DE2338033B2 - Schaltungsanordnung zum überwachen des ordnungsgemäßen Arbeitens eines Quecksilber-Umschalters - Google Patents
Schaltungsanordnung zum überwachen des ordnungsgemäßen Arbeitens eines Quecksilber-UmschaltersInfo
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02H—EMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
- H02H11/00—Emergency protective circuit arrangements for preventing the switching-on in case an undesired electric working condition might result
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
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- H02H3/00—Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection
- H02H3/26—Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to difference between voltages or between currents; responsive to phase angle between voltages or between currents
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- H02H7/22—Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for distribution gear, e.g. bus-bar systems; for switching devices
- H02H7/222—Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for distribution gear, e.g. bus-bar systems; for switching devices for switches
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Description
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einer der
Auswerter (Al, Al) einen Komparator enthält, der
Potentiale unter einem vorgegebenen Schwellwert nicht als von einem geschlossenen Kontakt herrührend
bewertet.
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung turn Überwachen des ordnungsgemäßen Arbeitens
eines Quecksilber-Umschalters, durch welchen ein Verbraucherstromkreis
geschaltet wird.
Bei Umschaltekontakten besteht die Gefahr, daß beim Betätigen des einen Kontaktes der andere in sei-Her
ursprünglichen Lage bleibt. Wenn also beispielsweise der Arbeitskontakt schließt, öffnet der Ruhekontakt
nicht, weil er aus irgendeinem Grund »klebt«. Diete Gefahr ist bei Quecksilber-Umschaltern besonders
groß, zudem dieser Umschalter als Folge-Umschaltekontakt
arbeitet, weil das flüssige Quecksilber beim Kippen des Relais manchmal nicht vollständig abfließt
und eine Brücke zwischen dem Mittelpol und dem einen Außenpol bildet. Solche Kontaktbildungen sind
in der Regel unerwünscht, da sie zu Fehlschaltungen <>o
führen, sobald auch die andere Seite des Kontaktes Schaltfunktionen auszuführen hat.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schaltungsanordnung anzugeben, die das nicht ordnungsgemäße Arbeiten
eines Quecksilber-Umschalters so schnell wie möglieh
bemerkt und dadurch mögliche Fehlschaltungen verhindert.
der Arbeitskontakt und der Ruhekontakt des Umschalters,
eegebenenfalls über Verstärker, an je einen die an
dem jeweiligen Kontakt anlegenden Potentiale prüfenden
Auswerter angeschiossen sind daß die Ausgänge
dieser Auswerter mit einer Verknüpfungsschaltung verbunden sind, daß die Verknüpfungsschaltung einen
zusätzlichen Eingang aufweist, über den das Betätigen
des Umschalters gemeldet wjrd, woraufh.n die Verknüpfungsschaltung
nach einer vorgegebenen Verzögerung prüft, ob Potentiale an den Ausgängen der Auswerter
vorhanden sind, daß die Verknüpfungsschaltung drei Signalausgänge hat von denen der erste einen
Fehler anzeigt, wenn der mil dem Ruhekontakt des Umschalters verbundene Auswerter an seinem Auseang
noch ein Potential führt, der zweite Ausgang einen anderen Fehler anzeigt, wenn beide Auswerter
an ihren Ausgängen Potentiale führen, und der dritte Ausgang eine Gut-Aussage liefert, wenn nur der mit
dem ^rbeitskontakt des Umschalters verbundene Auswerter an seinem Ausgang ein Potential führt, wobei
bei einer Fehleranzeige das Verarbeiten der beim Schalten des Verbraucherstromkreises ausgelösten
Schaltbefehle verhindert wird.
Mit der Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung wird jedes fälschliche Geschlossettbleiben eines Kontaktes
der eine bestimmte Zeit nach dem Schließen des anderen Kontaktes öffnen müßte, sofort entdeckt, so
daß mit Hilfe der Verknüpfungsschaltung ein Fehler gemeldet werden kann und somit die Auswirkung dieses
Fehlers verhindert wird. Dabei wird jede Art von Fehlern vorteilhafterweise getrennt gemeldet.
Es ist zwar schon aus der DL-PS 37 724 bekannt, zu überwachen, ob nicht die Ruhe- und die Arbeitskontakte
eines Umschalters gleichzeitig geschlossen sind. Diese Schaltungsanordnung ist zum Überwachen von
Quecksilber-Umschaltern nicht verwendbar, weil beim Umschalten dieser Kontakte der hier als fehlerhaft gemeldete
Zustand eine Zeitlang normal ist. Erst nach Ablauf dieser Zeit darf er als Fehler gewertet werden.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung enthält wenigstens einer der Auswerter einen Komparator, der
Potentiale unter einem vorbestimmten Schwellwert nicht als Fehler bewertet. Auf diese Weise führen nur
solche Kontaktbrücken zu einer entsprechenden Schaltmaßnahme, die eine Störung verursachen. Dadurch
werden überflüssige Signale empfindlicherer Auswerter nicht beachtet, die somit nicht zu unnötigen
Alarmen führen. Die Schwelle eines Komparators kann außerdem sehr genau eingestellt werden, so daß die
Aussage eines derartigen Auswerters eindeutig ist.
Ein Beispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Der Quecksilber-Umschalter K hat zwei Kontakte,
den Arbeitskontakt a und den Ruhekontakt r. Der Mittelpol des Umschalters ist in diesem Beispiel
mit negativem Potential verbunden.
Mit dem Arbeitskontakt a dieses Umschalters K wird ein mit dem positiven Pol der Spannungsquelle verbundener
Verbraucherstromkreis geschaltet, in dem sich ein Verbraucher P befindet. Es sei hier angenommen,
daß das ein Relais ist, das bei seiner Betätigung einige Kontakte schaltet und damit die vom Quecksilber-Umschalter
K aufgenommenen Befehle weitergibt. In einer Prüfeinrichtung könnte beispielsweise das Ansprechverhalten
dieses Relais P an Hand des öffnens und Schließens seiner Kontakte beobachtet weiden.
Beide Seiten des Umschalters K führen zu je einem Verstärker VI bzw. Vl, die die am Kontakt a bzw. r
abgenommenen Potentiale in eine von den anschlie-
Senden Auswertern A 1 bzw. A 2 verarbeitbare Form bringen. Falls die Auswerter entsprechend aufgebaut
sind, können einer der Verstärker oder auch beide entfallen.
Die beiden Auswerter A 1 und A 2 enthalten unter s ariderem je einen Komparator, die nu» solche Potentiale
zur Wirkung kommen lassen, die einen vorgegebenen Schwellwert nicht unterschreiten. Bei einem hochohmigen
Überbrückungswiderstand an einem der beiden Kontakte wird also der Kontakt als nicht geschlossen
angesehen.
Die Ausgänge der Auswerter A 1 und A 2 sind zu einer logischen Verknüpfungsschaltung L geführt Diese
Schaltung L enthält auch noch einen Eingang c, über den ein Signal angelegt wird, wenn der Umschalter K
betätigt wird. Die Verknüpfungsschaltung L wird aber
ersi nach einer dem Quecksilber-Umschalter eigenen Überbrückungszeit, während der er wie ei.i Folge-Umschalter
beide Kontakte geschlossen hat, aktiviert
Wenn nun an den Eingängen der Verknüpfungsschaltung L ein Signal am Eingang cund am vom Auswerter
A 1 ankommenden Eingang anliegt, nicht aber am vom Auswerter A 2 ankommenden Eingang, so hat der Umschalter
K ordnungsgemäß geschaltet, und der Verbraucherstromkreis mit dem Relais P ist einwandfrei
betätigt worden. In diesem Fall legt die Verknüpfungsschaltung L ein Signal an den Ausgang b, der eine weitere
Verarbeitung des über den Kontakt K weitergegebenen Schaltbefehls zuläßt
Liegt aber gleichzeitig mit dem Signal am Eingang c auch ein Signal vom Auswerter A 2 vor, so hat der
Kontakt r nicht geöffnet, aber auch der Kontakt a nicht
geschlossen, d. h, der Umschalter K ist überhaupt nicht
betätigt worden. In diesem Fall ist auf einen Defekt des Quecksilber-Umschalters K zu schließen. Ober den
Ausgang (/wird eine Alarmeinrichtung eingeschaltet
Liegen jedoch Signale allen drei Eingängen A 1 , A 2
und c vor, so wurde zwar der Arbeitskontakt a geschlossen, der Ruhekontakt r hat aber nicht getrennt In
diesem Fall gilt es, die Auswirkung der Betätigung des Verbraucherstromkreises mit dem Relais P zu verhindern.
Deshalb wird an dem Ausgang e ein Signal angelegt, daß die vom Relais P ausgelösten Schaltbefehle
nicht zur Wirkung kommen läßt
Wie die Verknüpfungsschaltung L aufzubauen ist, um diese Bedingungen zu erfüllen, ist dem Fachmann bekannt
und braucht deshalb hier nicht im einzelnen dargestellt zu werden. Das gleiche gilt auch für die Schaltmittel
zur Verarbeitung der Signale, die an den Ausgängen b, d oder e der Verknüpfungsschaltung L ausgegeben
werden.
Claims (1)
1. Schaltungsanordnung zum Überwachen des ordnungsgemäßen Arbeitens eines Quecksilber-Umschalters,
durch welchen ein Verbraucherstromkreis geschaltet wird, dadurch gekennzeichnet,
daß der Arbeitskontakt (a) und der Ruhekontakt (r) des Umschalters (KX gegebenenfalls
über Verstärker (Vi, Vl), an je einen die an dem jeweiligen Kontakt (a, r) anliegenden Potentiale
prüfenden Auswerter (AX, Al) angeschlossen sind, daß äiejAysgäBge dieser Auswerter (Ai. Al)
mit einer Verknüpfungsschaltung (L) verbunden sind, daß die Verknüpfungsschaltung (L) einen zusätzlichen
Eingang (c) aufweist, über den das Betätigen des Umschalters (R) gemeldet wird, woraufhin
die Verknüpfungsschaltung (L) nach einer vorgegebenen Verzögerung prüft, ob Potentiale an den
Ausgängen der Auswerter (AX, A2) vorhanden sind, daß die Verknüpfungsschaltung (L) drei Signalausgänge
hat, von denen der erste (d) einen Fehler anzeigt, wenn der mit dem Ruhekontakt (r) des Umschalters
(K) verbundene Auswerter (Al) an seinem Ausgang noch ein Potential führt, der zweite Ausgang
(e) einen anderen Fehler anzeigt, wenn beide Auswerter (AX, Al) zn ihren Ausgängen Potentiale
führen, und der dritte Ausgang (b) eine Gut-Aussage liefert, wenn nur der mit dem Arbeitskontakt (a)
des Umschalters (K) verbundene Auswerter (Ai)an
seinem Ausgang ein Potential führt, wobei bei einer Fehleranzeige (Ausgänge e. d) das Verarbeiten der
beim Schalten des Verbraucherstromkreises ausgelösten Schaltbefehle verhindert wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732338033 DE2338033C3 (de) | 1973-07-26 | Schaltungsanordnung zum Überwachen des ordnungsgemäßen Arbeitens eines Quecksilber-Umschalters |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732338033 DE2338033C3 (de) | 1973-07-26 | Schaltungsanordnung zum Überwachen des ordnungsgemäßen Arbeitens eines Quecksilber-Umschalters |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2338033A1 DE2338033A1 (de) | 1975-02-06 |
| DE2338033B2 true DE2338033B2 (de) | 1975-09-04 |
| DE2338033C3 DE2338033C3 (de) | 1976-05-06 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2338033A1 (de) | 1975-02-06 |
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