DE2333281B2 - Verfahren zur Ermittlung der Fokussierung eines auf ein Objekt ausgesandten kohärenten Lichtstrahls - Google Patents
Verfahren zur Ermittlung der Fokussierung eines auf ein Objekt ausgesandten kohärenten LichtstrahlsInfo
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Description
Kerrzelle mit einem Videosignal amplitudenmodulierfer
kohärenter Lichtstrahl auf ein bewegliches lichtempfindliches Objekt aufgezeichnet werden soll oder
tjei denen ein entsprechend beispielsweise einem Videosignal abgelenkter kohärenter Lichtstrahl auf
einem leichtempfindlichen Objekt aufgezeichnet werden soll. Bei diesen Anwendungsfällen ist eine exakte
Fokussierung des modulierten Lichtstrahls auf dem Objekt unerläßliche Voraussetzung für eine rauschfreie
Aufzeichnung.
Die Eifindung wird im folgenden an Hand von 14 Figuren näher erläutert.
Fig. 1 bis 3 sind Ansichten zum Erläutern eines Interferometers, das bei dem erfindungsgemäßen Verfahren
angewendet werden kann;
Fig.4(a) und 4(b) dienen zur Erläuterung eines
anderen erfindungsgemäß verwendbaren Interferometers;
Fig.5 bis 7 zeigen eine Einriduang zum Zerlegen
eines Lichtstrah's, die in Verbindung mit der ao Einrichtung von F i g. 4 (a) benutet wird;
F i g. 8 zeigt eine erste Ausführungsform der Erfindung;
F i g. 9 zeigt eine alternative Ausführungsform zu Fig. 8;
Fig. 10 zeigt eine zweite Ausführungsform der
Erfindung;
F i g. 11 zeigt eine Ansicht ähnlich zu derjenigen
von Fig. 10, wobei jedoch ein Planspiegel an Stelle
eines Prisma verwendet wird;
F i g. 12 bis 14 zeigen Detailansichten mit dem
Aufzeichnungsgerät, das mit dem erfindungsgemäßen optischen System ausgestattet ist.
F i g. 1 zeigt ein Interferometer, das gemäß einer Ausführungsform der Erfindung anwendbar ist. Bei
diesem Interferometer handelt es sich um ein solches nach dem Prinzip eines an sich bekannten Twyman-Linsen-Interferenzmeßinstruments.
Das in F i g. 1 gezeigte optische Kondensorsystem 1 dient dazu, kohärente parallele Lichtstrahlen 2, etwa *o
Laserstrahlen od. dgl., auf einem kleinen Fleck 4 auf einem Objekt oder Aufzeichnungsmaterial 3 zu bündeln
bzw. fokussieren. Hierbei werden Lichtstrahlen vom Aufzeichnungsmaterial 3 reflektiert. Die Justierung
des optischen Kondensorsystems zur Erreichung dieser Fokussierung kann erfindungsgemäß unter
Ausnutzung dieser reflektierten Lichtstrahlen vorgenommen werden. Das bedeutet, daß die von dem
Aufzeichnungsmaterial 3 reflektierten Lichtstrahlen wieder auf das optische Kondensorsystem 1 (im folgenden
vereinfacht auch als Linse 1 bezeichnet) fallen. Wenn der Sammelpunkt 4 genau auf der Oberfläche
des Aufzeichnungsmaterials 3 liegt, werden sich die Lichstrahlen, die von der Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials
3 reflektiert werden, vollständig auf dem Lichtweg zurückbewegen, auf dem sie gekommen
sind. Nachdem das Licht die Linse 1 in umgekehrter Richtung passiert hat, wird als Ergebnis genau der
gleiche Lichtstrahl wie der ursprüngliche Lichtstrahl 2 erhalten, d.h., daß in diesem Falle parallele Lichtstrahlen
erhalten werden. Jedoch wird die in umgekehrter Richtung von der Linse 1 ausgehende
Welle eine sphärische Welle bzw. ein konvergierender oder divergierender Lichtstrahl sein, wenn der Sammel-
oder Brennpunkt 4 nicht auf der Oberfläche des Objekts bzw. Aufzeichnungsmaterials 3 liegt. Der
Krümmungsradius R dieser sphärischen Welle wird durch die Brennweite/ der Linse 1 und die Verschiebung
d des Sammelpunktes 4 von der Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials 3 bestimmt. Dies ergibt:
R=PJId.
(1)
Es ist daher ersichtlich, daß die Justierung des Brennnpunkts des optischen Systems 1 durch Überprüfen
der Form der Wellen des reflektierten Lichtstrahls
erfolgen kann, der von der Linse 1 in umgekehrter Richtung ausgeht Gemäß der Erfindung wird
ein Interferometer mit der Linse 1 kombiniert, um die Form der Welle bzw. des Lichtstrahls, die von der
Linse 1 in umgekehrter Richtung ausgeht, zur Justierung bzw. Fokussierung des Brennpunkts des optischen
Systems 1 auszunutzen. Für eine derartige Kombination können zwei Arten von Interferometern
benutzt werden, wie nachfolgend beschrieben werden wird. Bei einem dieser Interferometer werden der
reflektierte in umgekehrter Richtung von der Linse 1 ausgehende Lichtstrahl und ein anderer ebener oder
sphärischer Bezugsstrahl überlagert, um Interferenzstreifen zu bilden. In dem Fall, wo der Brennpunkt
des optischen Systems richtig justiert ist bzw. der Lichtstrahl fokussiert ist, werden die Interferenzstreifen
im gesamten Gesichtsfeld, wie in F i g. 2 gezeigt ist, gleichmäßig, während im Falle falscher Justierung
die Interferenzstreifen konzentrisch auftreten, wie in F i g. 3 gezeigt ist. Dementsprechend kann das Justieren
des Brennpunktes des optischen Systems durch Justieren der relativen Lage zwischen der Linse 1 und
dem Aufzeichnungsmaterial 3 erreicht werden, bis gleichmäßige Interferenzstreifen über das gesamte
Gesichtsfeld auftreten. In diesem Falle wird die Feineinstellung des Brennpunktes in folgender Weise erhalten.
Die verschobene Länge ρ des Lichtwegs der sphärischen Lichtwelle mit dem Krümmungsradius R,
die von der Linse 1 von der ebenen Lichtwelle am Rand der Linse 1 mit dem Radiusa ausgeht, ist gegeben
durch
2R
Wenn die Brennweite der Linse 1 gleich / ist, während
die numerische Apertur F ist, folgt
ρ —
J_
2a
2a
Aus den Gleichungen (1), (2) und (3) folgt
(3)
(4)
Nimmt man an, daß die Beobachtung der Lage des Brennpunktes durchgeführt werden kann, bis Interferenzstreifen
eines halben Streifens am Rand der Linse in Form von Interferenzstreifen erscheinen, erhält
man folgendes:
wobei λ eine Wellenlänge ist.
Durch Substituieren mit Gleichung (4) kann diese Gleichung in folgender Form geschrieben werden:
d = 2XF*. (6)
Wenn beispielsweise λ = 5000 A und F = 0,52 ist, beträgt die Einstellgenauigkeit des Brennpunktes
0,27 μΐη. Wie aus dem beschriebenen Beispiel ersieht- Aufzeichnungsmaterial 3 mittels der Linse 1 bzw.
lieh ist, kann gemäß der Erfindung eine extrem genaue eines optischen Kondensorsystems fokussiert. Der auf
Einstellung des Brennpunktes erfolgen. dem lichtempfindlichen Aufzeichnungsmaterial ge-Ferner
läßt sich ein weiteres Interferometer zur bündelte Lichtstrahl wird von diesem aufgezeichnet
Einstellung der Linse 1 verwenden, bei dem ein Licht- 5 und zur Interferenzfläche 17 durch die Linse 1, den
strahl, der von der Linse 1 in umgekehrter Richtung Modulator 15 und den Strahlaufspalter 14 reflektiert,
ausgeht, in zwei Lichtstrahlen geteilt wird, die ent- Der andere durch den Strahlaufspalter abgespaltene
sprechend mit 5 und 6 bezeichnet sind, wie F i g. 4 (a) Lichtstrahl (der durch den Strahlaufspalter hindurchzeigt;
dabei werden die Lichtstrahlen seitlich zuein- geht) wird durch den Spiegel 16 und den Strahlaufander
versetzt, um Interferenzen zu erhalten. In die- io spalter 14 reflektiert und auf die Interferenzfläche 17
sem Beispiel werden die Interferenzstreifen 7 gleich- geworfen. Die beiden Lichtstrahlen überlagern sich
mäßig, wenn der Brennpunkt genau justiert wurde, an der Interferenzfläche, so daß der Brennpunkt und
während in dem Fall, in dem die Justierung ungenau die Versetzung der optischen Achse durch Beobachist,
parallele Interferenzstreifen senkrecht zur Rieh- tung der Interferenzstreifen in der vorstehend betung
der seitlichen Versetzung auftreten, wie in 15 schriebenen Weise justiert werden können.
Fig.4(b) gezeigt ist. Die Einrichtung zum Teilen des Wenn die Interferenzmethode mit Teilung des
Lichtstrahls in zwei Lichtstrahlen und seitlichen Ver- Lichtstrahls in zwei Lichtstrahlen verwendet wird, ist
setzen dieser Lichtstrahlen können eine Savartsche es wünschenswert, daß die Einrichtung zur Teilung
Platte 8, wie sie in F i g. 5 gezeigt ist, ein Wollaston- zwischen dem Strahlauf spalter 14 und der Interferenz-Prisma
9, wie es in Fig.6 gezeigt ist, und eine plan- 20 fläche 17 angeordnet wird. In diesem Fall wirkt einer
parallele Platte 10, wie sie in F i g. 7 gezeigt ist, sein. der Lichtstrahlen als Bezugsstrahl.
Eine erste Ausführungsform der Erfindung wird Obwohl bei dieser Ausführungsform beschrieben
nunmehr unter Bezugnahme auf das in F i g. 8 dar- wurde, daß das lichtempfindliche Aufzeichnungsmategestellte
System beschrieben, rial bzw. das Objekt 3 in bezug auf das Aufzeich-Das
System der ersten Ausführungsform umfaßt 25 nungs- und Interferenzuntersystem bewegt wird, ist es
drei Untersysteme, die optisch miteinander verbunden natürlich ebensogut möglich, daß der Lichtstrahl in
sind: einer y-Richtung bewegt wird, während er in einer Ein Untersystem mit einer kohärenten Lichtquelle, x-Richtung mittels eines Ablenkmittels oder Lichtdas
eine kohärente Lichtquelle 11, etwa eine Laser- modulators 15' abgelenkt wird, wobei das Aufzeichlichtquelle,
und optische Systeme bzw. Linsen 12 und 30 nungs- und Inerferenzuntersystem und das lichtemp-13
zum Ausdehnen der Lichtstrahlen umfaßt. Ein fmanche Objekt3 feststehen (Fig. 12).
Aufzeichnungs- und Interferenzuntersystem mit fol- In der ersten, in Fig.8 gezeigten Ausführungsgenden
Elementen: einem Strahlaufspalter 14, der den form wird der kohärente Lichtstrahl von der kohärenkohärenten
Lichtstrahl von der kohärenten Licht- ten Lichtquelle 11 in einen Signallichtstrahl verwanquelle
in zwei Lichtstrahlen, nämlich einen reflektier- 35 delt, nachdem er durch den Strahlaufspalter 14 geten
und einen durchgehenden aufteilt; einem Modu- teilt worden ist, während in der zweiten, in Fig. 10
lator 15 (beispielsweise eine Einrichtung zur Amplitu- gezeigten Ausführungsform der Lichtstrahl durch
denmodulation der Lichtstrahlen, etwa eine elektrische den Strahlauf spalter 14 in zwei Lichtstrahlen geteilt
Blende, ein Flüssigkristall usw., oder ein Deflek- wird, nachdem der kohärente Lichtstrahl von der
tor zum Ablenken des Sammelpunktes in Abhängig- 40 kohärenten Lichtquelle 11 in einen Signallichtfluß
keit von einem elektrischen Signal, quer zu einer Be- verwandelt worden ist. Dieses System ist vorteilhaft,
wegungsrichtung des Aufzeichnungsmaterials 3 zum wenn der Modulator 15 zum Umwandeln des Licht-Umformen
eines Lichtstrahls (reflektierter Licht- Stroms in einen Signallichtstrom unabhängig von den
strahl), der durch den Strahlaufspalter 14 geteilt wor- Aufzeichnungs- und Interferenzmitteln vorgesehen ist,
den ist, in einen Signallichtstrahl, der einem elektri- 45 da er relativ schwer ist.
sehen Eingangssignal entspricht; einem optischen Sy- Die zweite Ausführungsform wird nunmehr in
stern zum Fokussieren des Signallichtstrahls auf dem Zusammenhang mit Fig. 10 beschrieben. Ein von
lichtempfindlichen Aufzeichnungsmaterial 3 und der Laserlichtquelle 11 ausgesandter Lichtstrahl wird
einem Spiegel 16, um den anderen Lichtstrahl, den in ein optisches System mit den Linsen 12 und 13
Bezugsstrahl, der durch den Strahlaufteiler 14 abge- 5° zum Ausdehnen des Lichtstrahls, der auf den Modutrennt
wurde, auf eine Interferenzfläche bzw. einen lator (Lichtstrahldeflektor) 15 auftrifft, geschickt. Der
Bildschirm 17 zu werfen. Schließlich ein lichtemp- Lichtstrahl 2, dessen Fortsehreitungsrichtung durch
Endliches Untersystem, das das lichtempfindliche den Modulator 15 abgelenkt wird, wird durch den
Aufzeichnungsmaterial 3, das die Signallichtstrahlen Strahlauf spalter 14 in zwei Lichtstrahlen geteilt Einer
aufzeichnet, und (nicht gezeigt) Antriebsmittel zum 55 dieser Lichtstrahlen trifft auf die Linse 1 und wird auf
Bewegen des lichtempfindlichen Aufzeichnungsmate- der Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials 3 zum
rials bzw. Objekts. 3 mit vorbestimmter Geschwindig- Aufzeichnen eines Bildes fokussiert. Ein Teil dieses
keit umfaßt das Bild aufzeichnenden Lichtstrahls wird an der Die Wirkungsweise dieser oben beschriebenen Aus- Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials 3 reflektiert,
führungsform ist folgende: Der kohärente Lichtstrahl 60 Wenn der Brennpunkt des optischen Kondensorvon
der Lichtquelle wird mit Hilfe der Linsen 12 und - systems bzw. der Linse 1 genau eingestellt ist, bewegt
13 ausgedehnt Dfcr so ausgedehnte Lichtstrahl wird sich dieser Lichtstrahl vollständig in umgekehrter
durch den Strahlaüfspalteri4 in zwei Lichtstrahlen Richtung und erreicht wieder den Strahlaufspalter 14.
geteilt. Einer der auf diese Weise getrennten Licht- Der andere der geteilten Lichtstrahlen wird durch
strahlen, im vorliegenden Fall der durch den Strahl- 65 «in Würfeleck 18 reflektiert und erreicht den Strahlaufspalter 14 reflektierte, wird mittels des Modulators aufspalter 14 in einer anderen Weise, als bei der vor-15
in einen Signallichtstrahl umgewandelt. Dieser hergehenden Ausführungsform im Zusammenhang
Signallichtstrahl wird auf dem lichtempfindlichen mit F i g. 8 beschrieben wurde. Der Grund, warum
7 8
das Würfeleck an Stelle des Planspiegels wie in der angeordnet ist, das sich gleichmäßig mit hoher Gevorhergehenden
Ausführungsform verwendet wird, schwindigkeit dreht, während der Kopf 19 radial zur
wird im folgenden erklärt. Die optische Anordnung Drehachse mit Hilfe einer Transportschnecke 20 und
der Linse 1 und des Aufzeichnungsmaterials 3 bildet einer Schien 21 beweglich ist. Ein Lichtstrahl 2 trifft
ein sogenanntes optisches Katzenaugensystem, bei 5 durch den reflektierenden Spiegel 22, der auf dem
dem die Richtungen der auftreffenden Lichtstrahlen Kopf 19 angebracht ist, auf diesen auf. Dieser Licht-
und der reflektierten Lichtstrahlen unabhängig von strahl wird von der Laserlichtquelle 11 ausgesendet
der Auftreffrichtung immer dieselben sind. Folglich und durchläuft aufeinanderfolgend eine Deflektorbewegt
sich der Lichtstrahl, der den Strahlauf spalter platte 23, eine λ/4-Phasenplatte 24, ein veränderliches
14 erreicht und durch die Linse 1 zurückkehrt, wenn io Einblendfilter 25, einen Lichtmodulator 15', eine zydie
Fortpflanzungsrichtung durch den Modulator 15 lindrische Linse 26 für das optische System zum Ausgeändert
wird, in der gleichen Richtung wie der- dehnen des Lichtstrahls mit den Linsen 12 und 13
jenige, der von dem Modulator 15 emittiert wird, wie od. dgl. Die Deflektorplatte 23 und die λ/4-Phasenin
F i g. 11 gezeigt ist. Jedoch ist der Lichtstrahl, der platte 24 bilden ein optisches System, das die Erzeudurch
den Aufspalter 14 gelaufen ist, von dem vor- 15 gung eines Rauscheffektes, eines sogenannten »backhergehenden
verschieden, d. h., wenn in dieser Aus- talk's«, vermeidet, der durch den von dem Interferoführungsform
der Planspiegel 16 ähnlich wie in der meter der Erfindung reflektierten Lichtstrahl, der
vorhergehenden Ausführungsform benutzt wird an wieder zur Laserlichtquelle zurückkehrt, bewirkt wird.
Stelle des Würfelecks 18, ist der Lichtstrahl, der durch Das veränderliche Einblendfilter 25 ist vorgesehen,
den Planspiegel 16 reflektiert wird und den Strahlaufr ao um den Grad der Synchronisation der Bewegung des
spalter 14 erreicht, wie in Fig. 11 gezeigt, in seiner Kopfes 19 zu ändern, um Überbelichtungen zu ver-Fortpflanzungsrichtung
verschieden von dem Licht- meiden, die von der Tatsache herrühren, daß dann, strahl, der durch die Linse 1 zurückkehrt. Diese Dif- wenn sich der Kopf 19 gegen die Mitte des lichtempferenz
der Fortpflanzungsrichtung hängt von dem findlichen Objekts 3 bewegt, die relative Geschwin-Winkel
der Ablenkung ab. as digkeit zwischen der Linse 1 und dem letzteren gering
Wenn der Ablenkungswinkel Null (0) ist, werden wird.
die beiden Lichtstrahlen koinzident sein. Daher vari- Der Lichtmodulator 15' bewirkt eine Amplitudenieren
die Interferenzstreifen, die durch diese beiden modulation durch Beschneiden des Laserlichtstrahls
Lichtstrahlen erzeugt werden, immer mit dem Ab- entsprechend einem Signal. Der der Amplitudenlenkungswinkel
des Modulators (Lichtstrahldeflek- 30 modulation unterworfene Lichtstrahl wird durch die
tors) 15, so daß keine Justierung des Brennpunktes Linsen 12 und 13 in seinem Durchmesser vergrößert
erreicht werden kann. Wenn jedoch wie bei der vor- und fällt auf die Zylinderlinse 26. Diese Zylinderliegenden Ausführungsform das Würfeleck 18 benutzt linse 26 dient zum Ausbilden eines Signallichtstrahls
wird, ist der Lichtstrahl, der von dem Würfeleck in der Form eines linearen Bildes auf dem lichtempreflektiert
wird, immer in derselben Richtung wie 35 findlichen Objekts 3, das in Richtung der zylindrider
einfallende Lichtstrahl, und damit immer in der- sehen Linse gerichtet ist, so daß der Lichtstrahl in
selben Richtung wie der Lichtstrahl von der Linse 1. radialer Richtung hinsichtlich des Objekts 3 ausge-Daher
können stabilisierte Interferenzstreifen auf der dehnt wird. Als Ergebnis wird ein Muster auf dem
Interferenzfläche 17 beobachtet werden, auch wenn lichtempfindlichen Objekt 3 aufgezeichnet, wie in
die Fortpflanzungsrichtung des Lichtstrahls durch 4° Fig. 13 dargestellt ist. Die Abstände zwischen den
den Modulator 15 geändert wird. An Stelle des Wür- linearen Bildern werden durch elektrische Signale befelecksl8
können optische Katzenaugensysteme ge- stimmt, die in den Lichtmodulator 15' eingegeben
maß Fig. 11 verwendet werden. werden.
Wie oben ausgeführt wurde, bezieht sich die Der innere Aufbau des Aufzeichnungskopfes 19
zweite Ausführungsform gemäß der Erfindung auf ein 45 wird nun mit Bezug auf F i g. 14 beschrieben. Der
optisches System, bei dem der Modulator 15 auf der Lichtstrahl 2, der auf Grund des reflektierenden Spie-
Vorderseite des Interferometersystems angeordnet ist gels 22 in den Mittelteil des Kopfes 19 gelangt, fällt
und das dadurch gekennzeichnet ist, daß ein einen auf ein Prisma 27. Dieses Prisma 27 ist einstückig mit
Bezugsstrahl reflektierender Interferometerspiegel dem Strahlaufteiler 14 und dem Planspiegel 16 für den
einen in umgekehrter Richtung reflektierenden Spie- so Bezugslichtstrahl ausgebildet. Der Strahlauf teiler 14.
gel wie ein Würfeleck oder ein Katzenauge aufweist. der reflektierende Spiegel 16 und die Linse 1 sind des-
Ferner ist die zweite Ausfuhrungsform sogar dann an- halb einstückig ausgebildet, mn erstens ein kompakte:
wendbar, wenn der Modulator an Stelle eines Licht- optisches System zu bilden und zweitens die Inter-
strahldeflektors ein tatsächlicher Lichtmodulator ist ferenzstreifen zu stabilisieren, wenn die Aufzeich-
und vor dem Interferometer angeordnet wird, wobei 55 nung wie in der vorliegenden Ausführungsform wäh
in diesem Falle sogar dann stabilisierte Interferenz- rend des Bewegungszustands ausgeführt wird. Wem
streifen erzeugt werden können, wenn das Interfere- Teile des Interferometers einstückig ausgebildet um
meterteil geneigt ist. feststehend sind, wird es möglich, die Form de
Weitere Ausführungsformen, bei denen das erfin- Interferenzstreifen einzustellen, sogenannte Kippein
dungsgemäße Verfahren zur Fokussierung bzw. Ju- 60 stellung oder -justierung. Um eine Kippjustierun
stierung angewendet wird, werden nun unter Bezug- 'der Interferenzstreifen zu erreichen, sieht diese Aus
nähme auf die Fig. 12, 13 und 14 beschrieben. führungsform eine Justiereinrichtung auf dem reflek
Eine Einrichtung zur Herstellung von Video-Auf- tierenden Spiegel 22 vor, so daS die Neigung de
zeichnungsplatten (die hier das lichtempfindliche Auf- Lichtflusses, der auf das Prisma 27 fällt, sehr schwac
Zeichnungsmaterial oder Objekt darstellen) ist in den 65 geändert werden kann. Der Abstand zwischen d«
Fig. 12 und 13 dargestellt, wobei dieses Gerät so Linse 1 und dem Objekt3 wird in dynamischem Zt
aufgebaut ist, daß ein Kopf 19 mit einer Linse 1 über stand durch das Gleichgewicht zwischen einer au!
der Oberfläche eines lichtempfindlichen Objektes 3 wärts gerichteten Vorspannkraft einer Blattfeder 2
9 10
und der abwärts gerichteten Kraft lagefest gehalten, schaltet werden, daß der Lichtstrahl 2, der auf den
die von dem Luftstrom herrührt, der durch die Rota- Kopf 19 auftrifft, parallel zur Bewegungsrichtung des
tion des lichtempfindlichen Objekts mit hoher Ge- Kopfes 19 gemacht wird.
schwindigkeit bezüglich des Interferometer- und Auf- Wie aus der vorhergehenden Beschreibung ersichtzeichnungssystems,
die ein Ganzes bilden und eine 5 lieh, betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren
konvexe Oberfläche aufweisen, die auf das Objekt 3 zur Ermittlung der Fokussierung eines auf ein (beweggerichtet
ist, erzeugt wird. Wenn in diesem Falle in liches) lichtempfindliches Objekt ausgesandten Lichteinem
Bereich unterhalb der Linse 1, wo der Licht- Strahls während der Aufzeichnung dieses Lichtstrahls
Strahldurchgang offen in Form einer Ausnehmung von dem Objekt. In dem Falle jedoch, wo das Aufausgebildet
ist, Turbulenzen auftreten, die die Stabili- io zeichnen des Signallichtstrahls und das Justieren des
tat beeinträchtigen, ist es wünschenswert, eine trans- optischen Systems getrennt vorgenommeen werden,
parente Platte 29 in dieser öffnung vorzusehen. Das stellt ein Brennpunktjustierlichtstrahl eine Störung für
Anbringen der transparenten Platte 29 verschlechtert den aufzuzeichnenden Lichtstrahl bzw. das Bild dar.
natürlich eine Aberration des optischen Aufzeich- Um dies zu vermeiden ist es ratsam, folgendes Vernungssystems.
Daher ist es wünschenswert, die Linse 1 15 fahren zu benutzen. Es besteht darin, daß im Falle
unter Berücksichtigung der transparenten Platte 29 eines lichtempfindlichen Aufzeichnungsmaterials ein
von vornherein auszubilden. Lichtstrahl einer Wellenlänge, auf die das lichtemp-Das
erfindungsgemäße Fokussieren bzw. Justieren findliche Aufzeichnungsmaterial nicht anspricht, als
des Brennpunktes des optischen Systems bzw. der Brennpunktjustierlichtstrahl zum Einstellen des
Linse 1 kann durch eine Änderung des Drucks der ao Brennpunktes benutzt wird. Wenn das lichtempfind-Feder
32, die zwischen den Teilen 30 und 31 mon- liehe Aufzeichnungsmaterial beispielsweise ein Phototiert
ist, durch Drehen des Teils 30, das dadurch in widerstand ist, wird die Benutzung eines blauen Lichtsenkrechter Richtung bewegt wird, und damit durch Strahls als Signallichtstrabi zur Aufzeichnung und
nine Änderung des Abstandes zwischen der Linse 1 eines gelben oder roten Lichtstrahls als Brennpunkt-
und dem Objekt 3 erreicht werden. Die Linse 1 kann as Justierlichtstrahl bevorzugt Ein weiteres Verfahren
durch Drehung des Teils 30 justiert werden, während ist in dem Fall vorteilhaft, wo ein Bildsignal nur in
die Interferenzstreifen auf einem Bildschirm bzw. der einer Richtung existiert, wie in F i g. 13 gezeigt ist. In
Interferenzfläche 17 beobachtet werden können. Die diesem Falle wird ein Brennpunktjustierlichtstrahl
relative Abweichung in der Lage zwischen dem leicht in eine Richtung senkrecht in bezug auf den
einfallenden Lichtstrahl 2 und dem reflektierenden 30 Signallichtstrahl gekippt, während eine Vertiefung 34
Spiegel 22, die durch die Bewegung des Aufzeich- für den Brenpunktjustierlichtstrahl günstigerweise
nungskopfes 19 bewirkt wird, kann dadurch ausge- neben dem Signalbild vorgesehen ist.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Verfahren zur Ermittlung der Fokussierung würde bei dem bekannten Verfahren anderenfalls
tines auf ein Objekt ausgesandten kohärenten 5 bestehen, da zur Ermittlung und Einstellung der
tichtstrahls unter Ausnutzung eines von dem Fokussierung em von dem zu behandelnden Objekt
Objekt reflektierten Strahls, dadurch ge- reflektierter Strahl beobachtet wird Der von der
kennzeichnet, daß der reflektierte Strahl HUfslichtqueUe zur Ermittlung und Erstellung der
•nd ein mit diesem interferierender Bezugsstrahl Fokussierung verwendete Strahl ist fur das Auge der
•uf einer Interferenzfläche überlagert und das io einstellenden bzw. beobachtenden Person unschad-•ich
ergebende Interferenzmuster beobachtet lieh. Als einziges Kriterium fur die Ermittlung der
ψηΐά Fokussierung dient das aus den von dem zu benan-
2.'Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge- delnden Objekt reflektierten Strahlen ersichtliche
kennzeichnet, daß der kohärente Lichtstrahl mit Abbild der Strahlen der Hilfslichtquelle auf jenem
Hufe eines zwischen der Quelle (11) des kohä- 15 Objekt. Die Einstellung ist daher(relativ ungenau
tenten Lichtstrahls und einem optischen Kon- Aus der Zeitschrift »Feinwerktechnik«, 74 1970,
tenten Lichtstrahls und einem optischen Kon- Aus der Zeitschrift »Feinwerktechnik«, 74 1970,
densorsystem <1) angeordneten Strahlenaufspal- Heft 4, S. 157 (Abb. 7), ist es bekannt, mittels eines
lers (14) in zwei Lichtstrahlen geteilt wird, wobei Laserstrahls ein Werkstück zu bearbeiten. Ein Teil
«iner dieser Lichtstrahlen auf dem Objekt (3) der auf das Werkstück gelangenden Laserstrahlen
fokussiert wird, während der andere dieser Licht- so wird reflektiert und mittels eines Strahlteilers einem
strahlen den Bezugsstrahl darstellt. Betrachtungsmikroskop zugeführt. Auf diese Weise
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge- kann die Oberfläche des Werkstucks beobachtet und
kennzeichnet, daß der Bezugsstrahl aus dem re- die Fokussierung entsprechend des beobachteten Abflektierten
Lichtstrahl mittels einer Einrichtung bilds der Laserstrahlen auf dem Werkstuck eingestellt
(8, 9, 10) erzeugt wird, die den reflektierten 25 werden. Dieses Verfahren zur Ermittlung der Fokus-Lichtstrahl
in zwei seitlich zueinander versetzte sierung unterscheidet sich nicht von dein vorher erLichtstrahlen
aufteilt. wähnten und ist daher mit den gleichen Ungenauig-
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch ge- keiten behaftet.
kennzeichnet, daß der auf dem Objekt (3) zu fo- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein
kussierende Lichtstrahl nach Durchlaufen des 30 Verfahren zu schaffen, mit dem es auf einfache Weise
Strahlaufspalters (14) mittels eines Modulators möglich ist, sehr genau zu ermitteln, ob sich der
(15, 15') entsprechend einem elektrischen Ein- Brennfleck eines fokussierten kohärenten Lichtstrahls
gangssignal in einen Signallichtstrahl umgewan- auf dem bestrahlten Obsekt befindet bzw. wie groß
delt wird. die Abweichung ist.
5. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch ge- 35 Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch das im
kennzeichnet, daß der von der Quelle (11) für Patentanspruch 1 beanspruchte Verfahren gelöst,
kohärentes Licht ausgesandie Lichtstrahl mittels Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind eines Modulators (15, 15') entsprechend einem in den Unteransprüchen enthalten.
kohärentes Licht ausgesandie Lichtstrahl mittels Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind eines Modulators (15, 15') entsprechend einem in den Unteransprüchen enthalten.
elektrischen Eingangssignal in einen Signallicht- Grundlage der erfindungsgemäßen Lösung ist die
strahl umgewandelt und anschließend mittels des 40 Erkenntnis, daß die von dem bestrahlten Objekt re-Strahlaufspalters
(14) in den zu fokussierenden flektierte Lichtwelle eben ist, wenn sich der Brenn-
und den Bezugsstrahl aufgeteilt wird. fleck des bestrahlenden Lichtstrahls direkt auf dem
Objekt befindet, während die reflektierte Lichtwelle sphärisch ist, wenn der Brennfleck des gebündelten
45 Lichtstrahls gegenüber dem Objekt versetzt ist. Mittels der Interferenzbildung kann festgestellt werden,
ob die reflektierte Lichtwelle eben oder sphärisch ist: im Falle einer sphärischen Welle gibt das Interferenz-
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Ermitt- muster Auskunft über den Krümmungsradius dieser
hing der Fokussierung eines auf ein Objekt ausge- 50 Welle, der wiederum umgekehrt proportional der
tandten kohärenten Lichtstrahls unter Ausnutzung Verschiebung des Brennfleckes ist. Damit macht sich
•ines von dem Objektiv reflektierten Strahls. Ein die vorliegende Erfindung die Tatsache zunutze, daß
•olches Verfahren ist aus der US-PS 30 96 767 be- die Art der Wellenfront der Fokussierung entspricht
kannt. und daß ein Interferenzstreifenmuster, das Aussage
Das bekannte Verfahren bezieht sich auf ein me- 55 über die Art der Wellenfront liefert, mit Hilfe eines
dizinisches Gerät, bei dem eine energiereiche elek- Bezugsstrahles erhalten wird. Die Fokussierung bzw.
tromagnetische Strahlung zum Ausbrennen oder der Abstand des Brennflecks des überwachten Strahls
Atzen verwendet werden soll. Dabei besteht das von dem Objekt kann durch Vergleich des tatsäch-Problem
der Positionierung des verwendeten Strahls lieh gebildeten Interferenzmusters mit einem Bezugsan
die Stelle, an der beispielsweise geätzt werden 60 muster bestimmt werden, welches gemäß einem Besoll,
sowie seiner Fokussierung. Um diese Probleme zugszustand der Fokussierung gebildet wurde. Auf
zu lösen, sieht das bekannte Verfahren zwei zusatz- diese Weise läßt sich die Fokussierung des auf das
liehe Hilfslichtquellen vor, die inkohärentes Licht Objekt ausgesandten kohärenten Lichtstrahls sehr
aussenden. Die Strahlen der einen dieser beiden viel genauer ermitteln, als dies nach den bekannten
Hilfslichtquellen durchlaufen auf parallelem Wege 65 Verfahren möglich war.
die einzustellende Optik für die Fokussierung des Das erfindungsgemäße Verfahren läßt sich bei-
Arbeits- bzw. Laserstrahls, so daß diese Optik zu- spielsweise vorteilhaft bei Aufzeichnungssystemen
nächst nur unter Verwendung der Hilfslichtquellen verwenden, bei denen ein beispielsweise mittels einer
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