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DE23313C - Verstellbarer SchriftstempeJ - Google Patents

Verstellbarer SchriftstempeJ

Info

Publication number
DE23313C
DE23313C DENDAT23313D DE23313DA DE23313C DE 23313 C DE23313 C DE 23313C DE NDAT23313 D DENDAT23313 D DE NDAT23313D DE 23313D A DE23313D A DE 23313DA DE 23313 C DE23313 C DE 23313C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
letters
stamp
adjustable
way
handle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT23313D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. NOEH in Berlin S., Grimmstr. 38
Publication of DE23313C publication Critical patent/DE23313C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41KSTAMPS; STAMPING OR NUMBERING APPARATUS OR DEVICES
    • B41K1/00Portable hand-operated devices without means for supporting or locating the articles to be stamped, i.e. hand stamps; Inking devices or other accessories therefor
    • B41K1/08Portable hand-operated devices without means for supporting or locating the articles to be stamped, i.e. hand stamps; Inking devices or other accessories therefor with a flat stamping surface and changeable characters
    • B41K1/10Portable hand-operated devices without means for supporting or locating the articles to be stamped, i.e. hand stamps; Inking devices or other accessories therefor with a flat stamping surface and changeable characters having movable type-carrying bands or chains

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT^
KLASSE IB: Druckerei.
H. NOEH in BERLIN. Verstellbarer Schriftstempel.
Die auf beiliegender Zeichnung dargestellten Stempel sind mit Hülfe eines elastischen Kautschukbandes, auf welchem die Buchstaben des ganzen Alphabetes reliefartig angebracht sind, so construirt, dafs dies Typenband ringartig um eine oder mehrere drehbare Scheiben gelegt ist und durch Verschiebung desselben eine Anzahl Buchstaben in beliebiger Folge in einer Linie neben einander gebildet und abgedruckt werden können.
In Fig. 3 ist das elastische Typenband a um zwei Ringscheiben b und b1 gelegt. Jede Ringscheibe ist für sich auf einer Walze d drehbar, wodurch die beliebige Verschiebung und Gruppirung der Buchstaben der einzelnen Typenbänder möglich wird. Da auf den Typenbändern sowohl die grofsen wie. kleinen Buchstaben des Alphabetes- nebst den Ziffern ο bis 9 angebracht werden können, so ist dieser Stempel ein kleiner einzeiliger, completer Druckapparat für jede Wortbildung oder Zahl.
Fig. ι zeigt das verschiebbare Typenband a mit den grofsen Buchstaben des ganzen Alhpabetes um die Ringscheibe einer einzigen Walze gelegt. Jedes Band bezw. jede Ringscheibe ist auch hier separat sowohl vor- wie rückwärts drehbar, und kann daher jedes Wort druckfertig gebildet werden.
Das Gestell des Stempelapparates ist so eingerichtet, dafs die Walze d durch ihre Welle fest (nicht drehbar) mit dem Bügel g verbunden ist, und da die einzelnen Ringscheiben bezw. die um dieselben gelegten Typenbänder durch das Niederschrauben der Platte h mittelst der Mutter k sich feststellen lassen, so. wird die Walze d mit den sie umgebenden Ringscheiben und Typenbändern durch die Vor- und Rückbewegung des Griffes mitbewegt.
An der Welle der unteren Walze hängt ein muldenförmiger Kasten, welcher an beiden Langseiten mit Farbekissen versehen ist. In diesem Behälter ist die untere Walze gelagert, und kommen die abzudruckenden Buchstaben des Typenbandes bei jeder Vor- und Rückwärtsbewegung des Griffes mit dem Farbekissen in Berührung und nehmen Farbe an.
Da nun der muldenförmige Kasten zwischen den beiden Farbekissen an seiner Bodenfläche so breit und so lang durchbrochen ist, als eine Buchstabenreihe Raum einnimmt, so kann durch einen Druck auf den senkrecht stehenden Griff der Abdruck der vertical unter dem Griff gestellten Buchstabenreihe auf das darunterliegende Papier durch den Bodenausschnitt erfolgen, während die nebenliegenden Buchstabenreihen in das zu beiden Seiten befindliche elastische Farbekissen gedrückt werden.
Damit der Stempel stets in richtiger Stellung die betreffende Buchstabenreihe zum Abdruck bringt, ist aus den Querwänden des muldenförmigen Sattellagers eine Führung für den Bügel H gebildet, indem ein Stift des Bügels bei senkrechter Stellung in die Kerbe e der Führung trifft, und da auch das Lager der Welle η in den Querwänden des muldenförmigen Kastens bezw. des Sattellagers um einige Millimeter tiefer unter dem Mittelpunkt ausgeschnitten ist, so kann nur in genau verticaler Richtung das Abdrucken der gefärbten Schrift des Stempels stattfinden.
Um ein Verschieben der Buchstabenbänder beim Stellen der anliegenden Bänder bezw.
Ringscheiben zu verhindern, kann zwischen jedem Band eine dünne Metallscheibe so angebracht werden, dafs dieselbe nicht auf der Walze drehbar ist.
Fig. S und 6 stellen denselben Stempelapparat mit der Abänderung dar, dafs das Verstellen des Typenbandes bezw. der Ringscheiben durch kleine Zahnräder bewirkt werden kann, indem ein Zahnrad mit der Ringscheibe fest verbunden ist, und ein zweites, welches auf einer besonderen Welle gelagert ist, greift in das erste Rad ein. Es läfst sich also durch Drehen des oberen Rades die Stellung des mit dem unteren Rade verbundenen Typenbandes beliebig verändern.
Fig. 7 und 8 stellen die gleichartige Anordnung eines einzelnen Typenbandes in separater Lagerung dar. Es ist durch diese Anordnung ein Stempel zum Drucken einzelner Buchstaben auf Karten und Zeichnungen gebildet. Die beiden in einander greifenden Zahnräder ι und 2 sind, wie vorbeschrieben, mit der von dem Typenband umgebenden Ringscheibe 3 verbunden und in dem gabelförmigen Halter 4 gelagert. Der muldenförmige Kasten 8 umgiebt die untere Hälfte der Typenscheibe und bietet zugleich an beiden Seiten Raum zur Einlage der Farbekissen. Da der Kasten an der Bodenfläche in der Gröfse einer Buchstabenfläche durchbrochen ist, so läfst sich auch hier, wie in der vorbeschriebenen Weise, durch einen Druck auf den Halter oder Griff 4 der Abdruck des über die Bodenöffnung gestellten Buchstabens auf die Unterlage bewirken. Die Ringscheibe ist auch auf der Seitenfläche mit Buchstaben versehen und correspondiren dieselben mit den Buchstaben des Randes; man kann demnach leicht die richtige Lage des abzudruckenden Buchstabens erkennen. Eine Feder 6 hebt nach dem Niederdrücken der Buchstabenscheibe dieselbe wieder in die Höhe und ein Zeiger 5 stellt beim Niederdrücken die Räder fest.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Handstempel, dessen aus einzelnen Typenscheiben bestehende Stempelfläche mit dem ganzen Alphabet versehen und derart verstellbar ist, dafs mit dem so construirten Stempel jede beliebige Buchstabenreihenfolge in einzeiliger gerader Linie gedruckt werden kann, indem durch Andrücken einer Platte h die Typenscheiben so festzustellen sind, dafs bei Drehung des Griffes die Typen von seitlich im Gestell f gelagerten Farbekissen eingefärbt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT23313D Verstellbarer SchriftstempeJ Active DE23313C (de)

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DENDAT23313D Active DE23313C (de) Verstellbarer SchriftstempeJ

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