DE2335650C3 - Strömungswächter für fluide Medien - Google Patents
Strömungswächter für fluide MedienInfo
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Description
65
)ie Erfindung betrifft einen Strömungswächter für de Medien, die einen Strömungspfad durchströmen.
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Derartige Vorrichtungen sind z. B. aus der DT-AS 16 48 014 bekannt. Sie dienen in dieser Ausbildung oder
abweichenden Ausbildungsformen dazu, den Fluß eines fluiden Mittels z. B. durch eine Rohrleitung zu signalisieren.
In passenden Ausführungsformen sind sie auch
geeignet, den Strömungsdruck eines fluiden Mittels zu
messen. . ... ,
Die bekannten Bauformen der eingangs naher bezeichneten Art leiden unter dem Mangel, daß Reibungskräfte
in der mechanischen Führung des Druckkörpers, der in Strömungsrichtung gegen Rückstellkraft
beweglich gelagert ist, die Empfindlichkeit der Messung bzw. Anzeige herabsetzen und wegen der
Veränderlichkeit der Reibungskräfte in den Führungen sprunghaft variabel machen. Die Anzeige bzw. Messung
wird deshalb insbesondere im Bereich geringer Strömungskräfte ungenau und nicht reproduzierbar.
Die Erfindung bzweckt unter Beibehaltung der mechanischen Führung zwischen dem Druckkörper und
dem Lagerteil des Druckkörpers die in den mechanischen Führungen beider Teile auftretenden Reibungskräfte
durch Verbesserung der gleitenden Reibung zwischen den Bauteilen zu verbessern.
Diese Aufgabe wird an Strömungswächtern der eingangs
näher bezeichneten Art erfindungsgemaß durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 näher bezeichnete
Ausbildung gelöst.
Durch die Füllflüssigkeit im Innern des Druckkörpers, die die mechanischen Führungsmittel des Druckkörpers
umspült, wird eine wesentliche Verringerung der Reibung des Hohlzylinders in seiner Parallelführung
erreicht, gleichzeitig dafür Sorge getragen, daß die Reibungskräfte auf lange Zeit konstant verbleiben.
Dazu empfiehlt sich zweckmäßig die Verwendung korrosionsfester Füllflüssigkeitcn wie beispielsweise
Transformatorenöl oder Silikonöle.
Als Dichtelemente kommen insbesondere aus korrosionsfestem Kunststoff, Gummi oder anderen Werkstoffen
bestehende, flexible Bauelemente in Betracht, die die Form einer Manschette, einer Membrane oder
eines Schlauchstutzens zur Aufnahme des Verschiebungsweges des Druckkörpers aufweisen.
Dabei ist es zweckmäßig, dem flexiblen Bauelement, das als Dichtelement Verwendung findet, gleichzeitig
Eigenschaften zu erteilen, die es dazu befähigt, thermisch bedingte Volumenänderungen der Füllflüssigkeit
des Druckkörper aufnehmen zu können.
Die Zeichnungen erläutern bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung.
F i g. 1 zeigt die erfindungsgemäß ausgebildete Vorrichtung für Einbau in eine geradlinige, senkrecht oder
waagerecht verlaufende Leitung im Querschnitt;
F i g. 2 gibt ein anderes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Strömungswächter für den Einbau in den 90°-Krümmer einer Rohrleitung ebenfalls im
Querschnitt wieder;
F i g. 3 läßt ein Einbaubeispiel eines Strömungswächter:, nach F i g. 2 erkennen;
F- ig.4 stellt den Querschnitt einer Vorrichtung mit
analoger Aufnahme der Strömungsmenge dar, geeignet für den Einbau in eine geradlinige Rohrleitung;
F i g. 5 zeigt die Ausbildung der federnden, metallischen oder nichtmetallischen Streifen zur Vergrößerung
des Arbeitsdruckes im niederen Bereich der Strömungsmengen.
In F i g. 1 ist 1 der gemäß der Erfindung ausgebildete,
allseitig geschlossene, im Innern parallel zur Strö-
mungsrichtung geführte und in Strömungsrichtung verschiebbare
Hohlzylinder. Dieser Hohlzylinder besteht aus einem rohrförmigen Mantel 2, der mit einem Ansatzstutzen
8 versehen ist. Dieser Ansat/stutzen 8 wird zweckmäßig durch sogenanntes Auskugeln aus dem
Hohlzylindcr 2 herausgezoge.'. 3 stellt die Stirnplatte
dar, die in ihrem rückwärtigen Teil 4 gleichzeitig als Führungsorgan ausgebildet ist. In diese rohrähnliche
Führung 4 greift der Führungsbolzen 5 ein, der beispielsweise
über eine O-Ring-Dichtung in den Festkörper fi verschraubt ist. Dieser Festkörper 6 ist über eine
O-Ring-Dichtung mit der Hohlstange 9 starr verbunden, die den Festkörper 6 und den Führungsbolzen 5
starr in Richtung des strömenden Mediums hält. Die Hohlstange 9 ist in ihrem oberen Teil 7 mit größerem
Außendurchmesser ausgebildet, damit ein flexibles Dichtelement 10 mittels geeigneter Klemmelemente
auf dem Stutzen 8 und dem im Durchmesser größeren Teil 7 der Hohlstange befestigt werden kann. Das
DichteJement 10 kann dabei aus einem metallischen Fallenbalg bestehen; es können jedoch auch Gummioder
Kunststoffschläuche vorzugsweise geringer Wandstärke Verwendung finden. Der dickere Teil 7 der
Hohlstange 9 ist an seinem oberen Ende mit einem im Durchmesser kleineren Ansatz 18 versehen, der an seinem
Ende mit Gewinde ausgerüstet ist. Über einen O-Ring 19, der sich in einer entsprechenden Ringnut
befindet, wird der Ansatz 18 in die Mutter 21 eingedichtet und mit der Sechskantmutter 20 fest eingeschraubt.
Auf Darstellung von Unterlegscheiben, Sieherungsscheiben u.dgl. ist dabei verzichtet worden. Die
Mutter 21 kann nunmehr in einen mit Innengewinde ausgerüsteten Stutzen einer Rohrleitung eingeschraubt
werden, wobei die Abdichtung über einen O-Ring 22, der in einer entsprechenden Ringnut angeordnet ist, erfolgt.
Die gewählte Anordnung gestattet es, den prallplattenähnlichen Hohlzylindcr 1 genau in Slrömungsrichtting
auszurichten. Hierzu wird an der Hohlstangc 7/9/18 bei 23 stirnseitig eine Längsmarkierung angebracht,
die genau in Achsrichtung des Hohlzylinders 1 zeigt. Durch Verdrehen der Hohlstange 7/9/18 in der
Mutter 21 und anschließendes Festziehen der Müller 20 kann die Ausrichtung in Sirömungsrichiung durchgeführt
werden.
Der rohrförmigc Mantel 2 ist auf die Stirnplatte 3 aufgeschoben und durch geeignete Mittel befestigt. F.s
kann dabei über einen nicht dargestellten O-Ring für eine völlige Abdichtung des Innenraumes des Hohlzylinders
1 gegen das Medium gesorgt werden. Naturgemäß sind dabei die Befestigungselemente, beispiclsweise
Schrauben, außerhalb des Bereichs des O-Ringes anzubringen. Zur Funktion des Gerätes ist festzustellen,
daß sich innerhalb des Führungsbolzens 5 ein Reedkontakt 11 befindet, dessen Anschlüsse durch die Bohrungen
des Festkörpers b und der Feststange 7/9/18 nach außen in den druckfreien Raum geführt werden. Auf
dem Führungsteil 4 befindet sich der Permanenlmagnetring 15, der bei Bewegung des Hohlzylinders 1 in
Richtung des Pfeils 24 den Reedkontakt 11 betätigt. Eine Feder 12 stützt dabei den gesamten Hohl/ylinder
1 gegen den Druck des strömenden Mediums, der gegen die Stirnfläche der Platte 3 gerichtet ist. ab. Zum
Erreichen einer einwandfreien Führung isl der Zapfen 5 mit lührungsvorsprüngen 13 bzw. 14 versehen. Diese
können außen zylindrisch sein, sie können jedoch auch beispielsweise sechskantförmig ausgebildet werden.
Der Hohlzylindcr I ist durch eine rückwärtige kreisiormiue
Platte 16 verschlossen. Diese Platte kann beispielsweise hart eiiigelöiet sein. Sie kann bei Kunststoffausführung
auch entsprechend eingeklebt werden In ihr befindet sich eine Füllschraube 17, nach deren
Entfernung es möglich ist, den Innenraum des Hohlzylinders 1 mit einer nicht korrodierenden und im wesent
liehen nicht komprussiblen Flüssigkeit geringer Wärmeausdehnung
drucklos zu füllen. Nach der Füllung wird die Schraube 17 wieder druckdicht in den kreisförmigen
Deckel 16 eingeschraubt Bei einer Bewegung des Hohlzylinders 1 in Slrömungsrichtung verschiebt
sich dieser auf dem Führungsbolzen 5 gegen den Druck der Feder 12. Das flexible Dichtelement 10 nimmt den
Verschiebeweg auf, bis die Innenwandung des Stutzens 8 an der Außenwandung der Hohlstange 9 auf der vorderen
bzw. bei Rückbewegung auf der hinteren Seite anliegt.
Der zylindrisch ausgebildete Festkörper 6 dient dabei als Dämpfung für den Bewegungsablauf, da die
drucklos in den !nnenraum des Hohlzylinders eingefüllte Flüssigkeit bei Verschiebung des gesamten Hohlzylinders
dieses Feststück umspulen muß. Hierdurch ist eine Möglichkeit gegeben, sogenannte Wasserschläge
aufzufangen und damit einen übermäßigen Verschleiß der bewegten Teile zu verhindern. Da außerdem die
Füllflüssigkeit schmierende Eigenschaften für die Lagerflächen hat und das zu überwachende Medium
nicht in den Innenraum des Hohlkörpers eindringer kann, ist für eine durch Schmutzablagerungen oder
Überzüge; (Kesselstein) ungestörte Betriebsbereitschaft auch auf lange Dauer gesorgt.
Der Einbau des erfindungsgemäßen Strömungswächters erfolgt üblicherweise in einem senkrecht auf die
Leitung aufgeschweißten Gewindestutzen genügender Nennweite, um das Gerät von außen in das Rohr einfä
dein zu können. Der Einbau kann jedoch auch mittels einer mit Gewinde- oder Flanschabgang ausgerüsteter
Bügelschelle, beispielsweise aus duktilem Guß, erfolgen. Bei dieser Einbauart wird das Rohr lediglich angc
bohrt und die Schelle symmetrisch über das Anbohrloch gezogen und mittels eines Ringes auf der Rohrau
ßenseite abgedichtet. Die Feststange wird dann druckdicht im Abgang über das Gewinde oder den Flansch
befestigt.
In F i g. 2 ist das erfindungsgemäße Gerät in einer füi
den Einbau in einen 90°-Krümmer geeigneten Ausfüh rungsform dargestellt. 31 ist der Hohlkörper, der au>
dem rohrförmigen Mantel 32, der vorderen Prallplatte 33 und dem rückwärtigen beweglichen, manschetten
ähnlichen Teil 44 besteht. Mit diesem manschettenför migen Teil 44 ist der Hohlzylinder an der Feslstangc 3··
befestigt. Die Prallplatte 33 ist mit dem Hohlzylindei 32, beispielsweise durch Löten, Schweißen, Kleber
od. dgl., wie an der Stelle 33' dargestellt, verbunden Der rohrförmige Mantel 32 führt sich auf den beider
Führungsscheiben 34, die fest auf einer starren Längs
führung 37 angeordnet sind. Zwecks besserer Über sichtlichkeit sind die Befestigungselemente für die Füh
rungsscheiben 34 nicht dargestellt. Zwischen der Prall platte 33 und der vorderen Führungsscheibe 34 befin
dct sich die Feder 36, die im strömungsloscn Zuslani
die Prallplatte 33 jeweils in die vorderste Stellung drückt. Dieser Weg ist durch den Anschlag der hinterer
Führungsscheibe 34 an die Festslange 39 begrenzt Wird nun die Vorderseite der Prallplatte 33 durch der
Strömungsdruck beaufschlagt, so bewegt sich dei Hohlkörper in Richtung des Pfeils 48, bis der in diesen
Fall als ferromagnetische Scheibe 38 ausgebildete Ge ber auf der Stirnfläche des starren Führunuszapfens 37
aufsitzt. Hierdurch ist die Begrenzung für den Weg des
Hohlkörpers 31 in Richtung des Pfeils 48 gegeben. In die starre Führung 37 ist bei dieser Ausführungsform
der Erfindung ein induktiver Näherungsschalter eingebaut, dessen Anschlüsse durch die Bohrung 40 in der
starren Stange 39 herausgeführt werden. Bekanntlich arbeiten solche Näherungsindikatoren so, daß bei der
Annäherung eines metallischen Körpers 38 bei einem bestimmten Abstand ein Schaltimpuls gegeben wird.
Die Näherungsindikatoren können auch so ausgebildet werden, daß sie einen Analogwert in Form einer linear
zum Abstand fallenden Gleichspannung abgeben.
Der Hohlkörper 31 kann nach Entfernung der Füllschraube 47 auch in diesem Fall mit einer nichtkorrosiven,
eine Schmierwirkung ausübenden Flüssigkeit gefüllt werden, die wegen auftretender Temperaturunterschiede
im zu überwachenden Medium einen möglichst geringen temperaturabhängigen Ausdehnungskoeffizienten
haben sollte. Bewegt nun der Strömungsdruck des Mediums den gesamten Hohlkörper 31 auf den beiden
Führungsscheiben 34 in Richtung des Pfeils 48, so nimmt die Manscheilte 44 die sich bei der Verschiebung
ergebende Volumenänderung auf. Die Manschette 44 ist in ihrem konischen Teil dabei so auszubilden, daß
nur ein Minimum an Ausdehnung des Manschettenwerkstoffes bei maximaler Bewegung eintritt. Die Manschette
44 ist durch geeignete Mittel bei 45 und 46 an dem starren Führungsteil 39 und dem rohrförmigen
Teil 32 befestigt. Im dargestellten Beispiel sind zwei Bandagen an jeder Anschlußseitc der Manschette verwendet.
\n Stelle der Manschette 44 kann auch eine Rollmembran oder ein Faltenbalg verwendet werden.
Die Führungsscheiben 34 können mit Löchern 35 ausgerüstet sein, um den Grad der Dämpfung bei Verschiebung
in Richtung des Pfeils 48 zu beeinflussen. Sind diese Löcher 35 mit kleinem Durchmesser und geringer
Anzahl ausgeführt, so ist die Zeitkonstante für den Bewegungsausgleich groß. Sind sie dagegen mit
großem Durchmesser und in entsprechender Anzahl vorhanden, so verringert sich diese Zeitkonstante, da
dann das Füllmittel des Hohlkörpers schneller innerhalb desselben strömen kann.
Zum Einbau in einen Rohrkrümmer einer senkrechten oder waagerechten verlegten Leitung ist die starre
Stange 39 in ihrem oberen Teil mit einem Flansch 42 versehen, mit dem sie auf einem Rohrstutzen aufgesetzt
werden kann. Dabei wird in die Ringnut 43 zum Abdichten ein O-Ring eingelegt. Das Gewinde 41 zieht
den Flansch 42 flüssigkeitsdicht auf die Stirnseite des eingeschweißten Stutzens.
F i g. 3 gibt ein Einbaubeispiel für den Strömungswächter gemäß Fig.2 wieder, und zwar bei Einbau in
einen 90°-Krümmer einer senkrecht von unten nach oben führenden Rohrleitung, die an der Einbaustelle
des Strömungswächters in eine waagerechte Rohrleitung übergeht. Es ist 50 die senkrecht ankommende
und 51 die waagerecht abgehende Rohrleitung. Der Durchfluß erfolgt in Richtung des Weils 52. Der Stutzen
53 ist an der Krümniungsstelle aufgeschweißt. In diesen Stutzen 53 wird der in F i g. 2 dargestellte Strömungswächter 54 emgesetzL Um diesen Strömungswächter
auch in solchen Fällen verwenden zu können, in denen
die Anzeige oder das Schalten bei sehr geringen Strömungsmengen erfolgen soll, die Nennströmungsmenge
dagegen relativ hoch ist kann in die Rohrleitung ein entsprechender Ring 55 eingebaut werden, der den
Ttohrleitungsquerschniit jm dieser Stelle verengt Hierdurch erhöht sich der auf die Stirnseite der Prallplatte
einwirkende Druck des strömenden Mediums. Der als Hohlkörper ausgebildete Strömungswächter wird in
Slrömungsrichtung angehoben und verläßt dabei die Vcrengungsstelle. Damit wird ein erheblich größerer
Strömungsquerschnitt an dieser Vcrengungsstelle freigegeben, so daß dann bei höheren Durchsatzmengen
der Druckabfall relativ gering bleibt. Der Strömungswächter gemäß Fig.2 kann auch in sogenannte Geradsitzgehäusc
eingebaut werden, wobei der Hohlkörper in den Ventilsitz hineinragt und durch den Druck
des strömenden Mediums mehr oder weniger aus diesem herausgehoben wird.
F i g. 4 zeigt eine Abwandlung des Frfindungsgcdankens
für die analoge Anzeige von Strömungsmengen auf elektrischem Weg. Der allseitig geschlossene, im Innern
parallel zur Strömungsrichtung geführte Hohlzylinder 61 besteht wiederum aus einem rohrförmigen
Teil 62. einer Stirnplalte 63 und einem rückwärtigen Verschlußdeckel 64. Der rohrförmige Teil 62 hat bei 65
einen Stutzen, durch den die Feststange 66, die mit einer Bohrung 67 versehen ist, eingeführt wird. Im Bereich
des Stutzens 65 ist die Feststange auf geringeren Außendurchmesser gEibracht, wie bei 68 gezeigt. An ihrem
Ende ist mit nichldargestelltcn Mitteln ein zylindrisches Teil 69 befestigt, das ebenfalls bei 70 eine Bohrung
hat. Dieses Festteil 69 ist mit einem ringförmigen Permanentmagneten 71 bestückt. In seinem Mittelteil
ist das Festteil 69 mit einem elektrischen Widerstand 72 ausgciustet. Vor diesem Widerstand befindet sich ein
Führungsteil 73. Der Hohlzylinder 61 trägt in seinem Innern einen Führungskörper 74. der sich auf dem Führungsteil
73 führt. Der Führungskörper 74 ist an seinem vorderen Ende mit einem ringförmigen Magneten 75
versehen. Wenn nun der Druck des strömenden Mediums die Stirnplatle 63 beaufschlagt, so wird der Hohlkörper
61 in Slrömungsrichtung mitgenommen. Das Zusammenwirken der Magnete 71 und 75 ergibt eine
magnetische Federung gegen den Druck des strömenden Mediums. Während also bei steigender Fördermenge
der Hohlkörper 61 sich in Richtung des Pfeils 76 bewegt, drücken die Magnete 71 und 75 bei nachlassender
Strömung den Hohlkörper 61 in Richtung des Pfeils 77 zurück. Die Länge der Vor- und Rückbewegung
wird durch die Manschette 78 sowie den Innendurchmesser des Stutzens 65 und den Außendurchmesser der
Stange 68 bestimmt.
Bei Bewegung des Hohlkörpers 61 in Richtung des Pfeils 76 wird der am Führungskörper 74 befestigte
SchleifkontaKt 79 auf dem Widerstand 72 verschoben.
Die Zuleitungen des Schleifkontaktes und des Widerstandes werden durch die Bohrung 70 und die Bohrung
67 nach außen geführt.
Entsprechend dem Verschiebeweg ändert sich der Widtrstandswert des im Innern des Hohlkörpers an geordneten Widerstandes 72. Die Widerstandsände
rung wird in bekannter Schaltung zur Anzeige der momentan strömenden Menge bzw. zum Schallen bei
einer einstellbaren Menge ausgenutzt Die Einrichtungen zur Anzeige und/oder zum Schalten sind bekannt
und nicht Gegenstand dieser Erfindung.
An Stelle des Widerstandes 72 kann auch ein Potentiometer eingesetzt werden. Es kann jedoch auch eine
Wendelfeder Verwendung finden, deren Induktivitätsänderung beim Zusammendrücken bzw. Entspannen
fär den Anzeige- ünd/oder Schaltvorgang ausgenutzt
wird. Die Wendelfeder kann dabei auch gleichzeitig die Abstützung gegen den Druck des strömenden Mediums
übernehmen, so daß in diesem Fall <ϋε beiden Pcrma-
ncntniagnctringc 71 und 75 entfallen können.
Zwecks besserer Übersichtlichkeit ist in I' i g. 4 bewußt
auf die Darstellung der üblichen maschincnbauliclien
Elemente wie Schrauben, Muttern, Bolzen, Sicherungen,
O-Ringe u. dgl. verzichtet worden.
F i g. 5 laßt im Prinzip die Anordnung der federnden,
auf der stirnseitigen Fläche des verschiebbaren Hohlkörpers anzubringenden Streifen erkennen, durch die
eine Vergrößerung der Auflrcfffläche für das strömende
Medium im niederen Mengenbereich sichergestellt wird. Der als Hohlkörper ausgebildete Strömungswächter
ist bei 81 dargestellt. Dieser wird in Richtung des Pfeils 82 beaufschlagt. Auf seiner Stirnfläche sind
eine entsprechende Anzahl federnder Streifen 83 angebracht, die bei geringen Strömungsgeschwindigkeiten
praktisch senkrecht zur Strömungsrichtung 82 stehen. Wird nun die Strömungsgeschwindigkeit und damit der
Druck des strömenden Mediums auf diesen Streifen höher, so weichen sie in Strömungsrichtung aus, wie bei
83 gestrichelt dargestellt. Uni ein Abknicken dieser Streifen zu verhindern, ist es zweckmäßig, die slirnsciligo
Fläche des den Druck aufnehmenden Hohlkörpers in Form einer Kugelkalotte 84 auszubilden. Wie die
Praxis zeigt, legen sich die federnden Streifen 83 an diese Kugelkalollc an. An Stelle der Kugelkalottc kann
auch eine hyperbolische Formgebung des Teils 84 gewühlt werden. Die Streifen können einzeln aufgebracht
werden, beispielsweise durch Niete. Sie können jedoch auch aus einer Ronde aus rostfreiem Edelstahl als ein
zusammenhängender Stern ausgestanzt und anschließend aufgebracht werden. In die Streifen können quer
zu ihrer Längserslreckung Sicken oder Markierungen eingedrückt werden, um ein Maß für ein Kürzen der
Streifen für höhere Schaltmengen zu schaffen.
Normalerweise reichen 2 bis 4 Streifen 83 aus. In Exlremfällen kann jedoch die Anzahl bis auf 20 oder 30
Streifen entsprechend geringerer Breite erhöht werden. Die größtmögliche Länge dieser Streifen ist durch
den halben Innenrohrdurchmesser gegeben. Je nach gestellter Aufgabe sowie nach Art des zu überwachenden
Mediums sind durch einige Versuche Anzahl, Länge und Breite der Streifen sowie die zweckmäßige Federkonstante
des zu verwendenden Werkstoffes festzulegen.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen «» 652/251
Claims (5)
1. Strömungswächter für fluide Medien, die einen Strömungspfad durchströmen, mit einem in den
Strom des Mediums einbringbaren, in Richtung des Strömungsdruckes ausrichtbaren und dem Strömungsdruck
mit einer Druckfläche aussetzbaren Druckkörper, der in Strömungsrichtung gegen eine
Rückstellkraft verstellbar gelagert ist und einen allseits gegen das Medium abgedichteten Innenraum
aufweist, in den über eine abgedichtete Öffnung ein ortsfest verbleibendes Lagerteil eingebracht ist, auf
dessen Außenfläche der Druckkörper in Strömungsrichtung mit in seinem Innern angeordneten
Führungen mechanisch verschiebbar gelagert ist, bei dem im Innern des Lagerteils ein mit dem
Druckkörper zusammenwirkendes, durch die Stellung des Druckkörpers steuerbares elektrisches
Meß- oder Schaltelement angeordnet ist, das über elektrische Verbindungen nach außen verbunden
ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenraum des Druckkörpers (1, 2, 3, 8, 16) mit einer
im wesentlichen inkompressiblen, drucklos eingebrachten und die Führungsmittel (4. 13, 14) benetzenden
Flüssigkeit geringer Wärmeausdehnjng gefüllt und nach außen mittels eines das Lagerteil (7,9.
6) umfassenden flexiblen Dichtelements (10), das die Verschiebung des Druckkörpers aufnimmt, abgedichtet
ist.
2. Strömungswächter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Lagerteil (7, 9, 6) einen im
Innern des Druckkörpers (1, 2, 3, 8, 16) gelegenen Festkörper (6) aufweist, der im Strömungsweg der
Füllflüssigkeit die Flußbewegung der Füllflüssigkeit dämpft.
3. Strömungswächter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckkörper (1. 2.3,
8, 16) im wesentlichen hohlzylindrisch ausgebildet und an einem in Richtung der Zylinderlängsachse
verlaufenden Führungsbolzcn (5) des Lagerteils (7.
9, 6) mittels einer koaxial zu diesem Ansatz verlaufenden und eine Bohrung aufweisenden Ansatzes (4)
des Druckkörpers geführt ist.
4. Strömungswächter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsbolzen (5) des
Lagerteils (7, 9, 6) in einem hohlen Innenraum zur Aufnahme eines magnetisch betätigbaren Schutzgaskontaktes
(II), der über Ausnehmungen im Lagerteil nach außen elektrisch verbunden ist, dient
und daß der Ansatz (4) des Druckkörpers (2.3.8,16)
Träger eines auf den Schutzgaskontakt einwirkenden Permanentmagneten (15) ist.
5. Strömungswächter nach einem der Ansprüche
1 bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß der Druckkörper (1, 2,3,8,16) auf seiner Außenfläche mit federnden,
vorzugsweise sternförmig angeordneten, metallischen oder nichtmetallischen Streifen (83) besetzt
ist, deren Winkelstellung zur Strömungsrichtung in Abhängigkeit vom Strömungsdruck derart
variabel ist, daß ihre der Strömung entgegenstehende Fläche mit abnehmendem Strömungsdruck zunimmt.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19732335650 DE2335650C3 (de) | 1973-07-13 | Strömungswächter für fluide Medien |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19732335650 DE2335650C3 (de) | 1973-07-13 | Strömungswächter für fluide Medien |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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