DE2328085B1 - Wassergekühlter Hochtemperaturschieber, insbesondere Heißwindschieber - Google Patents
Wassergekühlter Hochtemperaturschieber, insbesondere HeißwindschieberInfo
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Description
in Frage kommenden Feststoff-Schwebeteilchen auf Grand der ihre Fallgeschwindigkeit übersteigenden
Strömungsgeschwindigkeit des Kühlmittels ohne Gefahr eines sumpfförmigen oder auch nur dünnschichtigen
Absetzens durch das Gehäuse-Kühlsystem hindurchzubringen. Mit der erhöhten Strömungsgeschwindigkeit
wird auch die Bildung von thermisch ähnlich nachteiligen Luftkissen und Filmverdampfungen
erreicht und damit vorzeitiger Verschleiß infolge örtlicher Überhitzung vermieden. Die bewußt
erhöhte Kühlmittel-Strömungsgeschwindigkeit intensiviert die Kühlung im Bereich der Dichtflächen entlang
der Ringkanäle. Die erhöhte Strömungsgeschwindigkeit ermöglicht zudem eine verbessert bestimmbare
Kühlung. Durch die Reduzierung der Kühlkanal-Querschnitte ergibt sich schließlich auch
ein geringerer Raumbedarf der Gehäusekonstruktion.
Eine verbesserte Gleichmäßigkeit der Kühlwirkung wird erreicht, wenn der das Kühlmittel rückführende
Kühlkanal zumindestens bereichsweise mit den Ringkanälen eine gemeinsame, wärmeleitende Wandung
aufweist.
Entscheidende zusätzliche Vorteile und Wirkungen sind bei einem Heißwindschieber der vorgenannten
Art erreichbar, wenn radial auswärts der Ringkanäle zusätzliche, über Ein- und Auslässe unabhängig
mit Kühlmittel gespeiste Kühlkanäle vorgesehen sind, welche vorzugsweise nahe dem Bereich der Flansche
ringförmig um die Ringkanäle angeordnet sind.
Bei einer derartigen kombinierten Doppelkühlung ist es von Vorteil, wenn die zusätzlichen Kühlkanäle
größeren Querschnitt als die Ringkanäle aufweisen und wenn die zusätzlichen Kühlkanäle mit den Ringkanälen
und deren Rücklauf-Kühlkanal zumindest teilweise gemeinsame, wärmeleitende Wandungen
haben. Die Kühlwirkung läßt sich auch verbessern, indem die Ein- und Auslässe der zusätzlichen Kühlkanäle
teilweise in Gegenstromrichtung zu den Ringkanälen angeordnet sind. Eine besondere Kombination
der Kühlwirkung kann erreicht werden, indem die Strömungsquerschnitte der Ringkanäle und des
Rückführ-Kühlkanals zwecks schneller Kühlmittelgeschwindigkeit vergleichsweise eng und die Strömungsquerschnitte
der zusätzlichen Kühlkanäle zwecks verminderter Strömungsgeschwindigkeit demgegenüber
weit ausgelegt sind.
Obwohl die vorstehend definierte unabhängige Zusatzkühlung
eine besonders flexible Anpassung der Heißwindschiebergehäuse an die unterschiedlichsten
Konstraktions- und Betriebsgegebenheiten erlaubt, kann es in besonderen Fällen auch ausreichend sein,
den von den zusätzlichen Kühlkanälen innerhalb des Gehäusemantels eingenommenen Raum als offene,
luftgekühlte oder zum mindesten teilweise auch ausgemauerte Ringräume zu gestalten.
Die Erfindung wird nachstehend in Form eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt durch einen erfindungsgemäßen Hochtemperaturschieber, insbesondere
einen Heißwindschieber,
F i g. 2 einen vergrößerten Teil-Querschnitt gemäß α-ö in F ig. 1,
F i g. 3 einen Querschnitt gemäß Schnitt III - III in Fig. lund
Fig. 4 einen Querschnitt ähnlich Fig. 3 etwa entlang der Vorderseite der Schieberplatte, jedoch
mit zusätzlichen Details und teilweise weggebrochener Wand der Schieberplatte.
Gemäß den Fig. 1,3 und4 ist der untere Teil des
Gehäuses 1 eines Heißwindschiebers mit axial-endseitigen Einbauflanschen 2 versehen, mit denen der
Heißwindschieber an entsprechende Anschlußflansehe 5 einer Rohrleitung 3 unter Abdichtung der radial
aneinanderstoßenden Flanschflächen angeschlossen ist. Die Rohrleitung 3 besitzt ihrerseits zur
Reduzierung thermischer Verluste, besonders aber zum Schutz vor zu hoher Temperaturbeanspruchung
ίο ihres Stahlmantels 6, an ihrer Innenseite eine feuerfeste
Ausmauerang 4 α als Isolation gegen die Temperatur der durch die Rohrleitung strömenden Gase.
Das Gehäuse 1 des Heißwindschiebers ist wassergekühlt, und zwar primär mittels Ringkanälen?
und 8, die auf beiden Seiten am Rand einer ebenfalls
wassergekühlten Schieberplatte 18 angeordnet sind und über Kühlwassereintritte 22 mit Kühlwasser versorgt
werden. In den Figuren ist nur der untere Teil des Heißwindschiebers dargestellt, welcher über
Schacht-Anschlußflansche 11 mit dem Schachtteil des Heißwindschiebers verbunden ist, der auch die
(nicht dargestellte) Betätigungseinrichtung für die Bewegung der Schieberplatte 18 längs der Mittelachse
A aufweist.
Die Schieberplatte 18 kann auf beiden Seiten ebenfalls eine feuerfeste Ausmauerung 18 α besitzen
und in ihrem Inneren Wasserkühlungskanäle 18 b aufweisen, welche unabhängig von der Kühlung des
Gehäuses 1 mit Kühlwasser versorgt werden. Die Schieberplatte 18 kann zudem mit Schieberkeilen
18 c ausgestattet sein.
Obwohl an der Innenfläche des Gehäuses 1 eine feuerfeste Ausmauerung 4 b vorgesehen sein kann,
muß die Mantelkonstruktion des Gehäuses 1 wassergekühlt werden. Dafür weist die Mantelkonstruktion
des Gehäuses 1 jeweils zu beiden Seiten des Umfangsrands der Schieberplatte 18 eine innere, U-profilartige
Ringkanalwand 10 a auf, welche auf ihrer der Schieberplatte zugewandten Seite Dichtleisten
10 b tragen und diese kühlen. Die Ringkanalwände 10 α sind innerhalb des Gehäuses 1 ringförmig angeordnet
und bilden ein Hohlprofil, welches auf seiner radial äußeren Seite von einer Zwischenwand 14
begrenzt wird und auf diese Weise die Ringkanäle 7 und 8 für die Wasserkühlung des Gehäuses 1 bildet.
Die Ringkanäle 7 und 8 erstrecken sich in Axialrichtung von der Schieberplatte bis jeweils an die Außenebene
der Einbauflansche 2 heran.
Die Zufuhr des Kühlwassers erfolgt über die Kühlwassereintritte 22 im oberen Teil des Gehäuses 1 über einen zwischen Stirnblechen 20 und Trennwänden 21 gebildeten Durchlaß in die Ringkanäle 7 und 8.
Die Zufuhr des Kühlwassers erfolgt über die Kühlwassereintritte 22 im oberen Teil des Gehäuses 1 über einen zwischen Stirnblechen 20 und Trennwänden 21 gebildeten Durchlaß in die Ringkanäle 7 und 8.
Im jeweils untersten Abschnitt der Ringkanäle 7 und 8 ist je eine Ubergangsöffnung 15 vorgesehen,
durch die das Kühlwasser aus den Ringkanälen in einen Kühlkanal 13 eintritt, welcher den um den
Rand der Schieberplatte 18 herum liegenden Teil des Gehäuses 1 kühlt und die Ringkanäle 7 und 8 etwas
überlappt.
Dieser Kühlkanal 13 wird von einem zwischen den inneren Ringkanalwänden 10 α angeordneten Mittelabschnitt
10 sowie zwei radialen Seitenwänden 9 und einer Außenwandung 12 gebildet, welcher in dieser
Form (Fig. 1) in dem außerhalb der Querachse B angeordneten, 180° des Gehäuseumfangs umspannenden
Bereich des Gehäuses 1 verläuft.
Der oberhalb der Querachse B liegende Bereich
Der oberhalb der Querachse B liegende Bereich
des Gehäuses 1 ist für das Herausziehen der Schieberplatte 18 als Schacht ausgebildet, welcher randseitig
von beidseitigen Fortsätzen des Kühlkanals 13 (F i g. 4) und axialseitig jeweils von Kühlwasserräumen
26, die zwischen den Stirnblechen 20 und der Außenwand des Gehäuses 1 vorgesehen sind, umschlossen
ist. Aus diesen Kühlwasserräumen 26 fließt das Kühlwasser dann über einen oder mehrere Kühlwasseraustritte
23 — gegebenenfalls unter Kühlung auch des Oberteils des Heißwindschiebers — ab.
Im unteren Bereich der Ringnut, innerhalb der die Schieberplatte 18 bewegbar ist, kann ein Druckentlastungs-
bzw. Überdruckventil 27 vorgesehen sein, welches mit seiner Zuleitung quer durch den Kühlkanal
13 hindurch verläuft.
In der dargestellten Weise bilden die Ringkanäle 7 und 8 eine erste, ringförmig im Gehäuse 1 umlaufende
Kühlphase, der sich über die Übergangsöffnungen 15 die zweite Kühlphase durch den Kühlkanal
13 anschließt, der sich um mindestens den unteren, 180° umfassenden Bereich des Gehäuses erstreckt
und über die nachgeschalteten Kühlwasserräume 26 den Rücklauf des Kühlwassers der primären
Kühlung bildet. Wesentlich ist, daß der Querschnitt des Kühlkanals 13 mindestens in seinem unterhalb
der Querachse B liegenden Bereich die Summe des Strömungsquerschnitts der Ringkanäle 7
und 8 nicht überschreitet oder vorzugsweise sogar merklich unterschreitet. Auf diese Weise wird ein
ausreichend großer Strömungsdruck beibehalten, um jegliche Feststoffe im Kühlwasser nicht am Boden
des Kühlsystems absetzen zu lassen, sondern zu den Kühlwasseraustritten 23 mitzureißen. Damit wird
eine die Fallgeschwindigkeit der Feststoffteilchen übersteigende Strömungsgeschwindigkeit des Kühlmittels
ermöglicht.
Um auch im Kühlwasserraum 26, insbesondere um den näheren Umfangsbereich der Rohrdurchführung
herum, eine zum Mitreißen von Feststoffen ausreichende Kühlwassergeschwindigkeit aufrechtzuerhalten,
sind im Kühlwasserraum 26 besondere Leitbleche 19 vorgesehen, die den Kühlwasserraum 26
voll überbrücken (und dabei im übrigen auch verstärken) und zwischen sich definierte Spalte bzw.
Durchlässe 19 b bilden, deren Gesamtquerschnitt im wesentlichen dem Querschnitt des Kühlkanals 13
entspricht, so daß jegliche Feststoffe in den Raum oberhalb der Leitbleche 19 weitergetragen und von
dort — gegebenenfalls nach gewisser Anreicherung — durch die genügend weit ausgebildeten Kühlwasseraustritte
23 ausgetragen werden.
Durch den nur maximal bis zum Gesamtquerschnitt der Ringkanäle 7 und 8 ausgebildeten Strömungsquerschnitt
des Kühlkanals 13 wird — infolge der höheren Strömungsgeschwindigkeit des Kühlwassers
— ein zusätzlich verbesserter Kühlungswirkungsgrad erreicht.
Radial auswärts der Ringkanäle 7 und 8 kann das Gehäuse 1 auf die übliche Weise mit zusätzlichen
Kühlrippen, Ringräumen oder auch mit einer Ausmauerung versehen sein.
Entscheidende Vorteile werden aber dann erzielt, wenn statt dessen eine von der primären Kühlung
unabhängige zusätzliche Kühlung vorgesehen wird, wie sie am besten aus Fig. 1 und2 hervorgeht. Dafür
sind außen um die Ringkanäle 7 und 8 herum jeweils Kühlkanäle 16 angebracht, welche im unteren
Gehäusebereich auch als ein sich axial über beide Ringkanäle erstreckender Kühlkanal ausgebildet sein
können.
Diese Kühlkanäle 16 haben mit den Ringkanälen 7 und 8 jeweils zwei Wandungen, nämlich die Zwischenwand
14 und die Seitenwände 9, wenigstens teilweise gemeinsam, so daß ein ausgezeichneter
Wärmeübergang zu den Kühlkanälen 16 ermöglicht wird. Selbst aus dem Kühlkanal 13 wird über seine
ίο Außenwandung 12, welche mit den Seitenwänden 9
verschweißt ist, ausreichend Wärme an die Zusatzkühlung abgeführt. Außerdem erstreckt sich die Zwischenwand
14 über fast die gesamte axiale Abmessung der Ringkanäle 7 und 8 zwischen der Primär-
und der Zusatzkühlung, so daß eine große Wärmeübergangsfläche zur Verfügung steht. Die Zwischenwand
14 könnte auch als Material mit geringerer Stärke ausgebildet sein, da sie sich innerhalb des Gehäusemantels
9 α befindet. Die weiteren Wandungen
der Kühlkanäle 16 sind der Gehäusemantel 9 a, der zugleich die äußere Umfangsbegrenzung der Kühlkanäle
16 bildet, und die axial-äußeren Begrenzungen 9 b. Eine zusätzliche Kühlwirkung ergibt sich aus der
Anordnung der Kühlkanäle 16 nahe den Einbauflansehen 2, die ergänzende Kühlflächen bilden.
In Fig. 2 ist die Strömungsrichtung der Zusatzkühlung
durch die Kühlkanäle 16 dargestellt, wobei das Kühlwasser durch den Einlaß 17 α nach Umlaufen
des Ringumfanges des Kühlkanals 16, der durch eine Trennwand 16 a als einfache Schleife ausgebildet
ist, zurück zum Auslaß 17 b gelangt. Dabei ist zu bemerken, daß — wie dargestellt — eine zur Kühlung
der Ringkanäle 7 und 8 teilweise gegenläufig gerichtete Zusatzkühlung durch die Kühlkanäle 16 besonders
vorteilhaft ist. Am Gehäusemantel 9 α und/ oder den Seitenwänden 9 können noch Zwischenstege
25 vorgesehen sein, die sowohl zur Verstärkung der Konstruktion als auch zur Kühlung beitragen.
Da die Zusatzkühlung mittels der Kühlkanäle 16 völlig unabhängig von der Primärkühlung arbeitet, kann die Kühlwirkung beider besser auf ihre speziellen Funktionen — z. B. die Primärkühlung zur intensiven Kühlung der Dichtleisten — abgestellt werden und die Gesamtkühlung durch die Kombination beider Kühlsysteme erreicht werden. Beispielsweise kann die Primärkühlung bewußt etwas unterdimensioniert und/oder mit hoher — und damit besser bestimmbarer — Kühlmittelgeschwindigkeit eingestellt werden, so daß auch die Freihaltung von Verstopfungen durch Feststoffabsetzungen noch verbessert wird und die Zusatzkühlung entsprechend stärker wirkend hinzukombiniert wird. Auf diese Weise sind spezielle Kühlwirkungen leichter bestimmbar zu erreichen. Die Zusatzkühlung hat vorzugsweise einen größeren Gesamt-Strömungsquerschnitt und eine merklich geringere Kühlmittelgeschwindigkeit als die Primärkühlung.
Da die Zusatzkühlung mittels der Kühlkanäle 16 völlig unabhängig von der Primärkühlung arbeitet, kann die Kühlwirkung beider besser auf ihre speziellen Funktionen — z. B. die Primärkühlung zur intensiven Kühlung der Dichtleisten — abgestellt werden und die Gesamtkühlung durch die Kombination beider Kühlsysteme erreicht werden. Beispielsweise kann die Primärkühlung bewußt etwas unterdimensioniert und/oder mit hoher — und damit besser bestimmbarer — Kühlmittelgeschwindigkeit eingestellt werden, so daß auch die Freihaltung von Verstopfungen durch Feststoffabsetzungen noch verbessert wird und die Zusatzkühlung entsprechend stärker wirkend hinzukombiniert wird. Auf diese Weise sind spezielle Kühlwirkungen leichter bestimmbar zu erreichen. Die Zusatzkühlung hat vorzugsweise einen größeren Gesamt-Strömungsquerschnitt und eine merklich geringere Kühlmittelgeschwindigkeit als die Primärkühlung.
Die Konstruktion der unabhängigen Zusatzkühlung bzw. zusätzlichen Außenkühlung ist auch mit
Einlaß von unten und Auslaß oben sowie als doppelt gegenläufige Kühlung möglich.
Die in den Figuren dargestellte Konstruktion eines Heißwindschiebers besteht vorzugsweise aus entsprechend
geformten und miteinander verschweißten, vorzugsweise UP-verschweißten Stahlplatten und
Stahlprofilen, die nacheinander leicht zugänglich verschweißbar sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Wassergekühlter Hochtemperaturschieber, insbesondere Heißwindschieber, bei dem Ringkanäle
für das Kühhnittel (Wasser) im Gehäuse vorgesehen sind, welche vom Oberteil des Schiebers
entlang der Dichtleisten zu beiden Umfangsseiten bis zum unteren Bereich des Gehäuses verlaufen
und über an dieser Stelle vorgesehene Übertrittsöffnungen in mindestens einen Kühlkanal
münden, der um den um die Schieberplatte angeordneten Bereich des Gehäuses zum Gehäuseoberteil,
in dem sich der Kühlmittelaustritt befindet, zurückverläuft, dadurch gekennzeichnet,
daß der Strömungsquerschnitt des Kühlkanals (13), in dem das Kühlmittel zurückgeführt
wird, mindestens in seinem unteren, 180° umfassenden Bereich kleiner, höchstens jedoch
gleich groß ist als der Gesamt-Strömungsquerschnitt der Ringkanäle (7, 8).
2. Heißwindschieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem im oberen Bereich
des Gehäuses (1) liegenden, im Strömungsfluß zwischen dem Kühlkanal (13) und dem
Kühlmittelaustritt (23) angeordneten Kühlwasserraum (26) querschnittvermindernde Leitbleche
(19) angebracht sind, zwischen denen Durchlässe (19 ä) vorgesehen sind, deren freier Gesamtquerschnitt
eine Strömungsgeschwindigkeit des Kühlmittels gewährleistet, die größer als die Fallgeschwindigkeit
der Schwebeteilchen ist.
3. Heißwindschieber nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kühlkanal (13)
zumindest bereichsweise mit den Ringkanälen (7, 8) eine gemeinsame wärmeleitende Wandung aufweist.
4. Heißwindschieber nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß radial
auswärts der Ringkanäle (7, 8) zusätzliche, über Em- und Auslässe (17 a, 17 b) unabhängig
mit Kühhnittel gespeiste Kühlkanäle (16) vorgesehen sind, welche nahe den Flanschen (2) ringförmig
um die Ringkanäle (7, 8) angeordnet sind.
5. Heißwindschieber nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen Kühlkanäle
(16) einen größeren Querschnitt als die Ringkanäle (7, 8) aufweisen.
6. Heißwindschieber nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen
Kühlkanäle (16) mit den Ringkanälen (7, 8) und deren Rücklauf-Kühlkanal (13) zumindest teilweise
gemeinsame, wärmeleitende Wandungen haben.
7. Heißwindschieber nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ein- und Auslässe (17 a, 17 b) teilweise in Gegenstromrichtung
zu den Ringkanälen (7, 8) angeordnet sind.
8. Heißwindschieber nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Strömungsquerschnitte der Ringkanäle (7, 8) und des Kühlkanals (13) zwecks schneller Kühlmittelgeschwindigkeit
vergleichsweise eng und die Strömungsquerschnitte der zusätzlichen Kühlkanäle (16) zwecks geringerer Kühlmittelgeschwindigkeit
weit ausgelegt sind.
Die Erfindung betrifft einen wassergekühlten Hochtemperaturschieber, insbesondere einen Heißwindschieber,
bei dem Ringkanäle für das Kühhnittel (Wasser) vorgesehen sind, welche vom Oberteil des
Schiebers im wesentlichen entlang der Dichtleisten zu beiden Umfangsseiten bis zum unteren Bereich des
Schiebergehäuses verlaufen und über an dieser Stelle vorgesehene Übertrittsöffnungen in mindestens einen
Kühlkanal münden, der um den um die Schieberplatte herum angeordneten Bereich des Gehäuses
zum Gehäuseoberteil, in dem sich der Kühlrnittelaustritt befindet, zurückverläuft.
Mit laufend steigenden Durchmessern erhöht sich die thermische Belastung der bekannten Heißwindschieber
ständig, der durch die Verbesserung der verwendeten Werkstoffe allein nicht mehr ausreichend
begegnet werden kann.
Bekannt ist es, die Schieberplatte und das Gehäuse von Heißwindschiebern mit einer feuerfesten Ausmauerung
zu versehen und mit einem Kühhnittel, insbesondere Wasser, zu kühlen. Dabei ist vor allem
der Bereich der Dichtleisten besonders intensiv zu kühlen. Bei den verwendeten Kühlsystemen ist vorgesehen,
daß sich Feststoff-Schwebeteilchen, die sich im Kühlwasser befinden und, außer mit dem Kühlwasser
selbst eingebracht, auch aus Rostteilchen, abgesprungenen Farbteilchen od. dgl. resultieren können,
innerhalb der Kühlkanäle an besonders dafür vorgesehenen Stellen absetzen, um dort von Zeit zu
Zeit abgezogen werden zu können. Derartige Vorsichtsmaßnahmen sind wesentlich, da bei kurzzeitigem
Versagen der Kühlung oder einem Absetzen von Schwebestoffen in schon geringer Schichtstärke an
unerwünschten Stellen mit erheblichen Beschädigungen der Konstruktion der Heißwindschieber zu rechnen
ist.
Um mit Sicherheit Verstopfungen und damit gegebenenfalls örtliche Zerstörungen der Schieber auszuschließen,
sind die bekannten Kühlkanäle, insbesondere in ihren Rückflußbereichen, bewußt im Querschnitt
vergrößert ausgeführt, damit sich die Schwebstoffe an den dafür vorgesehenen Stellen absetzen.
Damit geht eine gewisse Beschränkung der Strömungsgeschwindigkeit des Kühlmittels einher, womit
wiederum der Kühlungswirkungsgrad einer gewissen Begrenzung unterliegt, da der Wärmeübergangswert
mit der Strömungsgeschwindigkeit des Kühlmittels zunimmt. Die damit verbundene Problematik wird
durch die ständig zunehmende Verschmutzung des zur Verfügung stehenden Kühlwassers sowie durch
die bei großen Schiebern stark erhöhten Kühlwassermengen noch verschärft.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, bei Hochtemperaturschiebern, insbesondere Heißwindschiebern,
die Zuverlässigkeit und die Wirksamkeit der Kühlung zu erhöhen, und zwar unter möglichst gleichzeitiger
Vereinfachung und Verbilligung sowie einer Reduzierung des Raumbedarfs der Gehäusekonstruktion.
Demgemäß liegt die Erfindung bei einem Heißwindschieber der eingangs definierten Art darin, daß
der Strömungsquerschnitt des Kühlkanals, in dem das Kühlmittel zurückgeführt wird, mindestens in
seinem unteren, 180° umfassenden Bereich kleiner, höchstens jedoch gleich groß ist als der Gesamt-Strömungsquerschnitt
der vom Kühhnittel zuerst durchlaufenen Ringkanäle.
Damit ist es erfindungsgemäß möglich, sämtliche
Damit ist es erfindungsgemäß möglich, sämtliche
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