DE2334055C3 - Verfahren zum stirnseitigen Verbinden zweier Bimetallrohre - Google Patents
Verfahren zum stirnseitigen Verbinden zweier BimetallrohreInfo
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Description
45
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum stirnseitigen Verbinden zweier Bimctallrohre mit
jeweils einem Trägerrohr aus normalleitendem Metall, das mit einem Außen- oder Innenmantel aus einer
Schicht aus supraleitendem Material versehen ist.
Als Supraleitermaterial für supraleitende Kabel zur Übertragung großer elektrischer Energie, insbesondere
für supraleitende Wechsel- und Drehstromkabel, ist bekanntlich Niob sehr geeignet. Es besitzt nämlich ein
sehr hohes unteres kritisches Magnetfeld H1-I von etwa
000 A/m und weist verhältnismäßig niedrige Wechselstromverluste auf, solange dieses kritische Magnetfeld
nicht überschritten wird. Das Niob kann bei derartigen supraleitenden Kabeln vorteilhaft in Form
einer Schicht verwendet werden, die auf einem rohrförmigen Träger aus einem Metall, wie beispielsweise
Kupfer, aufgebracht ist, das bei der zur Aufrechterhaltung der Supraleitfähigkeit des Niots
erforderlichen Temperatur von beispielsweise etwa 4 bis 5 K gut elektrisch normalleitend ist und eine hohe
thermische Leitfähigkeit besitzt. Die supraleitende Niobschicht kann verhältnismäßig dünn ausgebildet
werden, da unterhalb der kritischen Feldstärke H1-I des
Niobs der Strom nur in einer dünnen Oberflachenschicht fließt, die weniger als etwa 0,1 μ dick ist. Füi
supraleitende Wechsel- und Drehstromkabel erscheini es dabei besonders günstig, solche Kupferrohrc, die
außen oder innen mit einer Niobschicht versehen sind koaxial zueinander anzuordnen. Vorzugsweise befinde!
sich die Niobschicht dabei auf der Außenseite de* Innenrohres und auf der Innenseite des Außen/ohre«
eines koaxialen Leiterpaares. Bei Verwendung de? Innenrohres als Hin- und des Außenrohres al'
Rückleiter kann dann erreicht werden, daß dit elektrischen und magnetischen Felder nur im Räume
zwischen den Niobschichten auftreten und die Kupferrohre feldfrei bleiben, so daß in ihnen keine Wirbelstroim
erluste auftreten können.
Das Kupfer dient bei derartigen aus einer Niob- und einer Kupferschicht bestehenden rohrförmigen Leitern
insbesondere zur elektrischen Stabilisierung des supraleitenden Niobs, indem es den im supraleitenden Niob
fließenden Strom beim Obergang des Niobs vom supraleitenden in den elektrisch normalleitenden
Zustand, beispielsweise im Falle einer Überlastung, wenigstens teilweise übernimmt und die da hei oder
durch Wechselstromverluste im Niob entstehende Verlnstwärmc an ein angrenzendes Kühlmittel ableitet.
Entsprechende rohrförmigc Leiter aus dem gut
leitenden Metall, auf denen innen oder außen eine supraleitende Schicht aufgebracht ist. werden zweckmäßig
in einer bestimmten begrenzten Länge, beispielsweise von etwa 20 m, hergestellt. Ein supraleitendes Kabel
muß dann aus einer Vielzahl derartiger Bimctallrohre zusammengesetzt werden, die entweder direkt miteinander
verbunden, beispielsweise verschweißt, oder zwischen denen zum Dehnungsausgleich noch Federbälge
angeordnet werden müssen.
Bei einem direkten Verschweißen solcher Bimetallrohre mit dünnen supraleitenden Schichten treten
jedoch Schwierigkeiten aufgrund der verschiedenen Ausdehnungskoeffizienten und auch der verschiedenen
Schmelzpunkte des normalleitenden Materials und des Supraleitermaterials auf. So schmilzt Kupfer beispielsweise
bei 1083°, Niob aber erst bei 2468°. Hin Aneinanderschweißen der supraleitenden Schichten
zweier Rohre ist deshalb ohne Verschmelzung mit dem normalleitenden Material im allgemeinen nicht möglich.
Auch besieht die Gefahr, daß sich schon vorher die dünne supraleitende Schicht von dem normalleilenden
Material ablöst oder sogar durchbrennt. Mit einem direkten Auseinanderschweißen der Bimetallrohre läßt
sich deshalb eine ungestörte supraleitende Verbindung mit einer ausreichenden Stabilisierung im allgemeinen
nicht herstellen.
Aus der französischen Palentschrift 15 64 936 ist zwar
ein Verfahren zum Verbinden zweier supraleitender Rohre bekannt. Diese Rohre haben jedoch eine
verhältnismäßig große Wandstärke und sind mittels einer Indiumschweißnaht und einer Hülse aus normalleitendem
Metall zusammengehalten. Eine solche Verbindung stellt aber bei Supraleitungstemperaturen einen
verhältnismäßig hohen Übergangswiderstand dar, da die supraleitende Zone an der Verbindungsstelle
unterbrochen ist.
Auch bei dem aus der HS-Patentschrift 30 11255
bekannten Verfahren können nur verhältnismäßig dicke Drähte direkt miteinander verschweißt werden. Mit
diesem Verfahren lassen sich jedoch ebenfalls keine supraleitenden Verbindungen zwischen dünnen Supralcitungsschichten.
die von einem normalleitenden Metall
stabilisiert sind, herstellen.
Gemäß der US-Patentschrift 34 49 818 können die
Enden zweier supraleitender Drähte mittels einer sie umschließenden Hülse aus ebenfalls supraleitendem
Material zusammengehalten werden. Diese bekannte Verbindungstechnik eignet sich jedoch nur für unslabilisierte
supraleitende Drähte, die darüber hinaus einen verhältnismäßig großen Querschnitt haben müssen.
Auch das aus der US-Patentschrift 34 53 378 bekannte
Verfahren zum Verbinden von Supraleitern ist nur für verhältnismäßig dicke Supraleitungndrähte geeignet.
Nach diesem Verfahren wird eine Schweißnaht zwischen den Drähten mittels eines Shunts aus weiteren
supraleitenden Drähten überbrückt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, ein einfaches Verfahren zum Verbinden der eingangs
genannten Bimetallrohre mit dünnen supraleitenden Schichten zu schaffen. Insbesondere soll in der
Verbindungszone die Supraleitfähigkeit nicht unterbrochen werden und eine ausreichende Stabilisierung
gewährleistet sein.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei Bimetallrohren
mit einer äußeren supraleitenden Schicht dadurch gelöst, daß das Endstück jedes der Bimetallrohre
an seiner Stirnseite jeweils mit einem ringförmigen Ansatzstück aus dem supraleitenden Material versehen
wird, daß anschließend in das mit dem Ansatzstück versehene Endstück des ersten Bimctallrohres eine
Hälfte eines Verbindungsrohres aus dem normalleitenden Metall formschlüssig eingebracht wird, daß danach
das mit dem Ansatzstück versehene Endstück des zweiten Bimetallrohres um die aus dem ersten
Bimetallrohr herausragende Hälfte des Verbindungsrohres formschlüssig angeordnet wird und daß dann die
beiden freien Stirnflächen der Ansatzstücke miteinander verbunden werden. Ist hingegen die supraleitende
Schicht auf der Innenseite der Bimetallrohre angebracht, so wird nach einer anderen Ausbildung der
Erfindung das Endstück jedes der Bimetallrohre an seiner Stirnseite mit einem ringförmigen Ansatzstück
aus dem supraleitenden Material versehen, werden anschließend die beiden freien Stirnflächen der Ansatzstücke
miteinander verbunden und werden schließlich die beiden mit den Ansatzstücken versehenen Endstükke
der Bimetallrohre mittels einer gemeinsamen Hülse aus dem normalleitenden Metall formschlüssig ummantelt.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß eine mechanisch stabile
Verbindung zwischen zwei Bimetallrohrcn und eine einwandfreie elektrische Verbindung zwischen den
supraleitenden Schichten der Bimetallrohrc hergestellt werden kann, ohne daß an der Verbindungsstelle die
stabilisierenden Eigenschaften des normalleitenden Metalls unterbrochen zu werden brauchen.
Eine mechanisch besonders stabile Verbindung zwischen zwei Bimeiallrohren mit einer äußeren
supraleitenden Schicht wird nach einer weiteren vorteilhaften Ausbildung der Erfindung dadurch erreicht
daß jeweils das Ansatzstück und das mit ihm £0 verbundene Endstück des BiraelaHrohres mit einem
Innengewinde and das Verbindungsrohr mil einem
■entsprechenden Außengewinde versehen werden und 4aB anschließend die beiden Bimetailrohre mittels des
,Verbradüngsrohres aneinandergeschraubt werden. Zu-Jidh
kann das Verbindungsröhr mindestens teilweise
den es umschließenden Endstücken der beiden verlötet werden. Dazu wird vorteilhaft
ein Verbindungsrohr verwendet, dessen Außenmanlel zumindest teilweise mit Lot überzogen ist.
Zwei Bimetallrohre, deren Innenseite jeweils mit einer Schicht aus einem supraleitenden Material
überzogen ist, können nach einer weiteren vorteilhaften Ausbildung der Erfindung dadurch zusammengefügt
werden, daß die Außenflächen der aneinandergefügten Ansatzstücke mit einem Belag aus dem normalleitenden
Metall versehen und dann mit der Hülse verlötet werden. Die Hülse kann vorteilhaft auch mit den
Endstücken verlötet werden. Hierzu läßt sich eine Hülse verwenden, deren Innenmantel zumindest teilweise mit
Lot überzogen ist. Durch eine Erhitzung der Hülse von außen wird dann eine Verlötung der Einzelteile bewirkt.
Zur weiteren Erläuterung der Erfindung und deren in den Unteransprüchen gekennzeichneten Weiterbildungen
wird auf die Zeichnung Bezug genommen. Es zeigen schematisch
Fig. 1 einen Längsschnitt durch zwei nach dem Verfahren der Erfindung zusammengefügte Niob-Kupfer-Bimetallrohre
mit jeweils äußerer Niob-Schicht,
F i g. 2 eine entsprechende Verbindung zweier Niob-Kupfer-Bimelallrohre
mit jeweils innerer Niob-Schichl,
die Fig.3 bis 5 einzelne Verfahrensschritte gemäß
einer weiteren Ausbildung der Erfindung zum Verbinden zweier Niob-Kupfer-Bimetallrohre mit jeweils
innerer Niob-Schicht als Längsschnitte,
F i g. 6 einen Querschnitt durch eine nach dem in den Fig.3 bis 5 angedeuteten Verfahren hergestellten
Verbindung zweier Bimetallrohre,
die Fig.7 bis 10 einzelne Verfahrensschritte einer Möglichkeit zum Anschweißen von Niob-Ansatzstükken
an Bimetailrohre mit äußerer dünner Niob-Schicht und
F i g. 11 ein Bimetallrohr mit Ansatzstück in einer
Herstellungsphase.
Die in Fig. 1 dargestellten beiden Bimetallrohre 1 und 2 enthalten jeweils ein Trägerrohr 3 aus einem
normalleitenden Metall, beispielsweise Kupfer, das mit einer Schicht 4 aus einem supraleitenden Material,
beispielsweise Niob, ummantelt ist. Beide Bimetallrohre 1 und 2 haben etwa gleichen Innen- und Außendurchmesser.
Sie sind an ihren Endstücken 5 und 6 jeweils mit einem Ansatzstück 7 bzw. 8 aus dem supraleitenden
Material so kontaktiert, daß eine gut haftende und elektrisch leitende Verbindung sowohl zum mormalleitenden
Trägerrohr 3 als auch zu der auf ihm angebrachten supraleitenden Schicht 4 erzeugt wird.
Die sich gegenüberliegenden Stirnflächen der Ansatzstucke
7 und 8 sind mit einer Zentrierphase versehen, so daß sie formschlüssig beim Zusammenfügen der beiden
Bimetallrohre 1 und 2 ineinandergreifen. In der Figur ist
deshalb die gemeinsame Berührungsfläche der beide» Ansatzstücke 7 und 8 in radialer fcichtung abgestuft
dargestellt. Wie durch gestrichelte Unien 9 angedeutet
ist, smd die beiden Endstücke 5 and 6 und die Mt ihnen
verbundenen Ansatzstücke 7 und 8 vor dem Zusammenfugen
der beiden Bimetallrohre 1 und 2 auf einen gemeinsamen Innendurchmesser abgearbeitet worden.
In sie wird dann vorteilhaft von den Rohrenden her «η
Innengewinde eingedreht Die Gewmdegänge !aalen
dabei nicht nur in dem norfnanettendeii TragerÄ 3.
sondern auch m den Ansatzstücken 7 and β, 4 to. die
Ansatzstücke müssen ausreichende Dicke bes&zen. tna
öies zu gewährleisten. ÄJisehtieBehd wird eia enfsöiechendes
VeAindangssWick JO am dan normUdtmm
Metall mit emem passenden Außengewinde gefertigt.
Oanach wird das Verbindtmgsstöck 10 m eines der
V998W
Bimetall· öhre, beispielsweise in das Bimelallrohr 1. etwa
zur Hallte eingeschraubt. Danach wird das /weite Bimetallrohr 2 über die aus dem Bimetallrohr I
herausntgendc Hälfte des Vcrbindungsrohres 10 geschraubt,
bis die beiden Stirnflächen der Ansatzstücke 7 und 8 formschlüssig ancinanderpasscn. Nach dem
Zusammenschrauben der Einzelteile wird die Berührungsfläche der beiden Ansatzstücke 7 und 8 verschweißt.
Hierfür ist vorteilhaft ein Elektronenstrahl geeignet. Beim Verschweißen ist zu prüfen, ob das
normalleilende Metall unterhalb der .Schweißstelle zu
Störungen der Schweißnaht führen kann. In diesem ("all wird vorteilhaft nicht durchgeschweißt.
Die Elcktronenstrahlschweil.king,die mit einem radial
geführten Elektronenstrahl von außen her vorgenommen
wird, der in der I igur durch einen Pfeil 11
angedeutet ist, führt im allgemeinen zu einer geringen Materialschrumpfung in Achsrichtung der Bimetallrohre.
Dieser Umstand, der sich in vielen Rillen nachteilig auswirkt, ist in diesem (all jedoch von Vorteil, da durch
die Schrumpfung die Trägerrohrc 3 fest auf das Verbindungsrohr 10 aufgespannt werden. Hierdurch
entsteht ein guter thermischer und elektrischer Kontakt sowohl zwischen dem supraleitenden Material der
Ansatzstücke 7 und 8 und dem normallciiendcn Metall des Verbindungsrohres 10 als auch zwischen dem
normalleitcndcn Metall des Verbindungsrohres 10 und der Trägerrohre 3. Zusätzlich kann im Bereich des
Kupfer-Kupfer-Kontaktes des Verbindungsrohres 10 mit den Trägerrohren 3 eine Verlötung vorgenommen
werden, indem die Gewindeteile vor dem Zusammenbau mit Lot getränkt werden und nach dem Verschrauben
die beim Elektronenstrahlschweißen über das normalleitende Metall abgeführte Wärme gleichzeitig
zum Löten benutzt wird. Die mit Lot getränkten Flächen sind in der Figur durch etwas dickere Linien
angedeutet und mit 12 bezeichnet.
Im Falle einer solchen Verlötung kann unter Umständen auf die Gewinde verzichtet werden. Das
Verbindungsrohr 10 muß dann formschlüssig \on den beiden Endstücken 5 und 6 einschließlich der an ihnen
kontaktierten Ansatzstücke 7 und 8 ummantelt sein.
In F 1 g. 2 ist eine Verbindung zweier Bimetallrohre 15
und 16 dargestellt. Die Rohre bestehen entsprechend den Bimetallrohren 1 und 2 in F ig. 1 jeweils aus einem
normalleitenden Trägerrohr 17. beispielsweise einem Kupferrohr, die an den Stirnflächen ihrer Fndstücke 19
bzw. 20 jeweils mit einem Ansatzstück 21 bzw. 22 aus einem supraleitenden Material, beispielsweise Niob,
kontakten sind. Im Gegensatz zu den in F i g. 1 dargestellten Bimetallrohren ist eine supraleitende
Schicht 18. beispielsweise eine Niobschicht. auf dem
Innenmantel der Bimetallrohre 15 und 16 aufgebracht. Die Verbindung dieser Bimetaflrobre 15 und 16 kann
Jedoch grundsätzlich nicht in einer entsprechenden Technik wie an Fig. 3 beschrieben, d.h. mit einer
äußeren Hälse aus dem noiimalleitenden Metall,
durchgeführt werden. Denn eine EJektronenstrahlverschwefßüng der an den Endsticken 19 und 20
ikoirtaktierten Ansatzstücke 2Ϊ und 22 kann nur vor dem
Airiferrogen «Bier Hälse durchgeführt werden. Die
ÄJbeifeiickaiJg der Ansatzstücke 21 und 22 mittels einer
Hüäse 23 aas dem normaHeitcndcn Material, beispielsweise Kupfer, muß also nach der Elektronenstrahlschweiflong der A<nsatsatäck€ 21 und 22 erfolgen. <«
Bei der Verbindungstechnik nach F i g. 2 werden nach
dem Verschweißen der Midb-Ansatzsläckc 21 und 22
3»nächst die Kupier-Endstücke 19 und 20 urail die
zwischen ihnen liegenden Niob-Ansatzstücke 21 und 22 von außen etwas abgearbeitet, beispielsweise abgedreht.
Dies ist durch die gestrichelten Linien 24 in dei Figur dargestellt. Dann wird in diese abgearbeiteten
Außenflächen ein Außengewinde geschnitten, das sowohl in den Niob-Ansatzstückcn 21 und 22 als auch
links und rechts davon in den Kupfer-Endstücken 19 und 20 verläuft. Anschließend wird eine aus beispielsweise
zwei Halbzylindern bestehende Kupfer-Hülse 23 mil
entsprechendem Innengewinde aufgelötet, wobei die Lötung nur zwischen den Kupfer-Endstücken 19 und 2C
und der Kupfer-Hülse 23 erfolgt. Die verlöteten Flächen sind in der Figur durch dicker eingezeichnete Linien 25
angedeutet. Ein intensiver Kontakt zwischen den Niob-Ansatzstücken 21 und 22 und der Kupfer-Hülse 23
wird jedoch beim Einsatz der Bimelallrohre 15 und 16 in supraleitenden Kabeln durch das Abkühlen auf Helium·
temperatur erreicht, da der thermische Ausdehnungskoeffizient von Kupfer etwa doppelt so groß ist wie der
von Niob.
Ls kann unter Umständen auf einen guten thermischen und elektrischen Kontakt zwischen den beiden
Niob-Ansalzstücken 21 und 22. der im allgemeinen mittels Elektronenstrahlschweißung hergestellt wird
verzichtet werden. Dies ergibt sich aus dem folgenden Bcrechnungsbeispiel. Dann genügt es — und diese
Verbindungstechnik ist analog auch für die in Fig.] gezeigten Bimctallrohrausführungen anwendbar —.
über den Kontakt der beiden Niob-Ansatzstücke 21 und 22 eine Kupfer-Hülse 23 zu schieben und beiderseits
auch mit den Niob-Ansatzsiücken zu verlöten. Bei der
folgenden Abschätzung wird also davon ausgegangen daß keine direkte Verbindung zwischen den Stirnflächen
der Niob-Ansatzstücke 21 und 22. jedoch eine indirekte Verbindung über die Kupfer-Hülse 23
vorhanden ist.
Es sei der ungünstigste Fall betrachtet, daß nämlich
eine Verlustleistung von 10 - 10 b W/cm- bei 50 Hz und
einem Feld von 10OmT auftritt. Diese Werte seien als obere Grenzwerte zugrunde gelegt. Als Ausführungsbeispiel seien folgende Dimensionen für Bimctallrohrc
gemäß F i g. 1 oder F i g. 2 gewählt: Bimetallrohraußendurchmesser
60 mm. Bimctallrohrinncndurchmcsser 58 mm. Breite des Niob-Rohrcs aus den beiden
Niob-Ansatzsiückcn etwa b mm und Breite der beiden
Endstücke einschließlich des Niob-Rohres etwa 30 mm Bei dieser Niob-Rohrdimension beträgt dcrGcsamtvcrlust,
bezogen auf die äußere Rohrmantclfläche, etwa 113-10 b W. Unter der Annahme eines stationären
Wärmeflusses, des Sitzes der Wärmequelle in dci Kontaktsteile der beiden Niob-Ansatzsiückc und eines
Energieabflusses nach beiden Seiten zum Kupfer der Endstücke hin errechnet sich daraus eine Temperaturerhöhung
der Kontaktstelle von 3.7 ■ 10-4K. Dabei wurde
der Wärrneleufäfaigkeitskoeffeient für Niob von
50 mW/cm · k bei 4 K verwendet Für eine eventuell notwendige Verbreiterung der Niob-Ansatestücke aus
schweißtechnischen Gründen auf z. B. 20 «un ergibt sich
unter sonst gleichen Bedingungen eine Temperaturerhöhung von U · Ii)-3K.
Eine sehr gute thermische Verbindung zwischen den Niob-Ansatzstückcn 21 und 22 and der sie umgebendes
Kupfer-Hülse 23 kann durch eine Diffusionsverbindung
zwischen dem Niob und Kupfer hergestellt werden; an<ä
zwar beispielsweise nach einem Verfahren der Kapier-Vorbedampfumg. Die entsprechende Verbindungstech
nik ist in den F i g. 3 bis <b dargestdit. Nach F i g. 3 sinti
die an den i mhluc&en 19 and 20 in I-' i fr. 2
709614/293
Ansatzstücke 21 und 22 formschlüssig aneinandergefügt
und mittels eines Elektronenstrahls, der radial von
außen auf die stirnseilige Berührungsfläche der beiden Ansatzstücke 21 und 22 gerichtet ist und durch einen
Pfeil 26 in der Figur angedeutet ist, zusammengeschweißt.
In F i g. 4 ist die Außenfläche der beiden Ansatzstücke
21 und 22 nach Cig. J mit einer Kupferschicht 27 verschen. Beim Verfahren der Kupfer-Vorbedampfung
wird das Niob auf etwa 200 C" im Hochvakuum vorgeheizt und bei dieser Temperatur mil einer etwa I μ
starken Kupfcrschicht 27 bedampft. Man erzielt dabei eine lötfähige Kupler-Niob-Dilfusionsbindiing. /um
Aufbringen der Kupfer-Hülse 23 gemäß Γ i g. 5 kann dann prinzipiell wie in Fig. 2 beschrieben verfahren
werden, jedoch mit dem zusätzlichen Ergebnis, daß jetzt
auch die Außenflächen der beiden Niob-Ansaizstückc 21 und 22 mit der Kupfer-Hülse 23 verlötet werden
können. Die gemeinsame verlötete Fläche ist in den F i g. 2 und 5 jeweils mit 25 bezeichnet.
Natürlich kann auch die Innenfläche der gemeinsamen Niob-Ansatzstücke 7 und 8 nach Fig. I entsprechend
behandelt und verlötet werden. Hierbei muß die Kupfervorbedampfung schon vor der Elektroncnstrahlschweißung
an den beiden Rohrenden vorgenommen werden. Durch die nachträgliche Elektronenstrahlschweißung
der Niob-Ansatzstücke braucht die Niob-Kupfer-Diffusionsschicht nur geringfügig beeinflußt zu
werden, da die Schweißnaht nicht durchgeschweißt werden muß.
Fig.6 zeigt einen Querschnitt durch die in Fig. 5
dargestellte Verbindung. Die beiden Ansatzstücke 21 und 22 sind von einer schmalen Kupfcrschicht 27
ummantelt, die in der Figur übertrieben dick dargestellt
ist. Um diesen Kupfermantel sind formschlüssig die beiden Hälften der Hülse 23 an der gemeinsamen
Berührungsfläche 25 angelötet.
Die Fig. 7 bis 10 zeigen einzelne Schritte der Verbindungstechnik zwischen Niob-Ansatzstückcn 7
bzw. 8 und dem dünnwandig mit Niob beschichteten Niob-Kupferrohr der Endstücke 5 bzw. 6 gemäß Fi g. 1.
Diese Verbindungstechnik kann ebenso auch für Bimetallrohre mit innerer supraleitender Schicht gemäß
Fig. 2 angewandt werden. Die Schwierigkeit einer solchen Verbindung besteht einmal darin, daß es sehr
schwer möglich ist, eine dünne Niobhaut von etwa 50 μ Stärke mit einem etwa 1 mm dicken Niob-Ring. wie sie
beispielsweise für supraleitende Kabel gefordert wird, zu verschweißen, und zwar wegen der sehr unterschiedlichen
Wärmeleitung der Materialien mit unterschiedlichem Querschnitt.
Weiterhin wirkt die Nachbarschaft des Kupfers insofern erschwerend, als das Kupfer nur einen
Schmelzpunkt von etwa 10830C gegenüber dem Niob
von etwa 2468°C hat and zu einer weiteren Verzerrung der gewünschten Wärmeleitungssyminetrien bezüglich
der beiden Seiten der Schweißnaht fährt.
Mit dem m den F i g. 7 bis IO angedeuteten Verfahren
werden diese Schwierigkeiten weitgehend vermieden. Die m diesen Figuren dargestellten Bimetailrohre haben
dabei beispielsweise die im Berechmmgsbeispiei zu
Fig. 2 angegebenen Dimensionen.
Nach Fi g. 7 wiid zunächst ata Ende eines Niob-Kupf^BenstatpolWes 3* das Köpfer 33 ein Stück,
beipielseis m etwa 6 bis 10 mtd Breite, entfernt und
swar beispielsweise «dbwäi chemische Abätzang. Zur
&zjelung eänef fnögfichst scharfe» Kante and zar
>\ifeäiditafig<ies ReÄMshineren mfa dabei beispielsweise
ein Gummistopfen entsprechend tief eingesetzt. Nach dem Abät/en des Kupfers ist die dünnwandige, etwa 50
bis 100 μ starke Niob-Schicht 34 freigelegt. Dann wird gemäß Fig.8 ein entsprechend dimensionierter Niob-Profilring
35 bis zur neuen Kuplcrsiirnfläche des
Endstückes 36 eingescizi. Der Niob-Profilring 35 zeigt
innen vorteilhalt ein Siufenprofil. Danach wird gemäß
Fig. 9 das überstehende Ende 37 der dünnen Niobschicht 34 um die Stirnkante des Niob-Profilrings 35
ίο gebogen, so daß zumindest ein Teil der Stirnfläche des
Niob-Profilrings 35 von dem überstehenden End1.' 37 bedeckt ist. Anschließend wird ein zweiter Niob-Profilring
38 mit entsprechendem äußeren Suifcnprofil seiner
Stirnfläche gemäß Fig. 10 auf den Profilring 35 aufgeschoben, so daß die dünne Niobhaut des Endes 37
zwischen den beiden Niob-Profilringen 35 und 38 eingespannt wird. Hierdurch wird die beim Schweißen
gewünschte symmetrische Wärmeleitung zu beiden Seiten der Schweißnaht nähcrungsweise erreicht und
die Schwierigkeit der Verschweißung eines dickwandigen mit einem dünnwandigen Teil weiiestgehend
vermieden. Danach werden die einzelnen Teile mittels Elektronenstrahlen verschweißt, wobei die Elektronenstrahlen
durch Pfeile 40, 41 und 42 angedeutet sind. Der Elektronenstrahl 40 ist nicht direkt auf die Einsp.uinstel-Ie
des Niobschicht-Endes 37 gerichtet; denn dies würde lokal zum Durchbrennen der dünnen Niobschicht der
Einspannstelle führen. Der durch den Pfeil 40 dargestellte Elektronenstrahl wird demnach etwas neben die
Einspannstelle auf den Niob-Profilring 38 gerichtet, so daß der Profilring 38 regelrecht auf das Ende 37 der
Niob-Schichi 34 aufgeschmolzen wird. In unmittelbar folgenden Schritten '/erden nun die beiden Niob-Profilringe
38 und 35 zur Erhöhung der mechanischen Stabilität miteinander zu einem Ansatzstück, beispielsweise
dem Ansatzstück 7 gemäß Fig. 1. innen verschweißt. Dies ist durch den Pfeil 41 dargestellt. Zum
Schluß folgt die Verbindung des Kupfers des Endstückes 36 mit dem Niob-Ansatzstück 7 durch Aufschmelzen des
Kupfers in der unmittelbaren Nachbarschaft des Niob-Ansatzstückes. Dabei entsteht vorteilhaft eine
Diffusionsverbindung zwischen dem Kupfer des Endstücks 36 und dem Niob des Ansatzstücks 7.
Neben den anhand der Fig. 7 bis 10 dargestellten
Verfahren einer Kontaktierung der Endstücke von Bimetallrohren mit Niob-Ansatzstücken sind auch
schon bei der Herstellung der Bimetailrohre verschiedene Möglichkeiten einer Anbringung von Niob-Ansatzstücken
gegeben:
Wie in Fig. 11 schematisch angedeutet ist. wird ein
dickwandiges Niob-Außenrohr 50 so ausgedreht, daß nahe dem Rohrende ein ringförmiger Steg 51
übrigbleibt, der so dimensioniert ist, daß nach einem
Dünnziehen des Bimetallrohres dieser Steg Sl die für
das Niob-Ansatzstüdc geforderte Dicke hat Nach de*n
Ziehvorgang wird dann das Rohrende bis zom Steg 5Ϊ
abgedreht, das gege&enenfaMs anschließend noch zu
einer abgestuften Form des Ansatzstücks überdreht werden muß.
to Ferner kann auch zunächst ein reines Kopferrohr an
seinen Enden jeweils mit einem Niofc-Änsatzstöck
versehen werden. Darach erfolgt erst das Aufbringen
der Niob-Schicht beispielsweise laitttels SdWneizfkrßef ektrotyse. wobei sowohl nat dem K&pfer als auchtäem
Niob-Ansatzstfidk eine gnte Verbaielnng erzielt werden
muß.
Bei einem weiteren Verfahren wird davon ausgegangen, daß Bimetalibänder zunächst Ot größeren Längen
ills eicι! geforderten Rohrlängen hergestellt werden,
l-iilsprechencle Herstellungsverfahren sind beispielsweise·
aus den (!einsehen OITenlcgungsschrifien
21 41 bib und 21 41 621 bekannt. Ks werden d;iiin ;in die
Niob-1olien Niob-Qucrstege im Abstand der Rohrliingen
gesehweißt. Danach kann eine Auffüllung ties so geschaffenen Niob-Rahmens mit Kupfer erfolgen. Das
so entstandene Band wird dann zu einem Rohr gebogen und längsverschweißt. Die zu Ansai/stüeken geformten
Niob-Querstege <· erden dann in der Mitte zur
Schaffung von den ein/einen Uimetallrohren durehsehnitien
liihI zur geforderten Torrn der Ansatzstücke
überarbeitet. In entsprechender Weise können auch die Niob-Quersiege zunächst mil einem Kupfcrbimd
verbunden werden. Danach wird die dünne Niob-Schicht aufgebracht und anschließend dieses liimeuillband
/u einem Rohr gebogen und versehweißt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (26)
1. Verfahren zum stirnseitigen Verbinden zweier Bimetallrohre mit jeweils einem Trägerrohr aus
normalleitendem Metall, das mit einem Außenmantel aus einer Schicht aus supraleitendem Material
versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Endstück (5 bzw. 6) jedes der Bimetallrohre
(J bzw. 2) an seiner Stirnseite mit einem ringförmigen
Ansatzstück (7 bzw. 8) aus dem supraleitenden Material versehen wird, daß anschließend in das mit
dem Ansatzstück (7) versehene Endstück (5) des ersten Bimetallrohres (1) eine Hälfte eines Verbindungsrohres
(10) aus dem normalleitenden Metall is
formschlüssig eingebracht wird, da3 danach das mit dem Ansatzstück (8) versehene Endstück (6) des
zweite» Bimetallrohres (2) um die aus dem ersten Bimetallrohr (1) herausragende Hälfte des Verbindungsrohres
(10) formschlüssig angeordnet wird und daß dann die beiden freien Stirnflächen der
Ansatzslücke (7 und 8) miteinander verbunden werden (F ig. 1).
2. Verehren zum stirnseitigen Verbinden zweier
Bimetallrohre mit jeweils einem Trägerrohr aus normalleitendem Metall, das mit einem Innenmantel
aus einer Schicht aus supraleitendem Material versehen ist. dadurch gekennzeichnet, daß das
Endstück (19 bzw. 20) jedes der Bimeiallrohre (15 b/w. 16) an seiner Stirnseite mit einem ringförmigen
Ansatzstück (21 bzw. 22) aus dem supraleitenden Material versehen wird, daß anschließend die beiden
freien Stirnflächen der Ansatzstücke (21 und 22) miteinander verbunden werden und daß schließlich
die beiden mit den Ansatzstücken (21 und 22) versehenen Endstücke (19 und 20) der Bimetallrohre
(15 und 16) mittels einer gemeinsamen Hülse (23) aus dem normalleiienden Metai! formschlüssig ummantelt
werden (F ig. 2).
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Endstück (5 bzw. 6) mit einem
Ansatzstück (7 bzw. 8) versehen wird, dessen Innendurchmesser wenigstens annähernd mit dem
Innendurchmesser des Endstücks (5 bzw. 6) übereinstimmt.
4. Verfahrer, nach Anspruch 1 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß jeweils das Ansatzstück (7 bzw. 8) und das mit ihm verbundene Endstück (5 bzw. 6)
des Bimetallrohres (1 bzw. 2) mit einem Innengewinde und das Verbindungsrohr (10) mit einem
entsprechenden Außengewinde versehen werden und daß anschließend die beiden Bimetallrohre (1
und 2) mittels des Verbindungsrohres (10) aneinandergeschraubt werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsrohr (10) mindestens teilweise mit den es umschließenden
Endstücken (5 und 6) der beiden Bimetallrohre (1 und 2) verlötet wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Verbindungsrohr (10) verwendet
wird, dessen Außenmantel zumindest teilweise mit Lot überzogen ist.
7. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß jedes Endstück (19 bzw. 20) mit einem Ansatzstück (21 bzw. 22) versehen wird, dessen
Außendurchmesser wenigstens annähernd mit dem Außendurchmesser des Endstückes (19 bzw. 20)
übereinstimmt
8. Verfahren na.ch Anspruch 7, dadurch gekenn zeichnet, daß die Außendurchmesser durch Abdre
hen einander angepaßt werden.
9. Verfahren n2ch einem der Ansprüche 2,7 odei
S, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden mit der Ansatzstücken (21 und 22) versehenen Endstücke (H
und 20) mittels einer Hülse (23), die aus zwei odei mehreren, in Längsrichtung unterteilten Einzelstük
ken zusammengesetzt wird, formschlüssig ummantelt werden.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche Z 7 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Außenflächen der aneinandergefügten Ansalzstücke (21 und 22) mit
einem Belag (27) aus dem normalleitenden Metall versehen und dann mit der Hülse (23) verlötet
werden (F ig. J bis 6).
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß der Belag (27) mittels Aufdampfen oder Aufschmelzen auf die Außenflächen
aufgebracht wird.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 2, 7 bis IJ. dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (23) mit
den Endstücken (19 und 20) verlötet wird.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß eine Hülse (23) verwendet wird,
de^en Innenmantel zumindest teilweise mit Lot überzogen ist.
!4. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch
gekennzeichnet, daß zum Verlöten die Hülse (23) erhitzt wird.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnflächen der
Ansatzstücke (7 und 8 b/w. 21 und 22) mit einem Profil versehen werden, das beim Zusammenfügen
der beiden Bimetallrohre (1 und 2 bzw. 15 und 16) zu ihrer Zentrierung dient.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß die aneinandergefügten Stirnflächen der Ansatzstücke (7 und 8 bzw. 21
und 22) mittels eines Elektronenstrahls wenigstens teilweise miteinander verschweißt werden.
17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektronenstrahl radial von
außen auf die Berührungsfläche der beiden Ansatzstücke (7 und 8 bzw. 21 und 22) gerichtet wird.
5 8 Verfahren nach Anspruch 17, dadurch
gekennzeichnet, daß die Ansatzstücke (7 und 8 bzw. 21 und 22) mittels des von einer Ringkathode
ausgehenden Elektronenstrahls verschweißt werden.
19. Verfahren nach Anspruch 17 oder 18, dadurch
gekennzeichnet, daß der Elektronenstrahl mittels einer die äußere Berührungskante der Seiden
Stirnflächen etwa konzentrisch umlaufenden Strahlselektorblende etwa radial die Ansatzstücke (7 und 8
bzw. 21 und 22) an ihren gemeinsamen Berührungsfläche zumindest teilweise verschweißt.
20. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß Kupfer als normalleitendes
Metall der Bimetallrohre (1 und 2 bzw. 15 und 16) verwendet wird.
21. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß Aluminium als normalleitendes Metall der Bimetallrohre (I und 2 bzw. 15
und 16) verwendet wird.
22. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß Niob als surjraleiien-
des Material der Schicht (4 bzw. 18) und der Ansatzstücke (7 und 8 by.w. 21 und 22) verwendet
wird.
23. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß ein Endstück (36) mit
einem ringförmigen Ansatzstück (7) versehen wird, indem zunächst das normalleitende Metall (33) des
Endstückes (36) in einem vorbestimmten Bereich vom Ende aus abgetragen wird, daß dann an die so
entstandene eingezogene Stirnfläche des normalleitenden
Metalls (33) ein erster Profilring (35) aus dem supraleitenden Material angesetzt wird, dessen von
der supraleitenden Schicht (34) abgewandte Oberflache
mit wenigstens einer Abstufung versehen ist und dessen Breite kleiner ist als der Bereich des
abgetragenen normalleitenden Metalls (33) des Endstücks (36), daß danach um das Ende dieses
ersten Profilringes (35) das überstehende Ende (37) der supraleitenden Schicht (34) gebogen wird, daß
daran anschließend ein etwa gleichbreiter zweiter und entgegengesetzt abgestufter Profilring (38) aus
dem supraleitenden Material formschlüssig an den ersten Profilring (35) angepaßt wird und daß
schließlich die beiden Profilringe (35 und 38) mit dem Ende (37) der supraleitenden Schicht (34) und dem
normalleitenden Metall (33) des Endstücks (36) mittels Elektronenstrahl verschweißt werden
(F ig. 7 bis 10).
24. Verfahren nach Anspruch 2i. dadurch
gekennzeichnet, daß das normalleitende Metall (33) des Endstücks (36) abgeätzt wird.
25. Verfahren nach Anspruch 23. dadurch gekennzeichnet, daß das nornialleitende Metall (33)
des Endstücks(36)abgedreht wird.
26. Verfahren nach einem der Ansprüche 2i bis 25.
dadurch gekennzeichnet, daß der Elektronenstrahl (40) se weit auf einen der Profilringe (35 b/vv. 38)
neben das zwischen ihnen eingespannte Ende (37) der supraleitenden Schicht (34) gerichtet wird, daß einteilt
auf das supraleitende Material des Endes (37) der Schicht (34) trifft.
1Z-
Priority Applications (8)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732334055 DE2334055C3 (de) | 1973-07-04 | Verfahren zum stirnseitigen Verbinden zweier Bimetallrohre | |
| US481260A US3895432A (en) | 1973-07-04 | 1974-06-20 | Method of electrically joining together two bimetal tubular superconductors |
| CH881574A CH579314A5 (de) | 1973-07-04 | 1974-06-27 | |
| FR7422744A FR2236275B1 (de) | 1973-07-04 | 1974-06-28 | |
| CA203,975A CA1006923A (en) | 1973-07-04 | 1974-07-03 | Method of joining two bimetal tubes |
| GB2974374A GB1454678A (en) | 1973-07-04 | 1974-07-04 | Interconnecting bimetallic tubes |
| JP49076884A JPS5038653A (de) | 1973-07-04 | 1974-07-04 | |
| CA254,540A CA1009871A (en) | 1973-07-04 | 1976-06-10 | Method of joining two bimetal tubes |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732334055 DE2334055C3 (de) | 1973-07-04 | Verfahren zum stirnseitigen Verbinden zweier Bimetallrohre |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2334055A1 DE2334055A1 (de) | 1975-01-16 |
| DE2334055B2 DE2334055B2 (de) | 1976-08-26 |
| DE2334055C3 true DE2334055C3 (de) | 1977-04-07 |
Family
ID=
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