DE2338125A1 - Fluessigkeitsfalle und -sammler, insbesondere zum schutz des kompressors in einer kuehlanlage - Google Patents
Fluessigkeitsfalle und -sammler, insbesondere zum schutz des kompressors in einer kuehlanlageInfo
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Description
Flüssigkeitsfalle und -sammler, insbesondere zum Schutz des Kompressors in einer Kühlanlage
Die Erfindung bezieht sich auf eine Flüssigkeitsfalle und einen Flüssigkeitssammler, insbesondere zum Schutz des
Kompressors in einer Kühlanlage, wozu sie zwischen dem Kompressor und dem Verdampfer angeordnet wird.
Eine derartige Flüssigkeitsfalle und ein Flüssigkeitssammler .sollen sowohl den Kompressor schützen, als auch
einen minimalen Druckabfall in der Anlage hervorrufen · sowie ein leichtes Entfernen von angesammeltem öl und/oder
flüssigem Kühlmittel ermöglichen.
Dies wird erfindungsgemäß mit einer Flüssigkeitsfalle und
einem Flüssigkeitssammler erreicht durch eine Sammelkammer mit am oberen Ende vorgesehenen Einlaß- und Auslaßöffnungen,
die mit dem Verdampfer bzw. dem Kompressor verbindbar sind, sowie durch ein senkrecht in der Kammer
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angeordnetes J-förmiges Rohr, dessen langer Schenkel
mit der Auslaßöffnung verbunden ist und dessen kurzer Schenkel sich wesentlich über den Boden der Kammer
nach oben erstreckt und in der Senkrechten mit der Einlaßöffnung fluchtet.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Ausführungsbeispiele zeigenden Figuren näher erläutert.
Figur 1 zeigt schematisch eine Kühlanlage mit flüssigem
Kühlmittel.
Figur 2 zeigt vergrößert einen Schnitt durch die erfindungsgemäße Flüssigkeitsfalle und den Flüssigkeitssammler.
Figur 3 zeigt vergrößert im Schnitt ein Anschlußstück für die Vorbindung des Einlasses des J-förmigen Rohres mit
dem Auslaß des Sammlers.
Figur 4 zeigt einen Schnitt entlang der Linie 4-4 aus Figur 3.
Figur 5 zeigt vergrößert in einem Schnitt Einzelheiten eines Auslaßöffnungsanschlusses.
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Figuren 6 bis 8 zeigen erfindungsgemaße Abwandlungen des
J-förmigen Rohres.
Figur 1 zeigt schematisch eine mit Flüssigkeit arbeitende Kühlanlage, bei der ein Sammler Io ein zylindrisches
Gehäuse 12 aufweist, das einen Deckel 14 und einen Boden hat. Zum Anschluß an die Anlage ist ein Einlaß 18 und
ein Auslaß 2o vorgesehen. Die Anlage enthält, wie bei derartigen Anlagen üblich, einen Verdampfer 22 und einen
Kompressor 24, zwischen denen der Sammler Io angeordnet
ist. Ferner v/eist die Anlage einen Kondensator 26 auf. Der Einlaß 18 ist über eine Leitung 28 an den Verdampfer
angeschlossen, während zwischen dem Sammler und dem Kompressor 24 eine Leitung 3o und zwischen dem Kompressor
24 und dem Kondensator 26 eine Leitung 32 verläuft. Eine weitere Leitung 34 verbindet Kondensator 26 und Verdampfer
22.
Der in Figur 2 dargestellte Sammler weist einenDeckel 14 auf, in dem ein Einlaßanschluß 18 und ein Auslaßanschluß
angeordnet ist und der einen Befestigungsstutzen 36 zum
aufweist
Einsatz einer Bleisicherung 38/ die in. Brandfall eine Druckentlastung
ermöglicht. Das zylindrische Gehäusel2 und der Boden 16 bilden die Sammlerkammer. Ein Gewindeansatz
kann mit entsprechenden Halterungen verbunden werden und trägt eine entfernbare Gewindeschutzkappe 42. Im Inneren
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des Gehäuses ist ein J-förmiges Rohr 44 mittels einer
unteren Halterung 46 befestigt und zentrisch im Auslaßanschluß 22 angeordnet. Hierbei handelt es sich
ebenso um ein wesentliches Merkmal wie bei der Ausrichtung der Öffnung 48 des J-förmigen Rohres auf die
Mitte des Einlaßanschlusses 18. Nahe des untersten Punktes des J-förmigen Rohres befindet sich eine kleine
Öffnung 5o zur Kontrolle des Rüchflusses von kleinen öl- und/oder Kühlflüssigkeitsmengen. Die Ausrichtung
der Öffnung des J-förmigen Rohres auf den Einlaß ermöglicht einen minimalen Druckabfall, während gleichzeitig
der Kompressor geschützt wird.
Es sei die Wirkung des Sammlers betrachtet, wenn Kühlmitteldampf, der eine gewisse Menge flüssigen Kühlmittels
und öl enthält, sich durch die Saugleitung nach untenbewegt und durch den Einlaßanschluß 18 in den
Sammler eintritt. Beim plötzlichen Eintritt des Gases in die große Kammer des Sammlers kann sich dieses sehr
schnell ausdehnen, wodurch Gas und Flüssigkeit über den gesamten Querschnitt des Sammlerdurchmessers dispergieren,
was einige Flüssigkeit in den gasförmigen Zustand übergehen läßt. Versuche bei vollständig überflutetetem
Verdampfer ergaben, daß das Gas und die Flüssigkeit wie mit der nahezu geschlossenen Düse eines Gartenschlauches
in den Sammler gesprüht werden. Der verhältnismäßig große
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Abstand zwischen dem Einlaßanschluß 18 des Sammlers und der öffnung 48 des J-förmigen Rohres ermöglich tjein
Versprühen des eintretenden Gases sowie der Flüssigkeit über einen sehr großen.Querschnitt, wodurch die eintretende Flüssigkeit einen wesentlich geringeren Querschnittsbereich einnimmt. Da die Querschnittsfläche der Sammlerkammer wesentlich größer ist als der Öffnungsquerschnitt des J-förmigen Rohres, trifft nur ein extrem kleiner Prozentsatz des flüssigen Kühlmittels in die
öffnung des Rohres und wird zum Kompressor zurückgeführt. Es ist möglich, daß einige Tropfen sich direkt
abwärts bewegen und über den vom J-förmigen Rohr gebildeten Durchlaß zurückgeführt werden. Unabhängig von der Form
des Sammlers kann es sich dabei jedoch immer nur um einen geringen Prozentsatz der zum Kompressor zurückkehrenden Flüssigkeit handeln. Eine vollständige Unterbrechung· der Rückführung der Flüssigkeit zu einem Kompressor ist mit einem heute bekannten Sammler nicht möglich und auch an sich nicht erwünscht, da die meisten Kompressorhersteller ihre Anlagen so ausgelegt haben, daß diese durchschnittliche Mengen von zurückkehrendem flüssigen Kühlmittel
verarbeiten können.
Versprühen des eintretenden Gases sowie der Flüssigkeit über einen sehr großen.Querschnitt, wodurch die eintretende Flüssigkeit einen wesentlich geringeren Querschnittsbereich einnimmt. Da die Querschnittsfläche der Sammlerkammer wesentlich größer ist als der Öffnungsquerschnitt des J-förmigen Rohres, trifft nur ein extrem kleiner Prozentsatz des flüssigen Kühlmittels in die
öffnung des Rohres und wird zum Kompressor zurückgeführt. Es ist möglich, daß einige Tropfen sich direkt
abwärts bewegen und über den vom J-förmigen Rohr gebildeten Durchlaß zurückgeführt werden. Unabhängig von der Form
des Sammlers kann es sich dabei jedoch immer nur um einen geringen Prozentsatz der zum Kompressor zurückkehrenden Flüssigkeit handeln. Eine vollständige Unterbrechung· der Rückführung der Flüssigkeit zu einem Kompressor ist mit einem heute bekannten Sammler nicht möglich und auch an sich nicht erwünscht, da die meisten Kompressorhersteller ihre Anlagen so ausgelegt haben, daß diese durchschnittliche Mengen von zurückkehrendem flüssigen Kühlmittel
verarbeiten können.
Ebenso wie die eintretende Flüssigkeit expandiert auch
das in die Kammer gelangende Gas. Da jedoch keine Sperrung oder Umleitung des Gasstromes erfolgt, kann dieser ohne
das in die Kammer gelangende Gas. Da jedoch keine Sperrung oder Umleitung des Gasstromes erfolgt, kann dieser ohne
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weiteres zur öffnung 48 des J-förmigen Rohres gelangen,
wo er vor dem Austritt eine einzige Richtungsänderung entlang dieses Rohres durchführen muß. Bisher bekannte
Sammlerformen mit unterschiedlichsten Umleitungen und Richtungsänderungen führten infolge der mit den Richtungsänderungen eines Fluides verbundenen Verlusten an kinetischer
Energie zu hohen Druckabfällen. Durch die erdingungsgemäße Ausgestaltung wird der Verlust der kinetischen
Energie des zurückkehrenden Kühlmitteldampfes und damit auch der gesamte Druckabfall über dem Sammler
auf ein Minimum verringert, wodurch wiederum die Kapazitätsverluste der Anlage verringert werden.
Mittels der Erfindung wird außerdem eine sichere Entfernung
von angesammeltem öl und/oder flüssigem Kühlmittel aus der Kammer möglich. In den Figuren 2 und 3
sind typische Einzelheiten des J-förmigen Rohres 44 mit der Flüssigkeitsrückführöffnung 5o und dem Auslaßende
52 gezeigt, wobei das Auslaßende bei 54 auf einen bestimmten Durchmesser aufgeweitet ist. Wie außerdem
den Figuren 3 und 4 zu entnehmen ist, hat der Auslaßanschluß 2o vier nach innen gerichtete Nasen 56, wobei
in diesem Fall zwar vier Nasen gezeigt sind, jedoch zur zentrischen Anordnung des Auslaßteils des J-förmigen
Rohres im Auslaßanschluß mindestens drei Nasen erforderlich sind. Man erkennt, daß der durch die Höhe der Nasen 56
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gebildete Durchmesser einen Festsitz mit dem Auslaßende
54 des J-förmigen Rohres bewirkt, wenn diese beiden entsprechend Figur 3 aneinander angepaßt sind. Dadurch
wird eine starre Halterung des oberen Endes des J-förmigen Rohres erzielt, wenn dieses innerhalb des Sammlers
befestigt ist. Außerdem stellt der Querschnittsbereich zwischen dem äußeren Umfang des Rohres 54 und dem
inneren Umfang des Auslaßanschlusses 2o sowie den Nasen, der durch den punktierten Bereich 58 bezeichnet ist,
eine vorbestimmte öffnung für austretendes Gas dar, was später erklärt werden wird.
Wird flüssiges Kühlmittel oder öl in die Sammlerkammer
"gesprüht", so trifft der überwiegende Teil der Tröpfchen
entweder auf die Sammlerinnenwände und läuft an ihnen herab oder fällt ohne zu schaden auf den Boden, wo
sich die Flüssigkeit sammelt. Setzt sich dieser Betrxeb über eine längere Zeitspanne fort, so steigt der Flüssigkeitsspiegel
bis zu einem Punkt eben unterhalb der Flüssigkeitsrückführöffnung 5o. Dann erzeugt der durch das
J-förmige Rohr zurückströmende Dampf infolge seiner hohen Strömungsgeschwindigkeit an der öffnung einen Bereich
geringen Druckesf und es wird Flüssigkeit angesaugt, durch
die öffnung befördert und mit dem Gas zurückbewegt. Die kleine öffnung der Bohrung dient als Meßöffnung, die den
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Flüssigkeitsstrom in das J-förmige Rohr und zuniKompressor
begrenzt.
Während die Bohrung so ausgebildet sein kann, daß sie während des Betriebs der Anlage den Eintritt von zu
großen Flüssigkeitsmengen in das J-förmige Rohr sicher verhindert, kann sie bei Stillstand der Anlage,wenn kein
Dampf durch das J-förmige Rohr strömt, nicht das Eintreten von Öl und flüssigem Kühlmittel in dieses Rohr
verhindern. Wenn der Flüssigkeitsspiegel im Sammler über das Knie des J-förmigen Rohres steigt, dann kann ausreichend
Flüssigkeit über die Bohrung in das Rohr gelangen, um dessen Boden vollständig zu füllen. Dieser
Zustand ergibt sich sehr häufig und muß berücksichtigt werden. Wenn das Rohr der einzige Weg für das zum Kompressor
zurückkehrende Gas wäre, dann würde durch den gefüllten: . unteren Bereich des Rohres ein Schub eingeschlossener
Flüssigkeit auf einmal zurückgeführt werden, was möglicherweise Schaden am Kompressor hervorrufen
würde.
Bisher bekannte Sammler wiesen kleine Belüftungsöffnungen nahe dem oberen Ende der ölrückführrohre auf, um
einen Nebenschluß für das Gas zu bilden, wenn das ölrückführrohr gesperrt und durch den Flüssigkeitsspiegel
abgedichtet war, wie dies vorstehend beschrieben wurde. Der Grund dafür besteht in einem Druckausgleich in der
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ganzen Anlage, wenn diese für längere Zeit zum Stillstand kommt, wobei dann das Kühlmittel kondensiert und in der
Kammer gesammelt wird. Dadurch ergibt sich ein verhältnismäßig hoher Sättigungsdruck des Kühlmittels an der
Ansaugseite, also auch im Sammler. Unmittelbar nach Wiederanlaufen des Kompressors wird die Ansaugleitung auf einen
erheblich niedrigeren Druck heruntergepumpt. Infolge der in dem ölrückführrohr eingeschlossenen Flüssigkeit bleibt
der Druck in Strömungsrichtung vor dem Sammler im wesentlichen gleich, also hoch, während der Druck stromabwärts
erheblich verringert wird. Wäre keine eine innere Verbindung bildende Belüftungsöffnung zwischen dem Einlaß-
und dem Auslaßanschluß vorhanden, so könnte der hohe Druck hinter der Flüssigkeitsansammlung die Flüssigkeit in einem
Schub zum Kompressor befördern. Eine Belüftungsöffnung bildet eine Verbindung zwischen der auf hohem Druck,
liegenden Seite und dem auf niedrigen Druck liegenden Rohranschluß und erzeugt dadurch einen zeitweisen Nebenschluß
über dem ölrückführrohr für das unter hohem Druck stehende Gas, bis der hohe Druck durch die Pumpwirkung des Kompressors
abgebaut ist. Bei einigen bisherigen Anordnungen konnten unter gewissen Bedingungen keine ausreichenden
Gasmengen fließen, um den Druckunterschied auszugleichen. Dadurch wurde ein Teil der Flüssigkeit im Rohr stromabwärts
gepreßt, um zeitweise Platz für das unter hohem Druck stehende Gas zu schaffen.
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io
Durch die Befestigung des J-förmigen Rohres am Auslaßanschluß (Figur 3) wird eine Einstellung der Größe der
Belüftung in Abhängigkeit von den übrigen Konstruktionswerten möglich. Um eine zuverlässige Belüftung zu
erreichen, sollte der Querschnittsbereich· des Nebenschlusses eine Größe von 5 bis 5o% des gesamtenjQuerschnittes
der Saugleitung haben, wobei der wirklich gewählte Nebenschlußquerschnitt von vielen unterschiedlichen
Betriebsbedingungen abhängt. Es wird darauf hingewiesen, daß es eine Anzahl von Möglichkeiten· zur Ausbildung eines
geeigneten Belüftungsquerschnittes gibt. Ein wesentliches Merkmal besteht darin, daß eine sichere Belüftung unter
minimaler Störung des Gasstroms sowohl während des Belüftens als insbesondere auch während des normalen Betriebes
erreicht wird, so daß der Druckabfall sehr gering ist. Der Bereich kann selbstverständlich auf die gewünschten
optimalen Bedingungen bei richtiger Anpassung des Außendurchmessers 54 des J-förmigen Rohres bezüglich der inneren
Querschnittsflächen des Anschlusses 2o und der Höhe der Nasen oder Vorsprünge eingestellt werden.
Ein weiteres Merkmal dieser Anordnung des Auslaßanschlusses besteht in einem stromlinienförmigen Abschnitt, der eine
Venturi-Wirkung am Auslaßanschluß hervorruft, wie dies in der US-PS 3 483 714 erwähnt ist. Diese Venturi-Wirkung
entsteht bei Beschleunigung des durch den Sammler fließenden
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Kühlmitteldampfes in dem Bereich geringeren Querschnittes, der durch den punktierten Bereich 58 dargestellt ist.
Durch das mit hoher Geschwindigkeit strömende Gas entsteht am Auslaß 52 des J-förmigen Rohres ein Bereich
geringen Druckes, der eine Verdampfung von Kühlmittelflüssigkeit im Rohr fördert und die Entfernung von öl
und/oder flüssigem Kühlmittel unterstützt, indem die Flüssigkeit durch Pumpwirkung nach oben durch das Rohr
gedrückt wird. Durch die stromlinienförmige Ausbildung des Venturi-Bereiches wird ein wirksameres Pumpen
erreicht, ohne daß erhöhte Verluste an kinetischer Energie entstehen, so daß die Kapazitätsverluste der Anlage
verringert werden. Eine gute Venturi-Wirkung hängt vom Querschnittsbereich ab, durch den das beschleunigte Gas
strömen muß. Daher ist eine richtige Dimensionierung und Formung der Venturi-Verengung ebenfalls erforderlich.
Dies läßt sich wiederum durch den Aufbau des Auslaßanschlusses und des J-förmi-gen Rohres erreichen. Man erkennt,
daß eine optimale Anpassung erforderlich'ist und daß bei dem erfindungsgemäßen Aufbau diese für einen
gegebenen Zustand und gegebene Größen sehr leicht durch entsprechende Ausbildung der Größe des Venturi-Bereiches
und des Nebenschlusses erzielt werden kann.
Der vorstehend beschriebene Sammler wurde sehr ausführlich unter unterschiedlichsten und schwersten Bedingungen
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geprüft. Diese Prüfungen zeigten, daß sich bei dem erfindungsgemäßen Sammler ein Druckabfall ergab, der
geringer war, als die Hälfte des bei dem besten zur Zeit auf dem Harkt befindlichen Sammler . Die ölrückführversuche
waren unter allen Bedingungen gut.
Flüssigkeitsfüllprüfungen, bei denen flüssiges Kühlmittel vor dem Wiederanlassen des Sammlers im Inneren
der Kammer bis auf unterschiedliche Höhen angesammelt wurde, wurden durchgeführt, wobei die Behälter bis zu
80% mit flüssigem Kühlmittel gefüllt waren und der Einlaß 4 8 des J-förmigen Rohres sich mehr als 2o cm
unterhalb des Flüssigkeitsspiegels befand. Beim Wiederanlassen des Kompressors wurde keine schubartige Förderung
von Flüssigkeit festgestellt.
In den Figuren 6 bis 8 sind andere Formen und Dimensionierungen des J-förmigen Rohres gezeigt, wobei die
Eintrittsseite des Rohres leicht gebogen ist, so vdaß der Einlaß des Rohres nicht mit dem Sammlereinlaß
fluchtet. Hierdurch ergeben sich unter gewissen Betriebsbedingungen bessere Flüssigkeitstrenneigenschaften.
Die Änderung hat keinen wesentlichen Exnfluß auf den Druckabfall im Sammler. Der Sammler Io weist ein zylindrisches
Gehäuse Io mit einem Deckel 14 und einem Boden auf, wobei am Deckel 14 ein Einlaß 18 und ein Auslaß
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vorgesehen ist, wie dies bereits in der Anlage gemäß Figur 1 dargestellt war.
Die versetzte Stellung des kürzeren Schenkels 52 ist in Figur 7 bezogen auf einen gestrichelten Kreis
dargestellt, der eine Ausrichtung auf den Einlaßanschluß abgibt.
Der neue Sammler gemäß Figur 6 weist einen Deckel 14
mit einem Einlaßanschluß 18 und einem Auslaßanschluß sowie einen Befestigungsansatz 38 auf, der mit entsprechenden
Halterungen verbunden werden kann und auf den eine Schutzkappe 4o lösbar aufgeschraubt ist. Für
die Einlaß- und Auslaßanschlüsse sind Steckdichtungen und 44 vorgesehen, die aus elastischem Kunststoff o.a.
bestehen können. Im Inneren des zylindrischen Gehäuses ist mittels einer unteren Halterung 48 ein im wesentlichen
J-förmiges Rohr bzw. ein U-förmiges Rohr 46 mit verschieden langen Schenkeln befestigt.
Der längere Schenkel des J-förmigen Rohres 46 weist an
seinem oberen Ende 5o eine Erweiterung o.a. auf, die in den Auslaßanschluß 2o eingesetzt und flüssigkeits-
und gasdicht befestigt ist. Der kürzere Schenkel 52 des J-förmigen Rohres 46 erstreckt sich von der unteren
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Krümmung 54 nach oben, die eine kleine Bohrung 56 zur
Steuerung der Rückführung von geringen Mengen an öl und/oder flüssigem Kühlmittel aufweist. Die Ausrichtung
der Einlaßöffnung des J-förmigen Rohres bezüglich dem
Einlaßanschluß führt zu einem minimalen Druckverlust, während gleichzeitig der Kompressor geschützt wird. Dies
wird im wesentlichen durch die gestreckte Länge "des kurzen Schenkels 52 bezogen auf die Gesamtlänge des
Sammlers und auf den Abstand vom Boden des Rohres sowie den räumlichen Abstand vom Einlaß bewirkt. Gegenüber
dem J-förmigen Rohr gemäß Figuren 1 bis 5 ist der kurze Schenkel bei dem letztgenannten Ausführungsbeispiel
erheblich verlängert. Dadurch wird eine zusätzliche Sicherheit gegen den Austritt zu großer Flüssigkeitsmengen aus dem Sammler und Zufuhr dieser Flüssigkeitsmengen zum Kompressor vermieden, wenn die Anlage anläuft
und/oder mit hohen Flüssigkeitsspiegeln im Sammler arbeitet. Ferner weist der kurze Schenkel des J-förmigen
Rohres bei 58 eine leichte Abknickung auf, so daß die Einlaßöffnung 6o des Rohres nicht genau mit demEinlaßanschluß
18 des Sammlers fluchtet. Hierbei kannjes sich um eine einfache Abknickung oder um zwei versetzte
Abschnitte des Rohres handeln, und es ergeben sich für den Sammler bessere Flüssigkeitstrenneigenschaften, wenn
er unter den gleichen Bedingungen arbeitet. Versuche haben gezeigt, daß diese Abwandlungen zu keinem nennenswerten
Druckabfall im Sammler führen. In einem bevor-
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zugten Ausführungsbeispiel ist die Eintrittsöffnung des J-förmigen Rohres gegenüber dem Einlaßanschluß des Sammlers
um etwa 9o versetzt. Dadurch entsteht keine Geschwindigkeitsumkehr, doch können keine Flüssigkeitstropfen
m das J-förmige Rohr gelangen.
Gegebenenfalls kann der kurze Schenkel 58 des J-förmigen Rohres zusätzlich in unterschiedlichen Abständen, beginnend
von der Abknickung, durchbohrt sein, wodurch sichergestellt ist, daß die rückgeführte Flüssigkeit
aus der oberen Schicht stammt, die am meisten öl enthält. Die Durchmesser derartiger Bohrungen können sich zur
Eintrittsöffnung des Rohres hin allmählich vergrößern, um die Strömungen von den Bohrungen etwa gleich zu machen.
Außerdem kann unmittelbar unterhalb des Halses des Auslasses des J-förmigen Rohres eine kleine Belüftungsöffnung
vorgesehen sein, deren Durchmesser vorzugsweise mindestens gleich dem der untersten Bohrung ist..
Die Länge des kurzen Schenkels 52 und demgemäß der Abstand der Eintrittsöffnung 6o vom Boden des Sammlers ist veränderbar.
Wie als Ausführungsbeispiel in den Zeichnungen dargestellt, kann sich der kurze Schenkel bis über die
Mitte des Sammlers nach oben erstrecken und beispielsweise einen Abstand des zwei- oder dreifachen Durchmessers vom
Einlaßanschluß 18 haben.
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Claims (9)
1. Flüssigkeitsfalle und -sammler/ insbesondere zum Schutz
des Kompressors in einer Kühlanlage, gekennzeichnet durch eine Kammer mit einem Einlaßanschluß und einem Auslaßanschluß
im Deckel und durch ein aufrecht in der Kammer befestigtes J-förmiges Rohr, dessen .langer Schenkel mit
dem Auslaßanschluß verbunden ist und dessen :kurzer Schenkel im Abstand oberhalb des Kammerbodens endet.
2. Flüssigkeitsfalle und -sammler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Befestigungsbereich zwischen dem
langen Schenkel des J-förmigen Rohres und dem Auslaßanschluß ein Abstand besteht und das J-förmige Rohr
mittels sich vom Auslaßanschluß nach innen erstreckender Nasen im Festsitz starr gehalten wird, wobei das eingesteckte Ende des J-förmigen Rohres einen vergrößerten
Durchmesser hat, und daß der kurze Schenkel des J-förmigen Rohres eine Eintrittsöffnung aufweist, die im Abstand
und fluchtend zum Einlaßanschluß angeordnet ist.
mittels sich vom Auslaßanschluß nach innen erstreckender Nasen im Festsitz starr gehalten wird, wobei das eingesteckte Ende des J-förmigen Rohres einen vergrößerten
Durchmesser hat, und daß der kurze Schenkel des J-förmigen Rohres eine Eintrittsöffnung aufweist, die im Abstand
und fluchtend zum Einlaßanschluß angeordnet ist.
3. Flüssigkeitsfalle und -sammler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Deckel der Kammer eine stopfenförmige
überdrucksicherung vorgesehen ist.
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4. Flüssigkeitsfalle und -sammler nach Anspruch 1,dadurch
gekennzeichnet, daß sich der kurze Schenkel des J-förmigen Rohres ein erhebliches Stück über dem Kammerboden erstreckt
und aus der fluchtenden Lage mit dem Einlaßanschluß herausgeknickt ist.
5. Flüssigkeitsfalle und -sammler nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich der kurze Schenkel des Rohres
eine kurze Strecke über die Mitte des Sammlers nach oben erstreckt.
6. Flüssigkeitsfalle und -sammler nach Ansprch 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich der kurze Schenkel des^Rohres
bis zu einem Abstand des zwei- oder dreifachen Durchmessers des Einlaßanschlusses unter den Deckel der
Kammer erstreckt.
7. Flüssigkeitsfalle und -sammler nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Eintrittsöffnung des kurzen
Schenkels des Rohres um 9ο gegenüber dem Einlaßanschluß
der Kammer verdreht ist.
8. Flüssigkeitsfalle und -sammler nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zentrisch in einer
Seite der Krümmung des J-förmigen Rohres eine Flüssig-
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keitsrückführöffnung vorgesehen ist.
9. Flüssigkeitsfalle und -sammler nach einem der Ansprüche
1 bis.8, dadurch gekennzeichnet, daß das
J-förmige Rohr mittels einer Halterung nahe demBoden
der Kammer befestigt ist.
su:to
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Leerseite
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732338125 DE2338125A1 (de) | 1973-07-27 | 1973-07-27 | Fluessigkeitsfalle und -sammler, insbesondere zum schutz des kompressors in einer kuehlanlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732338125 DE2338125A1 (de) | 1973-07-27 | 1973-07-27 | Fluessigkeitsfalle und -sammler, insbesondere zum schutz des kompressors in einer kuehlanlage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2338125A1 true DE2338125A1 (de) | 1975-02-20 |
Family
ID=5888112
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732338125 Pending DE2338125A1 (de) | 1973-07-27 | 1973-07-27 | Fluessigkeitsfalle und -sammler, insbesondere zum schutz des kompressors in einer kuehlanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2338125A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0669507A3 (de) * | 1994-02-25 | 1995-11-08 | Eaton Corp | Sammler/Trockner. |
| DE19842019C2 (de) * | 1997-09-25 | 2003-05-08 | Denso Corp | Kühl- bzw. Kältemittelzyklus |
| DE102015107719A1 (de) | 2015-05-18 | 2016-11-24 | Denso Automotive Deutschland Gmbh | Kältemittel-Akkumulator für einen Kältemittelkreislauf und Kältemittelkreislauf mit einem solchen Kältemittel-Akkumulator |
-
1973
- 1973-07-27 DE DE19732338125 patent/DE2338125A1/de active Pending
Cited By (3)
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