DE2324633A1 - 2-eckige klammer auf (1-benzylcyclopentyl)-imino eckige klammer zu -pyrrolidin, verfahren zu seiner herstellung und diese verbindung enthaltende therapeutische zubereitungen - Google Patents
2-eckige klammer auf (1-benzylcyclopentyl)-imino eckige klammer zu -pyrrolidin, verfahren zu seiner herstellung und diese verbindung enthaltende therapeutische zubereitungenInfo
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Description
DR. JtIR. DIX-CHEM. WALTER BEIL -. ., . €A_
DR. Ju*. · .:..-< i ,V H-I. WOLFF
DR. JtJk. h.. ,^ . .... aCiL
DR. JtJk. h.. ,^ . .... aCiL
«13 FRANK'Jüi AM MAlN-HOCHST
Unsere Nr. 18 659
Richardson-Herrell Inc.
New York, N.Y., V.St.A.
New York, N.Y., V.St.A.
Z- Ri -3enzylcyclopentyl)-iminoj-pyrrolidin, Verfahren
zu seiner Herstellung und diese Verbindung enthaltende therapeutische Zubereitungen
zu seiner Herstellung und diese Verbindung enthaltende therapeutische Zubereitungen
Die Erfindung betrifft 2- [(i-Benzylcyclopentyl)-iminojpyrrolidin
der Formel
(CH2)3
und dessen pharmazeutisch geeignete Säureanlagerungssalze, Die erfindungsgemäßen Verbindungen besitzen blutzuckersenkende
Wirkung.
Zu den pharmazeutisch annehmbaren Säureanlagerungssalzen
der erfindungsgemäßen Verbindung gehören solche mit geeigneten anorganischen Säuren, wie Chlorwasserstoffsäure,
Bromwasserstoffsäure, Schwefelsäure und Phosphorsäuren,
sowie solche mit geeigneten organischen Säuren, z.B. Car-
der erfindungsgemäßen Verbindung gehören solche mit geeigneten anorganischen Säuren, wie Chlorwasserstoffsäure,
Bromwasserstoffsäure, Schwefelsäure und Phosphorsäuren,
sowie solche mit geeigneten organischen Säuren, z.B. Car-
409809/1172
bonsäuren, wie Essigsäure, Propionsäure, Glycolsäure, Milchsäure, Brenztraubensäure, Malonsäure, Bernsteinsäure, Fumarsäure,
Äpfelsäure, Weinsäure, Zitronensäure, Ascorbinsäure,
Maleinsäure, Hydroxymaleinsäure, Benzoesäure, Hydroxybenzoesäure, Phenylessigsäure, Zimtsäure, Salicylsäure, 2-Phenoxybenzoesäure
und mit Sulfonsäuren.
Die erfindungsgemäße Verbindung wird als substituierte
2-iminoperhydroazacarbocyclische Verbindung bezeichnet
und dargestellt, vgl. die Strukturformel I. Es ist jedoch bekannt, daß diese Verbindung in Form eines Säureanlagerungssalzes
auch durch die tautomere Form mit der folgenden Strukturformel
II
wiedergegeben werden kann. Diese Tautomerie ist von R.
Kwok und P.-JPranc in J. Org. Chem. Bd. 32, S. 740 (1967)
erläutert. Der Verbindung der Strukturformel II kann eine andere Bezeichnung gegeben werden als der durch die Strukturformel
I wiedergegebenen Verbindung. In Lösung unter den Bedingungen der therapeutischen Anwendung hängt der
Anteil der beiden tautomeren Formen bzw. die Verschiebung der Ladung zwischen den beiden Stickstoffatomen von zahlreichen
Faktoren ab, einschließlich der Beschaffenheit der Substituenten, dem pH-Wert des Mediums usw. Der Gleichgewichtszustand
kann durch die nachfolgende Formel wiedergegeben werden.
Θ .N-v Anion"
'/ ^ ""- .Q N=^XJ (CH9),' III
/,09809/1172
Die Erfindung umfaßt beide durch die Strukturformeln I und II vriedergegebenen tautomeren Formen der vorgenannten
Verbindung.
Die erfindungsgemäße Verbindung und ihre pharmazeutisch geeigneten Säureanlagerungssalze besitzen blutzuckersenkende
Eigenschaften. Bei oraler Verabreichung des Hydro-Chlorids von 2-^(1-Benzylcyclopentyl)-imino I-pyrrolidin
an mit Glucose behandelte Ratten in einer Dosis von 100, 50, 25 und 12,5 mg/kg wurde die Plasmaglucose um 60, 42,
26 bzw. 21 % der Kontrolltiere verringert.
Die erfindungsgemäße Verbindung und ihre Säureanlagerungssalze
können allein oder in Form pharmazeutischer Zubereitungen, welche diese Verbindungen in für die orale oder
parenterale Verabreichung geeigneter Form enthalten, an Menschen und Tiere, einschließlich Säugetiere, verabfolgt
werden. Die pharmazeutischen Zubereitungen, welche die erfindungsgemäße Verbindung und herkömmliche Träger enthalten, können in Einheitsdosierungsformen angewandt werden,
z.B. in Form von Feststoffen, wie Tabletten, Kapseln und Pillen, oder in Form von flüssigen Lösungen, Suspensionen
oder Elixieren für die orale Verabreichung, oder in Form von flüssigen Lösungen, Suspensionen, Emulsionen
usw. für die parenterale Anwendung. Die Menge der verabfolgten Verbindung kann über einen weiten Bereich von etwa
1,0 mg/kg bis etwa 100 mg/kg Körpergewicht des Patienten je Tag variieren, um den gewünschten Effekt zu erreichen,
iiinheitsdosen können z.B. die erfindungsgemäße Verbindung in Mengen von etwa 25 bis 500 mg enthalten und z.B. einbis
viermal täglich verabreicht werden.
Die erfindungsgemäße Verbindung kann durch Umsetzung eines Überschusses einer Verbindung der allgemeinen Formel
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./Λ
nieder Alkyl-R-C ^H2^3 IV
mit einem primären Amin der Formel
analog zu dem von R.E. Benson und T.L. Cairns, J, Am. Chemo
Soc. Bd. 70, S. 2115-8 (1948) beschriebenen Verfahren hergestellt werden. In der Strukturformel IV bedeutet R Sauerstoff
oder zweiwertigen Schwefel. Vorzugsweise führt man die Umsetzung mit einer Verbindung der Formel IV durch,
in der R Sauerstoff ist. Obgleich die Umsetzung vorzugsweise ohne Lösungsmittel erfolgt, können niedere Alkohole,
wie Methanol·, Äthanol, Isopropylalkohol u.dgl. als Lösungsmittel verwendet werden. Vorteilhaft verwendet man für die
Umsetzung das Hydrochlorid des Amins der Formel V. Die Reaktionstemperatur kann 0 bis 40° C betragen. Bevorzugt
wird eine Temperatur von etwa 15 bis 25° .C. Die Reaktionszeit kann 15 Ms 60 Tage betragen.
2- f(1-Benzylcyclopentyl)-iminoJ -pyrrolidin-hydrochlorid ■
Zu 12,0 g (0,057 Mol) gepulvertem 1-Benzylcyclopentylaminhydrochlorid
werden 10 ml O-Methylbutyrolactim gegeben.
Die R aktionsteilnehmer werden sorgfältig gemischt und
bei Raumtemperatur stehen gelassen. Nach 13 Tagen ist der größte Teil des Aminsalzes gelöst, und das Produkt beginnt
zu kristallisieren. Nach 26 Tagen, gerechnet vom Vermischen der Reaktionsteilnehmer, wird das Gemisch auf -20° C gekühlt.
Darauf wird das Produkt gesammelt und zweimal aus
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einer Mischung von Aceton und Methanol umkristallisiert. Man erhält 2-R1-Benzylcyclopentyl)-imino^-pyrrolidin-hydrochlorid
vom Schmelzpunkt 216 bis 217° C.
Das Hydrochlorid kann mit einer 2 η Natriumhydroxidlösung in die freie Base umgewandelt werden. Andere Salze können
durch Zugabe der entsprechenden Säure zu der freien Base hergestellt werden.
Ein Beispiel für eine Tablettenzusammensetzung ist folgendes:
| .1e Tablette | mg |
| 100,0 | mg |
| 15,0 | mg |
| 33,5 | mg |
| 1,5 |
(a) Z- Γ( 1-Benzylcyclopentyl)-iminojpyrrolidin-hydrochlorid
(b) Weizenstärke
(c) Lactose
(d) Magnesiumstearat
Ein Granulat, das durch Vermischen der Lactose mit der Stärke erhalten wurde, wird getrocknet, gesiebt und mit
dem wirksamen Bestandteil, d.h. (a), und dem Magnesiumstearat vermischt. Das Gemisch wird zu Tabletten von Jeweils
150 mg verpreßt.
Nachfolgend ist ein Beispiel für die Füllung einer harten Gelatinekapsel angegeben:
.je Kapsel
(a) 2-Γ(1-Benzylcyclopentyl)-iminoj pyrrolidin-hydrochlorid
200,0 mg
(b) Talkum 35,0 mg
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Die trockenen Pulver (a) und (b) werden durch ein feinmaschiges
Sieb geführt und gut gemischt. Das Pulver wird dann mit einem Nettofüllgewicht von 235 mg je Kapsel in
harte Gelatinekapseln No. O gefüllt.
Die folgende Zusammensetzung stellt ein Beispiel für ein parenteral injizierbares Präparat dar. Die Mengen beziehen
sich auf eine Gewicht-zu Volumen-Basis.
(a) 2- £( 1-Benzylcyclopenty1)-iminojpyrrolidin-hydrochlorid
100 mg
(b) Natriumchlorid soviel wie
erforderlich
(c) Injektionswasser zum Auffüllen auf 10 ml
Das injizierbare Präparat wird dadurch hergestellt, daß man den wirksamen Bestandteil und ausreichend Natriumchlorid,
um die Lösung isotonisch zu machen, in Injektionswasser löst. Die Zusammensetzung kann in eine Ampulle gefüllt
werden, die 100 mg des wirksamen Bestandteiles für die mehrfache Anwendung enthält, oder in 10 Ampullen für die
jeweils einmalige Anwendung.
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Claims (4)
1. 2-r(1-Benzylcyclopentyl)-iminoJ-pyrrolidin und dessen
pharmazeutisch annehmbare Säureanlagerungssalze.
2. 2- jj1-Benzylcyclqpentyl)-iminoj-pyrrolidin-hydrochlorid.
3. Verfahren zur Herstellung der Verbindung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß man einen Überschuß einer Verbindung der allgemeinen Formel
nieder Alkyl-R-C (CH2)
in der R Sauerstoff oder zweiwertiger Schwefel ist, mit einem primären Amin der Formel
umsetzt.
4. Therapeutische Zubereitung, dadurch gekennzeichnet, daß sie in Einheitsdosierungsform eine wesentliche Menge
eines pharmazeutischen Trägers und etwa 25 bis etwa 500 mg einer Verbindung nach Anspruch 1 enthält.
Für
/ Richardson-Mö$\rell Inc.
/' New York, IT.ßi., V.St.A.
Dr. H. J. Wolf!
Rechtsanwalt
409809/1172
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US00280048A US3803170A (en) | 1972-08-11 | 1972-08-11 | 2-((1-benzylcyclopentyl)imino)pyrrolidine |
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Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE2711757A1 (de) * | 1976-03-19 | 1977-09-22 | Mcneilab Inc | Guanidinderivate, ihre salze mit saeuren und quartaeren ammoniumsalze, verfahren zu ihrer herstellung und diese verbindungen enthaltende arzneimittel |
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| DE2711757A1 (de) * | 1976-03-19 | 1977-09-22 | Mcneilab Inc | Guanidinderivate, ihre salze mit saeuren und quartaeren ammoniumsalze, verfahren zu ihrer herstellung und diese verbindungen enthaltende arzneimittel |
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