DE2325794A1 - Aufwickelvorrichtung - Google Patents
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Description
BEIM STROHHAUSE 3* PATENTANWALT »UFMH/M67«
21. Mai 1973
JOHN DUSENBERY Comp. Inc.
Clifton, New Jersey/USA «. . . .
Anwaltsakte : 4381
Titel :
Aufwickelvorrichtung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufwickeln streifenförmigen
Materials wie eines Streifens eines Magnetbandes,
Dünne Streifen eines Magnetbandes, das in einem Aufzeichnungsgerät verwendet wird, werden dadurch gebildet, daß eine breite
Materialbahn in einer üblichen Längsschneidemaschine geschnitten wird und die einzelnen Streifen dann automatisch auf die
Naben von Aufwickelrollen mit Seitenwänden gewickelt werden« Ein veränderbarer Faktor, der das Aufwickeln der Bandstreifen
zu ungleichmäßig festen Rollen beeinflußt, ist die normale Änderung der Dicke der Bahn. Dieses Problem wird durch eine
übliche Differentialaufwickelanordnung gelöst, bei der die Aufwickelrollen auf einem Dorn derart befestigt sind, daß
jede Rolle relativ zu dem Dorn unabhängig von den anderen Rollen entsprechend der Spannung das darauf aufgewickelten
Streifens gleiten kann.
Ein weiteres Problem, das insbesondere beim Aufwickeln relativ
schmaler Bandstreifen auf eine Aufwickelrolle mit hoher Ge-
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KONTEN= DRESDNER BANK. KONTO-NR. 9229371 -POSTSCHECK HAMBURG NR. «93766 -2©8
schwindigkeit auftritt, ist der Einschluß von Luft zwischen
den Bandwindungen. Dies verursacht unregelmäßige Seitenschwankungen der Bandwindungen, was bei den fertigen Rollen
dazu führt, daß sie keine glatten, in einer Ebene liegenden Seiten haben. Ein weiteres Problem ist auf das Flattern
der Seitenwände der Aufwickelrolle und den Abstand zwischen
der Nabe der Aufwickelrolle und der letzten Führungsrolle zurückzuführen, über die das Band zu der Aufwickelrolle
läuft. Verschiedene Anordnungen wurden vorgeschlagen, um glattgewickelte Bandrollen herzustellen. Eine solche Anordnung
ist in der US-PS 3 387 798 beschrieben. Obwohl die bekannten Anordnungen eine Einrichtung zur Beseitigung bestimmter
Ursachen aufweisen, die sonst das Aufwickeln eines dünnen Films zu einer Rolle beeinflussen würden, lösen sie
das Problem des Aufwickeins eines relativ schmalen Bandes zu einer Rolle größeren Durchmessers auf eine Aufwickelrolle
mit Seitenwänden nicht vollständig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Aufwickeln eines schmalen, dünnen Films zu einer glatten
Rolle auf einer Bandaufwickelrolle zu schaffen.
Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Führungsarm, der in
der Ebene des Kerns schwenkbar angeordnet ist, ein rohrförmiges Teil, das von dem Führungsarm getragen wird, und
dessen eines Ende an eine Druckluftquelle anschließbar ist, •ein luftdurchlässiges Teil, das eine gewölbte Umfangsflache
hat und das mit dem anderen Ende des Führungsarms verbunden
ist, zv/ei an dem luftdurchlässigen Teil befestigte Seitenwände, die den Materialstreifen umfassen, und eine Einrichtung,
um das luftdurchlässige Teil gegen den Kern vorzuspannen und einen vorbestimmten Druck auf das Band beim
Aufwickeln auszuüben.
Durch die Erfindung wird ein Bandstreifen zu einer Rolle mit glatten Seiten gewickelt, indem man das Band über eine
im wesentlichen reibungslose Fläche unmittelbar vor dem
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Transport des Bandes auf die Nabe der Aufwickelrolle führt.
Die reibungslose Fläche wird von der aus dem luftdurchlässigen Teil austretenden Luft geschaffen, das. so konstruiert
und angeordnet ist, daß es als übliche Kontaktrolle wirkt.
Der vorbestiiratite Druck der Vorspannungseinrichtung kann
durch Einstellung eines einsteilbaren Gewichts bestimmt werden, das von dem Führungsarm getragen wird. Das Band
läuft über die Umfangsflache des z.B. als Scheibe ausgebildeten
luftdurchlässigen Teils, wenn es auf die Nabe der Aufwickelrolle aufgewickelt wird und der auf die
Bandwindungen ausgeübte Druck beseitigt eingeschlossene Luft. Die Seitenwände der Scheibe sind im Abstand von
den Seitenwänden der Aufwickelrolle angeordnet, so daß das normale Flattern der Aufwickelrolle den Bandaufwickelvorgang
nicht beeinflußt.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Figuren 1 und
2 beispielsweise erläutert. Es zeigt:
Figur 1 in schematischer Darstellung eine Seitenansicht der Aufwickelvorrichtung gemäß der Erfindung,
wobei ein Teil eines der Seitenwände der Aufwickelrolle weggebrochen ist, und
Figur 2 eine Aufsicht eines Teils des geschnittenen luftdurchlässigen Teils.
In den Zeichnungen sind mit 10 und 11 schmale Streifen eines
Magnetbandes bezeichnet, die aus einer breiten Materialbahn durch eine übliche kontinuierliche Längsschneidemaschine
gebildet wurden und die über eine Führungsrolle 12 und eine Zugrolle 13 laufen. Benachbart angeordnete Streifen werden
zu im Abstand angeordneten Aufwickelstationen der Maschine gerichtet, wo sie auf Rollen aufgerollt werden. Jeder Satz
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Rollen ist auf einem kraftangetriebenen Dorn angeordnet. Die Rollen, die von einem Dorn getragen werden, haben durch
Abstandsringe eine Dicke entsprechend den besonderen Rollen, die so angeordnet sind, daß die einzelnen Rollen relativ zu
dem Dorn gleiten können, um eine im wesentlichen konstante Spannung auf den Streifen, der aufgewickelt wird, aufrecht
erhalten zu können. Bezugnehmend auf den Streifen 10 läuft dieser über Führungsrollen 14 und 15, wenn er sich zu der
Rolle 16 bewegt, die eine Nabe 17 und Seitenwände 18 hat. Eine luftdurchlässige Scheibe 20 aus Sintermetall mit
einer Porosität von etwa 1/2 Mikron ist an einem Rohr 21 befestigt, das an einem Führungsarm 22 durch Schellen 23
befestigt ist. Das Ende des Rohrs 21 trägt ein Verbindungsstück 24 zum Anschluß des Rohres an eine Luftdruckquelle
mittels eines flexiblen Schlauches. Von dem Führungsarm 22 aus erstreckt sich eine Gewindestange mit
einem Gewicht 25, das auf diese aufgeschraubt ist. Das Gewicht ist an einer gewünschten, festen Stelle mittels
üblicher Gegenmuttern befestigt. Der Führungsarm 22 ist schwenkbar an einem ü-förmigen Block 26 befestigt, der
in fester Stellung an der Aufwickelmaschine befestigt ist. Der Führungsarm ist um einen Schwenkzapfen 27 entsprechend
der Änderung des Durchmessers der Bandrolle auf der Aufwickelrolle befestigt. Durch Arretierung des Gewichts 25
in einer festen Stellung auf seiner Haltestange durch übliche Gegenmuttern kann die luftdurchlässige Scheibe
mechanisch gegen die Nabe der Aufwickelrolle vorgespannt werden, um einen vorbestimmten Druck auf das Band auszuüben,
wenn es aufgewickelt wird.
Wie Fig. 2 zeigt, steht das Rohr 21 irit dem hohlen Innenraum
der luftdurchlässigen Scheibe 20 in Verbindung, die dünne Metallseitenwände 28 hat. Wenn daher Luft unter
Druck durch das Rohr 21 geleitet wird, tritt die Luft nur längs der Umfangsflache der Scheibe aus. Die Seiten-
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wände 28 sind von den Innenweiten der Seitenwände 18 der
Aufwickelrolle entfernt und der Abstand zwischen den Seitenwänden 28 ist etwas größer als die Breite W des jeweiligen
Bandes.
Am Beginn des AufwickelVorgangs wird das Ende des Bandstreifens
10 an der Nabe der Aufwickelrolle z.B. durch ein Klebeband befestigt. Stattdessen kann das Band auch
durch einen Schlitz in der Nabe geführt werden. Die Aufwickelrolle wird auf dem Dorn von Hand gedreht, um die
erste Bandwindung unter und über die luftdurchlässige Scheibe hinaus aufzuwickeln. Dann wird Druckluft in das
Rohr 21 geleitet und der Dorn wird mit konstanter Geschwindigkeit angetrieben. Während des Bandaufwickelvorgangs
verhindern die Seitenwände 28 eine seitliche Verschiebung der äußersten Windungen infolge des Flatterns
der Aufwickelrolle und des Abstandes zwischen der Aufwickelrolle und der Führungsrolle 15. Zugleich übt die
luftdurchlässige Scheibe einen vorbestimmten Abwärtsdruck auf das Band aus, um eingeschlossene Luft zu beseitigen,
die nicht nur eine seitliche Verschiebung dieser Windungen, sondern auch eine Abnutzung des Bandes verursachen
würde, wenn es mit hohen Geschwindigkeiten aufgewickelt wird. Außerdem erzeugt die aus der Omfangsfläche der
Scheibe 20 austretende Luft eine Luftlagerfläche mit einem minimalen Reibungskoeffizienten, so daß Probleme
infolge einer übermäßigen Bandspannung und die Bandabnutzung beseitigt werden.
Die zum Aufwickeln eines Streifens eine Magnetbandes auf eine übliche Bandaufwickelrolle mit Seitenwänden bestimmte
Vorrichtung kann offensichtlich auch zum Aufwickeln anderer dünner Filme verwendet werden. Die Vorrichtung
kann auch dazu verwendet werden, ein Magnetband auf einer
dreiteiligen Aufwickelrolle zu einer Rolle zu wickeln. In diesem Fall wird das Band auf einen Kern, der auf einem
Aufwickeldorn getragen wird, von einer Ruschkupplung aufgewickelt. Die Seitenwände der Aufwickelrolle bestehen
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zwei Teilen, von denen jedes einen Nabenabschnitt im wesentlichen gleich dem Innendurchmesser des Kerns hat. Die
.aufgewickelte Bandrolle wird von der Rutschkupplung entfernt und die Nabenabschnitte der Seitenwände der Aufwickelrolle
werden in den Kern eingesetzt und mittels eines geeigneten Klebstoffs daran ständig befestigt.
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Claims (4)
1. Vorrichtung zum Aufwickeln eines dünnen Materialstreifens auf einen Kern, der von einem drehbaren Dorn getragen
wird, gekennzeichnet durch einen Führungsarm (22), der in der Ebene des Kerns schwenkbar angeordnet
ist, ein rohrförmiges Teil (21) , das von dem Führungsarm (22) getragen wird, und dessen eines Ende an eine
Druckluftquelle anschließbar ist, ein luftdurchlässiges Teil (20), das eine gewölbte Umfangsflache hat und
das mit dem anderen Ende des Führungsarms (21) verbunden ist, zwei an dem luftdurchlässigen Teil befestigte
Seitenwände, die den Materialstreifen (10) umfassen, und eine Einrichtung, um das luftdurchlässige Teil
(2O) gegen den Kern vorzuspannen und einen vorbestimmten Drück auf das Band (10) beim Aufwickeln auszuüben
.
2. Vorrichtung zum Aufwickeln eines Streifens eines Magnetbandes auf eine Nabe einer Aufwickelrolle mit
Seitenwänden, insbesondere nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen schwenkbar befestigten Führungsarm
(22), ein Rohr (21) , das von dem Führunqsarm (22)
getragen wird und an eine Druckluftquelle anschließbar ist, wobei .sich das Rohr (21) zwischen die Seitenwände
(18) der Aufwickelrolle (16) erstreckt, ein luftdurchlässiges Teil (20), das an dem einen Ende
des Führungsarms (22) befestigt ist und einen hohlen Innenraum hat, der mit dem Inneren des Rohrs (21)
verbunden ist, zwei Seitenwände (28), die an dem luftdurchlässigen Teil (20) befestigt sind und den
Bandstreifen (10) umfassen, wobei diese Seitenwände (28) von der Innenseite der Seitenwände (18)
der Aufwickelrolle (16) entfernt sind, und eine
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Einrichtung, die das luftdurchlässige Teil (20) zum
Angriff an dem Bandstreifen (10) beim Aufwickeln auf die Nabe (17) der Aufwickelrolle (16) vorspannt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das luftdurchlässige Teil eine Scheibe (2O) ist,
und daß die Seitenwände (28) aus einem luftundurchlässigen Material bestehen und an den gegenüberliegenden
Seiten der Scheibe (20) befestigt sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die Scheibe (20) zum Angriff an den Bandstreifen
(10) vorspannende Einrichtung ein einstellbares Gewicht (25) aufweist, das von dem Führumgsarm
(22) getragen wird.
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| 8331 | Complete revocation |