DE2324119C2 - Anordnung zur Dämpfung der Typenfinger eines Typenbandes in einem Banddrucker - Google Patents
Anordnung zur Dämpfung der Typenfinger eines Typenbandes in einem BanddruckerInfo
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Description
3 4
Dämpfungsband für die Typenfinger aufweist, in der bezug auf ein Aufzeichnungsmittel 12 ist derart, daß der
jedoch die bei einem Banddrucker der betrachteten Art Typenträger längs einer Bewegungsbahn läuft, die einer
auftretenden dynamischen Vorgänge beim Anschlagen Druckzeile auf dem Aufzeichnungsmittel, beispielsweise
der Typenfinger angesprochen und die erforderlichen Papier, entspricht. Zwischen dem Typenträger 10 und
Eigenschaften und Funktionen des die Typenfinger tra- 5 dem Aufzeichnungsmittel 12 befindet sich ein Farbband
genden Typenbandes ausführlich erläutert sind Das 11. Bei dem Aufzeichnungsmittel 12 und dem Farbband
dort beschriebene, relativ einfach aufgebaute Typen- 11 kann es sich um irgendwelche geeignete Materialien
band ist jedoch allein nicht in der Lage, den Bewegungs- handeln.
ablauf der angeschlagenen Typenfinger optimal zu ge- Der Typenträger 10 weist mehrere flexible Typenfinstalten.
Das Typenband besteht vorzugsweise aus einem io ger 20 auf, die an genau vorgegebenen Stellen an einem
Urethanharz, das als elastisches Material den Grund- Typenband 16 befestigt sind. Am oberen flexiblen Aukörper
des Typenbandes bildet Auf diese Weise ist es ßenende der flexiblen Finger befindet sich eine Typenmöglich,
das Typenband unter Anwendung eines Guß- fläche 21, die mit dem Farbband 11 zusammenarbeitet,
Verfahrens herzustellen. Das Band wird mit einer ge- um besondere Zeichen auf das Aufzeichnungsmittel zu
wünschten Umfangsabmessung gegossen, einschließlich 15 übertragen. Die Finger 20 sind vorzugsweise in gleichen
eines nach innen ragenden Stegs, der in radialer Rieh- Abständen voneinander in Längsrichtung des Bandes 16
tung in das Band antreibende Rollen eingreift angeordnet Der besondere Abstand zwischen den Mit-
Der Erfindung liegt, die Aufgabe zugrunde, eine An- ten der Finger ist einem ganzzahligen Vielfachen des
Ordnung zur Dämpfung der Typenfinger eines Typen- Abstands zwischen den zu druckenden Zeichen äquiva-
bandes in einem Banddrucker der gattungsgemäßen Art 20 lent Die Anzahl der flexiblen Finger und die besondere
so weiterzubilden, daDi im Anschluß an das Drucken der Zeichenart sind für die Erfinduri; nicht bedeutend. In
Rückpraüvorgang dar Typenfinger besser beherrscht der Figur sind lediglich einige typische Finger darge-
und gesteuert sowie die Dämpfung des Schwingungs- stellt Die auf den Fingern angebrachten Zeichen kön-
vorgangs der Typenfiager optimiert wird. nen eine oder mehrere Schriftarten umfassen. Durch
Diese Aufgabe wird durch das Zusammenwirken der 25 Austauschen der Finger 20 können besondere Zeichen
Merkmale im Kennzeichen des Anspruchs 1 gelöst Ge- ausgewählt werden. Bei den Typen kann es sich um
genüber den bekannten Anordnungen mit einem an den Zahlen, Buchstaben, Satzzeichen oder sonstige Symbole
Typenfingern befestigten Dämpfungsband zeichnet sich handeln, was von den Wünschen des Benutzers abhängt
der Erfindungsgegenstand beispielsweise durch die Ober die gesamte nutzbare Breite des Aufzeich-Vorteile
aus, daß die zu dämpfende schwingende Masse 30 nungsmittels 12 ist eine Reihe von Hämmern 30 angegeringer
ist, daß eine Beeinflussung zwischen benach- ordnet. Dabei ist für jede Spalte des Aufzeichnungsmitbarten
Typenfingern enthält und daß die Werkstoffaus- tels ein getrennter Hammer vorgesehen. Die Hämmer
wahl für das Dämpfungsband ganz auf die Eigenschaft sind hinter dem Typenträger 10 angeordnet und werden
der Energievernichtung abgestellt werden kann. Somit von einer fotoelektrische Abtastmittel 24,27,28,29 und
ergibt sich ein äußerst günstiges dynamisches System 35 33 enthaltenden Schaltung angesteuert um sie nach
mit optimaler Dämpfung. Schließlich gestatten die erfin- vorn zu bewegen, wenn ein Zeichen auf das Aufzeichdungsgemäßen
Maßnahmen auch eine relativ einfache nungsmittel gedruckt werden soll. Jeder Hammer ist
Konstruktion des Typenbandes. Die optimale Dämp- derart ausgebildet, daß er auf einem Finger 20 auftrifft
fung führt zu den weiteren Vorteilen, daß der Abstand und diesen zusammen mit dem Farbband 11 gegen die
zwischen den· einzelnen Typenfingern klein sein kann, 40 Anschlagfläche des Aufzeichnungsmitteis 12 drückt Die
und deniioch eine hohe Druckgeschwindigkeit möglich Finger sind aus einem äußerst beständigen Material
ist hergestellt, so daß sie abgesetzt sein können. Zum An-
Gegenüber einer Anordnung mit einer feststehenden trieb der Hammer sind mehrere Elektromagneten 32
Führung fläche für die Typenfinger entfällt der Ge- vorgesehen. Die von den Elektromagneten ausgehen-
räuschpegel sowie die Abnutzung der auf der Führungs- 45 den gestrichelten Linien sollen die mechanische Kopp-
fläche schleifenden Finger. lung der Elektromagneten mit den Kämme™ 30 andeu-
Bevorzugte Weiterbildungen und zweckmäßige Aus- ten. Die Hammer sind um eine Achse 31 schwenkbar,
gestaltungen der Erfindung sind in Unteransprüchen ge- und es sind nichtdargestellte Federn vorgesehen, die die
kennzeichnet Hammer in ihre Ruhelage zurückbringen.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sol- 50 Wenn sich der Typenträger 10 mit einer konstanten
len im folgenden an Hand von Zeichnungen erläutert Geschwindigkeit über die Anschlagfläche des Aufzeichwerden.
Es zeigt nungsmittels bewegt, werden die Hammer 30 wahlweise
F i g. 1 eine nach der Erfindung ausgebildete Anord- betätigt, um verschiedenartige Zeichen an gewünschten
nung zur Dämpfung der Typenfinger eines Typenban- Stellen des Aufzeichnungsmittels abzudrucken. Mit jedes
in einem Banddrucker, 55 dem Hammeranschlag werden die flexiblen Finger in
F i g. 2 eine Querschnittsansicht durch ein Ausfüh- einer quer zur Bewegungsrichtung des Bandes verlau-
rungsbeispiel der Dämpfungsanordnung, fenden Richtung getrieben und dabei veranlaßt, gegen
F i g. 3 eine Querschnittsansicht durch ein Ausfüh- das Farbband und das Aufzeichnungsmittel zu schlagen,
rungsbeispiel der Dämpfungsanordnung samt Antriebs- Um ein mögliches Anschlagen durch einen nachfolgen-
rollen und 60 den Hammer ;:j ermöglichen, müssen die Finger recht-
F i g. 4a, 4b und 4c Ausführungsformen von Dämp- zeitig zurückkehren. Die dafür erforderlichen dynami-
fungsanordnungen nach der Erfindung samt Rückan- sehen Eigenschaften stellen strenge Anforderungen an
schlagstangen und Typenfingern. die Konstruktion des Typenbandes.
In der Fig. 1 sind die wichtigsten Bauteile eines Bezüglich der charakteristischen Eigenschaften eines
Banddruckers dargestellt Ein Typenträger 10 wird von 65 bevorzugten Typenbandes wird auf die US-PS 36 05 613
oben gesehen im Gegenuhrzeigersinn mit einer kon- verwiesen, in der ein geeignetes elastisches Typenband
stanten Geschwindigkeit um Rollen 13ß und 14ß angs- beschrieben ist, das die Typenfinger über eine Druckzei-
trieben. Die Bewegungsrichtung des Typenträgers 10 in Ie eines Aufzeichnungsmittels, beispielsweise Papier,
führt. Wichtig ist hierbei auch, daß jeder Typenfinger
hinreichend federnd ausgebildet ist. um /u erreichen,
daß der Typenfinger nach dem Aufschlagen auf dem Aufzeichnungsmittel zurückprallt und gleich/eilig in einer
passenden Weise gedampft wird, so daß er in ge- -, wünschten nachfolgenden Spalten sofort erneut angeschlagen
werden kann.
Die Flexibilität des Typenfingers in Richtung der Längsachse des Bandes ist ebenfalls in Betracht zu ziehen.
Wenn der Hammer auf einen Typenfinger trifft, i<> treibt er ihn gegen das Aufzeichnungsmittel und fällt
dann zurück. Da der gedruckte Buchstabe nicht verschwommen oder unscharf sein soll, ist es aufgrund der
konstanten Geschwindigkeit des Typenbandes erforderlich, daß sich der Typenfinger biegt. Dadurch ist es
möglich, daß die Typenfläche für eine kurze Zeil auf der Anschlagfläche des Aufzeichnungsmittel ruhen kann.
Diese Biegung findet in einer der Bewegungsrichtung des Bandes entgegengesetzten Richtung s·*1··-
Es sei noch einmal erwähnt, daß das Zurückprallen des des Fingers in seine ursprüngliche Lage deswegen
äußerst wichtig ist. daß in einer nachfolgenden Spalte ein erneuter Hammeranschlag erfolgen kann. Ein elastisches
Band der beschriebenen Art muß somit die Eigenschaft aufweisen, daß es als Hauptanforderung längs
seines Umfangs dimensionsmaßig stabil ist. Dies hat man dadurch erreicht, daß das Band in der Richtung
seiner Längsachse mehrmals mit mehreren Windungen eines fadenartigen Werkstoffs umgeben wurde. Dabei
sind diese Fäden im wesentlichen in der neutralen Achse to
des Bandes angeordnet, um durch die Windungen im Band hervorgerufene Spannungen möglichst zu begrenzen,
wenn sich das Band bei seiner Weiterbewegung längs einer gekrümmten Bahn erstreckt, beispielsweise
um die Antriebsrollen gebogen wird. Bei einer besonde- J5
fen Ausführungsform bestand das Band aus einem LYethanharz mit fortlaufenden Fäden aus Stahl oder
Kunststoff mit einem hohen Elastizitätsmodul, um eine Dehnung des Bandes in der Drehrichtung zu vermeiden.
Bei einer besonderen Ausführungsform war das Band mit einer Dichte von 40 bis 100 Fasern auf 25 mm Bandbreite
umwickelt. Eine derartige Trägerbandkonstruktion ist abmessungsmäßig äußerst stabil und läßt dur-Uberhinaus
quer zur Längsachse des Bandes eine hohe Flexibilität zu, während gleichzeitig eine ausreichende
Dämpfung vorhanden ist. um nach jedem Rückprallen eine unerwünschte Schwingung zu vermeiden. Ferner
ist in Richtung der Längsachse des Bandes in dem Typenfinger eine hinreichend hohe Flexibilität vorgesehen,
um es zu gestatten, daß die Typenfläche nach jedem Anschlag kurzzeitig auf dem Aufzeichnungsmittel ruhen
kann.
Der wie beschrieben ausgebildete Banddrucker weist einen sich bewegenden Rückanschlag mit besonderen
Eigenschaften auf. Dadurch wird gegenüber einer feststehenden Prellstange eine beachtliche Geräuschverminderung
erzielt, und die Fingerabnutztung wird in hohem Maße herabgesetzt
Im einfachsten Fall besteht der sich bewegende Rückanschlag
aus einem Dämpfungsband 34 für die Finger, das sich im wesentlichen mit der gleichen Geschwindigkeit
wie die Finger bewegt, einen geringen Rückkehrkoeffizienten aufweist und derart ausgerichtet ist, daß es
die Fingerbewegung beim Rückprall von dem Aufzeichnungsmittel abfängt und die Fingerschwingung dämpft.
Da sich das Dämpfungsband im wesentlichen mit der Geschwindigkeit der Finger bewegt, ist seine Ausrichtung
in bezug auf die Finger nicht besonders kritisch, und es kann mit den Fingern ständig in Berührung stehen.
Mine bevorzugte Ausführungsform eines bewegbaren Dampfungsbandes 34 ist in der F i g. I dargestellt. Ils
kann in Form eines O-Rings. eines flachen Gummibands
oder eines gewebten oder gewirkten Bandes ausgebildet sein. In jedem Fall soll der verfügbare Raum so gut
wie möglich ausgenutzt und ein nicht federnder Anschlag für die Finger vorgesehen wcden. Bei der Anordnung
nach der F i g. I umläuft das Dämpfungsband 34 zwei Rollen 13/1 und 14/1 und besteht aus einem fiir
das Typenband 16 benutzten Werkstoff, beispielsweise Urethan. Auf diese Weise ist es möglich, daß sich das
Band 34 im Gleichtakt mit dem Typenband 16 bewegt. Das Band 34 weist eine Führungszunge oder einen Führungssteg
35 auf, der einem Führungssteg 36 des Typenbandes ähnlich ist. Diese Zungen oder Stege greifen in
Nuten ein, die auf den Rollen I3A 13ß und 14Λ 14ß vorgesehen sind. Obwohl in der F i g. I eine obere Rolle
13/1 bzw. 14/t und eine untere Rolle 13ßbzw. 143 zum
Antrieb des Dämpf;ingsbandes bzw. des Typenbandes
vorgesehen sind, kann man auch eine andere Rollenanordnung vorsehen, die sicherstellt, daß das Dämpfungsband mit etwa der gleichen Geschwindigkeit wie die
Typenfinger eine Bewegungslinie auf dem Aufzeichnungsmittel überquert.
Da die Längsausrichtung der Typenfinger durch das Dämpfungsband nicht beeinträchtigt wird, ist es nicht
erfordc'ich, das Dämpfungsband entlang seiner Längsachse
abmessungsmäßig stabilzuhalten, wie es beim Typenband 16 der Fall ist. Wenn man tatsächlich Versuche
unternimmt, das Band 34 in seiner Längsrichtung abmessungsmäßig stabil zu machen, müßte man eine größere
Sorgfalt darauf verwenden, das Band derart zu dimensionieren, daß es nicht die Ausrichtung des Typenbandes
mit den Rollen 13A 130.14A und 14ß stört. Bei
einer bevorzugten Ausführungsform ist das Dämpfungsband derart ausgebildet, daß es die Finger in der
Nähe von derjenigen Stelle berührt, auf der die Hämmer
anschlagen und ihre Antriebskraft an die Typenfinger abgeben, um die Rückprallbewegung der Typenfinger
zu steuern und die Fingerschwingung zu dämpfen. Eine bevorzugte Fingerausrichtung wird dadurch erreicht,
daß die Finger gegenüber dem Dämpfungsband leicht vorgespannt sind, so daß die Fingerausfluchtung
im wesentlichen mit dem Linienzug übereinstimmt, den das Dämpfungsband einnimmt.
Wenn sehr viele Finger gleichzeitig angeschlagen werden und demzufolge vom Aufzeichnungsmittel zurückprallen,
kann msn eine Verbesserung der Dämpfung dadurch erzielen, daß zusätzlich eine feststehende
Rückanschlagstange 37 verwendet wird, die r":h in Längsrichtung einer Druckzeile vor den Hämmern erstreckt
und mit dem sich bewegenden Dämpfungsband in einer leicht gleitenden Berührung steht. In der F i g. 2
ist eine Ausführungsform einer derartigen feststehenden Rückanschlagstange 37 dargestellt Sie kann aus
einem festen Material, beispielsweise Aluminium oder Stahl, bestehen und ihre Oberfläche kann behandelt
sein, um eine Gleitbewegung des Rückprellbandes mit möglichst geringer Reibung zu ermöglichen. Bei einem
besonderen Ausführungsbeispiel besteht der Typenfinger aus Federstahl mit einer Stärke von 0,25 mm, das
Typenband aus Urethan mit einer Stärke von 2 mm, das Dämpfungsband aus Urethan mit einer Stärke von
1 mm und die Rückanschlagstange aus Aluminium mit einer Stärke von 5 mm. Die feststehende Rückanschiagstange
ist mit einer Nut ausgerüstet die die Zunge 35 des Dampfungsbandes 34 aufnimmt Die feststehende
Rüekanschlagsiange ist derart dimensioniert, daß sich
das Anscliiagtcil jedes Hammers herumbewegen und
den Typenfinger zum Ausführen eines Druckvorgangs in engen Kon'akt mit dem Aufzeichnungsmittel bringen
kann. Die F i g. 3 ist eine teilweise geschnittene Querschnittsansicht der Rollen und zeigt die Beziehung zwischen
dem oberen Rolle 13/\, dem Dämpfungsband 34
nt".1 der zugeordneten ausgerichteten Anordnung zvvisenon
Zunge und Nut dieser Teile sowie die Beziehung zwischen der unteren Rolle I3S, dem Typenband 16. den
Typenfingern 20 und die zugeordnete Ausbuchtung der Bandzunge und der Rollennut.
Bei manchen Anwendungen ist es erwünscht, eine verhältnismäßig genaue Atisrichtung der Typenfinger
längs der auf dem Aufzeichnungsmittel zu druckenden Druckzeile zu erreichen. Dies kann dadurch bewerkstelligt
werden, daß die Typenfinger mechanisch derart vorgespannt werden, daß sie an dem Dämpfungsband anließen
oder gegen das Dämpfungsband drücken. Zu diesem Zweck kann man beispielsweise die Vertikalachse
des Typenbandes in bezug auf das Dämpfungsband in einem hinreichend hohen Maß verschieben, so daß die
Finger 20 an dem Dämpfungsband 34 anliegen. Das bedeutet bei der Darstellung nach der Fig. 2 eine Verschiebung
der Achse des Typenbandes 16 nach links.
Die F i g. 2 zeigt in einer Querschnittsansicht gewisse Eigenschaften des Hammers, der Typenfinger, des
Dämpfungsbandes, des Typenbandes und der feststehenden Rückanschlagstange. Bei dieser Darstellung
ruht der Typenfinger 20 an einem Dämpfungsband 34, d~s eine Zunge 35 trägt, die in eine Nut einer feststehenden
Rückanschlagstangc 37 eingreift. Das Dämpfungsband und die zugeordnete Rückanschlagstange sind
derart angeordnet, daß sie gerade unterhalb derjenigen Stelle des Typenfingers, gegen die der Hammer schlägt,
mit dem Typenfinger in Berührung kommen. Der Hammer 30 ist um eine Achse 31 schwenkbar gelagert. Darüber
hinaus kann man dieser Darsteiiung nie in das Typenband
16 eingearbeiteten Fäden 19 entnehmen, die zur Abmessungsstabilisierung dienen.
Anstatt die Typenfinger mechanisch gegenüber dem Dämpfungsband vorzuspannen, kann man dazu auch
eine magnetische Kraft verwenden, ohne dabei das Typenband und die Bandführungen übermäßig zu beanspruchen.
In der F i g. 4a ist eine derartige Ausführungsform gezeigt, bei der die feststehende Rückanschlagstange
51 aus einem magnetischen Werkstoff hergestellt ist, beispielsweise aus Stahl. Der Nordpol des magnetischen
Werkstoffs ist mit N und der Südpol mit S bezeichnet. Das Dämpfungsband selbst besteht aus einem
nichtmagnetischen Werkstoff, beispielsweise Urethan. Die Typenfinger 20 sind hingegen aus einem magnetischen
Werkstoff hergestellt beispielsweise Federstahl. Die magnetische Wirkung ist durch die eingezeichneten
Magnetflußlinien 52 dargestellt Die feststehende Rückanschlagstange
zieht den metallischen Typenfinger an und bringt ihn mit dem Dämpfungsband 50 in Berührung.
Dadurch wird die Ausrichtung der Typenfinger längs einer Druckzeile verbessert
In der F i g. 4b ist eine weitere Ausführungsform dargestellt bei der das Dämpfungsband 55 aus einem magnetischen
Werkstoff hergestellt ist beispielsweise Urethan mit eingelagerten magnetischen Teilchen 53.
Bei diesem Ausführungsbeispiel kann die feststehende Rückanschlagstange 54 entweder aus magnetischem
oder nichtmagnetischem Material bestehen. Die magnetische Polarität des Dämpfungsbandes ist mit N und 5
eingezeichnet Durch die magnetische Wirkung wird der aus magnetischem Werkstoff hergestellte Typenfinger
gegen das Dämpfungsband gezogen. Das gebildete Magnetfeld reicht aus. um den für den gewünschten Ausrichtungszweck
erforderlichen Vorspanntingsgrad zu
', erzielen, ohne daß dabei eine unerwünscht hohe magnetische
Anziehungskraft auftritt.
In der F i g. 4c ist eine weitere Ausführungsform dargestellt,
bei der der magnetische Werkstoff des Typenfingers zumindest in demjenigen Bereich magnetisiert
ίο ist, in dem er das Dämpfungsband berühren soll. Die
magnetische Polung ist wiederum mit N und 5 bezeichnet.
In diesem Fall kann das Dämpfungsband 56 aus Urethan bestehen. Die von dem Typenfinger 20 ausgehenden
magnetischen Kraftflußlinien 57 führen zu der feststehenden Rückanschlagstange 58, die aus magnetischem
Werkstoff besteht. Infolge des sich bildenden Magnctflußfeldes wird der Typenfinger gegenüber dem
Dämpfungsband vorgespannt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Anordnung zur Dämpfung der Typenfinger ei- neten Typenfinger auftreten, ist an den freien Enden der
nes Typenbandes in einem Banddmcker, wobei das 5 Typenfinger ein endloses Dämpfungsband fest ange-Typenband mehrere Finger mit je einer Type auf- bracht Zur Erzielung der gewünschten Dämpfungseiweist, mit einem Dämpfungsband, das im Bereich der genschaften besteht das Dämpfungsband aus einem gefreien. Enden der Typenfinger angeordnet ist, wobei eigneten Kunststoff, beispielsweise einem Elastomer,
Typenband und Dämpfungsband durch eine Vor- und es läuft zwangsläufig zusammen mit den "ungern,
richtung längs einer das Aufzeichnungsmittel über- 10 um da es an deren freien Enden befestigt ist.
querenden Führungsbahn angetrieben werden und Eine ähnliche Anordnung zur Dämpfung der Typenmit mehreren einzelnen, längs der Bewegungsbahn finger eines Typenbandes in einem Banddrucker ist aus
der Typenfinger in einzelnen Positionen fest ange- der DE-OS 20 17 760 bekannt. Zur Dämpfung von
ordneten Hämmern, die in einer quer zur Bewe- Schwingungen der Finge,- ist fort über mehrere Finger
gungsbahn der Typenfinger verlaufenden Richtung 15 ein Dämpfungsstreifen in Form einer selbstklebenden
bewegbar sind und diese Bewegungsbahn im Be- Kunststoffolie gelegt. Die Dämpfungsstreifen laufen
reich der Bewegungslinie der Typen schneiden, da- zwangsläufig mit den Typenfingern um, die in einer reladurch gekennzeichnet, daß das Dämp- tiv aufwendigen Typenbandkonstruktion verankert
fungsband (34, 50, 55, 56) in keiner festen Verbin- sind. So greift die Typenbandkonstruktion mit einem
dung mitdsn Typenfingern (10) steht, wobei das 20 zum Typenband parallel verlaufenden Fortsatz in die
Dämpfungs&and (34. 50, 55, 56) eine solche Lage Nut einer feststehenden Führung ein, um das dynamieinnimmt, daß die Typenfinger (20) während des sehe Verhalten der Gesamtanordnung zu verbessern.
Rückprallvorganges im Anschluß an das Drucken es Bei den beiden oben beschriebenen bekannten Anordberühren und daß die Typenfinger (20) gegen das nungen zur Dämpfung der Typenfinger eines Typen-Dämpfungsband (34,50,55y 56) vorspannbar sind 25 bandes in einem Banddmcker verläuft der Rückprall-
2. Anordnung zur Dämpfung der Typenfinger Vorgang der Typenfinger im Anschluß an das Drucken
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das nicht optimal. Entsprechendes gilt für den Dämpfungs-Dämpfungsband (34,50,55,56) aus Urethan besteht Vorgang. Hierfür sind mehrere Gründe verantwortlich,
und daß zum Antrieb von Typenband (16) und So wird das Dämpfungsband zusammen mit einem an-Dämpfungsband (34,50,55,56) eine koaxiale Anord- 30 geschlagenen Typenfinger ausgeienkt und trägt auf dienung der Rollen (13/1,130; 14A \4B) vorgesehen ist. se Weise selbst z«ir schwingenden Masse bei, die ge-
3. Anordnung zur Dämpfung der Typenfinger dämpft werden soll. Durch das feste Anbringen des
nach Anspruch I odes· 2, datuirch gekennzeichnet, Dämpfungsbandes an den Typenfingern kann auch eine
daß eine nicht federnde Xückanschlagstange (37,51, Störung benachbarter Typenfinger durch einen ange-54, 58) feststehend längs der " ewegungslinie des 35 schlagenen Typenfinger nicht ausgeschlossen werden.
Dämpfungsbandes (34,50,55,56) angeordnet ist und Dementsprechend treten auch bei der Werkstoffausmit diesem in gleitender Berührung steht. wahl für das Dämpfungsband Schwierigkeiten auf, da
4. Anordnung zur Dämpfung der Typenfinger das Band zum einen elastisch und nachgebend sowie
nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch zum anderen dämpfend sein solL
gekennzeichnet, daß die Vorspannung derTypenfin- 40 Aus der US-PS 33 79 125 ist es bei einem Banddrukger (20) gegen das Dämpfungsband (34, 50, 55, 56) ker bekannt, an einem Typenträgcrriemen befestigte
durch eine Verschiebung der Achse des Typenban- Typenträgerglieder an ihrem oberen und unteren Ende
des (16) gegenüber der Achse des Dämpfungsbandei unter Zulassung eines zum Drucken erforderlichen
(34,50,55,56) bewirkt wird. Spiels mechanisch zu führen. So ist dort für die umlau-
5. Anordnung zur Dämpfung der Typenfinger 45 fenden Typenköpfe eine feststehende hintere Führungsnach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die fläche vorgesehen, gegen die die Typenköpfe mecha-Vorspannung der Typenfinger (20) gegen das Dämp- nisch oder magnetisch vorgespannt sind. Das Problem
fungsband (34, 50, 55, 56) durch eine magnetische der Dämpfung der angeschlagenen und vom Aufzeich-Kraftwirkung zwischen Typenfinger (20), Dämp- nungsmittel zurückprallenden Typenköpfe ist in dieser
fungsband (50, 55, 56) und Rückanschlagstange (51, i-j Druckschrift nicht angesprochen. Es ist jedoch denkbar,
54,58) bewirkt wird. daß die angeschlagenen und vom Aufzeichnungsmittel
6. Anordnung zur Dämpfung der Typenfinger zurückkommenden Typenköpfe von der hinteren Fühnach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ent- rungsfläche zurückprallen, zumal diese Führungsfläche
weder die Typenfinger (20) oder das Dämpfungs- im allgemeinen aus einem glatten, gehärteten Stahl herband (50, 55, 56) oder die Rückanschlagstange (51, 55 gestellt ist Es vergeht daher eine gewisse Zeit, bis sich
54,58) magnetisiert sind und die jeweiligen anderen die ausgelenkten Typenköpfe an die Führungsfläche an-Teile aus einem magnetischen Werkstoff bestehen. legen. Die bekannte Anordnung mit einer feststehenden
Führungsfläche für die Typenköpfe ist jedoch mit weite-
ren Schwierigkeiten verbunden. Da sich die Typenköpfe
60 gegenüber der feststehenden Führungsfläche bewegen, treten beispielsweise unerwünschte Abschürfungen an
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur den Typenköpfen auf, was zu einer übermäßigen Abnut-
Dämpfung der Typenfinger eines Typenbandes in einem zung führen kann. Darüber hinaus können die auf der
Banddrucker gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. feststehenden Führungsfläche entlanggleitenden Ty-
Eine derartige Anordnung ist aus der DE-OS 55 penköpfe einen unerwünscht hohen Geräuschpegel her-
57 474 grundsätzlich bekannt Das Typenband wird vorrufen.
dort von einem biegsamen Metallband gebildet, das Zum weiteren Stand der Technik wird noch auf die
über zwei Antriebsrollen gespannt ist und an seiner ei- US-PS 36 05 613 verwiesen, die zwar kein spezielles
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Free format text: REICHEL, W., DIPL.-ING. LIPPERT, H., DIPL.-ING., PAT.-ANW., 6000 FRANKFURT |
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