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DE2327512A1 - Verfahren zum strangpressen von schaeumfaehigen thermoplastischen polymerisaten - Google Patents

Verfahren zum strangpressen von schaeumfaehigen thermoplastischen polymerisaten

Info

Publication number
DE2327512A1
DE2327512A1 DE2327512A DE2327512A DE2327512A1 DE 2327512 A1 DE2327512 A1 DE 2327512A1 DE 2327512 A DE2327512 A DE 2327512A DE 2327512 A DE2327512 A DE 2327512A DE 2327512 A1 DE2327512 A1 DE 2327512A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
calibration device
temperature
injection mold
polymer
density
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2327512A
Other languages
English (en)
Inventor
John Frederick Rodman
John Walter Wynter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BP Chemicals Ltd
Original Assignee
BP Chemicals Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BP Chemicals Ltd filed Critical BP Chemicals Ltd
Publication of DE2327512A1 publication Critical patent/DE2327512A1/de
Priority to US05/642,991 priority Critical patent/US3986390A/en
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C44/00Shaping by internal pressure generated in the material, e.g. swelling or foaming ; Producing porous or cellular expanded plastics articles
    • B29C44/34Auxiliary operations
    • B29C44/36Feeding the material to be shaped
    • B29C44/46Feeding the material to be shaped into an open space or onto moving surfaces, i.e. to make articles of indefinite length
    • B29C44/50Feeding the material to be shaped into an open space or onto moving surfaces, i.e. to make articles of indefinite length using pressure difference, e.g. by extrusion or by spraying

Landscapes

  • Manufacture Of Porous Articles, And Recovery And Treatment Of Waste Products (AREA)
  • Molding Of Porous Articles (AREA)
  • Extrusion Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE
DR.-ING. VOW KR21SLER DR.-ING. SCHÖN WALD DR.-ING. TH. MEYER DR. FUES UiPL-CHEM. ALEK VON KREISLER DIPL-CHEM-CAROLAKELLER DR.-ING. KLDPSCH DIPL.-ING. SELTING
- KÖLN 1, DEICHMANNHAUS 2327512
Köln, den 28.Mai 1973 ■ Fu/Ax/Bt
BP CHEMICALS INTERNATIONAL LIMITED, Britannic House, Moor Lane, London EC2Y 9BU, Eng]and
Verfahren_zum_Strangpressen von schäumfähigen thermoplastischen Polymerisaten
Es ist bekannt, stranggepreßte Profile aus Schaumstoffen mit hohem Raumgewicht für Gegenstände wie Bilderrahmen, Formteile * oder-Fenster- und Türrahmen herzustellen. Die mechanischen. Eigenschaften und der Griff von Schaumstoffen mit liohern Raumgewicht können so eingestellt werden, daß sie den entsprechenden Eigenschaften von Holz sehr nahe kommen, und das Polymerisat.kann in geeigneter Weise gefärbt werden, um dem Holz zu gleichen.
Für das Extrudieren von Schaumstoffen mit hohem Raumgewicht wurde unter anderem ein Verfahren vorgeschlagen, bei dem der Schaumstoff aus einem Profilspritzwerkzeug unmittelbar in einen Profil formkasten oder eine Kaiibriereinrichtung extrudiert wird, um die Außenabmessungen einzustellen. Das Spritzwerkzeug hat einen massiven Kern, so -daß während der Ausdehnung des Polymerisats in der Kaiibriervorrichtung die Außenabmessung durch die Kalibriervorrichtung begrenzt wird und der Kunststoff sich nach innen ausdehnt und hierbei den durch den Kern des Spritzwerkzeugs gebildeten Hohlraum ausfüllt. Bei einem solchen Verfahren wird ein -ungleichmäßiges Produkt erha]ten, bei dem die Mitte des Profils ein niedrigeres Raumgewicht und viel größere Zellen, als dies erwünscht ist, aufweist.
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Die Verwendung von Kalibriereinrichtungen, die mit Abstand vom Spritzwerkzeu3 angeordnet sind, ist bei Profi]anlagen,, mit denen feste thermop]astische Polymerisate extrudiert werden, wohlbekannt. Diese Ka]ibriervorrichtungen dienen zur Einstellung der Außenabmessungen des Profils während der Härtung des Polymerisats und haben im allgemeinen einen ähnlichen Querschnitt wie die Düse. Bei Anwendung dieses Systems auf die Herstellung von Profilen aus Schaumstoff mit niedrigem Raumgewicht läßt man den Kunststoff beim Austritt aus dem Spritzwerkzeug und vor dem Eintritt in die Kalibriervorrichtung ungehindert ausschäumen. Dies dient einfach dazu, dem Profil die äußere Form zu geben- Eine geringe Zusammendrückung ist unvermeidlich, aber unerwünscht/ da das Ziel die Herstellung eines Produkts mit niedrigem Raumgewicht ist. Diese Zusammendrückung ist nur gering und bewirkt eine Erhöhung des Raumgewichts des Produkts um 3 6,02 bis 32,04 kg/m5.
Gegenstand der Erfindung ist ein verbessertes Verfahren zum Strangpressen von Schaumstoffen mit hohem Raumgewicht.
Das Verfahren gemäß der Erfindung zum Strangpressen von. schäumfähigen thermoplastischen Polymerisaten ist dadurch gekennzeichnet, daß man ein schäumfähiges thermoplastisches Polymerisat durch eine Spritzform extrudiert, das Polymerisat aus der Spritzform heraus auf ein Raumgewicht^ von wenigstens l60,2 kg/nr expandieren läßt und das Polymerisat, während es.noch im heißen erweichten Zustand ist, so in eine Kalibriervorrichtung preßt, in der das Polymerisat erhärtet, daß sein Raumgewicht im geschäumten Zustand um wenigstens 48,06 kg/nr erhöht wird.
Als" thermoplastische Polymerisate kommen alle Thermoplaste infrage, die durch Einarbeitung eines Treibmittels schäum-
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fähig gemacht werden können, jedoch wird vorzugsweise Polystyrol verwendet. Das Polymerisat kann dem Extruder in Form von schäumfähigen Perlen, die eiri Treibmitte] enthalten, zugeführt werden, oder ein Treibmittel kann unmittelbar in das Polymerisat während des Extrudierens gespritzt werden, oder eine Kombination dieser Methoden kann angewandt werden. Um Streifen, simulierte Ho]zmas«rungseffekte und dg], hervorzubringen, können Polymerperlen mit unterschiedlichen Farben dem Extruder zugeführt werden. f
Zahlreiche Treibmittel sind bekannt. Im allgemeinen sind sie Gase oder Flüssigkeiten, die unter normalen Bedingungen flüchtig sind. Geeignet, sind beispielsweise niederealiphatische Kohlenwasserstoffe, z.B. Chloroform und Methylchlorid, und anorganische Gase,z.B. Stickstoff und Kohlendioxyd. Pentan und Methyl chiorid allein oder in Mischung werden als Treibmittel für Polystyrol bevorzugt. Es ist auch möglich,,ein chemisches Treibmittel, das ein Gas in situ bildet, z.B. Dinitrosopentamethylendiamin oder Bariumazodicarboxylat, zu verwenden.
Um gleichmäßige Schaumqualität und feine Zellen zu erreichen, ist es im allgemeinen zweckmäßig, ein Keimbildungsmitte] zu verwenden. Besonders geeignet als Keimbildungsmittel ist ein Gemisch von Citronensäure und Natriumbicarbonat. x
Die verwendete Menge des Treibmittels beträgt zweckmäßig 0,2 bis 20$ des Gewichts des Polymerisats. Bei Verwendung von Pentan mit Polystyrol liegt die Menge des Treibmittels vorzugsweise im Bereich von 0,2 bis 5 Gew.-^, insbesondere im Bereich von 0,5 bis 2,0 Gew.-%. Im-allgemeinen ist das Raumgewicht des Schaumstoffs umso höher, je weniger Treibmittel verwendet wird.
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Die zum Strangpressen von geschäumten Thermoplasten üblichen Bedingungen können angewandt werden. Beispielswelse liegt die Temperatur für Polystyrol im Bereich von 105° bis ]90°C. Das Spritzwerkzeüg kann Jedes beliebige gewünschte Profil haben. Das Profil sollte ähnlich sein wie das Profil des gewünschten Endprodukts, jedoch kann die Spritzform einen kleineren Querschnitt haben als das Endprodukt. Es erwies sich als zweckmäßig, eine Lochplatte unmittelbar vor der Spritzform, wo das thermoplastische Material in die Spritzform eintritt, zu verwenden. Die Perforationen können jede beliebige Querschnittsform -haben. Vorzugsweise ist ihre Gesamtquerschnittfläche •geringer als die der Spritzform. .-·..·.. ·
Beim Austritt aus der Düse läßt man das Polymerisat ausschäumen. Diese Ausschäumung findet vorzugsweise ungehindert an der Luft mit oder ohne zusätzliche Kühlung beispielsweise mit Hilfe eines geregelten Luftstroms statt. Die Treibmittel menge und die Strangpressbedingungen sind so einzustellen, daß sichergestellt ist, daß das nach dem Ausschäumen erreichte Raumgewicht größer als l60,2 kg/nr ist und bei geschäumten Polymerisaten, die als Holzersatz verwendet werden sollen, vorzugsweise im Bereich von 320,4 bis 801 kg/nP liegt. Während das Polymerisat sich noch in dem durch Hitze erzeugten erweichten Zustand befindet, wird es in die Kalibriervorrichtung eingeführt, die das Profil und die Abmessungen des gewünschten Fertigprodukts hat. Um eine genügende Ausdehnung des Schaums in einer üblichen Extrusionsanlage, in der der Schaumstoff im wesentlichen waagerecht in Luft bei Umgebungstemperatur extrudiert wird, zu ermöglichen, jedoch die Aushärtung vor dem Erreichen der Kalibriervorrichtung zu verhindern, sollte der Eintritt zur Kalibriervorrichtung zum Düsenaustritt zweckmäßig einen Abstand von 12 bis 900 mm, vorzugsweise von 50 bis 200 mm haben. Dieser Abstand muß
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möglicherweise verändert werden, wenn senkrecht nach unten extrudiert wird. Der erforderliche Grad der Zusammendrückung wird erreicht, indem der endgültige Querschnitt der Kalibriervorrichtung kleiner gehalten wird als der maximale Querschnitt, der erreicht wird, wenn der Schaum sich beim Austritt aus der Spritzform ausdehnt. Der Querschnitt der Kalibriervorrichtung kann sich gegebenenfalls von der Eintrittsstelle des Schaumstoffs bis zum endgültigen Querschnitt verjüngen, um den Eintritt des Schaumstoffs zu erleichtern. Die Zusammendrückung muß wenigstens genügen, um das Raumgewicht des Schaumstoffs um 48 kg/m , jedoch vorzugsweise um nicht mehr als l60,2 kg/nr zu erhöhen. Bevorzugt wird eine Zusammendrückung, bei der das Raumgewicht um 64,3 bis 96,1 kg/nr erhöht wird. Die Temperatur der Kalibriervorrichtung wird bei Polystyrol zweckmäßig im Bereich von 25 bis 6o C gehalten.
Vorzugsweise wird eine zweite Kai!tariervorrichtung, die den gleichen Querschnitt wie die erste Kalibriervorrichtung hat, unmittelbar hinter der ersten Kalibriervorrichtung angeordnet und vorzugsweise bei einer niedrigeren Temperatur als die erste Kalibriervorrichtung gehalten. Es ist auch möglich, die Temperatur längs der Kalibriervorrichfung allmählich zu senken. Die Temperatur der zweiten Kalibriervorrichtung oder die Mindesttemperatur der Kalibriervorrichtung liegt für Polystyrol zweckmäßig im Bereich von 0° bis 25°C.
Beim Verfahren gemäß der Erfindung werden gleichmäßige Produkte mit guter Oberflächenbeschaffenheit erhalten. Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele weiter erläutert.
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Beispiel 3
3 0 kg gewöhn]iches A]]zweckpo]ystyro], das 0,5 Gew.-^ n-Pentan enthie3t, wurde 20 Minuten in einem gesch]ossenen Behä3ter mit 49,6 g Natriumbicarbonat und 20 g wasserfreier Zitronensäure gewä]zt. Das erha3tene Gemisch wurde aus einer.Einschneckenpresse mit einem Schneckendurchmesser von 50 mm durch eine bei ]40°C geha]tene Stabspritzform von 19 mm Durchmesser extrudiert. Das .Extrudat wurde einer rohrförmigen Kalibriervorrichtung zugeführt, die einen Durchmesser von 25 mm hatte, mit Wasser auf eine Temperatur von 25°C gekühlt wurde und so angeordnet war, daß
ihr .Eintritt .einen. ;A.bs,tand; .von 75 mm. zum Austritt der ( · ■ - -. . . ■ - - ·
Spritzform hatte/ Aus der Ka]ibriervorrichtung wurde das Extrudat durch ein Nachküh3bad geführt, das aus Luft und aufgesprühtem Wasser bestand, bevor es über.eine Abzugsvorrichtung einer Schneidvorrichtung zugeführt wurde. Das Produkt hatte eine g3atte Oberfläche, eine gleichmäßige Verteilung der Ze3 3en und ein Raumgewicht von 400,5 kg/nr Das Mindestraumgewicht, das beim Austritt aus dem Extruder erreicht wurde, betrug etwa 320,4 kg/m .
Beispie3 2
10 kg gewöhn3iches A13zweckpo]ystyro3, das 3,25 Gew.-$ n-Pentan enthielt, wurde in einem gesch]ossenen Behä]ter 20 Minuten mit 25 g Natriumbicarbonat, 20 g wasserfreier Citronensäure und 50 g eines braunen Eisenoxydpigments gewä]zt. Das Gemisch wurde durch eine Einschneckenpresse extrudiert, die einen Schneckendurchmesser von 50 rnm hatte und mit einer Profi3spritzform, die bei einer Temperatur von ]60°C gehalten wurde, versehen war. Das erha3tene Extrudat wurde einer bei 25°C gehaltenen KaJibriervorrichtung zugeführt, deren Eintritt einen Abstand von 3 00 mm zum Austritt der Spritzform hatte. Die Spritzform hatte eine Quersehnittsf lache von 0,945 cm2, während 309850/1134
die Kalibriervorrichtung und demgemäß das fertige Profilen
eine Querschnittsf1äehe von 5,15 cm hatte. Nach dem Austritt aus der wassergekühlten Kalibriervorrichtung wurde das Extrudat über ein kurzes Wasserbad und eine Luft τ kühlung einer Gruppe von Abzugsrollen zugeführt.
Das erhaltene Produkt hatte ein glattes Aussehen und den Griff eines fein gemaserten Hartholzes. Es hatte eine annehmbar gleichmäßige Zellenverteilung und eine rötlich braune Farbe. Seine Dichte betrug 657 kg/nr. Die kleinste Dichte, die beim Austritt aus dem Extruder erreicht wurde, betrug etwa 577 kg/nr ♦ . .
Beispiel 5
Der in Beispiel 2 beschriebene Versuch wurde unter den gleichen Bedingungen wiederholt mit dem Unterschied, daß zwei Kalibriervorrichtungen verwendet wurden. Die erste Ka3ibriervorrichtung wurde bei einer Temperatur von 50°C und die zweite Kai!tariervorrichtung, die unmittelbar hinter der ersten Kaiibriervorrichtung angeordnet war, bei 5°C gehalten.
Ein Produkt mit ähnlichem Raumgewicht und hochglänzender Oberfläche wurde erhalten.
Vergleichsbeispiel
Der in Beispiel 2 beschriebene Versuch wurde unter Verwendung einer. Kalibriervorrichtung mit einer Querschnittsfläche von 5,48 cm wiederholt. Das erhaltene Profil hatte ein Raumgewicht von 595 kg/m-Λ Das Profil war mißgestaltet, und scharfe Ecken im Profil waren abgerundet.
Dieses Beispiel zeigt, daß ein unbefriedigendes Profil erhalten wird, wenn mit einer Zusammendrückung, bei der die Zunahme des Raumgewichts weniger als 48 kg/m^ beträgt, gearbeitet xvird..
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Claims (12)

  1. Patentansprüche
    Verfahren zum Strangpressen von schäumfähigen thermoplastischen Polymerisaten, dadurch gekennzeichnet, daß man ein schäumfähiges thermoplastisches Polymerisat durch eine Spritzform extrudiert, das Polymerisat aus der Spritzform heraus auf ein Raumgewicht von wenigstens
    l6o,2 kg/nr expandieren läßt und das Polymerisat, während es noch im heißen erweichten Zustand ist, so in wenigstens eine Kalibriervorrichtung preßt, in der das Polymerisat erhärtet, daß sein Raumgewicht im geschäumten Zustand um wenigstens etwa 48 kg/nr5 erhöht wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
    man Polystyrol, verarbeitet. · ...: ... . ..........-..·..-.- ·
  3. 3. Verfahren nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Polymerperlen mit verschiedenen Farben der Strangpresse zugeführt werden.
  4. 4. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Pentan oder Methylchlorid einzeln oder in Mischung als Treibmittel verwendet werden.
  5. 5. Verfahren nach Ansprüchen Ibis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gemisch von Citronensäure und Natriumbicarbonat als Keimbildungsmittel verwendet wird.
  6. 6. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 5* dadurch gekennzeichnet, daß das Treibmittel^in einer Menge von 2 bis 20 % verwendet wird.
  7. 7. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß 0,2 bis 5*ο Gew.-^, vorzugsweise 0,5 bis 2,0 Gew.-^ Pentan als Treibmittel in Polystyrol verwendet werden.
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  8. 8. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Temperatur des Spritzwerkzeugs im Bereich von 105 bis 190° C liegt.
  9. 9· Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Lochplatte unmittelbar vor der Spritzform verwendet wird. ι
  10. 10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet·, daß die Gesamtquerschnittsfläche der Perforationen kleiner ist als die Querschnittsfläche der Spritzform.
  11. 11. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeich-. net, daß das beim Ausschäumen erreichte Raumgewicht im
    ·..· .Be-reich .von J2o,4 bis-800,9-kg/nr5 liegt. · '
  12. 12. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 11,- dadurch gekennzeichnet, daß der Eintritt zur Kalibriervorrichtung einen Abstand von 50 bis 200 mm zum Austritt der Spritzform hat, wenn der Schaumstoff im wesentlichen waagerecht in Luft bei Umgebungstemperatur extrudiert wird.
    15« Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Raumgewicht des Schaumstoffs um nicht mehr als l6o,2 kg/nr, vorzugsweise um 64,1 bis 96,1 kg/mv erhöht wird.
    l4. Verfahren nach Ansprüchen.1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Temperatur der Kalibriervorrichtung im Bereich von 25 bis 6o° C gehalten wird.
    15« Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das extrudierte Material nach Passieren der ersten Kalibriervorrichtung durch eine zweite Kalibriervorrichtung, die den gleichen Querschnitt wie die erste( '.Kalibriervorrichtung hat und bei.einer niedrigeren Temperatur als diese gehalten wird, geführt wird.
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    l6. Verfahren nach "Ansprüchen 1 bis 15* dadurch gekennzeichnet, daß die Temperatur längs der Kalibriervorrichtung
    allmählich gesenkt wird.
    17· Verfahren nach Ansprüchen 1 bis l6, dadurch gekennzeichnet, daß die Temperatur der zweiten Kalibriervorrichtung oder die niedrigste Temperatur der Kalibriervorrichtung, deren Temperatur allmählich gesenkt wird, im Bereich von 0 bis 25° C liegt.
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DE2327512A 1972-06-01 1973-07-27 Verfahren zum strangpressen von schaeumfaehigen thermoplastischen polymerisaten Pending DE2327512A1 (de)

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GB2559972 1972-06-01

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Publication Number Publication Date
DE2327512A1 true DE2327512A1 (de) 1973-12-13

Family

ID=10230305

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
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Country Status (3)

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DE (1) DE2327512A1 (de)
FR (1) FR2186349A1 (de)
IT (1) IT988826B (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
USD819235S1 (en) 2016-08-24 2018-05-29 Tangent Technologies Llc Wood-grained polymer board
USD819236S1 (en) 2016-08-24 2018-05-29 Tangent Technologies Llc Wood-grained polymer board
USD827869S1 (en) 2016-08-24 2018-09-04 Tangent Technologies Llc Wood-grained polymer board
US10981350B1 (en) 2015-08-24 2021-04-20 Tangent Technologies Llc Wood-grained polymer substrate

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US10981350B1 (en) 2015-08-24 2021-04-20 Tangent Technologies Llc Wood-grained polymer substrate
USD819235S1 (en) 2016-08-24 2018-05-29 Tangent Technologies Llc Wood-grained polymer board
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Also Published As

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IT988826B (it) 1975-04-30
FR2186349B3 (de) 1976-05-21
FR2186349A1 (en) 1974-01-11

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