DE2325479B2 - Verfahren und Vorrichtung zur drehzahlabhängigen Einstellung des Zündwinkels einer fremdgezündeten Brennkraftmaschine - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur drehzahlabhängigen Einstellung des Zündwinkels einer fremdgezündeten BrennkraftmaschineInfo
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Description
25
Die Erfindung betrifft ein Verfahren der im Oberbegriff des Anspruchs 1 und eine Vorrichtung der
im Oberbegriff des Anspruchs 2 genannten, aus der DE-OS 21 35 703 bekannten ArL
Zur Lösung des nicht nur für den einwandfreien Betrieb der Brennkraftmaschine, sondern auch für die
Verminderung des Anteils schädlicher Bestandteile in den Abgasen der Maschine wichtigen Problems der
Einstellung des Zündzeitpunktes und damit des gegen einen festen Bezugszeitpunkt, bei einer Kolbenmaschine
in der Regel OT, gemessenen Zündwinkels ist ein Verfahren bekannt geworden, das unter Vermeidung
zusätzlicher mechanischer Verstellglieder, wie Fliehkraftregler, auf digitalem Wege arbeitet. Dieses aus der
DE-PS 19 17 389 bekannte Verfahren arbeitet mit zwei -to Impulsfolge!., die synchron mit den periodischen
Umdrehungen eines Teils der Brennkraftmaschine erzeugt werden. Dies wird bei der in der Patentschrift
beschriebenen Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens mittels einer rotierenden Zahnscheibe ■*">
erreicht Die Impulse einer der Impulsfolgen werden während eines vorgegebenen Zeitinwrvalls gespeichert,
so daß am Ende dieses Zeitintervalls in einem Zähler als Integrationsergebnis eine Impulszahl gespeichert ist, die
proportional der jeweiligen Drehzahl der Maschine ist Außerdem werden bei cem bekannten Verfahren die
Impulse einer zweiten, ebenfalls zu den Umdrehungen des Teils der Maschine synchron Impulsfolge solange
gezählt und gespeichert, bis sich ein vorbestimmter Summenwert der beiden gespeicherten Impulszahlen
ergibt Sobald dieser vorbestimmte Summenwert erreicht ist erzeugt das bekannte Verfahren ein
zeitrichtiges Zündsignal.
Bei dem bekannten Verfahren ist es zumindest ohne erheblichen Aufwand nicht möglich, eine nichtlineare m>
Abhängigkeit des Zündwinkels von der Drehzahl der Brennkraftmaschine zu realisieren. Diese Möglichkeit
bietet dagegen das aus der genannten DE-OS 21 35 703 bekannte Verfahren, allerdings mit großem Aufwand.
Dort wird nämlich ein Kondensator während des ·>>
konstanten Winkslintervalls zwischen den Markierungen
über Ableitungen mit einer zeitveränderlichen Größe bzw. mit zeitabhängig veränderlicher Integrationskonstante
aufgeladen, dann über einen Transistor potentialmäßig verschoben und schließlich über einen
weiteren Kondensator bis zur Gleichhek der Spannungen beider Kondensatoren entladen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruchs
und eine Vorrichtung zu seiner Durchführung anzugeben, die diesen großen Nachteil vermeidet Die
erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ist gekennzeichnet durch die Merkmale des Hauptanspruchs.
Bei der Erfindung wird also das am Ende des vorgegebenen konstanten Winkelintervalls, d. h. am
Ende des drehzahlabhängigen Zeitintervalls, vorliegende Integrationsergebnis gleichsam abgetastet und stellt
bereits diejenige elektrische Größe dar, die den Zündwinkel wiedergibt Dies beruht darauf, daß bei der
Erfindung die dem Integrator zugeführte Spannung oder Impulszahl während des Zeitini.ervalls so geändert
wird, daß bereits der zeitliche Verlauf des Integrationsergebnisses die nichtlinearen Zeitfunktion der vorgegebenen
Drehzahlabhängigkeit des Zündwinkels entspricht Irgendeine weitere Integration oder dergleichen
erübrigt sich also.
Bei einem analog arbeitenden Verfahren nach der Erfindung wird der Integrator mit einer elektrischen
Spannung angesteuert deren Amplitude bei vorgegebenen Drehzahlwerten geändert wird. Es ist aber auch
möglich, bei diesen vorgegebenen Drehzahlwerten, die dann mittels eines Drehzahlmessers schnell erfaßt
werden müssen, die Integrationskonstinte des Integrators ändernde Umschaltungen im Kreise des Integrators
vorzunehmen.
Eine andere Möglichkeit des erfindungsgemäßen Verfahrens sieht vor, daß der Integrator ein Impulszähler
ist und mit einer außerhalb der Maschine erzeugten Impulsfolge angesteuert wird, deren Frequenz bei
Erreichen vorgegebener Impulszahlen innerhalb des Winkelintervalls geändert wird. Sobald also die im
Impulszähler gespeicherte Impulszahl währeid des festen Winkelintervalls einen bestimmten Wert erreicht,
erfolgt die Umschaltung auf eine höhere Frequenz, woi.ei Lage und Höhe dieser Frequenzsprünge oder
Frequenzstufen durch den Verlauf der nichtlinearen Abhängigkeit des Zündwinkels von der Drehzahl
gegeben sind. Hier erfolgt also letztlich eine Annäherung an den nichtlinearen Verlauf dieser Kurve durch
ein Polygon.
Eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens ist gekennzeichnet durch die
Merkmale des Anspruchs 2.
In aller Regel ist der Zündwinkel nicht nur von der Drehzahl der Maschine, sondern auch von der Belastung
derselben abhängig. Diese Lastabhängigkeit läßt sich erfindungsgemäß in einfacher Weise dadurch berücksichtigen,
daß das Integrationsergebnis im Sinne einer Differenzbildung -nit einem lastabhängipen Signal
verknüpft und das Zündsignal erzeugt wird, wenn die Differenz einen vorgegebenen Wert annimmt. Zu
diesem Zweck kann nach Beendigung des Winkelintervalls der Integrator mit einer von der Drehzahl
unabhängigen Zeitkonstante entladen und bei Gleichheit seines Speicherwertes mit dem lastabhängigen
Signal das Zündsignal erzeugt werden. Auch diese Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens kann
sowohl bei analoger als auch bei digitaler Arbeitsweise der zur Durchführung des Verfahrens dienenden
Anordnung realisiert werden. Die drehzahlunabhängige Zeitkonstante kann beispielsweise bei digitaler Ausle-
gung der Anordnung durch Ansteuern des Impulszählers
mit Impulsen einer konstanten Frequenz im rückwärts zählenden Sinne erzielt werden.
Bereits bei der Berücksichtigung der Abhängigkeit des Zündwinkels von der Drehzahl der Maschine nimmt r>
die Erfindung, wie dargelegt, eine Annäherung des nichtlinearen Verlaufs durch eine Polygonkurve vor.
Das Entsprechende kann gemäß einer Weiterbildung der Erfindung auch bei der Lastabhängigkeit geschehen,
indem das lastabhängige Signal durch einen Lastsensor in in Stufen veändert wird, von denen jede Stufe eine
Änderung der Einstellung des Zündwinkels um denselben Wert hervorruft. Hierzu kann ein weiterer
Integrator in dem Winkelintervall mit einer weiteren elektrischen Größe angesteuert und diese und/oder r>
seine Integrationskonstante durch den Lastsensor verändert werden; als lastabhängiges Signal wird dann
das Integrationsergebnis im zweiten Integrator am Ende des Winkelintervalls henulzl Auch hipr läßt sirh
sowohl eine analoge als auch eine digitale Anordnung zur Durchführung des Verfahrens mit einfachen Mitteln
schaffen. Eine analoge Lösung sieht beispielsweise vor, daß der weitere Integrator mit einer weiteren
elektrischen Spannung angesteuert wird, deren Amplitude bei vorgegebenen Lastwerten geändert wird. i\
Ebenso gut kann der weitere Integrator aber auch ein weiterer Impulszähler sein und mit einer außerhalb der
Maschine erzeugten weiteren Impulsfolge angesteuert werden, deren Frequenz bei Erreichen vorgegebener
Lastwerte innerhalb des Winkelintervalls geändert wird, jn
Die Lage dieser Frequenzsprünge ist analog wie bei der Drehzahlabhängigkeit gegeben durch den idealen
Verlauf der Abhängigkeit des Zündwinkels von der Last der Maschine.
Diese ortsfesten Aufnehmer erzeugen beim Passieren )■>
der Markierungen Steuerimpulse oder -signale, die ihrerseits die Zuführung der elektrischen Größen zu den
Integratoren veranlassen bzw. beenden. Die Markierungen können in einfacher Weise durch örtliche
Materialsänderungen, also beispielsweise Stifte oder ■»<■>
Löcher, in dem rotierenden Teil der Maschine gebildet sein. Beispielsweise können die Markierungen an der
Schwungscheibe der Maschine vorgesehen sein, während die Aufnehmer getriebeflanschseitig an dem
Kurbelgehäuse der Maschine angeordnet sind. Zweck- ·*"> mäßigerweise werden die Markierungen und die
Aufnehmer auf demselben Radius liegen. Die Tatsache, daß die Markierungen nur in geringer Anzahl
vorhanden sein müssen — zur Definition des konstanten Winkelintervalls genügen zwei Markierungen —, macht v>
eine Umkonstruktion ohnehin vorhandener Maschinenteile
zur Bildung der Markierungen überflüssig. Auch brauchen keine zusätzlichen bewegten Teile, wie
beispielsweise eine Zahnscheibe, vorgesehen zu werden.
Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die erwähnten beiden Markierungen, soweit es sich
um eine Kolbenmaschine handelt, 80° bzw. 40° vor OT, bezogen auf die Aufnehmer, angeordnet Was Zahl und
Anordnung der Aufnehmer betrifft, so richten sie sich nach der Zahl der Zündzeitpunkte der Maschine. *°
Handelt es sich um eine Vierzylindermaschine, bei der
jeweils zwei Zylinder gleichzeitig münden, so wird man
zwei Aufnehmer um 180° gegeneinander und um 90° gegen OT versetzt anordnen. Die Markierungen sind
dann beiden Paaren von jeweils gleichzeitig zündenden *'
Zylindern zugeordnet
Es kann zweckmäßig sein, eine dritte Markierung an dem rotierenden Teil derart anzuordnen, daß sie bei
Ausfall der übrigen Teile der Anordnung ein« Notzündung, bei einer Kolbenmaschine im OT, hervor
ruft.
Verständlicherweise läßt sich eine Vielzahl vor Anordnungen zur Durchführung des erfindungsgemä
ßen Verfahrens angeben. Wenn daher im folgenden au eine spezielle digital arbeitende Anordnung eingegan
gen wird, soll dies keine Beschränkung der Erfindung bedeuten.
Diese bevorzugte Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß an einen Oszillatoi
konstanter Frequenz ein erstes die Frequenz der vor dem Oszillator erzeugten Impulse herauf- oder herab
transformierendes Netzwerk angeschaltet ist, da: sowohl auf einen ersten Impulszähler arbeitet als aucr
von ihm zur Erzeugung der Frequenzänderungen bein Erreichen der vorgegebenen Impulszahlen Umschalt
signale erhält, und daß dem ersten Impulszähler zui Auswertung des Integratinnsergehnisses über das erste
Netzwerk nach Umschaltung durch das von der zweiter Markierung erzeugte Steuersignal Impulse mit einei
konstanten Auswertefrequenz zugeführt werden. Hiei erfolgt also die Erzeugung der Impulse mittels eine:
Oszillators, beispielsweise eines Quarzoszillators, urr die erforderliche Genauigkeit der Zündzeitpunktver
stellung in einem großen Temperaturbereich und übei lange 3atriebszeiten sicherzustellen. Einer Abnutzung
unterwo'fene mechanische Teile sind vermieden, zuma auch das Zusammenwirken der Markierungen mit dei
Aufnehmern ohne mechanische Berührung, allein durcl Annäherung und Entfernen der Markierungen von der
Aufnehmern, erfolgt.
Die Änderung der Frequenz der dem Impulszähle zugeführten Impulse zur Berücksichtigung der Dreh
Zahlabhängigkeit erfolgt in einfacher Weise durcl Umschaltungen innerhalb des Netzwerks, wobei diese
Umschaltungen zweckmäßigerweise über elektronische Schalter bekannter Bauart vorgenommen werden.
Zur Berücksichtigung der Lastabhängigkeit de: Zündwinkels wird man die Anordnung so erweitern, dal
an den Oszillator ein zweites, die Frequenz der von den Oszillator erzeugten Impulse herauf- oder herabsetzen
des Netzwerk angeschaltet ist, das von dem Lastsensoi Umschaltsignale zur Erzeugung der Frequenzänderun
gen bei den vorgegebenen Lastwerten erhält um ausgangsseitig mit einem zweiten Impulszähler verbun
den ist, und daß beide Impulszähler auf eine Vergleichsschaltung arbeiten, die dann das Zündsigna
erzeugt, wenn in dem ersten Impulszähler da! Integrationsergebnis durch die Impulse mit dei
Auswertefrequenz auf einen von dem lastabhän£,'ger
Signal abhängigen Wert verändert ist Die Impulserzeu gung für die Drehzahlabhängigkeit und die Lastabhän
gigkeit erfolgt also in demselben Oszillator, und es sine zwei Netzwerke vorgesehen, um aus dieser einei
erzeugten Impulsfrequenz die sowohl bei der Berücksichtigung der Drehzahlabhängigkeit als auch be
derjenigen der Lastabhängigkeit erforderlichen verschiedenen Frequenzen abzuleiten. Bei einer ausgeführten
Anordnung hat sich ein Oszillator mit eine Frequenz von 1 MHz bewährt, und zur Berücksichti
gung der Drehzahlabhängigkeit sind drei Umschalten gen vorgesehen, nämlich bei etwa 4000 U/mm au
200 kHz, bei etwa 1550 U/min auf etwa 500 kHz und be etwa 1150 U/min auf etwa 83OkHz. Im Rahmen de
Lasiabhängigkeit sind bei dieser ausgeführten Anord nung zehn Stufen von jeweils \2J5 kHz vorgesehen
wobei jede dieser Frequenzstufen eine Änderung de
Zündwinkels um ein Grad Kurbelwellenwinkel bewirkt.
Weiterhin ist die bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anordnung so ausgelegt, daß die
zweite Markierung eine Umschaltung des ersten Impulszählers auf Rückwärtszählung (für die Impulse
mit der Auswertefrequenz) verursacht und die Vergleichsschaltung das Zündsignal bei Gleichheit beider
Impuk'^lhlerstände erzeugt. Natürlich ist es grundsätzlich
auch möglich, nach Beendigung des konstanten Winkelintervalls eine Aufwärtszählung mit dem ersten
Impulszähler vorzunehmen, jedoch wird bei dieser Ausführungsform der Erfindung die Schaltung besonders
einfach.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Figuren beschrieben, von denen
die F i g. 1, 2 und 3 teils in Ansicht, teils im Seitenschnitt Anordnung und Ausbildung der Markierungen sowie
der Aufnehmer erkennen lassen. Fig.4 ist das
ctpUtp
Schaltung, während die Fig.6 und 7 das theoretische
Prinzip der Erfindung zusammenfassen.
Betrachtet man zunächst Fig. 1, so ist dort die Getriebeflanschseite eines Kurbelgehäuses 1 wiedergegeben,
auf dem zwei Aufnehmer 2 und 3 diametral gegenüberliegend angeordnet sind. Diese Aufnehmer
sind in an sich bekannter und daher nicht dargestellter Weise als Annäherungsschalter ausgebildet. Auch der
weitere Aufbau des Kurbelgehäuses interessiert hier nicht, da es genügt, wenn dieses die Möglichkeit zur
Befestigung der Annäherungsschalter bietet
Die T7 i g. 2 und 3 zeigen in einem senkrechten Schnitt
und in Vorderansicht die Schwungscheibe 4 der Brennkraftmaschine, die auf demselben Radius wie die
Aufnehmer 2 und 3 in diesem Ausführungsbeispiel drei Markierungen 5; 6 und 7 trägt Beim Betrieb der
Maschine werden also die Markierungen 5, 6 und 7 in dieser Reihenfolge an den beiden Aufnehmern 2 und 3
vorbeibewegt und erzeugen in diesen Signale. Diese Signale sind um 180° Kurbelwellenwinkel gegeneinander
versetzt so daß sie zwei Zündzeitpunkte definieren, die ebenfalls um 180° Kurbelwellenwinkel gegeneinander
versetzt sind. Demgemäß dienen die Aufnehmer 2 und 3 jeweils zur Erzeugung von Zündsignalen für
Zylinder der Maschine, die zum selben Zeitpunict gezündet werden.
Wie die F i g. 2 und 3 zeigen, sind die Markierungen 5,
6 und 7 in diesem Ausführungsbeispiel durch in die Schwungscheibe 4 eingelassene Stifte gebildet Grundsätzlich
wäre es auch möglich, statt der durch die Stifte gebildeten örtlichen Materialanhäufungen Löcher oder
Vertiefungen in der Schwungscheibe 4 als Markierungen zu verwenden.
Die Markierungen sind in diesem Ausführungsbeispiel in einem gegenseitigen Abstand von 40°
Kurbeiwellenwinkel angeordnet, so daß also Markierung 5 80°, Markierung 6 40° vor OT liegen. Markierung
7 liegt unmittelbar auf der Winkelstellung OT; sie stellt lediglich eine Notmarkierung dar, die eine Zündung bei
OT hervorrufen soll, wenn die übrigen Teile der Zündverstellanordnung ausgefallen sind.
In dem Blockschaltbild der Fig.4 finden sich die
Aufnehmer 2 und 3 wieder, während die Markierungen 5, 6 und 7 hier nicht dargestellt sind. Die durch die
Markierungen in den Aufnehmern 2 und 3 erzeugten Signale gelangen über jeweils einen Speicher 10 und 11
zu einer den Aufnehmern ebenfalls Individuen zugeordneten Zündeinrichtung 12 bzw. 13 und bewirken dort
eine Freigabe nur einer der beiden Zündvorrichtungen
12 und 13, da, wie eingangs dargelegt, die Markierungen
5 bis 7 beiden Aufnehmern 2 und 3 und damit allen Zylindern zugeordnet sind.
Die übrigen Teile der in F i g. 4 dargestellten Schaltung sind aber beiden Aufnehmern 2 und 3
gemeinsam zugeordnet. Da es sich hier um eine digitale Anordnung handelt, sind die Integratoren als Impulszähler
ausgebildet Hier sind zwei Impulszähler 14 und 15 vorgesehen, von denen der erste Impulszähler 14 zur
Berücksichtigung der Drehzahlabhängigkeit und der zweite Impulszähler IS zur Berücksichtigung der
Lastabhängigkeit des Zündwinkels dient. Zur Erzeugung der Impulse dient ein 1 MHz-Oszillator 16, dem ein
erstes Netzwerk 17 und ein zweites Netzwerk 18 nachgeschaltet sind. Diese beiden Netzwerke sind in
diesem Ausführungsbeispiel umschaltbare Frequenzteiler, wobei das erste Netzwerk 17 zur Erzeugung der die
Drehzahlabhängigkeit berücksichtigenden Frequenzänderungen und das zweite Netzwerk 18 zur Erzeugung
der die Lastabhängigkeit berücksichtigenden Frequenzänderungen dienen. Wie durch die Schalteinheit 19
angedeutet, wird der Frequenzteiler 18 von einem an sich bekannten Lastsensor, beispielsweise einer Unterdruckdose
im Saugrohr, umgeschaltet Demgegenüber erfolgt die Umschaltung innerhalb des Frequenzteilers
17, wie durch die Leitung 20 angedeutet, von dem ihm zugeordneten ersten Impulszähler 14 her, nämlich dann,
wenn durch Erreichen einer bestimmten Impulszahl an dem ersten Impulszähler 14 innerhalb des konstanten
Winkelintervalls angezeigt wird, daß ein vorbestimmter Drehzahlwert überschritten wird.
Beide Zähler 14 und 15 zählen zunächst innerhalb des konstanten Winkelintervalls, das in F i g. 3 gegeben ist
durch den Winkel zwischen den beiden Markierungen 5 und 6. Die Aufwärtszählung beider Zähler 14 und 16
wird beendet durch ein in den Aufnehmern 2 und 3 von der zweiten Markierung hervorgerufenes Signal. Während
aber beim Zähler 15 jede weitere Zählung nunmehr unterbleibt erfolgt in dem hier angenommenen
Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Anordnung eine Umschaltung des ersten Impulszählers 14
auf Rückwärtszählung mit einer konstanten Impulsfrequenz, beispielsweise 500 kHz, die durch Umschaltung
in dem ersten Frequenzteiler 17 gewonnen wird. Die jeweils in beiden Zählern 14 und 15 gespeicherten
Impulszahlen werden der Vergleichsschaltung 21 zugeführt die dann an die Zündeinrichtungen 12 und 13
das Zündsignal abgibt wenn der Stand des Impulszählers 14 durch Rückwärtszählung der Impulse mit der
konstanten Auswertefrequenz identisch geworden ist mit dem Zählerstand des zweiten Impulszählers 15.
Damit ist der Zündwinkel also bestimmt durch die Differenz zwischen dem gegebenenfalls nicht linear vcn
der Drehzahl abhängigen Stand des Impulszählers 14 und dem ebenfalls möglicherweise nicht linear von der
Last abhängigen Zählerstand des zweiten Impulszählers 15.
An dieser Stelle sei ergänzt, daß verständlicherweise
auch weitere Einflußgrößen aufgeschaltet werden können. Beispielsweise kann man daran denken, bei
Kaltstart in Abhängigkeit von der Motortemperatur eine Verschiebung der Versteücharakteristik der Anordnung für die Zündwinkelverstellung in Richtung
Spät- oder Frühzündung vorzunehmen.
Betrachtet man nun die ausgeführte Schaltung gemäß F i g. 5, so sind in dieser Figur dieselben Bezugszeichen
wie bisher verwendet Im übrigen arbeitet die Schaltung wie folgt:
Sobald die erste Markierung 5 (siehe F i g. 3) beispielsweise an dem als Annäherungsschalter ausgebildeten Aufnehmer 2 vorbeibewegt wird, gibt dieser
Aufnehmer einen Impuls an den Operationsverstärker 22 ab, der über den Schmidt-Trigger 23 und das
Exklusiv-Oder-Gatter 24 in das den Speicher 10 darstellende Schieberegister gelangt. Über die Gatter
25 und 26 und die Transistoren 27, 28 und 29 setzt der Speicher 10 verbereitend die Zündspule 30 unter
Spannung. Die den ersten und zweiten Impulszähler 14 bzw. 15 bildenden Zähler 34 bis 37 bzw. 31, 32 und 33
sind zurückgestellt durch den letzten ZUndimpuls.
An dieser Stelle sei lediglich darauf hingewiesen, daß die andere Zündeinrichtung 13, die also um 180°
Kurbelwellenwinkel gegenüber den von der Zündspule 30 erzeugten Impulsen versetzte Zündimpulse erzeugen
soll, identisch aufgebaut ist wie die Zündeinrichtung 12.
Der erste Impulszähler 14 enthält in diesem Ausführungsbeispiel vier Zähler 34 bis 37, die ebenfalls
über den als Schieberegister ausgeführten Speicher 10 angesteuert werden. Sobald nämlich, wie eben angedeutet, das erste Signal von dem Aufnehmer 2 gekommen
ist, läßt der Speicher 10 in die Zähler 34 bis 37 Impulse mit einer ersten Frequenz einlaufen. Diese Impulse
werden aus einer Impulsfolge abgeleitet, die in dem Quarzoszillator 16 gewonnen sind. Sobald eine vorgegebene Impulszahl in dem Speicher 14 erreicht ist, erfolgt
über den Frequenzteiler 17 eine Frequenzumschaltung, so daß in dem ersten Impulszähler 14 nunmehr eine
weitere Zählung, aber mit anderer Frequenz, erfolgt Diese Umschaltung wird in der Regel mehrfach
erfolgen, damit eine möglichst gute Annäherung der erzielten Abhängigkeit des Zündwinkels von der
Drehzahl an die optimale Kurve erfolgt
Nach einer Drehung der Schwungscheibe um 40° Kurbelwellenwinkel wird die zweite Markierung 6
wirksam und ruft ein zweites Signal in dem Annäherungsschalter 2 hervor. Auch dieses Signal gelangt über
den Operationsverstärker 22, den als integrierter Schaltkreis ausgeführten Schmidt-Trigger 23 und das
Exklusiv-Oder-Gatter 24 zu dem Schieberegister 10, das nunmehr den Oszillator auf die konstante Auswertefrequenz schaltet und gleichzeitig die Zähler 34 bis 37 auf
Rückwärtszählung umschaltet
Zur Gewinnung eines lastabhängigen Zählwertes betätigt eine an das Saugrohr angeschlossene Unterdruckdose 38 den zehnstufigen, nach einem Code
arbeitenden Schalter 19, der im Ansteuerkreis der vier Gatter 39 bis 42 liegt die ihrerseits den Frequenzteiler
18 bilden. In Abhängigkeit von der jeweiligen Stellung des Schalters wird also eine bestimmte Impulsfrequenz
dem zur Berücksichtigung der Lastabhängigkeit dienenden Impulszähler 15 zugeführt Wie bereits erläutert,
sind die einzelnen Frequenzstufen so gewählt, daß jede eine Änderung der Lage des Zfindzeitpunktes um eine
Einheit des Zündwinkels, also beispielsweise ein Grad,
bewirkt
Auch die Arbeitszeit des zweiten Impulszählers 15 ist auf den konstanten Winkelbereich begrenzt Sobald also
die zweite Markierung 6 (vergleiche Fig.3) am &o
Aufnehmer 2 vorbeibewegt wird und dort ein Signal erzeugt, wird eine weitere Zählung im Impulszähler 15
unterbunden.
Beide Impulszähler 14 und 15 arbeiten auf die Vergleichsschaltung 21, die mit mehreren Gattern t>5
ausgerastet ist, von denen die mit 43 bis 52 bezeichneten
Gatter den eigentlichen Vergleich der gespeicherten Impulszahlen vornehmen und die mit 53 bis 58
bezeichneten Gatter dann das der Impulsaufbereitung dienende Μοηο'Όρ 59 ansteuern, wenn durch die
Rückwärtszählung der erste Impulszähler 14 einen Zählerstand erreicht hat, der identisch mit dem
gespeicherten Zählerstand des zweiten Impulszählers 15 ist.
Der eigentliche Zündfunken wird dadurch erzeugt, daß das Schieberegister 10 über die Transistoren 27, 28
und 29 die Zündspule 30 von der Spannung abschaltet.
Wird die Markierung 7 (vergleiche F i g. 3) wirksam, so bewirkt sie eine Zündung bei OT dann, wenn die
elektronische Zündeinrichtung ausfällt. Die Zündspule 30 wird dann über das Schieberegister 10 (oder 60,
sofern der zweite Aufnehmer 3 in Betracht kommt) von der Batteriespannung getrennt und erzeugt dadurch bei
OT den Zündfunken.
Der Schmitt-Trigger 23a hat die Aufgabe, beim Einschalten der Zündanordnung, d. h. dann, wenn die
Aufnehmer 2 und 3 zwischen den Markierungen 5,6 und 7 (vergleiche F i g. 3) stehen, ein vorprogrammiertes
Setzen der Schieberegister 10 und 60 vorzunehmen.
Betrachtet man nun die Diagramme nach den F i g. 6 und 7, so geben sie nochmals in Zusammenfassung das
Prinzip der Erfindung wieder.
In F i g. 6 ist der Verlauf der gespeicherten Impulszahl s in den beiden Impulszählern über der Zeit t angegeben.
Betrachtet man eine bestimmte Drehzahl, so ist der durch die beiden ersten Markierungen 5 und 6
(vergleiche F i g. 3) gegebene konstante Winkelbereich darstellbar durch einen konstanten Zeitbereich a. Es sei
aber darauf hingewiesen, daß dies nur für einen bestimmten Drehzahlwert gilt Der Zündwinkel ζ ist
bestimmt durch diesen Intervallwert a und den weiteren Wert b, der durch die Aufladungen der beiden
Impulszähler am Ende des Intervalls a gegeben ist.
Die drehzahlabhängige Aufladung des ersten Impulszählers 14 (vergleiche F i g. 4) erfolgt zunächst gemäß
dem Verlauf 70, bis im Punkt 71 eine Impulszahl si gespeichert ist Das bedeutet daß ein bestimmter
Drehzahlwert π 1 (siehe F i g. 7) erreicht ist in dem gemäß der Abhängigkeit des Zündwinkels ζ von der
Drehzahl π eine Abweichung von der lineaien Kurve
vorliegt Zur Berücksichtigung dieser Nichtlinearität, d. h. zur Abbildung des Verlaufs der Kurve ζ über η in
dem Diagramm nach Fig.6, erfolgt nunmehr die Umschaltung auf eine andere Impulsfrequenz, wodurch
sich eine in diesem Ausführungsbeispiel steilere Aufladekurve 72 ergibt Diese Umschaltung wird in der
Regel mehrfach erfolgen, so daß der Verlauf von s innerhalb des Intervalls a gleichsam ein Polygon
darstellt
Am Ende des Intervalls a, d. h. beim Wirksamwerden
der zweiten Markierung 6, erfolgt nunmehr die anhand Fig.5 beschriebene Verknüpfung der beiden Impulszähler, und es erfolgt solange eine Rückwärtszählung
am ersten Impulszähler, bis Gleichheit der beiden gespeicherten Impulszahlen vorliegen. Diese Rückwärtszählung wird durch den Kurvenast 73 in Fig.6
angedeutet; sobald dieser in diesem Falle die Linie schneidet die der im zweiten Impulszähler gespeicherten Impulszahl entspricht, liegt die erwähnte Bedingung
für die Erzeugung des Zündimpulses vor, so daß dieser um den Frühzündungswinkel ζ gegen OT versetzt
erzeugt wird.
Wie diese Betrachtung zeigt, ist unter der nichtlinearen Abhängigkeit des Zündwinkels von der Drehzahl im
Sinne der Erfindung auch eine einen Knick aufweisende Kurve zu verstehen. Die Anwendung der Erfindung ist
nicht auf Hubkolbenmaschinen beschränkt, sonder auch bei Kreiskolbenmaschinen und immer dann möglich,
wenn ein Zündzeitpunkt drehzahlabhängig eingestellt werden muß. Grundsätzlich ist es verständlicherweise
auch möglich, die Lastabhängigkeit nicht in Stufen, sondern kontinuierlich zu berücksichtigen. Auch hier
kann eine analoge elektrische Größe, also beispielsweise eine Spannungsamplitude, einem Integrator zugeführt
werden, die in Abhängigkeit von der Last kontinuierlich oder in Sprüngen geändert wird. Zur
Gewinnung einer kontinuierlich mit Änderungen der Last geänderten elektrischen Größe kann man beispielsweise
ein Hitzdrahtelement im Ansaugrohr der
Brennkraftmaschine vorsehen, dessen Widerstand sich in Abhängigkeit von der Ansauggeschwindigkeit ändert
und der demgemäß ein Anzeichen für die Betriebsweise der Maschine ist. Schließlich sind Vereinfachungen der
als Ausführungsbeispiele der Erfindung angegebenen Schaltungen möglich, beispielsweise in der 'Veise, daß
die beiden Zähler zu einem einzigen Zähler zusammengefaßt werden, der über eine ihm eingangsseitig
zugeordnete Verknüpfungsschaltung wahlweise mit den beiden elektrischen Größen, also bei einer digitalen
Anordnung mit den beiden Impulsreihen, beaufschlagt wird.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (18)
1. Verfahren zur drehzahlabhängigen Einstellung des Zündwinkels einer fremdgezündeten Brennkraftmaschine, bei dem ein durch Markierungen auf
einem rotierenden Teil der Maschine vorgegebenes konstantes Winkelintervall in ein drehzahlabhängiges Zeitintervall umgesetzt wird über ortsfeste
Aufnehmer, die während der Dauer des drehzahlabhängigen Zeitintervalls einen Integrator mit einer
elektrischen Größe ansteuern, wobei die elektrische Größe und/oder die Integrationskonstante des
Integrators sich während des drehzahlabhängigen Zeitintervalls zeitabhängig ändern, so daß der
zeitliche Verlauf des Integrationsergebnisses währerd des drehzahlabhängigen Zeitintervalls eine
nichtlineare Zeitfunktion darstellt, deren am Ende des Zeitintervalls vorliegender Momentanwert erfaßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß
bereits die den zeitlichen Verlauf des Integrationsergebnisses darstellende nichtlineare Zeitfunktion der
vorgegebenen Drchzahlabhängighcit des Zündwinkels entspricht
2. Vorrichtung zur drehzahlabhängigen Einstellung des Zündwinkels einer fremdgezündeten
Brennkraftmaschine, bei der auf einem rotierenden Maschinenteil in definierter Lage bezüglich einer
Betriebsphase, bei einer Kolbenmaschine vorzugsweise OT, zwei Markierungen in einem Abstand
voneinander angeordnet sind, der ein vorgegebenes konstantes Winkelintervall definiert, und diesen als
Annäherungsi'Hialter ausgebildete ortsfeste Aufnehmer zugeordnet sind, die unter Umsetzung des
konstanten Winkelintervalls in ein drehzahlabhängiges Zeitintervall während dessen Dauer Steuersignale an ihren Ausgängen erzeugen, an die
Integratoren in durch die Zahl der unterschiedlichen Zündzeitpunkte der Maschine gegebener Anzahl
angeschlossen sind, die ihrerseits verbunden sind mit Netzwerken zur zeitabhängigen Änderung der
Steuersignale und/oder der Integrationskonstanten der Integratoren und denen Mittel zur Erzeugung
von Zündsignalen in zeitlicher Abhängigkeit von dem Momentanwert des Integrationsergebnisses am
Ende des Zeitintervalls nachgeschaltet sind, dadurch gekennzeichnet, daß zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, die Netzwerke (17) derart
ausgelegt sind, daß bereits die den zeitlichen Verlauf des Integrationsergebnisses darstellende nichtlineare Zeitfunktion der vorgegebenen Drehzahlabhängigkeit des Zündwinkels entspricht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Integratoren mit elektrischen
Spannungen angesteuert werden, deren Amplitude sich bei vorgegebenen Werten (s 1) des Integrationsergebnisses (sj ändert.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Integratoren Impulszähler (14) sind
und mit einer außerhalb der Maschine erzeugten Impulsfolge angesteuert werdenderen Frequenz bei
Erreichen vorgegebener Impulszahlen (s 1) im Impulszähler (14) geändert wird.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Integrationsergebnis (s) im Sinne einer Differenzbildung mit einem
lastabhängigen Signal verknüpft und das Zündsignal erzeugt wird, wenn die Differenz einen vorgegebenen Wert annimmt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß nach Beendigung des Zeitintervalis (s)
die Integratoren (14) mit vorgegebener drehzahlunabhängiger Zeitkonstante entladen und bei Gleichheit ihrer Speicherwerte mit dem lastabhängigen
Signal das Zündsigna] erzeugt wird.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das lastabhängige Signal durch
einen Lastsensor (19) in Stufen verändert wird, von denen jede Stufe eine Änderung der Einstehung des
Zündwinkels (Z)\\m denselben Wert hervorruft
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiterer Integrator (15) in dem
Zeitintervall (a) mit einer weiteren elektrischen Größe angesteuert und diese und/oder seine
Integrationskonstante durch den Lastsensor (19) verändert wird, und daß als lastabhängiges Signal
das Integrationsergebnis am Ende des Zeitintervalls fa)benutzt wird.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der weitere Integrator mit einer
weiteren elektrischen Spannung angesteuert wird, deren Amplitude bei vorgegebenen Lastwerten
geändert wird.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der weitere Integrator ein
weiterer Impulszähler (15) ist und mit einer außerhalb der Maschine erzeugten weiteren Impulsfolge angesteuert wird, deren Frequenz bei Erreichen vorgegebener Lastwerte geändert wird.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis
10, dadurch gekennzeichnet, daß die Markierungen (5, 6) durch örtliche Materialänderungen an dem
rotierenden Teil (4) gebildet sind.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis
11, dadurch gekennzeichnet, daß die Markierungen
(5, 6) an der Schwungscheibe (4) der Maschine vorgesehen sind.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnehmer (2, 3) getriebeflanschseitig an dem Kurbelgehäuse (1) der Maschine angeordnet sind.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis
13, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Kolbenmaschine die beiden Markierungen (5, 6) 80° bzw.
40° vor OT, bezogen auf die Aufnehmer, angeordnet sind.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis
14, dadurch gekennzeichnet, daß eine dritte Markierung (7) derart angeordnet ist daß sie bei Ausfall der
übrigen Teile der Anordnung eine Notzündung hervorruft
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 10 und 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß an
einen Oszillator (16) konstanter Frequenz ein erstes, die Frequenz der von dem Oszillator (16) erzeugten
Impulse herauf- oder herabtransformierendes Netzwerk (17) angeschaltet ist, das sowohl auf einen
ersten Impulszähler (14) arbeitet als auch von ihm zur Erzeugung der Frequenzänderungen beim
Erreichen der vorgegebenen Impulszahlen (s 1) Umschaltsignale enthält, und daß dem ersten
Impulszähler (14) zur Auswertung des Integrationsergebnisses über das erste Netzwerk (17) nach
Umschaltung durch das von der zweiten Markierung (6) erzeugte Steuersignal Impulse mit einer konstanten Auswertefrequenz zugeführt werden.
17. Vorrichtung nach den Ansprüchen 10 und 16,
dadurch gekennzeichnet, daß an den Oszillator (16) ein zweites, die Frequenz der von dem Oszillator (16)
erzeugten Impulse herauf- oder herabsetzendes Netzwerk (18) angeschaltet ist, das von dem
Lastsensor (38) Umschaltsignale zur Erzeugung der Frequenzänderungen bei den vorgegebenen Lastwerten
erhält und ausgangsseitig mit dem weiteren Impulszähler (IS) verbunden ist, und daß beide
Impulszähler (14, 15) auf eine Vergleichsschaltung (21) arbeiter, die dann das Zündsignal erzeugt, wenn ι ο
in dem ersten Impulszähler (14) das Integrationsergebnis durch die Impulse mit der Auswertefrequenz
auf einen von dem !astabhängigen Signal abhängigen Wert verändert ist
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die zeitlich als zweite wirksam
werdende Markierung (6) eine Umschaltung des ersten Impulszählers (14) auf Rückwärtszählung
verursacht und die Vergleichsschaltung (21) das Zündsignal bei Gleichheit beider Impulszählerstände
erzeugt
Priority Applications (4)
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|---|---|---|---|
| DE2325479A DE2325479C3 (de) | 1973-05-19 | 1973-05-19 | Verfahren und Vorrichtung zur drehzahlabhängigen Einstellung des Zündwinkels einer fremdgezündeten Brennkraftmaschine |
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| DE2325479B2 true DE2325479B2 (de) | 1978-12-14 |
| DE2325479C3 DE2325479C3 (de) | 1979-08-30 |
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ID=5881461
Family Applications (1)
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