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DE2330262C3 - Messerwelle für Holzzerspanungsmaschinen - Google Patents

Messerwelle für Holzzerspanungsmaschinen

Info

Publication number
DE2330262C3
DE2330262C3 DE19732330262 DE2330262A DE2330262C3 DE 2330262 C3 DE2330262 C3 DE 2330262C3 DE 19732330262 DE19732330262 DE 19732330262 DE 2330262 A DE2330262 A DE 2330262A DE 2330262 C3 DE2330262 C3 DE 2330262C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
knife
knife shaft
stop surfaces
incisions
shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19732330262
Other languages
English (en)
Other versions
DE2330262B2 (de
DE2330262A1 (de
Inventor
Hans 6551 Hargesheim Sybertz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hombak Maschinenfabrik & Co Kg 6550 Bad Kreuznach De GmbH
Original Assignee
Hombak Maschinenfabrik & Co Kg 6550 Bad Kreuznach De GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hombak Maschinenfabrik & Co Kg 6550 Bad Kreuznach De GmbH filed Critical Hombak Maschinenfabrik & Co Kg 6550 Bad Kreuznach De GmbH
Priority to DE19732330262 priority Critical patent/DE2330262C3/de
Priority to IT5185973A priority patent/IT990153B/it
Publication of DE2330262A1 publication Critical patent/DE2330262A1/de
Publication of DE2330262B2 publication Critical patent/DE2330262B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2330262C3 publication Critical patent/DE2330262C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27LREMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
    • B27L11/00Manufacture of wood shavings, chips, powder, or the like; Tools therefor
    • B27L11/005Tools therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Knives (AREA)
  • Manufacture Of Wood Veneers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Messerwelle für Holzzerspanungsmaschinen mit streifenförmigen, doppelseitig verwendbaren Messern, von denen jedes in je eine zumindest angenähert parallel zur Drehachse der Messerwelle verlaufende Nut eingesetzt ist und zur Festlegung seines Schneidenflugkreises an Anschlagflächen anliegt
Eine entsprechende Konstruktion läßt sich der DE-AS 1134193 entnehmen. Allerdings ist die hier offenbarte Messerwelle nicht für eine Holzzerspanungsmaschine, sondern für eine Hobelmaschine oder für eine sonstige Holzbearbeitungsmaschine bestimmt Die hier verwendeten zweischneidigen Bandstahlmesser weisen jeweils durchgehende Schneiden auf und besitzen in ihrer Mittellinie zumindest zwei Präzisionslöcher, mit denen sie auf unverstellbare Paßstifte der Messerwelle unverrückbar aufgesetzt und mittels Druckleisten gegen die Messerwelle gepreßt sind. Dadurch lassen sich die Messer auch von ungeschulten Kräften einlegen bzw. wenden, da keine bzw. keine neue Justierung erforderlich ist Da die Anschlagflächen durch die genannten Präzisionslöcher gebildet werden braucht die innenliegende Schneide des Messers keine Anschlagfunktion zu übernehmen und wird dadurch geschont
Das sogenannte Aufknöpfen auf Paßstifte ist verhältnismäßig aufwendig. Die bei Hobelmaschinen oder dergleichen Holzbearbeitungsmaschinen auftretenden Andruckkräfte, mit denen die Messer beaufschlagt werden, sind erheblich niedriger als die bei einer Holzzerspanungsmaschine auftretenden Kräfte. Die genannten Paßstifte würden daher bei einer Zerspanungsmaschine einem hohen Anpreßdruck beim Zerspanen und dadurch auch einem hohen Verschleiß ausgesetzt sein und müßten dementsprechend häufig ausgetauscht werden.
Nachteilig ist ferner die verhältnismäßig aufwendige Herstellung der Präzisionslöcher in den Messern sowie der Löcher in dem Messerwellenkörper sowie den Druckleisten zur Aufnahme der Paßstifte. Da die Messer in der Regel nicht genau auf einem Radius der Messerwelle, sondern unter einem Winkel hierzu angeordnet sind, wirken bei den hohen Drehzahlen einer Holzzerspanungsmaschine hohe Zentrifugalkräfte auf die Paßstifte ein, die deshalb zusätzlich gesichert werden müßten.
Aus dem DE-GM 72 14 461 läßt sich entnehmen, daß doppelseitig verwendbare streifenförmige Messer auch bei Holzzerspanungsmaschinen gebräuchlich sind. Dato bei ist das Messer als gelochtes Bandstahlmesser ausgebildet, das auf einer Beilageleiste aufliegt und mit seiner Lochung in Zapfen dieser Beilageleiste eingepaßt ist Messer und Beilageleiste werden durch Schrauben zwischen zwei Klemmleisten fest eingespannt Die Beilagcleiste überragt an der der wirksamen Messerschneide entgegengesetzten Messerschneide das Bandstahlmesser und liegt auf einem Exzenter auf, der in der Klemmleiste mit einem Zapfen drehbar gelagert ist Der Exzenter kann auch beidseitig einen Zapfen besitzen und in beiden Klemmleisten drehbar gelagert sein und dabei diese Klemmleisten gleichzeitig als Paßstift in ihrer Lage zueinander fixieren. Als einstellbare Mittel zur Festlegung des Messervorstandes können anstelle der Exzenter auch Schrauben, Keile o. dgl. verwendet werden.
Bei dieser Konstruktion muß somit eine Justierung der Messer auf den gewünschten Flugkreis vorgenommen werden. Der Einbau der Messer verlangt somit geschultes Personal.
Durch die CH-PS 4 47 576 ist ein Fas- und Fügemesserkopf mit verschwenkbaren Messern bekanntgeworden. Bei dem Messer handelt es sich um ein beidseitig verwendbares Streifenmesser mit ununterbrochener Schneide. Dabei ist im Bereich der innenlie- genden Schneide für das Messer eine Anlage- bzw. Anschlagfläche vorgesehen, die im Bereich der angeschliffenen Fase liegt, die Schneide freiläßt und sich über die volle Messerlänge erstreckt
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die
eingangs erläuterte Messerwelle so zu verbessern, daß ein für die Holzzerspanung geeignetes Messer mit nur wenigen und einfachen Arbeitsvorgängen in seine Halterung eingelegt werden kann, wobei die Vorteile, das Messer von ungeschulten Kräften einlegen zu können, ohne Justierung des Messers auszukommen und die innenliegende Schneide des Messers vor Beschädigungen zu schützen, beibehalten werden sollen.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß bei Verwendung eines Kammessers als Messer zwischen den kammartig unterbrochen angeordneten Schneiden die Einschnitte kalibriert sind, und daß in der Nut der Messerwelle die Anschlagflächen an erhaben vorstehenden Teilflächen ausgebildet und den kalibrierten Einschnitten am Kammesser zugeord net sind.
Kammesser als solche zur Verwendung in Messerwellen für Holzzerspanungsmaschinen sind bekannt
Bei der erfindungsgemäßen Ausführungsform entfallen somit Paßstifte und Paßlöcher. Das Einlegen der Messer ist erheblich einfacher als ein Aufknöpfen auf Paßstifte. Die Anschlagflächen sind im Vergleich zu den Paßstiften erheblich größer und unterliegen somit auch einem erheblich geringeren Verschleiß.
Durch die Tiefe der Einschnitte im Messer wird somit
ι ssen Flugkreis festgelegt. Das Messer liegt mit den entsprechenden Flächen seiner Einschnitte auf, so daß die Schneide vor Beschädigungen geschützt ist Vorteilhaft ist ferner, daß sich die Anschlaefläche aus
mehreren verhältnismäßig kurzen Anschlagteilflächen iusammensetzt, deren Verschmutzungsgefahr erheblich geringer ist als bei großen durchgehenden Flächen. Die unterbrochen ausgebildeten Anschlagflächen lassen sich auch verhältnismäßig einfach herstellen.
Dabei ist es zweckmäßig, wenn die Anschlagflächen in der Messerwelle über die gesamte Länge des Messers verteilt angeordnet sind. Das Messer selbst kann dann verhältnismäßig dünn ausgebildet sein. Auch bei geringer Breüe des Messers wird eine Messerdurchbiegun? mit Sicherheit verhindert
Schließlich ist es vorteilhaft, wenn die Anschlagflächen in der Messerwelle oder die entsprechenden Gegenflächen der Einschnitte der Messer eine verhältnismäßig enge Zahnung aufweisen. Hierdurch wird die tatsächliche Berührungsfläche zwischen Anschlagfläche der Messerwelle und dem Messer selbst weiter verringert Durch eine kurze Hin- und Herbewegung des Messers bei seinem Einsetzen kann eine absolut saubere Auflagefläche und damit ein exakter Flugkreis des Messers gewährleistet werden.
In der Zeichnung ist eine als Beispiel dienende Ausführungsform der Erfindung dargestellt Es zeigt
F i g. 1 in schematischer Darstellung zum Teil im Längsschnitt eine Messerwelle und F i g. 2 die Darstellung gemäß F i g. 1 im Querschnitt.
Danach weist in F i g. 1 eine nur schematisch angedeutete Messerwelle 1 parallel zu ihrer Drehachse verlaufende Nuten 2 auf, in die jeweils ein streifenförmiges Messer 3 eingesetzt ist F i g. 2 zeigt lediglich in schematischer Andeutung ein Befestigungsmittel für das Messer.
In der Nut 2 der Messerwelle 1 ist eine Anschlagfläche vorgesehen, die kammartig unterbrochen ausgebildet ist, wobei die erhabenen Teilflächen 4 die eigentlichen Anschlagflächen 5 bilden. Letztere greifen in die entsprechend kalibrierten Einschnitte 6 am doppelseitig verwendbaren Messer 3 ein.
In der Zeichnung ist ein Einwegmesser dargestellt, so daß seine Einschnitte 6 verhältnismäßig klein sein können. Die Breite des Messers ist daher insgesamt sehr gering. Da aber die Anschlagflächen 5 über die ganze Länge des Messers 3 verteilt angeordnet sind, ist letzteres einwandfrei abgestützt und vermag sich beim Zerspanungsvorgang infolge der auf die Schneide einwirkenden Zerspanungskräfte nicht durchzubiegen.
In der linken Hälfte der Zeichnung weist die eine der Anschlagflächen 5 eine verhältnismäßig enge Zahnung 7 auf. Statt dessen könnte auch in der entsprechenden Gegenfläche 8 der Einschnitte 6 am Messer 3 eine Zahnung vorgesehen werden. In beiden Fällen werden gegenüber der Ausführung mit ungezahnten Anschlagflächen eine noch exaktere Auflage des Messers und eine größere Unempfindlichkeit gegen Verschmutzung erreicht
Hierzu 1 Euatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Messerwelle für Holzzerspanungsmaschinen mit streifenförmigen, doppelseitig verwendbaren Messern, von denen jedes in je eine zumindest angenähert parallel zur Drehachse der Messerwelle verlaufenden Nut eingesetzt ist und zur Festlegung seines Schneidenflugkreises an Anschlagflächen anliegt, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines Kammessers (3) als Messer zwischen den kammartig unterbrochen angeordneten Schneiden die Einschnitte (6) kalibriert sind, und daß in der Nut (2) der Messerwelle (1) die Anschlagflächen (5) an erhaben vorstehenden Teilflächen (4) ausgebildet und den kalibrierten Einschnitten (6) am Kammesser (3) zugeordnet sind.
2. Messerwelle nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagflächen (5) in der Messerwelle (1) über die gesamte Länge des Messers (3) verteilt angeordnet sind
3. Messerwelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagflächen (5) in der Messerwelle (Ϊ) oder die entsprechenden Gegenflächen (8) der Einschnitte (6) der Messer (3) eine verhältnismäßig enge Zahnung (7) aufweisen.
DE19732330262 1973-06-14 1973-06-14 Messerwelle für Holzzerspanungsmaschinen Expired DE2330262C3 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19732330262 DE2330262C3 (de) 1973-06-14 1973-06-14 Messerwelle für Holzzerspanungsmaschinen
IT5185973A IT990153B (it) 1973-06-14 1973-08-06 Albero a coltelli per macchine truciolatrici per legno

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19732330262 DE2330262C3 (de) 1973-06-14 1973-06-14 Messerwelle für Holzzerspanungsmaschinen

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2330262A1 DE2330262A1 (de) 1975-01-09
DE2330262B2 DE2330262B2 (de) 1981-03-19
DE2330262C3 true DE2330262C3 (de) 1981-11-12

Family

ID=5883966

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19732330262 Expired DE2330262C3 (de) 1973-06-14 1973-06-14 Messerwelle für Holzzerspanungsmaschinen

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DE (1) DE2330262C3 (de)
IT (1) IT990153B (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NO149302C (no) * 1979-05-18 1984-03-28 Ver Edelstahlwerke Ag Innretning til fremstilling av treull
USD798913S1 (en) 2016-02-04 2017-10-03 Beaver Mulching Inc. Combined mulching tooth and depth limiter

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DE1134193B (de) * 1955-08-23 1962-08-02 Adam Schmitt Messerwelle oder Messerkopf fuer Holzbearbeitungsmaschinen
CH447576A (de) * 1967-03-29 1967-11-30 Oertli & Co Fas- und Fügemesserkopf mit verschwenkbaren Messern
DE7214461U (de) * 1972-04-17 1972-10-26 Inter-Wood-Masch Gmbh & Co Kg Messerhalter fuer bandstahlmesser in holzzerspannungsmaschinen

Also Published As

Publication number Publication date
IT990153B (it) 1975-06-20
DE2330262B2 (de) 1981-03-19
DE2330262A1 (de) 1975-01-09

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