DE2325157A1 - Vorrichtung zum detektieren sich bewegender gegenstaende - Google Patents
Vorrichtung zum detektieren sich bewegender gegenstaendeInfo
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Description
FPHW. 6553. Cobb/Va/RV.
efdör: N.V. Philips'GlooiiüinpanfabriekeD
AfcfeNo.; PHN- 6553
AfcfeNo.; PHN- 6553
Anmeldung vom.· 1 5 . *Mai 1973
Vorrichtung zum Detektieren sich bewegender Gegenstände.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum.
Detektieren sich bewegender Gegenstände, die enthält: ein optisches
Abbildungssystem, ein strahlungsempfindliches Detektionssystem zur
Umwandlung der durch das Abbildungssystem hindurchtretenden Strahlung in elektrische Signale, sowie eine elektronische Schaltung zur Verarbeitung dieser Signale.
Es ist bekannt, dass beim Detektieren optischer Strahlu'ngen
bestimmte Schwierigkeiten auftreten. So wird die verfügbare
Strahlung oft schwach und veränderlich sein. Dies ist insbesondere
bei Strahlung der Fall, die von weit entfernten Gegenständen stammt, die nicht beleuchtet werden können, so dass nur die von dem Gegenstand
selber emittierte Strahlung oder die vom Gegenstand- reflektierte Strahlung
aus der Umgebung des Gegenstandes benutzt werden kann. Um die
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Zuverlässigkeit der Detektion zu vergrössern, wird Strahlung derartiger
Frequenzen verwendet, dass ein möglichst gutes Signal-Rauschverhältnis erhalten wird.
Eine andere Schwierigkeit beim Detektieren optischer
Strahlung ergibt sich, wenn die Geschwindigkeit, mit der der Gegenstand die Detektionsvorrichtung passiert, veränderlich ist. Das optimale
Frequenzband ist nämlich von dieser Geschwindigkeit abhängig. Die Bauart einer für verschiedene Gegenstandsgeschwindigkeiten anwendbaren
Detektionsvorrichtung wird sehr verwickelt und die Leistungen derselben werden geringer.
Das letztere Probiem ergibt sich z.B. bei Anwendung von
Horizontsensoren zum Messen der augenblicklichen Lage eines Raumfahrzeuges in bezug auf die Erde, so dass die Lage des Raumfahrzeuges, wie
eines Kunstsatelliten, z.B. mit Hilfe von Gyroskopen stabilisiert werden kann.
Ein derartiger Horizontsensor kann die Form eines Infrarotsuchers aufweisen, der aus einer Linse oder einem Spiegel und einem
in deren oder dessen Brennpunkt angeordneten Infrarotdetektor, wie einem Bolometer, besteht. Wenn beim Rotieren des Satelliten der schmale
durch das Objektiv und das Bild im Unendlichen des Sensors definierte
Strahl den Horizont passiert, nimmt die Strahlung auf dem Detektor nacheinander zu und ab. Dann kann ein elektrisches Zeitsignal abgeleitet
werden, das Information über das Eintreten in, den Aufenthalt in und das Austreten aus dem Gesichtsfeld des Horizontsensor des
Erdhorizonts erteilt.
Zum Erhalten dieses Zeitsignals wird das vom Detektor gelieferte Signal mit einem Bezugssignal verglichen. Bei Anwendung
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eines einzigen Detektlonssignals können Fehler auftreten, indem
Aenderungen in der von der Erde emittierten Strahlung das Detektionssignal
beeinflussen.
In den bekannten Vorrichtungen wird dann dazu übergegangen,
auf elektronischem ¥ege das Detektionssignal zu differenzieren, wodurch positive und negative Impulse erhalten werden.
Diese Impulse werden mit Schwellwerten verglichen, die positiv und
negativ sind und deren Pegel eine Funktion der Amplituden der Impulse
ist. Dies bedeutet, dass die Spitzenwerte der Impulse elektronisch
gespeichert werden müssen. Zum Differenzieren des Detektionssignals
und zum Speichern der Spitzenwerte der Impulse muss eine Zeitfunktion
zur Verfügung stehen. .. ■
Die für das Differenzieren erforderliche Zeitkonstante t
wird das Ergebnis eines Kompromisses sein» bei dem die Zeitkonstante
des Bolometers, die Drehgeschwindigkeit des Satelliten und das dem
Nutzsignal überlagerte Bauschen in Betracht gezogen sind.- Die Zeitkonstante
t1 für das Speichern der Spitzenwerte der Impulse muss
mehrere Male grSsser als die TJmdrehungsperiode des Satelliten sein.
In der Praxis kann ein derartiger Sensor nur für Drehgeschwindigkeiten
verwendet werden, die in einem kleinen Geschwindigkeitsbereich rund die Drehgeschwindigkeit liegen, für die der
Sensor optimalisiert ist.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, eine Vorrichtung
der eingangs erwähnten Art zu schaffen, die die obengenannten Nachteile
nicht aufweist. Die Vorrichtung nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass das Detektionssystem vier gesonderte strahlungsempfindliche
Detektionselemente enthält, die in der Richtung, in der
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sich ein Bild, eines Gegenstandes bewegt, hintereinander angeordnet
sind, wobei die Ausgangsklemmen der Detektionselemente derart miteinander verbunden sind, dass das Signal an den beiden Ausgangsklemmen
des Gesamtdetektibnssystems der zeitliche Differentialquotient
des Signals ist, das bei Anwendung eines einfachen Detektors auftreten würde.
Ein Vorteil der Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung ist der, dass unabhängig von der Zeit gearbeitet wird, so
dass eine Anpassung an verschiedene Drehgeschwindigkeiten des Satelliten möglich ist. Die Vorrichtung nach der Erfindung weist weiter
eine einfache Bauart auf. Die Elemente des Detektors lassen sich integrieren.
Die Erfindung wird nunmehr an Hand der Zeichnung beispielsweise
näher erläutert. Es zeigent
Fig. 1a schaubildlich ein Detektionssystem nach der Erfindung,
Fig. 1b das elektrische Schaltbild einer Vorrichtung nach der Erfindung,
Fig. 2 den Verlauf des von dem Detektionssystem nach
der Erfindung gelieferten Signals,
Fig. 3 den Verlauf des vom Detektionssystem abgegebenen Signals in bezug auf das Bezugssignal,
Fig. 4 ein Blockschaltbild der Schaltung zur Verarbeitung
des vom Detektionssystem abgegebenen Signals,
Fig. 5 die an verschiedenen Punkten in dieser Schaltung
auftretenden Signale, und
Figuren 6, 7 und 8 verschiedene Ausführungsformen eines
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Detektionssystems nach der Erfindung.
Der in Pig. 1a dargestellte Detektor 1 wird durch vier strahlungsempfindliche Flachen B , B3, B, und B. und fünf Elektroden
a, b, c, d und e gebildet. Die vier Flächen B1, B3, B, und B. sind
z.B. vier Bolometerschichten. Der Widerstand derartiger Bolometerschichten
wird geringer, wenn diese durch auffallende Infrarotstrahlung erhitzt werden. Der Detektor 1 ist in der Bildbrennebene einer
Linse 2 angeordnet^ Die Richtung oy, in der die Flächen B1, B_, B, und
B. hintereinander angeordnet sind, steht quer auf der Drehrichtung AA'
des Satelliten, der sich in der Ebene zoy befindet. Die optische Achse
ox der Linse 2 steht quer auf der Ebene yoz, in der sich der Detektor
befindet.
Bei Rotation des Satelliten beschreibt die Achse ox
einen Kegel und wenn der Abstand der zu der Erde hin gerichteten Linie
G von diesem Kegel kleiner als der scheinbare Radius der Erde ist, passiert das Bild T des letzteren einmal pro Umdrehung die vier strahlungsempfindlichen
Flächen B1, B„, B, und B..
Weil das Passieren in der Richtung oy stattfindet, werden die Schichten B , B_, B, und B nacheinander bestrahlt. In
Fig. 1b ist die zu den Detektoren B , B2, B und B. gehörige elektrische
Schaltung dargestellt. Die Speisespannung wird von zwei tischen Generatoren 3 geliefert, die einen Mittelpunkt 7 aufweisen.
Dieser Mittelpunkt ist über f mit einem Verstärker 5 verbunden. Jeder
Generator 3 wird mit einem Schutzwiderstand 4 und einer FiLterkapazität
6 in Reihe geschaltet. Die Speisespannung wird zwischen der Elektrode
c einerseits und den Elektroden ä und e andererseits angelegt. Das Signal wird an den Elektroden b und d entnommen und mit einem Be-
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zugssignal z.B. der Elektrode c verglichen.
Wenn das Bild der Erde auf keine der empfindlichen Flächen B., B , B, und B. projiziert wird, sind die elektrischen
Widerstände dieser Detektoren RB., RB?, RB^, RB. einander gleich.
Das Potential am Punkt b wird, wenn vorausgesetzt wird, dass die Verbindung b-d in bezug auf den Punkt c offen ist:
. ULÜa.
b RB^RB2 2 *
Das Potential am Punkt d wird, wenn vorausgesetzt wird,
dass die Verbindung b-d in bezug auf den Punkt c offen ist:
,.X RB,
d RB.+RBZ 2 *
4 5
4 5
Die Punkte b und d weisen gleiche Potentiale auf und das Vorhandensein der Verbindung b-d ändert den Wert von V, oder
von V, gar nicht.
Dann gilt, dass: V b,d - V c = ·? .
Wenn das Bild der Erde die Fläche B in Anspruch nimmt,
verringert der Widerstand RB der entsprechenden Schicht und erreicht
den Wert R1B., während der Widerstand von B? unverändert gleich RB
bleibt. Das Potential am Punkt b, wird, vorausgesetzt, dass die Verbindung b-d- offen ist:
ü x RB2 das grosser ist als ü X RB
2 das grosser ist als ü X RB2 (R'B
< RB ). B RB+RB
Dieses Potential kann als TJ/2 + dU geschrieben werden,
wobei dU die Spannungsänderung infolge der Widerstandsverringerung
von B ist.
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Durch das Schliessen der Verbindung b-d-wird die
Kombination von B1, B_, die als ein Generator eines Signals U/2 + dTT
mit einem Innenwiderstand R1B1 "+ RB„ aufzufassen ist, mit der Kombination
B,,B mit einem" Innenwiderstand RB_ verbunden, wobei über
RB eine Spannung TJ/2 steht. Wenn RB, von RB = RB «= RB sehr wenig
verschieden ist, wird das Signal zwischen dem Punkt c einerseits und
den Punkten b und d andererseits« Ti/2 + du/2»
Wenn, das Bild der Erde die Fläche B in Anspruch nimmt,
nimmt der Widerstand RBp ab und erreicht den Wert R1Bp, während die
Werte von R1B1, RB,, RB^ unverändert bleiben. Es gilt dann, dass:
R1B1 = R'B_. Das Potential am Punkt b ist, wenn vorausgesetzt wird,
dass die Verbindung b-d-offen ist, wieder Tj/2. Das Schliessen der
Verbindung b-d ändert nichts daran, weil das Potential am Punkt d ebenfalls gleich ü/2 ist. Das Signal zwischen dem Punkt c einerseits
und den Punkten b und d andererseits ist danns U/2.
Wenn das Bild der Erde die Fläche B in Anspruch nimmt,
nimmt der Widerstandswert dieser Fläche ab und erreicht den Wert R1B,;
es gilt dann, dass: R1B. = R1B3 ·= R1B <
RB . Das Potential am Punkt d wird, wenn vorausgesetzt wird, dass die Verbindung b-d offen istt
U χ R1B ■ tlxEB
^ daS «erin«er i8t als RB^
Dieses Potential kann als V/2 — dU geschrieben werden,
wobei dTJ die Spannungsänderung infolge der Widerstandsverringerung
von B, ist.
Beim Schliessen der Verbindung b-d wird das Potential
zwischen dem Punkt c einerseits und den Punkten b und d andererseits: U/2 - du/2.
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Wenn sich das Bild der Erde weiter verschiebt und die Fläche B. "beansprucht, wird deren Widerstand R1B * R1B5 = R1B3 = R1B1
und das Signal zwischen dem Punkt c einerseits und den Punkten b und d andererseits wird wieder ü/2. Das Signal zwischen dem Punkt c einerseits
und den Punkten b und d andererseits nimmt nacheinander die Werte ü/2, U/2 + du/2, u/2, ü/2 - dü/2, u/2 an. Durch Verschiebung
des Pegels dieses Signals über ü/2 kann die Gleichstromkomponente ü/2 eliminiert werden, so dass die Signalwerte nacheinander werden:
0, + dü/2, 0, - du/2, 0.
Die Verschiebung über ü/2 kann dadurch erhalten werden, dass ein Eingang des Verstärkers 5>
dessen anderer Eingang mit den Punkten b und d verbunden ist, mit dem Punkt 7 verbunden wird.
Die Amplitude des nützlichen Teiles des Signals du wird in bezug auf die Amplitude, die es bei offener Verbindung b-d
haben würde, durch zwei geteilt, aber der Innenwiderstand, über dem
dieses Signal erzeugt wird, wird gleichfalls durch zwei geteilt, so dass keine Verschlechterung des Signal-Sauschverhältnisses auftritt.
Fig. 2 zeigt den Potentialunterschied V zwischen den
Punkten b und d einerseits und dem Punkt c andererseits als Funktion
der Zeit, wenn sich das Bild der Erde, von dem angenommen wird, dass es eine gleichmässige Beleuchtung hat, über den Detektor bewegt. Nur
beim Passieren der Vorder- und der Hinterseite des Bildes über den
Detektor ist das Signal von Null verschieden. Solange die Zeit, die der Horizont zum Durchlaufen jedes der vier Elemente benotigt, in
bezug auf die Zeitkonstante des Bolometers lang ist, bleiben die Amplitude und die Form des Signals unverändert; wenn die Dauer dieses
Durchlaufens gleich oder kürzer als die Zeitkonstante ist, wird das
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Signal geschwächt und Verzögert, was durch die gestrichelte Kurve in
Fig. 2 dargestellt ist.
In Fig. 3 ist das Signal zwischen dem Punkt c einerseits
und den Punkten b und d andererseits mit einer vollen Linie
angedeutet. Das Passieren sowohl der Vorder- als auch der Hinterseite des Bildes der Erde über den Detektor geht mit einem positiven
und einem darauf folgenden negativen Impuls einher, so dass bei jedem
Passieren das Signal durch Null geht. Die elektrische Bezugsschwelle
ist ebenfalls gleich Null gewählt, weil ungeachtet der Verzerrung der Empfindlichkeit infolge der Aenderung der Helligkeit die Lage des Nullpunktes
, die durch den üebergang von der Fläche B„ zu der Fläche B,
des Detektors bestimmt wird, festliegt. Ausser diesen Impulsen ist
die Empfindlichkeit des Detektors aber auch gleich Null, mit Ausnahme
des Rauschens, was zu einer Unbestimmtheit führen würde. TJm
diese Unbestimmtheit zu vermeiden, weist die Bezugsschwelle drei
Pegel auf: positiv, Null und negativ, wie mit der gestrichelten Linie
in Fig. 3 dargestellt ist.
Zwischen diesen Pegeln kann geschaltet werden, so dass
die Signalkurve des Detektors die Bezugskurve ausserhalb des gesuchten Nulldurchgangs nirgendwo schneidet. Die Punkte A und B bezeichnen
die Schnittpunkte zwischen der Signalkurve und der Bezugskurve beim Passieren der Vorder- bzw. Hinterseite des Bildes der Erde
über die strahlungsempfindlichen Flächen.
Fig. 4 zeigt das Blockschaltbild einer logischen Schaltung
zum reihenmässigen Analysieren des vom Detektor gelieferten Signals.
In dieser Schaltung wird unabhängig von der Zeit, also von der
Drehgeschwindigkeit des Satelliten, geschaltet.
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Die logische Schaltung enthält: einen Verstärker 40, der das Detektorsignal empfängt; zwei Triggerschaltungen 41 und 42,
eine Flip-flopschaltung 43, eine Vergleichsschaltung 44, ein logisches
Oder-Gatter 45» eine Flip-flopschaltung 46, eine Verknüpfungsschaltung
(2/4) 47 mi* der folgenden Wahrheitstabelle:
- Es gibt kein Signal 6, wenn die Signale 4 und 5 einander gleich,, und zwar beide gleich Null oder beide gleich 1 sind.
- Es wird wohl ein Signal 6 erhalten, wenn von den Signalen 4 und 5 eines gleich Null und das andere gleich 1 ist.
Die logische Schaltung enthält weiter eine Verzögerungsleitung 48 und eine Verknüpfungsschaltung (i/3) 49 nri-t der folgenden
Wahrheitstabelle j
- Ein Signal wird an der Verbindung 50 erhalten, wenn
das Signal 7 "1" 1st, unabhängig von dem Signal 4.
- Ein Signal wird an der Verbindung 5I erhalten, wenn
das Signal 7 "0" ist, während das Signal 4 "1" ist.
- Ein Signal wird an der Verbindung 52 erhalten, wenn
das Signal 7 "0" ist, während das Signal 4 "0" ist.
Die Wirkungsweise der logischen Schaltung ist folgende: Das vom Detektor stammende Signal wird vom Verstärker 40
verstärkt und zwei Triggerschaltungen 4I und 42 zugeführt, die positiv
bzw. negativ sind und deren Triggerschwellen nur das Unterscheiden des nützlichen Signals von dem Rauschen ermöglichen müssen.
Die Ausgangssignale 1 und 2 der beiden Triggerschaltungen 41 und 42 werden den "Setz"- und "Rückstell"- Eingängen der Flip-flopschal
tung 43 zugeführt, die ein Signal 4 erzeugt, das zum Wählen des
von Null verschiedenen Pegels der Schwelle der Vergleichsschaltung 44
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dienen wird»
Die Signale 1 und 2 werden einem Oder-Gatter 45 zugeführt,
das ein Signal 3 abgibt. Der erste Impuls des Signals 3 dient
zur Steuerung einer Flip'-flopschaltung 469 die von dem zweiten Impuls
desselben Signals 3 zurückgesetzt wird» Um au vermeiden, dass die von
ihrem Takteingang gesteuerte FIip-flopschaltung 46 den umgekehrten
Zyklus hervorruft, wird das Zurücksetzten dadurch erhalten, dass zu
gleicher Zeit der zweite Impuls des Signals 3 und ein Ritckstellsignal
6 zugeführt werden. Das Signal 6 wird aus dem Signal 4 und
einem Signal 5 gebildet, welches letztere Signal mit dem Signal 4
identisch ist, aber mit Hilfe einer logischen Verknüpfungsschaltung
(2/4) 47 und eines Verzögerungseleeents 4ö verzögert wird. Die Flipflopschaltung 46 liefert ein Signal Te
Die Auswahl der Pegel der der Vergleichsschaltung 44
zugeführten Schwellwerte wird mit Hilfe einer logischen Verknüpfungsschaltung
(1/3) 49 durchgeführt, deren Punkte 50j 51 und 52 mit einem
System dreier analoger Gatter verbunden sind, die das positive, das
negative oder das Null-Niveau der elektrischen Bezugsschwelle liefern.
Der am Punkt 5 erhaltene Schwellwert wird dem Eingang 54 der Vergleichsschaltung
44 zugeführt.
Das Signal des Detektors wird nach Verstärkung durch
den Verstarker 40 dem Eingang 55 der Vergleichsschaltung 44 zugeführt,
die, je nach den an den Eingang 54 angelegten Schwellwerten an seinen Ausgang' 56 Impulse abgibt, die einem Passieren des Horizonte entsprechen.
In Fig. 5 sind die Signale, die an den verschiedenen
Punkten in der logischen Schaltung auftreten, dargestellt.
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Eine andere Ausführungsform eines Detektionssystems nach der Erfindung ist in Fig. 6 veranschaulicht. Das Detektionssystem
besteht aus vier Photodioden 61, 62, 63 und 64» dabei sind
die Photodioden 62 und 64 an die Speisequelle 65 und die Photodioden 61 und 63 an die Speisequelle 66 angeschlossen. Das Signal
wird zwischen den Photodioden 62 und 63 entnommen und dem Verstärker 67 zugeführt.
Im Detektionssystem nach Fig. 7 werden die strahlungsempfindlichen
Elemente durch vier Photobatterien 71*72,73 und 74 gebildet. In diesem Falle wird keine Speisequelle benötigt. Das Signal
wird zwischen den Photobatterien 72 und 73 entnommen und dem Differenzverstärker
75 zugeführt.
Die strahlungsempfindlichen Elemente in den Vorrichtungen nach den Figuren 6 und ^ bestehen aus diskreten Elementen.
Die Signale der beiden ersten Elemente können mit denen der beiden letzten Elemente kombiniert und dann einem Differenzverstärker (67
bzw. 75) zugeführt werden.
Fig. 8 zeigt eine der nach Fig. 1 analoge Vorrichtung,
wobei jedoch ein zusätzlicher Kondensator 81 und ein Polarisationswiderstand 82 angebracht sind. Dadurch wird die Gleichstromkomponente,
die durch die Speisespannung oder die langsamen Aenderungen des
Signals herbeigeführt wird, infolge einer ungleichen Beleuchtung des betrachteten Gegenstandes nicht dem Verstärker 84 zugeführt.
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Claims (5)
- 2325Ί57-13- PPHN. 6553»PATENTANSPRÜCHE :[ 1.) Vorrichtung zum Detektieren sich bewegender Gegenstände, die enthält: ein optisches Abbildungssystem, ein strahlungsempfindliches Detektionssystem zur Umwandlung der durch das Abbildungssystem hindurchtretender Strahlung in elektrische Signale, sowie eine elektronische Schaltung zur Verarbeitung dieser Signale, dadurch gekennzeichnet, dass das Detektionssystem vier gesonderte strahlungsempfindliche Detektionselemente enthält, die in der Richtung, in der sich ein Bild eines Segenstandes bewegt, hintereinander angeordnet sind, wobei die Ausgangsklemmen'der Detektionselemente derart miteinander verbunden sind, dass das Signal an den beiden Ausgangsklemmen des Gesamtdetektionssystems der zeitliche Differentialquotient des Signals ist, das bei Anwendung eines einfachen Detektors auftreten würde.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet r dass das Bezugssignal, mit dem in der elektronischen Schaltung das Ausgangssignal des Detektionssystems verglichen wird, ein positives, ein negatives und ein Null-Niveau enthält.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die vier strahlungsempfindlichen Detektionselemente aus Bolometerelementen bestehen, die von Elektroden begrenzt werden, wobei eine Speisequelle zwischen den miteinander verbundenen äusseren Elektroden einerseits und der inneren Elektrode andererseits eingeschaltet ist, während die miteinander verbundenen übrigen Elektroden an einen Eingang der elektronischen Verarbeitungsschaltung angeschlossen sind.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die vier strahlungsempfindlichen Detektionselemente409849/0967-14- FPHN. 6553·aus Photodioden bestehen, wobei eine erste Speisequelle an die geradzahligen Photodioden und eine zweite Speisequelle an die ungeradzahligen Photodioden angeschlossen ist, während die Ausgangsklemmen der mittleren Photodioden, die mit den Ausgangsklemmen jeweils der benachbarten äusseren Photodiode verbunden sind, mit den Eingangsklemmen der elektronischen Verarbeitungsschaltung gekoppelt sind.
- 5. Vorrichtung nach.Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die vier strahlungsempfindlichen Detektionselemente aus Photobatterien bestehen, wobei, die Klemmen der mittleren Photobatterien, die mit den Klemmen jeweils der benachbarten äusseren Photobatterie verbunden sind, mit den Eingangsklemmen der elektronischen Verarbeitungsschaltung gekoppelt sind.409849/0967
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Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1763978U (de) * | 1958-01-21 | 1958-03-27 | Landis & Gyr Ag | Fotoelektrische abtasteinrichtung an einer rotierenden welle. |
Non-Patent Citations (1)
| Title |
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| DE2820343A1 (de) * | 1977-06-24 | 1979-01-11 | Cerberus Ag | Strahlungsdetektor und dessen verwendung |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2325157C3 (de) | 1981-07-23 |
| GB1381573A (en) | 1975-01-22 |
| DE2325157B2 (de) | 1980-12-11 |
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Legal Events
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| OD | Request for examination | ||
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