DE2331383A1 - Elastomeres lager fuer einen hubschrauberrotor - Google Patents
Elastomeres lager fuer einen hubschrauberrotorInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
- B64C27/00—Rotorcraft; Rotors peculiar thereto
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- B64C27/35—Rotors having elastomeric joints
-
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Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Support Of The Bearing (AREA)
Description
Ne*-) ■·■■· vu
United Aircraft Corporation 39. P 60
400 Main Street ' 19. Juni 1975
East Hartford, Connecticut 06108
Vereinigte Staaten von Amerika
Vereinigte Staaten von Amerika
Elastomeres Lager ffir einen Hubschrauberrotor,
Die Erfindung bezieht sich auf ein Lager zur Lagerung eines Hubschrauberrotorblattes in einer Rotornage, wobei das Rotorblatt
inbGzugzu der Nabe eine Schlagbewegung, eine Schwenkbewegung
und eine Anstellwinkelveränderung durchführen kann.
In einem Gelenkrotorkopf für einen Hubschrauber ist es öblich zur
in Lagerung eines Hubschrauberrotorblattes/der Nabe ein Schlaggelenk
sowie ein Schwenkgelenk zu verwenden und ausserdem ist normalerweise
ein Stapellager eingebaut, welches die Drehbewegung des Blattes
zur Anstellwinkelvera*nderung gestattet, und dabei besteht
dieses Stapellager normalerweise aus mehreren aufeinander gestapelten
wälzlager. Diese bekannten, mehrteiligen Metallager sind schwer, benötigen eine dauernde Schmierung und eine aufmerksame
Waehtung.
Man hat vor kurzem gefunden, dass die Verwendung von elastomeren Lager in einem Hubschrauberrotor das Gewicht und den waehtungsaufwand
vermindert und dass dabei keine Schmierung erforderlich ; ist. Es war jedoch bisher nicht möglich die elastomeren Lager in
einem Hubschrauberrotor einzubauen da sie den besonderen Anforderungen eines Hubschrauberrotorkopfes nicht gerecht werden, d.h.
die elastomeren Lager konnten nicht auf minimalen Raum eingebaut ; werden und dabei gleichzeitig eine freie Beweglichkeit in drei
ι verschiedenen Richtungen, z.B. eine Schlagbewegung, eine Schwank-
; bewegung und eine Bewegung zur Aenderung des Anstellwinkels gestatten.
309884/0470
Der Hauptvorteil eines elastomeren Lagers inbezug zu einem üblichen
Lager liegt in seiner grösseren Betriebssicherheit und in
seinen geringen Wachtungsanforderungen. Ein elastomers Lager braucht
im Vergleich zu einem Wälzlager , z.B. einem Kugel- oder Rollenlager,
nicht geschmiert zu werden und es sind deshalb auch keine Abdichtungen erfordert um ein Austreten des Schmiermittels aus
dem Lager zu vermeiden und dementsprechend entfallt auch die
Wachtung einer Schmiermittelzufuhranlage* Im Vergleich zu einem
üblichen Gleitlager z.B. einem mit Teflon beschichteten Gleitlager
hat das elastomere Lager den Vorteil einer längeren Lebensdauer.
In der französischen Patentschrift 934.336 ist die Verwendung
eines elastomeren Lagers in einem Hubsdrauberrotorkopf beschrieben,
während in der U.S. Patentschrift 1.921.931 eine Luftschraube mit einem Elastomeren Lager dargestellt ist. Diese beiden Patentschriften
sind jedoch nicht in der Lage ein Gelenk für neuzeitliche Hubschrauberrotor köpfe zu schaffen, welches eine freie
Beweglichkeit des Rotorblattes in drei Richtungen zulassen und
minimale Abmessungen aufweisen soll. Zum Beispiel können bei den modernen HubschrauberrotorblS'ttern Schlagbewegungen von etwa
30 , Schwenkbewegungen von etwa 20 und Bewegungen von etwa
ο
60 zur Aonderung des Anstellwinkels auftreten. Falls man die Lageranordnung nach der francosi«ehen Patentschrift 934.336 oder der U.S. Patentschrift 1.921.931 in einem solchen Rotorkopf verwenden würde so würde das elastomere Lager aussergewöhnlich grosse Abmessungen erhalten und es wa're unmöglich ein solches Lager in einem Hubschrauberrotorkopf einzubauen. Es ist zu beachten, dass durch deri Einbau grosser Lager in dem Hubschrauberrotorkopf dessen Gewicht und Luftwiderstand vergrössert wird wodurch natürlich die Leistungsfähigkeit des Hubschraubers stark absinkt.
60 zur Aonderung des Anstellwinkels auftreten. Falls man die Lageranordnung nach der francosi«ehen Patentschrift 934.336 oder der U.S. Patentschrift 1.921.931 in einem solchen Rotorkopf verwenden würde so würde das elastomere Lager aussergewöhnlich grosse Abmessungen erhalten und es wa're unmöglich ein solches Lager in einem Hubschrauberrotorkopf einzubauen. Es ist zu beachten, dass durch deri Einbau grosser Lager in dem Hubschrauberrotorkopf dessen Gewicht und Luftwiderstand vergrössert wird wodurch natürlich die Leistungsfähigkeit des Hubschraubers stark absinkt.
! Entsprechend der U.S. Patentschrift 3.106.965 werden ineinanderj
greifende Bügel zur Zusammenwirkung mit einem einzigen elastomeren
! Lager zwischen dem Hubschrauberrotorblatt und der Nabe eines Hubschrauberrotorkopfes verwendet. Auch diese Ausführung benötigt
ein grosses Einbauvolumen, einerseits durch die Abmessungen j der ineinandergreifenden Bügel und andererseits durch die Grosse
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das einzigen elastomeren Lagers, welches die Beweglichkeit in
oben erwä'hnten Richtungen zulassen soll.
Entsprechend der U.S. Patentschrift 3.111.172 werden zusammenwirkende
elastomere Lager verwendet, jedoch sind bei dieser Ausführung die elastomeren Lager für andere Zwecke als bei dieser
Erfindung vorgesehen, d.h. ein Lager dient zur Aufnahme der Schubbelastung und das andere Lager dient als Zentrierlager, und
es tritt keine Bewegungsaufteilung zwischen den beiden elastomeren Lager auf. In der U.S. Patentschrift 2.900.182 sind verschiedene
Auiiiuhrungsformen eines elastomeren Lagers, z.B. ein kugelförmiges,
ein zylindrisches und ein flaches oder scheibenförmiges Lager ausführlich beschrieben, jedoch ist aus diener Patentschrift
kein Kinweiß auf die Aufteilung einer Bewegung auf zwei elastomere
Lager zu finden.
a anderen Patentschriften ist die Verwendung mehrerer elastomerer LP<jcr bekannt, jedoch tritt dabei keine Bewegungsauf te llung wie
box dieser Erfindung auf. Als Beispiel ist hier die U.S. Patentschrift; 3.292.712 zu nennen, wobei zwei elastomere Lager ver~
wendet werden, die nicht in Reihe angeordnet sind, so dass keine Bov.-egungsaufteilung auftreten kann. Bei der U.S. Patentschrift
3.556.673 werden mehrere elastomere Lager in einem starren Rotor, im Gegenteil zu dem Gelenkrotor auf welchen sich die Erfindung
bezieht, verwendet und es tritt keine Bewegungsaufteilung zwischen den elastomeren Lager auf. Entsprechend der U.S. Patentschrift 3.50.1.250 werden zwei Lager in einem Rotorkopf verwendet
jedoch ist nur eines dieser Lager ein elastomeres Lager und das zweite ist ein nicht elastomeres Zentrierlager. Auch entsprechend
der U.S. Patentschrift 3.200.887 werden zwei elastomere Lager verwendet und auch hierbei tritt keine Bewegungsaufteilung
zwischen den beiden Lagern auf.
Entsprechend der U.S. Patentschrift 3.257.826 werden zwei elastomere
Lager in einer Kupplungsvorrichtung verwendet. Bei dieser Vorrichtung tritt ebenfalls infolge der Anordnung der Lager
keine Bewegungsaufteilung zwischen denselben auf.
. ., 309 8 8 WO 470
Aus der U.S. Patentschrift 2.819.105 ist die Verwendung von elastomeren Lager bei einer Gelenkverbindung bekannt, jedoch
kann diese bekannte Vorrichtung nicht in einem Kubschrauberrotorkopf verwendet werden da die Gelenkverbindung keine Beweglichkeit
in den drei erforderlichen Bewegungsrichtungen zulasst,
und da die elastomeren Lager derart angeordnet sind, dass sie die Blattzentrifugalbelastung nicht aufnehmen könnten.
Die Aufgabe der Erfindung liegt darin ein Lager für einen Gelenkrotorkopf
zur Befestigung des Rotorblattes an der Nabe zu schaffen, welches eine freie Beweglichkeit des Rotorblöttes ober
wesentliche Bereiche in drei verschiedenen Richtungen gestatten, und welches minimale Abmessungen aufweisen soll.
In Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung umfasst das
Lager zwischen dem Hubschrauberblatt und der Rotornabe zwei elastomere, in Reihe angeordnete Lager, die derart ausgebildet sind,
dass wenigstens eine der drei aufzunehmenden Bewegungen sich auf die beiden elastomeren Lager aufteilt. Eines der elactomeren
Lager ist ein kugelförmiges Lager dessen Zentrum im Schnittpunkt der Blattschlagachse und der Blattschwenkachse liegt, und
welches sowohl die Blattschlagbewegung als auch die Blattschwenkbewegung sowie einen Teil der Bewegung zur AnstellwinkelverSnderung
aufnimmt, und das zweite Lager ist ein elastomeres Scheibenlager, welches in Reihe zu dem elastomeren , kugelförmigen
Lager angeordnet ist, und mit demselben zusammenwirkt zur Übertragung der Blattzentrifugalbelastung und ausserdem den
restlichen Teil der Bewegung für die Anstellwinkelveränderung
aufnimmt.
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Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun anhand der Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 eine Draufsicht, teilweise im Schnitt, auf einen Gelenkrotorkopf
nach der Erfindung.,
Figur 2 eine vergrösserte Darstellung des Verbundlagers zur Verbindung
eines Schwenkbewegungsdämpfers mit dem wellenstummel
eines Rotorblattes.
Figuren 3A und 3B Darstellungen eines entsprechend der Erfindung am Rotorkopf gelagerten Hubschrauberrotorblattes, wobei die Figur
3A das Blatt bei Stillstand oder wä*hrend dem normalen Flug zeigt,
während die Figur 3B eine schematische Darstellung mit den während dem Beschleunigen-des Rotors aus dem Stillstand auf das Rotorblatt
wirkenden Kräften ist.
Figuren 4A und 4B Darstellungen des Hubschrauberrotorblattes kurz
nach dem Anlaufen, wobei die Figur 4A das Rotorblatt in einer Stellung
kurz nach dem Anlaufen des Rotors darstellt, und die Figur 4B die Kräfte zeigt, welche auf das Rotorblatt kurz nach dem Anlaufen
des Rotors wirken.
Die Figuren 5A und 5 B entsprechen im wesentlichen den Figuren 4A und 4B ,zeigen jedoch das Rotorblatt in einer Stellung, welche
es etwas nach der Stellung entsprechend den Figuren 4A und 4'B einnimmt und in diesen Figuren sind ebenfalls die Kräfte eingezeichnet,
welche in dieser Stellung auf das Rotorblatt wirken.
Die Figuren 6A und 6B zeigen das Rotorblatt in seiner vollständig abgestützen Stellung während dem Anlassen, wobei die Figur 6A das
auf diese Weise abgestützte Rotorblatt darstellt, und die Figur 6B eine schematische Darstellung mit den dabei auf das Rotorblatt
wirkenden Kräften ist. - \
Figur 7 zeigt einen in der Rotorblattlagerung eingebauten Anschlag
für die bei Stillstand nach unten hängenden Rotorblätter.
in Figur 1 ist ein Gelenkrotorkopf 10 dargestellt, welcher eine !
Nabe 12 umfasst, die in üblicher weise um eine Achse 14 drehbar :
: ist, mehrere Hubschrauberblätter 16 sind an der Nabe gelagert und*·'
erstrecken sich in radialer Richtung von derselben zur Rotation um
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die Achse 14 und er zeugen ~da*bel in üblicher Weise den für den Hubschrauber
erforderlichen Auftrieb. Obschon in den Zeichnungen nur ein Blatt dargestellt ist, sind natürlich mehrere, z.B. vier
Rotorblätter vorgesehen. Die Nabe 12 umfasst ein Gehäuse 18 für jedes Blatt, das eine Kammer 20 einschliesst. Das Gehäuse 18 ist
vorzugsweise zylindrisch und erstreckt sich im wesentlichen radial inbezug zu der Rotorachse 14. Das Gehäuse 18 kann in.t einem angeformten,
mundförmigen Teil 22 versehen sein, welcher eine im wesentlichen kreisförmige Oeffnung 24 der Kammer 20 bildet und
welcher desweiteren mit einer kugelförmigen Fläche 26 versehen ist. Der Teil 22 bildet den Susseren Ring eines elastomeren, kugelförmigen
und ringförmigen Lamellenlagers 28. Vorzugsweise jedoch ist der äussere Ring 22 vom Gehäuse 18 getrennt ausgebildet, und
an dasselbe mittels Schrauben 30 angeschlossen wie in der Zeichnung dargestellt ist.
Das Blatt 16 ist an die Nabe 12 durch Blattbefestigungsmittel 32 angeschlossen, welche einen Wellenstummel 34 umfassen, der vorzugsweise
konzentrisch zur Blattverstellachse 36 ausgebildet ist, und der ein mit einem Flansch versehenes oder pilzförmiges Ende
38 aufweist. Das Ende 38 hat vorzugsweise einen Ansatz 40, der aus einem Stück mit der welle 34 ausgebildet , oder durch geeignete
Befestigungsmittel, nicht dargestellt, an derselben befestigt ist. Die Welle 34 ist mit dem Gehäuse 18 über ein ringförmiges,
flaches oder scheibenförmiges elastomeres Lager 42, ein Verbindungsstück 44, und das ringförmige, kugelförmige elastomere Lager 28
verbunden. Die Lager 42 und 28 sind vorzugsweise Lamellenlager wie sie in der U.S. Patentschrift 2.900.182 ausführlicher
beschrieben sind, wobei das flache Lager 42 im wesentliehen der
Ausfuhrungsform nach Figur 7 und das kugelförmige Lager28 im
wesentlichen der Ausführungsform nach Figur 8 dieser Patentschrift
entspricht. Das kugelförmige Lager 28 umfasst mehrere kugelförmige Lamellen, die abwechselnd aus Elastomer und festem Werkstoff, z.B.
Metal, hergestellt und miteinander verklebt sind. Die innere elastomere Lamelle ist mit der kugelförmigen Fläche 46 des Verbindungsstückes
44 verklebt. Die kugelförmigen Lamellen und Flächen 46 und 28 sind konzentrisch um den Schnittpunkt der Blatt-
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schwenkachse 52 und der Blattschlagachse 50, welche senkrecht
zu der Achse 52 ist, und durch diesen Schnittpunkt verläuft ausserdem
die Blattverstellachse 36. Das Lager 42 besteht aus mehreren gestapelten, ringförmigen und flachen Scheiben, die abwechselnd
aus Elastomer und Metal hergestellt und miteinander verklebt sind. Eine der elastomeren Scheiben ist mit der Endplatte 54
verklebt und auf der entgegenliegenden Seite des Lagers ist eine weitere elastomere Scheibe mit dem Gpgenöberliegenden Ring 56 verklebt,
der an dem Verbindungsstück 44 angeformt oder durch eine Schraubverbindung 58 an demselben befestigt sein kann. Die elastomeren
Scheiben der Lager 28 und 42 können au3 Naturgumrai bestehen
und die festen Scheiben können aus Stahl oder Titan hergestellt sein. An seinem anderen Ende trägt die Welle 34 eine Hülse 60,
welche seinerseits das Blatt 16 für eine Drehbewegung um die Vers te Hachse 66 trägt. Das Anstellwinkelhorn 62 .ist durch geeignete
Mittel 64 an die Hülse 60 angeschlossen und ist an seinem anderen Ende über ein Stangenkopflager 66 mit der Anstellwinkelstange
verbunden, dessen anderes Ende in üblicherweise an eine bekannte Taumelscheibe 68 befestigt ist. Eine Bewegung der Taumelscheibe
bewirkt in bekannter Weise eine kollektive oder zyklische Anstell-
Winkelveränderung der Blättex 16 um die Achse 36.
Aus obiger Beschreibung ist zu erkennen, dass das Blatt 16 an der Nabe 12 über die Hülse 6q die Welle 34, das Scheibenlager 42, das
Verbindungsstück 44 und das kugelförmige Lager 28 verbunden ist, welche an das Nabengehäuse 18 angeschlossen ist. Ausserdem kann man
erkennen, dass die soeben aufgezählten Bauteile, einschliesslich der Lager 42 und 28 in Serie inbezug zueinander angeordnet sind.
Ein Scherlager 71, welches ein übliches Gleitlager ist, ist zwischen
der Welle 34 und dem Verbindungsstück 44 angeordnet, jedoch ist zu beachten, dass bei der erfindungsgemässen Ausbildung kein Zentrierlager
für die Lager 42 und 28 verwendet wird.
Ein hydraulischer oder pneumatischer Zylinder - Kolben-Schwenkbe- '
wegungsdämpfer 70 ist mit dem Lagerteil 72 des Ansatzes 40 der i
Welle 34 über ein Lager 74 verbunden, und dient zum Dämpfen der !
Schwenkbewegung des Blattes 16 um die Schwenkachse 52. Ein solcher Schwenkbewegungsdämpfer ist für jedes Blatt vorgesehen. i
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Die erfindungsgema'sse Rotorkonstruktion nach Figur 1 gestattet
eine Bewegung dos Blatten 16 inbezug zu der Nabe 12 und insbesondere
ist das Blatt inbezug zu der Nabe 12 um eine Blattverstellachse 36 für eine Anstellwinkelveränderung, um eine Schwenkachse
52 für eine Schwenkbewegung und um eine Schlagachse 50 für eine Schlagbewegung beweglich. Die BlattSchlagbewegung, welche einen
Viinkelbereich von etwa 30° umfasst, und die Blattschwenkbewegung,
welche einen Winkelbereich von etwa 20° umfasst wird durch das kugelförmige Lager 28 aufgenommen. Die Bewegung für die Anstellwinke
!veränderung , welche einen Bereich von etwa 60 umfasst kann
nicht durch ein einziges, geeignet dimensioniertes elastomeres Lager aufgenommen werden und da das kugelförmige Lager 28 und das
flache Lager 42 in Serie angeordnet sind, teilt sich die Bewegung zur Anstellwixrkelverä'nderung auf diese beiden Lager auf. Während
dem normalen Betrieb des Rotors, nimmt das kugelförmige Lager 28 die Scherkräfte in der Rotorebene und die Scherkräfte ausserhalb
der Rotorebene auf, während beide Lager 42 und 28 die Blattzentrifugalbelastung
übertragen.
Die Lageranordnung nach der Erfindung für einen Gelenkrotor gestattet
eine wesentliche Winkelbewegung des Rotorblattes in drei verschiedenen Richtungen inbezug zu der Rotornabe und ausserdem
hat die erf indungsgema'sse Lageranordnung nur einen minimalen
Raumbedarf, so dass das Gewicht des Rotorn, und cein Luftwiderstand
klein bleiben. Die bekannte Ausführung mit ineinander greifenden Bügel gestattet keine raumsparende Ausbildung der Lageranordnung,
Man hat sich deshalb dafür entschieden das Blatt oder seine Befestigungswellen durch das Lager hindurch zu führen um
den Raumbedarf für das Lager zu verringern. Man kann ein einziges Lager in einem Hubschrauberrotor verwenden worin die Blattbewegung
verha'ltnisma'ssig gering ist, (siehe z.B. die französiche Patentschrift
934.336), jedoch bei einem Hubcchrauberrotor mit einem
Winkelbereich von etwa 20° für die Schwenkbewegung, einem Winkelbereich
von etwa 30 für die Schlagbewegung und einem Winkelbareich
von etwa 60 für die Blattverstellbewegung ist es nicht möglich nur ein einziges Lager zu verwenden. Ein Nachteil eines elastomeren
Lagers liegt darin, dass es nur eine begrenzte Bewegung in einer
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Richtung gestattet. Um die oben erwähnten Bewegungen über wesentliche
Winkelbereicte aufzunehmen müsste ein aucsergewöhnlich
grosses elastomeres Lager eingebaut werden, und dies ist unmöglich vom Standpunkt des Einbauvolumens,, des Rotorgewichtes, und des
Rotorwiderstandes. Man hat erkannt, dass ein kugelförmiges Lager erfordert ist um die Blattbewegung um die Schwenkachse und um die
Schlagachse aufzunehmen, da jedoch ein solches kugelförmiges Lager einen Winkel inbezug zu der welle 34 bildet, wird dadurch der
Raumbedarf für das Lager erhöht. Es ist deshalb eine Aufgabe der Erfindung die Höha/des kugelförmigen Lagers minimal zuhalten, um
dadurch den Raumbedarf ebenfalls klein zu halten. Man hat gefunden, dass ein kugelförmiges Lager, welches nur zur Aufnahme der erforderlichen
Schwenkbewegung und der Schlagbewegung dimensioniert ist eine minimale Höhe hat und gleichzeitig einen Teil dererforderlichen
BisttverStellbewegung aufnehmen kann. Ausserdem hat man
gefunden, dass der Rest der Blattverstellbewegung durch ein flaches
elnstomeres Scheibenlager aufgenommen werden kann, welches in Reihe üu dem kugelförmigen Lager angeordnet ist, und deshalb den Raumbedarf
der Lageranordnung nicht vergrössert.
Ein Vorteil der in Reihe angeordneten elastomeren Lager liegt darin, dass die Torsionssteifheit der Lager 28 und 42 derart ausgewählt
werden kann, dass jedes Lager einen proportionnelen Betrag der BIattverStellbewegung aufnehmen kann um den Raumbedarf
für die Lageranordnung minimal zu halten. Die Torsionssteifheit der Lager 28 und 42 kann durch die Grosse und die Dicke der elastomaren
Lamellen sowie durch die Ha'rte und den Schermodul des elastomeren
Werkstoffes bestimmt werden. Entsprechend der bevorzugten Ausführungsform soll das Steifheitsverha*ltnis 3:1 sein, d.h. das
Lager 28 soll 25% der Blattverstellbewegung und das Lager 42
die restlichen 75% der BIattverStellbewegung aufnehmen. Ein solches
SteifheitsverhSltnia der Lageranordnung, welches jedoch nicht
wesentlich ist, gestattet die Ausbildung eines kugelförmigen Lagers 28 mit minimalen Abmessungen so dass ein Einbau auf engstem Raum
möglich ist.
Ob ein Scherlager 71 erforderlich ist, hSngt einerseits von der
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-ΙΟ-Scher fest igke it des Lagers 42 und andererseits von der Grosse
der Scherbelastungen in der Rotorebene und ausserhalb der Rotorebene ab, die durch das Lager 42 zu übertragen sind. Bei einer
geringen Scherbelastung ist das Scherlager 71 nicht erfordert,
und es ist ausserdem zu beachten, dass das Scherlager 71 nur zum
Obertragen der Scherbelastung auf die Rotornabe durch das Lager
42 dient und kein Zentrierlager für die elastomeren Lager 42 und 28 ist, da es keinen festen Schwenkpunkt für das Blatt 16 bildet.
Bei der erfindungsgema'ssen Lageranordnung ist kein Zentrierlager
erforderlich, da das Lager 28 den festen Schwenkpunkt für das Blatt 16 während dsm normalen Betrieb bildet. Grob sere Bewegungen des
Blattes 16 um die Schlagachse 15 und die Schwenkachse 52 werden · durch die Zusammenwirkung des Schwenkbewegungsdämpfers70 und der
Welle 34 begrenzt, welche an die Fläche 24 des Gehäuses 18 oder
des a'usseron Lsgerringes 22 anschlägt, um zwei Festpunkte zum Abstützen
des Blattes zu bilden.
Der Schwenkbewegungsdämpfer ist über ein übliches Kugelgelenk
80 an der Nabe 12 befestigt und ist am gegenüberliegenden Ende an ,dem Lagerteil 72 der Welle 34 mittels eines Lagers 74 befestigt.
Der Schwenkbewegungsdä'mpfer 70 besteht im wesentlichen aus einem Kolben 82 der innerhalb eines Zylinders 84 angeordnet ist. Hydraulische
Flüssigkeit wird zwischen den Kanunern 86 und 88 über eine übliche Verbindungsvorrichtung 90 hin und her gepumpt und
somit dient der Dämpfer 70 zum Dämpfen der Blattschwenkbewegung um die Achse 52.
Das Lager 74 zur Befestigung des Schwenkbewegungsdämpfers 70 am Rotorblatt 16 bildet einen wesentlichen Bestandteil dieser Erfindung.
Um auch für dieses Lager die Vorteile der elastomeren Lager auszunützen hat man sich dafür entschieden, ein elastomeres Lager
an Stelle des üblichen Kugellagers zwischen der Kolbenstange 92 des SchwenkbewagungsdSmpfers und dem Lagerteil 72 der Welle
34 zu verwenden. Da das Lager 74 die Anstellwinkelbewegung des Blattes 16 sowie andere Bewegungen aufnehmen muss und da der
Winkelbereich für die Anstellwinkelveränderung etwa 60° beträgt ist es nicht möglich ein einziges elastomers Lager mit vertret-
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2 331
baren Abmessungen an dieser Stelle einzubauen und wie schon oben erwähnt kann ein elastomeres Lager von gegebener Grosse nur
eine begrenzte Torsionsbewegung aufnehmen. Deshalb besteht das
Lager 74, siehe Figur 2, aus zwei Teilen. Einem elastomeren Lager 94 und einem Schleifringlager 96. Diese Lager sind derart
ausgebildet, dass das Lager 96 die gesamte Blattverstellbewegung inbezug zu der Kolbenstange 92 des Schwenkbewegungsdämpfers
gestattet und das elastomere Lager 94 die gesamte Verlagerungsbewegung zwischen der Blattwelle 34 und der Kolbenstange 92 des
Dämpfers 70 aufnimmt. Diese Verlagerungsbawegung, welche das elastomere Lager 94 der Lageranordnung 74 aufnehmen muss entsteht
dadurch, dass der Dämpfer 70 sich bei einer Schwenkbewegung des Blattes um den Gelenkpunkt 80 verschwenkt und dabei der Zentrum
93 der Lageranordnung 74 sich entlang einem Kreisbogen um die Blattschwenkachse 52 bewegt. Dieser Kreisbogen ist zwischen
den Stellen 100 und 102 eingeschlossen, wie in Figur 2 dargestellt
ist. Dementsprechend ändert der Winkel zwischen der Kolbenstange 92 dec Dumpfere und dem Blatt 16 dauernd zwischen den äusseren
Punkten 100 und 102 des Kreisbogens falls das Blatt eine Schwenkbewegung ausführt, und es ist diese Winkeländerung zwischen der
Kolbenstange 92 des Dämpfers und der Blattachse 36, welche die
Verlagerung des Lagers 74 bewirkt, die von dem elastomeren Lager 74 aufzunehmen ist. Das Schleifringlager 96 der Lageranordnung
74 gestattet die gesamte Bla,ttver Stellbewegung, da dieses Schleif«
ringlager einen geringen Reibungswiderstand oder eine geringe Steifheit inbezug zu der TorsionsSteifheit des elastomeren Lagers
94 aufweist. Das elastomere Lager 94 der Lageranordnung74 besteht
aus einem a'usseren Lagerring 104, der.an der Kolbenstange
92 des Dämpfers befestigt ist, und eine innere kugelförmige Fläche 106 aifweist, welche konzentrisch zum Lagerzentrum 98 ist.
Der innere Lagerring 1O3 des elastomeren Lagers ist konzentrisch zum Lagerteil 72 der Welle 34 durch das Schleifringlager 96
gelagert und hat eine äussere Kugelfläche 110 die ebenfalls konzentrisch zum Mittelpunkt'98 ist. Mehrere kugelförmige Lamellen
aus elastomeren Korkstoff und fesiaa Werkstoff sind abwechselnd
zwischen den ] li'chon llo'und 106 angeordnet und die iiusseren
.",', '., SAD ORIGINAL
λ 0 a H iiL I 0 U ι W
elastomeren Lamellen sind mit diesen Flächen verklebt und ausserdem
sind die Lamellen des elastomsren Lagers in üblicherweise
auch untereinander verklebt. Die elastomercn Lamellen können aus Naturgurnmi und die starren Lamellen aus Stahl oder Titan hergestellt
Das Schleifringlager 96 hat eine innere Hülse 114, welche mittels
einem Stift oder auf andere Weise mit dem Lagerteil 72 der Welle 34 verbunden ist und eine äussere Hülse 116 ist in geeigneter
Weise, z.B. mittels eines Stiftes mit dem inneren Ring 108 des elastomeren Lagers 94 verbunden. Die beiden Hülsen 114 und 116
sind im wesentlichen U-förmig im Querschnitt, sind konzentrisch um die Achse 36 angeordnet und inbezug zueinander beweglich.
Eine übliche ilal te vor richtung 118 dient zum Festhalten der Hülsen
114 und 13.6 auf der Welle 36. Die Hülsen 114 und 116 sind vorzugsweise
aus Stahl und Teflon oder Kohlenstoff Keramik hergestellt,.
Die Lageranordnung 74 besteht dementsprechend aus zwei Lagern,
d.h. dom elastomeren Lager 74 und dem Schleifringlager 96 und
dadurch erhält man ein Stangenkopf lager mit geringen Abmessungen,
welches wesentliche Vorteile gegenüber einem üblichen nur elactomsren Stangenkopflager aufweist. Die Ursache für die
wesentlichen Vorteile ist durch die Verminderung der S eher bean.-spruchung
des elastomeren Werkstoffes des Lagers 74 bedingt. Diese Verminderung der Scherbelastung des elastomeren Werkstoffes ist
möglich da der elastomere Werkstoff keine Blattverstellbewegung aufzunehmen hat, wie es bei einem einzigen elastomeren Lager der
F3ll sein würde, in der Lageranordnung 74 gestattet das Schleifringlager
96 die Blattverstellbewegung %cÄ'hrend das elastomere
Lager 94 die oben beschriebene Ver lager längsbewegung aufnimmt.
Aus diesen Gründen ist die Lageranordnung 94 einem nur elastomeren Lager an dieser Stelle überlegen, Ausserdem ist die Lageranordnung
74 einem kugelförmigen Gleitlager überlegen da die Hülsen 114 und 116 immer die gleiche axiale Stellung inbezug zueinander
aufnehmen, und somit können die Lagerflächen zwischen den beiden
Hülsen aus einem bevorzugten Lagermaterial oder einem festen
Schmierstoff nicht beschädigt werden, was bei einem kugelförmigen Gleitlager der Fall wäre da der Kugelteil sich immer aus der Hülse
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herausbewegt, so dass ζ. S. ein festes Schmiermittel verloren gehen würde, oder Schmutz zwischen die Kugel und die Hülse
eintreten könnte.
Es ist somit erkenntlich, dass die Lageranordnung 74 die Vorteile
eines elastomeren Lagers ausnützt da das elastomere Lager keine hohen Scherbelastungen zu übertragen und keine Blattverstellbewegung
aufzunehmen hat, und die Lageranordnung nützt auch die Vorteile eines Lagers mit trockener Schmierung aus da ein
Schleifringlager anstatt eines üblichen kugelförmigen Gleitlagers
verwendet wird.
Das Stangenkopflager der Anstellwinkelbewegung hat vorzugsweise
den gleichen Aufbau als das Lager 74 da auch hier Drehbewegungen und Verlagerungsbewegungen auftreten.
Ein wesentlicher Vorteil der Lageranordnung nach dieser Erfindung
liegt darin, dass kein Zentrierlager erforderlich ist, so dass die gesamte Lageranordnung einen einfachereren Aufbau und ein
geringeres Gewicht erholt. Aus der schon erwähnten französichen
Patentschrift 934.336 ist es bekannt, ein kugelförmiges, elastomeres
Lager in einem Rotorkopf zu verwenden jedoch bei verschiedenen Detriebsbedfogungen des Rotors, d.h. beim Anlaufen des Rotors
und beim Abbremsen desselben muss das kugelförmige, elastomere Lager von anderen Bauteilen unterstützt werden um die Scherbelastung
zu übertragen, wie noch im folgenden beschrieben wird. Aus
den U.S. Patentschriften 3.501.250 und 3.111.172 ist es bekannt zur Unterstützung des kugelförmigen, elastomeren Lagers Zentrierlager
zu verwenden. Die Zentrierlager sind schwer, haben einen komplizierten Aufbau, werden nur kurzzeitig beim Anlaufen und beim
Abbremsen des Rotors verwendet und erfüllen während dem normalen
Betrieb des Rotors keinen besonderen Zweck. Desweiteren ist inJüge
Platzmangels das Einbauen eines Zentrierlagers schwierig und oft unmöglich. Deshalb sollen nach dieser Erfindung die Zentrierlager
durch eine besondere Zusammenwirkung zwischen dem Rotorblatt und der Nabe vermieden werden. ,Im folgenden wird nun anhand der Figuren
3A und 3B bis 6A und 6B die Zusammenwirkung zwischen der Rotornabe
und dem Rotorblatt beschrieben, um während dem Anlaufen
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2 33-1 3&3
und dem Abbremsen des Rotors das kugelförmige Lager 28 zu unterstützen,
während dem normalen Flug nimmt der Rotor die gleiche Stellung ein wie in Figur 3A dargestellt ist, d.h. das kugelförmiges
Lager 28 ist unter hoher Zentrifugalbelastung, so dass die Lamellerfest zusammengepresst sind und eine hohe Scherbelastung übertragen
können so dass geringfügige Winkalbewegungen, infolge einer Schwenkbewegung
oder einer Schlagbewegung des Blattes durch das kugelförmige Lager 28 übertragen werden. Falls der drehende Rotor abgebremst
wird, oder falls der stillstehende Rotor beschleunigt wird, so ist die Zentrifugalbelastung sehr klein, infolge der geringen
Rotorgeschwindigkeit, dagegen ist aber das Ro tor drehmoment hoch
infolge der Scherkräfte in der Rotorebene, welche durch die sich ändernde Rotordrehzahl erzeugt werden. Durch die geringe Zentrifugalbe
la stung des kugelförmigen Lagers 28 verliert dieses seine
Kompression und demnach seine gute Scherbelastbarkeit und durch
die grossen in der Rotorebene wirkenden Scherkräfte wird das Lager
seitlich verstellt. Es muss deshalb Vorsorge getroffen werden zum Kompensieren dieser Kra'fte während dem Anlassen und dem Abbremsen
des Rotors und im folgenden wird beschrieben wie man dies entsprechend der Erfindung ohne die Verwendung von Zentrierlager durchführen
kann.
Falls der Rotor ausgehend von dem Stillstand, (FIGUR 3A) beschleunigt
oder angelassen wird, und die Rotornabe 12 zu drehen beginnt so überträgt sie eine Scherkraft F in der Rotorebene auf das
Blatt an der Schwenkachse 52 und die Trägheit des Blattes 12 übt eine Kraft F am Blattschwerpunkt aus, während der Schwenkbewegungsdämpfer
70 eine Dämpferkraft F in Richtung des Pfeiles
in der Figur 3B ausübt. Dabei dient die Schwenkachse als Schwenkpunkt für das Blatt 16 da die Kräfte F und F_ um die Schwenkachse
wirken und da die Kraft F überwiegt beginnt das Blatt im Gegenuhrzeigersinn
um den Schwenkpunkt 52 zu drehen. Unter dieser Belastung verschwenkt sich das Blatt im Gegenuhrzeigersinn in die
Stellung nach den Figuren 4A und 4B worin das Blatt den angedeuteten Nacheilwinkel zurückgelegt hat und da die auf das Blatt
ausgeübten Kräfte die Scherbelastbarkeit des kugelförmigen Lagers
28 überwiegen hat sich das Lager seitlich verstellt und die Blatt-
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mittellinie ist seitlich verschoben, so dass der Schwenkpunt sich
von der Schwenkachse 52 zu dem Punkt 130 verstellt hat, wie in Figur 4B dargestellt ist. Der Kolben des Dämpfers 70 wird in Richtung
zu einem Totpunkt bewegt falls das Blatt 16 sich aus der Stellung nach Figur 3A in die Stellung nach Figur 4A bewegt. Falls
die Bewegung im Uhrzeigersinn.des Blattes 16 über die Stellung
nach Figur 4A hinaus fortschreitet so wird das Blatt mög 1 icher weise
den Nacheilanschlag 134 berühren, wie in den Figuren 5A und 5B dargestellt
ist. Der Hacheilanschlag 134 liegt radial ausserhalb
oder rechts von der Schwenkachse 52. Dieses Anschlägen des Blattes
an den Nncheilanschlag 134 vermindert, zumindest teilweise, die Scherbelr.stung des kugelförmigen Lagers 28 und obschon der NacheilwinL.el
zwischen clon Stellungen nach den Figuren 4A, 4B und 5A, 5B
zngcncnttcon hot, hsfc der Kolben des Dampfers 70seinen Totpunkt noch
nicht erreicht. Falls das Blatt 16 sich nun um den Nadieilanschlag
134 verschwenkt so erreicht der Kolben des Dämpfers möglicherweise
seinen Totpunkt um zwai Festpunkte for das Blatt 16 zu bilden, d.h»
den Ncjcheilanschlag 3.34 und der Punkt 132 des sich im Totpunkt
befindenden Schwehkbewegungsdämpfers 70 um somit das kugelförmige
Lager 28 vollständig von der Scherbelastung zu entlasten. Falls
das Rotorblatt 16 den Nacheilanschlag 134 in der Stellung nach Figuren 5A, 5B berührt, so verschiebt sich der Angriffspunkt der
in der Rotorebene wirkenden Seherbelastung von dem kugelförmigen
Lager auf den Nacheilanschlag 134 und falls der Schwenkbewegungsdä'mpfer
70 seinen Totpunkt erreicht, wie in den Figuren 6A, 6B dargestellt ist, gelangt die Blattmittellinie zu der Ausgongslage
zurück, so dass das Blatt 16 wieder um den Schnittpunkt der Achsen 36, 50 und 52 gelagert ist durch welchen auch die Mittellinie
der Welle 34 verläuft, dabei wird die Blattschwenkbewegung plötzlich unterbrochen und die Belastung des Schwenkbewegungsda'mpfers
70 und die BlattrSgheit nehmen bis zu einem sehr hohen Wert zu.
In der bevorzugten Ausfuhrungsform wird eine durch Zentrifugalkraft
belastete Anschlagvorrichtung für die nach unten hängenden Blätter beim Stillstand des Rotors verwendet, wie in Figur 7 dar-
BAD ORiQINAL 3098iU/(K70
gestellt ist. Um das Durchhängen der Rotorblätter bei Stillstand
oder bei sehr geringen Drehzahlen zu begrenzen wird ein Anschlagring
16O verwendet. Der Anschlagring 160 ist auf der Welle 34 verschiebbar
und durch eine Feder 162 belastet, welche den Anschlagring bei Stillstand der Rotorblätter oder bei sehr geringer Drehzahl
derselben in seine in Figur 7 dargestellte Betriebslage drängt. Ein Festlegering 164 wirkt mit der Feder 162 zusammen
um den Vorsprung 166 des Anschlagringes 160 mit der Fläche des äusseren Lagerringes 22 auszurichten, welcher sowohl als Anschlag
für die durchhängenden Rotorblätter und als Schwenkbewegungsanschlag
dient. Falls die Geschwindigkeit des Rotorblattes 16 stark verringert wird, so drückt die Feder 162 den Anschlagring 166 gegen
den Anschlag 164 um den ringförmigen Vorsprung 166 mit der Fläche 136 auszurichten um somit das Durchhängen der Rotorblätter zu begrenzen.
Falls der Hubschrauberrofcr 3.0 angelassen wird und dia Drehzahl
wieder zunimmt, so überwiegt die auf den Anschlagring 116 ausgeübte
Zentrifugalkraft die Kraft der Feder 162 und drückt den Anschlagring
160 zurück, so dass während dem Flug eine grössere Schlag- und Schwenkbewegung des Blattes möglich ist.
Aus obiger Beschreibung geht hervor, dass während dem Anlassen des Rotors, falls das Rotoranlassdrehmoment zu wirken beginnt, das
Blatt sich infolge seiner Trägheit um die Schwenkachse bewegt. Diese
Schwenkbewegung dauert an bis sie durch die hierzu vorgesehenen Mittel unterbrochen wird. Falls man die Zunahme des Nacheilwinkels
auf diese weise gestatten würde, so würde der Schwenkbewagungsdämpfer
70 möglicherweise seinen Totpunkt erreichen und eine schnelle
Verzögerung der Blattbewegung um die Schwenkbewegungsachse bewirken wodurch eine sehr hohe Schlagkraft auf die Rotorblätter
ausgeübt werden würde. Diese hohe Schlagkraft liegt oberhalb der Scherbelastbarkeit des kugelförmigen Lagers 28 und deshalb ist
entsprechend der Erfindung ein Anschlagpunkt 134 \orgesehen, der mit dsm seinen Totpunkt erreichenden Schwenkbewegungsdämpfer zur
übertragung dieser Belastung zusammenwirkt.
Es ist selbstverständlich, dass die Belastung des Lagers 28 während
dem Abbremsen des Rotors genau entgegengesetzt zu der Darstellung in den Figuren 3A, 3B bis 6A, 6B ist, welche die Belastung beim
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Anlassen des Rotors zeigen, d.h. beim Abbremsen erreicht der Kolben
70 den entgegengesetzten Totpunkt seines Hubes und das Blatt 16 berührt den Voreilanschlag 136.
Aus obigem geht hervor, dass die Ausführung nach der französichen
Patentschrift 934.336 einen wesentlichen Nachteil beim Anlassen und beim Abbremsen des Rotors aufweist und dass die bei den U.S.
Patentschriften 2.5O1.25O und 3.111.172 verwendeten Zentrierlager
in Kombination mit dem kugelförmigen Lager entsprechend der Erfindung
vermieden werden, so dass die Lageranordnung einenleichteren
und billigeren Aufbau erhSlt.
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Claims (7)
1. Kubschrauberrotor mit mehreren sich in radialer Richtung
von einer drehbaren Rotornabe erstreckenden Rotorblätter welche um eine Schwenkachse, eine Schlagachse und eine Anstellwinkelachse
beweglich sind, und wobei ein Gelenk zur Lagerung des Rotorblattes in der Rotornabe vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet,
dass das Gelenk ein kugelförmiges, elastomeres Lager. (28) aufweist, mit einem inneren Ring einem Susseren Ring (22)
sowie einer elastomeren Füllmasse zwischen den beiden Ringen,
welche alle kugelförmig und um den Schnittpunkt der Blattschwenkachse (52) und Schlagachse (50) zentriert sind, und wobei das
Gelenk ausserdem ein scheibenförmiges, elastomeres Lager (42) sowie ein Verbindungsstück (44) aufweist, welches mit dem inneren
Ring des kugelförmigan Lagers verbunden und an ein Ende des
scheibenförmigen Lagers angeschlossen ist so dass die beiden Lager in Reihe angeordnet sind, dass ein Wellenstück (34) durch
das kugelförmige Lager, das Verbindungsstück und das Scheibenlager
hindurchragt, an einem Ende an das Hubschrauberrotorblatt und am anderen Ende an das gegenüberliegende Ende des scheibenförmigen
Lagers angeschlossen ist, und wobei der ä'ussere Ring des kugelförmigen
Lagers an der Nabe befestigt ist, so dass das Blatt durch das Gelenk derart in der Nabe gelagert ist, dass es
eine Schwenkbewegung und eine Schlagbewegung ausführen kann, welche Bewegungen durch das kugelförmige Lager aufgenommen werden,
und dass es eine Bewegung zur AnstellwinkelverSnderung ausführen
kann, welche Bewegung sich auf das scheibenförmige Lager und das kugelförmige Lager aufteilt und dass beide Lager zur Übertragung
der Blattzentrifugalbelastung auf die Rotornabe zusammenwirken.
2. Rotor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das kugelförmige , elastomere Lager (28) eine grössere Torsionssteifheit
als das scheibenförmige, elastomere Lager (42) aufweist, so dass das scheibenförmige, elastomere Lager einen grösseren"
■ Teil der Bewegung zur Anstellwinkelvera'nderung aufnehmen kann.
j
3. Rotor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das
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kugelförmige, elastomere Läget (28) ringförmig ist, den Wellenstum*
mel (34) umgibt und zum Schnittpunkt der Schwenkachse (52) und
der Schlagachse (50) konzentrisch ausgebildete Lamellen aufweist,
dass die innere Lamelle des kugelförmigen, elastomeren Lagers mit dem kugelförmigen Ende des Verbindungsstückes (44) verbunden
ist, welches ebenfalls den WeIlenstummel umgibt, und dass die
ä'ussere Lamelle des kugelförmigen, elastomeren Lagers mit der
kugelförmigen, inneren oberfläche (26) eines Gehäuses (18) verbunden ist, welches eine Kammer (20) einschliesst, in der das Gelenk
angeordnet ist.
4. Rotor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,dass das scheibenförmige,
elastomere Lager/rfngformig ist, ebenfalls den Wellenstumnwl
(44) umgibt, und mehrere aufeinandergestapelte flache Scheiben umfasst.
5. Rotor nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
dass das scheibenförmige Lager (42) näher an der Rotorachse (14)
als dac kugelförmige Lager (28) angeordnet ist.
6. Rotor nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das kugelförmige,
elastomere Lager (28) und das scheibenförmige, elastomere Lager (42) konzentrisch um die Anstellwinkelachse (36; sind,
dass die Lamellen des kugelförmigen, elastomeren Lagers abwechselnd elastomere Lagen und starre kugelförmige Teile sind, die miteinander
sowie mit dem Verbindungsstück (44) und der kugelförmigen
inneren Oberfläche (2.6) des Gehäuses (18) verklebt sind, und
dass die Lamellen des scheibenförmigen Lagers (42) abwechselnd elastomere Scheiben und starre Scheiben sind die miteinander sowie
an den gegenüberliegenden Enden des Lagers mit dem Verbindungsstück
und dem WeIlenstumroel (34) verklebt sind.
7. Rotor nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellen des kugelförmigen Lagers (28) innere oberflächen aufweisen,
die inbezug zu dem wellehstunanel (34) einen Kegel bilden.
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