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DE2325521A1 - Spritzwasserfaenger - Google Patents

Spritzwasserfaenger

Info

Publication number
DE2325521A1
DE2325521A1 DE19732325521 DE2325521A DE2325521A1 DE 2325521 A1 DE2325521 A1 DE 2325521A1 DE 19732325521 DE19732325521 DE 19732325521 DE 2325521 A DE2325521 A DE 2325521A DE 2325521 A1 DE2325521 A1 DE 2325521A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
splash water
water catcher
water
splash
catcher according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19732325521
Other languages
English (en)
Inventor
Endre Dipl Chem Koevari
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19732325521 priority Critical patent/DE2325521A1/de
Publication of DE2325521A1 publication Critical patent/DE2325521A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D25/00Superstructure or monocoque structure sub-units; Parts or details thereof not otherwise provided for
    • B62D25/08Front or rear portions
    • B62D25/16Mud-guards or wings; Wheel cover panels
    • B62D25/18Parts or details thereof, e.g. mudguard flaps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

  • Spritzwasserfänger.
  • Gegenstand der Neuerung ist ein Spritzwasserfänger für Eraftfahrzeuge aller Art, der das Vernebeln vom Regenwasser und das Aufspritzen vom Schmutz und Matsch sowohl nach hinten als auch seitlich auf einen Minimum reduziert oder gar verhindert auch bei erhöhten Geshwindigkeiten, Einer Rad eines Kfz wirkt auf die Fahrbahn liegende Wasserdecke wie eine Pumpe. Das Wasser wird von der Profilierung eines Reifens mitgeschleppt, verdichtet und mit einer hohen Zentrifugalkraft in die Luft geschleudert0 Die Profilierung der Reifen trägt erheblich dazu, daß das Wasser durch die Verdichtung in den Profilkanälen laufend verteilt wird und diese Tatsache verursacht das "Vernebeln" d.h. Feinstverteilen der Wasserpartikelchen. So entsteht ein Sprühwassernebel um das fahrende Fahrzeug herum0 Das Wasser wird seitlich und nach hinten geschleudert.
  • Je höher die Umdrehungszahl des Rades umso höher liegt die "Förderleistung" der "Reifenpumpe". Das bedeutet eine lineare Erhöhung des vernebelten Wassers bei steigender Geschwindigkeit. Die Wassermenge ist haupsächlich vom Volumen eines Reifens und von der Fahrgeschwindigkeit abhängig. Bei einem Gürtelreifen von der Mittelklassen liegt dies Volumen um etwa 100 com. Hat das Reifen einen Umfang von etwa 1,88 m, so ist die vernebelte Wassermenge: bei 60 km/Std 50 Liter/MinutexRad 200 Liter/Pkw 80 km/Std 70 Liter/MinutexRad 280 Lqter/Pkw 100km/Std 90Liter/MinutexRad 360Liter/Pkw Diese annähere Werte ändern sich laufend, je nach Fahrbaimbeschaffenheit, Profilvolumen, Rad(Reifen)umfang, 1?eifenqualität und Reifendruck.
  • Das Spritzwasser nimmt Schutz und Matsch mit, womit die Sichtbehinderung von vorbeifahrenden Fahrzeugen weiter verstärkt wird Um die geförderliche Vernebelung vom Wasser, ScIEtz und Matsch zu mildern, verwendet man plattenförmigen Schmutfänger, Sie werden hinten den Rädern auf die Kotflügel befestigt. Sie sind aus elastischen Materialien gefertigt. Sie sollen ein leil des Spritzwassers und Schmutzes abfangen, Die Aufgabe des Schutzfängers herkömlicher Art wird nur ungenügend erfüllt0 Schumtzfänger die heute verwendet werden beseitigen kein Wasserschleudern. Ihre Wirkungsweise wird an Hand von Figur 1. näher erleutert.
  • Ein Schmutzfänger (3) mit seiner Länge von etwa 200 mm nimmt etwa 1/3 der Wassermenge auf; die nach hinten geschleudert wird. Der Rad (1) pumpt bei 60 km/Std etwa 50 Liter Wasser und zerstreut in einem annährernd 45°Winkel stehenden Strahl (2,4) Der Schmutzfänger (3) nimmt das Wasser (2) auf seine Oberfläche, also etwa 33 Liter. Diese Wassermenge (2) wird jedoch nicht aus der Sreuzone entfernt, sondern sie fließt in vollem Unfange in den nach hinten gerichteten Strahl (4) zu. Somit wird die gesamte Wassermenge zwar etwas geflächt jodoch ungehindert in die Rückzone des Fahrzeuges genebelt.
  • Nicht besser ist die Situation seitlich. Der Schmutzfänger (3) nimmt nur etwa die Hälfte der seitlich gespritzten Wassermenge(2) auf0 Die zum wagenmitte gepumpte Wassermenge (6) wird ungefahr lich, nicht so jedoch die Menge, die auf die Oberfläche des Schmutzfänger geschleudert wird (2), denn die letztere fließt wieder in den nach hinten gerichteten Strahl zu.
  • Diese Vörgänge ändern sich laufend in der Funktion der Geschwindigkeit des Fahrzeuges. Die auf der Fahrbahn liegende Wassermenge (@) (7) hat wenig Einfluß. Bei erhöhten Geschlfindigkeiten koma noch dazu, daß die Schmutzfänger herkömlicher Art nicht steif genug ausgeführt werden können.
  • Nach den geschilderten Vorgängen ist es offensichtlich, daß die Schmutzfänger herkömlicher Art nur das eigene Fahrzeug und Anhänger schlitzen geben jedoch keine Möglichkeit zur Verhinderung des gefährlichen Wasserspritzens nach hinten und seitlich0 Der erfindung liegt die Aufgabe zugrunde das gefährliche Spritzwasser auf ein Minimum zu reduzieren oder gar verhindern sowohl nach hinten als auch zur Seite und zwar auch bei höheren Geschwindigkeiten.
  • Es wurde nur gefunden, daß der Spritzwasserfänger gemäß der vorliegenden Erfindung das Verschleudern und Vernebelh vom Wasser, welches von der Fahrbahn mit den Hädern nach hinten und zur Seite einss fahrenden Fahrzeuges gepumpt und zestreut wird, erheblich reduziert oder gar verhindert wird dadurch, daß die Breite des vorgeschlagenen Spritzwasserfängers mindestens 1,5-fache der Breite des Reifens aufweist, und sein Abstand zum Boden weiter verringert wird, eine ecke oder rund herumgezogezogene Seitenkante zwecks Abfang des Seitenspritzes hat und mit einer auf dem zum Boden stehende Ende mit einer konisch ausgebildeten Hinne versehen ist, welche das Abführen mindestens die Hälfte des Spritzwassers zum Wageninllere also ausserhalb des Spritzstrahles ohne Verstopfen ermöglicht, und aus zelligen elastischen Materialien mit Verstärkungsainlagen, wie z.B. Feder oder Faser sein können gefertigt ist.
  • Es ist ferner möglich den erfindungsgemäßen Spritzwasser fänger teilweise oder ganz auf die Form eines Kotflügels entweder durch nachträgliches Montieren oder durch in-situ Aufbringen anzupassen. Eine automatisch gesteuerte Beheizung des Spritzwasserfängers kann die Eisbildung und die dadurch zustande kommende Verstopfung der Rinne vermeiden. Die Steueortung der Ifeizeinrichtung kann auch manuell durchgeführt werden Es ist ebenfalls ermöglicht den Abstand zum Bodennregulieren oder gar stufenlos euern um stets die günstigste Entfernung zu errecihen. Ist man bereit die Radaussparung teilweise der ganz vor allen Dingen bei den Hinterrädern eines Kfz.
  • zu schließen, so bedeutet dies keine Schwertigkeiten.
  • Es ist besonders zu beachten, daß die untere Sinne eines erfindungsgemäßen Spritzwasserfängers so ausgebildet ist, daß das gesamelte Spritzwasser ohne Hindernisse zum Ivragenmitte abgeleitet wird um damit das Verhebolungs-Effekt zu neutralisieren. Aus diesem Grunde muß das zur Seite stehende Ende der Rinne mittels der herumgezogenen Kante kompakt verschlossen sein und eine entsprechenden Neigungswinkel zum Boden aufweisen, ferner das innere Ende vollkommen offen sein. Dies letztere mit einem Abfiihrbolzen zu versehen wurde zum baldigen Verstopfen führen und die Verhinderung von Vernebeln beeinträchtigen.
  • Die Kfz-technische Vorteile der vorliegenden Erfindung werden an Hand der Figur 2. erleutert.
  • Zwisctlen Karisserienraum (1) und Antriebsrad (2) wird der Spritzwasserfänger (3,4) an der Stelle (6) befestigt und zwar so, daß Der Abstand zum Boden (5) optimal ausgelegt wird. Ist der Spritzwasserfänger mit automatischer Reguliereinheit versehen, so wird der optimale Abstand zum Boden (5) stets während der Faser variiert. Das Spritzwasser wird von der Fangplatte der Einrichtung (7) sowohl nach hinten als auch seitlich abgefangen, durch Führungsnuten zur Abführrinne (3) abgeleitet und mit Hilfe der Rinnengefälle zum Wagenmitte gelenkt und dadurch neutralisiert, Die Abführrinne (3) sammelt auch die Wassertropfen die zur herumgezogenen Kante (4) geschleudert werden und führt sie zum Wagenmitte. Somit verringert der Spritzwasserfänger die Vernebelung vom gepumpten Wasser mindestens auf die Hälfte. Für die einwandfreie Dauerfunktion des Spritzwasserfängers gemäß der vorliegenden Erfindung sorgt die Abführrinne dadurch, daß ihr Ende zum Wagenmitte (8) einen absolute freien Auslauf des gesamelten Wassers gewährleistet.
  • Die Verringerung oder gar Vermeidung vom Spritzwasser auch bei erhöhten Geschwindigkeiten erhöht die Fahrtsichrheit und mindert die Unfallgefahr. ei der Anwendung von Spritzwasser fänger gemäß der vorliegenden Erfindung wird die Sichtweitebehinderung im liegen, nach dem Regen und bei Sprühregen beseitigtO Besondere Bedeutung hat die Anwendung der Einrichtung bei Kolonnenfahrt und beim Überholen von Kolonnen, denn die bsther so geringe Sichtweiten, bei denen keine Scheinwerfer halfen, werden erheblich verlängert.
  • Die Formgebung des Spritzwasserfängers kann sich ganz auf die gegebene Karosserie anpassen. Die weit herumgezogene Kante und die Abführrinne, die stets Bestandsteile der Einrichtung gemäß der Erfindung sein müssen, bringen eine wesentlich steifere Haltung mit0 Dies vermeidet das Abbiegen bei größeren Geschwindigkeiten.
  • Man verwendet für den Spritzwasserfänger vorzugsweise Polyurethan-Schaumstoffe mit integrierter Haut. Dieser Werkstoff kann steif ausgeführt werden, die Verarbeitung zur komplizierten Form des Spritzwasserfängers bedeutet keine Schwerigkeiten und durch die inneren Zellen wird ein niedriges Gewicht erreichte sicht unwesentlich ist dabei die Wirtschaftlichkeit der Fertigung. Eingeschäumte Verstärkungselementes wie etwa Feder oder Faser oaa. sein können, werden mit dem Werkstoff in einem Arbeitsgang gefertigt. Die hohe Abriebfestigkeit dieses Werkstoffes, sowie Unempfindlichkeit gegen Temperatureinflüsse garantiert eine lange Lebensdauer0 Die Elastitität des Schaumstoffes auf PU-3asis vermindert Schaden durch Fahrbahn beschaffen Seite

Claims (1)

  1. P a t e n t a n s p r ii ü h e 1.) Spritzwasserfänger für Kraftzeuge aller art dadurch gekennzeichnet, daß der mit einer eckigen oder runden herumgezogenen Kante und mit einer zum Boden stehenden Abführrinne versehen ist, wobei die Abführrinne eiiie Gefbile zum Wagenmitte und ein offenes Ende ebenfalls zum Wagenmitte aufweist und aus Zelligen Kunststoff, vorzugsweise aus Polyurethan-Schaumstoff mit integrierten Haut gefertigt so, daß die Breite des Spritzwasserfängers etwa 1,5-facher Breite des iteifens entspricht und mit Versterkungseinlagen versehen werden kann0 2.) Spritzwasserfänger gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß seine Form die totale Anpassung auf die Form eines Kotflängels ermöglicht0 30) Spritzwasserfänger gemäß Ansprüche 1. u0 2. dadurch gekennzeichnet, daß die innere Oberfläche eines Kotflügels ganz oder teilweise mit dem Spritzwasserfänger in-situ oder montiert bedeckt wirdo 4.) Spritzwasserfänger gemäß Anspriiche lo u0 2. u. 3. dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zum Boden manuell oder automatisch geregelt und eingestellt werden kann.
    5.) Spritzwasserfänger gemäß Ansprüche 1., 2., 3., u. 4. dadurch gekennzeichnet, daß die itadaussparung einer Karosserie vollkommen oder teilweise bedeckt wird0 6.) Spritzwasserfänger gemäß Ansprüche 1., 2., 3., 4. u. 5.
    dadurch geken:lzeichnet, daß der Spritzwasserfänger dauernd, manuell oder elektronisch geregelt beheizt wird.
DE19732325521 1973-05-19 1973-05-19 Spritzwasserfaenger Pending DE2325521A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19732325521 DE2325521A1 (de) 1973-05-19 1973-05-19 Spritzwasserfaenger

Applications Claiming Priority (1)

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DE19732325521 DE2325521A1 (de) 1973-05-19 1973-05-19 Spritzwasserfaenger

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2325521A1 true DE2325521A1 (de) 1974-12-05

Family

ID=5881490

Family Applications (1)

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DE19732325521 Pending DE2325521A1 (de) 1973-05-19 1973-05-19 Spritzwasserfaenger

Country Status (1)

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DE (1) DE2325521A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3428906A1 (de) * 1984-08-04 1986-02-13 Pelzer, Helmut, 5804 Herdecke Schutzelement fuer den radhausbereich von kfz-karosserien
DE4324704C1 (de) * 1993-07-23 1994-10-06 Daimler Benz Ag Schmutzfänger für Radfahrzeuge

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3428906A1 (de) * 1984-08-04 1986-02-13 Pelzer, Helmut, 5804 Herdecke Schutzelement fuer den radhausbereich von kfz-karosserien
DE3428906C3 (de) * 1984-08-04 1999-12-23 Helmut Pelzer Radhausauskleidung
DE4324704C1 (de) * 1993-07-23 1994-10-06 Daimler Benz Ag Schmutzfänger für Radfahrzeuge

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