DE2338162A1 - Teppichauflage aus kunststoff - Google Patents
Teppichauflage aus kunststoffInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47G—HOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
- A47G27/00—Floor fabrics; Fastenings therefor
- A47G27/02—Carpets; Stair runners; Bedside rugs; Foot mats
- A47G27/0206—Carpets; Stair runners; Bedside rugs; Foot mats to protect the underlying surface, e.g. temporary covers, disposable carpets, absorbent pads, wheelchair pads, hearth rugs
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Description
Deutsche Seraperit Gesellschaft m.b»H.
Teppichauflage aus Kunststoff
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Teppichauflage aus Kunststoff, z. B. Polyvinylchlorid, Polyäthylen, Polypropylen,
mit teppichseitigen Erhebungen, z. B. als Unterlage für auf Rollen verfahrbare Bürosessel.
Es sind Teppiohauflagen aus Kunststoff bekannt, die dazu dienen,
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κ»
einen Teppich an stark strapazierten Stellen vor vorzeitiger Abnützung zu schützen. Diese bekannten Teppichauflagen bestehen
aus langen Bahnen aus biegsamen Kunststoffmaterial, die gegebenenfalls zu Rollen aufgerollt werden können, um
auf diese Weise transportiert zu werden. Der Nachteil derartiger Teppichauflagen besteht darin, daß sie so weich sind, daß sie
ihre teppichsohützende Punktion nicht erfüllen können, wenn
sie auf sehr kleinem Raum, z. B. im Bereich weniger cm stark
belastet werden. Werden die Gegenstände, die diese Belastungen hervorrufen, noch zusätzlich bewegt, so tritt zu dem Nachteil,,
daß die Teppichauflage ihre Schutzfunktion nicht erfüllen kann, noch ein weiterer Nachteil ;hinzu. Dieser bastäifc darin, daß der
Gegenstand aufgrund seines Gewichtes die Teppichauflage und den Teppich eindrückt, sodaß die ·-. lasttragenden Organe,
z. B. Füße in eine Mulde zu stehen kommen, aus der sie nur durch zusätzliche Kräfte herausbewegt werden können. Ist dieser
schwere Gegenstand etwa ein auf Rollen verfahrbarer Bürosessel, so kann dieser infolgedessen nur schwer bewegt werden und
büßt- somit eine., wesentliche .Funktion ein.
Es sind auch Teppichauflagen bekannt, wobei eine textile Unterlage
mit Kunststoff beschichtet ist. Derartige'Teppichauflagen
sind einerseits kompliziert herzustellen und sind andererseits aufgrund ihres schichtförmigen Aufbaus bei einer starken Belastung
auf kleinstem Raum, wie vorstehend besprochen einer örtlioh äußerst starken'. Walkbeanspruchung ausgesetzt, die bis zu einer
Loslösung der Schichten voneinander und damit zu einer vorzeitigen Zerstörung der Teppichauflage führen kann.
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Ziel der vorliegenden Erfindung ist eine besonders langlebige und leicht herzustellende Teppiohauflage, deren Flexibilität
derart ist, daß sie, selbst wenn sie auf kleinstem Raum sehr stark belastet wird, diese.Belastung auf eine größere Fläche
des Teppichs überträgt, sodaß die Teppichauflage ihre Schutzfunktion
für den Teppich ohne Einschränkungen erfüllen kann und wodurch gleichzeitig die Bewegbarkeit eines auf dieser Teppichauflage
befindlichen Gegenstandes ohne Schwierigkeiten gegeben ist. Dieses Ziel wird bei einer Teppichauflage aus Kunststoff
erreicht, die eine Dicke von 2 bis 4 mm, gemessen ohne Erhebungen,
und eine Härte von 65 ° bis 95 ° Shore A aufweist und vcbdLder
Rand gegebenenfalls wenigstens teilweise von einer erhabenen Profilleiste eingefaßt ist.
Dadurch, daß die Teppichauflage eine Dicke von 2 bis 4 mm,
gemessen ohne Erhebungen, und eine Härte von 65 bis 95 Shore A
auf v/eist, wird erreicht, daß bei starker örtlicher, aber nicht
stationärer Belastung, wie sie etwa durch einen verfahrbaren Bürosessel gegeben ist, die durch die Flexibilität einer derartigen
Teppichauflage bedingte Durchbiegung derartig ist, daß die Last auf eine größere Fläche des Teppichs übertragen wird.
Auf diese Weise wird ein besonders guter Schutz des Teppichs erreicht. Weiters wird erreicht, daß der die Teppichauflage belastende
Gegenstand ohne großen Kraftaufwand auf der Teppichauflage hin und herbewegt werden kann. Zusätzlich wird durch
diese Kombination von Dicke und Härte der Teppich.auflage in Verbindung mit den teppichseitigen Erhebungen der Teppichauflage
eine besonders gute und den Teppich schonende Fixierung derselben
bei Belastung ermöglicht. Die nur geringe
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Durchbiegung der Teppichauflage bei Belastung, sowie ihre Härte gewährleisten außerdem eine besonders lange Lebensdauer.
Sind die Erhebungen in Aufsicht kreisförmig, so kann dadurch in besonders einfacher Weise erreicht werden, daß die Teppichauflage
bei Belastung gegen allseitiges Verrutschen gesichert ist. Zusätzlich lassen sich derartige kreisförmige Erhebungen
in technisch besonders einfacher Weise herstellen.
Sind die Erhebungen im Querschnitt keilförmig ,von der Auflage
weg verjüngend ausgebildet, so können sie besonders leicht in den Teppich eindringen und die Teppichauflage darin verankern.
Diese ist gleichzeitig dadurch besonders rutschsicher fixiert.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Zeichnungen beispielhaft
•näher erläutert.
Es zeigen Fig.'1 eine Teppichaufläge in Aufsicht, Fig. 2 einen Teil
Giner Teppichauflage im Schnitt und Fig.. 5 einen Teil einer
Teppiohauflage mit Randeinfassung im Schnitt.
Fig. 1 zeigt eine Teppichauflage 1 mit kreisförmigen Erhebungen Die Teppichaufjage 1 hat im wesentlichen die Form eines Quadrates
konvexen
mit in" AufeicUt /kanten und abgerundeten Ecken. Die Teppichauf 1 a pee I kann ζ. B. aus Polyvinylchlorid bestehen. Zur Erhöhung der Kratzfestigkeit kann sie an ihrer Oberseite mit Polyester beschichtet sein. Die Tiefe der Erhebungen 2 kann,abhängig von der Dicke der Teppichauflage' 1 zwischen 0,25 mm jjnd 2 mm betragen. Besteht
mit in" AufeicUt /kanten und abgerundeten Ecken. Die Teppichauf 1 a pee I kann ζ. B. aus Polyvinylchlorid bestehen. Zur Erhöhung der Kratzfestigkeit kann sie an ihrer Oberseite mit Polyester beschichtet sein. Die Tiefe der Erhebungen 2 kann,abhängig von der Dicke der Teppichauflage' 1 zwischen 0,25 mm jjnd 2 mm betragen. Besteht
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die Teppichauflage 1 aus einem transparenten Werkstoff, wie
z. B. Polyvinylchlorid, so paßt sie sich besonders gut an
den Raum, in dem sie verwendet wird, an. Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch eine Teppichauflage 1 mit kreisförmigen
Erhebungen 2, die keilförmig ,von der Auflage weg verjüngend ausgebildet sind. Fig. 3 zeigt eine Teppichauflage mit einer Randeinfassung 3 im Querschnitt. Eine derartige Randeinfassung kann z. B. ein Profil aus Polyvinylchlorid sein. Besitzt die Teppichauflage eine Randeinfassung dieser Art, so kann dadurch erreicht werden, daß einem auf der Teppichauflage bewegten
Gegenstand beim Ankommen"an die Randeinfassung ein Widerstand entgegengesetzt wird, der verhindert, daß der Gegenstand unbemerkt oder . versehentlich über den Rand der Teppichauflage 1 hinausbewegt wird. Ein derartiges Profil kann beispielsweise durch Strangpressen hergestellt werden, rundherum auf die Teppichauflage aufgesteckt werden und an der Stoßstelle verschweißt werden. Durch entsprechende farbige Ausgestaltung dieses Profils kann ein zusätzlicher optischer Effekt erzielt werden.
den Raum, in dem sie verwendet wird, an. Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch eine Teppichauflage 1 mit kreisförmigen
Erhebungen 2, die keilförmig ,von der Auflage weg verjüngend ausgebildet sind. Fig. 3 zeigt eine Teppichauflage mit einer Randeinfassung 3 im Querschnitt. Eine derartige Randeinfassung kann z. B. ein Profil aus Polyvinylchlorid sein. Besitzt die Teppichauflage eine Randeinfassung dieser Art, so kann dadurch erreicht werden, daß einem auf der Teppichauflage bewegten
Gegenstand beim Ankommen"an die Randeinfassung ein Widerstand entgegengesetzt wird, der verhindert, daß der Gegenstand unbemerkt oder . versehentlich über den Rand der Teppichauflage 1 hinausbewegt wird. Ein derartiges Profil kann beispielsweise durch Strangpressen hergestellt werden, rundherum auf die Teppichauflage aufgesteckt werden und an der Stoßstelle verschweißt werden. Durch entsprechende farbige Ausgestaltung dieses Profils kann ein zusätzlicher optischer Effekt erzielt werden.
- Patentansprüche -
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Claims (2)
- Patentansprüche(l.j Teppichauflage aus Kunststoff, z. B. Polyvinylchlorid, Polyäthylen, Polypropylen mit teppichseitigen Erhebungen, z.B. als Unterlage für auf Rollen verfahrbare Bürosessel, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Dicke von 2 bis 4 mm, gemessen ohne Erhebungen (2), und eine Härte von 65 bis 95 Shore A außweist und daß der Rand gegebenenfalls wenigstens teilweise von einer erhabenen Profilleiste eingefaßt ist.
- 2. Teppichauflage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Erhebungen (2) in Aufsicht kreisförmig sind.3·\Teppichauflage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Erhebungen (2) im Querschnitt keilförmig, von der Auflage weg verjüngend ausgebildet sind.Seutscjie Seinperit Gesellschaft n.b.II,409807/0401
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| AT662772A AT316051B (de) | 1972-08-01 | 1972-08-01 | Teppichauflage aus Kunstoff |
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Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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-
1973
- 1973-07-17 CH CH1036473A patent/CH560533A5/xx not_active IP Right Cessation
- 1973-07-27 DE DE19732338162 patent/DE2338162A1/de active Pending
- 1973-07-30 GB GB3612473A patent/GB1385826A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1385826A (en) | 1975-03-05 |
| CH560533A5 (de) | 1975-04-15 |
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