene der Bewegungselernente (42) schneidet und zu ihrer eigenen Projektion auf diesen Ebenen einen spitzen Winkel (P) einnimmt« und daß die Trommel bei derart zur Horizontalen geneigter Drehachse (A) gedreht wird, daß jedes Bewegungselement (42) während der Trommeldrehung beim Eintritt in die Flüssigkeit zumindest im wesentlichen parallel zur Flüssigkeitsoberfläche verlaufend auf die Flüssigkeit auftriff to2· Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel (P) zwischen der Achse (A) und deren Projektion auf der Ebene der Bewegungselemente (42) von dem Winkel zwischen der Achse (A) und der Horizontalen um nicht mehr als 5 abweicht.3. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel (P) zwischen der Achse (A) und deren Projektion auf der Ebene der Bewegungselernente (42) vom Winkel zwischen der Achse (A) und der Horizontalen um nicht mehr als 2 '2 abweicht·4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der509809/0916Neigungswinkel der Achse (A) zur Horizontalen 27 '2 beträgt.5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch1 mit einer Trommel, die am vorderen Ende eine öffnung aufweist und am hinteren Ende geschlossen ist, mit Auflagern für die Trommel, in denen sie sich um eine Drehachse bewegt, die durch die Öffnung und das hintere Ende verläuft, mit Mitteln zum Kippen der Trommel derart, daß die Drehachse innerhalb eines Neigungswinkelbereichs zur Horizontalen eingestellt werden kann und mit einer Mehrzahl von zumindest im wesentlichen ebenen Bewegungselementen, die sich in der Bearbeitungskammer der Trommel befinden, in die die zu bearbeitenden Materialien in Form von Leder, Häuten usw, durch die öffnung eingegeben werden, und die so an der Trommel befestigt sind, daß sie deren Bewegung mitmachen, dadurch gekennzeichnet, daß die Ebenen, in denen die Bewegungselemente (42) liegen, von der Drehachse (A) geschnitten werden, wobei diese mit ihrer eigenen Projektion auf den Ebenen einen spitzen Winkel (P) bildet, der bezüglich jedes Bewegungselementes (42) gleich groß ist.6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Bewegungselement (42) mit seiner äußeren Kante an der Innenfläche der Trommel (12) befestigt ist.ο Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungselemente (42) eine schaufeiförmige Innenkante haben.8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungselemente (42) kurz vor dem Ende (30, 32) der Bearbeitungskammer (38) enden.9„ Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die509809/0916Bewegungselernente (42) in einem axialen Abstand von wenigstens 25% der axialen Länge der Bearbeitungskammer (38) von deren hinterem Ende (30, 32) enden.10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet» daß die Mittel zum Kippen der Trommel (12) so angeordnet sind, daß sie die Drehachse (A) derselben während der Drehbewegung der Trommel unter einem derartigen Winkel zur Horizontalen halten, daß jedes der Bewegungselemente (42) bei seinem Eintritt in die Flüssigkeit im Zuge der Drehbewegung der Trommel (12) zumindest im wesentlichen parallel zur Oberfläche der Bearbeitungsflüssigkeit in der Bearbeitungskammer (38) verlaufend auf die Flussigkeitsoberflache auftrifft.11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Kippen der Trommel (12) die Drehachse (A) derselben während der Drehbewegung unter einem Winkel von ungefähr 27 '2 zur Horizontalen halten.ο Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der spitze Winkel (P) zwischen der Drehachse (A) und deren Projektion auf der Ebene der Bewegungselemente (42) zwischen 22 '2° und 32 '2° liegt.13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet» daß der Winkel (P) zwischen 25° und 30° liegt.14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel eine Entwässerungskammer (36) aufweist, die von der Bearbeitungskammer (38) durch Mittel (32) getrennt ist, die einen Durchlaß der Bearbeitungsflüssigkeit nicht jedoch des zu bearbeitenden Materials zwischen Bearbeitungskammer und Entwässerungskammer zulassen, und daß die Entwässerungskammer so ausgestaltet ist, daß509809/0916die Bearbeitungsflüssigkeit von ihr aus aus der Trommel (12) entfernt werden kann.15. vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungselemente (42) in einem Bereich, der zwischen der Hälfte und Dreivierteln ihrer Längsausdehnung vom hinteren Ende aus gerechnet/ liegt, radial zur Drehachse (A) verlaufen»16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungselemente (42) in einem Bereich, der zwischen 50% und 80% der axialen Länge der Bearbeitungskammer (38) von deren hinterem Ende (30, 32) aus gerechnet, liegt, radial zur Drehachse (A) der Trommel (12) verläufto17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungselemente (42) mit ihrem vorderen Teil in einem Abstand von wenigstens 7% der axialen Länge der Bearbeitungskammer (38) vor der Öffnung (40) enden«18ο Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungselemente in die Bearbeitungskammer (38) in deren Bereich größten Durchmessers um eine radiale Strecke hineinragen, die nicht größer als 20% dieses maximalen Durchmessers ist»19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Bearbeitungskammer (38) ein kegelstumpfförmiges vorderes Endteil (20) aufweist, dessen Achse mit der Drehachse (A) zusammenfällt und das sich zur öffnung(40) hin verjüngt«,20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß509809/0916die Bearbeitungskanuner (38) außerdem einen zylindrischen Teil (22) aufweist, dessen Achse ebenfalls mit der Drehachse (A) zusammenfällt, das denselben Durchmesser wie die Basis des vorderen Endteils (20) aufweist, und das mit dieser Basis verbunden ist»β Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Bearbeitungskammer (38) außerdem ein kegelstumpfförmxges hinteres Endteil (24) aufweist, dessen Achse mit der Drehachse (A) zusammenfällt und das sich von dem zylindrischen Teil (22) aus zum hinteren Ende (30, 32) der Bearbeitungskammer (38) hin verjüngt, und daß die Basis des hinteren Endteils (24) denselben Durchmesser wie das zylindrische Teil (22) aufweist und mit diesem verbunden ist.22. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungselemente (42) an der Verbindung zwischen dem zylindrischen Teil (22) und dem kegelstumpfförmigen hinteren Teil (24) enden α509809/0916
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