DE2339150C3 - Monolithisch integrierbare Serienregelschaltung - Google Patents
Monolithisch integrierbare SerienregelschaltungInfo
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Description
Fi g. 2 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel der Er
findung;
F i g. 3 zeigt das Ausführungsbeispiel nach F i g.'.
mit einem zweistufigen Regelverstärker;
F i g. 4 zeigt eine Weiterbildung des Ausführungs beispiels nach F i g. 3;
F i g. 5 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel de Erfindung, und
F i g. 6 zeigt das Ausführungsbeispiel nach Fig.!
mit einem dreistufigen Regelverstärker.
Im Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 ist di< Basis des Längstransistors Π mit der Basis de
ersten Zusatztransistors Tl verbunden, der von der
selben Leitungsart wie der Längstransistor ist un< dessen Emitter über den Widerstand R 4 mit den
Emitter des Längstransistors verbunden ist. Ferner is die Basis-Emitter-Strecke des Längstransistors T'.
der Kollektor-Emitter-Strecke des Längstransistors Stromspiegelschaltung aus den Transistoren T 7, T 8
über den Emitterwiderstand R 3 parallel geschaltet, und T 9, die von zur Leitungsart des Längstransistors
der zweite Zusatztransistor ebenfalls von derselben T1 komplementärer Leitungsart sind. Hierbei ist die
Leitungsart wie der Längstransistor Tl ist, also im Basis des Transistors Tl mit dessen Kollektor· ver-
Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 ein npn-Transistor. 5 bunden und liegt an den beiden Kollektoren der
Die Kollektoren der beiden Zusatztransistoren Transistoren Tl und Γ 3. Der in diesem Transistor
Tl, T3 sind miteinander verbunden und speisen ge- über dessen Emitter-Kollektor-Strecke fließende
meinsam den Regelverstärker V mit Strom. Hierbei Strom tritt aufgrund der stromspiegelnden Eigenführt
der erste Zusatztransistor Tl dem Regelver- schaft dieser Schaltung, gegebenenfalls mit einem
stärker einen um so höheren Strom zu, je größer der io Proportionalitätsfaktor, ebenso im Kollektorkreis der
im an den Ausgangsklemmen angeschlossenen Ver- Transistoren TS und Γ 9 auf, die mit ihren Basisbraucher
fließende Strom ist, während der zweite Zu- Emitter-Strecken der Basis-Emitter-Strecke des Transatztransistor
T 3 einen um so höheren Strom zu- sistors T 7 parallel geschaltet sind,
führt, je größer die Differenz zwischen der Eingangs- Der Regelverstärker besteht im Ausführungsbeispannung UE und der Ausgangsspannung UA ist. Der 15 spiel nach Fig.4 aus den Transistoren Γ11 und in der Serienregelschaltung nach der Erfindung flie- Γ12, die von derselben Leitungsart wie der Längsßende Querstrom richtet sich somit nach dem Strom- transistor T1 sind, und ist somit zweistufig. Die erste bedarf des angeschlossenen Verbrauchers. Stufe mit dem Transistor T11 wird an dessen Basis
führt, je größer die Differenz zwischen der Eingangs- Der Regelverstärker besteht im Ausführungsbeispannung UE und der Ausgangsspannung UA ist. Der 15 spiel nach Fig.4 aus den Transistoren Γ11 und in der Serienregelschaltung nach der Erfindung flie- Γ12, die von derselben Leitungsart wie der Längsßende Querstrom richtet sich somit nach dem Strom- transistor T1 sind, und ist somit zweistufig. Die erste bedarf des angeschlossenen Verbrauchers. Stufe mit dem Transistor T11 wird an dessen Basis
Anstatt den Emitter des zweiten Zusatztransistors über den Emitterfolgertransistor TlO vom Abgriff
T3 über den Widerstand R3 mit dem Emitter des 20 des Spannungsteilers Rl, Rl gesteuert, wobei der
Längstransistors T1 zu verbinden, kann der Emitter Transistor T10 von derselben Leitungsart wie die
des zweiten Zusatztransistors T 3 auch direkt mit Transistoren der Stromspiegelschaltung ist.
dem Emitter des ersten Zusatztransistors Tl verbun- Der Emitter des Transistors TIl der ersten Reden werden, wie es im Ausführungsbeispiel nach gelverstärkerstufe liegt am Pol der geregelten Aus-Fig. 3 gezeigt ist, oder er kann auch an einem Ab- 25 gangsspannung, ebenso wie der Kollektor des Emitgriff des Widerstandes R 4 angeschlossen werden. terfolgertransistors T10. Der Kollektor des Transi-
dem Emitter des ersten Zusatztransistors Tl verbun- Der Emitter des Transistors TIl der ersten Reden werden, wie es im Ausführungsbeispiel nach gelverstärkerstufe liegt am Pol der geregelten Aus-Fig. 3 gezeigt ist, oder er kann auch an einem Ab- 25 gangsspannung, ebenso wie der Kollektor des Emitgriff des Widerstandes R 4 angeschlossen werden. terfolgertransistors T10. Der Kollektor des Transi-
Die Fig.3 zeigt das Ausführungsbeispiel nach stors T12 der zweiten Regelverstärkerstufe liegt am
F i g. 2 mit einem zweistufigen Regelverstärker. Die- Schaltungsnullpunkt, an dem auch die Emitter der
ser besteht aus den Transistoren T 4 und T 5, die von Transistoren T 7, T 8, T 9 der Stromspiegelschaltung
zur Leitungsart des Längstransistors T1 komplemen- 30 angeschlossen sind. Der Kollektor des Transistors
tärer Leitungsart sind, also in F i g. 3 pnp-Transisto- T11 steuert die Basis des Transistors T12 und der
ren. Die Basis des Transistors T 4 der ersten Stufe Emitter des Transistors T12 die Basis des Längsliegt
am Abgriff des aus den Widerständen Rl und transistors Tl. Der Kollektor des Transistors T8
R 2 gebildeten Spannungsteilers, während die Basis speist die Basis des Transistors T12 und der Kollekdes
Transistors TS der zweiten Stufe galvanisch am 35 tor des Transistors T 9 die Basis des Transistors TIl
Kollektor des Transistors T 4 angeschlossen ist. Die mit einem von den beiden Zusatztransistoren T 2 und
beiden Emitter sind mit dem Schaltungsnullpunkt T 3 bestimmten Strom. Als interne Referenzspannung
verbunden, der mit dem positiven Pol der zu regeln- für den Regelverstärker wirkt im Ausführungsbeiden
Spannung identisch ist. Der Emitter des zweiten spiel nach F i g. 4 die Differenz der Basis-Emitter-Zusatztransistors
T 3 liegt, wie bereits oben erwähnt, 40 Schwellspannungen der Transistoren TlO und TIl.
am Emitter des ersten Zusatztransistors T 2 und so- Die Wirkungsweise der in F i g. 4 gezeigten Schalmit
über den Widerstand R 4 am Emitter des Längs- tung ist folgende: Es sei vorausgesetzt, daß an den
transistors T1. Selbstverständlich sind beim Ausfüh- Ausgangsklemmen ein Verbraucher angeschlossen ist
rungsbeispiel nach Fig.3 die beiden anderen bereits und dieser eingeschaltet ist. Wird nun die Eingangserwähnten
Möglichkeiten der Anschaltung des Emit- 45 spannung UE eingeschaltet, so wird der zweite Zuters
des zweiten Zusatztransistors T 3 ebenfalls mög- satztransistor T 3 von der Differenz zwischen Ausu'cn·
gangs- und Eingangsspannung angesteuert, so daß
Die Fig.4 zeigt das Ausfuhrungsbeispiel nach der sich entsprechend einstellende Kollektorstrom
Fig.2 mit einem ebenfalls zweistufigen Regelver- den Transistor T7 der Stromspiegelschaltung anstärker
und der Speisung dieses Regelverstärkers 50 steuern kann und damit die Transistoren TS, T 9
durch die beiden Zusatztransistoren T2 und T3 über und T12 geöffnet werden. Der Emitterstrom des
eine Stromspiegelschaltung. Unter Stromspiegelschal- Transistors T12 öffnet die Basis des Längstransiiung
wird dabei die bekannte Schaltung zurErzeugwig stOrs, so daß an die Last Strom fließen kann Durch
von einander gleichen oder proportionalen Strömen den dadurch erhöhten Spannungsabfall an der Basis-Το™ί?εη
§& dl* JiSfJ1P1 »^-Technik«, 55 Emitter-Strecke des Längstransistors Tl wird der
1973, Seite 313 und 314), bei der der Kollektor- erste Zusatztransistor T2 leitend und liefert einen
strom emesTransistors, dessen Basis mit dem KoHek- zusätzlichen Strom an die Sfromspieeelschaltunfe was
tor verbunden ist, den Kollektorstrom weiterer zu- wiederum dazu führt, daß der Regelverstarker emea
geordneter Transistoren bestimmt, deren Basis-Emit- erhöhten Basisstrom dem Längstransistor Tl mter-Strecke
der Basis-Emitter-Strecke des erstgenann- 60 führt. Je nach Größe des fan Verbraucher fließenden
ten Transistors jewels parallel geschaltet ist In mo- Stromes wird also der dem Regelverstärker züge*
einem MaIt&oBt*tortrans^tor, wie er auch für als steuert, währJd'der'voTrasatzö^Sor Γ3 Jm.
Ersatz hochohmiger Widerstände dienende Konstant- Regelverstärker zogefüfarte sironfwS aößer ist,
ΪΓΊΏ1 ^αί^^^&^Τ^Ι^*13^' *5 ie höher die Djft*enz zwischen '
Journal of Solid-state Oremts«, Apni 1972, Seite gangsspannung wird.
fen AasfBaraagsbeispiel nach Fig.4 besteht die Differenz kleinVU dfe^Basis-E^ttei^diweöspaii-
h 901
nung des zweiten Zusatztransistors Γ 3 ist, so daß
dieser keinen speisenden Strom mehr liefert. Dies ist jedoch nicht nachteilig, da der Zusatztransistor T 3
auf jeden Fall im Einschaltmoment seine Funktion immer erfüllt.
In Fig.5 ist das Prinzip eines zweiten Ausführungsbeispiels
der Erfindung gezeigt, bei der der zweite Zusatztransistor ein zur Leitungsart des Längstransistors
Π komplementärer Transistor Γ 3' ist, dessen Kollektor an der Basis des Längstransistors
liegt, dessen Basis über den Basiswiderstand R 3' mit dem Emitter des Längstransistors verbunden ist und
dessen Emitter den Regelverstärker V mit Strom speist. Der erste Zusatztransistor T 2 ist dagegen in
der gleichen Weise geschaltet wie beim ersten Ausführungsbeispiel nach den F i g. 2 bis 4.
In F i g. 6 ist eine entsprechend dem Prinzip von F i g. 5 aufgebaute Serienregelschaltung gezeigt, bei
der der Regelverstärker V dreistufig ist, wobei die zweite Stufe aus einem unsymmetrischen Differenzverstärker
besteht und der Regelverstärker wiederum von einer Stromspiegelschaltung gespeist wird. Der
Regelverstärker besteht aus der ersten Stufe mit dem Transistor TU, der zweiten Stufe mit dem unsymmetrischen
Differenzverstärker der Transistoren Γ12, T13 und T14 und aus der dritten Stufe mit
dem Transistor T 5, der von zur Leitungsart des Längstransistors T1 komplementärer Leitungsart ist,
während die Transistoren Γ11, T12, T13, T14 von
derselben Leitungsart wie der Längstransistor Tl sind.
Die Basis des Transistors T11 wird wiederum von
dem Emitterfolgertransistor T10 wie bei F i g. 4 angesteuert.
Der Kollektor des Transistors T11 steuert die Basis des Transistors T12, dessen Emitter zusammen
mit dem Emitter des Transistors 7Ί3 vom dritten Zusatztransistor Γ14 gesteuert wird, wobei
die Kollektor-Emitter-Strecke dieses Transistors von den beiden Emittern über den Widerstand R 5 zum
Emitter des Längstransistors Tl führt. Die Basis
des dritten Zusatztransistors Γ14 liegt an der Basis
des Längstransistors Tl, an der Basis des ersten Zusatztransistors
T 2 und am Kollektor des zweiten Zusatztransistors T 3'. Der Kollektor des Transistors
T13 liegt am Schaltungsnullpunkt, während der Kollektor
des Transistors T12 die Basis des Transistors
TS steuert, dessen Emitter am Schaltungsnullpunkt
und dessen Kollektor an der Basis des Längstransistors Γ1 liegt.
Der aus den Transistoren T12 und T13 gebildete
Differenzverstärker ist somit ein unsymmetrischer Differenzverstärker, da lediglich in seiner einen
Hälfte ein Signal abgenommen wird und auch nur diese Hälfte mit einem Kollektorwiderstand (Transistor
TS) versehen ist
Die Transistoren TT, T % und T 9 der Stromspie
gelschaltung sind in gleicher Weise geschaltet wie in Ausführungsbeispiel nach F i g. 4, d. h., die Basis de
Transistors Tl ist mit (Jessen Kollektor verbunden
die Basis-Emitter-Strecken der Transistoren TS un< T 9 sind der Basis-Emitter-Strecke des Transistor
Tl parallel geschaltet, der Kollektor des Transistor TS speist die Basis des Transistors T12 und de
Kollektor des Transistors T 9 die Basis des Transi
ίο stors Γ11 mit Strom. Der zweite Zusatztransisto
T 3' dagegen speist die Basis des Längstransistors T ] direkt mit Strom.
Wie eine anhand der F i g. 6 realisierte Schaltunj
gezeigt hat, ist es aus Gründen der Schwingsicherhei wünschenswert, daß der Transistor TS keine zu höh«
Stromverstärkung aufweist. Es kann daher zweck mäßig sein, diesem Transistor einen zweiten Kollek
tor zuzuordnen, der mit dessen Basis verbunden wird wie dies in F i g. 6 gestrichelt eingezeichnet ist. Fer-
so ner kann es erforderlich sein, der Basis-Emitter-Strecke
des Zusatztransistors T 3' zur Unterdrükkung von Schwingneigung den Kondensator C parallel
zu schalten, wie dies in Fig. 6 ebenfalls gestricheil eingezeichnet ist. Auch kann der Spannungsteile]
Al, R2 über eine Flußdiode am Schaltungsnullpunkt
angeschlossen sein.
Es ist in Weiterbildung der Erfindung auch möglich, die Zusatztransistoren Tl, T3, 73', T14 mil
mindestens einem weiteren Kollektor zu versehen und über diesen Kollektor eine andere als die vom
ersten jeweiligen Kollektor mit Strom gespeiste Stufe des Regelverstärkers V direkt oder über eine Stromspiegelschaltung
mit Strom zu speisen. Auch können z. B. im Falle der Fig.3 die Zusatztransistoren Tl
und Γ 3 zu einem einzigen Transistor mit zwei Kollektoren zusammengefaßt werden, deren einer den
Regelverstärker V direkt und deren anderer ihn übei eine Stromspiegelschaltung steuert. Auch in F i g. 2
kann diese Vereinigung der Zusatztransistoren Γ 2, T 3 vorgenommen werden.
Aufgrund des der Erfindung zugrunde liegenden Prinzips der in Abhängigkeit vom Laststrom und der
Eingangs-Ausgangsspannungs-Differenz gesteuerten Stromspeisung lassen sich Serienregelschaltungen
realisieren, deren Eigenstromverbrauch bei abgeschalteter Last äußerst niedrig ist und z. B. im Bereich
von einigen 100 Nano-Ampere liegt. Aufgrund dieser vorteilhaften Eigenschaft der erfindungsgemäßen
Serienregelschaltung kann diese bei monolithischer Integrierung zusammen mit einer billigen, aber
nicht spannungskonstanten Trockenbatterie im selben Gehäuse untergebracht werden. Dadurch können
sich weitere Vorteile dahingehend ergeben, daß der für eine andernfalls größervolumige Batterie vorgesehene
Raum anderweitig genutzt werden kann.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
' 703610/277
Claims (13)
1. Monolithisch integrierbare Serienregelschaltung zum Erzeugen einer konstanten, insbesondere
in der Größenordnung von 1 V liegenden, geregelten Ausgangsspannung aus einer schwankenden
Eingangsspannung, insbesondere aus der Spannung von Trockenbatterien, als Speisespannung
eines zeitweise eingeschalteten Verbrauchers, wobei der Emitter eines Längstransistors
mit einer Eingangsklemme und dessen Kollektor mit einer Ausgangsklemme der Serienregelschaltung
verbunden ist und dessen Basisstrom von »5 einem Regelverstärker durch Vergleich eines direkt
oder über einen Emitterfolger an einem ohmsehen Spannungsteiler abgegriffenen Teiles der
geregelten Ausgangsspannung mit einer Referenzspannung im Sinne der Konstanthaltung der zo
Ausgangsspannung gesteuert wird, dadurch
gekennzeichnet, daß an die Basis des Längstransistors (7"I) die Basis eines ersten Zusatztransistors
(T 2) der Leitungsart des Längstransistors angeschlossen ist, daß der Emitter des
ersten Zusatztransistors über einen Widerstand (R 4) mit dem Emitter des Längstransistors verbunden
ist, daß der Kollektor des ersten Zusatztransistors direkt oder über eine Stromspiegelschaltung
mindestens eine Stufe des Regelverstärkers (V) mit Strom speist, daß die Basis-Emitter-Strecke
eines zweiten Zusatztransistors (T 3, Γ 3') über einen Widerstand (R 3, R 3') der
Kollektor-Emitter-Strecke des Längstransistors parallel geschaltet ist und daß der Kollektor des
zweiten Zusatztransistors direkt oder über eine Stromspiegelschaltung mindestens eine Stufe des
Regelverstärkers oder die Basis des Längstransistors mit Strom speist.
2. Serienregelschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Zusatztransistor
(Tl) den Regelverstärker (V) mit um so
höherem Strom speist, je größer der Verbraucherstrom ist, und daß der zweite Zusatztransistor
(T 3, T 3') den Regelverstärker mit um so höherem Strom speist, je größer die Differenz
zwischen Eingangsspannung (U E) und Ausgangsspannung
(U A) ist.
3. Serienregelschaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite
Zusatztransistor (T 3) von derselben Leitungsart ist und über einen Emitterwiderstand (R 3) an
dessen Emitter liegt.
4. Serienregelschaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Regelverstärker
(V) mindestens zweistufig ist und mindestens zwei in Kaskade geschaltete Transistoren enthält
und daß der erste und zweite Zusatztransistor (T 2, T 3) die Basis des Transistors der letzten
Stufe direkt mit Strom speisen.
5. Serienregelschaltung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Regelverstärker
aus zwei in Kaskade geschalteten Transistoren (Γ4, Γ 5) von zur Leitungsart des Längstransistors
(Tl) komplementärer Leitungsart besteht (F ig. 3).
6. Serienregelschaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Regelverstärker
zweistufig ist und aus zwei in Kaskade geschalte ten Transistoren (TU, 7" 12}'von derselben Leitungsart
wie der Längstransistor (Tl) besteht daß der Eingang des Regelverstärkers über einer
Emitterfolgertransistor (TlO) von zur Leitungsart des Längstransistors komplementärer Leitungsart
am Abgriff des Spannungsteilers (Rl R 2) liegt und daß die Basen der beiden Transistoren
des Regelverstärkers über eine Stromspiegelschaltung (T 7, T 8, Γ 9) mit Strom gespeist
sind (F i g. 4).
7. Serienregelschaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite
Zusatztransistor (T 3') von zur Leitungsart des Längstransistors (Γ1) komplementärer Leitungsart ist und über einen Basiswiderstand (R 3') an
dessen Emitter liegt (Fi g. 5).
8. Serienregelschaltung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Regelverstärker
dreistufig mit einer unsymmetrischen Differenzverstärkerstufe (T 12, TU) als zweite Stufe ist,
daß der Eingang des Regelverstärkers über einen Emitterfolgertransistor (TlO) von zur Leitungsart des Längstransistors (7"I) komplementärer
Leitungsart mit dem Abgriff des Spannungsteilers (R 1, R 2) verbunden ist, daß die dritte Stufe
des Regelverstärkers ebenfalls aus einem komplementären Transistor (T 5) besteht, daß als gemeinsame
Emitterstromquelle der unsymmetrischen Differenzverstärkerstufe ein dritter Zusatztransistor
(7Ί4) dient, der die beiden Emitter über seinen Kollektor mit um so höherem Strom
speist, je größer der Verbraucherstrom ist, und dessen Basis an der Basis des Längstransistors
(T 1) und dessen Emitter über einen Widerstand (R S) am Emitter des Längstransistors angeschlossen
ist, und daß die Basis des Transistors (TU) der ersten Stufe des Regelverstärkers
und die Basis des an seinem Ausgang mit der dritten Stufe verbundenen Differenzverstärkertransistors
(7Ί2) über eine Stromspiegelschaltung (Tl, TS, T9) mit Strom gespeist ist
(F ig. 6).
9. Serienregelschaltung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Transistor (TS)
der dritten Stufe des Rege'Verstärkers einen zweiten
Kollektor aufweist, der mit dessen Basis verbunden ist.
10. Serienregelschaltung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Basis-Emitter-Strecke
des zweiten Zusatztransistors (T 3') ein Kondensator (C) parallel geschaltet ist.
11. Serienregelschaltung nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß
der Spannungsteiler (R 1, R 2) über eine Flußdiode mit dem Schaltungsnullpunkt verbunden
ist.
12. Serienregelschaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß
mindestens einer der Zusatztransistoren (T 2, T 3, T 3', T14) mindestens einen weiteren Kollektor
aufweist, der eine andere als die vom ersten Kollektor gespeiste Stufe des Regelverstärkers (V)
direkt oder über eine Stromspiegelschaltung mit Strom speist.
13. Monolithisch integrierte Serienregelschaltung zur Regelung der Nennspannung einer Trokkenbatterie
nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß die integrierte Schaltung zusammen mit der Trockenbatterie in
einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht ist.
Die Erfindung beschäftigt sich mit einem Problem, das bei batteriebetriebenen Geräten mit einer Serienregelschaltung
dann auftritt, wenn ein nur zeitweise eingeschalteter Verbraucher an diese angeschlossen
ist. Dhse Art der Spannungsversorgung tritt beispielsweise bei elektronischen Uhren, Personenruf-3inpfängern,
Filmkameras oder Warnanlagen auf.
Sofern diese Geräte eine möglichst konstante Versorgungsspannung benötigen, werden sie aus Silberoxyd-
oder Quecksilberbatterien betrieben, deren Spannungskonstanz jedoch in vielen Fällen noch
nicht ausreicht. Außerdem gibt es diese Batterien in gleicher Bauform mit unterschiedlicher Nennspannung,
so daß der Benutzer leicht versehentlich einen weniger geeigneten Batterietyp in sein Gerät ein- ao
setzen kann. Daher besteht Bedarf an einer Serienregelschaltung, die eine von der Batteriespannung
unabhängige Ausgangsspannung liefert und selbst, insbesondere bei unbelastetem Ausgang, nur vemachlässigbar
wenig Strom verbraucht.
Das bedeutet beispielsweise bei einer Serienregelschaltung für Armbanduhren, deren elektromechanischer
Wandler durch Impulsströme von 1 mA, 10 ms Dauer und 1 Hz Folgefrequenz mit einem
mittleren Strom von 10 μΑ betrieben wird, daß die Eigenstromaufnahme der unbelasteten Serienregelschaltung
kleiner als 1 μΑ sein sollte.
Bei Filmkameras tritt dieses Problem ebenfalls auf, da dort der Fotowiderstand und der Stellmotor für
die belichtungsabhängige Einstellung der Blende oder ein Belichtungsanzeigeinstrument nur zeitweise in
Betrieb sind, so daß in den Benutzungspausen die Serienregelschaltung ebenfalls sehr wenig Eigenstromverbrauch
aufweisen muß.
Bi Personenrufempfangern ist das Empfangsteil
zwar ständig eingeschaltet, jedoch werden die Rufsignale, beispielsweise eine Blinklampe oder ein Summer,
nur bei Einfall eines entsprechenden Eingangssignals abgegeben, so daß während der Rufpausen
die Serienregelschaltung ebenfalls möglichst wenig Eigenstronv'erbrauch aufweisen sollte.
Integrierte Serienregelschaltungen sind aus der Zeitschrift »Internationale Elektronische Rundschau»,
1972, Seite 89 bis 93, insbesondere Bild 10 auf Seite 92, und aus der DT-OS 22 41 670 bekannt.
Zur Einstellung von in der Schaltung fließenden Strömen und zur Vermeidung hochohmigcr Widerstände
enthält die aus der genannten Zeitschrift bekannte Serienregelschaltung Konstantstromquellen.
Beide bekannten Serienregelschaltungen enthalten jedoch eine ganze Reihe an der Eingangsspannung oder
der Ausgangsspannung angeschlossene Querzweige, die entsprechende Querströme führen Der Gesamtquerstrom
dieser Anordnung ist daher schon wesentlich größer als der einer üblichen einfachen Serienregelschaltung,
von der die Erfindung ausgeht und deren Aufbau in F i g. 1 schematisch dargestellt ist.
Der dort gezeigte Längstransistor T1 liegt mit seinem
Emitter an der Eingangsklemme für die schwankende Eingangsspannung UE und mit seinem Kollektor an
der Klemme für die geregelte Ausgangsspannung UA.
Die Basis des Längstransistors Tl wird im Sinne der Konstanthaltung der Ausgangsspannung UA
durch Vergleich eines an dem ohmschen Spannungsteiler Rl, Rl abgegriffenen Teiles der geregelten
Ausgangsspannung mit einer Referenzspannung vom Rgelverstärker V gesteuert. Die Referenzspanaungsquelle
ist in F i g. 1 nicht gesondert gezeichnet, da sie im Regelverstärker V meist als Basis-Emitter-Schwellspannung
eines Transistors enthalten ist.
Der Eigenstromverbrauch der ausgangsseitig unbelasteten Serienregelschaltung setzt sich im wesentlichen
aus dem im Spannungsteiler Rl, R2 fließenden Strom /1 und aus den im Regelverstärker fließenden
Strömen Il und /3 zusammen. Um den Strom /1 möglichst klein zu halten, muß man die
Spannungsteilerwiderstände Rl und Rl möglichst groß machen. Da aber über einen der beiden Widerstände
der toleranzbehaftete Eingangsstrom des Regelverstärkers fließt und damit das Teilerverhältnis
beeinflußt, dürfen die Widerstände je nach den Toleranzforderungen an die geregelte Ausgangsspannung
einen Höchstwert nicht überschreiten. Außerdem beanspruchen bei einer integrierten Schaltung hochohmige
Widerstände sehr viel Kristallfläche. Die Größe der Ströme / 2 und / 3 wird dadurch bestimmt,
daß der Regelverstärker bei belasteter Serienregelschaltung genügend Basisstrom für den Längstransistor
Tl liefern muß. Ihr Minimalwert wird durch
die realisierbaren Stromverstärkungen und Widerstandswerte begrenzt.
Die Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, eine monolithisch integrierbare Serienregelschaltung
zum Erzeugen einer konstanten, insbesondere in der Größenordnung von 1 V liegenden, geregelten Ausgangsspannung
aus einer schwankenden Eingangsspannung, insbesondere aus der Spannung von Trockenbatterien, als Speisespannung eines zeitweise
eingeschalteten Verbrauchers anzugeben, deren Querstrom bei nichteingeschaltetem Verbraucher möglichsi
klein, insbesondere kleiner als 0,5 μΑ sein soll. Diese Aufgabe wird von der im Anspruch 1 angegebener
Erfindung gelöst. Die Erfinder gehen dabei von dei Erkenntnis aus, den Regelverstärker nur dann mil
Strom üu speisen, wenn der Verbraucher aus der geregelten
Spannungsquelle Strom entnimmt, und ihr gewissermaßen in den Strompausen zu »sperren«
Dadurch wird der Eigenstromverbrauch der Serienregelschaltung drastisch gesenkt.
Weiterbildungen und Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteranspnichen gekennzeichnei
und werden zusammen mit der Erfindung anhand dei in der Zeichnung dargestellten weiteren F i g. 2 bis f
erläutert.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732339150 DE2339150C3 (de) | 1973-08-02 | Monolithisch integrierbare Serienregelschaltung | |
| US483486A US3927335A (en) | 1973-08-02 | 1974-06-27 | Monolithic integrable series stabilization circuit |
| GB3286974A GB1434170A (en) | 1973-08-02 | 1974-07-25 | Voltage stabilization circuit |
| FR7426886A FR2239718B3 (de) | 1973-08-02 | 1974-08-02 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732339150 DE2339150C3 (de) | 1973-08-02 | Monolithisch integrierbare Serienregelschaltung |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2339150A1 DE2339150A1 (de) | 1975-02-20 |
| DE2339150B2 DE2339150B2 (de) | 1976-07-15 |
| DE2339150C3 true DE2339150C3 (de) | 1977-03-10 |
Family
ID=
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