DE2333449A1 - Verfahren zur herstellung eines halbleitermoduls - Google Patents
Verfahren zur herstellung eines halbleitermodulsInfo
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Description
DiPL-ING. KLAUS NEUBECKER
Patentanwalt
4 Düsseldorf 1 ■ Schadowplatz 9
4 Düsseldorf 1 ■ Schadowplatz 9
- Düsseldorf, 29. Juli 1973
Westinghouse Electric Corporation
Pittsburgh, Pa. , V. St. A.
Pittsburgh, Pa. , V. St. A.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Halbleitenaoduln,
insbesondere mit Integrierten Schaltkreisen. Zu den verschiedenen Arten von Integrierten Schaltkreisen gehören auch die sogenannten
Standard-, Beam-Lead sowie Flip-Chip-Typen. Diese verschiedenen Typen Integrierter Schaltkreise, ihre Vorzüge und Nachteile
sov/ie die riit ihrer Verwendung verbundenen Probleme sind in einem Aufsatz von Lawrence Curran, veröffentlicht in "Electronics"
vom 25.11.1968 sowie vom 26.12.1968 unter dem Titel "In Search of A Lasting Bond" sowie in "Electronics" vom 3.3.1969 (U.S.
Reports) unter dem Titel "Big Push For Beam-Lead ICs Sparks Demand For Special Bonders" beschrieben worden.
Entsprechend dem Stand der Technik werden Integrierte Schaltkreise
auf einem Substrat festgelegt, das mit einer gedruckten Schaltung versehen ist, und dann mit dieser gedruckten Schaltung
verbunden. Typischerweise werden die Anschlüsse der Integrierten Schaltkreise einerseits und die Anschlüsse des Substrats andererseits
über sogenannte "Fliegender Drahf-Verbindungen miteinander
vereinigt. Ein typischerweise aus Gold bestehender und von einem Kapillarröhrchen getragener feiner Draht wird an seinem
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Telefon (0211) 32O8 58
Telegramme Custopat
Ende kugelig ausgebildet und dann mit diesem kugelig ausgebildeten
Ende an den Integrierten Schaltkreis angeschlossen. Von dera kugelig ausgebildeten Ende wird der Draht dann zu einenf
Substrat-Anschluß bewegt. "Fliegender Draht"-Verbindungen sind etwas unzuverlässig/ so daß man in dem Bestreben, diese Art
von Verbindungen zu vermeiden, die schon erwähnten Integrierten Schaltkreise vom"Beam-Lead"- bzw. "Flip-Chip"-Typ entwickelt
hat. Diese werden mit ihrer nach unten zu dem Substrat ge-·
richteten aktiven Fläche mit dem Substrat verbunden. Die Integrierten Schaltkreise vom Beam-Lead- bzw. Flip-Chip-Typ
haben den Nachteil, daß ihre aktiven Flächen nicht wirksam gekühlt werden.
Aufgabe vorliegender Erfindung ist es, die vorstehend erwähnten
Wachteile der Ausführungen nach dem Stand der Technik zu beseitigen
und einen Ilalbleitermodul mit Integrierten Schaltkreisen
zu schaffen, bei dem die "Fliegender Draht"-Verbindungen entfallen und die Integrierten Schaltkreise, unabhängig davon,
ob sie nun dem Standar" , dem Beam-Lead- oder dem Flip-Chip-Typ angehören, mit ihrer Rückseite nach unten gerichtet sind und
eine wirksame Kühlung erfahren.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein Verfahren zur Herstellung eines Halbleitermoduls mit mindestens einem Integrierten Schaltkreis
und einer mindestens eine Öffnung aufweisenden dielektrischen Schicht, über die auf mindestens einer Seite ein elektrischer
Leiter über die mindestens eine öffnung verläuft, erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß der elektrische Leiter
auf der einen Seite der Schicht mit Fotoresistmaterial beschichtet, das Fotoresistmaterial entsprechend einem gewünschten
Muster belichtet wird, so daß ein bestimmtes Muster durch das belichtete Fotoresistmaterial maskierter Leiterstreifen erzeugt
und.der elektrische Leiter auf der erwähnten einen Seite im übrigen freigelegt wird, hierauf der übrige Bereich des Leiters
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geätzt, der in der öffnung befindliche Teil der Seite des
Leiters dagegen maskiert wird, wobei diese Seite der mit dem Fotoresistmaterial beschichteten Seite gegenüberliegt, sodann
die maskierende Fotoresistschicht unter Freilegung der Leiterstreifen
des Musters entfernt wird, so daß bestimmte der letztgenannten Streifen auslegerarmartig über die Öffnung verlaufen,
anschließend der Integrierte Schaltkreis in die öffnung gebracht wird und schließlich die bestimmten Streife'n mit dem
Integrierten Schaltkreis verbunden werden.
Zur Lösung der Aufgabe ist entsprechend einem weiteren Merkmal
der Erfindung ein Halbleitermodul gekennzeichnet' durch eine
dielektrische Schicht, auf der sich ein durch Verfahren zur Herstellung gedruckter Schaltungen erzeugtes Muster mit Leiterstreifen
einer elektrischen Schaltung befindet und die ferner mindestens ein Fenster aufweist, über das sich bestimmte der
Leiterstreifen auslegerarmartig erstrecken und in dem mindestens
ein Integrierter Schaltkreis mit Anschlüssen angeordnet ist, die jeweils elektrisch in Nähe der Enden der über das Fenster
verlaufenden auslegerarmartigen Leiterstreifen angeschlossen sind, ferner durch ein Substrat, auf das ein Muster entsprechend
Verfahren für die Herstellung gedruckter Schaltungen aufgebracht worden ist, sowie durch eine Anordnung zur Verbindung des
Substrats, so daß die dielektrische Schicht und der Integrierte Schaltkreis abgestützt werden.
In einer ebenfalls auf die Anmelderin zurückgehenden früheren USA-Patentanmeldung Ser. No. 262,871 vorn 14.6.1972 wird ein
Verfahren zur Herstellung einer dielektrischen Schicht, typischerweise eines dicken Polyiiaidfilms beschrieben, die ein oder
mehrere Fenster oder Öffnungen hat, über die ein elektrischer Leiter vergleichsweise großer Stärke (20 - 25 ,u) verläuft.
Der Leiter ist integraler Bestandteil einer leitenden Beschichtung,
die über eine Seite der dielektrischen Schicht
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-A-
verläuft. Ebenso verläuft über die gegenüberliegende Seite der
dielektrischen Schicht eine dicke leitende Beschichtung. Im Zusammenhang damit wird die Umwandlung der leitenden Beschichtungen
in Leitermuster durch Verfahren, wie sie für die Herstellung gedruckter Schaltungen bekannt sind, erläutert, wobei
die Leiterstreifen trägerartige Abschnitte aufweisen, die auslegerarmartig über die öffnung verlaufen. Die Seite, über die
die auslegerarmartigen Abschnitte sich erstrecken, wird hier als obere oder äußere Seite der Schicht bezeichnet, während die
gegenüberliegende Seite als untere oder innere Seite der Schicht bezeichnet wird. Die im einzelnen in der vorerwähnten
Patentanmeldung und hier kurz, jedoch für den vorliegenden Zweck ausreichend beschriebene Seite bzw. Oberfläche erweist sich im
Zusammenhang mit der Erläuterung der vorliegenden Erfindung als geeignet.
Vorzugsweise werden entsprechend der Erfindung die Integrierten Schaltkreise in die eine bzw. mehreren Öffnungen gebracht, so
daß ihre aktiven Flächen mit der Oberfläche der Schicht fluchten oder gerade unterhalb dieser liegen und ihre Anschlüsse in
Kontakt mit den Enden der zugehörigen auslegerarmartigen Abschnitte stehen, so daß die Enden dieser auslegerarmartigen
Abschnitte mit den jeweiligen Kontaktanschlüssen der Integrierten Schaltkreise verbunden werden können. Danach werden die Schicht
und die zugehörigen Integrierten Schaltkreise in innigem thermischem und mechanischem Kontakt mit einem Substrat,
typischerweise einem Isolator wie Aluminiumoxid, festgelegt, wobei das Substrat eine geeignete gedruckte Schaltung trägt.
Die Schicht wird so angebracht, daß ihre Unterseite zu dem Substrat hin zeigt und die Integrierten Schaltkreise mit ihrer
Rückseite untenO-iegen. Das Substrat ist thermisch in hohem Maße
leitend und dient als Kühlkörper. Die leitenden Streifen des Musters auf der Oberseite der Schicht sind rait den leitenden
Streifen auf der gegenüberliegenden Seite der Schicht durch
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Locher hindurch verbunden, deren Wandungen mit einer elektrisch leitenden Beschichtung abgekleidet sind. Die leitenden Streifen
auf dieser gegenüberliegenden oder unteren Seite dienen teilweise als Verbindungen zwischen Streifen auf der Oberseite und
sind teilweise mit Leiterstreifen auf dem Substrat verbunden.
Typischerweise enthält das Substrat die Anschlüsse für die Verbindung
mit externen Einrichtungen, d. h. die Eingangs- und Ausgangs-Anschlüsse sowie die Anschlüsse für die Energieversorgung
des Halbleitermoduls.
In der vorstehenden Anordnung hat die Schicht auf ihrer Unterseite
Nasen oder Lappen, die mit entsprechenden Nasen oder Lappen des Substrats durch Diffusion verbunden sind. Die K% hergestellten
Integrierten Schaltkreise sind ebenfalls mit Nasen oder Fahnen
des Substrats durch Haftverbindung verbunden.
In Verbindung mit der vorliegenden Erfindung lassen sich folgende Vorteile erzielen:
1. Unzuverlässige "Fliegender Draht"-Verbindungen werden durch
grenzflächenfrei angebrachte Zwischenverbindungen, die Bestandteil
des homogenen, eimnetallischen Aufbaus sind, eliminiert.
2. Es wird eine wirksame Wärmeableitung von den Integrierten Schaltkreisen erhalten.
3. Es sind beträchtliche Kosteneinsparungen möglich, insbesondere gegenüber "Fliegender Draht"-Verbindungen.
4. Im Betrieb läßt sich leicht eine Reparatur von Moduln vornehmen.
5. Der Film ist, insbesondere, wenn es sich dabei um Polyimid
handelt, nachgiebig, und diese Nachgiebigkeit ermöglicht ein genaues Angreifen der auslegerarmartigen Leiterstreifen an den
entsprechenden Kissen der Integrierten Schaltkreise oder desSubstrats, mit einem Minimum an zurückbleibender Spannung.
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6. Die Wärmeausdehnung des Films, insbesondere, wenn es sich dabei um Polyimid (KAPTON) handelt"sowie der Metallisierung
auf dem Film, insbesondere, wenn es sich dabei um Aluminium
handelt, sind kompatibel, so daß die Zuverlässigkeit er-'
höht und die Wahrscheinlichkeit, daß Verbindungen reißen, verringert wird.
7.-Integrierte Schaltkreise jeden Typs können mit nach unten
zeigender Rückseite befestigt werden, so daß eine leichte Überprüfung der Fläche der integrierten Schaltkreise und bei
Bedarf die Durchführung von elektrischen FunktionsPrüfungen
der Fläche der Integrierten Schaltkreise möglich sind.
8. Die verhältnismäßig hohe Duktilität der aufgebrachten auslegerarmartigen
Abschnitte ermöglicht eine beträchtliche Verringerung der Anforderungen an Toleranzgenauigkexten und ein
Ausweichen in drei Dimensionen, um den Modul auszurichten bzw., um Zugang zu dem Modul zu erhalten.
9. Zur Zeit können etwa hundert auslegerarmartige Abschnitte auf
einer Schicht aus Polyimid (KAPTON) mit einer Fläche von
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etwa 10 cm vorgesehen werden. Vermutlich können in näherer
etwa 10 cm vorgesehen werden. Vermutlich können in näherer
Zukunft jedoch mehrere hundert solcher auslegerarmartiger
Abschnitte auf einer solchen Lage vorgesehen werden, so daß die vorliegende Erfindung sich dann unmittelbar für LSI-Scheiben-Verbindungszwecke
einsetzen läßt. 10. Bei chargenweiser Fertigung im Sinne der vorliegenden Erfindung
ergab sich eine größere Gleichförmigkeit für die verschiedenen Moduln, wobei die Kosten je Einheit sich durch v
Halbautoiuatisierung und hohe Produktivität senken ließen.
11. Da die auslegerarmartigen Abschnitte vorgeformt werden, wird
der Einfluß menschlicher Faktoren herabgesetzt und die Zuverlässigkeit erhöht.
Die vorliegende Erfindung hat sich im Bereich der MHz-Frequenzen
als erfolgreich erwiesen und kann auch bei niedrigeren Frequenzen eingesetzt werden.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen
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in Verbindung mit der zugehörigen Zeichnung erläutert- In der
Zeichnung zeigen:
Fig. 1 in stark vergrößertem Maßstab einen Teilschnitt durch einen erfindungsgemäß hergestellten und
ausgestalteten Halbleitermodul;
Fig. 2 in vergrößertem Maßstab einen Schnitt durch
eine geeignete Schicht aus dielektrischem Material, wie das beispielsweise in der vorerwähnten
USA-Patentanmeldung beschrieben ist, wobei diese Schicht Fenster und Löcher hat und
auf beiden Seiten mit elektrisch leitendem Material verhältnismäßig großer Dicke beschichtet
ist, das sich fotografisch behandeln läßt;
Fig. 3 ein Foto der Unterseite einer Schicht dielektrischen
Materials, die Bestandteil eines Moduls der Fig. 1 ist und im Rahmen der Erfindung so
behandelt wurde, daß darauf ein gedrucktes Schaltung smus ter entsteht;
Fig. 4 ein Foto der Oberseite eines Moduls^, wie er in
Fig. 1 gezeigt ist, der erfindungsgemäß so behandelt wurde, daß ein gedrucktes Schaltungsmuster
erzeugt wird, das zu dem ,Muster der Fig. 3 komplementär oder in bezug auf dieses koordiniert
ist; .
Fig. 5 eine Draufsicht auf ein erfindungsgemäß verwendetes Substrat, das das gedruckte Schaltungsmuster
darauf erkennen läßt;
Fig. 6 in vergrößertem Maßstab ein Foto eines Teils der
Oberfläche einer Schicht, die durch Bearbeitung des Aufbaus der Fig. 2 entsprechend der Erfindung
erhalten wurde und ein Fenster sowie Leiterstreifen erkennen läßt, die sich auslegerarmartig über
dem Fens ter strecken;
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Fig. 7 in vergrößertem Maßstab ein Foto eines unter einem schiefen Winkel aufgenommenen Teils eines
fertiggestellten Moduls; und
Fig. 8 ein Schaltbild des Grundschaltkreises des Moduls
der Fig. 3, 4 bzw. 7.
Im einzelnen zeigt Fig. 1 einen Modul 11 mit einem Substrat 13 aus einem in hohem Maße thermisch leitenden elektrischen Isolator
wie Aluminiumoxid, auf das eine Schicht oder ein Film 15 aus PoIyimid
aufgebracht worden ist. Die Schicht 15 weist auf ihrer Oberseite 17 bzw. ihrer Unterseite 19 eine gedruckte Schaltung mit
Streifen 21 und 23 aus elektrisch leitendem Material, typischerweise
Aluminium, auf. Bestimmte der Streifen 21 auf der Oberseite 17 sind mit den Streifen 23 auf der Unterseite über die leitenden
Wandungen 25 von Löchern 26 kleinen Durchmessers verbunden, die zuvor in geeigneter Weise hergestellt wurden. Die Schicht 15 weist
ferner Fenster 27 auf, die ebenfalls in geeigneter Weise hergestellt wurden und über die hinweg sich Abschnitte 29 der Streifen 21 ausleger
armartig erstrecken.
Die Schicht 15 ist ferner mit Verbindungs-Öffnungen 31 versehen,
auf deren Unterseite die Leiterschicht 33 verläuft. Diese Leiterschicht
ist mit dem Substrat 13 über ein eine Verbindung bildendes
Metallpolster 34, das typischerweise aus Gold besteht, verbunden.
Der mit Fig. 1 wiedergegebene -Aufbau enthält integrierte Schaltkreise
35. Diese Schaltkreise 35 sind an ihrer Unterseite mit dem Substrat 13 über eine Verbindung bildende Polster 37, die typischerweise
aus Gold bestehen, verbunden. Die aktiven Flächen 39 der integrierten Schaltkreise 35 zeigen nach oben oder außen, und die Anschlüsse
dieser Fläche (nicht dargestellt) sind elektrisch mit den a.uslegearmartigen Abschnitten 29 in Nähe der« Enden verbunden.
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Die Schicht 15 wird durch fotografische Behandlung einer geeigneten
Schicht, wie sie weiter oben definiert wurde, gebildet. Die Schicht wird aus einer Grundschicht 41 aus dielektrischem Material
hergestellt, das in seiner Unterseite 19 Öffnungen 125 und in seiner
Oberseite 17 Öffnungen 127 hat. Die Grundschicht 41 ist mit einem elektrischen«Leiter 43, typischerweise Aluminium, beschichtet.
Der Leiter 43 weist Abschnitte 129 und 131 auf, die sich jeweils auf der Oberseite 17 über die Öffnungen 125 und auf der Unterseite
19 über die Öffnungen 127 erstrecken. Die Schicht 124 ist auf beiden Seiten mit einer Fotoresistschicht 151 beschichtet.
Abschnitte 45 und 47 der Fotoresistschicht 151 ragen in die Öffnungen 125 und 127, so daß die Leiter-Abschnitte 129 und 131 während
des nachfolgenden Ätzvorgangs maskiert werden.
Die Fotoresistschicht auf den beiden Seiten wird nach Darüberlegen
geeigneter Masken belichtet, und der belichtete Teil der Fotoresistschicht
wird entwickelt. Dieser Belichtungs- und EntwicklungsVorgang
wird nachstehend auch als "Abbildung11 bzw. "Abbilden11 bezeichnet.
Nach dem Abbilden des Leiter-Musters sowohl auf der Oberseite 17 als auch der Unterseite 19 der Schicht, einschließlich der Leiterstreifen
21 und 23 (Fig. 2) bleiben die Leiterschicht 33 und die
auslegerarmartigen Abschnitte 29 durch die behandelte Fotoresistschicht
geschützt, die naöh dem Entwickeln ungelöst bleibt. Der übrige Teil der Leiterschicht 33 wird freigelegt. Die Schicht wird
dann sauregeätzt, so daß der freiliegende Teil der Leiterschicht
entfernt wird. Hierauf wird der schützende, entwickelte Teil der Fotoresistschicht abgestreift, so daß die Schicht 15 mit ihrem oberen
bzw. unteren Leitungsmuster gebildet wird, wie das mit Fig. 6 sowie Fig. 1, 3, 4 gezeigt ist.
Die Masken für die Muster der Fig. 3 und 4 wurden manuell hergestellt,
weil der Maßstab nicht ohne weiteres den Einsatz eines automatischen Gerätes wie dem Gerber-Aufzeichner gestattete. Wo jedoch in Verbindung
mit der Verwirklichung der vorliegenden Erfindung für die notwendige
Anpassung der Computer-Software gesorgt wird, können die Masken ebenso auch automatisch hergestellt werden.
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- ίο -
Es ist wesentlich/ daß die äußeren Begrenzungskanten desSfasters
mit den Streifen 21 und 23 so scharf wie möglich ausfallen. Der Schärfegrad wird dabei teilwel^e^üSer die Schicht 124 gebrachte
Fotoresistschicht 151 bestimmt. Aus diesem Grunde wurden Untersuchungen
durchgeführt/ um zu einem möglichst wirksamen Fotoresistmaterial zu gelangen. Die Untersuchungen gingen dabei von einer
leitenden Beschichtung aus Aluminium aus.
Es wurde kurzzeitig Kodak-Metall-Ätz~Widerstandsmaterial {KMER =
Kodak Metal Etch Resist) verwendet/ um die Qualität der Kantenschärfe
zu erhöhen und eine bessere Abdeckung der Kanten der aluminisierten
Durchgangslöcher zu erzeugen. Das KMER genügte den Anforderungen,
jedoch war die Haftung zwischen dem Fotoresistmaterial und dem Aluminium schlechter als bei Kodak-Dünnfilm-Resistmaterial
(KTFR). Es wurde gefunden, daß bei Verwendung von KTFR aluminisierte
Durchgangslöcher durch manuelles Bestreichen mit Fotoresistmaterial
beschichtet werden müssen, nachdem das Muster "abgebildet" und entwickelt worden ist.
Die Masken wurden auf hochauflösenden Glasplatten oder M¥I»ÄR-Material
hergestellt, um Maßgenauigkeit zu erhalten und für eine genaue Übereinstimmung zwischen der Vorder- und der Rückseite des PoIyimidfilm
zu sorgen. In Verbindung mit dem negativen KTFR-Material
wurden alle Ätzmasken als Negative der Muster ausgebildet, mit MiB-nahme
der Durchgangsloch-Platten.
Hinsichtlich dieses ersten Leiter-Musters zeigte sich/ daß es ver-
das H-uster
hältnisraüßig schwierig war,/in der dicken Aluminiumablagerung zu reproduzieren, da Linien bzw. Streifen an einigen Stellen in anfänglichen Versuchen etwa 50 Mikron bis in das Innere der Durchgangslöcher-Polster 51 gelangten. Daher wurde das Ausgangsmuster so justiert, daß an allen Stellen auf beiden Seiten eine gleichförmige Leiterbreite (0,1 mm) erhalten wurde.
hältnisraüßig schwierig war,/in der dicken Aluminiumablagerung zu reproduzieren, da Linien bzw. Streifen an einigen Stellen in anfänglichen Versuchen etwa 50 Mikron bis in das Innere der Durchgangslöcher-Polster 51 gelangten. Daher wurde das Ausgangsmuster so justiert, daß an allen Stellen auf beiden Seiten eine gleichförmige Leiterbreite (0,1 mm) erhalten wurde.
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Der Ätzvorgang ist auch von erheblichem Einfluß auf die Begrenzung
und Dicke des Musters. Bei der Suche nach einem geeigneten Ätzmittel für die Verwirklichung der Erfindung wurde eine erhebliche
Vielzahl Säurelösungen untersucht, und für jede Lösung wurde das
erhaltene Muster visuell hinsichtlich seiner Liniengenauigkeit und
des OjuerscbnLfcs der Linien oder Streifen des Musters überprüft. Der
Ätzfaktor, d. h. das Verhältnis von Eindringtiefe des Ätzmittels zu seitlichem Eindringen wurde ebenfalls für jede der Lösungen bestimmt.
Ein zu niedriges Verhältnis würde zu einer Unterschnddung
"der geschützten Streifen oder Leitungen führen.
,Typischerweise besteht der Leiter 43 auf dem Film aus Aluminium.
.Für diesen Leiter ist das Ätzmittel ein Gemisch aus Phosphorsäure,
Essigsäure und Salpetersäure. Eine Lösung, die sich als weitgehend zufriedenstellend erwies, war
| 375 | ml | (VoIumenteile) | H3PO4 |
| 75 | ml | CH3COOH | |
| 15 | ml | HNO3 |
bei 60° C. Um optimal scharfe Leiterkanten und einen ausreichenden
Querschnitt für die Streifen 21 und 23 zu erhalten, wurde jeder Bestandteil der Lösung verändert und dann das Ergebnis untersucht,
um die Auswirkungen der einzelnen Komponenten zu ermitteln.
Ein wesentlicher Faktor bei der Ätzung von aufgedampftem Aluminium
besteht darin, daß die Ätzbarkeit des Aluminiums stark von der Geschwindigkeit abhängt, mit der das Metall aufgebracht wurde. Geschwindigkeiten/mehr
als 2.500 S/min führten zu einem Aluminium, das sich sehr langsam und ungleichmäßig ätzen ließ, selbst mit
Hilfe starker Aluminiumätzmittel wie HCl. Häufig erscheint es, daß das freigelegte Aluminium während des Ätzvorgangs passiviert
wird, während das Unterschneiden des mit Resistmaterial beschichteten Aluminiums anhielt. Nachdem einmal die geeignete Geschwindigkeit
von 2.OOO 8 bestimmt worden war, wurde die Arbeit fortgesetzt,
um das beste Ätzmittel für die Ätzung von 0,1 mm-Leitern in 0,025
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2333U9
mm. starkem Aluminiumfilm zu fincten.
Die erste untersuchte Veränderliche war das Verhältnis von Essigsäure
zu Phosphorsäure. Durch Erhöhung der Essigsäurekonzentration wird der Kt ζ faktor (Abnahme der Unterscheidung) auf ein Maximum
von 1,5 bei 3 : 2 H3PO4 zu CH3COOH erhöht* So verliert ein in einem
Ö,o25 mm dicken Äiuminiumfilm geätzter O,1 mm breiter Leiterstreifen
auf beiden Seiten 17,5 /U, so daß sich auf der Oberseite des
Aluminiums ein 65 ,\i breiter Streifen und an der Untersexte des
Aluminiums ein 100 ,u breiter Streifen ergibt. Eine weitere Verdünnung
mit Essigsäure führte zu einer Herabsetzung des Ätzfaktors. Phosphorsäure führte zu einem Ätzfaktor von 1,2 mit einer viel
schnelleren Ätzzeit, jedoch war die Kantenschärfe schlecht»
Hinsichtlich Salpetersäure wurde davon ausgegangen, daß dadurch der chemische Widerstand des Fotoresistmaterxals und damit die
Qualität der Kantenschärfe herabgesetzt würde. Versuche, die Salpetersäure auszuschalten, schlugen fehl, weil es notwendig ist
zu verhindern, daß ein schwarzer, nicht ätzbarer Rückstand während
des Ätzvorgangs gebildet wird. Daher wurde die Salpetersäuremenge auf 8 ml verringert, was zu einer viel besseren Kantenschärfe führte.
. ,
Während der Ätzung wird die Schicht 124 nach der Belichtung und der
Entwicklung sowohl der Oberseite 17 als auch der Unterseite 19 in einem Ätzbad behandelt. Es wurde eine Untersuchung durchgeführt,
um die optimalen Ätzbedingungen zu bestimmen.
Eine Änderung der Temperatur der Ätzlösung führte zu einer Änderung
der Ätzfaktoren. Die optimale Temperatur beträgt 85° C, wobei niedrigere Temperaturen zu einer stärkeren Unterschneidung
der mit Widerstandsmaterial beschichteten Abbildung führen. Höhere Temperaturen führten zu unregelmäßigen und genarbten Leitern.
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Zu Beginn der Untersuchung wurde die Ätzlösung mit einem Magnetrührer
umgewälzt. Querschnitte geätzter Proben zeigten, daß eine Seite jeder mit Widerstandsmaterial beschichteten Abbildung 1,5
mal so schnell wie die andere Seite geätzt wurde. Die Ätzung wurde
dann ohne Umrühren durchgeführt, jedoch nahm die Unterschneidung wegen der langsameren Ätzung zu. Die Ätzung fiel auch ungleichmäßiger
aus, weil EU-Gasblasen, die sich während des Ätzens bildeten,
zwischen einigen Teilen des geätzten Musters eingeschlossen wurden, so daß dieser Bereich langsamer als der übrige Teil1 des Musters geätzt
wurde. Die Ätzlösung wird bei Durchführung der vorliegenden Erfindung mittels eines magnetischen Rührers umgewälzt, aber die
zu ätzende Schicht wird alle 30 see um 180° gedreht, um eine ungleichmäßige
Ätzung zu verhindern.
Nach einer Anpassung der obigen Ergebnisse wurde der folgende Prozeß
eingesetzt, um das Aluminium zu ätzen:
a. Aufbringen der Widerstandsschicht
(1) Das Widerstandsmaterial war gefiltertes 60-%iges Kodak-Dünnfilm-Widerstandsmaterial (KTFR) in einem
Verdünnungsmittel, und bei der Beschichtung lief der Rührer mit 4.000 Upm um.
(2) 10-minütige Lufttrocknung der Schicht.
(3) Austrocknung der Schicht bei 120° für 15 Minuten.
b. Belichtung
(1) Das Fotoresistmaterial wurde unter den Masken 2 Minuten lang der Einwirkung einer 600 W-Quarzjodlampe
ausgesetzt, bei einem typischen Abstand von ca. 30 cm.
c. Entwicklung
(1) 2 Minuten lang stillstehende Entwicklung in Stoddard-Lösungsmittel.
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(2) 10 Sekunden lang Spülen in Xylol.
(3) Spülen mit Wasser.
(4) Ausbacken bei 120° C für 30 Minuten.
d. Ätzen
(1) Ätzlösung.
(a) 300 ml H3PO4
(b) 200 ml CH3COOH
(c) 10 ml HNO3
(2) Temperatur der Lösung 95° C bei umwälzung mit Magnetrührer, Verschwenkung des Teils um 180°
alle 30 Sekunden.
(3) Ätzgeschwindigkeit 0,075 mm/min.
Das Substrat 13 (Fig. 5) ist typischerweise aus einem Isolator wie Aluminiumoxid aufgebaut. Die Polster 34 und 37 werden auf der
Oberfläche dieses Substrats durch gedruckte-Schaltungs-Verfahren erzeugt. Die Oberfläche wird zunächst mit gesintertem Molybdänmangan
beschichtet, und diese Beschichtung wird mit Nickel plattiert, das seinerseits wieder mit Gold plattiert wird. Die Goldplattierung
wird mit einem Fotoresistmaterial bedeckt, das "abgebildet* wird, um die Polster 34 und 37 zu bilden. Die Polster
34 sind etwa T-förmig. Die Polster 33 der Schicht 15 sind mit den Schaftbereichen 61 dieser T-förmigen Polster verbunden, während
die Köpfe 63 für den externen Anschluß an die Energieversorgung, Eingänge bzw. Ausgänge dienen.
Die Verbindung der auslegerarmartigen Abschnitte 29 mit den Anschlüssen
der integrierten Schaltkreise erfolgte durch ültraschallschweißung.
Dabei wurde die Verbindung bei Raumtemperatur hergestellt. Wegen der hohen erforderlichen Ultraschallenergie
reichte eine Vakuumhalterung der chip-förmigen integrierten Schalt
kreise 35 im Verhältnis zur Arbeitsfläche nicht aus, so daß ein thermoplastisches Bindemittel verwendet wurde, um die integrierten
Schaltkreise 35 an den Werkstückhalter (nicht gezeigt) fest-
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zulegen. Die Verwirklichung der Verbindungen ist mit Fig. 7 wiedergegeben.
Die Abschnitte 29 enthalten Högen 65 zur Spannungsreduzierung.
Um die Polster 33 an den Polstern 34 und die integrierten Schaltkreise
im Verhältnis zu den Polstern 37 festzulegen, wurden thermische
Druckverhindungen hergestellt. Das Substrat wurde dazu auf etwa 2OO° C erhitzt, und es wurde dann auf die Schicht 15 und das
Substrat 13 ein Druck ausgeübt, um die Verbindungen herzustellen. Ungleiche Wärmedehnungen zwischen der Schicht, insbesondere, wenn
es sich dabei um Polyimid handelt, und dem Aluminiumoxid reichen nicht aus, um die dabei erhaltenen Verbindungen aufzureißen.
Wie mit Fig. 3 gezeigt, befinden sich zwischen den leitenden Streifen
23 weitere Streifen 23a, die an die Kontaktflächen 71 angeschlossen und über die Kontaktflächen 71 zu den Polstern 34 (Fig.
5) geführt Sind. Diese Streifen 23a «ind über die Köpfe 63 der
Polster 34 an äußere Einrichtungen angesch.1 rsian· Weitere Streifen
23b sind über die leitenden Wandungen 25 (Fig. 1) der Locher 26 mit Leitern auf der Oberseite 21 der Schicht 15 verbunden.
Diese Anordnung der Streifen 2 3b verhindert, daß es zu Kurzschlüssen infolge Kreuzung der Leiter 23 kommt. Typisch hierfür ist der
Leiter 23b der Fig* 3, der sich zwischen den.Punkten 51a und 51b
der Fig. 4 erstreckt und dabei eine Kreuzuncjmit Leitern 21 d (Fig.
4) vermeidet.
Die kräftige Ausbildung der durch die dicke Aluminiumbeschichtung 43 gebildeten Leiter 21 und 23 ist mit Fig. 7 gezeigt. Der integrierte
Schaltkreis 35 hat eine elektrisch leitende Begrenzung 81» Um einen Kontakt mit dieser Begrenzung 81 zu vermeiden, weist der
auslegerarmartige Abschnitt 29 eine Ausbiegung 83 auf.
309884/1:0 83
Der mit Fig. 3, 4 und 7 wiedergegebene Modul stellt einen Äbtastverstärker
dar, dessen Grundschaltung mit Fig. 8 wiedergegeben ist. Die Verstärker N7524B sind Signetics-Verstärkerf während der Inverter
MC54OOL ein Motorola-Verstärker ist. Jeder Verstärker A1-, A2
und A3 und sein zugeordneter Inverter LDl, LD2 bzw. LD3 bildet die
Hälfte eines integrierten Schaltkreises oder Chips. Der Modul weist, wie in Fig. 4 gezeigt, fünf solche integrierte Schaltkreise avf.
Der mit Fig. 8 gezeigte Teil der Schaltung ist auf der rechten
Seite des Moduls längs der unterbrochenen Linie angeordnet. Die
Eingangsanschlüsse von dem Generator und der Takt-, der Ausgangssowie der Schwellwert-Anschluß sind die Leitungen 63 des Substrats
13.
Bei der Herstellung des Moduls wurden die Signetics-Komponente W7524B und die Motorola-Komponente MC54OOL in ein Layout eingefügt,
das sowohl im Hinblick auf ein Minimum an Verbindungsleituntgen
und Durchgangs löchern als auch einer gleichförmigen Wärmeableitung
zwecks Vermeidung heißer Stellen ausgestaltet wurde. Das endgültige Layout ergibt einen günstig aufgebauten Schaltkreis.
Obwohl 14 Kontaktflächen auf allen Abtastverstärker-Chips mit Ausnahme -von einem solchen Chip miteinander verbunden sind,
ist das sich ergebende Verbindungsmuster nicht übermäßig dicht gedrängt. Das hat den zusätzlichen Vorteil, daß die Wahrscheinlichkeit
verringert wird, daß es zu "Nebensprech"-Störerscheinungen kommen kann. Die integrierten Schaltkreise sind auch so ausgerichtet
worden, daß die empfindlichen Eingangs- und Ausgangs-Leitungen von anderen Anschlüssen isoliert wurden. Frühere Erfahrungen
in Verbindung mit Layouts dieser Art haben gezeigt, daß das elektrische LeÜungsverhalten sich mit abnehmender Verbindungskomplexität verbessert.
Patentansprüche:
309884/1083
Claims (15)
- P atentan Sprüche :Verfahren zur Herstellung eines Halbleitermoduls mit mindestens einem integrierten Schaltkreis und einer mindestens eine öffnung aufweisenden dielektrischen Schicht, über die auf mindestens einer Seite ein elektrischer Leiter über die mindestens eine öffnung hinwegläuft, dadurch gekennzeichnet, daß der elektrische Leiter auf der einen Seite der Schicht mit Fotoresistmaterial beschichtet, das Fotoresistmaterial entsprechend einem gewünschten Muster "abgebildet" wird, so daß ein bestimmtes Muster durch das "abgebildete" Fotoresistmaterial maskierter Leiterstreifen erzeugt und der elektrische Leiter auf der erwähnten einen Seite im übrigen freigelegt wird, hierauf der übrige Bereich des Leiters geätzt, der in der öffnung befindliche Teil der Seite des Leiters dagegen maskiert wird, wobei diese Seite der mit dem Fotoresistmaterial beschichteten Seite gegenüberliegt, sodann die maskierende Fotoresistschicht unter Freilegung der Leiterstreifen des Musters entfernt wird, so daß bestimmte der letztgenannten Streifen auslegerarmartig Über die öffnung verlaufen, anschließend der integrierte Schaltkreis in die öffnung gebracht wird und schließlich die bestimmten Streifen mit dem integrierten Schaltkreis verbunden werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Leiter sich über beide Seiten der Schicht erstreckt und das Fotoresistmaterial auf beiden Seiten über den Leiter gebracht und "abgebilfet" wird, um Muster zusammenwirkender Leiterstreifen auf beiden durch "abgebildetes" Fotoresistmaterial maskierten Seiten zu erzeugen, wobei der übrige Teil des Leiters auf beiden Seiten freigelegt wird, und daß der freigelegte Leiter geätzt und danach das markierende Fotoresistmaterial unter Frei-, legung der Lederstreifen auf beiden Seiten entfernt wird» wobei die Lederstreifen auf einer Seite aus leger armartig über die öffnung verlaufen,und daß anschließend der integrierte309884/1083 0R1GINALINSPECTEDSchaltkreis in die Öffnung eingesetzt wird und die bestimmten Streifen mit dem integrierten Schaltkreis verbunden werden.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schicht aus Polyimid und der leiter aus Kupfer oder Aluminium besteht.
- 4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schicht eine Mehrzahl Öffnungen aufweist, der Leiter über bestimmte dieser Öffnungen verläuft, die Teile der Leiter, die über die letztgenannten bestimmten Öffnungen verlaufen, nach der "Abbildungs"- und Folge-Behandlung unter Bildung von Leiterstreifen über den letztgenannten Öffnungen bleiben, wobei diese Teile der Leiter dazu dienen, die Schicht an einem Substrat festzulegen.
- 5. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß die auslegerarmartigen Leiterstreifen mit dem integrierten Schaltkreis durch Ultraschallschweißung verbunden werden.
- 6. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß der Leiter Aluminium ist und zur Erzielungscharfer Begrenzungskanten der Leiterstreifen als Ätzmittel eine Lösung aus Phosphorsäure, Essigsäure und Salpetersäure verwendet wird, wobei die Säurekomponenten in der Lösung in Anteilen enthalten sind, so daß die Menge an Phosphorsäure ausreicht, um den Ätzfaktor ohne Beeinträchtigung der Streifenkantenschärfe zu maximieren, während die Menge an Essigsäure ausreicht, um den Ätzfaktor zu verbessern und eine Unterschneidung des die Streifen maskierenden Fotoresistmaterials zu verhindern und die Menge an Salpetersäure gerade ausreicht, um die Bildung eines schwarzen Rückstandes zu unterdrücken.• · , ORIGINAL INSPECTED309884/1083
- 7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Lösung vorwiegend Phosphorsäure ist, jedoch wirksame Mengen an Essigsäure und Salpetersäure enthält.
- 8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Lösung im wesentlichen 300 Volumenanteile Phosphorsäure, 200 Volumenanteile Essigsäure und 10 Volumenanteile Salpetersäure enthält und die Ätzung bei 95° C durchgeführt wird.
- 9. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß der elektrische Leiter eine vergleichsweise große Dicke aufweist und mindestens einer der Leiterstreifen ausgebogen wird, um seine Berührung mit einem weiteren Leiter zu verhindern.
- 10. Halbleitermodul, gekennzeichnet durch eine Schicht aus dielektrischem Material, auf die in einem Verfahren zur Herstellung gedruckter Schaltungen ein Muster itiit elektrischen Leiterstreifen aufgebracht worden ist und die mindestens ein Fenster aufweist, wobei bestimmte der Leiterstreifen auslegerarmartig über das Fenster verlaufen, mindestens einen in dem Fenster angeordneten integrierten Schaltkreis mit Anschlüssen, die jeweils in Nähe der Enden der auslegerarmartigen Leiterstreifen, die über das. Fenster verlaufen, elektrisch angeschlossen sind, ein Substrat mit einem durch ein Verfahren zur Herstellung gedruckter Schaltungen erzeugten Muster sowie durch eine Anordnung zur Verbindung des Substrats unter Abstützung in bezug auf die Schicht und den integrierten Schaltkreis.
- 11. Halbleitermodul nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Muster auf der Schicht mehrere Metallpolster oder Kontaktflächen aufweist, über die die Schicht im Verhältnis zu dem Substrat festgelegt ist.309884/1083
- 12. Halbleitermodul nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß der integrierte Schaltkreis mit seiner Rückseite auf dem Modul abgestützt ist.
- 13. Halbleitermodul nach Anspruch 10, 11 oder 12, dadurch geken1— zeichnet, daß die Schicht elektrische Leiterstreifen sowohl auf der dem Substrat abgewandten als auch auf der dem Substrat zugewandten Seite aufweist und auch das Substrat mit elektrischen Leiterstreifen versehen ist und die elektrischen Leiterstreifen auf der dem Substrat zugewandten Seite mit den elektrischen Leiterstreifen des Substrats elektrisch verbunden sind.
- 14. Halbleitermodul nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrischen Leiterstreifen auf dem Substrat Eingangs-, Ausgangs- sowie Energieversorgungs-Anschlüsse aufweisen.
- 15. Halbleitermodul nach einem oder mehreren der Ansprüche 10 14, dadurch gekennzeichnet, daß das dielektrische Material Polyimid mit einer Stärke von etwa 0,125 mm ist und die Leiter aus auf die Schicht aufgebrachtem Aluminium bestehen und eine Stärke von etwa 20 - 25 /u haben, wobei diese Stärke es gestattet, jeden Leiterstreifen so auszubiegen, daß ein Kontakt mit weiteren Leitern vermieden wird.KN/sm 3309884/108
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