DE2328839A1 - Lastgefuehrter umrichter - Google Patents
Lastgefuehrter umrichterInfo
- Publication number
- DE2328839A1 DE2328839A1 DE2328839A DE2328839A DE2328839A1 DE 2328839 A1 DE2328839 A1 DE 2328839A1 DE 2328839 A DE2328839 A DE 2328839A DE 2328839 A DE2328839 A DE 2328839A DE 2328839 A1 DE2328839 A1 DE 2328839A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- voltage
- battery
- circuit inverter
- inverter
- thyristors
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 9
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 4
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 claims description 2
- 238000010791 quenching Methods 0.000 claims description 2
- 230000000171 quenching effect Effects 0.000 claims description 2
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims description 2
- 239000004065 semiconductor Substances 0.000 claims description 2
- 238000009499 grossing Methods 0.000 description 4
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 description 3
- 238000012217 deletion Methods 0.000 description 3
- 230000037430 deletion Effects 0.000 description 3
- 230000003068 static effect Effects 0.000 description 2
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000004907 flux Effects 0.000 description 1
- 230000001771 impaired effect Effects 0.000 description 1
- 238000009413 insulation Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02J—CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
- H02J7/00—Circuit arrangements for charging or depolarising batteries or for supplying loads from batteries
- H02J7/02—Circuit arrangements for charging or depolarising batteries or for supplying loads from batteries for charging batteries from AC mains by converters
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02M—APPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
- H02M3/00—Conversion of DC power input into DC power output
- H02M3/22—Conversion of DC power input into DC power output with intermediate conversion into AC
- H02M3/24—Conversion of DC power input into DC power output with intermediate conversion into AC by static converters
- H02M3/28—Conversion of DC power input into DC power output with intermediate conversion into AC by static converters using discharge tubes with control electrode or semiconductor devices with control electrode to produce the intermediate AC
- H02M3/305—Conversion of DC power input into DC power output with intermediate conversion into AC by static converters using discharge tubes with control electrode or semiconductor devices with control electrode to produce the intermediate AC using devices of a thyratron or thyristor type requiring extinguishing means
- H02M3/315—Conversion of DC power input into DC power output with intermediate conversion into AC by static converters using discharge tubes with control electrode or semiconductor devices with control electrode to produce the intermediate AC using devices of a thyratron or thyristor type requiring extinguishing means using semiconductor devices only
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02J—CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
- H02J2207/00—Indexing scheme relating to details of circuit arrangements for charging or depolarising batteries or for supplying loads from batteries
- H02J2207/20—Charging or discharging characterised by the power electronics converter
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Dc-Dc Converters (AREA)
- Inverter Devices (AREA)
Description
Licentia Patent-Verwaltungs GmbH 6 Frankfurt a.M., Theodor Stern Kai 1
Lehmann/1i B I 7
Lastgeführter Umrichter.
Die Erfindung bezieht sich auf einen lastgeführten Umrichter mit einem Schwingkreis-Wechselrichter und einem Gleichrichter
zur Ladung einer Batterie aus einem Gleichspannungsnetz
unterschiedlicher veränderlicher Spannung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung
zur Ladung einer Batterie aus einer Gleichspannungsquülle zu schaffen, die einfach im Aufbau ist und ein hohes
Mass an Betriebssicherheit gewährt. Insbesondere soll auch eine Lösung dafür gefunden werden, wenn die Eingangsgleichspannung
veränderliche und auch in ihrer Grössenordnung unterschiedliche
Werte hat.
Zur Steuerung der Ladeleistung kann ein Gleichstromsteller verwendet werden, aufgebaut aus Transistoren oder Thyristoren,
409851/0189
- 2 - B I 73AO
wenn das Verhältnis der Spannung des Gleichstromnetzes
zur Batteriespannung nicht zu gross ist. Diesem Spannungsverhältnis ist durch die Einschaltdauer des Gleichstromstellers
eine Grenze gesetzt, die mit Rücksicht auf seinen Wirkungsgrad nicht beliebig verkleinert werden kann. Der
Zusammenhang zwischen dem Spannungsverhältnis und der Einschaltdauer
ist bei einem Gleichstromsteller vergleichbar zum bekannten Transformatorgesetz gegeben.
Bei sehr unterschiedlichem Spannungsniveau von speisendem Netz und Verbraucher ist es zweckmässiger, die Gleichspannung
über einen Wechselrichter in eine Wechselspannung umzuformen und diese mit Hilfe eines Transformators dem
Spannungsniveau der Verbraucherseite anzupassen. Die Wechselspannung ist anschliessend über einen Gleichrichter in
eine Gleichspannung umzuwandeln, die gegebenenfalls noch geglättet werden muss, so dass die Batterie gleichmässig
geladen wird. Hierzu ist zwischen dem Gleichrichter und der Batterie eine Glättungseinrichtung vorzusehen.
Speziell bei Bahnen besteht eine Aufgabe darin, die Batterie der Reisezugwagen aus Netzen höherer Spannung zu
laden, sind doch an die Batterie, deren Spannung in der Regel 24 V beträgt, Verbraucher geringerer Leistung angeschlossen.
Bei Bahnen, die alle elektrifizierten Strecken Europas befahren, ist dann die Batterie der Reisezugwagen
aus jedem der international zugelassenen Spannungsnetze zu versorgen. Dabei handelt es sich um folgende Spannungen:
409851/0 1 89
- 3 - B I 73AO
1. Gleichspannung: 1500 V
2. Gleichspannung: 3000 V
3. Wechselspannung: 1500 V, 50 Hz
4. Wechselspannung: 1000 V, 16 2/3 Hz
Nach einer bekannten Anordnung ist die Energieversorgung der Batterie so aufgebaut, dass aus einem Gleichspannungsnetz die Batterie über Maschinenumformer gespeist wird.
Bei Ladung der Batterie aus einem Wechselspannungsnetζ wird
die Spannung zuerst mit einem Transformator herunter gesetzt und anschliessend gleichgerichtet. Dabei ist zur Steuerung
der Ladeleistung der Gleichrichter steuerbar ausgeführt (Schrift Friedrich Krupp GmbH "Die Energieversorgung der
Heisezugwagen der Deutschen Bundesbahn aus der Zugsammeischiene" U. Knau und H. Seeger).
Die rotierenden Umformer wurden wegen ihrer bekannten Nachteile durch statische Umrichter, die mit Halbleiterventilen
ausgerüstet sind, ersetzt.
So ist eine Schaltungsanordnung bekannt geworden, die zur Wechselrichtung einen selbstgeführten Stromrichter einsetzt,
dem ein Transformator und Gleichrichter nachgeschaltet sind. Auch hier ist zur Steuerung der Ladeleistung ein gesteuerter
Gleichrichter erforderlich (BBC-Nachrichten Dezember 1970, S. 3?A - 397 "Statischer Umformer für Batterieladung und
Beleuchtung auf Nahverkehrsfahrzeugen" W. Pivit).
Wechselrichter mit Transistoren sind bei hohen Betriebsspannungen weniger geeignet, weil im allgemeinen die Spannungs-
409851 /0189
- 4- - B I 73AO
festigkeit der Transistoren gering ist. Somit ist eine grössere Anzahl von Transistoren pro Ventilzweig in
Reihenschaltung erforderlich. Ausserdem ist die Ansteuerung bei der Verwendung von Transistoren aufwendiger, da bekanntlich
diese während der gesamten Stromflussdauer anzusteuern sind. Ausserdem sind wegen der geringen Stromverstärkung
der Transistoren Vorverstärker unumgänglich.
Zur Lösung der Aufgabe wird bei einer eingangs beschriebenen Anordnung eine Erfindung darin gesehen, dass im
Vechselspannungszweig des Schwingkreiswechselrichters ein oder mehrere Reihenschwingkreise in Reihe mit einem oder
mehreren Transformatoren vorgesehen sind, deren Sekundärwicklungen über einen Gleichrichter eine Batterie
speisen.
Es ist also zur Umformung der Speisegleichspannung, die gegebenenfalls erst aus einer Bahnnetzwechselspannung durch
Gleichrichtung erzeugt werden muss, in eine Wechselspannung ein lastgeführter Wechselrichter eingesetzt, dessen Lastkreis
aus der Reihenschaltung einer Induktivität und einer Kapazität als einem Reihenschwingkreis und einem Ausgangstransformator
besteht. Die Wechselrichterschaltung, die Rückstromdioden enthält, kann als Brücken- oder Mittelpunktschaltung
ausgeführt werden. Es ist auch eine Schaltung mit aufgeteilter Eingangsglättungskapazität möglich.
Da die Batterie einen geringen Innenwiderstand hat, stellt der Ausgangskreis des Wechselrichters einen nahezu ungedämpften
Reihenschwingkreis dar, in dem eine abschnittsweise
409851 /0189
- 5 - B I 73AO
konstante Spannung eingefügt ist. Bei dieser Spannung
handelt es sich um die auf die Primärseite transformierte Batteriespannung. Die Polarität dieser Spannung ist von
der Stromrichtung im Lastkreis abhängig.
Im Gegensatz zu bekannten Schaltungsanordnungen erfolgt
vorteilhafterweise die Steuerung der Ladeleistung im Wechselrichter selbst durch Verstellung der Taktfrequenz
des Schwingkreiswechselrichters, so dass es genügt, einen ungesteuerten Gleichrichter einzusetzen.
Anhand einer Zeichnung sei ein schematisches Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. In den einzelnen
Figuren sind gleichartige Elemente^it gleichen Bezugszeichen
versehen.
Die Fig. 1 stellt einen lastgeführten Umrichter dar, der von einer Eingangsgleichspannung U, gespeist wird. Wie
erkenntlich, besteht dieser Umrichter aus einem Schwingkreiswechselrichter und einem Gleichrichter. Schwingkreiswechselrichter
sind an sich bekannt (Heumann/Stumpe "Thyristoren" Teubner, Stuttgart 1968, S. 213). Der Schwingkreiswechselrichter
ist für den vorliegenden Fall nunmehr der besonderen Aufgabe angepasst. Da der Schwingkreiswechselrichter
im Lastkreis einen Reihenschwingkreis enthält, der keine sprunghaften Stromänderungen zulässt, benötigt der Wechselrichter
eine möglichst starre Eingangsgleichspannung bzw. eine Pufferkapazität zwischen den EingangskTemmen. Wie
aus der Fig. 1 hervorgeht, ist im Wechselstromzweig des
40985 1/0189
- 6 - B I 73A0
Schwingkreiswechselrichters die Primärwicklung eines Transformators 1 vorgesehen, der über seine Sekundärwicklung
einen Gleichrichter 2 speist, dessen Ausgangsleistung eine Batterie 3 lädt. Um eine gleichmässige
Ladung der Batterie 3 zu erzielen, ist eine Glättungseinrichtung, bestehend aus einem Kondensator 4 und
einer Induktivität 5, vorgesehen.
Die Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform, bei der die Eingangsglättungskapazität
in zwei Teilkapazitäten 6 und 7 aufgeteilt ist, was den Vorteil mit sich bringt, dadurch zwei
Brückenzweige mit steuerbaren Thyristoren und den dazu antiparallel geschalteten Blindstromdioden einsparen zu
können.
In der Fig. 3 kommt die Lehre zum Ausdruck, den Transformator 1 in der elektrischen Verbindung zwischen den
Thyristoren und den dazu antiparallelen Dioden anzuordnen. Das hat den Vorteil, dass die Typenleistung des Transformators
kleiner gewählt werden kann, da der rückschwingende Strom aus den Reihenschwingkreiselementen nicht mehr über
den Transformator geführt wird, sondern über die zu den Thyristoren antiparallelen Dioden.
Eine weitere Ausbildung des Erfindungsgedankens veranschaulicht die Fig. 4 , wobei diese Anordnung den Verhältnissen
gerecht wird, wenn unterschiedliche Niveaus der Eingangsgleichspannung vorliegen, wie dies bei den verschiedenen
Bahnnetzen gegeben ist, aus denen eine Batterie geladen werden soll. In diesem Fall ist es grundsätzlich denkbar,
409851 /0189
- 7 - B I 73AO
entweder mehrere Schwingkreiswechselrichtereinheiten vorzusehen und diese in Reihe zu schalten bzw. bei
niederen Spannungen dann parallel zu gruppieren. Eine aufwandgeringere Lösung ist Jedoch dadurch möglich, dass
mehrere Schwingkreiseinheiten und mehrere Transformatoren im Wechselspannungszweig des Schwingkreiswechselrichters
vorgesehen sind, die man dann in Abhängigkeit der Eingangsgleichspannung gruppenweise angepasst in Reihe oder
parallel schaltet. In der Fig. 4- ist ein Beispiel dargestellt, bei der zwei Reihenschwingkreise, bestehend je
aus einer Induktivität und einer Kapazität und zwei Transformatoren la und Ib, vorgesehen sind. Bei Kenntnis
der grundsätzlichen Möglichkeit wird der Fachmann dann beispielsweise, wie die stark ausgezogenen Linien 8 und
erkennen lassen, parallel schalten oder aber bei Fortfall dieser Verbindungen eine Schaltung entsprechend der gestrichelt
eingetragenen Verbindung 10 herstellen.
Es zeigt dann weiterhin die Fig. 5 die Steuerung und Regelung
des Wechselrichters. Letzterer ist, wie bereits erwähnt, lastgeführt, d.h. die Kommutierungsblindleistung
wird von dem Lastkreis zur Verfugung gestellt. Dies ist aber nur dann möglich, wenn die Taktfrequenz des Schwingkreiswechselrichters
unterhalb der Resonanzfrequenz des Reihenschwingkreises liegt. Um die Löschzeit für die
Thyristoren nicht zu unterschreiten, ist die Taktfrequenz nicht unmittelbar an die Resonanzfrequenz heranzuführen,
sondern es ist vielmehr zu dieser ein gewisser Abstand
409851 /0189
- 8 - B I 73AO
zu halten. Dadurch bedingt ist die Löschzeit der Ventile zu überwachen, um bei Erreichen der Trittgrenze
die weitere Steigerung der Taktfrequenz zu blockieren. Die erzielbare Ladeleistung der Batterie steigt mit
zunehmender Taktfrequenz in Richtung der Resonanzfrequenz an und erreicht in deren Nähe das Maximum.Um den
Transformator klein bauen zu können, legt man den Betriebsfrequenzbereich so hoch wie möglich. Mit Rücksicht auf
die Verluste in Transformator, in den Ventilen und anderen Bauelementen - sie nehmen mit der Frequenz zu - ist
aber auch die obere Frequenzgrenze unter diesem Gesichtspunkt zu wählen. Die optimale Betriebsfrequenz richtet
sich grundlegend danach, welche Anforderungen an ein Gerät gestellt werden. Bei der Auslegung als Transformator
ist die Taktfrequenz massgebend, die bei etwa der halben Resonanzfrequenz liegt. Bei einer weiteren Absenkung der
Taktfrequenz bleibt nämlich dann die Spannungszeitfläche und damit der magnetische Fluss des Transformators konstant.
Speziell bezogen auf die Anordnung der Fig. 5 erfolgt die Regelung der Ladeleistung entsprechend einer
dem Ladeverfahren gewählten Spannungsstromkennlinie. Sie
ist in einen Kennliniengeber 11 eingegeben. Gespeist wird der Kennliniengeber 11 mit dem Istwert des Ladestromes !j^g^
erfasst z.B. über einen Shunt 12.
Es ergibt dann der Kennliniengeber entsprechend der in ihm vorgegebenen Kennlinie einen Ausgang, der den SpannungsSollwert
ILn ,, der Batterie darstellt. Dieser Wert wird im
Bsoll
409851/0189
- 9 - B I 73Ao
Summationspunkt 13 mit dem Spannungsistwert Ug. . der
Batterie verglichen.Die daraus resultierende Regelabweichung wird einem Regler 14 und dann weiter einem
Spannungsfrequenzwandler 15 zugeführt. Seine Ausgangsfrequenz wird nach Untersetzung in einer Untersetzerstufe
16 über einen Impulsverstärker 17 zurZündung der Thyristoren des Schwingkreiswechselrichters verwendet.
Der Ausgang des Reglers 14 wirkt auf den Spannungsfrequenzwandler
15 in der Weise, dass bei einer Vergrösserung der Reglerausgangsspannung die Taktfrequenz des
Schwingkreiswechselrichters-'und damit die Ladeleistung
der Batterie zunimmt. Zur Einhaltung der Trittgrenze der Thyristoren dient eine Blockierungseinrichtung für die
Frequenz. Es wird der Strom im Wechselspannungszweig des Schwingkreiswechselrichters oder da, wie dargestellt, der
Wechselrichter in Brückenschaltung ausgeführt ist, der Strom in der Verbindung zwischen Dioden und Thyristoren
über einen Stromwandler 18 erfasst. Er wird einem Löschzeitbildner 19 zugeführt, der aus dem zeitlichen Verlauf
des Stromes entsprechend der Stromflussdauer der Thyristoren den Löschzeitistwert bildet. Dieser wird dann in der folgenden
Blockierungseinrichtung 20 mit einem Löschzeitgrenzwert t-r verglichen. Erreicht der Löschzeitistwert
den vorgegebenen Grenzwert, so greift die Blockierungseinrichtung in der Weise ein, dass die Taktfrequenz des Schwingkreiswechselrichters
konstant gehalten wird, auch wenn die Reglerausgangsspannung weiter ansteigt.
409851/0189
- 10 - B I 73Ao
7378839
Der Stromwandler 18 ist grundsätzlich so anzuordnen, dass
lediglich der Strom durch die beiden Thyristoren erfasst wird.
Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, dass eine mit wenigen Bauelementen aufgebaute
und damit besonders wirtschaftliche Schaltungsanordnung erstellt werden kann, bei der gegenüber bekannten Schaltungen
kein gesteuerter Gleichrichter und auch keine zusätzlichen Einrichtungen zur Zwangslöschung der Thyristoren erforderlich
sind. Ausserdem ist auch die Steuerung und Regelung des Wechselrichters äusserst einfach sowohl im Aufbau
als auch in der Betriebsweise.
Mit der erfindungsgemässen Lösung ist es möglich, aufgrund der Lastkommutierung des Schwingkreiswechselrichters diesen
mit hohen Betriebsfrequenzen zu betreiben, so dass der Transformator eine kleine Baugrösse erhält. Der Anwendungsbereich
der Schaltung wird ferner nicht durch Eingangsspannungsschwankungen oder durch sehr unterschiedlich grosse
Eingangsspannungen geschmälert.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist darin zu sehen, dass bei grösserer Streuinduktivität des Transformators die Funktionsweise
des Wechselrichters keineswegs beeinträchtigt wird, wirkt doch die Streuinduktivität als Teil der Schwingkreisinduktivität,
wird also in ihrer Wirkung von der Schwingkreiskapazität kompensiert. Eine grössere Streuinduktivität des
Transformators ist allgemein dann zu erwarten, wenn der
409851/0189
"ORIQlMAL INSPECTED
- 11 - B I 73AO
Transformator für höhere Isolationsspannungen ausgelegt wird.
11 S. Beschreibung
12 Patentansprüche
2 Bl. Zeichnungen
2 Bl. Zeichnungen
409851 /0189
Claims (12)
1.)] Lastgeführter Umrichter mit einem Schwingkreiswechselrichter
und einem Gleichrichter zur Ladung einer Batterie aus einem Gleichspannungsnetz unterschiedlicher veränderlicher
Spannung, dadurch gekennzeichnet, dass im Wechselspannungszweig des Schwingkreiswechselrichters ein oder
mehrere Reihenschwingkreise in Reihe mit einem oder mehreren Transformatoren vorgesehen sind, dessen bzw. deren
Sekundärwicklungen über einen Gleichrichter eine Batterie speisen.
2.) Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der WechselSpannungszweig des Schwingkreiswechselrichters
über Thyristoren mit dazu antiparallel geschalteten Dioden gespeist wird.
3.) Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
dass der Schwingkreiswechselrichter in Brückenschaltung aufgebaut ist.
409851/0189
B I 73AO
4.) Anordnung nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet,
dass in zwei mit dem gleichen Anschlusspunkt der Brückendiagonalen des Schwingkreiswechselrichters verbundenen
Brückenzweigen Kondensatoren an Stelle der Halbleiterventile vorgesehen sind.
5·) Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
dass der Transformator elektrisch in der Verbindungsleitung der Thyristoren und der Dioden vorgesehen
ist.
6.) Verfahren zum Betrieb eines Umrichters nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ladeleistung der
Batterie durch Veränderung der Taktfrequenz des Schwingkreiswechselrichters geregelt wird.
7.) Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Hegelabweichung zwischen der Batterie-Istspannung
UBist und der Batterie-Sollspannung Uß ,, über einen
Regler einem Spannungsfrequenzwandler zugeführt wird, dessen Ausgangsfrequenz nach Untersetzung in einer
Untersetzerstufe über einen Impulsverstärker zur Zündung der Thyristoren des Schwingkreiswechselrichters verwendet
wird.
8.) Verfahren nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, dass der Batterie-Sollspannungswert über einen Kennliniengeber
aus dem Istwert des Batterie-Lädestromes gebildet wird.
409851 /0189
- f- B I 75AO
9.) Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kennlinie des Kennliniengebers in Abhängigkeit
vom Ladeverfahren der Batterie vorgegeben ist.
10.) Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Taktfrequenz des Schwingkreiswechselrichters
in Abhängigkeit der Löschzeit seiner Thyristoren begrenzt wird.
11.) Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwingkreiswechselrichter mit einer Taktfrequenz
betrieben wird, die unterhalb der Resonanzfrequenz des Schwingkreises liegt.
12.) Verfahren zum Betrieb eines Umrichters nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in Abhängigkeit unterschiedlicher
Eingangsgleichspannungen des Schwingkreiswechselrichters sowohl die Reihenschwingkreise als auch
die Transformatoren im Vechselspannungszweig gruppenweise in Reihe bzw. parallelgeschaltet werden.
409851/0189
Leerseite
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2328839A DE2328839C3 (de) | 1973-06-01 | 1973-06-01 | Steuer- und Regeleinrichtung für einen lastgeführten Umrichter mit Schwingkreiswechselrichter |
| ES426640A ES426640A1 (es) | 1973-06-01 | 1974-05-24 | Cambiador de frecuencia estatico gobernado por la carga y procedimiento para hacer funcionar el mismo. |
| AT446874A AT330301B (de) | 1973-06-01 | 1974-05-30 | Halbleiterbestuckte umrichterschaltung |
| FR7418842A FR2232119B3 (de) | 1973-06-01 | 1974-05-30 | |
| IT23439/74A IT1014646B (it) | 1973-06-01 | 1974-05-31 | Convertitore statico guidato dal carico |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2328839A DE2328839C3 (de) | 1973-06-01 | 1973-06-01 | Steuer- und Regeleinrichtung für einen lastgeführten Umrichter mit Schwingkreiswechselrichter |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2328839A1 true DE2328839A1 (de) | 1974-12-19 |
| DE2328839B2 DE2328839B2 (de) | 1981-07-30 |
| DE2328839C3 DE2328839C3 (de) | 1982-03-25 |
Family
ID=5883235
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2328839A Expired DE2328839C3 (de) | 1973-06-01 | 1973-06-01 | Steuer- und Regeleinrichtung für einen lastgeführten Umrichter mit Schwingkreiswechselrichter |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT330301B (de) |
| DE (1) | DE2328839C3 (de) |
| ES (1) | ES426640A1 (de) |
| FR (1) | FR2232119B3 (de) |
| IT (1) | IT1014646B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19907484A1 (de) * | 1999-02-12 | 2000-08-31 | Deutsches Elektronen Synchr | Elektrische Schaltung zur Reduzierung von Rückwirkungen auf eine Spannungsquelle |
| DE10312362A1 (de) * | 2003-03-20 | 2004-09-30 | Andreas Klasen | Lade und Ausgleich System für Akkumulatoren, Einzelzellen oder Blöcke (Kurz LAS) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2802450C2 (de) * | 1978-01-20 | 1984-04-12 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Röntgendiagnostikgenerator mit einem seinen Hochspannungstransformator speisenden Wechselrichter und einem die Primärwicklung des Hochspannungsgenerators enthaltenden LC-Schwingkreis |
| DE2802505C2 (de) * | 1978-01-20 | 1986-10-02 | Siemens Ag, 1000 Berlin Und 8000 Muenchen | Röntgendiagnostikgenerator mit einem seinen Hochspannungstransformator speisenden Wechselrichter |
| DE2842947A1 (de) * | 1978-10-02 | 1980-04-17 | Siemens Ag | Roentgendiagnostikgenerator |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1241898B (de) * | 1960-11-30 | 1967-06-08 | Aeg | Batterieladegeraet mit einer Schaltungsanordnung zur Veraenderung des Ladegleichstromes, der ueber einen Wechselrichter erzeugt wird |
| US3582756A (en) * | 1970-02-12 | 1971-06-01 | Gen Electric | Polyphase power converter circuits having a high frequency transformer link |
-
1973
- 1973-06-01 DE DE2328839A patent/DE2328839C3/de not_active Expired
-
1974
- 1974-05-24 ES ES426640A patent/ES426640A1/es not_active Expired
- 1974-05-30 AT AT446874A patent/AT330301B/de not_active IP Right Cessation
- 1974-05-30 FR FR7418842A patent/FR2232119B3/fr not_active Expired
- 1974-05-31 IT IT23439/74A patent/IT1014646B/it active
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1241898B (de) * | 1960-11-30 | 1967-06-08 | Aeg | Batterieladegeraet mit einer Schaltungsanordnung zur Veraenderung des Ladegleichstromes, der ueber einen Wechselrichter erzeugt wird |
| US3582756A (en) * | 1970-02-12 | 1971-06-01 | Gen Electric | Polyphase power converter circuits having a high frequency transformer link |
Non-Patent Citations (3)
| Title |
|---|
| AEG-Mitt., 1959, S. 497 * |
| BBC-Nachr., 1968, S. 156 * |
| BBC-Nachr., 1970, S. 394-397 * |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19907484A1 (de) * | 1999-02-12 | 2000-08-31 | Deutsches Elektronen Synchr | Elektrische Schaltung zur Reduzierung von Rückwirkungen auf eine Spannungsquelle |
| DE10312362A1 (de) * | 2003-03-20 | 2004-09-30 | Andreas Klasen | Lade und Ausgleich System für Akkumulatoren, Einzelzellen oder Blöcke (Kurz LAS) |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2232119A1 (de) | 1974-12-27 |
| DE2328839B2 (de) | 1981-07-30 |
| ES426640A1 (es) | 1976-07-16 |
| IT1014646B (it) | 1977-04-30 |
| FR2232119B3 (de) | 1977-03-25 |
| AT330301B (de) | 1976-06-25 |
| DE2328839C3 (de) | 1982-03-25 |
| ATA446874A (de) | 1975-09-15 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP2611643B1 (de) | Elektrische energieversorgungsanordnung für antriebseinrichtungen von schienenfahrzeugen | |
| EP0772902B1 (de) | Stromversorgungsgerät, insbesondere batterie-ladegerät für elektrofahrzeuge oder dergleichen | |
| EP2728735A2 (de) | Modulares Traktionsumrichtersystem mit Energiespeicher zum Bereitstellen einer Zwischenkreisspannung und Verfahren zu dessen Betrieb | |
| DE1438648A1 (de) | Umformer | |
| DE3501298C2 (de) | ||
| EP1350666B1 (de) | Schaltungsanordnung und Verfahren zur Stromeinspeisung in eine und Rückspeisung aus einer Fahrleitung | |
| DE2328839A1 (de) | Lastgefuehrter umrichter | |
| EP0952030B1 (de) | Elektrische Schaltungsanordnung zum Versorgen eines elektrischen Antriebssystems | |
| DE2303939A1 (de) | Verfahren zum betrieb eines kondensators zur blindstromkompensation eines wechselstromnetzes | |
| DE2614445C2 (de) | Stromrichteranordnung zur Umformung einer vorgegebenen Netzwechselspannung | |
| DE2055754B2 (de) | Unterbrechungsfreie Stromversorgung | |
| DE3233248A1 (de) | Schaltung fuer ein bordladegeraet zum aufladen einer batterie eines elektrofahrzeuges | |
| DE4105132C1 (en) | Non-potential generating supply circuitry for electric motor - has transformer with sec. winding supplying control and auxiliary units of inverter | |
| DE102020104252A1 (de) | Leistungswandler | |
| DE3612115C2 (de) | ||
| DE2455765B1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur stufenlosen steuerung oder regelung der drehzahl und/oder des drehmoments einer drehstrom-asynchronmaschine, die von einem zwischenkreisumrichter gespeist ist | |
| AT402458B (de) | Wandlerschaltung | |
| DE2261624A1 (de) | Statischer umformer | |
| DE102012013890A1 (de) | Ladeeinrichtung für eine Hochspannungsbatterie eines Kraftfahrzeugs und Kraftfahrzeug | |
| DE2756773B2 (de) | Thyristorwechselrichter für Induktionsheizung | |
| DE1916231A1 (de) | Stromrichteranlage | |
| AT322052B (de) | Elektrische energieversorgungsanlage | |
| EP0134496B1 (de) | Gleichrichter | |
| WO1999063651A1 (de) | Symmetrievorrichtung | |
| DE2341957C2 (de) | Anwendung einer Schaltungsanordnung zur Gleichstromspeisung eines mit einer Freilaufdiode beschalteten Verbrauchers |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OF | Willingness to grant licences before publication of examined application | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |