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DE2330771A1 - Vorrichtung zum waermebehandeln von draht durch elektrisches widerstandserhitzen - Google Patents

Vorrichtung zum waermebehandeln von draht durch elektrisches widerstandserhitzen

Info

Publication number
DE2330771A1
DE2330771A1 DE19732330771 DE2330771A DE2330771A1 DE 2330771 A1 DE2330771 A1 DE 2330771A1 DE 19732330771 DE19732330771 DE 19732330771 DE 2330771 A DE2330771 A DE 2330771A DE 2330771 A1 DE2330771 A1 DE 2330771A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hand
zone
annealing
heat treatment
resistance heating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19732330771
Other languages
English (en)
Inventor
Guenter Kaes
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CHRISTOFFERS MASCHINENFAB GmbH
Original Assignee
CHRISTOFFERS MASCHINENFAB GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CHRISTOFFERS MASCHINENFAB GmbH filed Critical CHRISTOFFERS MASCHINENFAB GmbH
Priority to DE19732330771 priority Critical patent/DE2330771A1/de
Priority to IT5325573A priority patent/IT996324B/it
Publication of DE2330771A1 publication Critical patent/DE2330771A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D9/00Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
    • C21D9/52Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor for wires; for strips ; for rods of unlimited length
    • C21D9/54Furnaces for treating strips or wire
    • C21D9/56Continuous furnaces for strip or wire
    • C21D9/62Continuous furnaces for strip or wire with direct resistance heating

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Heat Treatment Of Strip Materials And Filament Materials (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE MEISSNER ά 3OLTE
DIPL.-1NG. HANS MEISSNER DIPL.-ING. ERICH BOLTE
D 28 BREMEN, 5 . Juni 1973
-η SlevogtstraBe 21
Bunct»«r»publlk Deutschland
Telefon 0421-342019 Telegramme: PATMEIS BREMEN
Unter Zeichen 4111
Cristoffers Maschinenfabrik GmbH, Delmenhorst, Hasberger Straße 89
Vorrichtung zum Wärmebehandeln von Draht durch elektrisches Widerstandserhitzen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Wärmebehandeln von metallischem Stranggut, insbesondere von Drähten, durch elektrisches Widerstandserhitzen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht im wesentlichen darin, die während des vorangegangenen Ziehvorganges eingetretene Kaltverfestigung durch Erwärmen und nachträgliches Abschrecken zu beseitigen und eine Rekristallisierung herbeizuführen. Zur Lösung dieser Aufgabe sind bereits verschiedene Verfahren und Vorrichtungen bekannt geworden, die aber alle gewiese Nachteile aufweisen. So ist in der deutschen Patentschrift 1 212 307 beispielsweise eine Glühvorrichtung beschrieben, in
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der der Draht über 3 Kontairtrollen geführt wird, so daß Bioh eine Yorglühzone, eine Hauptglühzone und eine Naohwärmzone ergeben. Die Vorwärmzone und die Nachwärmzone entstehen dadurch, daß die erste und die dritte Rolle miteinander verbunden sind und daß durch den Potentialausgleich in beiden Zonen ein Strom fließt·
Diese bekannte Anordnung hat den Nachteil, daß eine Veränderung in irgendeiner Zone - sei es durch Änderung der angelegten Spannung oder eine Veränderung der Glühstreoken durch Verschiebung der einen der Kontaktrollen - die Verhältnisse im gesamten System verändert.
Is wird angestrebt, daß der Draht bei jeder Geschwindigkeit eine gleichmässige, einstellbare Temperatur erreicht, bevor er in das als Absohreckmittel dienende Wasser eintaucht. Man ist weiterhin bestrebt, die Temperatur des auslaufenden Drahtes zu regeln, so daß sich ihr Verhältnis zur üblichen Glühtemperatur verändert. Dies ist z.B. erforderlich, wenn der Draht aus der Glüheinrichtung direkt in eine Extruderanlage läuft und man sich das Vorwärmen ersparen möchte.
Bei der bekannten Anordnung muß zu diesem Zweok eine der Glührollen verschoben werden, so daß sich die Glühlängen verändern. Das bringt - wie bereits gesagt - das ganze System zunächst in Unordnung, weil sich mit einer Veränderung der Hachwärmzone auch daw Potential der Vorwärmzone ändert, so daß dort eine unterschiedliche Erhitzung stattfindet, die wiederum eine unterschiedliche Erwärmung der Hauptglühzone zur Folge hat.
Diesen Fachteil kann man erfindungsgemäß dadurch beheben, daß man die Vorglühzone entfallen läßt und nur eine Hauptglühzone verwendet, die über eine an sioh bekannte, handelsübliche Regeleinrichtung in Abhängigkeit von der Durchlaufgeschwindigkeit geregelt wird und mit Hilfe der vorgewählten
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Spannung eine bestimmte GHÜhtemperatur ergibt. Die erforderlich· ^!tihleistung ist abhängig von der durchgesetzten Menge in einer bestimmten Zeiteinheit. Die durchgesetzte Menge ist direkt proportional der Geschwindigkeit} die Spannung steigt jedoch bei einer Veränderung im Verhältnis Wurzel : Geschwindigkeit. Ein entsprechender Regler, der diese Abhängigkeit erzeugt, wird von der Firma Siemens hergestellt.
Gegenstand der Erfindung ist daher eine Vorrichtung zum Wärmebehandeln von metallischem Stranggut, vorzugsweise von Drähten, durch elektrisches Widerstandserhitzen, wobei der Glühstreoke eine Naohwärmstrecke naohgeordnet ist, welche dadurch gekennzeichnet ist, daß die Naohwärmstrecke über einen Regelwiderstand mit der ersten Kontaktrolle verbunden ist und die Glühetrecke einerseits sowie der Regelwiderstand und die frookensone andererseits parallel geschaltet Bind.
Bei fixierten Verhältniesen in der Glühzone kann also durch Veränderung des Regelwiderstandes die Naohwärm- bzw. Trookenzone beeinflußt werden. Ein Eingriff in die .Trookenzone bewirkt keine Veränderung in der Hachglühzone. Die im Regelwideretand in Wärme umgesetzte Energie ist vergleichsweise gering und beeinflußt den Wirkungsgrad der Anlage nur unwesentlich.
Zur weiteren Erläuterung der Erfindung Bollen die beiliegenden Zeichnungen dienen. In diesen Zeichnungen bedeuten:
Figur 1 eine schematisohe Darstellung einer Vorrichtung gemäß der Erfindung;
Figur 2 eine sohematische Darstellung einer weiteren möglichen Ausführungsform der Erfindung.
In Figur 1 sind mit I, II und III drei Kontaktrollen bezeichnet, über die der zu behandelnde Draht geführt wird. Zwischen den Kontaktrollen I und II liegt die Glühzone a; zwischen den
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Kontaktrollen II und III durchläuft der Draht die Trocken-"bzw. Nachwärmzone b. Diese kann - wie "bereits gesagt - durch Veränderung des Regelwiderstandes R beeinflußt werden.
TJm konstante Verhältnisse in der Glühzone zu erreichen, wird die Glühspannung einerseits vorgewählt und andererseits durch ein geeignetes Regelglied in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit auf gleicher Temperatur gehalten. Als Ausgang für die Regelung kann eine Temperaturmessung am glühenden Draht vorgenommen werden.
An den Einlauf- und Auslaufsteilen sind jeweils Kontakte für die Stromzuführung angeordnet. Als Kontakte eignen sich sowohl elektrisch leitende Rollen als auch schleifende oder ITüssigkeitskontakte, z.B. Quecksilber oder andere flüssige Metalle bzw. Elektrolyse.
In Figur 2 der Zeichnungen ist eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt. Mit I, II und III sind wiederum die Kontaktrollen bezeichnet. Die Glühzone aT befindet sich bei dieser Ausführungsform zwischen den Kontaktrollen I und III, während die Trockenzone b' zwischen den Kontaktrollen III und II liegt. Ein Regelwiderstand R1 dient bei dieser Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung in der gleichen Weise zur Beeinflussung der Trocken- bzw. Nachwärmzone, wie dies vorstehend im Zusammenhang mit der Figur 1 erläutert worden ist.
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Claims (1)

  1. Ansprüche
    1) Vorrichtung zum Wärmebehandeln von metallischem Stranggut, vorzugsweise von Drähten, durch elektrisches Widerstandeerhitzen, wobei der Glühetrecke eine Naohwärmstrecke nachgeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Naohwärmstrecke (b bzw. b1) über einen Regelwiderstand (R bzw. R') mit der ersten Kontaktrolle (I) verbunden ist und die Glühstreoke (a bzw. a1) einerseits sowie der Regelwiderstand (R bzw. R1) und die Trockenzone (b bzw. b1) andererseits parallel geschaltet sind.
    2) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch Veränderung des Regelwiderstandes die Spannung und Temperatur der Trockenzone eingestellt werden können.
    5) Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die .Glühspannung einerseits vorgewählt und andererseits durch ein geeignetes Regelglied in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit auf gleicher Temperatur gehalten wird.
    4) Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Ausgang für die Regel/ung eine Temperaturmessung am glühenden Draht vorgenommen wird.
    5) Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Einlauf- und Auslaufstelle Kontakte für die Stromzuführung angeordnet sind.
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    6) Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Kontakte elektrisch leitende Rollen oder schleifende Kontakte oder Quecksilber oder andere flüssige Metalle oder Elektrolyse verwendet werden.
    Mir Christoffers Maschinenfabrik GmbH, Delmenhorst, Hasberger Str.
    Meissner &' Bolte Patentanwälte
    Bremen, den 5.Juni 1973
    409882/0603
DE19732330771 1973-06-16 1973-06-16 Vorrichtung zum waermebehandeln von draht durch elektrisches widerstandserhitzen Pending DE2330771A1 (de)

Priority Applications (2)

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DE19732330771 DE2330771A1 (de) 1973-06-16 1973-06-16 Vorrichtung zum waermebehandeln von draht durch elektrisches widerstandserhitzen
IT5325573A IT996324B (it) 1973-06-16 1973-10-22 Apparecchio per il trattamento termico di filo metallico median te riscaldamento elettrico a resi stenza

Applications Claiming Priority (1)

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Publications (1)

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DE (1) DE2330771A1 (de)
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3642879A1 (de) * 1986-12-16 1988-07-07 Niehoff Kg Maschf Vorrichtung zum vorwaermen und/oder gluehen von metallischem stranggut, insbesondere von draehten mit groesserem querschnitt
DE3718429A1 (de) * 1987-06-02 1988-12-22 Werner Henrich Verfahren und vorrichtung zum gluehen von strangfoermigem gut

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3642879A1 (de) * 1986-12-16 1988-07-07 Niehoff Kg Maschf Vorrichtung zum vorwaermen und/oder gluehen von metallischem stranggut, insbesondere von draehten mit groesserem querschnitt
DE3718429A1 (de) * 1987-06-02 1988-12-22 Werner Henrich Verfahren und vorrichtung zum gluehen von strangfoermigem gut

Also Published As

Publication number Publication date
IT996324B (it) 1975-12-10

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