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DE233300C - - Google Patents

Info

Publication number
DE233300C
DE233300C DENDAT233300D DE233300DA DE233300C DE 233300 C DE233300 C DE 233300C DE NDAT233300 D DENDAT233300 D DE NDAT233300D DE 233300D A DE233300D A DE 233300DA DE 233300 C DE233300 C DE 233300C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sleeve
teeth
spring
shaft
roller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT233300D
Other languages
English (en)
Publication of DE233300C publication Critical patent/DE233300C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D11/00Clutches in which the members have interengaging parts
    • F16D11/14Clutches in which the members have interengaging parts with clutching members movable only axially

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 233300 KLASSE 47c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Dezember 1909 ab.
Es sind Kupplungen bekannt, die es gestatten, von einer ständig umlaufenden Welle eine zweite Welle, eine Riemscheibe, ein Zahnrad o. dgl. nur zeitweise und immer nur für eine Umdrehung mitnehmen zu lassen, derart, daß nach Zurücklegung der Umdrehung die Entkupplung selbsttätig eintritt.
Eine solche Kupplung ist zunächst im nachfolgenden beschrieben.
ίο Von der Antriebwelle α aus wird durch die Kegelräder b oder auf andere Weise das Wellenstück c in ständige Umdrehung versetzt, auf dem die mit Kupplungszähnen e versehene Hülse d befestigt ist. Die nur zeitweise und immer nur für eine Umdrehung mitzunehmende Welle c1 trägt gleichfalls eine mit Kupplungszähnen e1 versehene Hülse d1, die aber infolge der Stift- und Langlochverbindung f auf der Welle c1 verschiebbar, niclft aber auf ihr drehbar ist. Die Hülse d1 wird durch eine Feder g ständig in die Ausrücklage getrieben. Die Einrückung der Kupplung erfolgt in bekannter Weise durch entsprechende Verschiebung der Hülse d1, derart, daß die Kupplungszähne e, e1 ineinandergreifen. Mit der Hülse d1 ist eine Rolle I verbunden, die in der Ausrücklage in einer Vertiefung in der die ganze Vorrichtung abschließenden Deckplatte m ruht. Ist aber durch ein beliebiges Mittel der Eingriff der Kupplungszähne e, e1 erfolgt, so ist auch die Rolle / aus der Vertiefung in der Platte m herausgehoben, und beginnt nun die Drehung der Welle c1, so beginnt auch die Rolle einen Umlauf. Hört nun der die Einrückung veranlassende Druck auf die Hülse d1 auf, so kann trotz der Federwirkung g die Kupplung nicht selbsttätig ausgerückt werden, weil die Rolle I sich während ihres Umlaufes auf dem nicht vertieften Teile der Innenseite der Platte m abstützt. Erst nach Vollendung einer Umdrehung wird die Rolle I wieder in die Vertiefung der Platte m getrieben, worauf die Feder g die Ausrückung selbsttätig herbeiführt.
Soll eine solche Kupplung für beide Drehrichtungen verwendbar sein, so müssen die Zähne e und e1 nach beiden Seiten gerade Flanken haben, damit sie treibend aufeinander einwirken können. Daraus folgt dann aber, daß der von Hand zu bewegende Stellteil der Kupplung immer nur dann im Sinne der Einrückung bewegt werden kann, wenn die Zähne des einen Kupplungsteiles den Zahnlücken des anderen genau gegenüberstehen. Durch die Erfindung wird die Möglichkeit geschaffen, den vorgenannten Stellteil ganz unabhängig von der Stellung der Kuppelzähne e, e1 zu bewegen. Erreicht ist dies durch die Anordnung einer besonderen Stellhülse h, die nachgiebig mit der die Kuppelzähne e1 tragenden Hülse d1 durch Langloch und Stift i verbunden und gegen diese Hülse d1' durch eine Feder k abgestützt ist, deren Federkraft die der Feder g übertrifft. Wird bei dieser
Anordnung die Hülse h durch geeignete Mittel in der Pfeilrichtung verschoben, so bewirkt die Feder k das Hineinschieben der Zähne e1 in die Lücken der Gegenzähne e, wenn diese sich zufällig gegenüberstehen. In allen anderen Fällen, in denen die Zähne β und e1 aufeinanderstoßen, wird die Verschiebung _der Hülse h trotzdem nicht gehindert, da die nachgiebige Verbindung (Langloch und Stift)
ίο und die Feder k die gegenseitige Verschiebung der Hülsen d1 und h gestatten. Sobald dann bei der Weiterdrehung der Zähne β diese den Lücken der Zähne e1 gegenübertreten, bewirkt die Feder k die Einkupplung. Die nachherige Auskupplung erfolgt in der bekannten Weise in dem Augenblicke, in dem die Rolle I die Aussparung in der Platte m wieder erreicht.
Wünscht man dem angetriebenen Teile statt
einer einzigen jedesmal mehrere Umdrehungen zu geben, so läßt sich das durch Einschaltung einer Übersetzung in beliebiger Weise erreichen. Auch kann die Ausrückung bereits nach Zurücklegung eines Bruchteiles einer Umdrehung erfolgen, wenn eine entsprechende Anzahl von Vertiefungen, in die die Rolle I eintreten kann, in der Platte m angeordnet wird.
Selbstverständlich können die Einzelheiten der Ausführung in mannigfacher Weise abgeändert werden.

Claims (1)

  1. Patent-AnsPRUcn :
    Selbsttätige, nach einer vollen oder einer bestimmten Teildrehung der Welle wirkende Ausrückvorrichtung an einer für beide Drehrichtungen wirksamen Zahnkupplung, dadurch gekennzeichnet, daß die längsbewegliche, mit Zähnen versehene Kupplungshülse (d1) mit ihrer Stellhülse (h) durch einen in Langlöcher eingreifenden Stift (i) nachgiebig verbunden und durch eine Feder (k) gegen die Stellhülse (h) abgestützt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT233300D Active DE233300C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE233300C true DE233300C (de)

Family

ID=493252

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT233300D Active DE233300C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE233300C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5801808A (en) * 1994-04-15 1998-09-01 Abraham; Gyorgy Method and apparatus for determining spectral sensitivity parameters of color-sensitivite receptors in the eye

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5801808A (en) * 1994-04-15 1998-09-01 Abraham; Gyorgy Method and apparatus for determining spectral sensitivity parameters of color-sensitivite receptors in the eye

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